Forum: PC Hard- und Software Linux MX runterwerfen von Dual Boot System


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von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Hallo,

ich reinstalliere jetzt zum dritten Male von der Life CD das Linux, 
damit der GRUB wieder da ist und ich überhaupt reinkomme in ein System. 
Das Problem: Lösche ich die Linux Partition unter Windows ist der Grub 
gleich mit weg, es erscheint nur noch grus_rescue:> und da weiss ich 
auch nicht weiter. Ich dachte der bleibt bestehen und würde dann halt 
nur ins Leere zeigen, wenn ich Linux auswähle. Tut er aber nicht :-(

Wie kriege ich Linux MX ganz runter, so dass er ohne Grub wieder ins 
Windows startet... und natürlich ohne dass ich mir die Partitionen 
zerschiesse?

Der GRUB wurde seinerzeit im MBR installiert von der Platte wo alle 
Systeme drauf sind.

Gruss,
Christian

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von Jack V. (jackv)


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Christian J. schrieb:
> Lösche ich die Linux Partition unter Windows ist der Grub
> gleich mit weg, es erscheint nur noch grus_rescue:> und da weiss ich
> auch nicht weiter. Ich dachte der bleibt bestehen und würde dann halt
> nur ins Leere zeigen, wenn ich Linux auswähle.

Grub ist zweigeteilt. Der zweite Teil befindet sich in /boot des 
Linuxsystems – wenn der fehlt, kommt’s zur genannten Meldung.

Christian J. schrieb:
> Wie kriege ich Linux MX ganz runter, so dass er ohne Grub wieder ins
> Windows startet.

Am einfachsten und sichersten mit einem Windowsdatenträger. Mit dessen 
Hilfe kann man den Windows-Bootloader neu schreiben lassen. Details dazu 
ich allerdings mangels Windows nicht nennen – sollte sich aber schnell 
finden lassen, das werden sicher schon mehrere gemacht haben.

von Programmierer (Gast)


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von guest (Gast)


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von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Jack V. schrieb:
> Am einfachsten und sichersten mit einem Windowsdatenträger. Mit dessen
> Hilfe kann man den Windows-Bootloader neu schreiben lassen.

Mit mbrfix, einem Tool das den mbr neu schreibt für Windows habe ich mir 
das System vorhin zerschossen. Ich habe Win7 drauf. Im UEFI war auch 
keine Partition zu sehen, von der gestartet werden konnte.

Usage:
    MbrFix /drive <num> {/partition <part>} <command> { /yes } { /byte }
Requirements:
The program is made for Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Windows 
Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 and Windows 
PE. Both 32-bit and 64-bit x64 editions are supported.

You need administrative privileges to make it work!

Purpose:

: Bearbeitet durch User
von Programmierer (Gast)


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Die MBR-Reparatur als erstes durchführen, wenn dann das Windows wieder 
normal startet kannst du unter Windows in der Datenträgerverwaltung die 
Linux-Partitionen löschen.
Einfach nur die Linux Partitionen löschen klappt natürlich nicht, weil 
der Grub dann zwar noch im MBR ist, aber die /boot Partition nicht 
findet, wo seine weiteren Daten sind, und dann gar nichts mehr geht...

Christian J. schrieb:
> ich reinstalliere jetzt zum dritten Male von der Life CD das Linux,

Auch eher unnötig. Das MBR reparieren geht auch allein von einer Windows 
DVD aus...

von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Programmierer schrieb:
> Die MBR-Reparatur als erstes durchführen

Wie genau geht das? Habe die Kommandozeile grad offen von Win 7
Eine DVd habe ich nicht, habe Windows damals von Platte installiert
und damit war es gut. Download, Schlüssel kaufen und fertig.

: Bearbeitet durch User
von Kreiselstrom (Gast)


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Die Supergrub CD ist dein Freund.

von Programmierer (Gast)


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Christian J. schrieb:
> Wie genau geht das? Habe die Kommandozeile grad offen von Win 7

Lies den Heise Artikel.

Christian J. schrieb:
> Eine DVd habe ich nicht

Dann brenn eine, oder einen USB Stick. Kann man immer mal gebrauchen.

Christian J. schrieb:
> Mit mbrfix, einem Tool das den mbr neu schreibt für Windows habe ich mir
> das System vorhin zerschossen.

Benutz halt nicht irgendwelche dubiosen Tools sondern die 
Windows-eigenen Funktionen.

von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Hat geklappt!

"Mini Tool Partition Wizard" hatte eine Option den neu zu schreiben aus 
dem laufenden System heraus.

