Forum: Fahrzeugelektronik 230V im Wohnwagen oder Wohnmobil


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von Wald (Gast)


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Hallo allerseits.

3 Fragen habe ich. Bitte, wenn möglich, gezielt beantworten. Ich weiß, 
das Thema liefert Spektrum für Grundsatzdiskussionen :)

Bei der Einspeisung von 230V in Campingmobile wird sich bekanntermaßen 
der CEE-Steckverbindung bedient, u.a. um die Polung von L und N sicher 
zu stellen. Soweit ok. Ich komme darauf aber gleich noch mal zurück.

In der Kleinverteilung werden m.W. 2-polige Leitungsschutzschalter 
verwenden.

1. Frage:
Warum sind die 2-polig, wenn die Polarität N-L durch die CEE-Stecker 
schon sichergestellt ist?

2. Frage:
Wenn ja, in welcher Gesetzgebung ist die Verwendung 2-poliger 
Sicherungen (Leitungsschutzschalter) als verpflichtend definiert?

Jetzt noch mal auf die CEE-Einspeisung des sg. Landstroms. Der 
Wohnmobilbesitzer verlässt sich im allgemeinen darauf, dass der 
Campingplatzbetreiber die Stecker richtig gepolt hat. Was aber, wenn 
nicht? bzw. die Frage, wie kann man das kompensieren?

Frage 3:
Gibt es eine Möglichkeit, "intern" (also im Wohnwagen/Wohnmobil) 
festzustellen, ob N und L korrekt geschaltet sind?

Eine Antwort wüßte ich schon: N mit PE verbinden. Wenn's nicht knallt, 
ist alls korrekt. Jedoch dürfte diese "Lösung" andere Tücken haben und 
auch dem FI des Campingplatzbetreibers nicht so ganz gut gefallen.

: Verschoben durch Moderator
von Oliver S. (oliverso)


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1. Grau ist alle Theorie, und 99% aller Camper haben zudem für den Fall 
der Fälle einen Schuko-Adapter dabei.

2. garantiert irgendwo in der VDE

3. Siehe erstens, daher Phasenprüfer.

Bleibt die Frage: was ist eigentlich deine wirkliche Frage?

Oliver

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Wald schrieb:
> Frage 3:
> Gibt es eine Möglichkeit, "intern" (also im Wohnwagen/Wohnmobil)
> festzustellen, ob N und L korrekt geschaltet sind?

Zumindest diese Frage kann ich dir beantworten.

Ich habe einen mobilen Verteilerkasten gebaut und um L und N immer 
korrekt zu erkennen, habe ich zwischen N und PE ein kleine Glimmlampe 
geschaltet. So erkenne ich sofort, ob die Polung wie gewünscht ist.

von Wald (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Bleibt die Frage: was ist eigentlich deine wirkliche Frage?

danke für schnell :)

Die Frage auf den Punkt gebracht lautet, ob ich die 2-poligen 
Sicherungen verpflichtend benötige, oder Standard verwenden kann. Die 
Kleinverteilung hat 12 TE. Mit FI, Vorsicherung, Blitzschutz wird es 
sehr schnell knapp mit den Gerätesicherungen.

Ich beabsichtige, die Einspeisung nicht nur auf "gut Glück", sondern 
100%  phasensicher zu machen bzw. eine Prüfung vor dem Zuschalten des 
Landstroms ins Mobil technisch verpflichtend zu machen. Im letztern Fall 
kämme noch ein Schütz in den Kleinverteiler, so dass er mit 2-poligen 
sicherungen fest schon voll ist.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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1. Grundsätzlich ist sowohl N als L als spannungsführend zu betrachten, 
woraus sich ergibt, das es unerheblich sein muss, wenn diese vertauscht 
werden. Es gibt ja auch Wechselstromnetze, bei denen beide Pole Spannung 
führen.
Man darf sich also niemals auf die 'Polung' einer CCE Dose verlassen.

2. FI/RCD Funktionsweise ist anscheinend nicht bekannt. Ein FI misst die 
Differenz zwischen Hin- und Rückleitung und braucht deswegen sowohl N 
als auch L. Wird die Differenz zu gross (es fliesst also ein 
Fehlerstrom), löst er aus.

: Bearbeitet durch User
von Wald (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ich habe einen mobilen Verteilerkasten gebaut und um L und N immer
> korrekt zu erkennen, habe ich zwischen N und PE ein kleine Glimmlampe
> geschaltet. So erkenne ich sofort, ob die Polung wie gewünscht ist.

Das ist eine gute Idee. So etwas in der Richtung schwebte mir auch schon 
vor. Glimmlampe reicht völlig und tangiert den FI / RCD nicht (oder irre 
ich hier?).

Wie wäre es mit einem Varistor? Sagen wir 42V. Dieser zwischen N und PE 
geschaltet, natürlich nach der Vorsicherung, löst bei verpolter 
Einspeisung die Vorsicherung aus.

Feiner wäre halt, allerdings mit Bastelei verbunden, die Phase erst zu 
prüfen und dann die mittels Schütz die einspeisung zur Kleinverteilung 
zu schalten. Mit LC-Optokoppler zwischen L und PE und ein paar Elementen 
müsste das realisierbar sein und wäre sogar galvanisch getrennt. Was 
meint ihr?

Lieber wären mir jedoch fertige Lösungen. Zum Selbst-Basteln habe ich 
nur selten Zeit.

von Wald (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Man darf sich also niemals auf die 'Polung' einer CCE Dose verlassen.
Das war der Grund meines Anliegens :)


> 1. Grundsätzlich ist sowohl N als L als spannungsführend zu betrachten,
> woraus sich ergibt, das es unerheblich sein muss, wenn diese vertauscht
> werden. Es gibt ja auch Wechselstromnetze, bei denen beide Pole Spannung
> führen.
Ja ich weiß. Der Wechselrichter schaltet allerdings eine 
(konfigurierbare) PE-N Brücke, wenn KEIN Landstrom anliegt. Falls 
Landstrom anliegt, dann natürlich nicht. Folglich KÖNNTE man sich etwas 
unwohl fühlen bei dem Gedanken, dass L und N vertauscht sind. Ich weißm 
dasswegen das KÖNNTE auch groß geschrieben. Kurzum: Es ist mir lieber, 
wenn die Phasen "richtigrum" sind, auch wenn ich beide Pole, wie du, als 
gleichwertig ansehe.

von Cyblord -. (cyblord)


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Wald schrieb:
> Das ist eine gute Idee. So etwas in der Richtung schwebte mir auch schon
> vor. Glimmlampe reicht völlig und tangiert den FI / RCD nicht (oder irre
> ich hier?).

Ich würde es sagen es tangiert einen RCD schon, wenn da Strom von N nach 
PE fließt. bzw. dann ja L nach PE.

: Bearbeitet durch User
von Wald (Gast)


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Bei Interesser: Schaltplan Wechselrichter mit PE-N Brücke

Quelle: Votronic

von Wald (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich würde es sagen es tangiert einen RCD schon, wenn da Strom von N nach
> PE fließt. bzw. dann ja L nach PE.

Es dürfte nicht mehr als 0,4 bis 1 mA sein. Damit kann ein FI wohl noch 
leben.

von Cyblord -. (cyblord)


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Wald schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ich würde es sagen es tangiert einen RCD schon, wenn da Strom von N nach
>> PE fließt. bzw. dann ja L nach PE.
>
> Es dürfte nicht mehr als 0,4 bis 1 mA sein. Damit kann ein FI wohl noch
> leben.

Ja wenn dem so ist.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wald schrieb:
> Der Wechselrichter schaltet allerdings eine
> (konfigurierbare) PE-N Brücke, wenn KEIN Landstrom anliegt.

Wofür soll das gut sein? Diese Brücke ist völlig überflüssig.

von Fred F. (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Wald schrieb:
>> Der Wechselrichter schaltet allerdings eine
>> (konfigurierbare) PE-N Brücke, wenn KEIN Landstrom anliegt.
>
> Wofür soll das gut sein? Diese Brücke ist völlig überflüssig.

Damit die Schutzeinrichtungen auch im Wechselrichterbetrieb 
funktionieren.
Google mal "ground relais", ist zum Beispiel im Victron Wechselrichter 
und auch im Studer enthalten. Warum wird das vorhanden sein, wenn es 
doch deiner Meinung nach "völlig überflüssig" ist?

von oszi40 (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> wenn KEIN Landstrom anliegt?

Dann wird auch kein Blech-Gehäuse geerdet sein? Das heißt wenn z.B. Dein 
Tauchsieder oder Entstörkondensator defekt sein sollte, so liegt evtl. 
eine böse Spannung auf dem Schutzleiter und auf der Türklinke, die nicht 
abgeleitet werden kann? Deshalb die Erdverbindung. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator#/media/Datei:Entst%C3%B6rkondensatoren4.png

Wald schrieb:
> 2. Frage:
> Wenn ja, in welcher Gesetzgebung ist die Verwendung 2-poliger
> Sicherungen (Leitungsschutzschalter) als verpflichtend definiert?

Es gab/gibt Netze auf dieser Welt, die auf BEIDEN Polen eine Phase 
haben. Dann überlege mal, welche Phase Du abschalten möchtest...

Ein Phasenprüfer sollte immer im Wohnwagen liegen, wenn man ein langes 
Leben haben möchte.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Matthias S. schrieb:
> 1. Grundsätzlich ist sowohl N als L als spannungsführend zu betrachten,
> woraus sich ergibt, das es unerheblich sein muss, wenn diese vertauscht
> werden.

Eben nicht!

Es gibt eben Geräte die eine Definition von Phase und N unbedingt 
brauchen. Nur als Beispiel: Ein Gasfeuerungsautomat. Dessen 
Ionisationselektrode kann nur dann die Leitfähigkeit einer Flamme 
erkennen, wenn L und N definiert angeschlossen sind.
Solche Gasfeuerungsautomaten gibt es auch in Gasherden für Wohnmobile.

