Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Hohe Gehälter für Spezialisten in Polen


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von frager35 (Gast)


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Ich bekomme Angebote aus Polen, ohne aktiv zu sein bzw. zu verhandeln im 
Bereich von 18000zl das ist etwas über 4000 Euro. Dazu kommt private 
Krankenversicherung (bezahlt vom Arbeitgeber), man zahlt weniger 
Steuer...
Es handelt sich um Stellen in IT bzw. Embedded.
Ich selber komme aus Polen und jetzt frage ich mich, ob es sich noch 
überhaupt Lohnt in Deutschland zu arbeiten. Zweitens, wie will 
Dutschland Fachkräfte anwerben und nach Deutschland locken?

: Gesperrt durch Moderator
von Gassit (Gast)


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Brutto? Lol

von Jan H. (j_hansen)


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frager35 schrieb:
> Es handelt sich um Stellen in IT bzw. Embedded. Ich selber komme aus
> Polen und jetzt frage ich mich, ob es sich noch überhaupt Lohnt in
> Deutschland zu arbeiten.

Das musst du dich selber wissen.

> Zweitens, wie will Dutschland Fachkräfte
> anwerben und nach Deutschland locken?

Wirtschaft schwächelt, Autobau schwächelt. Jetzt muss man doch erst 
einmal die verwöhnten Sesselpupser unterbringen bevor man noch mehr 
Leute holt. Bedarf ist da wohl derzeit eher im Niedriglohnsektor.

von Dr. Glotze (Gast)


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frager35 schrieb:
> Ich selber komme aus Polen und jetzt frage ich mich, ob es sich noch
> überhaupt Lohnt in Deutschland zu arbeiten.

Kommt halt auf die jeweiligen Ansprüche an, polnische oder deutsche.

Deutsche Kultur:
https://www.test.de/file/image/f3/21/b70999d5-43a2-4467-b668-5bcd8abc59ec-web/5182734_FAQ_Kleingarten_600.webp

Polnische Kultur:
http://www.radiodienst.pl/wie-trinken-die-polen-2/

von Clever (Gast)


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Die polnische Wirtschaft boomt seit Jahren bereits. Seit dem EU Beitritt 
kommen die Polen an billige Kredite und können notwendige Investitionen 
tätigen (Strassenbau als Beispiel). Aktuell hat Polen das größte 
Wirtschaftswachstum in der EU. Hinzu kommt die Ausländerfeindlichkeit. 
Die Polen weigern sich wehement ihr Land von Ausländern überrennen zu 
lassen, die die Sozialkassen unnötig belasten.

Deutschland geht den Bach runter und bürgt mittlerweile für ganz Europa. 
Es kommen arme Menschen vom Balkan rüber, bekommen hier Kinder und 
kassieren Sozialleistungen. Es wird in Deutschland noch schlimmer 
werden. Ich bin prinzipiell nucht gegen Ausländer, aber für 
kontrollierte Einwanderung so wie in Kanada oder Australien.

Beitrag #6349296 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dr. Glotze (Gast)


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Clever schrieb:
> Die Polen weigern sich wehement ihr Land von Ausländern überrennen zu
> lassen, die die Sozialkassen unnötig belasten.

Die werden trotzdem überrannt:
https://www.handelsblatt.com/politik/international/einwanderung-polen-ist-hauptziel-fuer-arbeitsmigranten-aus-nicht-eu-laendern/23230236.html?ticket=ST-13141175-bTpiUeYLPouLAbGBQv7p-ap2

weil der Putin die Ukrainer aus ihrem Land vertreibt. Das liegt dem 
Russen im Blut, das er die Grenzen nach Westen verschiebt.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Clever schrieb:
> Die polnische Wirtschaft boomt seit Jahren bereits. Seit dem EU Beitritt
> kommen die Polen an billige Kredite und können notwendige Investitionen
> tätigen (Strassenbau als Beispiel). Aktuell hat Polen das größte
> Wirtschaftswachstum in der EU. Hinzu kommt die Ausländerfeindlichkeit.
> Die Polen weigern sich wehement ihr Land von Ausländern überrennen zu
> lassen, die die Sozialkassen unnötig belasten.
>
> Deutschland geht den Bach runter und bürgt mittlerweile für ganz Europa.
> Es kommen arme Menschen vom Balkan rüber, bekommen hier Kinder und
> kassieren Sozialleistungen. Es wird in Deutschland noch schlimmer
> werden. Ich bin prinzipiell nucht gegen Ausländer, aber für
> kontrollierte Einwanderung so wie in Kanada oder Australien.

Vom Balkan? Sozialleistungen?

Geiler Witz!

Hast du zuletzt einmal TV gesehen, wer da unter den 2 Millionen neu 
Zugereisten kam? Kleiner Tipp. Die Regionen liegen etwas weiter weg als 
der Balkan.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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frager35 schrieb:
> man zahlt weniger Steuer

Wie viel weniger? Ich habe in Deutschland über 4000€ netto.

frager35 schrieb:
> Ich selber komme aus Polen und jetzt frage ich mich, ob es sich noch
> überhaupt Lohnt in Deutschland zu arbeiten.

In einer deutschen Klitsche? Nein! In einem deutschen Konzern oder als 
Selbstständiger? Ganz sicher. Die ganzen polnischen Subunternehmener 
sind ja nicht ohne Grund hier unterwegs. Auf der Autobahn zwischen 
Hannover und Berlin haben 80% der Sprinter polnische, rumänische und 
bulgarische Kennzeichen.

Wenn du Polnisch und Deutsch kannst, dann lohnt es sich als 
Schnittstelle zu arbeiten. Die deutschen Werke in Polen brauchen für 
ihre deutschen Führungskräfte Leute die beide Sprachen können.

frager35 schrieb:
> Zweitens, wie will Dutschland Fachkräfte anwerben und nach Deutschland
> locken?

Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen.

von Martin (Gast)


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Hier tobt mal wieder der potthässliche Deutsche in seiner Kernfunktion 
als Ausländerhasser und rechtsreaktionärer Dummbeutel. Der Wutbürger & 
Nazi par ex­cel­lence.

Fazit: Die Welt und vor allem Europa wären besser dran ohne Deutsche. 
kwt.

von Senf D. (senfdazugeber)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> frager35 schrieb:
>> man zahlt weniger Steuer
>
> Wie viel weniger? Ich habe in Deutschland über 4000€ netto.

Meine Wenigkeit sogar über 5k € netto im Monat. Damit möchte ich hier 
nicht angeben, ich schreibe nur, wie es ist. Alleine letztes Jahr waren 
es 66k € netto.

> frager35 schrieb:
>> Ich selber komme aus Polen und jetzt frage ich mich, ob es sich noch
>> überhaupt Lohnt in Deutschland zu arbeiten.
>
> In einer deutschen Klitsche? Nein! In einem deutschen Konzern oder als
> Selbstständiger? Ganz sicher.

