Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transformator Dimensionierung


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von Daniel S. (stenly)


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Hallo ich bräuchte mal wieder etwas Hilfe von den Experten.
Bin gerade dabei eine Stromversorgung für einen Verstärker zu 
dimensionieren. Der Gleichrichter mit Glättungskondensatoren ist mit 
gesamt rund 80000uF aufgebaut.
Ich habe Spitzenströme von 10,5A komme ich mit diesem Setup mit einem 
Dual 12V 200W Trafo aus? Der kann ja nur 8,33A liefern. Kann der 
Gleichrichter den Spitzenstrom Wegpuffern oder sollte ich eher einen 
300W oder gar 500W Trafo verwenden? MFG

von Michael B. (laberkopp)


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Es ist komplizierter,
siehe http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.30 
Abschnitt > Welches Netzteil für meinen Verstärker ? und darin vor allem
https://www.ti.com/lit/an/snaa057c/snaa057c.pdf

von Michael M. (michaelm)


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Vielleicht nennst du erst einmal die maximale Dauerlast DC, alternativ 
Spannung und Strom.. ?

von Daniel S. (stenly)


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Herzlichen dank für die schnellen Antworten mir ist klar das es nicht so 
einfach ist. Deshalb ja auch die Frage :)
Spitzenspannung sollte bei rund +-13V dauerhaft liegen also rund +-9,5 
eff-Spannung.
Sollte ich im Zweifelsfall einfach auf die Faustregel die man sehr oft 
liest mit 1/3 Leistungsüberschuss zurückgreifen und den Trafo auf 400W 
auslgen?
Oder ist das übertrieben?

von Elektrofan (Gast)


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> Bin gerade dabei eine Stromversorgung für einen Verstärker zu
> dimensionieren. Der Gleichrichter mit Glättungskondensatoren
> ist mit gesamt rund 80000uF aufgebaut.
> Ich habe Spitzenströme von 10,5A komme ich mit diesem Setup mit
> einem Dual 12V 200W Trafo aus?

Da hilft nur noch Annalena:
https://www.heise.de/tp/features/Gruene-Loesung-der-Stromspeicher-Frage-oder-doch-eher-Verwechslung-3955792.html

Nur das Netz kann soviel Energie speichern, solange genug Kobolde
mithelfen ...

von Michael M. (michaelm)


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Daniel S. schrieb:
> Spitzenspannung sollte bei rund +-13V dauerhaft liegen also rund +-9,5
> eff-Spannung.

--ich fragte nach NENN-Spannung und -Strom, die dein V. braucht.
Da gibt es keine "Spitzen" und kein "effektiv"...

Oder weißt du etwa nicht, mit wieviel V der V. versorgt werden soll??

von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> Sollte ich im Zweifelsfall einfach auf die Faustregel die man sehr oft
> liest mit 1/3 Leistungsüberschuss zurückgreifen und den Trafo auf 400W
> auslgen? Oder ist das übertrieben?

Ist es so schwer, erst mal zu lesen ?
Müssen immer Fäuste sprechen ? Das ist die Sprache der Dummen.

von Daniel S. (stenly)


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Eine weitere Frage ist ob ich besser einen Dual 15V Trafo verwenden soll 
oder die 12V ausreichend sind für dauerhafte Spitzenspannungen von 13V?

von Michael M. (michaelm)


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Daniel S. schrieb:
> Eine weitere Frage ist ob ich besser.....

Kannst du oder WILLST du Fragen nicht beantworten?

von Daniel S. (stenly)


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Hallo MaWin ich bin gerade dabei mich etwas in die Materie einzuarbeiten 
hoffe also auf sinnvolle Antworten von Experten.

Der OPA wird mit +-17,89V vom Gleichrichter nach Glättung gespeist. Für 
mich stellen sich 2 Fragen:

1. Kann ich damit rechnen das ich ein sauberes Signal bei Spitzen von 
+-13V vom OPA erhalte oder sollte ich besser einen Dual 15 Trafo 
verwenden?

2. Wieviel Spitzenstromausgleich können mir die 
Gleichrichterkondensatoren für meine Anwendung  bei einem 
Frequenzspektrum von (20-40khz) liefern?

von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> 1. Kann ich damit rechnen das ich ein sauberes Signal bei Spitzen von
> +-13V vom OPA erhalte oder sollte ich besser einen Dual 15 Trafo
> verwenden?