Das ist aber nur ein Beispiel für solche Geräte.

In den meisten Ländern des engl.-sprachigen Globus ist L und N immer 
definiert, an jeder Steckdose.

Genau das ist auch der Grund, warum ich an meinem mobilen 
Verteilerkasten eine Glimmlampe zwischen N und PE geschaltet habe. Über 
den geringen Strom der dabei fliesst, im Falle der Vertauschung, lacht 
der Fi nur. Zumal bei Falschanschluss, sofort für Abhilfe gesorgt wird.

Im Falle des richtigen Anschlusses, fliesst von N nach PE über die 
Glimmlampe garnichts. Das Gas in der Glimmlampe kann garnicht zünden.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Es gibt eben Geräte die eine Definition von Phase und N unbedingt
> brauchen.

oszi40 schrieb:
> Es gab/gibt Netze auf dieser Welt, die auf BEIDEN Polen eine Phase
> haben. Dann überlege mal, welche Phase Du abschalten möchtest...

no comment

von Fred F. (Gast)


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@Matthias S.:
Überleg mal. Beim Anschluß des Wohnmobils ans öffentliche Stromnetz 
liegt das Chassis an PE. Ein FI kann im Fehlerfalle wirksam werden.
Wenn das Wohnmobil aber in der Pampa steht und der Wechselrichter aktiv 
ist, existiert kein PE. Deshalb haben die Hersteller von Wechselrichtern 
vorgesorgt und ein Ground-Relais eingebaut, welches bei Wegfall der 
Einspeisung das Chassis mit N des Wechselrichters verbindet. Damit kann 
im Fehlerfall der FI ansprechen.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Matthias S. schrieb:
> no comment

Hauptsache du hast auch etwas gepostet, auch wenn du zum Thema keine 
Ahnung hast!

Wer im Ausland unterwegs ist, kommt sowieso nicht drumherum sich über 
die landesspezifischen elektr. Verhältnisse kundig zu machen und die 
dazu notwendigen Adapter und Kabel anzuschaffen.

Ich denke, jeder Traveller hat ein Sammelsurium an solchen Adaptern 
dabei.

Hier im Thread geht es aber nicht um diese Vielfalt.

von Rainer V. (a_zip)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Es gibt eben Geräte die eine Definition von Phase und N unbedingt
> brauchen. Nur als Beispiel: Ein Gasfeuerungsautomat.

Also den Schukostecker von meiner Brennwertgastherme kann ich beliebig 
in die Dose stecken...zumal in Belgien z.B. beide Leitungen "heiß" sind. 
Und wer prüft schon auf 'nem Campingplatz im Verteilerkasten "L" und "N" 
oder ist mir da bisher was Wesentliches entgangen :-)
Gruß Rainer

von alopecosa (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Ein FI misst die
> Differenz

Ein RCD "misst" überhaupt nichts ;)

Wald schrieb:
> 2. Frage:
> Wenn ja, in welcher Gesetzgebung ist die Verwendung 2-poliger
> Sicherungen (Leitungsschutzschalter) als verpflichtend definiert?

Zumindest im Geltungsbereich der VDE Normung ist das eigentlich recht 
leicht zu erklären:

DIN VDE 0100-708
Mindestens eine Einrichtung zum Trennen muss in jedem Verteiler errichtet sein.
Diese Einrichtung muss alle aktiven Leiter, einschließlich des Neutralleiters, abschalten.

von Fred F. (Gast)


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alopecosa schrieb:
> Ein RCD "misst" überhaupt nichts ;)

Gut, drücken wir es anders aus: Er reagiert auf die Differenz...

von Dirk B. (dirkb2)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Solche Gasfeuerungsautomaten gibt es auch in Gasherden für Wohnmobile.

Ich hoffe, die arbeitem mit 12 Volt.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Rainer V. schrieb:
> Und wer prüft schon auf 'nem Campingplatz im Verteilerkasten "L" und "N"
> oder ist mir da bisher was Wesentliches entgangen :-)

Yep, dir ist etwas wesentliches entgangen, nämlich, dass auf 
Campingplätzen keine Schuko-Steckdosen, sondern CEE-Dosen zur Verfügung 
gestellt werden und in selbigen ist L und N definiert.

Deine Brennwertgastherme spielt in diesem Zusammenhang garkeine Rolle.
Eine Gastherme wird niemals mit einem Schukostecker angeschlossen, den 
hast du vielleicht selbst dran gepfriemelt.

Eine Gastherme benötigt zwingend eine Festinstallation!

....und wenn du meinst, weil es Geräte gibt denen der Achschluss egal 
ist wieherum, dann heisst das noch lange nicht, dass es bei allen 
Geräten egal ist.

von Wald und Wiese (Gast)


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@ Wald: Was soll eigentlich ein Landstrom sein?

Den gibt es nicht, Du Troll.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Dirk B. schrieb:
> Ich hoffe, die arbeitem mit 12 Volt.

Hast du mitgelesen?

Es geht hier um 230V-Versorgung. Es gibt auch Geräte in Wohnmobilen die 
nur arbeiten, wenn eine 230V-Versorgung vorhanden ist.

von Fred F. (Gast)


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Wald und Wiese schrieb:
> @ Wald: Was soll eigentlich ein Landstrom sein?
>
> Den gibt es nicht, Du Troll.

Doch, gibt's. Mach dich mal schlau in Richtung Stromversorgung für 
Schiffe, Boote und Yachten. Dort liegt der Fall ähnlich wie bei 
Caravans. Vielleicht erkennst du dann den Zusammenhang.

von Joachim B. (jar)


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Oliver S. schrieb:
> was ist eigentlich deine wirkliche Frage?

genau, im Zweifel einen eigenen Trenntrafo installieren, wir reden ja 
nicht über 100kW

Was sind übliche Installationen im Wohnwagen oder Wohnmobil?

Ich denke 1000VA Trenntrafo reicht doch meistens.
https://www.voelkner.de/products/184259/Block-ETTK-1000-Labor-Trenntrafo-Festspannung-1000-VA-Anzahl-Ausgaenge-1-x-230-V-AC.html

von Bernd (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> nämlich, dass auf
> Campingplätzen keine Schuko-Steckdosen, sondern CEE-Dosen zur Verfügung
> gestellt werden
Und warum brauche ich dann den Schuko-auf-CEE-Adapter so häufig?

von Oliver S. (oliverso)


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Auf Campingplätzen sterben die Schukodosen tatsächlich langsam aus, zu 
Hause gibt es die aber auf ewig.

Oliver

von Wald und Wiese (Gast)


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Fred F. schrieb:
> Wald und Wiese schrieb:
>> @ Wald: Was soll eigentlich ein Landstrom sein?
>>
>> Den gibt es nicht, Du Troll.
>
> Doch, gibt's. Mach dich mal schlau in Richtung Stromversorgung für
> Schiffe, Boote und Yachten. Dort liegt der Fall ähnlich wie bei
> Caravans. Vielleicht erkennst du dann den Zusammenhang.

Das es genau nicht um Schiffe, Boote etc. geht hast Du mitbekommen?

Also, kotz dich woanders aus.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Bernd schrieb:
> Und warum brauche ich dann den Schuko-auf-CEE-Adapter so häufig?

Ja, das ist ein speziell deutsches Problem.

International hat man für Camping festgelegt, dass bei 230V-Anschlüssen 
das gilt, was in vielen Ländern sowieso festgelegt ist, dass L und N 
definiert an der Anschlussdose zur Verfügung stehen.

In den meisten Ländern wird das so geregelt, dass der Stecker nicht 
gedreht werden kann, das verhindert der PE-Anschluss der aussermittig 
angebracht ist.

Nur Deutschland geht da wiedermal einen Sonderweg und führt mit seinem 
völlig veralteten Schuko-System das angedachte Sicherheitssystem ad 
absurdum.

Ad absurdum, weil es auf jedem Campingplatz Adapterkabel CEE auf 
Schuko-Kupplung zu kaufen gibt, hat auch jeder Camper in seiner Kiste, 
womit man vom Campingplatz-Anschlusskasten von CEE auf Schuko-Kupplung 
umfunktionieren kann.

Die deutschen können dann eine beliebig langes handelsübliches 
Verlängerungskabel daran anschliessen und tun dies auch ausgiebig.

Könnte man ja gleich eine Schukosteckdose verfügbar machen, aber nein, 
international ist es Vorschrift L und N zu definieren. Es kommen ja auch 
Leute aus anderen Ländern auf deutsche Campingplätze, welche höhere 
Standards gewohnt sind.

Mirselbst hilft deshalb eine kleine banale Glimmlampe, schon ist es kein 
Problem mehr.

von Fred F. (Gast)


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Wald und Wiese schrieb:
> Also, kotz dich woanders aus.

:-)

von Rainer V. (a_zip)


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Phasenschieber S. schrieb:
> ....und wenn du meinst, weil es Geräte gibt denen der Achschluss egal
> ist wieherum, dann heisst das noch lange nicht, dass es bei allen
> Geräten egal ist.

Ich gebe dir ja recht! Wundere mich nur, dass es ausgerechnet im 
Camping/Boot- ect. Bereich solche Sondergeräte gibt. Und meine Therme 
wurde vom Heizungsfachmann anstandslos an die vorhandene Steckdose 
angeschlossen und in Betrieb genommen. Werde ihn bei der nächsten 
Prüfung mal drauf ansprechen...
Gruß Rainer

von Heinz R. (heijz)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Deine Brennwertgastherme spielt in diesem Zusammenhang garkeine Rolle.
> Eine Gastherme wird niemals mit einem Schukostecker angeschlossen, den
> hast du vielleicht selbst dran gepfriemelt.

Bin zwar kein Camper - aber meine Gastherme daheim hat auch einen 
Schukostecker, den ich nicht selber dran gemacht habe - obwohl ich die 
Therme selber eingebaut habe

Und zum Thema L + N - kann mir nicht vorstellen das es Geräte gibt wo 
das eine Rolle spielt, letztendlich sind doch im Wohnwagen dann auch 
wieder deutsche Schukodosen eingebaut?

