Gast
#6348861
Hallo, ich würde mir gerne ein 12S Akkupack aus 18650 Zellen bauen. An das zugehörige BMS können 4 Temperatursensoren angeschlossen werden. Akkupack und BMS sollen dann in ein Gehäuse gebaut werden, so dass man es einfach aus dem Gerät entnehmen kann um es zu laden oder auch einfach nur zu tauschen. Die aus meiner Sicht einfachste Variante wäre, die Zellen mit Lötfahnen zu bestellen und auf einer Platine zu bestücken. Auf dieser Platine wären dann auch gleich die Temperatursensoren, Montagebohrungen, ein 15poliger Steckverbinder für's BMS, etc. Nun sagte mir ein Bekannter, dass ich das auf keinen Fall machen sollte, weil die Lötstellen die hohen Ströme nicht vertragen... (3-5A cont. / 15A peak). Stattdessen sollten die Zellen mit Nickelstreifen verschweißt werden. Aber ich frage mich: Wenn das Pack dann zusammengeschweißt wird, gibt es doch trotzdem wieder eine Lötverbindung für die Last. Was soll das denn dann für einen Unterschied machen? Außerdem löten wir doch Leistungsmosfets und Steckverbinder auch schon seit 1000 Jahren - auch bei wesentlich höheren Strömen... Übersehe ich was? Ich finde das konfektionieren eines Akkupacks mittels Platine viel schicker und komfortabler als einen Schwung Zellen in Pappe und Schrumpfschlauch einzuwickeln, 15 Balancingkabel irgendwie dranzutüddeln und ein paar Temperatursensoren dazwischen zu stopfen. Und montiert werden muss ja auch noch... Was spricht hier wirklich gegen Lötfahnen? Kennt sich da jemand aus?