Forum: HF, Funk und Felder RFC Inductor bzw RF Choke wie passende finden oder selber herstellen?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Zusa K. (radiowave86)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo liebe Bastelgemeinde,

Wenn ich ein Projekt wie dieses " 
https://makerf.com/posts/ten-minute-transmitter " , einen solchen RF 
Choke benötige wie diesen ' 
https://www.radioshack.com/products/radioshack-100-h-rf-choke ' , diesen 
aber nicht habe aber dafür Ringkerne und kleine Ferritstäbchen und 
diverse Kupferlackdrähte in kleinen Durchmessern da habe und auch 
verstellbare Spulenkörper mit Ferritmaterial, bzw sogar solche ähnlichen 
Bauteile hier ' 
https://www.wiltronics.com.au/product/969/rf-choke-radial-101k-100uh/ ' 
, wo ich mir aber nicht sicher bin ob der gleiche Zweck hierbei erfült 
wird weil sie zwar auch RF Choke deklariert werden aber doch ganz anders 
aussehen wie in dem Projekt dargestellten RF Choke.., könnte ich dann 
entweder selber welche wickeln oder letzere andere nutzen für den Zweck 
um diesen auch somit gleichwertig zu erfüllen?

Die Bezeichnung RF Choke und RFC Inductor bei Google Bildersuche zeigt 
ja doch sehr viele Varianten und das bin ich bisher selbst nicht fündig 
geworden welche genauen Unterschiede da bestehen.
Um in einen Projekt welches nur einen Schaltplan enthält ohne Bilder der 
Leiterplatte ,und dort im Schaltplan eine Stelle mit der Bezeichnung RFC 
das Bauteil benennt, dann das richtige passende zu finden war mir schon 
öfter eine Weggabelung der Entscheindung welcher ich das Projekt dann 
erst garnicht machen konnte ohne Kenntnisse welcher RFC da der Richtige 
ist, beispielsweise so wenn wie hier " http://www.aa5tb.com/regen2.gif 
oder http://www.geojohn.org/Radios/MyRadios/Geezerola/Geezerola.jpg " 
nur das RFC 100uH/2.5mH steht, und mehr als der Schaltplan nicht 
einsehbar ist.

(wie soll der RFC sein, ein Ringkern oder ein Stab, kann der selbst 
gewickelt werden und frei interpretiert sein so das es nur darum geht 
eine Induktion im Wert der jeweiligen Angabe zu erfüllen und die Art der 
Permabiltät oder des Frequenzbereichs des Ferritmaterials nicht zu 
berücksichtigen ist, anders wie ich es aus Schaltplänen kenne wo 
Induktionen mit genauer Beschreibung der benötigten Ringkerne wie T50-2 
oder T37-43 angegeben werden)

Wie kann man da eine passende Entscheidung finden ohne den falschen RF 
Choke zu wählen?
Ich brauche da eure Hilfe, weil ich selbst nicht weiter weiss.

Danke LG Suse

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen, hallo Zusa.

Das Wichtigste wird zu erst wie immer vergessen: Für welche Frequenz 
soll dein Teil sein? 2. Frage: Was für ein Teil: Empfänger oder Sender? 
Der Schaltbilder gibt es genug in deinem Anfangspost. Aber gleich geht 
es ja schon  drunter und drüber. Empfänger oder Sender? Du kannst dir 
vorstellen, wir sind etwas verwirrt.
.. und jetzt noch so etwas Schwieriges wie eine Drossel.. ;:)

73
Wilhelm

von Zusa K. (radiowave86)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

danke für deine Antwort. Ich suche nur eine vorerst fiktive Antwort zu 
dem Thema RFC in dem ich wissen wollte welche ich da verwenden kann, in 
dem ersten Link das Projekt darauf bezieht sich das erstmal mit dem 
Selberbauen oder dem Tausch gegen ein anderes so wie bei den Links dazu 
die Beispiele. Ich habe ein solchen wie in dem Projekt nicht da, also 
der von Link 
https://www.radioshack.com/products/radioshack-100-h-rf-choke. Aber habe 
solche 
https://www.wiltronics.com.au/product/969/rf-choke-radial-101k-100uh/ 
da, und auch Ferritstäbe um sowas zu wickeln oder eben diverse 
Ringkerne.. teils aber nur bekannt, einige sind ohne Bezeichnung.

Ja und wie sich das verhählt mit dem Ferritmaterial und den Frequenzen 
war gemeint auf Ringkerne wo ich das kenne für welche Bereiche die sind, 
bei eine Ferritstab weiss ich das ja nicht und bei den vielen 
unbekannten Ringkernen auch nicht..

Aber Frequenzen wo ich so ein Transmitter bauen will sind die 3.056Mhz 
und 7.023Mhz aber aber mit den anderen Links würde mich auch 
interessieren wie sich das da verhählt, also meine Frage dazu siehe 
Erster Beitrag.

Hoffe Du kannst mir da etwas weiterhelfen.

von Zusa K. (radiowave86)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann mir da niemand etwas zu sagen?