Du musst nachgucken, welche MAXIMALE Spannung deine Bauteile vertragen. 
Die MINIMALE Spannung für die benötigte Leistung kann man ermitteln bzw. 
im Datenblatt nachgucken. Dann weisst du, wie weit die Spannung der 
Spannungsquelle bei Belastung nachgeben darf, und welcher Trafo maximal 
möglich ist und ob es ohne Vorstabilisierung geht.

> 2. Wieviel Spitzenstromausgleich können mir die
> Gleichrichterkondensatoren für meine Anwendung  bei einem
> Frequenzspektrum von (20-40khz) liefern?

20Hz ist weniger als die 100Hz die vom Netzteil kommen. Die ELkos müssen 
also bloss 100Hz (10ms) puffern. Dabei den vollen Strom 
(Spannung/Lautsprecherwiderstand) ohne unter die minimale Spannung 
abzusacken. Je höher die maximale Spannung war, umso kleinere Elkos 
reichen.

In der Praxis misst man mit Normsignalen nach und probiert aus, denn 
Berechnungen liefern nur Anhaltspunkte.

Der Hobbyist dimensioniert meist über, wird dadurch halt teurer.

von Daniel S. (stenly)


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Herzlichen Dank Mawin deine Antworten sind wirklich immer bereichernd 
für mich .

2.Werde dann bezüglich Stromverhalten einfach mal deinem Rat folgen und 
einige Messungen mit Normsignalen machen.

1.Den OPA kann ich mit bis zu +-30V füttern deshalb wäre es kein Problem 
einen Dual 15V Trafo anstelle von 12V zu verwenden. Eine kleine 
Überdimensionierung halte ich ja auch für sinnvoll.
Meine frage ist ob es sinnvoll bezüglich der Signalqualität ist einen 
15V Trafo bei dauerhaften Spitzen von 13V zu verwenden oder ob es auf 
reine Leisungsverschwendung hinausläuft?

von Michael M. (michaelm)


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Daniel S. schrieb:
> Der OPA wird mit +-17,89V vom Gleichrichter nach Glättung gespeist.

Vorhin war's noch ein Verstärker. Jetzt ist ein "OPA" im Gespräch..

Gezielte Fragen, damit WIR eine Lösung anbieten könnten, beantwortest du 
mit konstanter Boshaftigkeit nicht. Sabbelst immer nur von weiteren 
Fragen, die sich für DICH ergeben....
Merkst du überhaupt noch etwas?

Mach mal alleine... jedenfalls ohne mich.

von Daniel S. (stenly)


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Hey Michael als Hobbyist im Anfangsstadium muss ich leider sagen das ich 
nicht verstehe was es für einen Unterschied bezüglich meiner Frage zur 
Spannungsversorgung macht um ein sauberen Signal zu erhalten welcher 
Operationsverstärker (OPV,OPA,OpVer, OV, OpAmp, OA) es ist.

von Daniel S. (stenly)


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Hey MaWin

MaWin schrieb:
> Du musst nachgucken, welche MAXIMALE Spannung deine Bauteile vertragen.
> Die MINIMALE Spannung für die benötigte Leistung kann man ermitteln bzw.
> im Datenblatt nachgucken. Dann weisst du, wie weit die Spannung der
> Spannungsquelle bei Belastung nachgeben darf, und welcher Trafo maximal
> möglich ist und ob es ohne Vorstabilisierung geht.

Habe mir nun einige Datenblätter zum OPA angesehen konnte bei diesem 
aber leider keine Werte wie weit die Spannungsquelle nachgeben darf 
finden. Ich gehe davon aus wenn ich nun einen Dual 15V Trafo verwende 
bin ich möglicherweise Überdimensioniert aber auf der sicheren Seite was 
die Signalqualität betrifft?

von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> Habe mir nun einige Datenblätter zum OPA

WELCHEM ? Isssesdennsoschwer.

von Daniel S. (stenly)


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Ne sry ist der OPA541AP

von Daniel S. (stenly)


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Ich konnte bei dem nichts finden vielleicht habe ich es auch übersehen.
Beim OPA549 finde ich die angaben :(.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> Ich konnte bei dem nichts finden

Der allererste Satz im Datenblatt

PowerSupplies to ±40 V

und weiter hinten

Supply voltage +VS to –VS max. 80V

Also wirklich leicht zu finden, man muss schon sehr blind sei.

