Hallo zusammen,
es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte, die mehr als
2200 W an einer Schuko-Steckdose aufnehmen. Warum?
1. Weil die Stromkreise in zu vielen Haushalten nur mit 10 A abgesichert
sind oder
2. Weil max. 10 A gesetzlich aus irgendeinem Grund vorgeschrieben ist,
wobei der Grund eben die Sache mit der häufigen Absicherung mit nur 10 A
sein könnte?
Ich wüsste im Moment von keinem Haushalt, bei dem nicht alles mit 16 A
(oder mehr) abgesichert ist, alle Kabel, Verlängerungen und
Mehrfachsteckdosen sind für 16 A spezifiziert (und - außer einigen aus
China - auch dafür geeignet), und manchmal fände ich z. B. eine größere
Fläche auf dem Elektro-Grill nützlich. (Bitte für Diskussionen über
Elektro-Grills einen neuen Thread eröffnen). Ein serienmäßiges
Schuko-Ladekabel für E-Autos lässt auch nur 10 A zu. (Darüber könnte man
auch hier diskutieren.)
DZDZ
Der Zahn der Zeit schrieb:> es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte, die mehr als> 2200 W an einer Schuko-Steckdose aufnehmen. Warum?
Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.
Dieter R. schrieb:> Kannst du das auch mit Beispielen belegen? Ich kenne nur welche für 16A.
Dann geh mal in den nächsten Baumarkt, und schau dir die Dinger da an.
Der Zahn der Zeit schrieb:> es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte, die mehr als> 2200 W an einer Schuko-Steckdose aufnehmen. Warum?
Bei Geräten, bei denen mehr als 2200 Watt überhaupt sinnvoll sind, gibts
auch welche mit höherer Leistung. Wasserkocher, Kochplatten, etc. gibt
es mit mehr als 3kW.
Oliver
Der Zahn der Zeit schrieb:> es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte, die mehr als> 2200 W an einer Schuko-Steckdose aufnehmen. Warum?>> 1. Weil die Stromkreise in zu vielen Haushalten nur mit 10 A abgesichert> sind oder> 2. Weil max. 10 A gesetzlich aus irgendeinem Grund vorgeschrieben ist,> wobei der Grund eben die Sache mit der häufigen Absicherung mit nur 10 A> sein könnte?
3. Weil <= 10 A für viele Geräte reicht. Warum sollten sie mehr
verbrauchen, wenn es nicht nötig ist?
> Ich wüsste im Moment von keinem Haushalt, bei dem nicht alles mit 16 A> (oder mehr) abgesichert ist, alle Kabel, Verlängerungen und> Mehrfachsteckdosen sind für 16 A spezifiziert
Gelegentlich wird mehr als ein Gerät je Stromkreis betrieben, also schon
OK. Andernfalls bräuchte es mehr getrennte Stromkreise. Hat Vorzüge, ist
aber teurer.
> (und - außer einigen aus> China - auch dafür geeignet), und manchmal fände ich z. B. eine größere> Fläche auf dem Elektro-Grill nützlich. (Bitte für Diskussionen über> Elektro-Grills einen neuen Thread eröffnen).
Vielleicht gibt es größere Gastronomie Elektrogrills. Könnte aber auch
schnell dreiphasig werden.
> Ein serienmäßiges> Schuko-Ladekabel für E-Autos lässt auch nur 10 A zu. (Darüber könnte man> auch hier diskutieren.)
Problem der Dauerlast, bei 16 A über mehr als 6 Stunden werden
unzulässige Erwärmungen bei Schuko häufiger. Andere >10 A Geräte im
Haushalt mit Schuko (z.B. Wasserkocher, Kleindurchlauferhitzer, früher
Waschmaschine) nehmen üblicherweise nicht so lange am Stück viel Strom
auf.
... schrieb:> Kauf dir eine gebrauchte Sun V880.> Die braucht auch mehrere USVen weil eine (dicke) nicht reicht.
Davon hatten wir 2. Eines Tages fiel die Klimatisierung aus, ich mach
die Tür zum Serverraum auf - 50°C - ZACK ging der Feuermelder los, das
Gebäude wurde evakuiert und die Feuerwehr kam angerauscht.
War ein toller Dienstbeginn.
Harald W. schrieb:> Der Zahn der Zeit schrieb:>>> es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte, die mehr als>> 2200 W an einer Schuko-Steckdose aufnehmen. Warum?>> Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.
Ach? Na dann hab ich wohl entweder ziemlich alte oder ziemlich
exklusive...
grobi schrieb:>> Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.>> Das ist schlichtweg Unsinn, warum verbreitest du sowas hier?
Nun, speziell bei Typen mit Steckanschluss statt Schraubanschluss
und bei "Baumarktware" ist das so.
Harald W. schrieb:>>> Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.>>>> Das ist schlichtweg Unsinn, warum verbreitest du sowas hier?>> Nun, speziell bei Typen mit Steckanschluss statt Schraubanschluss> und bei "Baumarktware" ist das so.
Auch ich bin davon überzeugt, dass das nicht stimmt. Also habe ich mal
bei dem Baumarkt in unserer Nähe, der meint, es gäbe immer was zu tun,
geforscht. Die billigste Steckdose ist natürlich mit 16 A angegeben.
Wenn es dir gelingt, ein 10 A-Beispiel aus einem Baumarkt zu finden,
wären wir hier mit unserer Meinung blamiert.
Genauer ist definiert:
10 A, 250 V (Allstrom)
10 A, 250 V (Gleichstrom)
16 A, 250 V (Wechselstrom)
Wobei ich niemals 10A DC über diesen Stecker fließen lassen würde, weil
es einen ordentlichen Lichtbogen beim Ziehen des Steckers geben sollte.
Ich halte diese Steckvorrichtung für DC ungeeignet!
Fabian H. schrieb:> Die Strombelastbarkeit eines CEE 7/7 (ugs. Schuko Stecker) ist in der> IEC60083 festgehalten und mit 16A definiert!
Kann man hier nachlesen:
https://www.iec.ch/worldplugs/typeF.htm
Offizielle IEC-Seite. Womit geklärt ist, dass 10A-Schukosteckdosen, wenn
es sie denn gäbe, illegale Fälschungen wären, deren Vertrieb unzulässig
ist und die folglich kein Baumarkt führen darf.
was bleibt schrieb:> Der Zahn der Zeit schrieb:>> 2. Weil max. 10 A gesetzlich aus irgendeinem Grund vorgeschrieben ist,>> wobei der Grund eben die Sache mit der häufigen Absicherung mit nur 10 A>> sein könnte?>> Ja, IEC 60320-1 ->
Blödsinn. Dann müsste mit 0,2A abgesichert werden, weil mehr für
Rasierapparate nicht vorgesehen ist.
Das Ding heißt LEITUNGSschutzschalter, weil es die Installation
absichert, nicht das angeschlossene Gerät.
Dieter R. schrieb:> Das Ding heißt LEITUNGSschutzschalter, weil es die Installation> absichert, nicht das angeschlossene Gerät.
Eben, das Anschlusskabel ist auf 10A ausgelegt, der Chinaböller dahinter
hat sich selbst um die Einhaltung der geplanten Obsoleszenz Sorge zu
trägen.
