Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was ist denn nun reales Gehalt?


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von M.Eng.Wing (Gast)


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Bin teils erstaunt, welche Spreizung es im Gehalt gibt. Mit nun mehr als 
3 Jahren BE, habe ich mittlerweile alles durch. Angefangen von 40.000€ 
bis hin zu 135.000€ bei einer kleinen Beratung und einer Anfrage von 
ATKarney (als FH Absolvent). Beide letzteren haben allerdings nur, oder 
vorwiegend, wegen meinem FH Hintergrund nicht geklappt. Chemie hätte > 
100.000€ bezahlt, die Zulieferindustrie sieht mich eher bei 55-60.000€.

Anderswo verdienen Meister beim OEM 70.000€.

Glassdoor stimmte in 80% der Fällen nicht mit dem tatsächlich Gehalt 
überein.

Das führt nun dazu, dass ich bei Gehaltsgesprächen unsicher bin und 
manchmal denke, sage ich nun 100.000€, kippt der gegenüber von Stuhl, 
weil das mehr ist als ggf. der Vorgesetzte bekommt. Sage ich 70.000€ und 
werde genommen, hab ich immer das „da war mehr drin“ im Hinterkopf.

Woher holt ihr eure Infos, was ihr nun beim Arbeitgeber ansetzten könnt 
(auch bei Gehaltserhöhungen)? Ein einfach 10% mehr wie jetzt, ist mir 
etwas zu beliebig.

von Trollalarm (Gast)


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Ist ja schon wieder Freitag!

von Salamihäcksler (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Sage ich 70.000€ und
> werde genommen, hab ich immer das „da war mehr drin“ im Hinterkopf.

Genau in der Formulierung mit Präterium steckt der Denkfehler. Nicht 'da 
war mehr drin' sondern 'da ist mehr drin'. Und an diesem Potential 
partizipiert man, wenn man eine Gewinnbeteiligung oder eine 
Erfolgsabhängigen Boni formuliert.

Man schaut ja auch nicht einzig am 1. Januar auf das Thermometer und 
legt dann die Kleiderung fü die restlichen 364 d fest.

von Bürovorsteher (Gast)


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Jaja, die verdammte Armut.

von AffeMitWaffe (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Das führt nun dazu, dass ich bei Gehaltsgesprächen unsicher bin und
> manchmal denke, sage ich nun 100.000€, kippt der gegenüber von Stuhl,
> weil das mehr ist als ggf. der Vorgesetzte bekommt. Sage ich 70.000€ und
> werde genommen, hab ich immer das „da war mehr drin“ im Hinterkopf.
>
> Woher holt ihr eure Infos, was ihr nun beim Arbeitgeber ansetzten könnt
> (auch bei Gehaltserhöhungen)? Ein einfach 10% mehr wie jetzt, ist mir
> etwas zu beliebig.

2 von 3 werden das nie begreifen, aber es ist im Grunde nichts anderes 
als das Handeln auf dem Basar oder beim Gebrauchtwagenkauf. Angebot und 
Nachfrage.
Du fängst an in einer Firma zu arbeiten. Nach ein paar Jahren kannst du 
einschätzen, ob du für die Firma wichtig bist oder nicht. Bist du nicht 
wichtig, nimmst du nur Erhöhungen des Tarifvertrags mit. Gibt es keinen 
Tarifvertrag, bleibst du lange bei dem Gehalt was du hast. Bist du sehr 
wichtig für die Firma, verhandelst du im jährlichen Mitarbeitergespräch 
mit Verweis auf deine besonderen Leistungen ein höheres Gehalt. Das geht 
auch indem du dich irgendwo anders bewirbst und dafür vorher ein 
Arbeitszeugnis einforderst. Mit der Zusage im Rücken gehen die 20% beim 
aktuellen Arbeitgeber sehr schnell, aber das machen die meisten kein 
zweites Mal mit. Sympathischer ist mit Leistungen im jährlichen 
Mitarbeitergespräch zu überzeugen.

PS: Bei Unternehmen mit Tarifvertrag gibt es oft wenig 
Verhandlungsspielraum. Das Gehalt hängt stark von der Abteilung ab. Die 
meisten Abteilungsleiter wissen dass ein paar der Angestellten beim Bier 
drüber reden und er wird den Burgfrieden nicht riskieren, indem er große 
Unterschiede zulässt.

von arbeitsloserStudent (Gast)


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3 Jahre BE Erfahrung und du hast schon alles durch. Ja klingt 
glaubwürdig. Wurdest du immer in der Probezeit gegangen?

von jamei (Gast)


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ig metal. die einstufung der gruppe kann man googlen, damit kann man die 
stelle auf die man sich beworben hat identifizieren und bekommt dann das 
jahresbrutto raus.
das kann man verlangen, auch wenn es bei einem unternehmen welches nicht 
nach ig bezahlt vorstellig wird.

von Sustanon300 (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Woher holt ihr eure Infos, was ihr nun beim Arbeitgeber ansetzten könnt

man telefoniert vorher mit der Personalabteilung? hast du echt studiert?

es wird immer obsurder hier, welche Frage kommen als nächstes? Mit 
welcher Hand macht ihr euren Hintern sauber? (Richtige Antwort: mit 
Papier :< )

von MaWin (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Woher holt ihr eure Infos,

Ganz einfach: Was ist deine Arbeit wert, was schafft sie an Mehrwert.

Das findest du am einfachsten raus, in dem du dich selbständig machst, 
dann weisst du, was für deine Leistung reinkommt.
Und wenn du dabei Hilfe brauchst, z.B. Vertrieb oder Sekretärin 
einstellen musst, dann weisst du auch, was die mithelfen, um an Geld zu 
kommen.

von Klug und Weise Scheisser (Gast)


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Sustanon300 schrieb:
> Mit
> welcher Hand macht ihr euren Hintern sauber? (Richtige Antwort: mit
> Papier :< )

Naja, das ist mal wieder nur die deutsche Kleinbürgerantwort.

