Gast
#6347187
Nabend, habe aus Neugier von jemandem eine E14 LED-Lampe aus einer Serie, die bei ihm reihenweise ausfällt, mal aufgemacht. Drin ist ein schlichtes Kondensator-NT, was auch den ekligen Strobo-Effekt erklärt. Ein 400V Folien-C längs und ein 2.2µF/400V Elko parallel hinterm Gleichrichter. Eine LED in der 10er-Serie ist offensichtlich durchgebrannt. Im Normalbetrieb liegen am Elko also nur ca. 33V an, bei Defekt 325V. Ein 50V-Elko würde also hochgehen, andererseits begünstigt ein 2.2µF/400V-Elko den Ausfall einer LED, weil er i.d.R. höheren ESR hat als ein gleichgroßer 50V-Elko höherer Kapazität und damit die LED-Reihe einen deutlich höheren Anteil vom Einschalt-Peak tragen muß? Ist das Design wirklich effizient und üblich oder kann man das nicht irgendwie besser und gleichteuer mit z.B. 22µF/50V Elko und evt. einer zusätzlichen Sicherung, z.B. Crowbar mit Z-Diode, Varistor o.ä. hinbekommen? Gibts sowas wie Sicherungs-Elkos mit Sollbruchstelle bei Überspannung?