Dieter R. schrieb:> Womit geklärt ist, dass 10A-Schukosteckdosen, wenn> es sie denn gäbe, illegale Fälschungen wären, deren Vertrieb unzulässig> ist und die folglich kein Baumarkt führen darf.
Eine schnelle Überprüfung auf dem Internetz-Angebot von Hornbach ergab,
dass alle 70(!) dort gelisteten Steckdoseneinsätze (egal welcher Art,
Unter-/Aufputz, Feuchtraum, Marke/billig, ...) bei Wechselspannung einen
Nennstrom von 16 A angeben. Conclusio:
Harald W. schrieb:> Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.
Fake news.
Der Zahn der Zeit schrieb:> Ich wüsste im Moment von keinem Haushalt, bei dem nicht alles mit 16 A> (oder mehr) abgesichert ist
Ich schon. In wenig modernisiertem Altbau ist das völlig normal.
Außerdem wird man annehmen dürfen, dass die wenigsten Geräte alleine für
den deutschen Markt entwickelt werden, und in anderen Ländern ist
definitiv damit zu rechnen, dass man nicht einfach so mehrere kW aus
einer Steckdose ziehen kann. Dann fällt mir noch die Stromversorgung auf
Gartengrundstücken (sofern überhaupt vorhanden), Campingplätzen und in
ähnlichen Situationen ein, wo je nach Standort auch nicht mit großen
elektrischen Leistungen zu rechnen ist.
was bleibt schrieb:> Ja, IEC 60320-1 ->>> https://de.wikipedia.org/wiki/Ger%C3%A4testecker
Da geht es um Gerätekabel, die haben nichts mit den Geräten zu tun, die
direkt, also ohne separates Gerätekabel, angeschlossen werden.
Nebenbei: Bei den richtig dicken, digitalen Leistungsverstärkern findet
man oft Ausgangsleistungen >> 3000 W, aber angeschlossen sind sie über
Kaltgerätekabel (nur bis 10 A zugelassen). Aber das ist ein anderes
Thema, nix für hier.
Faktencheck: Dir stimme ich zu. Mit "ich wüsste nicht..." meinte ich
nicht, dass ich bezweifele, dass es das gibt. Es ist mir klar, dass das
in älteren Installationen der Normalfall ist. Und ich denke, dass viele
Hersteller sich bewusst auf 10 A beschränken, um Ärger mit Kunden zu
vermeiden, die die Zusammenhänge nicht kennen.
Harald W. schrieb:> grobi schrieb:>>>> Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.>>>> Das ist schlichtweg Unsinn, warum verbreitest du sowas hier?>> Nun, speziell bei Typen mit Steckanschluss statt Schraubanschluss> und bei "Baumarktware" ist das so.
Ups.. Und schon wieder... Steckanschluss UND 16A ...
Ich habe hier eine Kochplatte mit 2,5kW und einen Heizlüfter für den
Keller mit 3kW. Es gibt also solche Geräte, braucht man halt aber auch
selten.
Ein Grund dafür dass Herstelle vielleicht nicht nahe an die Grenze gehen
ist evtl, dass sie dem Nutzer auch bei älteren Installationen mit
wenigen verschiedenen Sicherungen noch die Möglichkeit geben wollen
andere Geräte, oder Licht, parallelbetreiben zu können.
Könnte ja sein, dass der nicht so fachkundige Kunde ein Gerät schlecht
findet, weil ihm die Sicherung dauern fällt, es mit einem ähnlichen,
aber einem mit kleinerer Leistung aber funktioniert.
Für Leute mit besonders viel(en) Haar(en) gibt es zum Trocknen
(bzw. Abbrennen?) sogar einen Föni mit 4 kW.
Mit Drehstrom-Anschluss? >>
In Suchmaschine eingeben: "Haartrockner 4000 Watt"
Elektrofan schrieb:> Für Leute mit besonders viel(en) Haar(en) gibt es zum Trocknen> (bzw. Abbrennen?) sogar einen Föni mit 4 kW.> Mit Drehstrom-Anschluss? >>>> In Suchmaschine eingeben: "Haartrockner 4000 Watt"
Wahrscheinlich PMPO ;-)
Kein Grund sich zu kloppen. Schuko ist prinzipiell für 16 A geeignet.
Allerdings befinden sich nicht alle in freier Wildbahn real
existierenden Steckdosen (und auch nicht alle Stecker) im Idealzustand,
und das sieht man ihnen nicht zwingend vorher an. Je höher der Strom bei
Langzeitbelastung, desto höher die Wahrscheinlichkeit für manche dieser
Steckdosen ein Fall für die Feuerwehr zu werden. Einige Schuko-Autolader
haben deshalb einen Temperatursensor im Stecker eingebaut, der die
Stromaufnahme des Laders ggf. reduziert. Wer dauerhaft 16 A braucht, der
ist mit CEE-blau besser beraten.
ZF schrieb:> Kein Grund sich zu kloppen. Schuko ist prinzipiell für 16 A geeignet.> Allerdings befinden sich nicht alle in freier Wildbahn real> existierenden Steckdosen (und auch nicht alle Stecker) im Idealzustand,> und das sieht man ihnen nicht zwingend vorher an. Je höher der Strom bei> Langzeitbelastung, desto höher die Wahrscheinlichkeit für manche dieser> Steckdosen ein Fall für die Feuerwehr zu werden. Einige Schuko-Autolader> haben deshalb einen Temperatursensor im Stecker eingebaut, der die> Stromaufnahme des Laders ggf. reduziert. Wer dauerhaft 16 A braucht, der> ist mit CEE-blau besser beraten.
Das ist unbestritten, ändert aber nichts daran das die Aussage
Harald W. schrieb:> Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.
Schlicht und ergreifend falsch ist.
Das Steckdosen, wie eben alle Steckkontakte mit der Zeit nicht besser
werden, steht auf einem anderen Blatt.
Der Zahn der Zeit schrieb:> Warum
27 Beiträge von den üblichen Forumsdummen und keine Antwort.
Die meisten Geräte halten sich an 10A Maximalstrom, weil in vielen
Länder nicht mehr möglich ist.
Wir in Deutschland leben mit den mit 16A abgesicherten Schukos quasi im
Schlaraffenland.
Schon in Dänemark gibt es 16A nur als speziellen Steckdosen (einzeln
abgesichert) normale Stromkreise haben dort 10A. In Frankreich und
Italien nicht besser und von aussereuropäischen Ländern reden wir besser
erst gar nicht, da ist man manchmal mit 6A zufrieden. In China, wo das
meiste Zeug herkommt, sind auch 10A das übliche Limit, ebenso Japan.
Der Hersteller, der Geräte für mehr als 10A baut, beschränkt also seinen
Markt wesentlich.
Was nicht heisst, das manch ein Hersteller die Belastbarkeit von Schukos
sich schönredet, manch ein "TIG 200A" Schweissgerät will eher 25A sehen,
kommt aber mit Schukostecker. Geht halt so lange, bis die Sicherung
fliegt.
Die Beobachtung ist nich allgemeingültig, stimmt aber schon auffällig
oft. Beispielsweise haben viele Ladekabel für E-Autos auch nur 10A, und
da wären 16A schon praktisch. Auch bei Heizgeräten wäre mehr besser, es
ist aber nicht üblich (was nicht heißt, dass das nicht existiert!).