Beim Japaner ist es die Hand mit der das Bidet anwirft (wenns nicht mit 
Sprachsteuerung läuft), beim Inder dagegen ist es die unreine 
(linke)Hand ... ;-)

von Oliver S. (oliverso)


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M.Eng.Wing schrieb:
> hätte
> 100.000€ bezahlt

Solange das niemand wirklich für dich bezahlt, ist das doch alles reine 
Fantasie. Nur weil du dich auf hochbezahlte Stellen bewirbst, die du 
nicht bekommst, ändert sich deine Gehaltsklasse doch gar nicht.

Oliver

von M.Eng.Wing (Gast)


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Sustanon300 schrieb:
> M.Eng.Wing schrieb:
> Woher holt ihr eure Infos, was ihr nun beim Arbeitgeber ansetzten könnt
>
> man telefoniert vorher mit der Personalabteilung? hast du echt studiert?
>
> es wird immer obsurder hier, welche Frage kommen als nächstes? Mit
> welcher Hand macht ihr euren Hintern sauber? (Richtige Antwort: mit
> Papier :< )

Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der 
Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal 
ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️

von wut (Gast)


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Schau halt in Tariftabellen. Dann erkundige dich, ob die Frima nach 
Tarif bezahlt oder nicht. Dann hast du meist einen guten Ansatz für 
'dein' Einstiegsgehalt.

von wut (Gast)


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Erstmal einsteigen bei der Firma, zeigen und herausfinden wo dein 
Mehrwert für die Firma liegt und im folgenden Gehaltsgespräch einfach 
mehr fordern und gut argumentieren.

von Salamihäcksler (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:

> Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der
> Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal
> ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️

Kann es sein, das du Asperger hast und Dir daher Banalitäten der 
menschlichen Kommunikation unverständlich sind?! Zumal man Autisten 
ohnehin nachsagt, das sie den Wert bestimmter Sachen nicht einschätzen 
können.

von Jo S. (Gast)


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genau!   :)))

von Jo S. (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:

> Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der
> Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal
> ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️

uuuppss

mein kurzer Beitrag oben bezieht sich auf die Antwort oben.

Genau so macht man das .....  :)))

hallelujah!

Wenn man lachen will, sollte man regelmäßig hier im Forum mitlesen.  ;)

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Als Berufseinsteiger ca. 22.000€ Brutto! Nach ein paar Jahren kannst du 
froh sein, wenn du die 30.000€ Brutto knackst!!! Das geht aber nur mit 
Kontakten!

von Salamihäcksler (Gast)


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Jo S. schrieb:
> M.Eng.Wing schrieb:
>
>> Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der
>> Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal
>> ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️
>
> uuuppss
>
> mein kurzer Beitrag oben bezieht sich auf die Antwort oben.

Ich finde, der passt auch als Replik zu meiner Antwort, weil wir beide 
im Gegensatz zum TO der Meinung sind, das der Anruf im Personalbüro um 
sich vorab nach den Gehaltsrahmen zu erkundigen selbstverständlich und 
keinesfalls abwegig ist.

von Salamihäcksler (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Als Berufseinsteiger ca. 22.000€ Brutto! Nach ein paar Jahren kannst du
> froh sein, wenn du die 30.000€ Brutto knackst!!! Das geht aber nur mit
> Kontakten!

Du sollst nicht von Dir auf andere schließen!

Erklärung für Sozialspastiker: 
https://www.gutefrage.net/frage/was-bedeutet-dieser-satz-du-solltest-nicht-von-dir-auf-andere-schliessen#:~:text=Wenn%20man%20nicht%20von%20sich,doof%2C%20er%20sollte%20abgeschafft%20werden.

von M.Eng.Wing (Gast)


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Salamihäcksler schrieb:
> Jo S. schrieb:
> M.Eng.Wing schrieb:
>
> Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der
> Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal
> ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️
>
> uuuppss
> mein kurzer Beitrag oben bezieht sich auf die Antwort oben.
>
> Ich finde, der passt auch als Replik zu meiner Antwort, weil wir beide
> im Gegensatz zum TO der Meinung sind, das der Anruf im Personalbüro um
> sich vorab nach den Gehaltsrahmen zu erkundigen selbstverständlich und
> keinesfalls abwegig ist.

Kann mir kaum vorstellen, dass noch jemand dieser Meinung ist.

von Polnische Brühwurst (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:

> Woher holt ihr eure Infos, was ihr nun beim Arbeitgeber ansetzten könnt
>(auch bei Gehaltserhöhungen)? Ein einfach 10% mehr wie jetzt, ist mir
>etwas zu beliebig.

Frag mal den Martin Wehrle. Typen wie der wissen genau welche 
Firma/Branche welche Gehälter für bessere Posten zahlen. Kostet halt ein 
paar Mark, lässt sich sicher absetzen und dafür dass du dann in einem 
engeren Korridor verhandelst gibts sicher auch mehr Geld, da sind die 
paar Mark für den Berater doch Peanuts.

von Jo S. (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Bin teils erstaunt, welche Spreizung es im Gehalt gibt.

Branche
Firmengröße
Auftragslage
Ort
Funktion
Dringlichkeit der Stellenbesetzung
undundund...

> Mit nun mehr als
> 3 Jahren BE, habe ich mittlerweile alles durch. Angefangen von 40.000€
> bis hin zu 135.000€ bei einer kleinen Beratung und einer Anfrage von
> ATKarney

Bleib bei Karney dran, das ist DIE Chance, nutze sie! Solche 
Gelegenheiten gibt es nur selten im gesamten Berufsleben. Sei hartnäckig 
und zeig denen, daß du unbedingt ins Beratungsgeschäft einsteigen 
willst. Das ist jetzt in der Rezession der ideale Zeitpunkt.

