Verständnisfrage Audioverstärker Class D

Gast #6333649
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Guten morgen zusammen,

ich möchte zum ersten Mal mit einem Audio Class D Verstärker 
experimentieren und habe mir folgendes Bauteil ausgesucht:

https://www.mouser.de/ProductDetail/Texas-Instruments/TPA3110D2PWPR?qs=%252BoZa6nMD7VvnY6EEHpn2MA%3D%3D

Ich habe mich in die Theorie des Audioverstärkers eingelesen und weiß 
nun, dass das Audiosignal mit einer Trägerfrequenz multipliziert wird. 
Das Signal wird nun verstärkt und am Ende wird die Trägerfrequenz 
entfernt.

Nun versuche ich das Datenblatt zu verstehen. PLimit begrent ja die 
Ausgangsleistung, sodass man weniger als 15W benutzen kann. Nun weiß ich 
nicht genau, wofür die beiden Anschlüsse Gain0 und Gain1 gebraucht 
werden.
Könnte mir das eventuell einer erklären?

MfG
Gast #6333657
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Angenommen deine 15 W sind 0 dB.
Dein Eingangssignal hat maximal -3 dB. Damit nutzt du die 15 W also 
nicht aus, sondern nur die Hälfte.
Jetzt kannst du entweder dein analoges Eingangssignal per OPV ums 
doppelte verstärken, oder du beschaltest die Gain0 und Gain1 so, dass 
dein IC um 3 dB verstärkt.
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #6334227
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Luca E. schrieb:
> Michel schrieb:
>> Nun weiß ich nicht genau, wofür die beiden Anschlüsse Gain0 und Gain1
>> gebraucht werden
>
> Ist auf Seite 18 beschrieben. Damit kann die Verstärkung im Bereich von
> 20 bis 36 dB eingestellt werden.

Eine Besonderheit bei diesem Baustein ist, dass sich die 
Eingangsimpedanz mit der eingestellten Verstärkung ändert.
Wenn da eine ungepufferte Filterstufe vorne dranhängt, ändert sich ggf. 
hörbar der Frequenzgang.

Wie bei jeder Entwicklung - Datenblätter komplett lesen.
Schaltungsdesign.
Schaltung nochmal gegen das Datenblatt prüfen.

Der Baustein ist nicht schlecht - ich habe den in Medizinprodukten am 
Laufen.
Beitrag #6334235 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6334297
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Der Anfänger kappierts mal wieder nicht schrieb im Beitrag #6334235:
>> Michel schrieb:
>> Ich habe mich in die Theorie des Audioverstärkers eingelesen und weiß
>> nun, dass das Audiosignal mit einer Trägerfrequenz multipliziert wird.
>> Das Signal wird nun verstärkt und am Ende wird die Trägerfrequenz
>> entfernt.
>
> Multipliziert haha. Das heißt moduliert. Immer diese Anfänger....

Durch "moduliert" wird es auch nicht viel besser. Wir haben doch keine 
AM - Modulation mit den dazugehörigen Seitenbändern. Es handelt sich um 
Pulsweitenmodulation, PWM.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pulsdauermodulation
(Weitergeleitet von Pulsweitenmodulation)

https://de.wikipedia.org/wiki/Class-D-Verst%C3%A4rker#Class-D-Verst%C3%A4rker_mit_Pulsweitenmodulation,_MOSFETs_und_analogem_Eingang

"Das impulsbreitengesteuerte Rechtecksignal, welches nun an seinen 
Schaltflanken dem Audiosignal eine unendlich hohe Frequenz überlagert, 
wird dann mittels eines Tiefpassfilters von den höheren Frequenzanteilen 
außerhalb des Audiospektrums befreit und an die Lautsprecher gegeben."

Das hat nichts mit dem Träger der AM Modulation zu tun. Ein Rechteck 
besteht aus sehr vielen Oberwellen.

mfg klaus
#6335322
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Jens G. schrieb:
>>Das hat nichts mit dem Träger der AM Modulation zu tun. Ein Rechteck
>>besteht aus sehr vielen Oberwellen.
>
> Und wer, außer Du, hat was von AM gesagt?

Michel schrieb:
> und weiß
> nun, dass das Audiosignal mit einer Trägerfrequenz multipliziert wird.
> Das Signal wird nun verstärkt und am Ende wird die Trägerfrequenz
> entfernt.

AM passt am besten zu dem was Michael gesagt hat. Man muß das doch nicht 
so kompliziert beschreiben. Der Elektor hatte einen Class D Verstärker 
mal mit einem 555er Timer umgesetzt. Und der macht bestenfalls mit einer 
Konstantstromquelle einen Sägezahn.

Hier etwas ganz Niedliches. Kommt auch ohne Konstantstromquelle aus.
https://circuitdigest.com/electronic-circuits/simple-audio-amplifier-circuit
mfg Klaus

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