Ich kenne aus Wohnwägen so, das da am Eingang eine Sicherung eingebaut 
ist - ist die wirklich selektiv zur Campingplatz-Sicherung?  Wohl eher 
nicht, man will ja die vollen 16A nutzen können, also eher Placebo

von Fred F. (Gast)


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Wald und Wiese schrieb:
> Das es genau nicht um Schiffe, Boote etc. geht hast Du mitbekommen?
>
> Also, kotz dich woanders aus.

https://de.camperstyle.net/strom-wohnwagen-wohnmobil-landstrom/

von Oliver S. (oliverso)


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Phasenschieber S. schrieb:
> International hat man für Camping festgelegt, dass bei 230V-Anschlüssen
> das gilt, was in vielen Ländern sowieso festgelegt ist, dass L und N
> definiert an der Anschlussdose zur Verfügung stehen.

„International“ außerhalb von D kräht da kein Hahn nach, zumindest nicht 
beim Camping.

Oliver

von Korinthen....stromer (Gast)


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Was soll dieser ganze Bohei um des Kaisers Bart?

I.A. will ich technische Sachen auch möglichst "richtig" gemacht sehen, 
insbesondere wenn ich dabei selbst Hand anlege.
Vor ca. 15J hatte ich auch ein Wohnmobil (3 Achser, hehe) occasion 
gekauft und habe damit mit meiner Ex und unseren Kinder (dannzumal 3 u. 
4 J alt) die Campingrealität in I, F, E, P, CH (und 'n paar 
Kleinststaaten dazwischen) erkundet. Ach ja: vor ~22J auch jene in NZ 
und AUS.

Ja: CEE-Eingangsstecker hatte ich an meiner Mühle und auf ein paar 
wenigen hochpreisigen Campingplätze auch solche Ausgangsbuchsen 
vorgefunden. Ansonsten v.a. SchuKo (ausser I natürlich) und besonders 
: auf ganz billigen Campings (E, P) auch sowas was eher einem 
Frankensteinschen Labor mit BANANENBUCHSEN und teilweise UNISOLIERTEN, 
BERÜHRBAREN Drähte dahinter.

Schon damals dachte ich mir: meine Güte, ich weiß ja wo ich nicht 
hinlangen muss, aber was machen die anderen, unbedarften Camper?

Nun, mir ist nix passiert und in den ganzen Jahren meiner 
Camping-Aktivzeit ist mir auch von keinem Stromvorfall was zu Ohren 
gekommen.
Offensichtlich tun LSS schon lange ihren Dienst korrekt, auch auf 
Campingplätzen.
Auch FI(GFCB, RCD) und zwar so dass es mir auch nie passiert ist dass es 
zu lästigen Abschaltungen gekommen ist.

Zugegeben: meine Erfahrungen liegen nun mindestens rund 15J zurück. 
Möglicherweise stellen sich inzwischen auch Camper dümmer an - das weiss 
ich nicht.

PS:
Es gibt auch noch jene welche mit Zelt & Fahrrad unterwegs sind: diese 
haben definitiv keinen "Kleinverteiler" dabei sondern ein nur ein 
schlichtes Verlängerunskabel und allenfalls ein Mehrfachstecker was dann 
durchaus eingesteckt einfach im Gras rumliegt.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Oliver S. schrieb:
> „International“ außerhalb von D kräht da kein Hahn nach, zumindest nicht
> beim Camping.

Du bist halt noch nicht weit herum gekommen!

von Oliver S. (oliverso)


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Äh, doch ...

Oliver

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Korinthen....stromer schrieb:
> Was soll dieser ganze Bohei um des Kaisers Bart?

Hier hat jemand eine konkrete Frage gestellt und selbig wurde, zumindest 
teilweise, entsprechend beantwortet.

Persönliche Erfahrungen in der Vergangenheit interessieren niemanden.

Früher hat auch ein Lagerfeuer und jemanden mit einer Klampfe 
ausgereicht eine ganze Camping-Gesellschaft zu bespassen.

Heute hat so ziemlich jeder einen TV mit automatisch geführter 
Satellitenschüssel dabei, super-duper Kücheneinrichtung mit 
Riesenkühlschrank, gekühlter Bierzapfanlage und für kältere Tage eine 
potente Heizung.
Integrierte Garage unter dem Wohnmobil für den Mini-BMW ist auch ein 
nettes Detail.

Da reichen eben popelige 12 oder 24V Bordspannung nicht aus.

von Wald (Gast)


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Wald schrieb:
> Thema liefert Spektrum für Grundsatzdiskussionen :)
War mir schon klar dass es trotzdem passiert. Hat aber trotzdem Spaß 
gemacht :)

Wald und Wiese schrieb:
> @ Wald: Was soll eigentlich ein Landstrom sein?
> Den gibt es nicht, Du Troll.
Hallo Arduino Fanboy ^^
oder schreibt noch jemand hier in diesem "Stil" ? ;)
Na ja, du wurdest ja schon schlau gemacht. (ich fand das Wort Landstrom 
übrigens auch nie besonders toll)

Bernd schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> nämlich, dass auf
>> Campingplätzen keine Schuko-Steckdosen, sondern CEE-Dosen zur Verfügung
>> gestellt werden
> Und warum brauche ich dann den Schuko-auf-CEE-Adapter so häufig?

Die meiste Zeit stand ich nie auf Campingplätzen. Aber Zuhause oder bei 
Freunden gibts keine CEE Dosen. Da will man aber trotzdem Strom haben, 
daher Schuko Adapter.

Die erwähnte Idee mit der Glimmlampe fand ich sehr gut. Billig, und vom 
Zweck her völlig ausreichend. Danke.

alopecosa schrieb:
> DIN VDE 0100-708
>
>
> Mindestens eine Einrichtung zum Trennen muss in jedem Verteiler 
> errichtet sein.
> Diese Einrichtung muss alle aktiven Leiter, einschließlich des 
> Neutralleiters, abschalten.
> 

Ein zweipliger Leitungsschutzschalter ist sowieso vorgesehen. Aber eben 
nur einer. Demnach reicht dieser eine, danke für die Quelle.

Damit sind alle Fragen beantwortet.

Danke allen.

von Rainer V. (a_zip)


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Heinz R. schrieb:
> Und zum Thema L + N - kann mir nicht vorstellen das es Geräte gibt wo
> das eine Rolle spielt, letztendlich sind doch im Wohnwagen dann auch
> wieder deutsche Schukodosen eingebaut?

Da sind wir wohl jetzt die Einzigen...und aus meiner aktiven Camperzeit 
habe ich auch eher Drähte mit Bananensteckern vor dem geistigen 
Auge...find "damals" schon in Niederöstereich an...und war nicht vor dem 
Krieg :-) Ein Grund für ein Glas Gerste...
Gruß Rainer

von Wald und Wiese (Gast)


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Wald schrieb:
> Bei Interesser: Schaltplan Wechselrichter mit PE-N Brücke
>
> Quelle: Votronic

Erstens!
Deine Quellenangabe ist keine! Dazu gehört der genaue Link angegeben.

Ich halte solche Spielzeuggeraete für äußerst gefährlich und nicht 
zulassungsfähig!

von Oliver S. (oliverso)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Da reichen eben popelige 12 oder 24V Bordspannung nicht aus.

Da reichen dan aber auch die normalen Anschlüsse am Campingplatz und 
auch die üblichen Solaranlagen nicht aus. Solche Mobile haben dann 
gleich einen Generator oder Brennstoffzellen für die Stromversorgung. 
Strom von draußen gibts dann per Drehstrom, wenn’s sein muß, mit 
Phasenwächter fürs richtige Drehfeld.

Oliver

von Dieter (Gast)


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Es gibt in Europa auch noch Campingplaetze, da darf man noch die Litzen 
einzeln anklemmen. Verlassen auf die Aufschriften kann man sich da nicht 
bei den Klemmen.

von dnake (Gast)


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Wie war das eigentlich gemeint, dass es Netze gibt, wo beide Adern 
"heiß" sind? Die "heiße Ader" kann doch nur der Gegenpol zu PE/Erde 
sein. Daher kann es doch nur einen geben ... verstehe ich jetzt nicht.

von Bernd (Gast)


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dnake schrieb:
> Wie war das eigentlich gemeint, dass es Netze gibt, wo beide Adern
> "heiß" sind?
In großen Teilen Belgiens werden Häuser aus einem 230-V-Drehstromnetz ohne Neutralleiter versorgt. An Haushaltssteckdosen sind zwei Außenleiter angeschlossen, die Spannung zwischen den Außenleitern beträgt 230 V, die Spannung zwischen jedem Außenleiter und Erde beträgt ca. 133 V:
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nder%C3%BCbersicht_Steckertypen,_Netzspannungen_und_-frequenzen

von Frank K. (fchk)


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dnake schrieb:
> Wie war das eigentlich gemeint, dass es Netze gibt, wo beide Adern
> "heiß" sind? Die "heiße Ader" kann doch nur der Gegenpol zu PE/Erde
> sein. Daher kann es doch nur einen geben ... verstehe ich jetzt nicht.

So wie in Nordamerika, wo Du 240V mit Mittelanzapfung hast, und die 
Mittelanzapfung ist N, und L1 und L2 sind bezüglich N auf 120V. Zwischen 
L1 und L2 hast Du 240V und 180° Phasenwinkel.

fchk

von dnake (Gast)


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Frank K. schrieb:
> So wie in Nordamerika, wo Du 240V mit Mittelanzapfung hast, und die
> Mittelanzapfung ist N, und L1 und L2 sind bezüglich N auf 120V. Zwischen
> L1 und L2 hast Du 240V und 180° Phasenwinkel.

