Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Was ist am ratterndem Notebook-Lüfter wirklich kaputt?


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von Henry F. (Gast)


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Hallo,

habe hier ein IMB/Lenovo T60, bei dem der Lüfter rattert.
Das Problem ist bei T60-Nutzern bekannt.

Meine Frage: Ist die Lagerung ausgeschlagen (also defekt), oder fehlt 
nur etwas Fett? M.W. gibt es ein Loch im Plastik und auf der Gegenseite 
einen polierten Stift aus Metall. Also kein Kugellager.

Man kann lesen, dass ein neu Fetten das Rattern beseitigt, aber nicht 
sonderlich lange. Also ist die Lagerung doch beschädigt?

Henry

von Marc E. (mahwe)


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Das sind Weckwerfartickel Lüfter.
Die zu reparieren ist ne sportliche arbeit.

von Mani W. (e-doc)


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Ein Tropfen Nähmaschinenöl wirkt Wunder...

von FS (Gast)


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Ein T60 ist vergleichsweise alt. Das in dem Lüfter dürfte eine Art 
Gleitlager sein. Wo sich was dreht, entsteht Reibung. Reibung führt zu 
Verschleiß. Schmierung ändert daran nichts, verzögert diesen Prozess 
nur. Irgendwann ist so eine Mechanik eben am Ende.

von sid (Gast)


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Ich glaub die thinkpad reihe hatte schon damals Magnetgelagerte Lüfter.

der Pin im Kunststoff is strenggenommen nur dann in Kontakt wenn er 
Rechner einen Stoss abbekommt oder sich eine Unwucht bildet.

Unwucht ist hier vermutlich das zauberwort (hatte ich im PC Lüfter.. 
ebenfalls magnetgelagert)

Reinigen half null, leicht fetten ebenfalls nciht,
nach wenigen sekunden Ruhe find der Lüfter wieder an zu rattern.

Bei mir hatte sich einer der Magnete gelöst (kleber versagte)
und als er dann anschlug brach ein winziges Teil aus, das bappte 
zunächst am nachbar Magneten und ratterte wie doof,
entfernen hat's verbessert, aber nciht nennenswert (weil es halt fehlte)

Ich hab nicht die Geduld das Ding über einen Nadelwaage auszutarieren,
schon garnicht, wenn ein neuer Lüfter weniger als 20€ kostet ;)

Aber das ist eben auch ordinäres Standardzeug, und nicht 
spezialanfertigung für Laptops.

Also könntest Du es versuchen...
Halte ausschau nach Clips am Flügelrad, die meisten Magnetlager lassen 
sich zerlegen (zwecks Reinigung)
dann kannst Du auch den Rotor selber neu auswuchten
(wie man einen Propeller am RC Flugzeug oder Boot auswuchten würde)

Kugel und Gleitlager lassen sich häufig auch zerlegen, haben aber an der 
Achse einen kleinen Clip meistens;
im Fall des Kugellagers ist verschleiss noch unwahrscheinlich,
Im falle des Gleitlagers fast auch noch, aber eben schon grenzwertig.

Kugellager am besten mit Kriechöl (caramba) ausspülen und mit frischen 
Fett füllen

Gleitlager am besten in heisses Öl legen und ne dreiviertelstunde 
köcheln lassen, dann im Öl vollständig langsam auskühlen lassen,
das solle die Bronze wieder dauerhaft imprägnieren.
ist das Lager ausgeschlagen hilft das allerdings nciht viel, schaded 
aber auch nicht.

Penibel reinigen (Rotor und stator)
und Rotor so gut es geht auswuchten falls er nicht perfekt ausbalanciert 
ist.

Dann sollte es mindestens besser sein, im Idealfall haste Ruhe für ein 
Jahr oder zwei.
Im schlimmsten Fall bringt es nichts und Du musst in der Tat nach nem 
austauschlüfter gucken.