Soll ich irgenwie noch etwas dazu erklären falls meine Frage zu 
umständlich ist?

Ich würde gerne etwas basteln, nur wollte ich erstmal eure Infos dazu.. 
will ja auch wissen ob es richtig ist wenn ich etwas mache.. naja vllt 
meldet sich ja noch mal jemand,

Lg Suse

von W.S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zusa K. schrieb:
> Kann mir da niemand etwas zu sagen?

Ach wo, das schiere Gegenteil ist der Fall. Es gibt einen riesigen 
Variantenreichtum an Induktivitäten.

Also, die häufigsten Grundtypen aus dem HF-Bereich, die dir eben so 
begegnen sind:
- SMD Dämpfungs-Induktivitäten. Bei denen wird eigentlich nie die 
Induktivität angegeben, sondern nur der Dämpfungsverlauf. Anwendung: 
Entstörung von Versorgungsleitungen auf der Leiterplatte
- SMD HF-Induktivitäten. Das ist eventuell deine Zielgruppe. Die gibt es 
mit oder ohne Kern in 0603 .. 1210 (heutzutage wahrscheinlich auch noch 
viel kleiner) und sie sind nach Induktivität sortiert von wenigen nH bis 
so etwa 100µH oder etwas mehr. Bei denen gibt es immer die Angabe der 
Induktivität und bei guten Herstellern auch die Güte und die 
Eigenresonanzfrequenz. Bei solchen SMD-Induktivitäten kannst du so etwa 
mit Güten von etwa 20..50 rechnen.
- Bandfilter. Die sind heutzutage eigentlich Technik von gestern, haben 
ein kleines Blechgehäuse und einen Kern zum Abstimmen. Sowas gibt es für 
verschiedene Frequenzbereiche, ist abhängig vom Kernmaterial. Dafür sind 
die Güten solcher Dinger deutlich besser als die von den kleinen 
SMD-Teilen.
- Luftspulen. Die sind aus so dickem Draht gewickelt, daß sie 
freitragend sein können, lediglich mit etwas Wachs festgelegt. 
Anwendung: so ab UKW und aufwärts.

Alles Andere ist eher NF-Zeugs - mit Ausnahme von echter Sendetechnik, 
aber die ist bei dir ohnehin außen vor.

Du willst offenbar einen kleinen Sender bauen, also ist anzunehmen, daß 
der Quarz ein Grundwellenquarz ist und damit der Frequenzbereich so etwa 
2..20 MHz anzunehmen ist. Mit einem Transistor wird (hoffentlich) die 
Sendeleistung sich in Grenzen halten, da dürfte es eine SMD-Induktivität 
in 1206 vermutlich tun. Alternativ nimmst du eine Bandfilterspule für 
ein FM-ZF-Filter. Tja - und die erforderliche Induktivität rechnest du 
dir selber aus, soviel Theorie muß sein.

W.S.

von ~Mercedes~  . (lolita)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zusa meinte:
> Kann mir da niemand etwas zu sagen?

Huch,
ein Senderbauer! :-P

Die Spule (choke) sollte so bemessen sein,
so das sie mit der angeschlossenen Antenne
auf der Quarzfrequenz schwingt.
Da Du offensichlich keine Meßgeräte hast,
um dies einzustellen, muß die choke höherinduktiv
sein, damit die Eigenresonanz unterhalb Deiner
Quarzfrequenz liegt.

Wenn Du die 100 uH zu Hause hast würd ich damit probieren.
Baue dir zuerst nen aperiodischen Feldstäkemesser, wenn Du
basteln willst, damit kannst Du Dein Projekt dann hochskillen.

mfg

von Zusa K. (radiowave86)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
W.S. schrieb:
> Du willst offenbar einen kleinen Sender bauen, also ist anzunehmen, daß
> der Quarz ein Grundwellenquarz ist und damit der Frequenzbereich so etwa
> 2..20 MHz anzunehmen ist. Mit einem Transistor wird (hoffentlich) die
> Sendeleistung sich in Grenzen halten, da dürfte es eine SMD-Induktivität
> in 1206 vermutlich tun. Alternativ nimmst du eine Bandfilterspule für
> ein FM-ZF-Filter. Tja - und die erforderliche Induktivität rechnest du
> dir selber aus, soviel Theorie muß sein.
>
> W.S.

Ok, erstmal vielen Dank an Dich für deine massive Erklärung zu den 
einzelnen Arten das ist sehr nett und hilfreich für mich, das werde ich 
mir auch noch ausdrucken weil es mir sehr hilft. Teilweise kommen da 
auch wieder einzelne Punkte hoch aus dem Afu Lernmaterial welches man 
schonmal gehört hat. Wie es doch meistens ist verliert man viel 
Lernstoff mit der Zeit und so ist es denke bei vielen die dann nur 
Sprechfunk mit Fertiggeräten machen und nicht weiter den Eigenbau 
vertiefen..oder es eben nach einiger Zeit dann doch versuchen und 
erstmal merken das es deutchlich mehr ist was man lernen muss als die 3 
Bücher und den Fragenkatalog..