Bernd schrieb:
> In großen Teilen Belgiens werden Häuser aus einem 230-V-Drehstromnetz
> ohne Neutralleiter versorgt. An Haushaltssteckdosen sind zwei
> Außenleiter angeschlossen, die Spannung zwischen den Außenleitern
> beträgt 230 V, die Spannung zwischen jedem Außenleiter und Erde beträgt
> ca. 133 V

Das habe ich verstanden, danke.

Aber WO kommt Erde her? In D. wird meines Wissens* irgendwo in Nähe des 
Erzeugers/Umspannwerks/Trafohäuschen N mit PE gkoppelt, und PE ist 
geerdet. Erst dadurch wird L ja zum "heißen Potential" (auf das 230V 
Netz bezogen).

*) Bitte legt nicht jedes Wort auf die Goldwage. Ich bin kein 
Elektriker, nur hin und wieder etwas Elektronikbastelei.

von dnake (Gast)


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Um die Frage noch mal verständlciher zu machen: Wenn zwei Leitungen 
eines Drehstromnetzes "heiße Adern" sind, obwohl kein N da ist (ist das 
so?), muss ja irgendwo Potential zur Erde herkommen. Ohne dass ein 
Gegenpol geerdet ist, wären die Andern nicht "heiß".
...hats jemand verstanden ? ;)

von Rainer V. (a_zip)


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Bernd schrieb:
> In großen Teilen Belgiens

Und in noch größeren Teilen der unbekannten Welt wird "wild" herum 
geschlossen. Wenn du in Nordafrika erstmalig davon hören solltest, dass 
es Phasen und Neutralleiter gibt...dann gnade Gott..es sei denn, du hast 
Meßgeräte mit, um dich damit auslachen zu lassen..."es geht oder es geht 
nicht"
mehr vermag ich mir momentan nicht vorstellen...
Großen Gruß, Rainer

von Hmmm (Gast)


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von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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dnake schrieb:
> Aber WO kommt Erde her?

Ist doch ganz einfach, siehe Bild!

von (Gast) Wald (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> dnake schrieb:
>> Aber WO kommt Erde her?
>
> Ist doch ganz einfach, siehe Bild!

Das können nur Maurer gewesen sein.

von Joachim B. (jar)


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dnake schrieb:
> Aber WO kommt Erde her?

Ringerder, Gebäude Erder, Staberder werden in D eingesetzt!

und wenn es mobil keine Erde gibt dann doch besser Trenntrafo nutzen!

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Nochmal zum Thema:
Es ist nichtnur deshalb wichtig definierte Phase und N zu haben, weil es 
Geräte gibt die das erfordern, sondern auch weil es genau wie in einer 
Hausinstallation gefordert ist, dass jedweder Schalter den L schalten 
muss, nicht den N.

Eine Schaltung des N ist nicht zulässig.

Würde man L und N vertauschen, dann würde bei jeder Festinstallation 
(WoMo, Wohnwagen) der N, statt L, geschaltet werden und die geschalteten 
Geräte würden auch im ausgeschalteten Zustand unter Spannung stehen.

So, jetzt aber....

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Joachim B. schrieb:
> nd wenn es mobil keine Erde gibt dann doch besser Trenntrafo nutzen!

Da irrst du aber gewaltig!

Selbst bei Nutzung eines Trenntrafos ist eine Erde zwingend 
erforderlich. Nichtnur das, du brauchst dann auch zwingend einen 
Iso-Wächter.
Ohne Iso-Wächter darfst du einen Trenntrafo nicht am Netz betreiben und 
selbiger braucht wieder zwingend eine Erde!

von Bernd (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Eine Schaltung des N ist nicht zulässig.
Das mag richtig sein, aber im Mobil hängen m.E. nur der Kühlschrank, die 
12V-Ladeelektronik und die verbauten Steckdosen am 230V-Netz.

Da die üblichen Steckdosen keine Polung haben, muß jedes Haushaltgerät 
einen zweipoligen Schalter besitzen.
Für Kühlschrank und Ladeelektronik gehe ich davon aus, das die auch 
einen zweipoligen Schalter haben.


> definierte Phase und N zu haben, weil es
> Geräte gibt die das erfordern,
Welche Geräte sind das genau?

von Bernd (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ohne Iso-Wächter darfst du einen Trenntrafo nicht am Netz betreiben und
In welchem Gesetz steht das?

von Joachim B. (jar)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Da irrst du aber gewaltig!
>
> Selbst bei Nutzung eines Trenntrafos ist eine Erde zwingend
> erforderlich. Nichtnur das, du brauchst dann auch zwingend einen
> Iso-Wächter.

Bernd schrieb:
> In welchem Gesetz steht das?

würde ich auch gerne wissen, ich bezweifel stark das dieser Trenntrafo 
per Gesetz verboten ist!

https://www.voelkner.de/products/184259/Block-ETTK-1000-Labor-Trenntrafo-Festspannung-1000-VA-Anzahl-Ausgaenge-1-x-230-V-AC.html

nirgends ein Schuko auch kein ISO wächter!

von Wald (Gast)


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Also ihr wollt mich in den Wahnsinn treiben oder?

Es ist doch alles beantwortet :)

Gut, ich lege auch noch ein Ei ins Nest, hier wo alles ausgebrütet wird.

Gegeben sei ein Wechselrichter (Ausgang = 230 V). Der soll jetzt mal 
gedanklich die Funktion des Trenntrafos übernehmen.

Er hat keine Erdung, kein PE (nur mal gedanklich).

Am Ausgang hängt eine Sechsfachsteckdose, an dem sechs Geräte 
angeschlossen sind. Es geht auch eine Verlängerungsleitung nach 
außerhalb des Wohnmobils. Die Leitung liegt am Boden. Kinder laufen 
barfuß im Gras. Und ein angeschlossener Wasserkocher aus Metall steht 
draußen auf dem Campingtisch (der Wechselrichter sei stark genug, um 
ienen Wasserkocher betreiben zu können).

Durch irgend einen Defekt hat der Kühlschrank plötzlich Masseschluss: L 
berührt PE. Den Kühlschrschrank stört das nicht, denn PE ist ja nicht 
geerdet. Aber o weh. Plötzlich hat auch der Wasserkocher draußen am 
Tisch ein "heißes" Gehäuse: 230 V liegen am Blech an .... die Kinder 
interessiert das natürlich sehr...eins nach dem anderen kommt barfuß 
angekrabbelt (an dieser Stelle soll die Erzählung enden).

Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Die Geschichte kann nicht stimmen, weil es ohne PE keine Wichting der 
Phasen gibt, und daher weder ein definiertes L noch ein N.

2. Richtig, ohne PE ist es saugefährlich, weil Grün-Gelb bei einem 
Masseschluss 230V auf alle in die Steckdose eingestecktzen Gehäuse 
überträgt.

3. Ach lass mich doch in Ruhe mit so einer Theorie

Ihr könnt ja mal wählen, was die richtige Antwort ist (ich weiß sie auch 
nicht)

von Joachim B. (jar)


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Wald schrieb:
> Also ihr wollt mich in den Wahnsinn treiben oder?
>
> Es ist doch alles beantwortet :)

fast!
also fast alles aus unserem Netz bezieht sich auf Erde, zwischen Phase 
und Erde gibt es Spannung die töten kann.

nun kommst du

Wald schrieb:
> Gegeben sei ein Wechselrichter (Ausgang = 230 V). Der soll jetzt mal
> gedanklich die Funktion des Trenntrafos übernehmen.

kann man machen

Wald schrieb:
> Es geht auch eine Verlängerungsleitung nach
> außerhalb des Wohnmobils. Die Leitung liegt am Boden. Kinder laufen
> barfuß im Gras.

und durch Feuchtigkeit, Undichtigkeit kommt eine Leitung der beiden 
spannungsführenden ins Gras, soweit kein Problem.

Wald schrieb:
> Durch irgend einen Defekt hat der Kühlschrank plötzlich Masseschluss: L
> berührt PE. Den Kühlschrschrank stört das nicht, denn PE ist ja nicht
> geerdet. Aber o weh. Plötzlich hat auch der Wasserkocher draußen am
> Tisch ein "heißes" Gehäuse: 230 V liegen am Blech an .... die Kinder
> interessiert das natürlich sehr...eins nach dem anderen kommt barfuß
> angekrabbelt (an dieser Stelle soll die Erzählung enden).

und plötzlich Erde hin oder her haben wir eine tödliche 
Spannungsdifferenz!

Alles klar?

Erdung und PE interessiert doch nur auf mögliche Spannungsdifferenzen 
die man auch ohne Erde schaffen kann.
Ein Trenntrafo kann einen auch umbringen, man muss nur die beiden Pole 
sauber kontaktieren, Erde muss da nicht mal im Spiel sein.

Hochspannungsleitungen töten Vögel auch erst in der Nähe vom Masten und 
Flügelspannweiten und evtl. Regen der die Abstände überbrücken kann.

Auch darf dein Wechselrichter nicht an der KFZ Masse hängen damit das 
wirklich potenzialfrei bleibt!

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Bernd schrieb:
> Welche Geräte sind das genau?

Wenn du den Thread gelesen hättest, wüsstest du das.

Joachim B. schrieb:
> würde ich auch gerne wissen, ich bezweifel stark das dieser Trenntrafo
> per Gesetz verboten ist!
>
> 
https://www.voelkner.de/products/184259/Block-ETTK-1000-Labor-Trenntrafo-Festspannung-1000-VA-Anzahl-Ausgaenge-1-x-230-V-AC.html
>
> nirgends ein Schuko auch kein ISO wächter!

Es ist ein ganz grosser Unterschied, ob ich ein Gerät oder einen 
Wohnraum an einem Trenntrafo betreibe!
Dein Link zu einem Labor-Trenntrafo unterstreicht nur deine 
Ahnungslosigkeit.