Meine Vermutung nach gibt es folgenden Grund:
10A, weil es gängig ist, dass Steckdosen nur auf 13A abgesichert sind,
und es oft zusätzlich weitere Lasten auf dem gleichen Stromkreis gibt.
10A kann man überall anstecken, und wenn gleichzeitig ein PC, ein
Fernseher, zwei Lampen und ein Handyladegerät auf dem gleichen
Stromkreis hängen, reichen 13A immer noch fast immer, wohingegen es bei
16A Dauerstrom öfter knallen würde.
Dass eine Schukodose bei 16A schmilzt, stimmt im Normalfall nicht. Die
halten 16A auch dauerhaft aus. Blos wird oft billiges Material verbaut,
und das ist dann schon >30 Jahre alt. Dann kann es schon zu einem
erhöhten Übergangswiederstand und Wärme kommen. Mir ist schon eine
angeschmolzen, an der eine Waschmaschiene hing, und die zieht keine 16A.
CEE blau wäre die bessere Technik, aber Schuko ist nun mal überall drin,
und 16A sind ja nur in einigen Fällen nötig.
Der Zahn der Zeit schrieb:> es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte, die mehr als> 2200 W an einer Schuko-Steckdose aufnehmen. Warum?
Weil man Produkte auf den kleinsten gemeinsamen Nenner im EU Binnenmarkt
auslegt. Die Geräte sollen auch ausserhalb des Geltungsbereichs der VDE
Richtlinien verkauft werden können.
Vermuter schrieb:> Dass eine Schukodose bei 16A schmilzt, stimmt im Normalfall nicht. Die> halten 16A auch dauerhaft aus. Blos wird oft billiges Material verbaut,> und das ist dann schon >30 Jahre alt. Dann kann es schon zu einem> erhöhten Übergangswiederstand und Wärme kommen. Mir ist schon eine> angeschmolzen, an der eine Waschmaschiene hing, und die zieht keine 16A.
Habe in meinem Waschraum die "Berker" Aufputz-Steckdose vor kurzem
wieder gewechselt, zum dritten mal seit 11 Jahren. Funktionstüchtig war
diese noch, nur Plastik richtig geschmolzen. Ein Kondenstrockner schafft
das löcker ;)
Vermuter schrieb:> weil es gängig ist, dass Steckdosen nur auf 13A abgesichert sind,
Wo? In Deutschland ist 13A ziemlich exotisch.
16A Standard.
Wie MaWin gesagt hat liegt es daran, dass die meisten Geräte für die
gesamte EU designed werden und es genügend Länder gibt wo eine 10A
Absicherung die Regel ist.
Dimi schrieb:> Habe in meinem Waschraum die "Berker" Aufputz-Steckdose vor kurzem> wieder gewechselt, zum dritten mal seit 11 Jahren. Funktionstüchtig war> diese noch, nur Plastik richtig geschmolzen. Ein Kondenstrockner schafft> das löcker ;)
Meiner Erfahrung nach sind zu 90% die (vergossenen) Stecker die Ursache
des Verschmorens, genauer die Anschlüsse der Leitungen im Stecker.
Ganz schlimm sind die älteren 1600W und mehr Staubsauger mit ihren
2x0,75 Anwschlusskabel, die werden schon nach 5 min. deutlich warm.
Udo S. schrieb:>> weil es gängig ist, dass Steckdosen nur auf 13A abgesichert sind,>> Wo? In Deutschland ist 13A ziemlich exotisch.
In einigen Neubauten, da sonst 2,5mm² Kabel benötigt würden...
Johannes F. schrieb:> In einigen Neubauten, da sonst 2,5mm² Kabel benötigt würden...
Auch Bullshit, da 16 A bei 1.5 mm2 auch erlaubt ist, abhängig von Länge
und Verlegeart
Chris schrieb:> Johannes F. schrieb:> In einigen Neubauten, da sonst 2,5mm² Kabel benötigt würden...>> Auch Bullshit, da 16 A bei 1.5 mm2 auch erlaubt ist, abhängig von Länge> und Verlegeart
Bloss erlaubt die Verlegeart im Holzständerbauwerk eben keine 16A.
Also kein bullshit, nur dein Beitrag ist bullshit.
Chris schrieb:> Harald W. schrieb:>> Viele "moderne" Steckdosen sind nur für 10A zugelassen.> Wie schon mehrfach gesagt ist diese Aussage Bullshit.
Nur der Vollständigkeit halber:
https://toom.de/p/steckdose-mit-rahmen-primaluxe-1-fach-reinweiss/9107330
Solche 10A Noname-Dosen gabs vor einer Weile noch viel mehr, auch von
Budget-Herstellern wie Kopp u.a. Inzwischen steht zumindest online
häufig 16A in der Beschreibung, aber da würde ich dann im Einzelfall
doch nochmal nachschauen, was tatsächlich auf der Dose steht.
Oliver
Der Zahn der Zeit schrieb:> es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte...
nö.
Und es kommt darauf an, dass sowohl Leiterquerschnitt und -Länge als
auch die Steckverbindungen die Auslösecharakteristik der vorgeschalteten
LS berücksichtigen.
So habe ich früher regelmäßig Steckdosen, an die Waschmaschinen
angeschlossen waren, tauschen müssen. Die 4 kW der damals üblichen
Heizung waren einfach zu viel. Das ging ein paar Wochen gut, dann wurde
von Mal zu Mal der Übergangswiderstand zwischen Stecker und Dose so
hoch, dass es zur fatalen Überhitzung kam. Es kommt darauf an, wie lange
die Last dranhängt. 5 Minuten 4 kW juckt die Sache nicht. 15 Minuten im
95 Grad Waschgang eben doch. Und das dann industriemäßig? - ein
absolutes NoGo. Das mag einer der Gründe sein, wieso die Wamas für
Zuhause heute mit 2kW Heizungen ausgestattet sind. Aber hauptsächlich
wegen der Effizienzklassen.
Habe aber auch schon an vergossenem Stecker für Heizlüfter bei 2 KW eine
Aufheizung der Stifte auf 50 Grad Celsius feststellen können.
Also verlassen kann man sich heute auf nichts.
ciao
gustav
MaWin schrieb:> Chris schrieb:>> Johannes F. schrieb:>> In einigen Neubauten, da sonst 2,5mm² Kabel benötigt würden...>>>> Auch Bullshit, da 16 A bei 1.5 mm2 auch erlaubt ist, abhängig von Länge>> und Verlegeart>> Bloss erlaubt die Verlegeart im Holzständerbauwerk eben keine 16A.>> Also kein bullshit, nur dein Beitrag ist bullshit.
Nein das stimmt nicht. Oben hieß es einfach nur, dass in Neubauten sonst
2.5 mm2 benötigt werden würden. Ohne weitere Einschränkung würde das
bedeuten, dass auf Grund einer neuen Norm o.ä. generell 2.5 mm2 verlegt
werden muss, wenn man 16 A benötigt. Das ist aber falsch! 16 A über 1.5
mm2 ist erlaubt, aber eben abhängig von Länge und Verlegeart des Kabels
(z.B. in Holzständerwänden etc).