> Chemie hätte >100.000€ bezahlt,
> die Zulieferindustrie 55-60.000€.
>
> Glassdoor stimmte in 80% der Fällen nicht mit dem tatsächlich Gehalt
> überein.
>
... oder der Blödsinn von VDI und Konsorten. Die wollen somit die 
Gehälter nach unten drücken.  Nicht beachten!

> Das führt nun dazu, dass ich bei Gehaltsgesprächen unsicher bin und
> manchmal denke, sage ich nun 100.000€,

> Sage ich 70.000€ und
> werde genommen, hab ich immer das „da war mehr drin“ im Hinterkopf.

Gehaltsforderung, die der Stelle angemessen ist.  :)
Bei Karney forderst du 150.000€, beim Chemieunternehme 120k€, etc.

von Jo S. (Gast)


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Salamihäcksler schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> M.Eng.Wing schrieb:
>>
>>> Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der
>>> Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal
>>> ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️
>>
>> uuuppss
>>
>> mein kurzer Beitrag oben bezieht sich auf die Antwort oben.
>
> Ich finde, der passt auch als Replik zu meiner Antwort, weil wir beide
> im Gegensatz zum TO der Meinung sind, das der Anruf im Personalbüro um
> sich vorab nach den Gehaltsrahmen zu erkundigen selbstverständlich und
> keinesfalls abwegig ist.

NEIN!!! Das war ein Versehen von mir, daß ich unter deinem Post das 
"genau!" geschrieben habe. Ich hab das auch sofort widerrufen - 
eindeutig und unmißverständlich.  ;)

von Jo S. (Gast)


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Jo S. schrieb:
> M.Eng.Wing schrieb:
>
>> Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der
>> Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal
>> ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️
>
> Genau so macht man das .....  :)))
>
> hallelujah!
>
Der Personaler vermerkt dann auf der Bewerbung:
"Dümmster Kandidat aller Zeiten"
================================

von M. K. (mkn)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Bin teils erstaunt, welche Spreizung es im Gehalt gibt.

Da Du mit 3J BE schon alles durch hast, sollte Dir der Unterschied 
zwischen einem gemütlichen Schreibtischjob mit netten Leuten, ohne 
großes Stress und geregelten Arbeitszeiten und einem Haifischbecken in 
dem jeder jeder frisst und wo der Burnout nach 5 Jahren schon fast 
Pflichtprogramm ist, geläufig sein.

Hängt davon ab.
Bist Du was die sich erträumt haben und steht und fällt mit deiner 
Arbeit ein Millionenbudget, oder bist Du Angestellter Nummer 4711 und 
machst so locker Dein Ding.

von Salamihäcksler (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Der Personaler vermerkt dann auf der Bewerbung:
> "Dümmster Kandidat aller Zeiten"
> ================================

Und auf der Akte des Personalers wird vermerkt
"Muss dringend zur Schulung, hält Bewerber für unmündig und kennt das 
Entgelt-Transparenzgesetz nicht."

von Nikolaus S. (Firma: Golden Delicious Computers) (hns)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Bin teils erstaunt, welche Spreizung es im Gehalt gibt. Mit nun mehr als
> 3 Jahren BE, habe ich mittlerweile alles durch.
> Angefangen von 40.000€ bis hin zu 135.000€

Bin teils erstaunt, welche Spreizung es bei Autos gibt. Mit nun mehr 30 
Jahren und verschiedenen Autos, habe ich mittlerweile alles durch. 
Angefangen von 20.000€ bis hin zu 135.000€ war alles dabei ;-D

Freitag...

von K. Cab ot Erutuf (Gast)


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Nikolaus S. schrieb:
> Bin teils erstaunt, welche Spreizung es bei Autos gibt. Mit nun mehr 30
> Jahren und verschiedenen Autos, habe ich mittlerweile alles durch.
> Angefangen von 20.000€ bis hin zu 135.000€ war alles dabei ;-D

Als Fahranfänger ca. 22.000€! Nach ein paar Jahren kannst du
froh sein, wenn du ein Auto für 30.000€ knackst!!! Das geht aber nur mit
Kontakten!

SCNR, ;-)

von Polnische Brühwurst (Gast)


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Nikolaus S. schrieb:
> abe ich mittlerweile alles durch.
> Angefangen von 20.000€ bis hin zu 135.000€ war alles dabei ;-D
Oder bei Frauen:
x geschiedene Ehen, habe schon alles durch. Von 0€ Forderungen bis 
10k€/m Alimente pro Besenkammerkind

von Intimgeruch (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Sustanon300 schrieb:
>> M.Eng.Wing schrieb:
>> Woher holt ihr eure Infos, was ihr nun beim Arbeitgeber ansetzten könnt
>>
>> man telefoniert vorher mit der Personalabteilung? hast du echt studiert?
>>
>> es wird immer obsurder hier, welche Frage kommen als nächstes? Mit
>> welcher Hand macht ihr euren Hintern sauber? (Richtige Antwort: mit
>> Papier :< )
>
> Man ruft in der Personalabteilung an und fragt, was man denn in der
> Gehaltsverhandlung als Wunschgehalt angeben kann? Aha, das ist ja mal
> ein richtig guter Ansatz 🤦‍♂️

das ist kein Ansatz das ist das einzig Sinnvolle was man tun kan um 
heruaszufinden, wie viel man verdient. Sicherlich nicht am Anfang des 
Telefongespräches (kommt auf die Stelle an, wenn man sich als 
Reinigungskraft bewirbt würde ich sowas natürlich als erstes fragen) 
aber spätestens nach dem man weitere Schritte abgesprochen hat.
Ja ich weiß - es sind mal wieder Ferien aber man muss doch die 
(perspektivisch gesehen )Frischlinge auf dem Arbeitsmarkt aufklären wie 
der Hase läuft ...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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K. Cab ot Erutuf schrieb:
> Als Fahranfänger ca. 22.000€! Nach ein paar Jahren kannst du
> froh sein, wenn du ein Auto für 30.000€ knackst!!! Das geht aber nur mit
> Kontakten!
>
> SCNR, ;-)

Das ist leider die BITTERE Realität!!

von Ich schon wieder (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Als Berufseinsteiger ca. 22.000€ Brutto! Nach ein paar Jahren kannst du
> froh sein, wenn du die 30.000€ Brutto knackst!!! Das geht aber nur mit
> Kontakten!