Die einschlägigen Vorschriften zum Betreiben von Wohn- und 
Betriebsräumen an Trenntrafos darfst du dir selbst zusammensuchen.
Ich sehe mich nicht in der Pflicht jedem Ahnungslosen die Welt zu 
erklären.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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@Wald,

dein Scenario beschreibt ganz genau, warum der Betrieb eines Wohnraumes 
am Trenntrafo ohne Iso-Wächter nicht zulässig ist.
Genau für dein Scenario gibt es solche Geräte: 
https://www.bender.de/produkte/isolationsueberwachung/isometer_isopv-mit-agh-pv

Aber auch ohne Solartechnik ist der Betrieb eines Wohn- und/oder 
Betriebsraumes an einem Trenntrafo nur mit Isowächter zulässig.

Da der Thread ja abschliessend und zielführend war, steige ich hier aus.

von Björn S. (bjrn_s869)


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Wäre eine Relais Schaltung zulässig, welche L und N dreht falls diese 
vertauscht sind?

von Wald und Wiese (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Bernd schrieb:
>> Welche Geräte sind das genau?
>
> Wenn du den Thread gelesen hättest, wüsstest du das.
>
> Joachim B. schrieb:
>> würde ich auch gerne wissen, ich bezweifel stark das dieser Trenntrafo
>> per Gesetz verboten ist!
>>
>>
> 
https://www.voelkner.de/products/184259/Block-ETTK-1000-Labor-Trenntrafo-Festspannung-1000-VA-Anzahl-Ausgaenge-1-x-230-V-AC.html
>>
>> nirgends ein Schuko auch kein ISO wächter!
>
> Es ist ein ganz grosser Unterschied, ob ich ein Gerät oder einen
> Wohnraum an einem Trenntrafo betreibe!
> Dein Link zu einem Labor-Trenntrafo unterstreicht nur deine
> Ahnungslosigkeit.
>
> Die einschlägigen Vorschriften zum Betreiben von Wohn- und
> Betriebsräumen an Trenntrafos darfst du dir selbst zusammensuchen.
> Ich sehe mich nicht in der Pflicht jedem Ahnungslosen die Welt zu
> erklären.

Ack

:)))


Ich hatte ja schon versucht ihm das klar zu machen es dann aber sein 
gelassen...

- Landstrom

- nicht zitieren können

- Null Ahnung

- Dummes Gelaber

.
.
.

von Bernd (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Dein Link zu einem Labor-Trenntrafo unterstreicht nur deine
> Ahnungslosigkeit.
Soso. Dabei bist Du doch der, der hier die Beispiele an den Haaren 
herbeizieht:

Phasenschieber S. schrieb:
> Nur als Beispiel: Ein Gasfeuerungsautomat. Dessen
> Ionisationselektrode kann nur dann die Leitfähigkeit einer Flamme
> erkennen, wenn L und N definiert angeschlossen sind.
> Solche Gasfeuerungsautomaten gibt es auch in Gasherden für Wohnmobile.
Ich kann den Gasherd und den Ofen im Wohnmobil auch ohne externe 230V 
(Landstrom) betreiben.
Offenbar werden im Wohnmobil keine Ionisationselektroden sondern 
thermoelektrische Zündsicherungen verwendet (Herd, Boiler, Kühlschrank).
Und ja, auch wenn man bestimmt zuviel Gerümpel mitschleppt: Ein 
Wasserkocher ist nicht dabei. Wasser wird bei mir im Topf gekocht...


Phasenschieber S. schrieb:
> Es ist ein ganz grosser Unterschied, ob ich ein Gerät oder einen
> Wohnraum an einem Trenntrafo betreibe!
Richtig. Deswegen wird das eine auch als Elektroniklabor bezeichnet und 
das andere als IT-Netz. Und wenn jemand was vom Trenntrafo erzählt, 
denke ich in einem Elektronikforum an Labor und nicht an Wohnraum.
In einem Wohnforum wäre das andersrum.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Sag mal, warum diskutierst du hier mit, wenn du den Thread garnicht 
gelesen hast?
Steigst quer ein, schmeisst ein paar Brocken in den Raum, die in keinem 
Zusammenhang mit dem Threadverlauf stehen.

Hauptsache, hast auch deinen Senf abgegeben.

Die ganze Diskussion bezügl. Trenntrafo beruht auf diesem stupiden 
Ratschlag:
Joachim B. schrieb:
> und wenn es mobil keine Erde gibt dann doch besser Trenntrafo nutzen!


Du darfst jetzt aber ruhig weiter Selbstgespräche führen, ich bin 
endgültig raus.

von Joachim B. (jar)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Die einschlägigen Vorschriften zum Betreiben von Wohn- und
> Betriebsräumen an Trenntrafos darfst du dir selbst zusammensuchen.
> Ich sehe mich nicht in der Pflicht jedem Ahnungslosen die Welt zu
> erklären.

warum postest du dann hier?
Mit nichtsagenden Floskeln schlagen hier schon genug auf!
Etwas fundierter dürfte es schon sein!
Es ging um mobile Quellen und Verlängerungen und wenn die einen Erdbezug 
haben ist es eben besser diesen aufzuheben.

Klar kann man sich auch am Trenntrafo ohne Erdbezug umbringen, aber 
wenigstens nicht zur Erde!

Dein Geschreibsel ist sowas von nichtssagend das es auch hätte 
unterbleiben  können.

Was soll das also mit Wohn- und Betriebs-räumen um die es hier nicht mal 
geht!

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Joachim B. schrieb:
> Was soll das also mit Wohn- und Betriebs-räumen um die es hier nicht mal
> geht!

Ach....ein Wohnwagen oder Wohnmobil ist kein Wohnraum?
interessant....

von Bernd (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Ach....ein Wohnwagen oder Wohnmobil ist kein Wohnraum?
Nein, nicht in diesem Sinne. Das eine ist mobil das andere stationär 
(=Immobilie).

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Bernd schrieb:
> Nein, nicht in diesem Sinne. Das eine ist mobil das andere stationär
> (=Immobilie).

Verstehe...dann gilt das ganze VDE-DIN-Sicherheitsgedöns bei mobilem 
Wohnraum garnicht?

Hoffentlich pfriemelt ihr nur bei eurer eigenen Elektrik herum, das 
könnte sonst schwer ins Auge gehen.

von Wald (Gast)


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Witzig, wo das Thema hingeführt hat. Ich lese aber noch :)

Ich durfte vor Jahrzehnten mal Schaltschränke verdrahten. Dabei war auch 
ein Schaltschrank für eine Müllverbrennungsanlage. Die hatten eigene 
Stromversorgung. Ich glaube 550V Drehstrom. Und ich glaube, weil das 
Wort hier gefallen ist, es war ein IT-Netzwerk. Alles weiß ich aber 
nicht mehr, es war in den 80ern und mit Elektro habe ich seit ewigen 
Zeiten im Beruf nichts mehr zu tun. Jedenfalls weiß ich noch, dass es da 
was ungewöhnliches mit PE gab. Ich glaube, PE gabs nicht. Jedenfalls 
habe ich so eine dicke PE-N Brücke schalten müssen, damit das Gehäuse 
des Schaltschranks geerdet war. Kann das sein? Ich weiß die Details echt 
nicht mehr.

von wendelsberg (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Eine Schaltung des N ist nicht zulässig.
>
> Würde man L und N vertauschen, dann würde bei jeder Festinstallation
> (WoMo, Wohnwagen) der N, statt L, geschaltet werden und die geschalteten
> Geräte würden auch im ausgeschalteten Zustand unter Spannung stehen.

Und? Das ist bei jeder Stehlampe auch nicht anders.
Dieses Gelaber mit "nicht zulässig" taucht zuverlässig in allen Threads 
mit (evtl. selbsternannten) Elektrikern auf, das nervt einfach nur.

Wald schrieb:
> 2. Richtig, ohne PE ist es saugefährlich, weil Grün-Gelb bei einem
> Masseschluss 230V auf alle in die Steckdose eingestecktzen Gehäuse
> überträgt.

Ja und, die haben dann aber eben keinen Bezug zur Erde.

wendelsberg

von Erwin D. (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Und? Das ist bei jeder Stehlampe auch nicht anders.
> Dieses Gelaber mit "nicht zulässig" taucht zuverlässig in allen Threads
> mit (evtl. selbsternannten) Elektrikern auf, das nervt einfach nur.

Das, was dich "nervt", nennt man auch Schutzklassen. Und wenn du eine 
Stehlampe mit anderen Geräten vergleichst, zeigst du ganz deutlich, dass 
du auf diesem Gebiet enormen Nachholbedarf hast.

von MaWin (Gast)


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wendelsberg schrieb:
> Und? Das ist bei jeder Stehlampe auch nicht anders.

Du bist der King! Du bist noch heller, als eine Stehlampe!

von Harald W. (wilhelms)


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Fred F. schrieb:

> Wenn das Wohnmobil aber in der Pampa steht und der Wechselrichter aktiv
> ist, existiert kein PE.

Das kann man ja mit Hilfe von "transportabler Erde" ändern. :-)

von MaWin (Gast)


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Jetzt kommen die Alzheimerkandidaten, der Thread beginnt von vorne:

Phasenschieber S. schrieb:
> Ist doch ganz einfach, siehe Bild!

von Harald W. (wilhelms)


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Bernd schrieb:

> Da die üblichen Steckdosen keine Polung haben, muß jedes Haushaltgerät
> einen zweipoligen Schalter besitzen.
> Für Kühlschrank und Ladeelektronik gehe ich davon aus, das die auch
> einen zweipoligen Schalter haben.

Solche Geräte mit zweipoligen Schaltern musst Du aber mit der Lupe
suchen, weil sie so selten sind. Die einzigen, mir bekannten Haus-
haltsgeräte mit zweipoligem Schalter sind Toaster.

von Heinz R. (heijz)


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Erwin D. schrieb:
> Das, was dich "nervt", nennt man auch Schutzklassen. Und wenn du eine
> Stehlampe mit anderen Geräten vergleichst, zeigst du ganz deutlich, dass
> du auf diesem Gebiet enormen Nachholbedarf hast.

