Problemlösung: Bosch Intuvia startet nicht / Ebike

OP #6347363
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Hallo zusammen,

ich wollte euch an der Lösung eines vermutlich öfter auftretenden 
Problems teilhaben lassen.

Fehlerbeschreibung:

Bosch Intuvia Bedieneinheit lässt sich nicht über den Einschaltknopf 
starten. Betätigt man den Power-Knopf am Akku startet das Intuvia für 
ca. 1 Sekunde in dem Moment wenn die Akkustandanzeige am Akku wieder 
erlischt.

Schließt man das Intuvia über USB an (abseits vom Rad) startet es.

Reparatur:

Das Problem wird durch einen Defekten LiPo-Akku verursacht. Er ist sehr 
einfach zu tauschen und kostet bei Amazon nur 10 Euro. 
https://www.amazon.de/gp/product/B07NV1YF8K/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

Um den Akku zu tauschen muss das Gehäuse vorsichtig geöffnet werden. 
Dabei sind die beiden mittleren Schrauben mit Kleber vergossen. 
Allerdings nur der Kopf - nicht das Gewinde. Den Kleber mit einem Föhn 
vorsichtig erwärmen und einer Nadel entfernen. Dann kann das Gehäuse 
geöffnet werden.

Solange der neue Akku nicht da ist kann der alte Entfernt werden und das 
Intuvia am Rad trotzdem benutzt werden. Das Einschalten erfolgt dann 
über den Knopf am Akku.


Beste Grüße und viel Spaß beim Fahren!
Angehängte Dateien:
Gast #6347380
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Oft ist der nicht defekt, sondern einfach nur leer. Die Empfehlung ist 
in diesem Fall, das Fahrrad einfach über Nacht eingeschaltet stehen zu 
lassen.

Musste ein Kollege neulich erfahren, der unfallbedingt sein Bike 13 
Monate lang nicht nutzen konnte.
Gast #6347880
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> (Ich habe schon so viele aufgeblähte LiPos gesehen.)
> Und alle warnen davor, genau dies nicht zu tun, wegen Dendritenbildung.

Chuck Norris nutzt solche aufgeblähten Akkus als Kissen für seine 
Puppenbetten.
Gast #6348242
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> Bekommt der dadurch dann nicht "dicke Backen"?

Es gibt Laderegler-IC fuer Lithium die genau das machen. Also erst mit 
wenigen Milliampere laden bis man wieder 3V erreicht hat und dann normal 
mit 1C weiterladen. Aber es steht wohl ausser Frage das so eine 
Behandlung nicht gut fuer den Akku ist.

Olaf
Gast #6690989
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Hallo Zusammen,

mein Intuvia war auch ca. 6 Monate nicht mehr am E-Bike aufgesteckt.
Am Wochenende nach dem Aufstecken, die selbe Reaktion, es schaltete sich 
sofort wieder ab obgleich der Fahrrad-Akku voll war.
Ich habe es dann per USB über Nacht aufgeladen und esschien alles gut.
Aufgesteckt und Radtour gemacht, nach ca. einer guten Stunden ging der 
Intuvia am E-Bike aufgesteckt einfach AUS. Nach dem wieder einschalten 
auch gleich wieder aus.
Also musste ich Ihne Motorleistung  eine gute Stunde wieder nach Haus 
fahren, das Rad ist ein R&M BlueLabel Charger aus 2015.

Jetzt hoffe ich dass das Einlöten eines neuen Akkus in das Intuvi die 
Lösung ist.
Ich frage mich nur warum das Intuvia am E-Bike aufgesteckt nicht läd, 
denn am USB-Ladegerät hat es das ja getan.
Oder was ist der Grund das es nach einer Stunde wieder ausgegangen ist.

Danke für Hinweise
Gruß Frank
Gast #6691186
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: eine gute Stunde wieder nach Haus fahren
Mal mit einem Mofa ohne Benzin versuchen!