Ganz genau so sieht es aus. In Deutschland lässt es sich sehr gut und 
gerne leben. Man muss sich aber auch etwas schlau anstellen und einen 
guten Job bei einem vernünftigen Arbeitgeber machen. Das ist nicht zu 
viel verlangt, denn davon gibt es in Deutschland genügend.

von Programmierer (Gast)


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Andere wandern aus Polen aus, weil sie Angst vor der rechtsextremen 
Regierung haben, und ihr wollt wegen ein paar Euros mehr da hin?

https://www.jetzt.de/lgbtq/polen-das-sagen-queere-menschen-zur-wahl-von-andrzej-duda

Jetzt sind es "nur" die queeren Personen, aber an jedem findet sich 
irgendein Grund, warum er nicht dem Idealbild entspricht...

von Dr. Glotze (Gast)


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Programmierer schrieb:
> Andere wandern aus Polen aus,

Und das wo -historisch gesehen- eh halb Polen zu Deutschland gehört (und 
die andere Hälfte zum russischen Zarenreich).

https://www.bpb.de/cache/images/5/204485-st-galerie.jpg?BBC94


SCNR

von Stefan S. (stefan_sch)


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Programmierer schrieb:
> Andere wandern aus Polen aus, weil sie Angst vor der rechtsextremen
> Regierung haben, und ihr wollt wegen ein paar Euros mehr da hin?
>
> 
https://www.jetzt.de/lgbtq/polen-das-sagen-queere-menschen-zur-wahl-von-andrzej-duda
>
> Jetzt sind es "nur" die queeren Personen, aber an jedem findet sich
> irgendein Grund, warum er nicht dem Idealbild entspricht...

Glaub nicht immer alles, was dir die deutsche Provinzpresse vor die Nase 
setzt.

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie der deutsche Pöbel alles 
glaubt, was ihm die deutsche Presse erzählt.

Das ist wohl auch der Grund warum der Durchschnittsdeutsche sich für 
reich hält und glaubt in Italien, Spanien, Slowenien oder Polen lebten 
alle in Armut.

Laut EZB ist genau das Gegenteil der Fall!

: Bearbeitet durch User
von Viatorem (Gast)


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Gdańsk ist zur IT Cluster geworden, da die polnische Regierung hat 
besonderes attraktive Steuerermäßigungen für F&E intensive Unternehmen 
angeboten.

"With effect from 1 January 2018, Poland’s R&D deduction has been 
increased to 200%, providing for a saving of up to 38%, given Poland’s 
19% CIT rate."

https://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-rd-incentives-in-2018/$FILE/ey-rd-incentives-in-2018.pdf

"Many U.S. companies already have R&D interests based in Germany thanks 
to the industry clusters Germany has built utilizing a high-quality 
workforce. Until now, however, unlike many developed countries, 
Germany’s tax system has not directly rewarded business investment in 
R&D. While almost all of the 36 OECD countries have already shifted from 
directly funding R&D to providing tax incentives, Germany has lagged 
behind, making it one of just five OECD countries that don’t currently 
have R&D tax incentives.

Long anticipated, the new incentive would basically come in the form of 
a cash subsidy of 25% of what a company spends on R&D salaries and 
wages, up to EUR 500,000 each year."



https://www.duffandphelps.com/insights/publications/state-and-local-tax/germany-joins-oecd-countries-offering-r-and-d-tax-incentive

Sogar für Mittelständler sowas ist nicht attrakitve. 500K p.A., und nur 
für Lohn, und nicht Material.

Dann muss sic keiner fragen, warum die Tech Unternehmen nach Polan 
ziehen. Wenn es so weiter geht, es werden einfach die Produkte inland 
entwickelt, die es erlauben, IGM Gehälter zu bezahlen.

von Programmierer (Gast)


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Dr. Glotze schrieb:
> Und das wo -historisch gesehen- eh halb Polen zu Deutschland gehört

Ist es eine Form von Stockholm-Syndrom oder Cargo cult, den Faschismus 
des einstigen Besatzers zu übernehmen? Wenn man seine eigenen Leute 
bedroht, ist es kein Wunder wenn plötzlich ein Mangel an 
Fach/Arbeits-Kräften entsteht und die Gehälter steigen. Aber wenn man 
sich da einspannen lässt hat man auch nicht lange was davon; 1945 ging 
es den "guten Deutschen" auch nicht mehr so gut. Wenn EU-Sanktionen 
gegenüber Polen kommen, und das Land zu einer isolierten rechtsextremen 
Insel wird, kann man sich von seinem niedrig besteuerten Spitzengehalt 
auch nicht mehr viel kaufen. Die Reichsmark war irgendwann auch nicht 
mehr viel wert, hab ich gehört.

von Programmierer (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Glaub nicht immer alles, was dir die deutsche Provinzpresse vor die Nase
> setzt.

Ah, alles Lüge?

Stefan S. schrieb:
> Laut EZB ist genau das Gegenteil der Fall!

Dann ist das auch alles Lüge.

Reichtum besteht übrigens nicht nur in Euros auf dem Konto.

von Marek N. (bruderm)


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Ja, schon bald werden viele Deutsche mit Sprintern mit riesigen 
CB-Funk-Antennen nach Polen pendeln, um dort billige Gebrauchtwagen zu 
holen!!!!111einseinself

von Stefan S. (stefan_sch)


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Programmierer schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Glaub nicht immer alles, was dir die deutsche Provinzpresse vor die Nase
>> setzt.
>
> Ah, alles Lüge?
>
> Stefan S. schrieb:
>> Laut EZB ist genau das Gegenteil der Fall!
>
> Dann ist das auch alles Lüge.
>
> Reichtum besteht übrigens nicht nur in Euros auf dem Konto.

"Deutsche belegen beim Vermögen den letzten Platz"

https://www.welt.de/wirtschaft/article115143342/Deutsche-belegen-beim-Vermoegen-den-letzten-Platz.html

Der deutsche Michel ist völlig eingebildet. Am Geilsten ist aber, dass 
die deutsche Presse und die deutsche Regierung den Export- und Job-Boom 
feiern, während der deutsche Michel seinen Export über Target 2 selbst 
bezahlt.

Die Italiener lachen sich den Arsch ab. Und in Slowenien gehen die Leute 
mit Eigenheim ab 55 Jahre in Rente.

Der deutsche Michel arbeitet bis 67 für ein Rentenniveau von 40 % und 
kratzt dann in seiner Mietwohnung als Habenichts ab.

Aber hey. Alles Lüge... ROFL

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Viatorem schrieb:
> Sogar für Mittelständler sowas ist nicht attrakitve. 500K p.A., und nur
> für Lohn, und nicht Material.
> Dann muss sic keiner fragen, warum die Tech Unternehmen nach Polan
> ziehen. Wenn es so weiter geht, es werden einfach die Produkte inland
> entwickelt, die es erlauben, IGM Gehälter zu bezahlen.