'sid

von wendelsberg (Gast)


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Die Hauptarbeit ist das Zerlegen des Notebooks.
Da am Luefter zu sparen, ist unzweckmaessig.

wendelsberg

von Stefan M. (derwisch)


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Wenn sich das Lüfterrad einfach aus dem Lager ziehen lässt (also nur 
durch die Magnetkraft gehalten wird), gibt es Abhilfe.
Lüfterrad rausnehmen und die Achse am Lüfterrad mit Silikonfett für 
Wasserarmarturen (Baumarkt, Sanitärabteilung) einschmieren.
Mit einem Zahnstocher noch etwas davon ins Lager geben.
Danach ist Ruhe.
Ich habe das bei meinem Laptop (Fujitsu Siemens) so gemacht und vorher 
viele andere Schmierstoffe ausprobiert.
Nach 2 Wochen fing es immer wieder an lauter zu werden.
Jetzt ist seit gut 2 Jahren das Silikonfett drin und er ist immernoch so 
leise wie ein Neugerät.

von Tek (Gast)


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Also bei den zwei ratternden Notebook Lüftern die ich bis jetzt hatte 
war jedesmal mal das Lager ausgeschlagen und die Lüfterblätter haben am 
Gehäuse gestreift... Öl oder Fett bringen da dann denkbar wenig.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Tek schrieb:
> die Lüfterblätter haben am Gehäuse gestreift

Das ist das eigentliche Problem, zumindest bei den Thinkpads, die ich
in Händen hatte. Der den Lüfter umgebende Alurahmen hat zum Lüfterrad
einen Abstand von gerade einmal 0,1 bis 0,2 mm. Da reicht schon ein
leichter Verzug des Rahmens (bei dem hauchdünnen Blech schnell passiert)
oder ein minimales Axialspiel des Lüfters, um diesen streifen zu lassen.

Abhilfe schafft oft ein leichtes Auseinanderbiegen des Alurahmens.

In meinen Augen ist das ein Konstruktionsfehler (und leider nicht der
einzige). Ich verstehe auch nicht, warum dieser Fehler über mehrere
Modellgenerationen trotz vieler Reklamationen beibehalten wurde.

von Thinker ohne Pad (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Ich verstehe auch nicht, warum dieser Fehler über mehrere
> Modellgenerationen trotz vieler Reklamationen beibehalten wurde.

Ich auch nicht. Aber:

Trotz allem gehen diese Produkte weg wie warme Semmeln. Aus Sicht der 
Verantwortlichen hat es sich dann eben doch gelohnt, ein paar Cent 
einzusparen. Die Kunden kaufen trotz der Mängel munter weiter. Zufrieden 
oder nicht ist heute total egal, wenn man seine Marktmacht ausnutzen 
kann.

Glücklicherweise sind nicht alle Firmen so.

von 234524345 (Gast)


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Thinker ohne Pad schrieb:
> Trotz allem gehen diese Produkte weg wie warme Semmeln. Aus Sicht der
> Verantwortlichen hat es sich dann eben doch gelohnt, ein paar Cent
> einzusparen. Die Kunden kaufen trotz der Mängel munter weiter. Zufrieden
> oder nicht ist heute total egal, wenn man seine Marktmacht ausnutzen
> kann.

Die ThinkPads sind ansich gute Notebooks.

(Beitrag auf einem ThinkPad verfasst.)

von Thinker ohne Pad (Gast)


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234524345 schrieb:
> Die ThinkPads sind ansich gute Notebooks.

Sag ich ja ;)

Und genau deswegen sind die auf solche Kleinigkeiten nicht angewiesen...

von Larry (Gast)


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> Die ThinkPads sind ansich gute Notebooks.

Selbst die IBM hat ueber die Jahre da einige Fehlkonstruktionen:

Probiere mal den etwas kleineren Luefter aus der T40-Serie aus.
Die waren nahezu geraeuschlos. Die grossen waren immer Radaubrueder.

Bei den A/T20ern hat die IBM Analogs ADP3421 verbaut.
Die fielen/fallen reiheweise aus, und die CPU bekommt
keinen Saft mehr.

In manchen Notebooks der X-Serie ist ein Displaykabel
180 Grad gefaltet. Richtig: Am Knick geht es irgendwann kaputt.