Ja, der kann aus einem 15V~ Trafo nach Gleichrichtung und Siebeung 
versorgt werden.

Ob er damit ein +/-13Vpp Signal übertragen kann ?

Bei -10% Netzunterspannung, also 13.5V~, nach Gleichrichtung, +/-17V, 
und drop out von ca. 5V bei bis zu 10A:

Nein, deutlich zu wenig.

Auch ist die Frage, ob das ein Audiosignal ist oder ein dauerhafter 
Sinus, beide Varianten belasten den Trafo unterschiedlich.

Dein 8.3A Trafo vom Anfang mit 200W würde in der Spannung von 12V~ auf 
10.8V~ einbrechen, aber kurzfristig (Musik) diese Belastung mitmachen, 
nur nicht dauerhaft (Sinus).

von Daniel S. (stenly)


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MaWin schrieb:

Danke MaWin für deine mühe.
Das er mit -+40V versorgt werden kann war mir auch klar:). Tut mir leid 
da habe ich dich wohl falsch verstanden.
Die Daten habe ich natürlich auch gefunden aber ich dachte du wolltest
die Differenzspannung die er verträgt um konstant zu bleiben wissen.

Dazu konnte ich beim 541 nichts finden nur beim 549 ->

INPUT VOLTAGE RANGE
Common-Mode Voltage Range: Positive VCM Linear Operation (V+) – 3 (V+) – 
2.3 V
Negative VCM Linear Operation (V–) – 0.1 (V–) – 0.2 V

Dann werde ich den 8.3A Trafo mit 200W einfach für maximal 6A Belastung 
auslegen. Dafür sollte ja dann auch für dauerhaft sinus ausreichen?

von Daniel S. (stenly)


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Habe noch eine Letzte frage zum OPA selbst.
Mir ist noch aufgefallen das der OPA541 ab einer Leistung von 20-30W 
Schaltgeräusche bzw hörbar mit der Signalfrequenz(1Khz-20Khz) schwingt. 
Ist das für einen OPA normal?

von Michael M. (michaelm)


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Jetzt kopiere ich einfach mal:

MaWin schrieb:
> WELCHEM ? Isssesdennsoschwer.

Daniel S. schrieb:
> ...Bin gerade dabei eine Stromversorgung für einen Verstärker zu
> dimensionieren....

WAS für ein Verstärker???
NF (Audio), HF (z.B. 11m-PA), Messverstärker, ..... ???

WAS steht im Datenblatt (fertiges Modul o.ä. oder Eigenbau?) für die 
Spannungsversorgung und Strombedarf? Ausgangsleistung ??

Dann kommt auf eunmal ein OPA in's Spiel.
Dessen Versorgung ist eine GANZ andere Baustelle. Sitzt der im Eingang 
des vorher angesprochenen Verstärkers oder separat? Der braucht mit 
Sicherheit keine Spitzenströme von 10A o.ä.

>>>>>Die Mitleser und -Schreiber können deinen Basteltisch NICHT sehen. Wir haben 
hier keinen Video-Chat und die Glaskugeln sind in Reparatur !! <<<

Wenn du hier mit solchen Fragen aufläufst (egal ob Hobby im 
Anfangsstadium oder nicht),
INFORMIERE die Leser gefälligst mit den GESAMTEN Randbedingungen und 
Daten, Schaltbild, Bilder vom Objekt, die vorliegen und spring nicht vom 
Verst.-NT zu irgendwelchen OPAs (die im Eingangsbeitrag eh nicht 
erschienen).

NOCHMAL: Isssesdennsoschwer????

: Bearbeitet durch User
von Daniel S. (stenly)


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Mawin ich will hier wirklich niemanden ärgern am wenigsten dich du hast 
mir ja schon alles bezüglich der Stromversorgung beantwortet und ich bin 
wirklich dankbar dafür.