Durch die Schutzklasse entfällt der PE

Aber wendelsberg hat trotzdem Recht:  Bei einer Stehlampe ist nicht 
gewährleistet das L am Schalter / an der braunen Leiting anliegt
Kann auch sein der Schalter schaltet N

von Erwin D. (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Durch die Schutzklasse entfällt der PE

Nur Fachleute unterwegs hier...
Erklär doch uns allen mal, was Schutzklasse I bedeutet ;-)

Beitrag #6351092 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Herr Schuko (Gast)


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Heinz R. schrieb:
> Durch die Schutzklasse entfällt der PE

Schlecht aufgepasst! SK1 Schuko 
https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_(Elektrotechnik)

von Wald (Gast)


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Durch die vielen Beiträge bin ich jetzt verwirrt.

Und was kann im Wohnmobil/Wohnwagen bei Wechselrichter ohne Erdung 
schlimmstenfalls passieren? Wenn man nicht gleichzeitig beide Leitungen 
anfasst, kann doch theoretisch gar nichts passieren. Eigentlich müsste 
man barfuß beide Leitungen in den Mund nehnmen können, oder? (natürlich 
nur einzeln)

von Rainer V. (a_zip)


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Harald W. schrieb:
> Solche Geräte mit zweipoligen Schaltern musst Du aber mit der Lupe
> suchen, weil sie so selten sind. Die einzigen, mir bekannten Haus-
> haltsgeräte mit zweipoligem Schalter sind Toaster.

Man...jedes seriöse Gerät hat einen 2-poligen-Schalter!
Gruß Rainer

von wendelsberg (Gast)


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Rainer V. schrieb:
> jedes seriöse Gerät hat einen 2-poligen-Schalter

Gibt halt nur ganz wenige serioese Geraete.

wendelsberg

von Hein Blöd (Gast)


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Wald schrieb:
> Und was kann im Wohnmobil/Wohnwagen bei Wechselrichter ohne Erdung
> schlimmstenfalls passieren? Wenn man nicht gleichzeitig beide Leitungen
> anfasst, kann doch theoretisch gar nichts passieren. Eigentlich müsste
> man barfuß beide Leitungen in den Mund nehnmen können, oder? (natürlich
> nur einzeln)

Dann kannst du nur darauf hoffen, dass am anderen Ende nicht gerade auch 
ein Bekloppter den Draht in den Mund nimmt und/oder eine Vieh gerade am 
anderen Pol schnüffelt.

Auch ein Schluss eines defekten Gerätes mit einem der Pole bliebe 
unbemerkt....bis du den anderen Pol anfasst.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mal eine Frage bitte:
Wöfur benötigt man eine Wechselrichter beim Camping?

braucht das die Fraktion,
die sich nochmal eine komplette Kücheneinrichtung mitschleppt,
während im WoMo oder Caravan bereits eine drin ist?

von Hein Blöd (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Wöfur benötigt man eine Wechselrichter beim Camping?

Um ein 12V-Netzteil dran zu hängen.

von Udo S. (urschmitt)


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Hein Blöd schrieb:
> Auch ein Schluss eines defekten Gerätes mit einem der Pole bliebe
> unbemerkt....bis du den anderen Pol anfasst.

Das ist der springende Punkt. Ein Isolationsfehler wird nicht erkannt. 
Deshalb schreibt ein IT Netz auch einen Isolationswächter vor.
Und zweipolige Automaten, denn eigentlich gibt es kein P und N, sondern 
nur zwei (in diesem Fall, da kein Drehstrom) aktive Leiter.
Folgendes Szenario: Aufgrund fehlender Isolationsüberwachung gibt es 
zwei Schutzklasse-1 Geräte bei denen jeweils unerkannt ein Pol einen 
Isolationsfehler zum Gehäuse hat. Jedes für sich funktioniert 
einwandfrei, aber je nachdem wie herum man den Stecker einsteckt hat man 
zwischen den Gehäusen von Gerät 1 und 2 die volle Netzspannung.
Deshalb müssen auch die Schutzleiter aller Geräte in einem IT System 
miteinander verbunden sein.
Und aus dem gleichen Grund darf an einen normalen Trenntrafo nur ein 
Gerät angeschlossen werden.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Udo S. schrieb:
> Deshalb schreibt ein IT Netz auch einen Isolationswächter vor.

> Und aus dem gleichen Grund darf an einen normalen Trenntrafo nur ein
> Gerät angeschlossen werden.

Soweit war ich schonmal.
Einige Schwachköpfe hier kapieren das aber nicht und deshalb geht der 
ganze Thread jetzt wieder von vorne los.

von Gerhard M. (ggcode)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Rainer V. schrieb:
>> Und wer prüft schon auf 'nem Campingplatz im Verteilerkasten "L" und "N"
>> oder ist mir da bisher was Wesentliches entgangen :-)
>
> Yep, dir ist etwas wesentliches entgangen, nämlich, dass auf
> Campingplätzen keine Schuko-Steckdosen, sondern CEE-Dosen zur Verfügung
> gestellt werden und in selbigen ist L und N definiert.
>

Sehr geehrter Herr Phasenschieber,
könnte Sie mir hierzu bitte die internationale Vorschrift verlinken in 
der dies genau beschrieben ist.
Leider hab ich hierzu nichts gefunden. Vielen Dank schon mal.
mit freundlichen Grüßen
ggcode

Beitrag #6351532 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Erwin D. (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Einige Schwachköpfe hier kapieren das aber nicht

und bezeichnen die Vorschriften als "nervend":

wendelsberg schrieb:
> Dieses Gelaber mit "nicht zulässig" taucht zuverlässig in allen Threads
> mit (evtl. selbsternannten) Elektrikern auf, das nervt einfach nur.

von Gerhard M. (ggcode)


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So diese DIN gilt wohl in D:
DIN VDE 0100-708 (VDE 0100-708)

https://industry-electronics.de/information/vde-steckvorrichtungen

https://beckassets.blob.core.windows.net/product/readingsample/16393423/9783800741519_excerpt_003.pdf

Leider hab ich die DIN nicht zur Hand was da jetzt bezüglich dieser 
Thematik (L und N definiert) drin steht.

Gruß
ggcode

von Horst S. (petawatt)


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Bei Yachten mit nur einem 230V-Landstrom-Stromkreis wird gerne ein 
FI/LS-Kombischalter eingesetzt. Der schaltet immer allpolig ab. Vorteil: 
Diskussion überflüssig.
Größere Yachten verwenden einen Trenntrafo.
Grüße von petawatt

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Gerhard M. schrieb:
> Sehr geehrter Herr Phasenschieber,
> könnte Sie mir hierzu bitte die internationale Vorschrift verlinken in

Sehr geehrter Herr Gerhard M.,

zeigen Sie mir doch bitte mal die Stelle wo ich von einer 
internationalen Vorschrift geschrieben haben soll.

Wenn Sie das hier meinen:
Phasenschieber S. schrieb:
> International hat man für Camping festgelegt, dass bei 230V-Anschlüssen
> das gilt, was in vielen Ländern sowieso festgelegt ist, dass L und N
> definiert an der Anschlussdose zur Verfügung stehen.

Das ist keine Vorschrift, sondern eine Empfehlung.
Viele Campingplätze halten sich auch nicht an Empfehlungen, jedoch sind 
Campingplätze mit Schuko kaum noch zu finden.

Die Tatsache, dass die Mehrzahl der Campingplätze in D einen 
CEE-Anschluss vorweisen, beruht eben auf dieser Empfehlung.

von Gerhard M. (ggcode)


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Dann verstehe ich diese Wortwahl nicht.
Eine Festlegung ist was anderes als eine Empfehlung oder?

von Gerhard M. (ggcode)


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Phasenschieber S. schrieb:

> Die Tatsache, dass die Mehrzahl der Campingplätze in D einen
> CEE-Anschluss vorweisen, beruht eben auf dieser Empfehlung.

Nee dafür gibts eine DIN oder eine VDE Vorschrift.

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Gerhard M. schrieb:
> Nee dafür gibts eine DIN oder eine VDE Vorschrift.

Auch VDE kann nichts vorschreiben und DIN ist nur eine Norm!
Aber zeig´ mal wo das steht!

Gerhard M. schrieb:
> Dann verstehe ich diese Wortwahl nicht.
> Eine Festlegung ist was anderes als eine Empfehlung oder?

Es kommt immer darauf an, wer etwas festlegt!

...und internationale Vorschriften gibt es sowieso nicht.

Sie sind mit Ihren Posts sehr unpräzise.
Ich hoffe für Sie, dass es beruflich präziser zugeht.

von Udo S. (urschmitt)


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Gerhard M. schrieb:
>> Die Tatsache, dass die Mehrzahl der Campingplätze in D einen
>> CEE-Anschluss vorweisen, beruht eben auf dieser Empfehlung.
>
> Nee dafür gibts eine DIN oder eine VDE Vorschrift.

Heisst das das der Ersteller des Threads nur Urlaub im Geltungsbereich 
des VDEs macht?
Ich denke nein.

von Das musste jetzt mal raus! (Gast)


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Deshalb:

die Kabelkiste nicht vergessen mit dem Adapterzeugs... und die Kobolde.

von Joachim B. (jar)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Auch VDE kann nichts vorschreiben und DIN ist nur eine Norm!

und warum phantasierst du denn für Wohnwagen und Wohnmobile

Phasenschieber S. schrieb:
> Die einschlägigen Vorschriften zum Betreiben von Wohn- und
> Betriebsräumen an Trenntrafos darfst du dir selbst zusammensuchen.

und bitte zeige mir die Stelle wo ich alle Geräte an einem Trenntrafo 
schrieb!

Ich schrieb nur Trenntrafo! Was durchaus nicht verkehrt ist!

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Joachim B. schrieb:
> und bitte zeige mir die Stelle wo ich alle Geräte an einem Trenntrafo
> schrieb!