Als was - wo?

Friseur in MeckPomm - eher weniger!

Dafür steht kein Facharbeiter in München auf.

von asdfghjkl (Gast)


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MaWin schrieb:
> Ganz einfach: Was ist deine Arbeit wert, was schafft sie an Mehrwert.

Das ist nun ganz sicher nicht das Kriterium für Bezahlung.
Nur das Paradebeispiel: Banker, besonders Investmentbanker schaffen 
keinerlei Werte.

asdfghjkl

von DerChris (Gast)


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asdfghjkl schrieb:
> Nur das Paradebeispiel: Banker, besonders Investmentbanker schaffen
> keinerlei Werte.

Beim Gehalt geht es logischerweise um Mehrwert für die Firma (und nicht 
für Gesellschaft, Umwelt oder Sonstiges) und wenn ein Investmentbanker 
seiner Firma Millionen bringt, dann kriegt er ordentlich Gehalt dafür.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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asdfghjkl schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Ganz einfach: Was ist deine Arbeit wert, was schafft sie an Mehrwert.
>
> Das ist nun ganz sicher nicht das Kriterium für Bezahlung.

Doch das ist es, es sei den, du selbst hälst deine Arbeit für wertlos, 
weil du ein Taugenix bist.

> Nur das Paradebeispiel: Banker, besonders Investmentbanker schaffen
> keinerlei Werte.

Spätestens nach der Aufnahme eines Baukredites siehste das vielleicht 
anders.
Das Haus als Wert schafft der Bänker zwar nicht, er trägt aber das 
Risiko, das der Kredit nicht zurück kommt, weil die Baufirma oder der 
Bauherr selbst das Projekt verkackt. Oder ohnehin nie die Absicht hatte, 
was von Wert zu schaffen, sondern allen Vorschuß versäuft und verhurt.

Youtube-Video "APPD Wahlspot 1997"
"Jugendliche brauchen Rente, keine Arbeitsplätze"

von Jan H. (j_hansen)


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Interessant finde ich den Punkt mit der Personalabteilung. Das ist auch 
für mich unintuitiv, schließlich kann man bei Verhandlungen mit der 
ersten genannten Zahl schon einen guten Pflock einschlagen. Hatte da mal 
den Fehler gemacht zu niedrig einzusteigen (bzw. hat's der 
Headhunter-Fritze falsch eingeordnet) - da kam ich nicht mehr weg davon 
obwohl ich der perfekte Kandidat war.

Auf der anderen Seite lese ich oft, man solle bei Gehaltsverhandlungen 
auf keinen Fall als erster seine Forderungen stellen. Nie sagen was man 
derzeit verdient. Immer zuerst den Personaler nach der Spanne fragen und 
dann versuchen oben einzusteigen. Hört sich für mich eher 
kontraproduktiv an, scheint aber zu funktionieren - zumindest im 
angloamerikanischen Raum.

135k zum Einstieg als Consultant - fühle mich schon wieder unterbezahlt.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Jan H. schrieb:

> ersten genannten Zahl schon einen guten Pflock einschlagen. Hatte da mal
> den Fehler gemacht zu niedrig einzusteigen (bzw. hat's der
> Headhunter-Fritze falsch eingeordnet) - da kam ich nicht mehr weg davon
> obwohl ich der perfekte Kandidat war.

Naja die Stärkste Eigenschaft mancher ist eben halt 'Selbstbetrug' ...
Klar kann man immer mit Kündigung drohen, wenn man der beste Kanditat 
ist.

Und den erste Pfosten gleich falsch einschlagen und stehen lassen ..., 
da hat wohl einer beim Ingenieurspraktikum gepennt! Wenn man beim 
Kabelzuschnitt die passende Länge nicht kennt, dann schubst man keinen 
Anderen vor und lässt den Schätzen sondern schneidet eher zuviel als 
zuwenig ab und kürzt dann beim Einbau zurecht. Und wenn es doch nicht 
passt, dann eben von vorne. Also Verhandlung abbrechen und sagen man 
braucht noch 8 Wochen für weitere Angebote, die Geschäftsleitungen kann 
ja aber schon mal einen Vertrag zur Ansicht zuschicken...

> Auf der anderen Seite lese ich oft, man solle bei Gehaltsverhandlungen
> auf keinen Fall als erster seine Forderungen stellen. Nie sagen was man
> derzeit verdient. Immer zuerst den Personaler nach der Spanne fragen und
> dann versuchen oben einzusteigen. Hört sich für mich eher
> kontraproduktiv an,

Naja da musste deine Einstellung zu produktiv und kontraproduktiv mal 
gehörig überdenken. Beim Gebrachtwagenkauf sollte man nicht die Summe 
die einem zur Verfügung steht ausplaudern, bei Jobonterview dagegen 
schon eine Klare Ansage mit fester Stimme nennen, ach was *deklamieren!*
Und wenn man eben zu dämlich oder zu faul zu Gehaltsrecherchieren ist, 
dann nimmt man eben 'aktuell +25%'.

von Jo S. (Gast)


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Jan H. schrieb:
> 135k zum Einstieg als Consultant
bei Kearney!   ;)

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Jan H. schrieb:
>> 135k zum Einstieg als Consultant
> bei Kearney!   ;)

Ich finde es bezeichnent das der 135k schon x-Mal erwähnt würde , aber 
noch keine einzige brauchbare Tätigkeitsbeschreibung gegeben wurde.

