Die Sache mit dem Ausgleichen der Bias Ströme kenne ich noch. Aus diesem
Grund bau ich bei kritischen Schaltungen bei einem invertierenden
Verstärker vom nicht invertierenden Eingang zu Masse meisten einen
Widerstand ein. Bei nicht invertierenden Verstärkern ist meist die
Versuchung, die beiden nebeneinander liegenden Pins (INV IN und OUT)
einfach direkt zu verbinden, um Platz zu sparen, zu groß.
Die gegenständliche Schaltung muss (mehr oder weniger DC Signale)
verarbeiten und es wundert mich, das so aufwändig zu gestalten.
Ich hab in meinem Layout A6 überhaupt völlig weggelassen, P3 auf 10k
runtergenommen und gehe damit direkt über die 22k in A8 rein .. ist die
Regelcharakteristik von P3 halt nicht ganz so linear ... darum geht's in
der Anwendung auch nicht, P3 soll nur ein grober Einsteller sein.
Spricht da was dagegen? (die Quelle zu P3 ist ein OP-Ausgang, also auch
kein Problem).
Grüße
FireHeart