Das zitierte, da muss ich sagen, ja ein Sender, eigentlich wollte ich 
mal den Mighty Might CW Sender bauen, weil ich QRP interessiert bin. 
Aber das hauptproblem ist das ich noch am CW lernen bin, und irgendwie 
nicht weiterkomme als 20/5(Farnsworth) und ich mal ausser dem trockenen 
CW hören mal etwas praktisches bauen wollte im kleinen Stil.

Ich habe an Messmitteln ein Osilloskop,Spektrumanalyser und Lcr Meter, 
Voltmeter und viel Material zum Basteln.. Wollte dann auch das Projekt 
analysieren und das als kleines Projekt zum Basteln..

von Zusa K. (radiowave86)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
~Mercedes~  . schrieb:
> um dies einzustellen, muß die choke höherinduktiv sein, damit die
> Eigenresonanz unterhalb Deiner
> Quarzfrequenz liegt.

Ja das sagt mir noch was, höherinduktiv, als die HF die auf die Antenne 
geleitet wird.. um den rest der Schaltung mit der DC nicht mit HF zu 
mischen, richtig?

> Wenn Du die 100 uH zu Hause hast würd ich damit probieren.

Ja, habe aber nur wie in mein Post beschrieben einen anderen wie den in 
dem Projekt gezeigten. Siehe Links in dem ersten Beitrag von mir.

> Baue dir zuerst nen aperiodischen Feldstäkemesser, wenn Du basteln
> willst, damit kannst Du Dein Projekt dann hochskillen.
> mfg

Wieso soll ich ein Feldstärkemesser bauen, was genau soll ich damit am 
Projekt selber. Aperiodisch? Im Zusammenhang hab ich das mal gesucht 
aber nichts gefunden dazu..

Hast Du dazu noch infos?

von Volker M. (antennensimulation)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
~Mercedes~  . schrieb:

> Die Spule (choke) sollte so bemessen sein,
> so das sie mit der angeschlossenen Antenne
> auf der Quarzfrequenz schwingt.

???

Eigentlich meint choke nur eine Drossel, beispielsweise in der 
Versorgungsleitung. Im Gegensatz zu Schwingkreisspulen wo man hohe Güte 
braucht muß die einfach die HF sperren, muß keine niedrigen Verluste 
(hohe Güte) haben.

Und der Wert ist oft auch nicht kritisch. Irgendwas, was bei der 
Betriebsfrequenz ausreichend hochohmig ist um die HF zu sperren. 
Prinzipiell gerne eine hohe Induktivität, aber natürlich unterhalb der 
Eigenresonanz sonst ist's vorbei mit der HF-Sperre.

Weil die Güte nicht kritisch ist kann man sicherlich auch mit 
Kernmaterialien experimentieren. Ein LCR-Meter ist ja offenbar 
vorhanden.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Volker M. schrieb:
> Eigentlich meint choke nur eine Drossel, beispielsweise in der
> Versorgungsleitung.

Allerdings bin ich mir bei mancher der gezeigten Schaltungen nicht so 
sicher, ob sie nicht den Begriff allgemein als "Induktivität" (oder 
"Spule") verwendet haben.

Prinzipiell täte es einem Sender(chen) natürlich gut, im Ausgang einen 
auf die Betriebsfrequenz abgestimmten Schwingkreis zu haben. Hat 
allerdings nur dann Sinn, wenn man diesen nicht durch die Antenne zu 
stark bedämpft, d.h. die Antenne muss an eine Anzapfung der Spule. Damit 
fallen vorgefertigte bloße Induktivitäten raus, und man wickelt sich was 
selbst. So ein kleiner Ferritringkern ist da keine schlechte Wahl. 
Eisenpulverkerne (wie im Eingangsposting genannt, T50-xx oder so) würde 
ich eher nicht benutzen. Die haben zwar eine bessere mögliche Güte, aber 
die braucht man hier nicht, und deren Permeabilität ist deutlich 
geringer als Ferrit (FT50-xxx).

Ansonsten wäre es für den Anfang sicher sinnvoll, für so ein Experiment 
einen 3.579-MHz-Quarz zu benutzen. Damit liegt man im CW-Bereich des 
80-m-Amateurfunkbandes.

Viel Spaß beim CW lernen!

73

von Günter Lenz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
von Zusa K. schrieb:
>Aber Frequenzen wo ich so ein Transmitter bauen will sind die 3.056Mhz

Du meinst warscheinlich 3560kHz, dort ist QRP-Aktivitätszentrum.


Quarze bekommt man dafür hier:

https://www.box73.de/index.php?cPath=82_95_96&page=2

>Wieso soll ich ein Feldstärkemesser bauen,

Warscheinlich um zu testen ob der Oszillator überhaupt schwingt.