Ist wohl Prinzip, man nenn mal ne blunige Beschreibung damit sich der 
bewerber selbst was raussuchen kann. Comsultant kann so ziemlich alles 
sein, vom SAP-Einführer (eh Stundensatz über 100€) über QA-Feuerlöscher 
bis 'freiberuflich' (selbst volle KK zahlen) angemieteter 
Verkaufsvertreter auf Provisionsbasis.

Die geleisteten Überstunden  sollten auch nachgefragt werden, 3 Jahre 
üppig verdienen, dann Nervenzusammenbruch und Herzinfarkt ist auch nicht 
so der Bringer. Oder wie die Japaner, Karōshi - 過労死 - und Tschüß

Youtube-Video "Japan: Karoshi - Tod durch Überarbeitung | Grundeinkommen | ARTE"

von Senf D. (senfdazugeber)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Und wenn man eben zu dämlich oder zu faul zu Gehaltsrecherchieren ist,
> dann nimmt man eben 'aktuell +25%'.

Mmmh, ob das funktioniert, wenn man bereits sechsstellig verdient? 120k 
auf 150k €? Ich glaube eher nicht. 🤔

: Bearbeitet durch User
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Und wenn man eben zu dämlich oder zu faul zu Gehaltsrecherchieren ist,
>> dann nimmt man eben 'aktuell +25%'.
>
> Mmmh, ob das funktioniert, wenn man bereits sechsstellig verdient? 120k
> auf 150k €? Ich glaube eher nicht. 🤔

Da geh mal wieder auf einen Basar, oder ist es für Dich das erste Mal 
den Einstieg in die Verhandlung zu finden ?!?

Youtube-Video "Basar Verhandlung "zehn für diese Flasche!?""

Jetzt, echt was ist daran das Problem? Das du den Job nicht kriegst, 
weil das Gegenüber von Klang der Zahl 150k paralysiert ist wie von einem 
Harry Porter Zauberspruch ?

Youtube-Video "The Niffler Scene - Bank Robbery - Fantastic Beasts and Where to Find Them (2016) Movie Clip HD"

von Joggel E. (jetztnicht)


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Man kann ja auch noch die Leistung dem Lohn anpassen...

von GüntherLädtZumFünfer (Gast)


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Real ist es, wenn der Imaginärteil 0 ist.

von Jo S. (Gast)


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M.Eng.Wing schrieb:
> Bin teils erstaunt, welche Spreizung es im Gehalt gibt.
> 3 Jahren BE
> 40.000€ bis zu 135.000€

Das ist tatsächlich eine sehr außergewöhnlich große Spanne.

> AT Kearney
Warst du bei denen im VG? Wenn ja, dann ist FH kein Grund, sonst hätten 
sie dich nicht eingeladen.
Kearney ist für seine rigorose Personalauswahl bekannt.

> Chemie hätte >100.000€ bezahlt
konkretes Arbeitsangebot?

> Zulieferindustrie 55-60.000€.
>
> Anderswo verdienen Meister beim OEM 70.000€.
Alle? Nach nur 3 J. im Beruf?   ;)
Oder doch eher: Leiter eines Fertigungsabschnitts mit 50 - 200 ihm 
unterstellten MA ...     ;)
>
> Woher holt ihr eure Gehaltsinfos?
Von Arbeits- und Berufskollegen, die ich lange Zeit gut kenne und die 
glaubhaft sind. Die "offiziellen" Zahlen im Internet etc. stammen 
meistens von Arbeitgeberorganisationen (BDI, BDA, IW, VDI, etc.) und 
sind somit unbrauchbar. Die Interessierten sollen sich an deren 
Minigehältern orientieren.   ;)   :)

von Gargamel (Gast)


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Jo S. schrieb:
>> Zulieferindustrie 55-60.000€.
>> Anderswo verdienen Meister beim OEM 70.000€.
> Alle? Nach nur 3 J. im Beruf?   ;)
> Oder doch eher: Leiter eines Fertigungsabschnitts mit 50 - 200 ihm
> unterstellten MA ...     ;)

Beim OEM sind auch 70k für Meister ohne Führungsverantwortung aber mit 
Schichtzulagen möglich (bei 3 Schicht sowie Feiertage).
Bei nach IGM zahlenden Unternehmen kriegt ein Leiter das gleiche Geld, 
egal was für einen Abschluss er hat. Da wird nach Stelle bezahlt, egal 
ob Industriemeister, Diplom, Doktor oder was auch immer. Es gibt auch 
DAX Vorstände ohne Studienabschluss, die Millionen p.a. kassieren. 
Alleine der Bonus für solche AT Positionen mit 50 bis 200 unterstellten 
MA lag 2018 und 2019 im Bereich 30k bis 70k p.a.

https://www.wiwi-treff.de/Managergehaelter/Re-VW-Abteilungsleiter-Bereichsleiter-Einkommen/Diskussion-24247

von Lutz S. (lutzs)


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Da hier immer wieder mit diversen Zahlen operiert wird: Den Unterschied 
zwischen 60 und 70k Brutto oder 70 und 80k Brutto merkt man doch bei 
vernünftigem wirtschaften im realen Leben gar nicht mehr.

Viel wichtiger ist es möglichst viele Jahre am oberen Ende der 
Verteilungskurve zu bleiben und die Ausgaben im Griff zu haben so dass 
man auch vernünftig leben kann wenn man sich wieder der Mitte nähert.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Lutz S. schrieb:
> Da hier immer wieder mit diversen Zahlen operiert wird: Den Unterschied
> zwischen 60 und 70k Brutto oder 70 und 80k Brutto merkt man doch bei
> vernünftigem wirtschaften im realen Leben gar nicht mehr.