Und in "einigen Neubauten" wäre damit sonst 2,5mm² notwendig...
Weiß nicht, was an der Aussage falsch ist, sagte ja nie, das in allen
Neubauten immer 2,5mm² notwendig wären für 16A.
Karl B. schrieb:> Das mag einer der Gründe sein, wieso die Wamas für> Zuhause heute mit 2kW Heizungen ausgestattet sind.
Neben internationalen Märkten gibt es zwei Hauptgründe für oft nur noch
2kW Heizungen bei Haushaltswaschmaschinen:
- Die Enzyme im Waschmittel wirken nur in einem bestimmten
Temperaturfenster, dieses soll auch bei Kochwäsche möglichst lang sein,
also langsame Aufheizung.
- Die Wasseraufnahme für den Waschgang ist bei aktuellen Maschinen oft
geringer als bei Älteren.
> Aber hauptsächlich> wegen der Effizienzklassen.
Ob man 20 Liter Wasser mit 2kW oder 3,5kW von 10°C auf 60°C erwärmt,
macht für den Energieverbrauch wenig Unterschied. Mit 3,5kW geht es
schneller, also etwas weniger Wärmeabgabe an die Umgebung während des
Aufheizvorgangs.
Udo S. schrieb:> Wo? In Deutschland ist 13A ziemlich exotisch.> 16A Standard.
16A ist Standard, ja, aber in den wenigsten Fällen aufgrund von Häufung
LeitungsLänge oder (siehe *) erlaubt. 10A wäre hier das Mittel der Wahl.
13A ist ein Kompromiss.
Schuko Steckdosen sind mit 16A zu spezifizieren. Abweichungen nach unten
würde die Konformität kosten und der Zoll die Produkte aus dem Verkehr
ziehen.
*ABER: Schalter mit Steck-Terminals, Feder-Kontakten oÄ vieler bekannter
Hersteller sind nur bis 10A spezifiziert. Die 16A Version besitzt dann
Schraubklemmen. Und da in den wenigsten fällen Licht- und
Steckdosenkreise getrennt werden, müssten hier eben 10A Automaten
verbaut werden.
Und, wie auch bereits richtig erwähnt, setzt man in vielen Ländern auf
<16A. Da Produkte nun in möglichst viele Länder verkauft werden sollen,
wird sich eben auf 10A beschränkt.
Für 16A wird dann auf CEE gesetzt.
MaWin schrieb:> Bloss erlaubt die Verlegeart im Holzständerbauwerk eben keine 16A.
Verlegeart Holzständer gibt es nicht. Das ist klassisch C oder A2. Und
beides ohne weitere Einschränkung 16A fähig bei 1,5mm2
Dominic schrieb:> MaWin schrieb:>> Bloss erlaubt die Verlegeart im Holzständerbauwerk eben keine 16A.>> Verlegeart Holzständer gibt es nicht. Das ist klassisch C oder A2. Und> beides ohne weitere Einschränkung 16A fähig bei 1,5mm2
Beim Holzständer läuft das NYM in Wärmedämmmaterial (Mineralwolle), also
mit oder ohne Rohr A2, und die erlaubt eben NICHT 16A, sondern 15.5 oder
gar nur 13:
https://library.e.abb.com/public/edc51e83d85231d8c1257845002a4a8f/2CDC400027D0101.pdf
MaWin schrieb:> Beim Holzständer läuft das NYM in Wärmedämmmaterial (Mineralwolle), also> mit oder ohne Rohr A2, und die erlaubt eben NICHT 16A, sondern 15.5 oder> gar nur 13:>> https://library.e.abb.com/public/edc51e83d85231d8c1257845002a4a8f/2CDC400027D0101.pdf
Holzständer muss nicht zwingend gedämmt werden. Zumal Leitungen auch
einfach auf das Holz genagelt werden können. Deswegen schrieb ich A2
oder C.
Siehe 3) Bewertungsunterschiede (siehe DIN VDE 0298-4/2003-08, Abschn.
C.3.3).
16A ist auch (gerade noch) in Dämmung erlaubt. (Siehe Anhang)
Chris schrieb:> Der Zahn der Zeit schrieb:>> Ein serienmäßiges Schuko-Ladekabel für E-Autos lässt auch nur 10 A zu> Kann ich nicht bestätigen, lädt mit ~3.6 kW. Ob da jetz n Schuko oder> CEE-Stecker (mit einer Phase) dran ist, kann das Gerät ja nicht> feststellen.
Das wird wohl auf das Fabrikat ankommen. Tatsächlich hatte ich die Frage
wegen eines Ladekabels gestartet, dass bei Volvo serienmäßig mit 10 A
lädt, während in Ebay auch welche mit 16 A angeboten werden. Für
letztere wäre dann ein separater Stromkreis angebracht. (Es geht jetzt
nicht um die Qualität oder denn Sinn dieser Kabel, sondern um die
10A/16A-Frage.)
MaWin schrieb im Beitrag #6337980:
> Chris schrieb:>> Nein das stimmt nicht. Oben hieß es einfach nur, dass in Neubauten sonst>> 2.5 mm2 benötigt werden würden. Ohne weitere Einschränkung würde das>> bedeuten, dass auf Grund einer neuen Norm o.ä. generell 2.5 mm2 verlegt>> werden muss, wenn man 16 A benötigt. Das ist aber falsch! 16 A über 1.5>> mm2 ist erlaubt, aber eben abhängig von Länge und Verlegeart des Kabels>> (z.B. in Holzständerwänden etc).>> Meine Fresse bist du geistig falsch abgebogen.
Kannst du das konkretisieren? Gerne auch, indem du meine Aussage "16 A
über 1.5 mm2 ist erlaubt, aber eben abhängig von Länge und Verlegeart
des Kabels (z.B. in Holzständerwänden etc)" korrigierst. Was ist daran
falsch oder zu unkonkret?
Der Zahn der Zeit schrieb:> es gibt praktisch kaum oder zumindest selten Elektrogeräte, die mehr als> 2200 W an einer Schuko-Steckdose aufnehmen. Warum?
Das Problem mit den meisten Leuten heutzutage ist einfach (und das ist
nicht einmal böse gemeint), dass diese einfach nicht mehr über den
Horizont hinaus blicken. So eine allgemeine Aussage wie von Johannes F.
kann hald ganz leicht falsch verstanden werden, da sie ohne weitere
Konkretisierung dahingestellt wurde.
Wenn die Hersteller der Geräte den Strom auf 10A (12A) begrenzen, können
sie diese Geräte ohne Änderungen (als das Netzkabel) auch in anderen
Ländern als D verkaufen.
Dieter R. schrieb:> ABB sagt 15,5A, deine Quelle sagt 16,5A.
Meine Quelle ist von ABB.
> Woher hast du denn diese Angabe?
Aus dem verlinkten PDF.
Geistig verwirrt ?
MaWin schrieb:> Dieter R. schrieb:>> ABB sagt 15,5A, deine Quelle sagt 16,5A.>> Meine Quelle ist von ABB.>>> Woher hast du denn diese Angabe?>> Aus dem verlinkten PDF.>> Geistig verwirrt ?