>Wie kann man da eine passende Entscheidung finden ohne den falschen RF
>Choke zu wählen?

Einfach mal etwas Experimentierfreudig sein, wenn es nicht
Funktioniert, drüber nachdenken woran es liegen könnte.
So einfache Schaltungen sind doch schnell aufgebaut.
Ich würde auf jeden Fall eine Pufferstufe nachschalten,
sonst kann es passieren das der Oszillator aussetzt wenn
die Antenne angeschlossen wird. Oder an der Spule mit
einer einzigen Windung auskoppeln, dann wird der Oszillator
wenig belastet. Wenn du ein Sendetest machst, sag mal
den Tag und Uhrzeit, ich lausch dann mal ob was zu höhren ist.

von Mohandes H. (mohandes)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zusa K. schrieb:
>> Mercedes schrieb:
>> Baue dir zuerst nen aperiodischen Feldstäkemesser, wenn Du basteln willst, 
damit kannst Du Dein Projekt dann hochskillen.
>> mfg
>
> Wieso soll ich ein Feldstärkemesser bauen, was genau soll ich damit am
> Projekt selber. Aperiodisch? Im Zusammenhang hab ich das mal gesucht
> aber nichts gefunden dazu..
> Hast Du dazu noch infos?

Würde mich auch mal interessieren: 'aperiodischer Feldstärkemesser =? 
Feldstärkemesser der auf allen Wellenlängen mißt, also nicht 
Frequenz-selektiv?

Hilfreich (und auch gut zum 'hochskillen') wäre auch ein Grid-Dipmeter, 
mit dem man die Frequenz von Oszillatoren messen kann oder auch die 
Resonanzfrequenz von Schwingkreisen. Ein ziemlich universelles Meßgerät, 
leider etwas aus der Mode gekommen. Geht, statt mit Röhren ('Grid'-Dip), 
auch mit FETs.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mohandes H. schrieb:
> 'aperiodischer Feldstärkemesser =? Feldstärkemesser der auf allen
> Wellenlängen mißt, also nicht Frequenz-selektiv?

ja

von Zusa K. (radiowave86)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Volker M. schrieb:
> Eigentlich meint choke nur eine Drossel, beispielsweise in der
> Versorgungsleitung. Im Gegensatz zu Schwingkreisspulen wo man hohe Güte
> braucht muß die einfach die HF sperren, muß keine niedrigen Verluste
> (hohe Güte) haben.

Ja das meinte ich mit HF blocken in die DC Bereiche, ich glaub 
niederfrequenten Wechselstrom lässt es auch durch, also NF je nach Art 
des Kern oder ?

> Und der Wert ist oft auch nicht kritisch. Irgendwas, was bei der
> Betriebsfrequenz ausreichend hochohmig ist um die HF zu sperren.
> Prinzipiell gerne eine hohe Induktivität, aber natürlich unterhalb der
> Eigenresonanz sonst ist's vorbei mit der HF-Sperre.

Gut ok, das hab ich doch irgendwann mal gelesen aber wieder wie so viel 
wichtigen Lernstoff nicht mehr so ganz abrufbar, aber ich tue gerne 
immer dazulernen wenn ich mir nicht mehr so sicher bin.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Jörg W. schrieb:
> Allerdings bin ich mir bei mancher der gezeigten Schaltungen nicht so
> sicher, ob sie nicht den Begriff allgemein als "Induktivität" (oder
> "Spule") verwendet haben.

Meinst Du bei den Schaltungen, wo RFC steht das es nicht eine Drossel 
sondern eine Induktion ansich sein kann? Das ist ja auch der Grund 
meines Post das ich aus den Schaltplänen oft nicht weiter weiss, sobald 
RFC ohne weitere Deklarierung vorhanden ist. Manchmal steht noch etwas 
unten im Schaltplan dabei, wie zB bei einer Schaltung war es RFC 6t on 
BIC, wo ich denke 6 Windungen auf einen Kuli gewickelt, also der Kuli 
nur als Vorlage zum wickeln...und das wäre ja eine Luftspule, ok ich 
weiss dann wenigstens was zu tun ist.
Aber wenn im Schaltplan nur RFC 100uH steht, ohne irgendetwas und kein 
Bild des realen Projekts, dann weiss ich nicht, kann ich ein von den 
axialen, radialen Induktionen nehmen die so üblich sind die man oft auf 
Leiterplatten sieht wie diese 
https://s4.bukalapak.com/img/9275477672/s-400-400/RFC_induktor_33uH_.jpg 
und 
http://www.nfdqchina.com/uploadfiles/103.231.12.164/webid893/source/201805/9187215265213415.jpg
Oder eben falls der Wert nicht vorhanden ist dann ein kleines 
Ferritstäbchen aus der Bastelbox und sowas nachempfunden gebaut, mit dem 
Wert der Induktion welche gesucht wird, und dort tauchten die Fragen 
auf... gerade dann wenn ich immer denke für was hat man diese kleinen 
Ferritstäbe da ( von diesen habe ich welche in 1-3mm x 10-30mm da und 
diese sind es vom aussehen wie in dem link 
https://sc01.alicdn.com/kf/HTB1tcU8XcrrK1RjSspaq6AREXXaZ.jpg_350x350.jpg 
und dann habe ich ein paar davon auch so 6-10mm x 10-15mm hier in dem 
link 
http://www.nfdqchina.com/uploadfiles/103.231.12.164/webid893/source/201805/8567015275532260.JPG 
- solche habe ich auch mit 2 und 4 Löchern ) , irgendwie will ich die 
gerne mal nutzen, aber es sind da keine Werte von Güte, 
Permabilität,genaue Bezeichnungen,etc... bekannt was es zum einen 
schwierig macht etwas damit zu machen was dann auch richtig sein soll.. 
gut den Permabilitätswert könnte man ja mit Testen von ein paar 
Windungen und dann Messen herausfinden, also irgendwie wären die 
Ferritstäbe noch soweit brauchbar zu machen, also müsste ich mich 
rantasten.