Ich hätte vielleicht um Verwirrung zu vermeiden besser noch einen 2. 
extra Beitrag zum OPA erstellen sollen.
Die Stromversorgung sollte für den OPA/s(betrifft halt dann 2 od. ev 
mehr gelten) ausgelegt werden

Hier nochmal alle Daten:

Zum Verstärker
Spannungsversorgung: ± 10V ~ ± 40V
Stromversorgung:± 5A
Maximaler Ausgangsstrom: 5A (MAX)
Frequenzspektrum: 20-40Khz
Maximale/Min Temperatur OPA:  –40°C --- +125°C


Der OPA541 macht ab einer Leistung von 20-35W bei einem 12V-13V Sinus 
Ausgangssignal Schaltgeräusche bzw ist hörbar vorallem bei einer 
Frequenz(1Khz-20Khz) .
Ist das für einen bzw die OPA5.. normal? Temperatur liegt dabei bei 
50°-+5°

: Bearbeitet durch User
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Daniel S. schrieb:

> Ich hätte vielleicht um Verwirrung zu vermeiden besser noch einen 2.
> extra Beitrag zum OPA erstellen sollen.

Nein. Du sollst einfach mal die nötigen Details beitragen.

> Hier nochmal alle Daten:
>
> Zum Verstärker
> Spannungsversorgung: ± 10V ~ ± 40V

Wie kommst du auf die ±10V? Die ±40V sind klar, das ist das Maximum, das 
der OPA541 verträgt. Aber das Minimum hängt davon ab, welche 
Spitzenspannung und welchen Spitzenstrom du an der Last brauchst.

Im Interesse einer geringen Verlustleistung (Kühlaufwand!) würde man die 
Versorgungsspannung nahe an das untere, nötige Limit legen. Die Grenzen 
setzen die erhältlichen Trafospannungen einerseits. Und die Variabilität 
der Netzspannung und die Brummspannung auf der Betriebsspannung 
andererseits.

> Stromversorgung:± 5A
> Maximaler Ausgangsstrom: 5A (MAX)

Dieser Zusammenhang ist nicht so eindeutig. Sind die 5A Ausgangsstrom 
der Spitzenwert oder der Effektivwert? Und ist das ein Audiosignal?

> Der OPA541 macht ab einer Leistung von 20-35W bei einem 12V-13V Sinus
> Ausgangssignal Schaltgeräusche bzw ist hörbar vorallem bei einer
> Frequenz(1Khz-20Khz) .

Es ist unwahrscheinlich, daß der OPA541 selber solche Geräusche macht. 
Eher schon die Bauelemente und Leitungen drum herum. Bei 5A entsteht 
schon einiges an Magnetfeld, das entsprechende mechanische Schwingungen 
auslösen kann.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> Dann werde ich den 8.3A Trafo mit 200W einfach für maximal 6A Belastung
> auslegen. Dafür sollte ja dann auch für dauerhaft sinus ausreichen?

Ein 2 x 8.3A Trafo reicht vom Strom her durchaus für 1 x 6A Sinus, 
dauerhaft.
Aber er reicht von der Spannung her nicht für 13V Ausgangssignal

MaWin schrieb:
> Nein, deutlich zu wenig.

von Daniel S. (stenly)


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Bezgl. Ausgangstrom:
OUTPUT
IO = 5 A, continuous ±(|VS| – 5.5) ±(|VS| – 4.5)
Voltage swing IO = 2 A ±(|VS| – 4.5) ±(|VS| – 3.6) V
IO = 0.5 A ±(|VS| – 4) ±(|VS| – 3.2)
Peak current 9-10 A

Die Geräusche gehen sehr sicher vom OPA aus aber bezüglich Bauteile 
rundherum könnte es denn auch möglich sein das der Kühlkörper oder die 
Platine als ganzes schwingt? Der OPA sitzt perfekt auf dem Kühlkörper 
der auf der Platine verschraubt ist.

: Bearbeitet durch User
von Daniel S. (stenly)


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Bezgl Trafo:
Wie würdest du denn den Trafo Dimensionieren für 2x3A Saubere 12V Sinus 
anstatt 13V?
Sollte ich besser einen Dual 15V 200W dafür verwenden?

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> Sollte ich besser einen Dual 15V 200W dafür verwenden?

Daniel, LIEST du die Antworten auf deine Fraen nicht ?

