Gast
#6343208
Nun ja, wer im Sommer bei trockenem Wetter mit einem Regenschirm mitten in einem Feld (vorsicht: Wortspiel) spazieren geht, ist schon ein bisschen suspekt, aber sonst ist der Beitrag neutral und recht seriös: https://www.youtube.com/watch?v=CgQuNm14X4w Zusammenfassung: In Bayern soll es unter einer Hochspannungsleitung unbekannter Spannungslage durch Influenz / kapazitive Kopplung zu Ableitströmen und Funkenbildung beim Berühren von metallischen Gegenständen (Regenschirm-Stiel) kommen. Ein TÜV-Gutachten und Berechnungen des Netzbetriebers bestätigen die Überschreitung der Grenzwerte für die elektrische Feldstärke. Der Betreiber kündigte an, das Problem durch Änderung der "Phasenanordnung" zu beheben. Für mich soweit alles nachvollziehbar, aber dennoch bleiben ein paar Fragen: * Wie kann die Pasenanordnung die reusltierende Feldstärke beeinflussen? * Warum wurde die Verletzung der Grenzwerte nicht schon bei der Planung der Anlage bemerkt? Tritt das Problem evtl. nur im Sommer bei tief hängenden Leitungen auf? * Wurde evtl. zwischenzeitlich die Spannung erhöht (z.B. von 380 auf 400 kV) oder haben sich die Grenzwerte verschärft?