> Prinzipiell täte es einem Sender(chen) natürlich gut, im Ausgang einen
> auf die Betriebsfrequenz abgestimmten Schwingkreis zu haben.

Meist Du einen Pi Filter? Das kommt mir auch noch soweit bekannt vor, 
damit würde der RFC nicht benötigt oder?

> allerdings nur dann Sinn, wenn man diesen nicht durch die Antenne zu
> stark bedämpft, d.h. die Antenne muss an eine Anzapfung der Spule. Damit
> fallen vorgefertigte bloße Induktivitäten raus, und man wickelt sich was
> selbst. So ein kleiner Ferritringkern ist da keine schlechte Wahl.
> Eisenpulverkerne (wie im Eingangsposting genannt, T50-xx oder so) würde
> ich eher nicht benutzen. Die haben zwar eine bessere mögliche Güte, aber
> die braucht man hier nicht, und deren Permeabilität ist deutlich
> geringer als Ferrit (FT50-xxx).

Ok, FT Kerne sind leider nur wenige vorhanden, gerade mal ein 50-43 und 
ein 140-77 ist noch da, ein FT140-43 ist als Mantelwellensperre 
verbaut.. Aber was ich noch habe sind einige T Kerne und so 
Doppellochkerne aus DDR Produktion ohne Bezeichnung aber sehen aus wie 
BN43-202 von denen ich einen habe wo ich auh weiss das es einer ist, 
dann noch ganz ganz viele Ringkerne von klein bis mittelgroß da in 
Schwarz,Blau,Grün,Gelb und meisst ohne eine Bezeichnung darauf zu finden 
ist... was echt schade ist, weil ich gerne etwas damit machen würde..

> Ansonsten wäre es für den Anfang sicher sinnvoll, für so ein Experiment
> einen 3.579-MHz-Quarz zu benutzen. Damit liegt man im CW-Bereich des
> 80-m-Amateurfunkbandes.
>
> Viel Spaß beim CW lernen!
>
> 73

Ja der Quarz ist auch 3.579Mhz, hatte mich vertippt am ersten Post, habe 
es natürlich nicht vor damit groß zu senden, alleine wegen der 
Oberwellen müsste man auch noch schauen, aber durch ein zusätzliches 
Filter, LC Tiefpass wo ich mir dann die Spektrumanalyse anschauen 
wollte, und erst dann auch nach der Kontrolle das alles Konform ist 
damit senden, auch wenn es wirklich Qrpp ist, aber soll ja auch die 
Sendevorgaben einhalten.

Ich versuch schon über ein Jahr CW zu lernen, ich habe einerseitz kein 
Talent und noch gesundheitlich etwas Probleme wo ich denke das diese 
auch nicht förderlich sind, aber ich habe so sehr den Wunsch es zu 
schaffen das ich nicht aufgebe und hoffe irgendwann kommt der Tag wo ich 
es kann und die Buchstaben und Zahlen sowie Sonderzeichen in mir fest 
verankert sind ohne das sie wieder verloren gehen und ich richtige QSOs 
machen kann, das wäre toll.

73

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Günter Lenz schrieb:
> Du meinst warscheinlich 3560kHz, dort ist QRP-Aktivitätszentrum.

Ja ich hatte mich vertippt, habe einen Quarz in der Region.. gut da Du 
nochmal gefragt hast sonst hätte es wirklich ein Missverständnis 
darstellen können..Danke

> Quarze bekommt man dafür hier:
> https://www.box73.de/index.php?cPath=82_95_96&page=2

Ja, da wollte ich auch schon lange bestellen aber meist weiss ich nicht 
was dann noch zu bestellen wäre und dann ist Versand meisten mehr.. Aber 
ein paar Quarze bräuchte ich, würde auch gebrauchte nehmen wenn ich 
wüsste wer sowas abgibt. Von hier wo ich wohne sind bis auf wenige die 
aber nicht gerne etwas abgeben oder tauschen nur Steckeramateure, den 
Club hier kann man zwecks Basteln,CW lernen,usw nicht nutzen, nicht mal 
ein Raum gibt es und so stellt man sich ein Darc Club nicht vor wenn man 
im Netz die Seiten anderer sieht.. Hatte mal Kontakte zu einen anderen 
Club weiter Weg bei ein Field Day, da wars super und dort läuft es auch 
so wie man sich das vorstellt das man zusammen etwas Bastelt im Club und 
auch Hilfe zu CW und Aktivitäten gemeinsam machen.