Und der nächste Schritt: Von Polen in der Ukraine, denn die Ukrainer 
sind genau so klug wie die Polen, sogar die Sprache ist ähnlich, aber 
die Lohnkosten sind in der Ukraine/Weissrussland/Rumänien/Bulgarien nur 
halb so hoch wie in Polen. Dann von Osteuropa nach Bangladesch und 
Indien.

So funktioniert das für Textilien, aber nicht für komplexe Produkte. 
Tesla, Farasis, BASF, Porsche und CATL hätten auch nach Polen gehen 
können, aber sie haben Ostdeutschland bevorzugt. Das hat seine Gründe.

von Niko (Gast)


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Gehälter absolut zu vergleichen macht wenig Sinn. Ihr müsst schon die 
Kaufkraft vergleichen.

von frager35 (Gast)


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Jemand fragte, ob es brutto ist, ja es ist brutto, aber man sollte 
Preisindex beachten (siehe Eurostat) und ich habe nicht verhandelt. Ich 
denke 5000euro brutto kann man bekommen.
Ich arbeite bei einem Konzern unter IG-Metall, das hält mich noch hier. 
Aber die Autobranche bekommt immer mehr die Wandlung zu spüren, es ist 
die Frage wie lange es noch so gehen wird.
Zweitens hier bekommt man kaum Sachen wie in anderen Länder z.b. Bonus, 
Aktien, Optionen, Firmenwagen (das wird nicht oft angeboten) etc. na 
gut, Leistungszulage hat man.

Zu politischer Lage in Polen, das ist warum ich nicht unbedingt rüber 
möchte, PIS macht mich verückt.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Der deutsche Michel ist völlig eingebildet. Am Geilsten ist aber, dass
> die deutsche Presse und die deutsche Regierung den Export- und Job-Boom
> feiern, während der deutsche Michel seinen Export über Target 2 selbst
> bezahlt.
>
> Die Italiener lachen sich den Arsch ab. Und in Slowenien gehen die Leute
> mit Eigenheim ab 55 Jahre in Rente.
>
> Der deutsche Michel arbeitet bis 67 für ein Rentenniveau von 40 % und
> kratzt dann in seiner Mietwohnung als Habenichts ab.

Wenn die Italiener und Slowenier ihr Medianeinkommen mit dem deutschen 
vergleichen, vergeht ihnen schnell das lachen. Laut den spanischen und 
portugiesischen Kollegen verdient ein Ingenieur bei ihnen so viel wie 
ein Kassierer bei Lidl in Deutschland. Darum brauchen sie ihr 
Immobilienvermögen auch, denn für Miete bleibt nicht genug Geld übrig. 
Darum arbeiten sie in Deutschland, obwohl sie viel lieber in ihrer 
Heimat wären.

Siehe auch hier:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Einkommensverteilung_in_der_Europ%C3%A4ischen_Union

von Marek N. (bruderm)


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Darf man fragen, in welche Wojewodschaft / Region man dich abwerben 
möchte?

von Stefan S. (stefan_sch)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Der deutsche Michel ist völlig eingebildet. Am Geilsten ist aber, dass
>> die deutsche Presse und die deutsche Regierung den Export- und Job-Boom
>> feiern, während der deutsche Michel seinen Export über Target 2 selbst
>> bezahlt.
>>
>> Die Italiener lachen sich den Arsch ab. Und in Slowenien gehen die Leute
>> mit Eigenheim ab 55 Jahre in Rente.
>>
>> Der deutsche Michel arbeitet bis 67 für ein Rentenniveau von 40 % und
>> kratzt dann in seiner Mietwohnung als Habenichts ab.
>
> Wenn die Italiener und Slowenier ihr Medianeinkommen mit dem deutschen
> vergleichen, vergeht ihnen schnell das lachen. Laut den spanischen und
> portugiesischen Kollegen verdient ein Ingenieur bei ihnen so viel wie
> ein Kassierer bei Lidl in Deutschland. Darum brauchen sie ihr
> Immobilienvermögen auch, denn für Miete bleibt nicht genug Geld übrig.
> Darum arbeiten sie in Deutschland, obwohl sie viel lieber in ihrer
> Heimat wären.
>
> Siehe auch hier:
>
> 
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Einkommensverteilung_in_der_Europ%C3%A4ischen_Union

Falsch!

Die meisten Slowenen arbeiten hier, weil es gerade im Handwerk einen 
enormen Fachkräftemangel gibt. Ohne die Slowenen, Polen usw. wäre hier 
Schicht im Schacht.

Die Deutschen studieren lieber Blabla-Wissenschaften und die 
"Flüchtlinge" aus Afrika, Afghanistan oder dem Irak sonnen sich lieber 
in der sozialen Hängematte.

Die meisten Slowenen, die ich kenne, nutzen die deutschen Löhne und 
fahren am Freitag wieder nach Hause in den Süden. Im Rentenalter sitzt 
kein Mensch mehr von denen in Deutschland.

: Bearbeitet durch User
von frager35 (Gast)


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^^ Kattowitz, soweit ich weiß in allen Großstädten werden gute Gehälter 
bezahlt, also Warschau, Krakau, Breslau, Posen und Danzing.

Jetzt Microsoft und Google wollen über 3 Milliarden USD in Polen 
investieren: 
https://ahk.pl/medien/aktuelles/news-details/microsoft-und-google-wollen-ueber-3-milliarden-usd-in-polen-investieren

Am Anfang war ich froh hier zu arbeiten, aber jetzt ist man langsam 
frustriert :/ wenn man weiß, dass man  etwa den gleichen Lebensstandard 
erreichen könnte (manchmal besseren, wegen Preisindex). Aus rein 
privaten Gründen kann ich leider nicht so einfach zurückgehen :/

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Die meisten Slowenen arbeiten hier

Falsch. Die meisten Slowenen arbeiten in Slowenien, nicht in 
Deutschland.

Stefan S. schrieb:
> Die meisten Slowenen, die ich kenne

Wie viele sind das denn?

Stefan S. schrieb:
> nutzen die deutschen Löhne und fahren am Freitag wieder nach Hause in
> den Süden

Jeden Freitag über 1000km eine Richtung und Sonntag wieder zurück 
1000km? Der Dieselliter kostet dort auch über 1€, aber noch viel 
schlimmer ist es für das Privatleben. Wann lebt man von dem Geld? Ab 60?

von Marek N. (bruderm)


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Schlesien ist gut!
Ich sollte mal nach Zabrze zur Herzklinik.

von Clever (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Darf man fragen, in welche Wojewodschaft / Region man dich
> abwerben
> möchte?