15V~ sind viel zu wenig. Der OPA braucht +/-18V um +/-12 sauber ausgeben 
zu können. Diese +/-18V kommen nach dem Siebelko. Wenn der wie üblich 
den Ripple auf 20% reduziert, muss er auf 22,5V aufgeladen werden, ber 
einen Brückengleichrichter den noch mal 1V kostet, also 23,5V aus dem 
Trafo. Dazu muss der Trfao zumindest 17V+ liefern, und zwar bei 
geringster Netzspannug (230V-10%). Also eine Nenspannnug von 19V~ 
besitzen.
Für 6A Dauerstrom, also 3A aus einer Spannnug/Wicklung, sollte der Trfao 
dauerhaft mit 5A belastbar sein, 200VA reichen also. Als Elko reichen 
6800uF (-20%).

Das alles kannst du auch selber rechnen

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Daniel S. schrieb:
> Bezgl. Ausgangstrom:
> OUTPUT
> IO = 5 A, continuous ±(|VS| – 5.5) ±(|VS| – 4.5)
> Voltage swing IO = 2 A ±(|VS| – 4.5) ±(|VS| – 3.6) V
> IO = 0.5 A ±(|VS| – 4) ±(|VS| – 3.2)
> Peak current 9-10 A

Du sollst nicht das f*cking Datenblatt zitieren, sondern ansagen, was 
für eine Last du mit deinem Verstärker bei welcher Spannung und welchem 
Strom betreiben willst. Danach richtet sich dann, was du an Spannung und 
Belastbarkeit brauchst. Ist das eigentlich so schwer zu verstehen?

> Die Geräusche gehen sehr sicher vom OPA aus aber bezüglich Bauteile
> rundherum könnte es denn auch möglich sein das der Kühlkörper oder die
> Platine als ganzes schwingt?

Überall, wo der dicke Strom durchfließt (Versorgung, Ausgang) entstehen 
Magnetfelder. Mit der Frequenz des Signals. Und bei Übersteuerung auch 
Oberwellen davon. Magnetfelder führen zu mechanischen Kräften. 
Wechselfelder entsprechend zu mechanischen Schwingungen.

Die Verbindungen im IC (Bonddrähte) sind eher kurz und in Epoxidharz 
vergossen. Da schwingt kaum was. Aber Leiterzüge auf der Platine sind 
vergleichsweise viel länger. Und das Basismaterial der Platine ist 
elastisch.

von Daniel S. (stenly)


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Danke MAwin für die Erklärung und den Link.
MFG D

von Daniel S. (stenly)


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Hey Mawin komme ich mit einer Nennspannnug 20V~ vom Trafo noch auch aus 
um +/-13V sauber mit dem OPA auszugeben? Das sollte noch für ein 
sauberes Signal reichen oder?

MaWin schrieb:
> Für 6A Dauerstrom, also 3A aus einer Spannnug/Wicklung, sollte der Trfao
> dauerhaft mit 5A belastbar sein, 200VA reichen also. Als Elko reichen
> 6800uF (-20%).

Das ist mir noch etwas unklar bei einem Dual 20V Trafo mit 200VA habe 
ich ja
5A pro (Spannung/Wicklung). Reichen da nicht auch 4A pro Wicklung für 3A 
Dauerstrom oder wird mir da der Trafo überhitzen?

von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> komme ich mit einer Nennspannnug 20V~ vom Trafo noch auch aus um +/-13V
> sauber mit dem OPA auszugeben

Ja.
Es gibt zumindest einen Aufbau  Trafo, Brückengleichrichter, 7815/7915 
und dann der OpAmp, mit dem das geht.

Daniel S. schrieb:
> Reichen da nicht auch 4A pro
> Wicklung für 3A Dauerstrom oder wird mir da der Trafo überhitzen

Sie reichen nicht, er wird überhitzen. Der Faktor von Gleichstrom zu 
Wechselstrom liegt etwa bei 1:1.66, aus 3A= werden also 5~.

Glücklicherweise brauchen Lautsprecherverstärker keinen Dauerstrom.

von Daniel S. (stenly)


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Danke MAwin

Ich würde gerne auf den LM7815 verzichten.
Ich habe noch ein Gleichrichterboard mit 80000uF würde das eventuell 
auch anstelle der Spannungsregler ausreichen für dauerhafte 
Sinus/Rechtecksignale von 13Vpp mit dem dual ~20V Trafo oder muss ich 
dann bei höheren Frequenzen mit Spannungseinbrüchen rechnen und sollte 
ich besser einen dual ~22V oder gar ~24V Trafo verwenden?

