Vibration/Schall erzeugen

Gast #6347937
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Guten Abend,

ich interessiere mich für die Funktionsweise von 
Schall-/Ultraschallzahnbürsten.

Die grobe Funktionsweise habe ich verstanden, jedoch finde ich kaum 
mögliche Produkte zur Erzeugung des Schalls im Internet. Bisher ist mir 
lediglich die Produktkategorie "Piezomotor" bekannt. Gibt es andere 
Bezeichnungen oder bessere Produkte für diese Art von Schallerzeugern?

Besten Dank für eure Hilfe.

Viele Grüße

Maurice
Gast #6363734
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten!

Piezowandler habe ich mir notiert. Nur finde ich die Dinger etwas 
groß/teuer für meinen Verwendungszweck.

Hier in dem Video (https://youtu.be/P9WSXEUrOec?t=258) wird bei 4:18 
gezeigt, wie die Funktionsweise einer Schallzahnbürste funktioniert- 
durch zwei Elektromagnete. Unter was für einem Suchbegriff würde ich 
sowas online finden?

Viele Grüße!
#6364431
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Maurice schrieb:
> Unter was für einem Suchbegriff würde ich
> sowas online finden?

Klapper am besten alle Möglichkeiten ab, die bestehen, um ektromagn. 
Wellen in Schallerzeugung umsetzen zu können.
Heißt - am besten beschränkst Du Dich dabei nicht nur auf 
Piezo-Elemente.

Es sei denn, Du brauchst - bzgl. Deines geplanten Einsatzzweckes - 
unbedingt Piezo-Elemente. :)
#6364442
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Maurice schrieb:
> Hier in dem Video (Youtube-Video "Cordless Toothbrush Dissection -
> Philips Sonicare") wird bei 4:18
> gezeigt, wie die Funktionsweise einer Schallzahnbürste funktioniert-
> durch zwei Elektromagnete. Unter was für einem Suchbegriff würde ich
> sowas online finden?

OK, da muss ich wohl das "alles" bei "nur Fake" zurück nehmen... ;)
Trifft dann halt nur für Ultraschall-Zahnbürsten zu.

Maurice schrieb:
> Unter was für einem Suchbegriff würde ich
> sowas online finden?

Keinem speziellem!

L. H. schrieb:
> Klapper am besten alle Möglichkeiten ab, die bestehen, um ektromagn.
> Wellen in Schallerzeugung umsetzen zu können.

Nenn mal deinen geheimen Einsatzzweck!
Evtl. wirst du dann hier mit allen möglichen bis hirnrissigen Ideen 
zugemüllt.... Ähh beraten. ;)
Gast #6368628
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Wow! Vielen Dank für eure vielen Antworten!

> Nenn mal deinen geheimen Einsatzzweck!
> Evtl. wirst du dann hier mit allen möglichen bis hirnrissigen Ideen
> zugemüllt.... Ähh beraten. ;)

Es geht wirklich darum eine Schallzahnbürste from scratch zu bauen. 
Wobei ich gerne die unterschiedlichen Möglichkeiten der 
Vibrations-Erzeugung miteinander vergleichen würde.
Gast #6368629
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>
> Klapper am besten alle Möglichkeiten ab, die bestehen, um ektromagn.
> Wellen in Schallerzeugung umsetzen zu können.
> Heißt - am besten beschränkst Du Dich dabei nicht nur auf
> Piezo-Elemente.
>
> Es sei denn, Du brauchst - bzgl. Deines geplanten Einsatzzweckes -
> unbedingt Piezo-Elemente. :)

Brauche ich nicht :)

Kannst du mir ein paar Schlagworte geben auf denen ich mein Recherche 
aufbauen kann?
#6368910
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Joachim B. schrieb:
> Vorsicht: gibt MINUS :))) (zu viele Schwachköppe hier)

Du hast mal wieder die Threaderöffnung nicht gelesen und immer noch 
nicht bemerkt, dass du einen Link gepostet hast, hinter dem nahezu 
ausschließlich "Bass Shaker" lauern, die nur schwerlich in die 
Konstruktion einer Zahnbürste einzubringen sind. Es sei denn, der TE 
wäre Tierpfleger und bastelt an einer Elefanten-Zahnbürste.