Du ruderst jetzt zurück!
Bitteschön hier:

Joachim B. schrieb:
> genau, im Zweifel einen eigenen Trenntrafo installieren, wir reden ja
> nicht über 100kW
> Ich denke 1000VA Trenntrafo reicht doch meistens.
> 
https://www.voelkner.de/products/184259/Block-ETTK-1000-Labor-Trenntrafo-Festspannung-1000-VA-Anzahl-Ausgaenge-1-x-230-V-AC.html

Damit hast du den ganzen Wohnwagen/mobil wollen betreiben.

Aber gut, wenn du ja jetzt zurück ruderst, musst du nurnoch zugeben, 
dass ein Trenntrafo für den ganzen Wohnbereich eben zwingend einen 
Isowächter benötigt, dann sind wir wieder einer Meinung.

Nur das musst du dann auchnoch korrigieren:

Joachim B. schrieb:
> und wenn es mobil keine Erde gibt dann doch besser Trenntrafo nutzen!

Eine Erde ist auch bei Benutzung eines Trenntrafos zwingend 
erforderlich....habsch ja schonmal geschrieben.

von Gerhard M. (ggcode)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Gerhard M. schrieb:
>> Nee dafür gibts eine DIN oder eine VDE Vorschrift.
>
> Auch VDE kann nichts vorschreiben und DIN ist nur eine Norm!
> Aber zeig´ mal wo das steht!
>
> Gerhard M. schrieb:
>> Dann verstehe ich diese Wortwahl nicht.
>> Eine Festlegung ist was anderes als eine Empfehlung oder?
>
> Es kommt immer darauf an, wer etwas festlegt!
>
> ...und internationale Vorschriften gibt es sowieso nicht.
>
> Sie sind mit Ihren Posts sehr unpräzise.
> Ich hoffe für Sie, dass es beruflich präziser zugeht.

Ja sicherlich :-)
Ich habe mich bis jetzt immer auf D bezogen, das Wort "international" 
stammt immer noch aus Ihrer Feder :-)

Auch habe ich 2 links gepostet und eine VDE- Nummer  aber lesen muss man 
noch selber :-)

Liebe Grüße
ggcode

Sie sind mir immer noch das Dokument für die "internationale" Empfehlung 
schuldig.

Bitte könnten Sie hierzu Stellung nehmen :-)

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Gerhard M. schrieb:
> Sie sind mir immer noch das Dokument für die "internationale" Empfehlung
> schuldig.

Woraus ergibt sich diese Schuld?
Ich bin niemanden etwas schuldig!

Alles zum Thema relevante habe ich bereits gepostet, der Thread dreht 
sich im Kreis und nur weil einige Neueinsteiger zu faul zum lesen des 
gesamten Threads sind, werde ich nicht alles wiederholen.

von Gerhard M. (ggcode)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Gerhard M. schrieb:
>> Sie sind mir immer noch das Dokument für die "internationale" Empfehlung
>> schuldig.
>
> Woraus ergibt sich diese Schuld?
> Ich bin niemanden etwas schuldig!
>
> Alles zum Thema relevante habe ich bereits gepostet, der Thread dreht
> sich im Kreis und nur weil einige Neueinsteiger zu faul zum lesen des
> gesamten Threads sind, werde ich nicht alles wiederholen.

Entschuldigen Sie bitte meine Ausdrucksweise. Natürlich sind Sie nicht 
Schuld.

Ich habe bereits das Gesamte Thema gelesen, sehe aber keinerlei Links, 
Stellungsnahme oder ähnliches wie Sie auf die "internationale" 
Empfehlung kommen.
Mich würde es brennend interessieren wo ich dazu was lesen könnte.

Liebe Grüße
ggcode

von Wald (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Hein Blöd schrieb:
>> Auch ein Schluss eines defekten Gerätes mit einem der Pole bliebe
>> unbemerkt....bis du den anderen Pol anfasst.
>
> Das ist der springende Punkt. Ein Isolationsfehler wird nicht erkannt.
> Deshalb schreibt ein IT Netz auch einen Isolationswächter vor.
> Und zweipolige Automaten, denn eigentlich gibt es kein P und N, sondern
> nur zwei (in diesem Fall, da kein Drehstrom) aktive Leiter.
> Folgendes Szenario: Aufgrund fehlender Isolationsüberwachung gibt es

> zwei Schutzklasse-1 Geräte bei denen jeweils unerkannt ein Pol einen
> Isolationsfehler zum Gehäuse hat. Jedes für sich funktioniert
> einwandfrei, aber je nachdem wie herum man den Stecker einsteckt hat man
> zwischen den Gehäusen von Gerät 1 und 2 die volle Netzspannung.
> Deshalb müssen auch die Schutzleiter aller Geräte in einem IT System
> miteinander verbunden sein.
> Und aus dem gleichen Grund darf an einen normalen Trenntrafo nur ein
> Gerät angeschlossen werden.

Danke. Es wird immer heller. Und mir die dumme Frage bewusst, die ich 
hier gestellt habe. Es ist hoffentlich nicht nur für mich lehrhaft ;)

von Wald (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Soweit war ich schonmal.
> Einige Schwachköpfe hier kapieren das aber nicht und deshalb geht der
> ganze Thread jetzt wieder von vorne los.

Jetzt lass mal uns ältere Leute in Ruhe :)

Hein Blöd schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Wöfur benötigt man eine Wechselrichter beim Camping?
>
> Um ein 12V-Netzteil dran zu hängen.
Ja genau. Und wer will unterwegs im VW Bus schon auf Mikrowelle und 
Staubsauger verzichten? Also Fragen gibts ;)

> Rainer V. schrieb:
> Yep, dir ist etwas wesentliches entgangen, nämlich, dass auf
> Campingplätzen keine Schuko-Steckdosen, sondern CEE-Dosen zur Verfügung
> gestellt werden und in selbigen ist L und N definiert.
Was nützt CEE, wenn man Adapter verwendet? Adapter dürften sogar am 
häufigsten verwendet werden. Campingplatz ist ja nicht das einzige 
Szenario, oft stöpselt man Zuhause oder bei Freunden gern mal 220V ein. 
Und wer hat schon privat die blauen Dosen?

Horst S. schrieb:
> Bei Yachten mit nur einem 230V-Landstrom-Stromkreis wird gerne ein
> FI/LS-Kombischalter eingesetzt.
Habe ich auch in der Kleinverteilung vorgesehen. Die Geräte-LS dann nur 
noch einpolig. Ich will aber L und N klar definiert wissen. Die 2,5 km 
weiter oben genannte Glimmlampe ist völlig ausreichend.

von Joachim B. (jar)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Du ruderst jetzt zurück!

hör doch auf dich rauszureden!

wer rudert denn zurück? IMHO nur du und weil du es nicht verstehst:

Joachim B. schrieb:
> wo ich alle Geräte an einem Trenntrafo
> schrieb

Phasenschieber S. schrieb:
> Eine Erde ist auch bei Benutzung eines Trenntrafos zwingend
> erforderlich....habsch ja schonmal geschrieben.

aber klar nur haben wir immer eine Erde denn auf dem Mond und Mars sind 
wir nicht.
Mir fehlte sogar im Labor im dritten Stock Erde!

Am Trenntrafo PE durchzuschleifen ist definitiv verboten!

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wald schrieb:
> Hein Blöd schrieb:
>> ● J-A V. schrieb:
>>> Wöfur benötigt man eine Wechselrichter beim Camping?
>>
>> Um ein 12V-Netzteil dran zu hängen.
> Ja genau. Und wer will unterwegs im VW Bus schon auf Mikrowelle und
> Staubsauger verzichten? Also Fragen gibts ;)

es ist ja beim WoMo nicht die Frage OB es überladen ist,
 sondern um wie viel...

von Cyblord -. (cyblord)


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● J-A V. schrieb:
> es ist ja beim WoMo nicht die Frage OB es überladen ist,
>  sondern um wie viel...

Unsinn.
Das ist wie bei Schrödingers Katze. Wird das Womo nicht gewogen, ist es 
auch nicht überladen.

von Wald (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> es ist ja beim WoMo nicht die Frage OB es überladen ist,
>>  sondern um wie viel...
>
> Unsinn.
> Das ist wie bei Schrödingers Katze. Wird das Womo nicht gewogen, ist es
> auch nicht überladen.
Wenn man das Wiegen verhindert, könnte man es also beliebig überladen, 
deiner Ansicht nach?

Schrödingers Katze war mir schon immer suspekt. irgendwas stimmt da 
nicht

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> es ist ja beim WoMo nicht die Frage OB es überladen ist,
>>  sondern um wie viel...
>
> Unsinn.

wieder mal keine Ahnung!

alle 3,5er sind schon ab Werk am Limit.
wenn 2 Personen mitfahren ist es mit deren Gewicht bereits
oftmals überladen. Modellübergreifend.

von Fatman (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> alle 3,5er sind schon ab Werk am Limit.
> wenn 2 Personen mitfahren ist es mit deren Gewicht bereits
> oftmals überladen. Modellübergreifend.

Fahrzeugtyp und Link bitte. Ein Fahrzeug reicht, aber es gibt auf der 
ganzen Welt so keins.

von thinman (Gast)


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Fatman schrieb:
> aber es gibt auf der ganzen Welt so keins.

kannst du das belegen?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Fatman schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> alle 3,5er sind schon ab Werk am Limit.
>> wenn 2 Personen mitfahren ist es mit deren Gewicht bereits
>> oftmals überladen. Modellübergreifend.
>
> Fahrzeugtyp und Link bitte. Ein Fahrzeug reicht, aber es gibt auf der
> ganzen Welt so keins.