Das Versorgungsmodul der 560er Subnotebooks war ein Zukaufteil
von schlechtester (Loet-)Qualitaet.
Das darf man dann, wenn man das Uraltteil noch benutzen will,
selber nachloeten.

von sid (Gast)


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Naja ich hab noch immer ein T22 das funktioniert (und der Lüfter NICHT 
rappelt)
sogard er akku hält noch für'n Stündchen durch ;)
irgendwas haben die Schergen von IBM also richtig bei Lenovo in Auftrag 
gegeben gehabt ;)

Als Lenovo komplett übernahm würde n bisserl weiter an der Sparschraube 
gedreht, jau... aber sind immernoch im oberen Drittel was die Qualität 
angeht
(weit vor Macbooks, und auch weit vor Dell Alienware's [ursprüngliche 
alienware's waren sensationell!])


Naja, so ist es halt.

'sid

PS Armaturenfett halt ich für ne sehr gute Idee! das probier ich das 
nächste mal aus.

von Kuckuck (Gast)


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Du brauchst doch nur die Welle im Raum stabilisieren.

von Henry F. (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Die Hauptarbeit ist das Zerlegen des Notebooks.
> Da am Luefter zu sparen, ist unzweckmaessig.

Originale Lüfter sind nicht verfügbar. Trickreiche Anbieter zeigen den 
originalen Lüfter in ihrem Angebot, um dann einen billigen Nachbau zu 
verschicken, wo das Lüfterrad eiert und schon im Neuzustand am Gehäuse 
streift. Gerade eben so erlebt.

M.W. gibt es den originalen Lüfter nicht einzeln, sondern man muss die 
komplette Kühleinheit (das ganze Kupferzeugs) ersetzen. 
Ressourcenverschwendung und Kohlemachen von der ganz üblen Sorte.

Stefan M. schrieb:
> Wenn sich das Lüfterrad einfach aus dem Lager ziehen lässt (also nur
> durch die Magnetkraft gehalten wird), gibt es Abhilfe.

Lässt sich.

> Lüfterrad rausnehmen und die Achse am Lüfterrad mit Silikonfett für
> Wasserarmarturen (Baumarkt, Sanitärabteilung) einschmieren.

Klingt gut, werde ich mal machen.

sid schrieb:
> Naja ich hab noch immer ein T22 das funktioniert (und der Lüfter NICHT
> rappelt)

Habe ein T23, läuft nahezu jeden Tag mehrere Stunden (hat insg. über 
40.000 Stunden runter) - und der Lüfter läuft wie am ersten Tag. Der 
Chinese kann es eben NICHT.

von Henry F. (Gast)


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Tek schrieb:
> Also bei den zwei ratternden Notebook Lüftern die ich bis jetzt hatte
> war jedesmal mal das Lager ausgeschlagen und die Lüfterblätter haben am
> Gehäuse gestreift... Öl oder Fett bringen da dann denkbar wenig.

Du redest von Lenovo-Notebooks?

Habe hier mal den Stift vermessen (1.5mm) und dann den Bohrerschaft 
eines 1.5mm Bohrers in das Lager gesteckt, da war erstaunlicherweise 
kaum Spiel. Ich schätze um 0.05mm. Schleifspuren am Gehäuse gab es auch 
nicht, das hätte sich anders angehört.

Stefan M. schrieb:
> Lüfterrad rausnehmen und die Achse am Lüfterrad mit Silikonfett für
> Wasserarmarturen (Baumarkt, Sanitärabteilung) einschmieren.

Der Tipp ist Gold wert! Vorrätig war hier SYNTHESO LM220 von Grohe. Der 
Lüfter ist nun wie bei einem Neugerät kaum hörbar.

Gibt es eigentlich eine techn. Bezeichnung für den Effekt, wenn sich 
eine Welle am Umfang abrollt und dabei ein schreiendes Geräusch von sich 
gibt?

Anbei noch paar Bilder: In Bild 1 rot eingerahmt die gesamte 
Kühleinheit, die üblicherweise in den globalen Mülleimer fliegt :-(

von Henry F. (Gast)


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Henry F. schrieb:
> Also ist die Lagerung doch beschädigt?

Also wohl eher nicht. Werde berichten, falls es wieder Probleme gibt.

von Henry F. (Gast)


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Nach 5 Tagen Nutzung: Ich bin begeistert, die alten und originalen 
Lüfter der beiden Lenovo T60-Notebooks laufen wieder wie bei Neugeräten. 
Das hätte ich viel früher machen sollen, statt mich so lange 
rumzuärgern.