Das einzige Teil hinter deinem Link, was etwas breitbandiger zu sein 
scheint, ist zwar nicht so schwer wie die Shaker, aber immer noch 
viel(!) zu groß.

Der Oberbegriff "Körperschallwandler" ist IMHO schon passend, der sagt 
ja nichts über die Art des Wandlers (magnetisch, Piezo, wasauchimmer) 
aus.
Gast #6375113
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Maurice schrieb:
> Es geht wirklich darum eine Schallzahnbürste from scratch zu bauen.

Glaubst nicht, daß eine gekaufte billiger wäre?
Wenn du deine Zähne zerstören willst, nimm Ultraschall. Da bröselt alles 
raus aus den Ritzen und Fugen - zwischen den Füllungen . Dort lagert man 
dann die Essenreste ab, um die Bakterien mit Nahrung zu versorgen .
Die Zahnkundigen nennen das dann: Karies (Lochfraß).

Aber da vorher, dank Ultraschall, meist noch die Füllungen rausfallen, 
fallen Karieslöcher kaum ins Gewicht. Die werden solange vergrößert, bis 
die nackten Zahnhälse stehen bleiben. Die kann man später immer noch 
rausoperieren.

Dann bohrt man ins Kiefer ein paar Löcher, mit passendem 
Gewindeschneider, und schraubt Metallbolzen rein. Darauf montiert man 
dann die ganzen Zähne.

Darum werden Ultrasachallreiniger von vielen Zahnärzten empfohlen.
#6375155
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Harald W. schrieb:
> Die Hersteller schreiben zwar "Ultraschall"; in Wirklichkeit
> handelt es sich aber um deutlich niederfrequentere Schwingungen.

Um welche Frequenzen handelt es sich denn deiner Ansicht nach?

Wikipedia ist zweifellos nicht die sicherste Quelle, aber immerhin ist 
es überhaupt mal eine - und die Definition in den ersten beiden Sätzen 
soll sich wohl auf die passende DIN 1320 stützen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ultraschall

Danach ist alles über 16KHz sicher Ultraschall, bei technischen 
Anwendungen aber auch schon mal Schall ab 1kHz - und das ist ja nun 
nicht soooo besonders hoch.
Gast #6375677
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Harald W. schrieb:
> Die haben dann auch nicht die von Dir beschriebene Wirkung.

Sagen wir mal: deutlich über 16kHz - wäre Ultraschall. Die Piezo-Teile 
gehen ja nur bis 30-50kHz (Brillenreiniger). Die Wirkung ist dieselbe, 
weil der Schall direkt 'aufgestrahlt' wird. Die Zähne 'gellen' .

Das Problem oder der Trick ist die -DICHTUNG - der Füllungen. Diese 
schrumpfen nämlich während des Härtungsprozesses. Wenn Füllungen 
'undicht' werden, dringen Essenreste + Bakterien ein, das setzt einen 
fortschreitenden Prozeß in Gang. Am Ende fällt die Füllung raus, die 
dort zwischen Füllung und Zahn entstandene Karies muß entfernt werden, 
also bleibt vom Zahn nix mehr über, dann kommt die neue Füllung rein. 
Dann bricht ein Höcker, weil er der Belastung nicht mehr standhält, am 
Ende stehen die nackten Zahnhälse.
Hoffe das hilft als Not-Erklärung, was ich oben 'spitz'formulierte.

Ich habe meinen Brillenreiniger schon lange nicht mehr benutzt, ich bin 
früher immer sofort aus dem Bad raus, mir hat bereits dieses Geräusch in 
den Zähnen geschmerzt.
Gast #6375720
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Hilflos schrieb:
> Das Problem oder der Trick ist die -DICHTUNG - der Füllungen. Diese
> schrumpfen nämlich während des Härtungsprozesses. Wenn Füllungen
> 'undicht' werden, dringen Essenreste + Bakterien ein, das setzt einen
> fortschreitenden Prozeß in Gang. Am Ende fällt die Füllung raus, die
> dort zwischen Füllung und Zahn entstandene Karies muß entfernt werden,
> also bleibt vom Zahn nix mehr über, dann kommt die neue Füllung rein.
> Dann bricht ein Höcker, weil er der Belastung nicht mehr standhält, am
> Ende stehen die nackten Zahnhälse.
> Hoffe das hilft als Not-Erklärung, was ich oben 'spitz'formulierte.