Womos auf Basis von FIAT.
Knaus baut die z.B.

oder wenn man halt mal mit "Wohnmobil überladen" im Web sucht,
stösst man auch selbst auf andere.
Sofern einen das überhaupt interessiert.

von Axel L. (axel_5)


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Wald schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> ● J-A V. schrieb:
>>> es ist ja beim WoMo nicht die Frage OB es überladen ist,
>>>  sondern um wie viel...
>>
>> Unsinn.
>> Das ist wie bei Schrödingers Katze. Wird das Womo nicht gewogen, ist es
>> auch nicht überladen.
> Wenn man das Wiegen verhindert, könnte man es also beliebig überladen,
> deiner Ansicht nach?
>
Es gibt natürlich Grenzen, aber im Prinzip ja.

Wenn man sich die Zeitungsmeldungen ansieht, werden bei Messungen sehr 
viele überladene Wohnmobile entdeckt. Die Alpen müssten voll mit 
verunglückten Wohnmobilen sein, wenn das wirklich so schlimm wäre.

von Gerhard M. (ggcode)


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Axel L. schrieb:
> Wald schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> ● J-A V. schrieb:
>>>> es ist ja beim WoMo nicht die Frage OB es überladen ist,
>>>>  sondern um wie viel...
>>>
>>> Unsinn.
>>> Das ist wie bei Schrödingers Katze. Wird das Womo nicht gewogen, ist es
>>> auch nicht überladen.
>> Wenn man das Wiegen verhindert, könnte man es also beliebig überladen,
>> deiner Ansicht nach?
>>
> Es gibt natürlich Grenzen, aber im Prinzip ja.
>
> Wenn man sich die Zeitungsmeldungen ansieht, werden bei Messungen sehr
> viele überladene Wohnmobile entdeckt. Die Alpen müssten voll mit
> verunglückten Wohnmobilen sein, wenn das wirklich so schlimm wäre.

schlimm vielleicht nicht, aber teuer.

https://www.reisemobil-international.de/ratgeber/wohnmobil-ueberladen-strafe/

von Udo S. (urschmitt)


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Axel L. schrieb:
> wenn das wirklich so schlimm wäre

Wie immer: Regeln sind dazu da sie zu ignorieren, da sie sowiso nur vom 
bösen Staat kommen um uns zu unterdrücken.
Die Karren sind mit ihren Bremsen schon bei 3,5 to über dem Limit. Gut 
mein alter Traktor Bj 68 bremst noch deutlich schlechter, aber damit bin 
ich nicht mit 130 auf einer Autobahn oder (langsamer) auf einer 
Alpenpassstraße unterwegs.
Man sieht (und riecht) da übrigens immer mal wieder welche deren Bremsen 
kurz vorm Exitus waren.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Udo S. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> wenn das wirklich so schlimm wäre
>
> Die Karren sind mit ihren Bremsen schon bei 3,5 to über dem Limit.

Dafür hast du sicher auch nen Beleg oder?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich musste vor ein paar Jahren erstmal einen meiner Onkel
beiseite nehmen und fragen,
ob man wirklich 5 Pfannen im WoMo benötigt.
...Spastofant...

er hatte schon 2 Reifenplatzer hinter sich.

Solar, schnell noch die 2. Wohnraum-Batterie angeklemmt,
also 3 an Bord...

Bier? natürlich 2 Kisten statt eine...

Der Wassertank muss bei der Abfahrt
auch nicht zwingend GANZ voll sein.

von Axel L. (axel_5)


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Udo S. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> wenn das wirklich so schlimm wäre
>
> Wie immer: Regeln sind dazu da sie zu ignorieren, da sie sowiso nur vom
> bösen Staat kommen um uns zu unterdrücken.

Sagen wir mal so: Die Regeln sind so inkonsequent, dass ich nicht an den 
Sicherheitsaspekt glaube. Ich kenne das Problem von meinem 
Bootsanhänger, es ist es schon abenteuerlich, wie unterschiedlich die 
Regeln in den verschiedenen Ländern sind.

In Deutschland darf ich 100 fahren, aber eine Überladung um mehr als 3% 
ist unglaublich gefährlich, ab 5% gibt es Punkte für Fahrer und Halter.
In Österreich darf ich nur 80 fahren, weil ja 100 lebensgefährlich und 
richtig teuer ist. Überladung ist da auch total schlimm, es gibt keine 
Toleranz.
Die Holländer sehen das mit dem Gewicht nicht so eng, da darf man 10% 
überladen.
Die Schweizer wiederum akzeptieren die eingetragene Erhöhung des 
zulässigen Gesamtgewichtes nicht, so das ich da gar nicht hin darf, 
jedenfalls nicht mit Boot.

Und alles angeblich im Namen der Sicherheit. Wobei die Zahl der Unfälle 
aufgrund von Überladung so gering ist, dass das nicht mal erfasst wird. 
Man kann also gar nicht vergleichen, ob Österreich jetzt weniger Unfälle 
hat als Holland. Aber die 100km/h Regelung in Deutschland führt 
anscheinend nicht zu mehr Unfällen, sonst hätte man die wieder 
gestrichen. Wobei ein Problem bei 100 km/h definitiv schwieriger zu 
handhaben ist als eines mit Überladung.

Somit ist die Aussage richtig, dass ein Wohnmobil erst überladen ist, 
wenn es gewogen wird, bis dahin merkt es keiner.

von Oliver S. (oliverso)


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Axel L. schrieb:
> In Deutschland darf ich 100 fahren, aber eine Überladung um mehr als 3%
> ist unglaublich gefährlich, ab 5% gibt es Punkte für Fahrer und Halter.

Entweder das eine, oder das andere. Beides zusammen passt nicht.

Oliver

von Gerhard M. (ggcode)


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Axel L. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Axel L. schrieb:
>>> wenn das wirklich so schlimm wäre
>>

> Sagen wir mal so: Die Regeln sind so inkonsequent, dass ich nicht an den
> Sicherheitsaspekt glaube. Ich kenne das Problem von meinem
> Bootsanhänger, es ist es schon abenteuerlich, wie unterschiedlich die
> Regeln in den verschiedenen Ländern sind.
>
> In Deutschland darf ich 100 fahren,

Unterbestimmten Voraussetzungen kann jedoch eine Tempo-100-Genehmigung 
von der zuständigen Verkehrsbehörde erteilt werden. Mit ihr dürfen Sie 
mit Ihrem Anhänger-Gespann statt mit höchstens 80 km/h mit bis zu 100 
km/h über die Autobahn und Kraftfahrstraßen (keine Landstraßen!) fahren. 
Die erforderliche Tempo-100-Plakette erhalten Sie bei Ihrer 
Zulassungsbehörde

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Viele Leute meinen ja offensichtlich immer noch,
dass man die angegebenen Geschwindigkeiten fahren MUSS,
obwohl es die Strasse überhaupt nicht hergibt.

Kurve? achwas... hundert...

Brücke? ziemlicher Seitenwind?
achwas 80...

Immer knallen, wat die Karre hergibt.

von Cyblord -. (cyblord)


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● J-A V. schrieb:
> Viele Leute meinen ja offensichtlich immer noch,
> dass man die angegebenen Geschwindigkeiten fahren MUSS,
> obwohl es die Strasse überhaupt nicht hergibt.
>
> Kurve? achwas... hundert...
>
> Brücke? ziemlicher Seitenwind?
> achwas 80...
>
> Immer knallen, wat die Karre hergibt.

Ist das dein gesundes Volksempfinden?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Das sind die Beklopptheiten, die ich hier jeden Tag sehe.

von Michael_Ohl (Gast)


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Die Wechselrichter, die ich im Wohnwagen (600VA Sinus 12V) und im Schiff 
(2500W Sinus 24V) habe, haben Schukosteckdosen mit Nullung eingebaut. 
Dahinter läuft einfach ein FI ohne Probleme. Im Wohnwagen brauche ich 
den für das Heizungsgebläse, den Warmwasserboiler den Fernseher und den 
NUC sowie die Aktivboxen. Manchmal auch fürs Laden von Notebooks oder 
Makita Akkus.
Im Schiff läuft meine ganze Küche darüber.
Ein Trenntrafo mit Nullung dahinter, im Schiff, ist bei einem 
Stahlschiff fast zwingend, da man nicht alle Geräte isoliert vom 
Schiffsrumpf betreiben kann. Eine Wasserpumpe mit Kontakt zum Rumpf oder 
einem geerdeten Tank reicht um jeden FI im Hafen sicher auszulösen. Den 
Schutzleiter nicht an zu schließen stellt auch nicht die beste Lösung 
dar, Deshalb ist ein Trenntrafo die Lösung des Problems, das auch zu 
erheblichem Lochfraß am Rumpf beitragen kann.
Einen Isowächter habe ich noch auf keinem Schiff gesehen, ist ja kein OP 
Saal.

mfG
Michael

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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es gibt all diese Dinge auch für 12V...

von Michael_Ohl (Gast)


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Ich kenne weder einen 32" Fernseher noch einen 4Flammigen Herd mit 
Backofen für 12V. Auch Mikrowelle und Geschirrspüler sowie Waschmaschine 
sind recht selten.

mfG
michael

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael_Ohl schrieb:
> 4Flammigen Herd mit Backofen

mit welchem Vehikel wenn man fragen darf?

Beim Campen reduziert man sich gewöhlich etwas.
Da kocht man gemeinhin auch auf Gas.

Du willst also 4 flammig kochen, am besten noch
mit einem Wechselrichter davor?

don't make me laugh

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> erheblichem Lochfraß am Rumpf

Aus dem Grunde gibt es auch Anlagen für den aktiven Korrosionsschutz. 
Oder es wird eine Erdung über eine Opferanode realisiert.

Nebenbei sei noch erwähnt, dass der TO sicherlich wech sein dürfte.

von Michael_Ohl (Gast)


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Eine 14,5m Motoryacht. Ich habe kein Gas im Schiff, sondern den 
Wechselrichter, 600Ah @ 24V und einen 11kW Dieselgenerator - nur ist der 
etwas Unangenehm um mal Würstchen heiß zu machen oder Nudeln an einem 
ruhigen Ankerplatz zu kochen.

mfG
Michael

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