Selber verwirrt. Die Frage ging an Dominic, wie aus dem Zitat unschwer
erkennbar. Du musst dich nicht immer angesprochen fühlen, auch wenn du
ein Vielschwätzer bist.
MaWin schrieb:> Dieter R. schrieb:>> ABB sagt 15,5A, deine Quelle sagt 16,5A.>> Meine Quelle ist von ABB.>>> Woher hast du denn diese Angabe?>> Aus dem verlinkten PDF.>> Geistig verwirrt ?
Er meint sicherlich mich. Meine Quelle ist Tabellenbuch Westermann mit
Verweis auf DIN VDE 0298-4: 03-08
Dominic schrieb:> Meine Quelle ist Tabellenbuch Westermann mit> Verweis auf DIN VDE 0298-4: 03-08
Jetzt wird es spannend. ABB bezieht sich auf dieselbe Norm, gibt aber
15,5A an. Wer hat denn nun recht? Ist der Westermann eventuell veraltet?
Dieter R. schrieb:> Jetzt wird es spannend. ABB bezieht sich auf dieselbe Norm, gibt aber> 15,5A an. Wer hat denn nun recht? Ist der Westermann eventuell veraltet?
Ich habe es leider nicht direkt nachgeschaut, aber der dürfte relativ
aktuell sein.
Wie ich aber schon in meinen Beitrag rein kopiert hatte, gesteht ABB
ihrem genannten Wert von 15,5A eine Abweichung ein (Siehe Hochgestellt
3).
Dominic schrieb:> Dieter R. schrieb:>> Jetzt wird es spannend. ABB bezieht sich auf dieselbe Norm, gibt aber>> 15,5A an. Wer hat denn nun recht? Ist der Westermann eventuell veraltet?>> Ich habe es leider nicht direkt nachgeschaut, aber der dürfte relativ> aktuell sein.>> Wie ich aber schon in meinen Beitrag rein kopiert hatte, gesteht ABB> ihrem genannten Wert von 15,5A eine Abweichung ein (Siehe Hochgestellt> 3).
Ok, nochmal weiter durchgelesen, nun wird es einerseits klar und
andererseits doch nicht.
Die 15,5A sind internationaler Standard (ABB Tabelle 2) für 30°C. Weil
es in Deutschland üblicherweise aber nicht so warm wird, dürfen wir mit
25°C rechnen (ABB Tabelle 3). Dann sind 16,5A zulässig, aber wiederum
mit der windelweichen Einschränkung im Kleingedruckten:
Bei thermisch ungünstigen Konstruktionen ist mit In = 13 A zu schützen.
Dieter R. schrieb:> Die 15,5A sind internationaler Standard (ABB Tabelle 2) für 30°C. Weil> es in Deutschland üblicherweise aber nicht so warm wird, dürfen wir mit> 25°C rechnen (ABB Tabelle 3). Dann sind 16,5A zulässig, aber wiederum> mit der windelweichen Einschränkung im Kleingedruckten:> Bei thermisch ungünstigen Konstruktionen ist mit In = 13 A zu schützen.
Danke dir. Klingt logisch.
Ich erinnere mich jedoch noch, dass auf der Vorseite Temperaturreferenz
1 lt DIN VDE bei 25° liegt.
Auch aus den anderen oben genannten Gründen, würde ich keine 16A
installieren. Die 18m sind schnell erreicht. 10A können schon zu wenig
sein für einzelne Räume. Ein Kompromiss sind 13A. Aufpassen muss man nur
dann bei den verwendeten Schaltern.
Wahrscheinlich hat es wirklich auch etwas mit dem EU-Weiten Vertrieb zu
tun. Beispiel meiner Waschmaschine:
- Version für Frankreich: 230V 10A
- Version für Deutschland: 230V 16A
Und natürlich in der jeweiligen Landessprache beschriftet, sonst aber
baugleich.
Generell sind hier in Frankreich Steckdosenkreise (üblicherweise) mit
10A abgesichert, auch wenn die Schukodosen 16A könnten. Ausnahmen mag es
geben.
Serge W. schrieb:> - Version für Frankreich: 230V 10A> - Version für Deutschland: 230V 16A
Das könnte aber auch eine andere Softwareeinstellungen sein. Immerhin
gibt es ja auch in D Waschmaschinen, bei denen man die Heizleistung in
den Einstellungen reduzieren kann.
Oliver
Karl B. schrieb:> Habe aber auch schon an vergossenem Stecker für Heizlüfter bei 2 KW eine> Aufheizung der Stifte auf 50 Grad Celsius feststellen können
100% Wirkungsgrad und der Ventilator kann auch kleiner ausfallen.
Oliver S. schrieb:> Das könnte aber auch eine andere Softwareeinstellungen sein. Immerhin> gibt es ja auch in D Waschmaschinen, bei denen man die Heizleistung in> den Einstellungen reduzieren kann.
Und wie soll das gehen?
Ist da ein Prozessor im Heizstab drin der je nach Firmware schneller
oder langsamer rennt und so mehr oder weniger Strom verheizt?
Die ganze Diskussion hier erinnert mich an die Diskussionen in denen
wegen der vorhandenen und auch in der Norm gewollten Überlastbarkeit der
Sicherungsautomaten eine Reduzierung der häuslichen Absicherung auf 13,
besser nur 10A herbeigeredet wird. Ganz besondere Hypochonder sichern
sich ihr Wohnzimmer gar schon mit nur 6A ab. Sicher ist Sicher!
MaWin schrieb:> Schon in Dänemark gibt es 16A nur als speziellen Steckdosen (einzeln> abgesichert) normale Stromkreise haben dort 10A. In Frankreich und> Italien nicht besser>> Der Hersteller, der Geräte für mehr als 10A baut, beschränkt also seinen> Markt wesentlich.
Sorry hab ich überlesen, aber genau so scheint es zu sein, siehe:
Serge W. schrieb:> Wahrscheinlich hat es wirklich auch etwas mit dem EU-Weiten Vertrieb zu> tun. Beispiel meiner Waschmaschine:>> - Version für Frankreich: 230V 10A> - Version für Deutschland: 230V 16A>> Und natürlich in der jeweiligen Landessprache beschriftet, sonst aber> baugleich.Armin X. schrieb:> Und wie soll das gehen?> Ist da ein Prozessor im Heizstab drin der je nach Firmware schneller> oder langsamer rennt und so mehr oder weniger Strom verheizt?
Also bei meinem Modell werden laut Service Manual (ich bin ja nicht
neugierig...) verscheidene Heizstäbe verbaut. Modernere Maschinen regeln
die Heizleistung per PWM und lassen sich per Firmware im Menü
umschalten, da hat Oliver Recht.
Armin X. schrieb:> Ganz besondere Hypochonder sichern> sich ihr Wohnzimmer gar schon mit nur 6A ab. Sicher ist Sicher!
Das kann sein, Armin. Aber hier ging es dem TO eher um eine theoretische
Frage (Autoladekabel) und sonst kann ich es auch verstehen. Wenn man in
Deutschland 16A zur Verfügung hat, warum dann nicht ausnutzen?