Gibt es dazu irgendeine Quelle, oder hast du dir das zusammengereimt, 
wie so einige Dinge die du so von dir gibst.
Gast #6375810
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X2 schrieb:
> Gibt es dazu irgendeine Quelle,

Freilich. Ich wollte meine eigenen Zähne (1) selbst plombieren, hab auch 
alles da außer Bohrer, funktioniert aber nicht, weil a) über 
Vergrößerungsspiegel alles seitenverkehrt ist (Gewöhnungseffekt), b) die 
Hand + Werkezeug vor dem Mund ist c) die Augen sich nicht so verdrehen 
lassen, daß man 'überall' hinsieht.

Amalgam zB benötigt im Zahn sog. 'Unterschnitte' (bauchige Vase), weil 
es selbst keine Verbindung mit dem Zahn eingeht und sonst herausfällt. 
Die Amalgam-Paste wird in diesen Raum hineingedrückt, dabei entstehen 
gewisse 'Spalten'. Ist aber die 'Öffnung' gut dicht, halb so schlimm.

Kunststoffe (als Überbegriff) "kleben", nachdem der Zahn -angeätzt- 
wurde, am Zahn, haben aber den Nachteil, daß sie während des Härtens 
(meist mit UV-Licht) --schrumpfen--. Das kann man leider nicht 
verhindern. Der Füllungsraum ist also mehr oder weniger gut 
ausgekleidet. Nun kommt der Speichel, Essen, Gifte, Bakterien.... und 
das Material beginnt sich aufzuweichen und damit zu 'arbeiten'. Es "löst 
sich mit der Zeit auf", ist also eine eher bröselige Angelegenheit.

Kronen aus Keramik, Porzellan,.. werden ebenfalls aufgeklebt.

Allen drei Methoden ist gemeinsam, daß sie 'Undichtigkeiten' 
hinterlassen, je nachdem, wie gut oder präzise der Zahnarzt arbeitet - 
oder arbeiten WILL.

Und Schall verursacht Vibrationen, die diese Undichtigkeiten vergrößern 
oder überhaupt erst entstehen lassen. Schallwandler haben bekanntlich 
ein sehr starkes Schmutzlöseverhalten. Mit der Zeit bröselt es dir alles 
raus. DAS ist meine Interpretation.
Meine Zähne sind zum größten Teil absolut --SCHWARZ-- von Tee und 
Nikotin. Da drauf (Tee=Gerbstoffe) überlebt gar nix, das kannst mir 
glauben. Karies Adieu. Die beste Zahnprophylaxe ist gar nicht mehr zum 
Zahnarzt zu gehen.


Falls Interesse zB : zahnwissen.de
Könnte auch bei dir: diesen Effekt haben .
#6375840
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Hilflos schrieb:

>> Gibt es dazu irgendeine Quelle,
>
> Freilich. Ich wollte meine eigenen Zähne (1) selbst plombieren, hab auch
> alles da außer Bohrer, funktioniert aber nicht, weil a) über
> Vergrößerungsspiegel alles seitenverkehrt ist (Gewöhnungseffekt), b) die
> Hand + Werkezeug vor dem Mund ist c) die Augen sich nicht so verdrehen
> lassen, daß man 'überall' hinsieht.

Wie man seine Zähne selbst in Ordnung bringt, wird hier genau 
beschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=kKBzqDxr7kY
Gast #6376147
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Harald W. schrieb:
> Wie man seine Zähne selbst in Ordnung bringt,

Kann ja nicht zugreifen auf youtube. Ich kann dir nur sagen, wenn du 
Zahnarzt spielen willst, das ist EINFACHER als man glaubt. Man sollte 
nur rasch handeln. Vielleicht nicht ganz so dauerhaft wie in einer 
Privat-Ordination. Es MUSS leider ein Dritter in deinen Mund. Hab eine 
LED an einen dünnen Draht gelötet, Top-Sicht, aber leider beschlagen die 
Spiegel.
Fummelst halt mal rum vor dem Spiegel...