Warum willst du es wissen? Dein Arsch bleibt in Deutschland. Wärst du 
halt nicht ausgewandert. Jetzt wieder zurück wollen, bist ne kleine 
Nutte?

Für mich sind die Deutschen komplette Vollidioten. Zahlen sich dumm und 
dämlich für die Versäumnisse der anderen EU-Länder. Die anderen Länder 
lachen nur noch über die Dummheit der Deutschen. Auch was die 
Klimapolitik angeht.
Aber wählt mal weiterhin schön die Grünen, dann könnt ihr bald wieder in 
einer Höhle schlafen. Und lasst noch mehr Araber ins Land. Dann habt ihr 
bald Verhältnisse wie in Schwedistan.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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frager35 schrieb:
> wenn man weiß, dass man  etwa den gleichen Lebensstandard  erreichen
> könnte (manchmal besseren, wegen Preisindex)

Medieneinkommen in EUR 2017 in Polen 7000€ und in Deutschland 22000€. Es 
ist nicht der gleiche Lebensstandard.

Das Preisniveau ist in Deutschland etwa 90% höher als in Polen, also 
etwa doppelt so hoch, aber dafür ist das deutsche Medianeinkommen auch 
3mal so hoch. Damit ist die Kaufkraft in Deutschland deutlich höher. 
Sonst würden die Polen auch nicht herkommen.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Clever schrieb:
> Aber wählt mal weiterhin schön die Grünen

Die Grünen waren in keiner der letzten Bundesregierungen. Es ist also 
dumm sie für die Politik der letzten 15 Jahre verantwortlich zu machen, 
an der sie gar nicht beteiligt waren.

von A. K. (prx)


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Stefan S. schrieb:
> Die meisten Slowenen, die ich kenne, nutzen die deutschen Löhne und
> fahren am Freitag wieder nach Hause in den Süden.

Tipps für jene, die es gerne andersrum machen wollen:
http://www.eu-info.de/arbeiten-europa/Arbeiten-in-der-EU/

: Bearbeitet durch User
von Stefan S. (stefan_sch)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Die meisten Slowenen arbeiten hier
>
> Falsch. Die meisten Slowenen arbeiten in Slowenien, nicht in
> Deutschland.
>
> Stefan S. schrieb:
>> Die meisten Slowenen, die ich kenne
>
> Wie viele sind das denn?
>
> Stefan S. schrieb:
>> nutzen die deutschen Löhne und fahren am Freitag wieder nach Hause in
>> den Süden
>
> Jeden Freitag über 1000km eine Richtung und Sonntag wieder zurück
> 1000km? Der Dieselliter kostet dort auch über 1€, aber noch viel
> schlimmer ist es für das Privatleben. Wann lebt man von dem Geld? Ab 60?

Klar. Slowenien liegt 1.000 km von Deutschland entfernt.

Hast du in Geo geschlafen oder verwechselst du Slowenien mit Spanien?

von Stefan S. (stefan_sch)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Clever schrieb:
>> Aber wählt mal weiterhin schön die Grünen
>
> Die Grünen waren in keiner der letzten Bundesregierungen. Es ist also
> dumm sie für die Politik der letzten 15 Jahre verantwortlich zu machen,
> an der sie gar nicht beteiligt waren.

Ja. Die Grünen sitzen schließlich nicht in den Landesparlamenten oder 
Kommunen.

Und Politik macht in Deutschland bekanntlich nur die Bundesregierung 
ganz ohne Bundesrat.

Ironie off.

von A. K. (prx)


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Stefan S. schrieb:
> Klar. Slowenien liegt 1.000 km von Deutschland entfernt.
> Hast du in Geo geschlafen oder verwechselst du Slowenien mit Spanien?

Erst nachmessen, dann spotten. Google sagt:
Deutschland - Slovenien 920 km (Flensburg 1400 km, Passau 450 km).

: Bearbeitet durch User
von Stefan S. (stefan_sch)


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A. K. schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Klar. Slowenien liegt 1.000 km von Deutschland entfernt.
>> Hast du in Geo geschlafen oder verwechselst du Slowenien mit Spanien?
>
> Erst nachmessen, dann spotten. Google sagt:
> Flensburg 1400 km, Passau 450 km.

Genau. Weil die meisten Slowenen in Flensburg leben oder nach Flensburg 
zum Arbeiten fahren.

Eventuell vorher informieren.

"Fast 60 % der slowenischen Staatsangehörigen leben im Süden 
Deutschlands (Bayern 30,2 % und Baden-Württemberg 29,2 %.) Danach folgen 
Nordrhein-Westfalen (16,8 %), Hessen (8,4 %), Berlin (4,1 %), 
Niedersachsen (3 %), Rheinland Pfalz (2,9 %) und Hamburg (1,2 %)"

http://www.berlin.embassy.si/index.php/index.php?id=936&L=2&tx_ttnews%5Btt_news%5D=28057&cHash=24a4cb3bd34544c20a7915adb3cbbd3c

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Klar. Slowenien liegt 1.000 km von Deutschland entfernt.
>
> Hast du in Geo geschlafen oder verwechselst du Slowenien mit Spanien?

Kassel was relativ zentral in Deutschland liegt, ist 1000km von 
Slowenien entfernt. Hamburg, Bremen, Osnabrück, das Ruhrgebiet und Kiel 
deutlich sogar deutlich weiter. Hast du in Geo geschlafen?

von Stefan S. (stefan_sch)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Klar. Slowenien liegt 1.000 km von Deutschland entfernt.
>>
>> Hast du in Geo geschlafen oder verwechselst du Slowenien mit Spanien?
>
> Kassel was relativ zentral in Deutschland liegt, ist 1000km von
> Slowenien entfernt. Hamburg, Bremen, Osnabrück, das Ruhrgebiet und Kiel
> deutlich sogar deutlich weiter. Hast du in Geo geschlafen?

Achso. Du glaubst also Kassel ist die Hauptstadt für die meisten 
Slowenen und zentrale Anlaufstelle für ihre Arbeitsaufnahme.

Und du glaubst bestimmt auch, dass die Cowboys die Ureinwohner der USA 
sind.

von Schwäbische Hausfrau (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Sonst würden die Polen auch nicht herkommen.

Die kommen ja auch nur hierher, weil sie nur einen kleinen Teil ihrer 
Bezahlung hier ausgeben und den Rest im Heimatland.
Gerade unser Niedriglohnbereich, da wo die "Fachkräfte" gesucht werden, 
ist mittlerweile durch den lächerlichen ML, der durch Betrug bei 
Arbeitszeiterfassung und Unterkunftskosten, noch weit unterlaufen wird 
plus die deutsche Abgabenlast, selbst für die Polen unattraktiv im 
Angestelltenverhältnis geworden. Lohnt sich nur noch für die selbständig 
und den Rest machen Bulgaren und Rumänen. Deutschland bekommt es durch 
weitere Lohnentkoppelung aber auch noch hin, dass selbst für diese 
Nationen das Arbeiten in Dütscheland finanziell unattraktiv wird.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Fast 60 % der slowenischen Staatsangehörigen leben im Süden Deutschlands
> (Bayern 30,2 % und Baden-Württemberg 29,2 %.)