>>Wieso soll ich ein Feldstärkemesser bauen,
>
> Warscheinlich um zu testen ob der Oszillator überhaupt schwingt.

Ja ok, ich habe nur nicht verstanden wie das mit dem upskillen gemint 
war im Projekt selbst.
Aber stimmt ein Feldstärkemesser habe ich noch nicht gebaut und wäre 
natürlich auch wichtig, Drehspulinstrumente und Bauteile habe ich da 
aber hoffentlich auch alle benötigten dafür, da muss ich erstmal nach 
einen Projekt im kleinen Maßstab suchen dazu. Hast Du ein Tipp für einen 
Link welchen Du emphelen kannst?

>>Wie kann man da eine passende Entscheidung finden ohne den falschen RF
>>Choke zu wählen?
>
> Einfach mal etwas Experimentierfreudig sein, wenn es nicht
> Funktioniert, drüber nachdenken woran es liegen könnte.
Ja klar, nur ein paar Infos waren mir noch wichtig wie ich das vorgehen 
soll, weil ja doch einerseitz die Überlegung, axial oder radialen 
Induktivitäten die ich da habe und dann Eigenbau.. und da ohne Werte bzw 
Infos zu den Ferritstäben oder Ferritringkernen..

> Ich würde auf jeden Fall eine Pufferstufe nachschalten,
> sonst kann es passieren das der Oszillator aussetzt wenn
> die Antenne angeschlossen wird.

Bei diesen Ten Minuite Transmitter oder bei Mighty Might Transmitter?
Also das diemensionieren und bauen einer Pufferstufe selbständig alleine 
habe ich noch nicht gemacht, da brauche ich etwas Hilfe oder muss mich 
da erstmal etwas tiefer belesen.
Wenn können wir das ja hier zusammen machen, ok?

>Oder an der Spule mit
> einer einzigen Windung auskoppeln, dann wird der Oszillator
> wenig belastet.

Gut das wäre dann doch die einfacherere Variante, aber das bauen der 
Pufferstuffe würde mich nun doch mehr reizen, alleine weil ich etwas 
lernen will.

>Wenn du ein Sendetest machst, sag mal
> den Tag und Uhrzeit, ich lausch dann mal ob was zu höhren ist.

Das freut mich! Alles Klar mache ich!

73

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zusa K. schrieb:

> Ja das meinte ich mit HF blocken in die DC Bereiche, ich glaub
> niederfrequenten Wechselstrom lässt es auch durch, also NF je nach Art
> des Kern oder ?

Insbesondere der Gleichstrom zur Speisung des Transistors muss durch. :)

> Meinst Du bei den Schaltungen, wo RFC steht das es nicht eine Drossel
> sondern eine Induktion ansich sein kann?

Induktivität, nicht Induktion. ;-)

Ja, das meine ich.

Es gibt verschiedene Anwenungsfälle von Drosselspulen. Es gibt welche, 
da will man nur hochfrequente Störströme blockieren, irgendwo in 
Betriebsspannungsleitungen. Dafür ist es sinnvoll, wenn das Kernmaterial 
eher hohe Ummagnetisierungsverluste hat, denn auf diese Weise "verheizt" 
es die HF-Anteile im fließenden Strom.

In diesem Falle (wie beim 10-Minuten-Sender) dagegen liegt diese Spule 
ja direkt am Ausgang. Da ist eine Drossel mit starken Kernverlusten 
nicht so praktisch: die HF soll ja nicht verheizt werden, sondern auf 
die Antenne gelangen. Die Spule hat dort nur den Zweck, das Abfließen 
der HF über die (für HF einen Kurzschluss darstellende) 
Betriebsspannungsversorgung zu verhindern.

> Das ist ja auch der Grund
> meines Post das ich aus den Schaltplänen oft nicht weiter weiss, sobald
> RFC ohne weitere Deklarierung vorhanden ist.

Vielleicht solltest du dich mal in 40 ... 50 Jahre alter 
Amateurfunkliteratur umsehen. Damals gab es auf Papier gedruckt noch 
viele Bauanleitungen. Diese finden sich nur selten im Internet wieder, 
einerseits weil solche einfachen Kurzwellensender nur noch von wenigen 
Funkamateuren gebaut werden, andererseits natürlich aus rechtlichen 
Gründen. Das Urheberrecht erlischt erst 70 Jahre nach dem Tode des 
Autors.