Bei Kunststofftechnik braucht man auch nicht zwingend zu bohren .

Ich hab 350,- rausgeworfen, aber nicht bereut . Hab damals aufgehört mit 
Zahnpasta zu putzen, weil das -Fluor- sehr lange haftet und die 
Kunststoff-Füllungen dann nicht halten, und seither nicht wieder 
angefangen damit. Wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt, sieht man 
die 'Sachlage' aus einem anderen Blickwinkel. Und wenn du oft zum 
Zahnarzt gehst, kannst ihm 'auf die Finger' schauen. Aber schreck´ dich 
nicht ...
Gast #6376177
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Hilflos schrieb:
> Aber schreck´ dich
> nicht ...

Vor 35 Jahren haben sie mir beim Bund 1 Zahn gezogen und eine Brücke 
eingesetzt. Den anderen 'Rest' der Zähne habe ich noch.
Hätte ich die Zahnärzte gewähren lassen, hätte ich bald gar keine Zähne 
mehr. Wenn sie gar nicht von selbst verrotten, werden sie rausgebohrt 
oder rausgezogen.

Kassenpatienten bringen kein Geld.
Man kann sich gar nicht vorstellen, wie wenig Geld.

vgl. Seite 4, Pos.Nr. 2 :

Extraktion eines Zahnes inklusive Anästhesie und Injektionsmittel
(siehe Z.2 der Erl.)
€ 18,20


Wer da noch freiwillig hingeht, ist selber schuld.
Angehängte Dateien:
Gast #6376187
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Nochmal:
Extraktion 1es Zahnes inklusive Anästhesie und Injektionsmittel

€  18,20

wieviel 'danach' ein Titan-IMPLANTAT kostet, weil soo ganz ohne Zähne 
wirds schwierig .. wissen manche vielleicht schon.
Gast #6376832
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Hilflos schrieb:
> X2 schrieb:
>> Gibt es dazu irgendeine Quelle,
>
> [ganz viel gelaber aber keine Antwort auf meine Frage]

Ok, also es gibt keine Quelle, sondern nur deine krude Theorie, dass 1. 
Zähne putzen völlig überbewertet wird, und 2. man sich lieber selbst 
eine Füllung verpasst als zum Zahnarzt zu gehen.

In der von dir verlinkten 90er Jahre Internetseite steht übrigens nicht, 
dass Ultraschall Zahnbürsten dazu führen, dass Füllungen bzw. die Zähne 
kaputt gehen...
Gast #6383706
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Ich danke euch für eure bisherige Unterstützung.

Ich hätte noch eine Frage bevor ich mir jetzt die etwas "teureren" Teile 
bestelle: Denkt ihr, dass ein Schallwandler/Piezo-Motor mit einer Größe 
von wenigen Zentimetern die Leistung hat, damit eine Zahnbürste 
ordentlich zum Vibrieren zu bringen? Mind. 100+ Hz
#6383766
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Maurice schrieb:

> Ich hätte noch eine Frage bevor ich mir jetzt die etwas "teureren" Teile
> bestelle: Denkt ihr, dass ein Schallwandler/Piezo-Motor mit einer Größe
> von wenigen Zentimetern die Leistung hat, damit eine Zahnbürste
> ordentlich zum Vibrieren zu bringen? Mind. 100+ Hz

Von einer Piezoscheibe kann ich mir das kaum vorstellen; mit einer
"Voice coil" (Also eine Art Lautsprecher ohne Membran) dürfte das
kein Problem sein. Im niedrigen Herz-Bereich ginge das am einfach-
sten mit einem Motor und einer Exenterscheibe o.Ä. Das Hauptproblem
dürfte sowieso die mechanische Ausführung sein und nicht die elek-
trische/elektronische.

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