Selbst 600km aus Bayern oder 750km aus BW eine Richtung, also 
1200-1500km am Wochenende sind ein heftiger Einschnitt in das 
Privatleben. Durchschnittstempo zu Stoßzeiten vielleicht 80km/h. Die 
kommen in der Nacht von Freitag auf Samstag an und können Sonntag Mittag 
gleich wieder los.

Stefan S. schrieb:
> Ja. Die Grünen sitzen schließlich nicht in den Landesparlamenten oder
> Kommunen.
>
> Und Politik macht in Deutschland bekanntlich nur die Bundesregierung
> ganz ohne Bundesrat.
>
> Ironie off.

Welche Ironie? Rot-Grün hatte doch schon alleine die erforderlichen 
Mehrheiten. Wer glaubt der eine grüne Ministerpräsident könnte die 
Politik der 15 anderen Bundesländer so sehr prägen, dass er fast nur 
seine Interessen durchsetzt, der ist herrlich naiv. Werd Erwachsen und 
pass in Geo auf.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Rot-Grün

Meinte Schwarz-Rot

von Reinhard S. (rezz)


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Stefan S. schrieb:
> Eventuell vorher informieren.
>
> "Fast 60 % der slowenischen Staatsangehörigen leben im Süden
> Deutschlands (Bayern 30,2 % und Baden-Württemberg 29,2 %.) Danach folgen
> Nordrhein-Westfalen (16,8 %), Hessen (8,4 %), Berlin (4,1 %),
> Niedersachsen (3 %), Rheinland Pfalz (2,9 %) und Hamburg (1,2 %)"

Immer diese Wirtschaftsflüchtlinge... :D

Wenn sie hier leben und ihren Wohnsitz haben werden sie kaum jedes 
Wochenende heimfahren.

von Clever (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb im Beitrag #6349505
> Welche Ironie? Rot-Grün hatte doch schon alleine die erforderlichen
> Mehrheiten. Wer glaubt der eine grüne Ministerpräsident könnte die
> Politik der 15 anderen Bundesländer so sehr prägen, dass er fast nur
> seine Interessen durchsetzt, der ist herrlich naiv. Werd Erwachsen und
> pass in Geo auf.

Rot-Grün unter Schröder und seine AGENDA2010 ist vorwiegend 
verantwortlich für den gigantischen Niedriglohnsektor den wir heute 
haben. Deswegen ist die SPD auch bei den meisten Wählern unten durch.

von A. K. (prx)


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Schwäbische Hausfrau schrieb:
> dass selbst für diese
> Nationen das Arbeiten in Dütscheland finanziell unattraktiv wird.

Mach dir keine Sorgen. Immerhin importiert man auch so einige 
Arbeitskräfte von weiter weg. Bei denen es teilweise unwahrscheinlich 
ist, dass sie so bald wieder zurück können.

von Stefan S. (stefan_sch)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Fast 60 % der slowenischen Staatsangehörigen leben im Süden Deutschlands
>> (Bayern 30,2 % und Baden-Württemberg 29,2 %.)
>
> Selbst 600km aus Bayern oder 750km aus BW eine Richtung, also
> 1200-1500km am Wochenende sind ein heftiger Einschnitt in das
> Privatleben. Durchschnittstempo zu Stoßzeiten vielleicht 80km/h. Die
> kommen in der Nacht von Freitag auf Samstag an und können Sonntag Mittag
> gleich wieder los.
>
> Stefan S. schrieb:
>> Ja. Die Grünen sitzen schließlich nicht in den Landesparlamenten oder
>> Kommunen.
>>
>> Und Politik macht in Deutschland bekanntlich nur die Bundesregierung
>> ganz ohne Bundesrat.
>>
>> Ironie off.
>
> Welche Ironie? Rot-Grün hatte doch schon alleine die erforderlichen
> Mehrheiten. Wer glaubt der eine grüne Ministerpräsident könnte die
> Politik der 15 anderen Bundesländer so sehr prägen, dass er fast nur
> seine Interessen durchsetzt, der ist herrlich naiv. Werd Erwachsen und
> pass in Geo auf.

Erzähl mir keine Märchen! Ich fahre oft nach Slowenien aus München 
heraus und brauche 4h. Im Schnitt mit Pause rund 5 h.

Die Autobahnen sind voll von slowenischen Transportern am Wochenende.

Zudem sind die Autobahnen in Österreich und Slowenien im Gegensatz zu 
den deutschen Rumpel-Strassen auch durchgehend mit 100 km/h befahrbar.

Und seit wann müssen die Grünen Ministerpräsidenten stellen, um ihre 
Politik durchzusetzen?

Es reichen Regierungsbeteiligungen und eine willige Presse.

Oder ist dir etwa entgangen das laut Studien die Mehrheit der deutschen 
Journalisten linksgrün ticken?

von A. K. (prx)


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Stefan S. schrieb:
> Und seit wann müssen die Grünen Ministerpräsidenten stellen, um ihre
> Politik durchzusetzen?

Jetzt fehlen dem Thread eigentlich nur noch Bill Gates und George Soros.

> Oder ist dir etwa entgangen das laut Studien die Mehrheit der deutschen
> Journalisten linksgrün ticken?

Je weiter rechts man selbst ist, desto linksgrüner wirken die Anderen.

: Bearbeitet durch User
von kurwa mać (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Schlesien ist gut!
> Ich sollte mal nach Zabrze zur Herzklinik.

In Zabrze lebt auch die Familie Popolski
Youtube-Video "Pawel Popolski: "Außer der Rand und der Band" ganze Folge"

Außer der Rand und der Band...

von Stefan S. (stefan_sch)


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A. K. schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Und seit wann müssen die Grünen Ministerpräsidenten stellen, um ihre
>> Politik durchzusetzen?
>
> Jetzt fehlen dem Thread eigentlich nur noch Bill Gates und George Soros.
>
>> Oder ist dir etwa entgangen das laut Studien die Mehrheit der deutschen
>> Journalisten linksgrün ticken?
>
> Je weiter rechts man selbst ist, desto linksgrüner wirken die Anderen.

Ja. Und je weniger Argumente man selbst hat, umso mehr "Rechts" oder 
"Nazi" sind die anderen.

von Programmierer (Gast)


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Clever schrieb:
> Für mich sind die Deutschen komplette Vollidioten. ... Die anderen Länder
> lachen nur noch über die Dummheit der Deutschen.

Diese Minderwertigkeitskomplexe sind auch typisch deutsch.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Erzähl mir keine Märchen! Ich fahre oft nach Slowenien aus München
> heraus und brauche 4h. Im Schnitt mit Pause rund 5 h.