Ich persönlich warte ja darauf, wenn im nächsten strengen
Winter die Linksgroenliberalen in ihren (E-SUV)-Panzern auf der
Autobahn im Stau erfrieren.
Qualsam und langvoll!
Gast #6691382
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lach schrieb:
> : eine gute Stunde wieder nach Haus fahren
> Mal mit einem Mofa ohne Benzin versuchen!
>
> Ich persönlich warte ja darauf, wenn im nächsten strengen
> Winter die Linksgroenliberalen in ihren (E-SUV)-Panzern auf der
> Autobahn im Stau erfrieren.

Das läßt niemanden kalt.
Gast #6691519
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Horst schrieb:
> mein Intuvia war auch ca. 6 Monate nicht mehr am E-Bike aufgesteckt.
> Am Wochenende nach dem Aufstecken, die selbe Reaktion, es schaltete sich
> sofort wieder ab obgleich der Fahrrad-Akku voll war.

Immer das gleiche mit dem neumodischen Kinderkram. Mein Bike läuft, wenn 
ich 40V dran mache. Ohne Intuvia und USB, ohne CAN-Bus, oder sonstigen 
Mist. Warum kauft man sich solchen Scheiß?

lach schrieb:
> Ich persönlich warte ja darauf, wenn im nächsten strengen
> Winter die Linksgroenliberalen in ihren (E-SUV)-Panzern auf der
> Autobahn im Stau erfrieren.
> Qualsam und langvoll!

Das wird nicht passieren, denn das THW wird kommen und Elektronen zum 
Nachfüllen bringen. Außerdem gibt es nur noch warme Winter und heiße 
Sommer. Kalte Winter und warme Sommer waren früher mal.
Gast #6691623
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> das THW
wird mit seinen dann (E-)Karren genau so steckenbleiben.
Und wenn, wollen die Verlängerungskabel ausrollen?
Oder womöglich mit einem Stinkerdieselaggregat anrücken?
Es gibt allerhöchstens warmen Tee aus Thermosflaschen!

> vwarme Winter
-20 ℃ würde ich nicht gerade als warm bezeichnen.
Gast #6691944
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Würde mich jetzt mal interessieren wer früher erfriert, der Dinosaurier 
in seinem Verpesterauto, der am Abgas des Vordermannes halb erstickt bei 
laufendem Motor steht oder mein 75kWh Akku und die Wärmepumpe die im 
Fahrgastraum etwa 1 kW für warme Luft verbraucht und drei Tage 
durchhält. Meine letzte unfreiwillige Übernachtung auf der Autobahn im 
Nissan Terrano II hat mir einen langen Spaziergang zur nächsten 
Tankstelle auf der Autobahn eingebracht hungrig und frierend durften wir 
uns die Geschichten von Hilfe durch THW und andere im Radio anhören, die 
aber ausschließlich mit sich selbst beschäftigt einen Kilometer entfernt 
an der Abfahrt standen und sich selbst versorgt haben. Im Morgengrauen 
hat der THW dann mal die Abfahrt von ihren Fahrzeugen befreit, so das 
der Verkehr wieder lief.

mfG
Michael
Gast #6692621
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Thomas O. schrieb:
> Bei mir werkelt ein Bafang der braucht auch "nur" seinen 52V Akku
> und läßt sich programmieren wie man lustig ist.

Interessant, und ich dachte, die frei programmierbaren Teile dürfen 
nicht mehr eingeführt werden und werden beim Direktimport vom Zoll 
kassiert und eingestampft.

Es gibt die frei programmierbaren Teile immer noch?
Nächste Frage wäre, wo?
Gast #6692630
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Michael_Ohl schrieb:
> Würde mich jetzt mal interessieren wer früher erfriert, der Dinosaurier
> in seinem Verpesterauto, der am Abgas des Vordermannes halb erstickt

Dazu kann man das Gebläse auf Umluft stellen.