> nur als Vorlage zum wickeln...und das wäre ja eine Luftspule, ok ich
> weiss dann wenigstens was zu tun ist.

Luftspule ist für den oberen Kurzwellenbereich OK, für 80 m würde ich 
schon was mit Ferrit nehmen.

Faustformel für die Induktivität einlagiger Zylinderspulen:
               w² · D[cm]²
L [µH] = --------------------------
          100 · l[cm] + 45 · D[cm]

Der Blindwiderstand einer Spule ist 2π · f, und der sollte deutlich 
höher sein als die angeschlossene Antenne, oder in erster Näherung, 
deutlich höher als 50 Ω.  50 Ω sind bei 3,5 MHz etwa 2,2 µH, also würde 
ich für eine nicht resonante Spule dort mit wenigstens 20 µH ins Rennen 
gehen.

> Oder eben falls der Wert nicht vorhanden ist dann ein kleines
> Ferritstäbchen aus der Bastelbox und sowas nachempfunden gebaut,

Geht sicher auch. Ringkerne sind dahingehend günstiger, dass ihr 
Magnetfeld kaum streut, d.h. sie wirken nicht selbst als Antenne.

> - solche habe ich auch mit 2 und 4 Löchern ) , irgendwie will ich die
> gerne mal nutzen, aber es sind da keine Werte von Güte,
> Permabilität,genaue Bezeichnungen,etc...

Du hast ein LCR-Meter: also kannst du die ungefähre Permeabilität schon 
mal bestimmen, indem du 10 Windungen drauf wickelst und dann misst.

Güte und Grenzfrequenz kann man so einfach nicht abschätzen.

>> Prinzipiell täte es einem Sender(chen) natürlich gut, im Ausgang einen
>> auf die Betriebsfrequenz abgestimmten Schwingkreis zu haben.
>
> Meist Du einen Pi Filter?

Nein, ich meinte schon einen (abgestimmten) Schwingkreis im Ausgang.

Ungefähr so wie in der Skizze. Natürlich muss eins der beiden Elemente 
(L oder C) abstimmbar sein, damit man es auf Resonanz bei 
Betriebsfrequenz abstimmen kann.

Die Anzapfung ist dafür da, weil sowohl Transistor als auch Antenne 
vergleichsweise niederohmig sind; damit würden sie den Schwingkreis 
bedämpfen und die gewünschte Resonanzwirkung kaputt machen.

Vorteil dabei: das hilft auch schon als ein erstes Oberwellenfilter.

Ein Pi-Filter wäre dann die nächste Ausbaustufe, aber da würde ich bei 
der ersten QRPP-Variante noch nicht damit anfangen. Die erste Oberwelle 
fällt ja zumindest wieder in ein Amateurfunkband. ;-)

> Ok, FT Kerne sind leider nur wenige vorhanden

Dann kauf mal ein Rudel. Die kleinen kosten nicht so viel, gibt's bei 
Reichelt. Sowas kann man bei HF-Basteleien immer mal gebrauchen.

> Aber was ich noch habe sind einige T Kerne und so
> Doppellochkerne aus DDR Produktion

Die Doppellochkerne waren in erster Linie als Symmetrierübertrager zum 
Anschluss eines einfachen Dipols (aus 240-Ω-Flachbandkabel) an einen 
asymmetrischen UKW-Eingang von Rundfunkempfängern gedacht, sie gehen 
also in der Frequenz bis 100 MHz. Die Permeabilität wird nicht so 
berauschend sein, aber 10 Windungen da drauf könnten schon genügen (wenn 
sie mechanisch passen).

> Ja der Quarz ist auch 3.579Mhz

OK, ist 'ne übliche Größe. Gibt's halt billig.

> … irgendwann kommt der Tag wo ich
> es kann und die Buchstaben und Zahlen sowie Sonderzeichen in mir fest
> verankert sind ohne das sie wieder verloren gehen und ich richtige QSOs
> machen kann, das wäre toll.

Die Zahlen sind doch sowieso vergleichsweise einfach, weil sehr 
regelmäßig aufgebaut.

Sonderzeichen brauchst du in der Praxis nicht viele:

+ (.-.-.) am Ende eines Durchgangs (vor den Rufzeichen)
- (-...-) als Trennung, das wird eher wie der Punkt in normalen Sätzen 
benutzt
? (..--..) natürlich, man muss ja immer mal was rückfragen
/ (-..-.) braucht man vor allem für die Rufzeichenzusätze /p oder sowas
. (.-.-.-) taucht in letzter Zeit immer mal wieder auf, vor allem, wenn 
jemand auf www.qrz.com verweisen möchte. ;-)

Das war's eigentlich schon.

Deutsche Umlaute benutzt auch keiner im realen Leben. (Die Skandinavier 
benutzen sowas eher als die Deutschen.)

> Aber
> ein paar Quarze bräuchte ich, würde auch gebrauchte nehmen wenn ich
> wüsste wer sowas abgibt.

Auch die müssten versendet werden, nimmt sich also nichts mit box73.de.