In Frankreich sind es 10A (wie geschrieben) und das reicht gut aus. Man
muss aber dazu sagen, dass in Frankreich Elektroherde/Heizungen eher die
Ausnahme darstellen. Gekocht, geheizt, Warmwasser bereitet usw wird bei
uns mit Gas.
Elektroherde sind hier so exotisch wie in DL die Gasherde. Wobei sich
mit dem Aufkommen der Induktionskochfelder langsam eine Wende einstellt,
besonders dort, wo keine Gasleitungen verlegt sind und man keine
Flaschen mehr schleppen möchte.
Vielleicht ein Überbleibsel aus der Zeit, in der Strom in Deutschland
sehr günstig war (denke ich an die 1970er und die Ära der
Nachtspeicherheizungen). Aber alles ohne Anspruch auf Richtigkeit.
Und nochmal schrieb im Beitrag #6339060:
> Also: Beim Installieren etwas> flink, damit die Norm zum Feierabend noch gilt, mit der man am Morgen> angefangen hat.
Siehe BER und das Dübelproblem :-)
In der Absicherung im Zählerkasten ist ein Leitungsschutzschalter für
16A - das Stichwort lautet "Leitung".
Es geht nicht darum das Gerät abzusichern, sondern die verlegte
Installation vor Überlast zu schützen. Was dranhängt, ist ein ganz
anderes Kapitel.
alopecosa schrieb:> Ganz großes Kino, irgend ein PDF raus zu kramen, das auf einem Stand von> vor 11 Jahren basiert...
Und, ist in den 11 Jahren das Kupfer irgendwie schlechter geworden,
haben sich Naturgesetze geändert, oder ist der Strom aggressiver zur
Isolierung seit dem ?
Natürlich nicht, und hätte sich was geändert, hätte ABB sein PDF schon
geupdated.
Du rotzt hier also bloss wie ein Kleinkind rum, bist als Wadenbeisser
aber nicht mal gross genug um bis zur Wade hochspringen zu können.
Ganz ärmliche Vorstellung lieferst du hier ab.
Thomas O. schrieb:> Trockner und Waschmaschinen kann man meist per Tastenkombi o. ä. von 16A> auf 10A begrenzen.
Trotzdem müssen Stecker und Leitungen auf 16A ausgelegt sein.
Vor 15 Jahren war es üblich, bei Waschmaschinen die Steckerleistung
anzugeben.
Damals mußte man welche mit 10A suchen.
Heute wird das nur noch selten angegeben.
Da muß man extra nachfragen.
MaWin schrieb:> Und, ist in den 11 Jahren das Kupfer irgendwie schlechter geworden,> haben sich Naturgesetze geändert, oder ist der Strom aggressiver zur> Isolierung seit dem ?>> Natürlich nicht, und hätte sich was geändert, hätte ABB sein PDF schon> geupdated.
Würde ich nicht drauf wetten. In einer Umgebung, in welcher auch alte
Dokumente noch einsehbar sein müssen, gibt es einfach ein neues Dokument
unter neuem Link mit neuer Revision/Datierung. Das alte Dokument bleibt
dann unverändert bestehen und verfügbar.
Bei dem ABB Dokument könnte es sich aber durchaus noch um ein Aktuelles
handeln, da dort wohl "nur" Infos zum Leitungsschutz angegeben werden.
Wären Infos z.B. zum Schaltschrankaufbau/Hausanschluss enthalten, wäre
es veraltet. Da gibt es zwar keine neuen Naturgesetzte, die Norm wurde
aber geändert und schreibt seit 2019/2020 einen Überspannungsschutz vor.
Über den Sinn lässt sich da natürlich streiten.
MaWin schrieb:> Du rotzt hier also bloss wie ein Kleinkind rum, bist als Wadenbeisser> aber nicht mal gross genug um bis zur Wade hochspringen zu können.
Und was unterscheidet dein Auftreten hier von dem eines nervigen,
kläffenden Wadenbeissers?
MaWin schrieb:> Ganz ärmliche Vorstellung lieferst du hier ab.
Ganz unsachliche Vorstellung lieferst du hier ab.
alopecosa schrieb:> Ganz großes Kino, irgend ein PDF raus zu kramen, das auf einem Stand von> vor 11 Jahren basiert...
Gut, dass sich endlich mal jemand zu Wort meldet, der den aktuellen
Stand kennt.
Teilst du uns nun bitte diesen aktuellen Stand mit? Dafür ist das Forum
nämlich da, zum Wissensaustausch, nicht zum Rummotzen.
Der Zahn der Zeit schrieb:> Ich wüsste im Moment von keinem Haushalt, bei dem nicht alles mit 16 A> (oder mehr) abgesichert ist, alle Kabel, Verlängerungen und> Mehrfachsteckdosen sind für 16 A spezifiziert (und - außer einigen aus
Das ist so nicht korrekt. Wenn du dir die üblichen Schuko-verlängerungen
/steckdosen anguggst steht da in 99% der Fälle 10(16)A drauf. Heisst:
10A Dauer, 16A kurzfristig. Daher auch die Begrenzung auf 2300W bei
Geräten.
Hi,
in der Werkstatt wurden sogar diese Kabel mit Schukosteckern an
Schukosteckdosen angeschlossen.
Lapp Kabel Orange (1-100M) H07BQ-F Ölflex PUR 550P 3G2,5 / 3x2,5mm²
Was hing dran? Ein Kompressor.
ciao
gustav
Michael B. schrieb:> Das ist so nicht korrekt. Wenn du dir die üblichen Schuko-verlängerungen> /steckdosen anguggst steht da in 99% der Fälle 10(16)A drauf. Heisst:> 10A Dauer, 16A kurzfristig. Daher auch die Begrenzung auf 2300W bei> Geräten.
Quatsch. Sicherheitshinweis aus einer x-beliebigen Bedienungsanleitung
einer Waschmaschine:
"Verwenden Sie keine Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel."
Unsere Waschmaschine von ca. 1998 zieht während des Heizens 3,3 kW.
Unser Elektroherd von noch früher ebenfalls.
Beide hingen/hängen an einer Schuko-Steckdose.
Elektrofan schrieb:> Unsere Waschmaschine von ca. 1998 zieht während des Heizens 3,3 kW.>> Unser Elektroherd von noch früher ebenfalls.>> Beide hingen/hängen an einer Schuko-Steckdose.
Für Elektroherde ist das aber m.W. eine falsche, nicht zulässige
Art der Installation. Bei Backöfen sieht das anders aus. Ich
weiss jetzt allerdigs nicht, welche Leistung solche "Steckerback-
öfen" haben.
Dieter R. schrieb:> Michael B. schrieb:>>> Das ist so nicht korrekt. Wenn du dir die üblichen Schuko-verlängerungen>> /steckdosen anguggst steht da in 99% der Fälle 10(16)A drauf. Heisst:>> 10A Dauer, 16A kurzfristig. Daher auch die Begrenzung auf 2300W bei>> Geräten.>> Quatsch. Sicherheitshinweis aus einer x-beliebigen Bedienungsanleitung> einer Waschmaschine:>> "Verwenden Sie keine Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel."
Was hat das mit der Tatsache zu tun daß die üblichen
(Baumarkt/Supermarkt-Grabbelkiste) Verlängerungen nicht auf 16A
ausgelegt sind?