Stefan M. schrieb:
> Jetzt ist seit gut 2 Jahren das Silikonfett drin und er ist immernoch so
> leise wie ein Neugerät.

Tausend Dank für den erstklassigen Tipp!

Hinweis Bei beiden Notebooks sah ich beim ersten Start: "FAN ERROR". 
Das BIOS startet beim Einschalten kurz den Lüfter und lässt den dann 2-3 
Sekunden langsam laufen. Dabei wird offensichtlich die Drehzahl 
überprüft.

Lösung Beim Start etwas mit Druckluft nachhelfen und den Lüfter dann 
mit höchster Drehzahl laufen lassen (z.B. mit TPFC.62). Nach und nach 
dreht der Lüfter höher, bis er seine 4.000 U/min. erreicht hat. Danach 
funktioniert auch das Booten wieder zuverlässig. War hier bei beiden 
Geräten so. Bei dem von mir verwendeten Silikonfett (SYNTHESO LM220 von 
Grohe) ist wohl die Viskosität einen Tick zu hoch.

von Dieter S. (nirwana)


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Früher(TM), in der Analogdampfzeit, als die PCs noch analog geregelte 
Ventilatoren hatten, konnte man auf diese Weise feststellen, ob die 
Wicklung des Lüftermotors noch ok ist. Sie erzeugt nämlich beim Anpusten 
eine Spannung, die durchaus in der Lage ist den vorgeschalteten 
Spannungsregler ins Nirwana zu befördern. Ob das mit den heute üblichen 
PWM Power MOSFET Brücken auch noch geht hab ich noch nicht probiert. Ich 
blockiere lieber das Lüfterrad bevor ich den Staubsuger draufhalte.

Wenn der Lüfter rattert hat er Lagerspiel. Meist ist der Durchmesser der 
Laufbuchse durch Abrieb größer geworden*. Die ist nämlich i. d. R. aus 
Sinterbronze (s. Wikipedia: Sinterlager), einem porösem Weichmetall bei 
dem ein gewisser Schmierstoffvorat in den Poren sitzt. Wenn einen das 
aus irgendinem Grunde stört kann man den mit Sprühöl (Caramba, Kontakt 
61, Ballistol etc.) oder Lösungsmitteln (z.B. WD40**, Benzin o. ä.) 
herauswaschen und durch ein Dauerschmiermittel seiner Wahl ersetzen.

Ich erspare mir das Auswaschen und spritze mit einer gebogenen Kanüle 
ein paar Tröpfchen Molybdändisulfid-Öl zwischen Lüfterrad und 
Motor(-Platine). Dazu muss ich in den meisten Fällen den Lüfter nicht 
einmal ausbauen.

Beim ersten Mal hielt das 3-4 Monate vor, danach etwa 1 Jahr und von mal 
zu mal immer länger. Hängt wohl vom Sättigungsgrad der Sinterbronze ab, 
aber ich hatte meist nicht die Zeit das Lager über Nacht liegen zu 
lassen um dann die Prozedur noch einmal zu wiederholen.

Ein Elektromaschinenbauer riet mir mal, eine ratternde Bronzehülse 
einfach ein wenig zu stauchen. Er habe das schon des öfteren gemacht und 
etwas Übung darin. Beim ersten Mal würde ich die Stauchung 
wahrscheinlich übertreiben - und so ist es dann auch gekommen, die Welle 
passte noch rein, saß aber fest. War zum Glück nur ein Walkman.

*) Ein einziges Mal habe ich eine dünner gewordene Stahlwelle in einem 
Bronzeleger gesehen. Da war Elektroerosion die Ursache, weil zeitweise 
Strom durch das Lager geflossen war (Tonbandgerät UHER 4000).

**) Entgegen landläufigem Dafürhalten ist WD40 kein Schmiermittel 
sondern eine Mischung aus Diesel, Alkohol und Bittermandelaroma, die 
binnen spätestens 2 Wochen nahezu restlos verdunstet.

: Bearbeitet durch User

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