Alles gut!

von Programmierer (Gast)


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Am einfachsten wäre es wohl, das Backup einzuspielen. Reicht auch die 
ersten 512 Bytes...

von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Backup habe ich, spiegel die Parts regelmässig mit dd unter Linux oder 
eben diesem Tool.

Na, jetzt ist er wenigstens weg :-)

von michael_ (Gast)


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Programmierer schrieb:
> Christian J. schrieb:
>> Eine DVd habe ich nicht
>
> Dann brenn eine, oder einen USB Stick. Kann man immer mal gebrauchen.
>
> Christian J. schrieb:
>> Mit mbrfix, einem Tool das den mbr neu schreibt für Windows habe ich mir
>> das System vorhin zerschossen.
>
> Benutz halt nicht irgendwelche dubiosen Tools sondern die
> Windows-eigenen Funktionen.

Ja.
Brennen links, Reparaturdatenträger erstellen.
Kann auch von irgendeiner anderen W7 Installation sein.

von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Hallo,

kann mir vielleicht auch jemand sagen, wie ich ein Linux MX auf einem 
Stick startfähig kriege, ohne dass ich GRUB installieren lasse? Ich habe 
diese Option ausgeschaltet aber das von dem "Life-Stick" installierte 
Linux konnte nicht aus dem BIOS heraus gestartet werden. Und GRUB... 
nee, auch wenn ich den auf dem Stick installiere, einen Teil wird er auf 
der Hard Disk anlegen. Ich will Linux nur starten lassen wenn der Stick 
drin steckt, weil USB da als erste Startoption festgelegt ist. Nur 
startet es leider nicht, gibt einen Fallback auf Windows.

: Bearbeitet durch User
von Programmierer (Gast)


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Christian J. schrieb:
> kann mir vielleicht auch jemand sagen, wie ich ein Linux MX auf einem
> Stick startfähig kriege, ohne dass ich GRUB installieren lasse?

Du meinst den grub auf den USB-Stick, und der soll dann das Linux von 
der Platte starten?

Falls BIOS Boot:
Lege auf dem Stick eine Partitionstabelle an, beliebige Partitionen 
drauf, und wähle beim Installieren den Stick aus für den grub. Wenn das 
Linux schon installiert ist, gib da "grub-setup /dev/sdX" ein, das X 
entsprechend auf den Stick einstellen.

Falls UEFI Boot macht das überhaupt sehr wenig Sinn; da gibt es keinen 
MBR um den es einen Konflikt gäbe; einfach nur eine Datei mehr auf der 
EFI-Partition stört doch nicht.

Aber wozu nur? Normalerweise wird Grub automatisch mit einem Boot-Menü 
konfiguriert und du kannst auswählen ob Windows oder Linux startet. Wozu 
der Umweg über den Stick? Solange du die "/boot" Partition nicht 
löschst, funktioniert der Grub auch weiterhin wenn du den Rest vom Linux 
gelöscht hast.

von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Programmierer schrieb:
> Aber wozu nur? Normalerweise wird Grub automatisch mit einem Boot-Menü
> konfiguriert und du kannst auswählen ob Windows oder Linux startet. Wozu
> der Umweg über den Stick?

Ich habe ein UEFI System mit einer entsprechenden Boot Partition.

Du, ich will Linux nur auf dem Stick haben aber keinen einzigen Teil 
davon mehr auf der Festplatte. Nur dann wenn ich den Stick reinstecke 
soll das booten, so wie eine Life CD bzw Stick auch. Nur dem GRUB, mit 
dem ich mir schon herrlich alles zerschossen habe, den will ich nicht 
haben. Oder wenn, dann nur auf dem Stick und nirgendwo anders. Ich will 
nix auswählen können. Bei mir ist USB Stick, DVD, sda die 
Bootreihenfolge und so soll er verfahren.
Wie eine Life-CD, nur vergessen sie halt alles wieder, weil ramfs.

Hake ich den GRUB aber aus wird der Stick zwar angezeigt im BIOS, lässt 
sich aber nicht starten.

Stick wird übrigens GPT angelegt von Linux MX, nicht MBR.

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von Programmierer (Gast)


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Christian J. schrieb:
> Du, ich will Linux nur auf dem Stick haben aber keinen einzigen Teil
> davon mehr auf der Festplatte

Achso. Dann installiere einfach auf den Stick. Wähle als Gerät für GRUB 
halt auch den Stick aus.

Christian J. schrieb:
> Nur dem GRUB, mit dem ich mir schon herrlich alles zerschossen habe, den
> will ich nicht haben

Ohne Grub kann man aber nicht booten.