Es ist dumm von Bayern und BW zu sprechen, aber pauschal die Zeit aus 
München zu unterstellen. Dann schreib nächstes Mal "von München" dazu, 
aber dann sind es nicht mehr 60% der Slowenen.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Oder ist dir etwa entgangen das laut Studien die Mehrheit der deutschen
> Journalisten linksgrün ticken?

Quelle?

von Marek N. (bruderm)


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Ich bin nicht stolz Deutscher/Pole/Schlesier/sonstwas zu sein.

Ich bin froh, dass ich mehrsprachig aufgewachsen bin und mehrere 
Kulturen und Traditionen kennen gelernt habe.

von Stefan S. (stefan_sch)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Erzähl mir keine Märchen! Ich fahre oft nach Slowenien aus München
>> heraus und brauche 4h. Im Schnitt mit Pause rund 5 h.
>
> Es ist dumm von Bayern und BW zu sprechen, aber pauschal die Zeit aus
> München zu unterstellen. Dann schreib nächstes Mal "von München" dazu,
> aber dann sind es nicht mehr 60% der Slowenen.

Nicht weniger dumm ist es, Kassel als Zentrum zu nehmen oder gar 
Flensburg und diese Orte als Städte für slowenische Pendler zu 
definieren.

Hast du noch nie etwas von Grenzpendlern gehört?

von Stefan S. (stefan_sch)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Oder ist dir etwa entgangen das laut Studien die Mehrheit der deutschen
>> Journalisten linksgrün ticken?
>
> Quelle?

"Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links"

https://www.nzz.ch/international/das-herz-des-deutschen-journalisten-schlaegt-links-ld.1434890

"Rot-grüner Mainstream: Die zwei Gründe, weshalb Journalisten viel 
linker als das Land sind"

https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/der-schwarze-kanal-warum-sind-die-meisten-journalisten-links_id_11639898.html

Noch Fragen?

von Programmierer (Gast)


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Stefan S. schrieb:
> Noch Fragen?

Aus Sicht des Focus ist doch alles links.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Journalisten sind grün und links

Eine Studie vergleicht die politischen Einstellungen von Journalisten in 
17 Ländern. Resultat: Die Redaktionen sind kein Abbild der Bevölkerung.

https://www.bazonline.ch/leben/gesellschaft/journalisten-sind-gruen-und-links/story/17603575

Seit wann stellt der Focus dänische Studien aus?

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Stefan S. schrieb:
>> Je weiter rechts man selbst ist, desto linksgrüner wirken die Anderen.
>
> Ja. Und je weniger Argumente man selbst hat, umso mehr "Rechts" oder
> "Nazi" sind die anderen.

Nö. Umgekehrt funktioniert das unstrittig genauso, denn das pflegen die 
Rechten mit Recht immer wieder zu betonen. Je weiter links man ist, 
desto Nazi die anderen.

Es gibt natürlich Zeitgenossen, die sich seit zig Jahren unverrückbar in 
der Mitte verorten, aber verwondert feststellen, wie der Rest der Welt 
immer weiter nach links wandert. Gelegentlich sollte man halt die eigene 
Positionsmessung neu kalibrieren. Sollte man bei teuren Messinstrumenten 
ja auch.

von Reinhard S. (rezz)


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Stefan S. schrieb:
> Erzähl mir keine Märchen! Ich fahre oft nach Slowenien aus München
> heraus und brauche 4h. Im Schnitt mit Pause rund 5 h.

Ja toll, aus München. Der Hauptstadt Deutschlands... Hättest du die 
Beiträge vorher gelesen wären dir auch die 450km von Passau aus 
aufgefallen.

Verdient man in München so schlecht, das man zum arbeiten nach Slowenien 
muss?

> Zudem sind die Autobahnen in Österreich und Slowenien im Gegensatz zu
> den deutschen Rumpel-Strassen auch durchgehend mit 100 km/h befahrbar.

Wenn du nicht grad ne Baustelle hast klappt das auch in Deutschland. 
Abgesehen davon ist "Durchschnittsgeschwindigkeit" auf der Autobahn was 
anderes als für die Gesamtstrecke...

> Oder ist dir etwa entgangen das laut Studien die Mehrheit der deutschen
> Journalisten linksgrün ticken?

Dazu hat A.K. alles gesagt.

: Bearbeitet durch User
von Stefan S. (stefan_sch)


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A. K. schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>>> Je weiter rechts man selbst ist, desto linksgrüner wirken die Anderen.
>>
>> Ja. Und je weniger Argumente man selbst hat, umso mehr "Rechts" oder
>> "Nazi" sind die anderen.
>
> Nö. Umgekehrt funktioniert das unstrittig genauso, denn das pflegen die
> Rechten mit Recht immer wieder zu betonen. Je weiter links man ist,
> desto Nazi die anderen.
>
> Es gibt natürlich Zeitgenossen, die sich seit zig Jahren unverrückbar in
> der Mitte verorten, aber verwondert feststellen, wie der Rest der Welt
> immer weiter nach links wandert. Gelegentlich sollte man halt die eigene
> Positionsmessung neu kalibrieren. Sollte man bei teuren Messinstrumenten
> ja auch.

Im Gegensatz zu dir habe ich alle Argumente auf meiner Seite.

Als Beweis dafür muss man nur das Parteiprogramm der CDU vor 20 Jahren 
heranziehen oder früher.

Egal ob Familie, EU No-Bailout, Migration, Bundeswehr, Atomkraft oder 
innere Sicherheit. Alles, aber auch alles wurde dem linksgrünen 
Zeitgeist geopfert.

Und du besitzt hier die Frechheit ohne ein einziges Argument anderen 
eine "Kalibrierung" zu empfehlen.

Die empfehle ich eher dir!

: Bearbeitet durch User
von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Programmierer schrieb:
> Clever schrieb:
>> Für mich sind die Deutschen komplette Vollidioten. ... Die anderen
>> Länder lachen nur noch über die Dummheit der Deutschen.
>
> Diese Minderwertigkeitskomplexe sind auch typisch deutsch.

Vor allem ist es einfach falsch. Beim Vermögen führen zwar die 
Südeuropäer wegen ihrer hohen Eigenheimquote, aber selbstbewohnt bringt 
dir dieses Vermögen erst etwas sobald du es veräußerst. Dafür haben die 
Deutschen bei einem meist ähnlichen Preisniveau ein deutlich höheres 
Medianeinkommen.

Anders gesagt: Lieber das geerbte selbstbewohnte Einfamilienhaus in 
Portugal und deswegen schon viel mehr Vermögen, aber nur 11.000€ 
Einkommen ODER
in Deutschland zur Miete wohnen und letztes Jahr 25.000€ Einkommen? 
Abgesehen von Münchnern zahlen die wenigsten Deutschen vierstellige 
Monatskaltmiete.