Zwischen <60k und >100k € merkt man den Unterschied aber schon.

von A. S. (achs)


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Lutz S. schrieb:
> Den Unterschied zwischen 60 und 70k Brutto oder 70 und 80k Brutto merkt
> man doch bei vernünftigem wirtschaften im realen Leben gar nicht mehr.

10k brutto mehr sind 6k netto mehr.

Wenn Du dann 20k statt 12k sparst, ja dann merkt man es im Alltag nicht. 
oder doch? Es dauert dann nur 10 statt 20 Jahre bis ins Eigenheim.

Und wenn Dir 10k egal sind, dann auch die nächsten 10k in 3 oder 7 
Jahren. Und irgendwann bist Du 60 mit 60k statt 100k.

Nur zur Info: ich habe zweimal um eine Gehaltserhöhung gebeten, davon 
einmal 100DM.

: Bearbeitet durch User
von Weich W. (hand_werker)


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A. S. schrieb:
> 10k brutto mehr sind 6k netto mehr.
Fehler 1: Geheiratet

>
> Wenn Du dann 20k statt 12k sparst, ja dann merkt man es im Alltag nicht.
> oder doch? Es dauert dann nur 10 statt 20 Jahre bis ins Eigenheim.

Fehler 2: Eigenheim

Edit

Fehler 3: In der Pampa. Wo sonst gibts bitte heute noch eine 
familientaugliche Bleibe für 200k?

: Bearbeitet durch User
von Berufsrevolutionär (Gast)


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> Real ist es, wenn der Imaginärteil 0 ist.

Genau. Und da beim Menschen immer die Vorstellungskraft aka 
Selbstüberschätzung mitspielt, gibt es für keinen ein reales Gehalt, 
weil er sich immer mehr wünscht.

Deshalb plärrten die Kommunisten auch "im Kommunismus würden alle nach 
ihren Fähigkeiten und Wünschen bezahlt."

https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2018/03/kommunismus-karl-marx-vorstellungen-ueberwindung-kapitalismus/seite-2

Blöd, das die Leute lieber weniger arbeiten als sie fähig sind.

von Gargamel (Gast)


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Verdächtige IP A. schrieb:
>> Wenn Du dann 20k statt 12k sparst, ja dann merkt man es im Alltag nicht.
>> oder doch? Es dauert dann nur 10 statt 20 Jahre bis ins Eigenheim.
>
> Fehler 2: Eigenheim

Wenn es nur 10 Jahre dauert ein Eigenheim zu bezahlen, dann ist es ein 
Fehler keines zu haben.

Verdächtige IP A. schrieb:
> Fehler 3: In der Pampa. Wo sonst gibts bitte heute noch eine
> familientaugliche Bleibe für 200k?

Manche bevorzugen die Pampa. Warum muss man in der Großstadt leben? Nenn 
mir mal 5 Dinge, die ich auf dem Land nicht machen kann. Bedenke aber, 
dass ich am Wochenende Städtetrips mache.

Außerdem kannst du genau so gut in einer Großstadt gefeuert werden. Dann 
geht die Wohnung, die du für eine halbe Million gekauft hast und 30 
Jahre abbezahlen wolltest in die Zwangsversteigerung. Ach, du hast keine 
Wohnung gekauft? Na umso besser, dann musst du deine Ersparnisse vor 
Hartz4 nicht aufbrauchen, denn wegen den vielstelligen Mieten in der 
Großstadt konntest du im Gegensatz zu den Pampa-Ingenieuren auch kaum 
was sparen. In die No Go Area musst du trotzdem umziehen, denn mehr 
Miete zahlt das Amt nicht.

von Gargamel (Gast)


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wegen den vierstelligen Mieten*

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Gargamel schrieb:
> Manche bevorzugen die Pampa. Warum muss man in der Großstadt leben?

Weil der AG in der Großstadt ist und man keine zwei Stunden Anfahrt 
möchte. Und weil der AG kein Home-Office will.

Gargamel schrieb:
> Nenn mir mal 5 Dinge, die ich auf dem Land nicht machen kann.

Einkaufen, am Geldautomaten Geld abheben, Busfahren, Internet nutzen, 
Post wegschicken.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Gargamel schrieb:
>> Nenn mir mal 5 Dinge, die ich auf dem Land nicht machen kann.
>
> Einkaufen, am Geldautomaten Geld abheben, Busfahren, Internet nutzen,
> Post wegschicken.

Du sprichst von Sibirien. Land meint aber hauptsächlich Umland, also 
Speckgürtel, 50 km um Ballungszentrum. Und da kann man sehr wohl per 
Karte einkaufen oder im Internet bestellen oder klassisch altmodisch per 
Post.

von Gargamel (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Weil der AG in der Großstadt ist und man keine zwei Stunden Anfahrt
> möchte.

Das ist nicht richtig. Es gibt große Konzerne auch in kleinen bis 
mittelgroßen Städten (Bosch in Hildesheim und Salzgitter, Volkswagen in 
Wolfsburg, Siemens in Bad Neustadt a.d.S., ZF in Schweinfurt, Phoenix 
Contact in Bad Pyrmont, Symrise in Holzminden, Hella in Lippstadt, 
Marquardt in Rietheim, Melitta in Minden, Miele in Gütersloh usw)

Stefan H. schrieb:
> Und weil der AG kein Home-Office will.

Auch nicht richtig. Viele Konzerne vergeben einen Tag Homeoffice pro 
Woche ohne Diskussion. Manche können auch 2 Tage aushandeln.

Stefan H. schrieb:
> Einkaufen, am Geldautomaten Geld abheben, Busfahren, Internet nutzen,
> Post wegschicken.