Christian J. schrieb:
> Nur dem GRUB, mit dem ich mir schon herrlich alles zerschossen habe

Naja, den Grub halb löschen und dann wundern dass es nicht klappt...

Christian J. schrieb:
> Stick wird übrigens GPT angelegt von Linux MX, nicht MBR.

Moment, hatten wir nicht vorhin ein MBR-basiertes System?

von Christian J. (Firma: privat) (christianj)


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Programmierer schrieb:
> Ohne Grub kann man aber nicht booten.

Diese Aussage habe ich gesucht! Wenn das so ist, dann ist es so. nur 
nicht dass der halbe Grub auf dem Stick ist und andere halbe Grub auf 
der Platte...
Ich probiere es, installiere den auf EFI, einer der Optionen die man 
wählen kann. MBR, PT und EFI

Der Stick wird als GPT angelegt! Ich rudere zurück, bevor ich da was 
Falsches sage.... ich habe ein UEFI Bios, dann wird es wohl auch alles 
GPT sein. Werfe das schon alles durcheinander. MBR = Master Boot Record, 
die erste 512 Bytes auf 0,0 (die wir früher für Viren benutzt haben :-). 
Dann war da noch die Partiotion Table, alles schon lange her seit DOS. 
GPT = Global Partition Table.

: Bearbeitet durch User
von Programmierer (Gast)


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Christian J. schrieb:
> Diese Aussage habe ich gesucht!

Also es gibt auch andere Bootloader wie LiLo aber die sind quasi tot. 
Grub ist der De-facto Standard und am unproblematischen.

Christian J. schrieb:
> nur nicht dass der halbe Grub auf dem Stick ist und andere halbe Grub
> auf der Platte...

Das passiert normalerweise nicht.

Christian J. schrieb:
> MBR = Master Boot Record, die erste 512 Bytes auf 0,0 (die wir früher
> für Viren benutzt haben :-).

Der existiert ja nicht bei UEFI-Boot.

Christian J. schrieb:
> Ich probiere es, installiere den auf EFI, einer der Optionen die man
> wählen kann

Ja mach das. Aber natürlich nicht auf den Stick von dem das Live System 
gerade läuft...

von Jack V. (jackv)


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Programmierer schrieb:
> Ohne Grub kann man aber nicht booten.

Sorry, Unfug. Ich nutze Grub schon seit Jahren nicht mehr, und alle 
meine Maschinen booten ganz prima. BIOS/MBR-Maschinen mit syslinux, ARMe 
mit uboot, UEFI/GPT-Maschinen mit systemd-boot

Leider kann ich zum Problem nix beitragen, weil ich von MX-Linux keine 
Ahnung habe. Zur Orientierung könnte 
https://wiki.archlinux.de/title/Systemd-boot dienen.

von Programmierer (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Sorry, Unfug.

Naja, ich sag ja

Programmierer schrieb:
> Also es gibt auch andere Bootloader

von oszi40 (Gast)


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Bevor man an Bootladern herumfummelt sollte man mindestens ein 
komplettes, funktionierendes Backup im Schrank liegen haben. Um kranke 
Bootsektoren zu reparieren braucht man Erfahrung, Glück oder ein 
funktionierendes Restore.

von X2 (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Um kranke
> Bootsektoren zu reparieren braucht man Erfahrung, Glück oder ein
> funktionierendes Restore.

Oder im GPT Fall nur ein bisschen Wissen wie das alles funktioniert und 
einen Dateimanager...

von supergrubdisk (Gast)


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von rbx (Gast)


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Ich fand UEFI vom BIOS her schon etwas anstrengend. Deswegen nutze ich 
lieber VMs. Aber das Starten von Windows(8) aus ist auch gar nicht 
schlecht - zum Testen von Linux-Live-CDs (oder anderen OS-Versuchen).

Auf Dual-Boot-Geschichten habe ich normalerweise auch verzichtet. 
BIOS-Umstellungen hatten mir gereicht - bzw. hatten manche Linuxe 
Wahlmöglichkeiten für dies und das (z.B. von Festplatte starten, 
Ram-Version), das fand ich gut.

Für einen USB-Stick ginge das dann so: Von Usb starten (traditionell im 
BIOS einstellen, nix UEFI)  und der Usb-Stick/das Linux müsste die 
Option haben alternativ (zum Linux) von Festplatte/also Windows zu 
starten.

Jetzt habe ich eher Dual-Compi.

Wenn man experimentierfreudig ist, kann man sich u.a. auch mit Coreboot 
auseinandersetzten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Coreboot

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