Ich zitiere noch mal auf was ich geantwortet habe:
Der Zahn der Zeit schrieb:
> Ich wüsste im Moment von keinem Haushalt, bei dem nicht alles mit 16 A> (oder mehr) abgesichert ist, alle Kabel, Verlängerungen und> Mehrfachsteckdosen sind für 16 A spezifiziert (und - außer einigen aus
Ich habe nicht weniger und nicht mehr gesagt als das das so unrichtig
ist, es gibt DURCHAUS Verlängerungen und Mehrfachsteckdosen auf dem
Markt hier in .de die nur für 10A (dauer) zugelassen sind.
Das hat NIX mit irgendwelchen imaginären Waschmaschinen zu tun.
>> Unsere Waschmaschine von ca. 1998 zieht während des Heizens 3,3 kW.>> Unser Elektroherd von noch früher ebenfalls.>> Beide hingen/hängen an einer Schuko-Steckdose.> Für Elektroherde ist das aber m.W. eine falsche, nicht zulässige> Art der Installation.
Beide Geräte waren/sind lt. Typenschild "normal" zugelassen.
Der Herd (mit 3 Platten + Backofen) hatte eine pfiffige
Verriegelungsschaltung, die bei Betrieb mit Schukostecker auf 3,3 kW
begrenzte.
Elektrofan schrieb:>> Für Elektroherde ist das aber m.W. eine falsche, nicht zulässige>> Art der Installation.>> Beide Geräte waren/sind lt. Typenschild "normal" zugelassen.> Der Herd (mit 3 Platten + Backofen) hatte eine pfiffige> Verriegelungsschaltung, die bei Betrieb mit Schukostecker auf 3,3 kW> begrenzte.
Ausnahmen bestätigen die Regel. :-)
Michael B. schrieb:>> Was hat das mit der Tatsache zu tun daß die üblichen> (Baumarkt/Supermarkt-Grabbelkiste) Verlängerungen nicht auf 16A> ausgelegt sind?
Logik ist nicht so deine Sache. Du hast behauptet, dass Geräte auf 2300
Watt begrenzt sind, WEIL übliche Schuko-Verlängerungen nur für 10A
ausgelegt sind. Das ist Quatsch. Geräte höherer Leistung (siehe die
hier vielfach zitierte Waschmaschine, gerne auch die Kochplatte usw.)
dürfen in der Regel nicht mit Verlängerungsleitungen angeschlossen
werden, siehe mein Zitat aus einer (beliebigen, gibt Tausende davon)
Bedienungsanleitung. Die Frage, inwieweit eine Verlängerungsleitung
limitierend ist, stellt sich dabei nicht. Sie ist unzulässig!
> Die Frage, inwieweit eine Verlängerungsleitung> limitierend ist, stellt sich dabei nicht. Sie ist unzulässig!
Praktischerweise gibt es problemlos 40 m lange Verlängerungsschnüre
"für den Garten" etc. zu kaufen, die 16 A können.
Mit 3*1,5mm² sind sie besonders für alte Geräte mit 220 V geeignet!
Elektrofan schrieb:> Praktischerweise gibt es problemlos 40 m lange Verlängerungsschnüre "für> den Garten" etc. zu kaufen, die 16 A können.> Mit 3*1,5mm² sind sie besonders für alte Geräte mit 220 V geeignet!
...kann man ja aufgerollt hinter die Waschmaschine schieben.
Obwohl so eine 220V Waschmaschine sicher nicht energieeffizient sein
düfte.
Dieter R. schrieb:> dürfen in der Regel nicht mit Verlängerungsleitungen angeschlossen> werden, siehe mein Zitat aus einer (beliebigen, gibt Tausende davon)> Bedienungsanleitung.
Ich denke, dass solche Formulierungen in Bedienungsanleitungen nicht auf
einem Gesetz oder einer allgemein gültigen Vorschrift (VDE 100), sondern
auf der (verständlichen) Empfehlung des Herstellers beruhen. Mit so
einer Formulierung bzw. Vorschrift kann er ggf. Garantie- oder auch
Schadensersatzansprüche ablehnen. Sollte das anders sein, würde es mich
interessieren.
Auch wurde z.B. früher von Fernsehgeräte-Herstellern die Benutzer
angewiesen, keine Vasen auf die (Röhren-)Geräte zu stellen.
Verständlich. Aber eine Vorschrift gab es sicherlich nicht - oder? Und
dass man auch besser in der Bedienungsanleitung vorschreibt, dass man
nasse Katzen nicht in der Mikrowelle trocknen sollte, mussten die
Hersteller in den USA auch erst lernen.
Der Zahn der Zeit schrieb:> Auch wurde z.B. früher von Fernsehgeräte-Herstellern die Benutzer> angewiesen, keine Vasen auf die (Röhren-)Geräte zu stellen.
Hat sich bloß keiner dran gehalten. Mir ist zumindest kein Fall bekannt,
in dem keine Zimmerpflanze auf dem Fernseher deponiert war. Muss man hal
beim Gießen aufpassen ;)
Ja, für die Amis braucht man spezielle Bedienungsanleitungen. Da steht
auch ein der Anleitung für einen 70cm Röhrenfernseher, dass man das
Gerät nicht am Netzkabel hochheben solle. Kein Scherz :/ Aber bei denen
wundert mich eh nichts mehr.
Elektrofan schrieb:> Der Herd (mit 3 Platten + Backofen) hatte eine pfiffige> Verriegelungsschaltung, die bei Betrieb mit Schukostecker auf 3,3 kW> begrenzte.
Was willst du damit?
Weihnachten, wenn die Gans gebrutzelt werden soll, kannst du sie dann
evtl. Ostern essen.
Elektrofan schrieb:>> Die Frage, inwieweit eine Verlängerungsleitung>> limitierend ist, stellt sich dabei nicht. Sie ist unzulässig!>> Praktischerweise gibt es problemlos 40 m lange Verlängerungsschnüre> "für den Garten" etc. zu kaufen, die 16 A können.
Man kann alles kaufen und auch alles machen.
Und der Blödheit der Menschen ist keine Grenze gesetzt.
Aus gutem Grund ist es nicht gestattet.
Vernünftige Menschen sollten es nicht machen.
Hallo
michael_ schrieb:> Vernünftige Menschen sollten es nicht machen.
Wenn die vernünftigen Menschen auch nur ein wenig Grundwissen in der
E-Technik haben können sie selbst zuverlässig entscheiden was sie mit so
einen Kabel betreiben.
Die elektrische Heckenschere mit vielleicht 300W Leistung z.B. ist
überhaupt kein Problem - irgendeine Arbeitsmaschine (welche eigentlich
im Privaten Umfeld?) welche die theoretisch möglichen 3,6kw aufnimmt
eher nicht bzw. nur mit selbst angefertigter (eventuell nicht vollkommen
"legaler" obwohl technisch physikalisch sogar besserer) Leitung.
Die möchte man meist aber nur ungern bezahlen bei den
Elektrokupferpreisen und auch das Gewicht und der Platzbedarf (wenn
aufgerollt) ist nicht jedermanns Sache.