Die Preise im Supermarkt sind gar nicht so unterschiedlich. Die 
deutschen Preise sind ja auch nur so günstig weil wir Osteuropäer in 
Containern hausen wie bei Tönnies.

Diese Argumente vergessen die AfD und Nazis gerne, wenn das Vermögen als 
Gegenargument zur EU aufgeführt wird.

von VorzeigeAleman (Gast)


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Also wenn du als Student an der Kasse arbeitest und mit Salamalekum 
begrüßt wirst weißt du, dass Deutschland im Arsch ist.

von Reinhard S. (rezz)


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Stefan S. schrieb:
> Nicht weniger dumm ist es, Kassel als Zentrum zu nehmen oder gar
> Flensburg und diese Orte als Städte für slowenische Pendler zu
> definieren.

Es sollte nur aufzeigen, das Ergebnisse varieren können...

> Hast du noch nie etwas von Grenzpendlern gehört?

Von Slowenien ins deutsche Grenzgebiet BaWü?

A. K. schrieb:
> Es gibt natürlich Zeitgenossen, die sich seit zig Jahren unverrückbar in
> der Mitte verorten, aber verwondert feststellen, wie der Rest der Welt
> immer weiter nach links wandert. Gelegentlich sollte man halt die eigene
> Positionsmessung neu kalibrieren. Sollte man bei teuren Messinstrumenten
> ja auch.

Alternativ wandert der Rest der Welt nach rechts, abhängig vom 
persönlichen Standpunkt und natürlich dem eigenen Medienkonsum.

von Stefan S. (stefan_sch)


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"Angela Merkel - Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!"

Youtube-Video "Angela Merkel - Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!"

Oder auch geil sind die Statements zur Atomkraft.

oder zu No-Bailout.

https://lh3.googleusercontent.com/proxy/42tikwtjW66ZhBHaXUInFNxd0ncKt4dOPgsUW2d5O6RuOiXbLIM_tiMIoPxnSUcxoppwVIFIEFXwfiPJf45Dtd7E4Mn8E5dUd6c

Aber klar. Die alten CDU/CSUler sind alle heute "Nazi". Und ein 
Linksruck fand nie statt.

Ironie off.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Reinhard S. schrieb:
>> Hast du noch nie etwas von Grenzpendlern gehört?
>
> Von Slowenien ins deutsche Grenzgebiet BaWü?

War unlängst eine Zeit lang schwer aus der Mode gekommen. Da gabs so 
hübsche Bilder direkt vor hier, bei denen Paare schon hätten schwimmen 
müssen, um sich wieder ein Bussi geben zu können, weils an Land 
plötzlich wieder mittendrin zwei Zäune in ausreichend Abstand gab. Ok, 
Slovenien war nicht, aber zur Schweiz gibts in normalen Zeiten auch 
einigen beruflichen oder sonstwie finanziell motivierten Grenzverkehr.

: Bearbeitet durch User
von Schwäbische Hausfrau (Gast)


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A. K. schrieb:
> Mach dir keine Sorgen. Immerhin importiert man auch so einige
> Arbeitskräfte von weiter weg. Bei denen es teilweise unwahrscheinlich
> ist, dass sie so bald wieder zurück können.

Wobei davon viele, nicht alle!, davon recht problematisch sind und wenig 
Arbeitsnutzen haben und viel mehr Kosten und Probleme verursachen.
Aus Arbeitnehmersicht könnte man sich darüber auf den ersten Blick 
freuen, da aber die AG diese Verluste über die Sozialkassen voll an die 
AN weiterreichen, gibt es es da auch nix für AN zu lachen.
In erster Linie dürfte der geförderte Import dieser Menschen dazu 
dienen, unsere Wohnkosten zu erhöhen und die Massenkonsumbranche 
anzukurbeln, gesponsert durch Abgaben der restlichen AN. Und vielleicht 
die Krisenregionen kurzzeitig durch die Aufnahme des Überhangs an jungen 
Männern zu stabilisieren. Im Endeffekt ein weiterer Sargnagel für das 
"starke" Deutschland und damit auch für die EU.

von A. K. (prx)


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Schwäbische Hausfrau schrieb:
> Wobei davon viele, nicht alle!, davon recht problematisch sind und wenig
> Arbeitsnutzen haben und viel mehr Kosten und Probleme verursachen.

Das sehe ich ganz entspannt, wenn ich beispielhaft an meinen 
Arbeitskollegen denke.

von frager35 (Gast)


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Stefan S. schrieb:
>> Stefan S. schrieb:
>>> nutzen die deutschen Löhne und

EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Medieneinkommen in EUR 2017 in Polen 7000€ und in Deutschland 22000€. Es
> ist nicht der gleiche Lebensstandard.
>
> Das Preisniveau ist in Deutschland etwa 90% höher als in Polen, also
> etwa doppelt so hoch, aber dafür ist das deutsche Medianeinkommen auch
> 3mal so hoch. Damit ist die Kaufkraft in Deutschland deutlich höher.
> Sonst würden die Polen auch nicht herkommen.

Ja, alles OK, aber ich rede von Spezilisten z.b. IT. Ist mir auch klar, 
dass man in DE mehr verdient. BTW. jetzt das Medianeinkommen ist höher, 
weil die Gehälter jährlich sehr schnell steigen.

Aber:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ungleiche-loehne-in-deutschland-deutschland-hat-ein-lohnproblem-1.3634993

>"Im Jahr 2015 waren die realen Bruttolöhne der unteren 40 Prozent zum Teil 
>deutlich niedriger als 1995", heißt es weiter. Ihr Arbeitsentgelt besitzt >heute 
weniger Kaufkraft als vor 20 Jahren. Das bedeutet, dass ein Großteil >"unserer 
Bevölkerung nicht mehr voran kommt", warnt Machnig. "Den Kindern >geht es auf 
einmal schlechter als ihren Eltern."

Ich denke, es ist ein Problem in Deutschland. Mich wunder, das die Leute 
es einfach so hinnehmen. Vielleicht weil die Deutschen sehr 
obrigkeitshörig sind? keine Ahnung. In anderen Länder (siehe Frankreich) 
würden die Leute beim so einem lebensstandard verlust auf die Strasse 
gehen bzw. würden populisten an die Macht kommen.

Was mich auch wundert, dass hier in Stellenanzeigen nie das mögliche 
Gehalt angegeben wird, warum? Das sollte auch geändert werden.

von Stefan S. (stefan_sch)


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frager35 schrieb:

> Ich denke, es ist ein Problem in Deutschland. Mich wunder, das die Leute
> es einfach so hinnehmen. Vielleicht weil die Deutschen sehr
> obrigkeitshörig sind? keine Ahnung. In anderen Länder (siehe Frankreich)
> würden die Leute beim so einem lebensstandard verlust auf die Strasse
> gehen bzw. würden populisten an die Macht kommen.
>
> Was mich auch wundert, dass hier in Stellenanzeigen nie das mögliche
> Gehalt angegeben wird, warum? Das sollte auch geändert werden.