So ein Rudel der diversen 80- und 40-m-Quarze habe ich mir mal zugelegt, 
als ich mit solchen Kleinstsendern experimentiert habe. So preiswert 
bekommt man sie vermutlich nur bei box73.de (die bestellen halt genügend 
davon bei einem Lieferanten).

> Also das diemensionieren und bauen einer Pufferstufe selbständig alleine
> habe ich noch nicht gemacht, da brauche ich etwas Hilfe oder muss mich
> da erstmal etwas tiefer belesen.

Mal als Anregung: mit der angehängten Schaltung habe ich mich mal vor 
einigen Jahren an der Minimal Art Session beteiligt. War zwar nicht so 
erfolgreich ¹), aber funktioniert hat sie.

¹) Erstens war der Ziehbereich zu klein, die Quarze gibt es in 
10-kHz-Abstufung, aber man konnte sie nur so 6 … 7 kHz ziehen, sodass 
dazwischen immer Lücken von ca. 3 kHz waren, die ich nicht erreichen 
konnte. Außerdem war meine Antenne nicht gut genug, und ein 
Antennentuner verplempert halt auch wieder Leistung.

: Bearbeitet durch Moderator
von Günter Lenz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
von Zusa K. schrieb:
>Ich versuch schon über ein Jahr CW zu lernen, ich habe einerseitz kein
>TalentIch versuch schon über ein Jahr CW zu lernen, ich habe einerseitz >kein 
Talent

Nicht aufgeben, schau mal hier:

https://dj4uf.de/morsen

Und hier, da wird eine Geschichte in Klartext-CW erzählt,
"Das Flaschenteufelchen". Es geht erst ganz langsam los
und wird dann immer schneller. Die Lexionen lasen sich
als MP3-Dateien runterladen und auf einen MP3-Spieler
kopieren. Damit habe ich auch geübt.

http://dm3da.tuxomania.net/cwkurs/index.html

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Günter Lenz schrieb:
> Und hier, da wird eine Geschichte in Klartext-CW erzählt,

Das ist ja schon fast eine Ausdauerübung, mit je 45 Minuten …

Es ist eigentlich völlig normal, dass bei einem Anfänger nach 5 Minuten 
die Konzentration nachlässt, also nicht scheuen, das einfach 
"häppchenweise" zu hören.

von Mohandes H. (mohandes)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei älteren Abbildungen von Amateuer-Sendern & -Empfängern oder Audions 
sieht man als RFC häufig nicht simple Drosseln sondern vergleichsweise 
aufwendig gewickelte Drosseln in sog. 'Kreuzwicklung'. Diese sind 
besonders kapazitätsarm und haben eine hohe Güte (wobei die Güte von 
SMD-Drosseln oft höher liegt).

Gibt es z.B. bei (dort auch ein Datenblatt):
http://www.jahre.de/de/produkte/induktivitaet/bauform-73/

Nennt sich da witzigerweise 'Bauform 73'. Induktivitäten von 50uH .. 
10.000uH. Die Güte liegt bei 50 .. 60.

Für 100uH:
Q = 50
fo = 9,8 MHz

von W.S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Allerdings bin ich mir bei mancher der gezeigten Schaltungen nicht so
> sicher, ob sie nicht den Begriff allgemein als "Induktivität" (oder
> "Spule") verwendet haben.
>
> Prinzipiell täte es einem Sender(chen) natürlich gut, im Ausgang einen
> auf die Betriebsfrequenz abgestimmten Schwingkreis zu haben. Hat
> allerdings nur dann Sinn, wenn man diesen nicht durch die Antenne zu
> stark bedämpft, d.h. die Antenne muss an eine Anzapfung der Spule.

Wenn du nach englischen Veröffentlichungen schaust, dann siehst du dort, 
daß bei den Induktivitäten eigentlich immer eine Spule in HF-Qualität 
gemeint ist. Dämpfungszeugs läuft eher unter ferrite bead oder so 
ähnlich.

Und bei der Antenne denkst du an eine "richtige" Antenne, gelle? Also 
etwas mit 50 Ohm. In dem vorliegenden Falle denke ich da eher an drei 
Meter Klingeldraht am Kollektor des Transistors quer über den 
Basteltisch bis zum Fensterkreuz. Und bei hoher Leerlauf-Güte und 
abgestimmtem Schwingkreis und mal OHNE Antenne kann der TO sich schon 
mal ne Schachtel Transistoren zulegen wegen Überspannung (oder welche 
benutzen, die so etwa das dreifache der Versorgung abkönnen, dann wird 
das Ganze über die B-C Diode begrenzt)

W.S.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
W.S. schrieb:
> In dem vorliegenden Falle denke ich da eher an drei Meter Klingeldraht
> am Kollektor des Transistors quer über den Basteltisch bis zum
> Fensterkreuz.

Ja, ich auch, aber die bedämpft einen Schwingkreis schon noch. Mehr als 
so 600 Ω hat die auch nicht.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.