Ich habe deine letzte Antwort bezüglich den 12VPP Sinus Signal so 
verstanden das ein Trafo mit ~19V Nennspannung mit Gleichrichter und 
6800uF Siebkondensatoren für Sinus Signale  bei dem OPA541 ausreichen 
sollte?



MaWin schrieb:
> Sie reichen nicht, er wird überhitzen. Der Faktor von Gleichstrom zu
> Wechselstrom liegt etwa bei 1:1.66, aus 3A= werden also 5~.
>
> Glücklicherweise brauchen Lautsprecherverstärker keinen Dauerstrom.

Ein dauerhaftes Sinus/Rechtecksignal würde ja den Trafo nicht mit einem 
Dauerstrom belasten das liegt ja im durchschnitt wieder um rund einen 
Faktor 1.4 unter dem Dauerstrom also dann bei rund 3.6A(3:1.4*1.66) oder 
liege ich damit falsch?

von Daniel S. (stenly)


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Daniel S. schrieb:
> Ich habe deine letzte Antwort bezüglich den 12VPP Sinus Signal so
> verstanden das ein Trafo mit ~19V Nennspannung mit Gleichrichter und
> 6800uF Siebkondensatoren für Sinus Signale  bei dem OPA541 ausreichen
> sollte?

Sry ich meinte bezüglich dem Signal natürlich die +-12V also 24VPP

von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> Ich würde gerne auf den LM7815 verzichten

Dann platzen die OpAmps.

Daniel S. schrieb:
> Ein dauerhaftes Sinus/Rechtecksignal würde ja den Trafo nicht mit einem
> Dauerstrom belasten

Richtig, zumal Musik kein dauerhafter Sinus/Rechteck ist.
Die -Unter- Dimensionierung der Eisenkerntrafos in Audioschaltungen ist 
üblich und ausreichend. Letztlich kann man den aufgebauten Verstärker 
nur mit einem Normsignal (z.B. Sinus-Testton, der ist aber in der Dauer 
begrenzt) belasten, die Trafoerwärmung messen und gucken ob er über- 
oder unterdimensioniert war. Abschätzungen kann man vorher errechnen, 
auch mit Spice simulieren. Abgeschätzt reicht dein Trafo, sprich: ist 
nicht schlechter als in üblichen kommerziellen Verstärkern, sogar etwas 
dicker.

von MaWin (Gast)


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Ich sehe gerade: du meinst mit OPA nicht OpAmps zur 
Vorverstärkung/Klangregelung/Mischen, sondern OPA541 als Endverstärker: 
bei dem entfallen die 7815/7915, richtig.

von Daniel S. (stenly)


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Recht herzlichen dank Mawin für deine super Hilfe und Expertise.
Ich werde deinem Rat folgen und den aufgebauten Verstärker mit einem 
Normsignal für ein paar Stunden(3-4?) belasten, und die Trafoerwärmung 
messen.
Ab welcher Trafo-Temperatur sollte man den Test beenden ~60°? um einen 
Schaden zu vermeiden?

von MaWin (Gast)


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Daniel S. schrieb:
> Recht herzlichen dank Mawin für deine super Hilfe und Expertise.
> Ich werde deinem Rat folgen und den aufgebauten Verstärker mit einem
> Normsignal für ein paar Stunden(3-4?) belasten, und die Trafoerwärmung
> messen.

Das steht doch alles in der 
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.30 (zumindest 
die Norm, nicht ihr Inhalt).
Nein, keine Audio-Norm misst 4 Stunden lang, maximal 10 Minuten.

> Ab welcher Trafo-Temperatur sollte man den Test beenden ~60°? um einen
> Schaden zu vermeiden?

Schau auf deinen Trafo bzw. in sein Datenblatt nach der 
Isolierstoffklasse. Oftmals sind 130/155/180 GradC innendrin erlaubt für 
10 Betriebsjahre Haltbarkeit. Ja, schwer zu messen wenn man kein 
Thermoelement mit eingewoben hat.

Man kann aber den Trafo einfach mit Nennlast (20V/5A wären 4 Ohm/100W)
an einem Belastungswiderstand laufen lassen, und dann seine Temperatur 
an irgendeiner Stelle messen. Unten denselben Umgebungsbedingungen darf 
dann am Verstärker als Last der Trafo an derselben Messstelle auch nicht 
heisser werden. Dabei muss man aber die Erwärmungsdauer betrachten.

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