Das Verpersterauto lässt sich zumindest besser wieder in Gang setzen 
(indem man Sprit nachfüllt), ein total leer genuckeltes E-Auto auf der 
Autobahn darfst du auf den Abschleppwagen aufladen. Dass man keine 
Elektronen nachfüllen kann, hast du ja bereits richtig erkannt.
#6692653
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lach schrieb:
> Ich persönlich warte ja darauf, wenn im nächsten strengen
> Winter die Linksgroenliberalen in ihren (E-SUV)-Panzern auf der
> Autobahn im Stau erfrieren.
> Qualsam und langvoll!

DU erfrierst.

Grüne fahren kein SUV, auch nicht "E". Sie fahren Fahrrad (no E-Bike) 
und lachen Dich aus, wie Du mit Deiner Benzinkarre im Stau stehst und 
nicht vorwärts und rückwärts kommst.
Gast #6692953
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Rainer Z. schrieb:
> Grüne fahren kein SUV, auch nicht "E". Sie fahren Fahrrad (no E-Bike)

Aber eher nicht. Der moderne und erfolgreiche Grüne hat sich eben ein 
Eigenheim hingestellt, hat eine Solaranlage auf dem Dach und einen 
schicken Tesla (aber den großen) in der Garage. Und natürlich eine fette 
Powerwall.

Der nicht ganz so erfolgreiche fährt einen Verbrenner und füllt auf, 
wenn der Tank leer ist. Der weniger erfolgreiche fährt ein Pedelec und 
der Looser strampelt.

Wobei mir die Looser am sympathischsten sind, das sind nicht so üble 
Heuchler.
#6854974
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Ein eigener Thread war nicht möglich? Bei diesen Bildern ist es sehr 
schwer. Du brauchst viel Licht (kein Punktstrahler wie ne Taschenlampe, 
eher ein heller Vorhang am Fenster) für ein gutes Foto und nach 
Möglichkeit stellst du auf den Makromodus um (Blumensymbol).
#6855072
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Du könntest ja mal den TO fragen, ob er ein schärferes Foto entweder 
schon hat, oder machen kann. Leider ist das trotz offenbar identischer 
Platine so unscharf, dass man die Beschriftung des wahrscheinlich 
transistors nicht erkennen kann.
Der Widerling sollte 4k7 haben, aber auch das muss man mehr erahnen als 
lesen.
Damit käm ich auf 412, was es aber als gängigen Wert nicht gibt. 
Ausserdem sind da noch einige Leiterbahnen als Sicherung missbraucht 
worden. Die müssten ja auch geflickt werden.
Gast #6858051
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Hallo,

vielen Dank zunächst für eure Antworten.

@ Thomas O.: ich werde nochmal über deinen Tipp mit einem neuen Thread 
nachdenken. Aktuell kann ich kein schärferes Bild machen, da sich das 
Intuvia nicht bei mir befindet.

@Uli S.: Meine Hoffnung war es, ein besseres Bild von der Platine zu 
erhalten.
Gast #6995985
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Hallo

Mein Display ist auch ausgefallen nach 6 Jahren und 1400km
An USB Stecker geht es.
Habe den Akku ausgelötet und 3.5v gemessen.
Wieder zusammen gebaut und funktioniert ohne usb Anschluss.
Mal eine Stunde Probefahrt machen ….
Kalte Lötstelle oder Kontaktproblem der Federn auf der Platine 🤷🏼‍♂️ Der 
Akku war es jedenfalls nicht.

Mfg Heiko
Angehängte Dateien:
#7361427
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Kann die Beobachtung von Heiko bestätigen. Mein E-Bike ist ca. 4 Jahre alt. Display ging heute nicht mehr an. Egal ob alleine, in der Halterung über Akku, oder durch externe Ladung am USB Port. Einfach tot. Hab das Display geöffnet und die Spannung am Akku gemessen. Satte 4 Volt. Also Akku in topform. Boot tut gut ... Pluspol abgelötet ... 2 Minuten gewartet ... wieder angelötet. Siehe da, Display läßt sich wieder einschalten und funktioniert als wäre nichts gewesen.

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