- Einkaufen: Was kann man bei den exakt gleichen Supermarktketten auf 
dem Land nicht kaufen, was es in der Großstadt gibt? Meinst du etwa die 
Produkte die ich beim Bauer direkt kaufen kann, die nicht aus billigster 
Massenproduktion sind? Und nicht vergessen, am Wochenende bin ich auch 
öfter in Großstädten, aber die tägliche Stunde Parkplatzsuche in der 
Woche und Immobilien zum 3fachen Preis erspare ich mir lieber.
- Auch auf dem Land muss man nicht bei der Sparkasse oder Volksbank 
sein. Die Cashgroup erlaubt auch als Kunde von Comdirect, ING DiBa, DKB 
usw direkt das man genügend Automaten findet (Postbank, Deutsche Bank, 
Commerzbank). Bargeld benutze ich aber auch nur selten.
- Busfahren? In was für einer Großstadt lebst du denn? Entweder Auto 
oder Straßenbahn. Auf dem Land logischerweise nur Auto.
- Jede Kleinstadt hat eine Postfiliale
- Meine 200er Kabelleitung reicht mir völlig. Wie schnell ist dein 
Internet?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ich wohne de Facto auf dem Land. 2200 Einwohner.
Verglichen mit Berlin, HH etc ist das hier Urwald.

Ich habe Internet über GF.
Der Ort hat 'ne Tankstelle, die sogar regelmässig günstiger ist,
als die Tankstellen in der nächsten 30kEinwohner-Stadt.

Post, richtiger Handwerks-Bäcker.
Bauernhof mit gut sortiertem Hofladen
(OK der kauft vieles auch nur zu, aber nur BIO-Kram)

Gleich 2 Imker, für RICHTIG guten Honig.

und wenn ich will, auch'n Discounter.

Eine Bank mit Personal und eine nur mit Geldautomat
(oh Verzeihung... ATM)

'ne Grundschule,
Ongel Dokter is' auch da, gleich neben der Apotheke.

wie weit fährt man in HH oder Berlin für das alles?

von A. S. (achs)


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Verdächtige IP A. schrieb:
> Fehler 1: Geheiratet

Verheiratet ist jeder Euro brutto mehr 0 Euro Netto.

Verdächtige IP A. schrieb:
> Fehler 2: Eigenheim

Ja, Fehler meist, aber einen den man sowieso macht.


> Fehler 3: In der Pampa. Wo sonst gibts bitte heute noch eine
> familientaugliche Bleibe für 200k?

Haben, nicht abbezahlen. Mit 200k Eigenkapital und 20k pro Jahr + Miete 
geht das überall. Auch wenn das in München vielleicht nur 3 Zimmer ETW 
heißt.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Gargamel schrieb:
> - Auch auf dem Land muss man nicht bei der Sparkasse oder Volksbank
> sein. Die Cashgroup erlaubt auch als Kunde von Comdirect, ING DiBa, DKB
> usw direkt das man genügend Automaten findet (Postbank, Deutsche Bank,
> Commerzbank).

Das ist den sibirischen Ausläufern Deutschlands schon ein Problem. In 
der Uckermark (N Berlin) ist man auf Tankstellen und Auszahlung an der 
Supermarktkasse angewiesen. Grosse Versorgungspleite auch im Ostharz und 
in der Altmark erlebt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/geldautomaten-wie-sind-sie-in-deutschland-verteilt-a-1226430.html

von Gargamel (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Das ist den sibirischen Ausläufern Deutschlands schon ein Problem. In
> der Uckermark (N Berlin) ist man auf Tankstellen und Auszahlung an der
> Supermarktkasse angewiesen. Grosse Versorgungspleite auch im Ostharz und
> in der Altmark erlebt.

Eine Postfiliale hat doch so gut wie jede Kleinstadt und dort ist die 
Postbank mit dabei, d.h. die jeder der bei einer Bank aus der Cashgroup 
ist, kann dort umsonst Geld abheben.

Aber Ostdeutschland wäre abgesehen von Berlin schon wegen der niedrigen 
Gehälter keine Option für mich. Die Jugend haut dort ja nicht ohne Grund 
ab.

● J-A V. schrieb:
> wie weit fährt man in HH oder Berlin für das alles?

Und wie lange sucht man Parkplätze samt Gebühren dafür? Ich kenne Leute 
die täglich eine Stunde Parkplätze suchen um sich dann in ihre Wohnung 
im Mehrfamilienhaus, mit den verhassten Nachbarn zu zwängen, nur weil 
sie AM WOCHENENDE gerne mal ins Konzert oder eine Bar gehen. Letzteres 
tue ich auch, aber dafür bin ich in der Woche entspannt in meinem großen 
Garten und gehe in den Wald joggen oder auf dem Fluss rudern. 
Segelflugplatz ist auch um die Ecke.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gargamel schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> wie weit fährt man in HH oder Berlin für das alles?
>
> Und wie lange sucht man Parkplätze samt Gebühren dafür?

Mit richtig Trubel in der turbulenten Metropole
braucht man doch kein Auto...

Dafür kann ich in den Öffis
dann 35 Telefongespräche simultan mitverfolgen.
gemischt mit 17 verschiedenen Musikrichtungen.

von Sustanon300 (Gast)


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Gargamel schrieb:
> Aber Ostdeutschland wäre abgesehen von Berlin schon wegen der niedrigen
> Gehälter keine Option für mich. Die Jugend haut dort ja nicht ohne Grund
> ab.

begrenzt euch nicht nur auf Deutschland: Niederlande, Österreich, 
Luxemburg - mehr Netto vom Brutto und vernünftie Renten- und 
Familienplanung

(Ich persönlich würde einen großen Bogen um Berlin machen: Leipzig oder 
Dresden wären nicht schlecht aber Basel oder Venlo vieeel angehnehmer)

von Sustanon300 (Gast)


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Nachtrag zum Thema Berlin

https://www.heise.de/news/Berliner-Polizei-Ein-Login-oeffnet-Tuer-zu-bis-zu-130-Datenbanken-4847279.html

da fühlt man sich doch gleich viel sicherer ;-)

von Jo S. (Gast)


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Gargamel schrieb:

Um wieder auf´s Thema zurück zu kommen ...
und auf den Boden der Realität  ;)

>>> Anderswo verdienen Meister beim OEM 70.000€.
>> Alle? Nach nur 3 J. im Beruf?   ;)
>> Oder doch eher: Leiter eines Fertigungsabschnitts mit 50 - 200 ihm
>> unterstellten MA ...     ;)
>
Hintergrund:
Der Fragensteller M.Eng.Wing ist besorgt, daß sogar Industriemeister als 
Leiter einer Meisterei mehr verdienen würden, als er.