Mit etwas Wissen gibt es immer eine Lösung, nur totale Laien und leider
im Berufsleben müssen (sollten) sich sklavisch an Regelungen halten die
alles teuer, kompliziert und oft Buchstäblich schwer und voluminös
machen.
Das ist leider in den westlichen Industrieländern und generell
"entwickelten" Ländern normal geworden - halt das andere Extrem was
hingegen in "ärmeren" und oder südlichen Weltgegenden öfter Praktiziert
wird.
Ein sinnvolles Mittelmaß scheint nicht machbar zu sein...
michael_ schrieb:>> Der Herd (mit 3 Platten + Backofen) hatte eine pfiffige>> Verriegelungsschaltung, die bei Betrieb mit Schukostecker auf 3,3 kW>> begrenzte.>> Was willst du damit?> Weihnachten, wenn die Gans gebrutzelt werden soll, kannst du sie dann> evtl. Ostern essen.
Nein, das funktioniert (wenn auch mit Einschränkungen) gans ähh ganz
gut.
Hier in Frankreich wird zwar in 90% der Haushalte mit Gas gekocht und
geheizt, wer aber diese Möglichkeit nicht hat (oder nicht möchte), für
den gibt es diese o.g. Elektroherde. Im Alltag genügen die völlig (bei
zwei Kochplatten werden diese abwechselnd getaktet) und für den Fall,
dass man das Weihnachtsessen ausrichten darf und alle Platten inkl.
Backofen braucht, auch das geht. Der Ofen sollte vorgeheizt werden
(etwas höher als nötig) und wenn man die Kochplatten braucht, bekommt
der Ofen eben immer nur Leistung "zugeteilt" wenn er "an der Reihe" ist,
in der Praxis heizen die Geräte ja auch nicht ständig, sondern in
Intervallen.
Wie gesagt, ich bin mit Gas immer zufrieden gewesen, wer aber keinen
Gasanschluss hat und keine Flaschen schleppen möchte oder kann, für den
gibt es in Frankreich noch heute Elektroherde mit Schukostecker zu
kaufen. Mittlerweile auch als Induktion, da wird nicht mehr getaktet,
sondern PWM betrieben (außer Backofen)
Drehstromanschlüsse sind außerhalb von Deutschland (meistens) teurer
Luxus auf Kundenwunsch, falls überhaupt möglich. Ich rede vom Dorf, in
der Großstadt ist es gleich wie Deutschland.
>> Der Herd (mit 3 Platten + Backofen) hatte eine pfiffige>> Verriegelungsschaltung, die bei Betrieb mit Schukostecker auf 3,3 kW>> begrenzte.> Was willst du damit?> Weihnachten, wenn die Gans gebrutzelt werden soll, kannst du sie dann> evtl. Ostern essen.
Gemach, gemach.
Wenn man eben nur eine Schuko-Steckdose (und kein Gas) hat, will
man halt trotzdem ab und zu warm essen.
Und es ging, einigermassen.
Solch einen Herd kann man natürlich auch auf 3~ umklemmen.
Sogar Durchlauferhitzer, die sonst eher min. 18 kW haben, gibt es
immer noch in einer Sparversion mit 3,5 kW aus der Schuko-Steckdose ...
Elektrofan schrieb:> Wenn man eben nur eine Schuko-Steckdose (und kein Gas) hat, will> man halt trotzdem ab und zu warm essen.
Ja, (lau-)warm essen geht wohl, auf heisses Essen muss man
dann eher verzichten.
> Sogar Durchlauferhitzer gibt e immer noch in einer Sparversion> mit 3,5 kW aus der Schuko-Steckdose ...
Die reichen dann aber geradeso zum Händewaschen mit warmen Wasser.
Harald W. schrieb:> Ja, (lau-)warm essen geht wohl, auf heisses Essen muss man> dann eher verzichten.
Hast du meinen Beitrag gelesen? Im Alltag (wo man selten mehr als zwei
Kochplatten braucht) funktioniert das sehr gut. Selbst scharf anbraten
geht mit der "Schnellkochplatte". Kenne das nur von Bekannten, da ich
Gas habe, aber auch dort war's Essen bisher immer heiß.
Beim 3,5KW DLE geb ich dir allerdings Recht, das ist eben Physik. Mehr
als ein bleistiftdünner, lauwarmer Wasser"strahl" ist da nicht drin.
Aber das kann man auch nicht mit dem E-Herd vergleichen.
> noch nie was von Niedriggaren gehört?> https://aus-meinem-kochtopf.de/weihnachtsmenue-mit-niedrigtemperatur-gans-75-grad
Solche köstlichen Adler gab es bei uns auch schon mehrfach,
gebrutzelt von meiner besseren Hälfte - in einem neueren Herd mit
3~ Anschluss ...
Niedrig-Garen braucht also demnach viel mehr Zeit.
>> Was willst du damit?>> Weihnachten, wenn die Gans gebrutzelt werden soll, kannst du sie dann>> evtl. Ostern essen.
Passt also, typischer Fall von Win-win. ;-)
Elektrofan schrieb:> Niedrig-Garen braucht also demnach viel mehr Zeit.
funktioniert aber gut bei einem Ofen mit Timer, einfach eingestellt und
pünktlich ist die Gans fertig!
Vor allem kann man das in Ruhe vorbereiten und zum gewünschten Zeitpunkt
reduziert sich die Arbeit.
Mir gefällts und zart wird sie auch.
Na endlich mal schrieb im Beitrag #6344142:
>> https://toom.de/p/steckdose-mit-rahmen-primaluxe-1-fach-reinweiss/9107330> Hurra die Bloedkoeppe haben verloren, nur weil sie einen so begrenzten> Horizont besitzen und hier Luegen verbreiten.>> Dieser Link ist der Beweis!
Dann sieh dir das an:
https://toom.de/p/schukosteckdose-primaluxe-1-fach-reinweiss/9107296
Gleicher Einsatz, anderer Rahmen, 16A, und dann weißt du, dass die
Angabe "10A" nichts weiter als ein Druckfehler ist. Oder Fake News,
Bullshit, wie auch immer du es mit der von dir bevorzugten
Ausdrucksweise gerne bezeichnen möchtest. Wie hier schon in extenso
dargelegt, sind Schukosteckdosen mit 10A unzulässig und deshalb auch
nicht im Handel.
Das mit dem begrenzten Horizont solltest du dir noch mal überlegen.
Dieter R. schrieb:> https://toom.de/p/schukosteckdose-primaluxe-1-fach-reinweiss/9107296>> Gleicher Einsatz, anderer Rahmen, 16A, und dann weißt du, dass die> Angabe "10A" nichts weiter als ein Druckfehler ist. Oder Fake News,Achim H. schrieb:> Da stimmen aber die Angaben auf derselben Seite nicht überein:
Der Grund ist wohl, dass diesen Steckdosen eine sehr allgemein gehaltene
Bedienungsanleitung beiliegt (https://www.rev.de/DE_produkt_6328.ahtml).
Diese bezieht sich sowohl auf Steckdosen als auch auf Schalter. Daher
werden Nennströme von 10A (für Schalter) und 16A (für Steckdosen)
genannt. Der Rest ist pure Schlampigkeit der Online-Shops.