Klarstellung am Beispiel Bayern, tarifgebundenes Unternehmen:
Es gibt 4 Meisterfunktionen mit Weisungsbefugnis:
Meister M1 bis M4

M1 ist die erste Meisterstelle und dient der Vorbereitung auf eine 
eigenverantwortlich geführte Meisterei.

M2 leitet eine Meisterei, Hauptaufgaben: Organisation u. Personalführung

M3 ist Stellvertreter von M4 und oft sog. Spätschichtmeister

M4 leitet mehrere Meistereien (Oberboss)  :)

Verdienst:
M1  EG7 (Bayern)  3.500€-3.650€ brutto Grundgehalt
M2  EG8           3.800-4.000
M3  EG9           4.200-4.400
M4  EG10          4.600-4.900

Konkretes Beispiel: Baugruppenproduktion
- ein M2 leitet die SMT Fertigung, BG bestücken und löten
- ein M2 leitet die Fertigungsprüfung
- ein M3 leitet beide in der Spätschicht
- ein M4 ist gesamtverantwortlich

Vergleich zu anderen Berufen:
- Elektroniker nach 3,5 J. Ausbildung startet mit 3.150€ brutto
- Meister startet mit 3.500
- Techniker 3.800
- Bachelor 4.200
- Master 4.600

> Alleine der Bonus für solche AT Positionen mit 50 bis 200 unterstellten
> MA lag 2018 und 2019 im Bereich 30k bis 70k p.a.
>
Diesen Quatsch kommentiere ich nicht ... ist mir zu kindisch.  ;)

> 
https://www.wiwi-treff.de/Managergehaelter/Re-VW-Abteilungsleiter-Bereichsleiter-Einkommen/Diskussion-24247

Dort ist wohl der Größenwahn voll ausgebrochen.  :)
Die haben ne´ Überdosis euphorisierendes Pervitin geschluckt.   :D

Grüße (auch an die Enttäuschten)!
   Jo S.

von Bob S. (Gast)


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Um Gehälter für eine mögliche Stelle einschätzen zu können gibt es wie 
bereits erwähnt verschiedene Anhaltspunkte. Heruntergebrochen von 
Bundesland auf Landkreis, Unternehmensgröße (evtl. auch Umsatzzahlen und 
Mitarbeiteranzahl) und der Stelle selbst kann man schon eine grobe 
Schätzung abgeben. Dazu findet man im Internet mit wenigen Klicks 
bereits Auskünfte. Es kommt dann bei der ausgeschriebenen Stelle aber 
auch darauf an, wie speziell diese ist. Sind besondere Kenntnisse 
gefragt, die es deutschlandweit nur selten gibt? Handelt es sich um 
etwas "exotisches"? Natürlich kommt es auch darauf an, wie dringend der 
potentielle Arbeitgeber diese Stelle besetzen will. Aber solche Punkte 
können das Jahresgehalt locker um 20% gegenüber dem "normalen" 
Generalisten steigern. Man muss sich also seiner Fähigkeiten bewusst 
sein und wissen, welchen Wert sie für dieses Unternehmen potentiell 
hätten. Das muss man dann natürlich auch im Bewerbungsgespräch 
entsprechend hervorheben. ;)
Vergleichsportale können hilfreich sein, wenn man überhaupt keinen 
Schimmer hat und sich selbst schlecht einschätzen kann. Natürlich kann 
man sich damit zufrieden geben, aber am Ende profitieren die Arbeitgeber 
von den "niedrigen" Löhnen. Schaut euch doch mal die Gehalstabellen beim 
öffentlichen Dienst (TVöD Bund) an. Einstieg mit MAster liegt bei etwa 
4200€/Monat. Das sollte doch für einen Absolventen das absolute Minimum 
sein, denn wie man weiß, zahlt der ÖD schlechter als die freie 
Wirtschaft... :P

von Gargamel (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Dort ist wohl der Größenwahn voll ausgebrochen.  :)
> Die haben ne´ Überdosis euphorisierendes Pervitin geschluckt.   :D

Glaub das ruhig, aber wenn du mal einen VW ler triffst, frag ob das 
stimmt was im Internet zu den Erfolgsbeteiligungen von OMK, TMK usw 
steht. Das sind spezifische Bezeichnungen, die ich sonst noch nirgends 
gehört habe.

Jo S. schrieb:
> M4 leitet mehrere Meistereien (Oberboss)  :)
>
> Verdienst:
> M1  EG7 (Bayern)  3.500€-3.650€ brutto Grundgehalt
> M2  EG8           3.800-4.000
> M3  EG9           4.200-4.400
> M4  EG10          4.600-4.900

"Leitet" mehrere Meistereien und bekommt weniger als die 
Werkfeuerwehr/Werkschutz bei VW? Siehe Seite 3 vom Haustarifvertrag 
(Ebenfalls Grundgehalt ohne Urlaubsgeld, Leistungszulage und Bonus):

https://www.igmetall-nieder-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user/News/2018/Dokumente/2018-02-23_VW_Tarif_2_18_Abschluss.pdf

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