Weil die Mehrheit der Deutschen alles glaubt, was die deutsche 
Provinzpresse ihnen über die Welt vorgaukelt.

Und laut Presse und allen voran der großartigsten Kanzlerin aller 
Zeiten, Angela Merkel, leben wir im besten Deutschland aller Zeiten.

Da werden sich noch einige umsehen, was da auf uns zukommt. Wenn ich mir 
allein die Energiewende ansehe, muss ich lachen!

Nach uns die Sintflut!

von A. K. (prx)


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Stefan S. schrieb:
> Und du besitzt hier die Frechheit ohne ein einziges Argument anderen
> eine "Kalibrierung" zu empfehlen.

Mitte ist per Definition da, wo links und rechts davon ungefähr gleich 
viel ist. Vorher wie hinterher. Wenn sich die Mehrheit in eine Richtung 
bewegen sollte, muss man sich also mit ihr bewegen, um relativ an der 
gleichen Stelle zu verharren. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Stefan S. (stefan_sch)


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A. K. schrieb:
> Stefan S. schrieb:
>> Und du besitzt hier die Frechheit ohne ein einziges Argument anderen
>> eine "Kalibrierung" zu empfehlen.
>
> Mitte ist per Definition da, wo links und rechts davon ungefähr gleich
> viel ist. Vorher wie hinterher. Wenn sich die Mehrheit in eine Richtung
> bewegen sollte, muss man sich also mit ihr bewegen, um relativ an der
> gleichen Stelle zu verharren. ;-)

Wenn es bloß so wäre, dass die Mehrheit sich nach links bewegt hätte.

Stattdessen hat sich ein elitärer Kreis mit zweifelhaften Interessen 
nach links bewegt und der Rest wird mitgeschleift.

Allen voran die Politik Arm in Arm mit den Medien.

Das was beispielsweise in den USA, in China, in Australien oder in 
Dänemark normal ist, nämlich die Einwanderung zu kontrollieren, ist in 
Deutschland heute rechtsradikal.

Soviel zum Kompass im Jahr 2020.

Mir aber egal. Dann müssen die Deutschen eben erneut die Realität 
schmerzhaft erlernen.

von Programmierer (Gast)


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VorzeigeAleman schrieb:
> Also wenn du als Student an der Kasse arbeitest und mit Salamalekum
> begrüßt wirst weißt du, dass Deutschland im Arsch ist.

Oh graus, die Supermarkt-Kunden heute wünschen einem heutzutage schon 
Frieden. Wie furchtbar!

EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Vor allem ist es einfach falsch

Genau!

Jetzt müsste man mal objektiv den Lebensstandard vergleichen. 
Hierzulande zahlt man zwar viel Steuern. Dafür hat man ein 
(vergleichsweise) gutes Bildungssystem, Gesundheitssystem, 
Verkehrs-Infrastruktur, geringe Korruption usw. Gerade in der 
Corona-Krise hat unsere Regierung mit beispielhafter Effektivität und 
Rationalität gehandelt. Da können sich viele andere Staaten eine Scheibe 
von abschneiden.
Das würde ich einem Land bevorzugen, wo man all das nicht hat, dafür 
aber mehr Geld.

Die Deutschen wissen gar nicht wie gut sie es haben. Man kann hier sehr 
gut leben ohne sich viel Sorgen machen zu müssen. Die Leute, die sich am 
Lautesten beschweren, sind meistens die, denen es am Besten geht und die 
sich von der Angst für Deutschland o.ä. gruseln lassen.

In meiner Stadt leben viele der ach so bösen Flüchtlinge und auch sonst 
viele Araber. Haben die mir persönlich schon mal irgendwelche Probleme 
gemacht? Nö! Die machen all die Jobs, für die sich die Deutschen zu fein 
sind (z.B. Zugführer - werden dringend gesucht). Die Kirchenglocken 
klingeln mich Sonntags effektiver wach als die Moschee (hierzulande ja 
ohne Muezzin), obwohl letztere wahrscheinlich besser besucht sind.

von Felix U. (ubfx)


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Hätte ich denn als deutscher Master/Dr.-Ing eine Chance auf einen 
Arbeitsplatz in Polen, auch wenn ich kein polnisch spreche? 
Englischkenntnisse sind natürlich ausreichend vorhanden.

von Mark B. (markbrandis)


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Senf D. schrieb:
> Man muss sich aber auch etwas schlau anstellen und einen
> guten Job bei einem vernünftigen Arbeitgeber machen. Das ist nicht zu
> viel verlangt, denn davon gibt es in Deutschland genügend.

Dann nenn doch gerne mal ein paar?

von A. K. (prx)


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Programmierer schrieb:
> Die Deutschen wissen gar nicht wie gut sie es haben.

Doch, sie wissen es. Andernfalls wären die anderen nicht so stinksauer 
darüber, dass sie sich wie die Lemminge verhielten. Nur sind die 
Unzufriedenen lauter.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Deutschland hat noch einen einigermaßen gut funktionieren Arbeits- und 
Sozialstaat.

Aber man arbeitet mit Eifer daran, das zu ändern.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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frager35 schrieb:
> Ich denke, es ist ein Problem in Deutschland. Mich wunder, das die Leute
> es einfach so hinnehmen. Vielleicht weil die Deutschen sehr
> obrigkeitshörig sind? keine Ahnung. In anderen Länder (siehe Frankreich)
> würden die Leute beim so einem lebensstandard verlust auf die Strasse
> gehen bzw. würden populisten an die Macht kommen.

Was hat es den Franzosen denn gebracht? Sie zahlen ähnlich viel Steuern 
und haben ein ähnliches Medianeinkommen.

Also ich habe heute einen viel höheren Lebensstandard als 1995. Jeder 
ist seines Glückes Schmied. Auch wenn die AfD regieren würde, hätten die 
unterdurchschnittlich gebildeten Leute aus strukturschwachen Regionen 
nicht mehr Geld.

Felix U. schrieb:
> Englischkenntnisse sind natürlich ausreichend vorhanden.

Aber nicht bei der Bevölkerung dort. Da ist das Englisch noch 
katastrophaler als in Deutschland. Genau wie in Russland und der 
Ukraine.

Mark B. schrieb:
> Dann nenn doch gerne mal ein paar?

DAX, MDAX, IGM, IG BCE. Da ist im 100km Umkreis eig immer etwas dabei. 
Außer man wohnt im Osten, was bei den meisten AfD Wählern zutrifft.

von Hör auf! (Gast)


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Ihr wisst schon, dass Deutschland das größte Land in Europa ist und 
unangefochten die größte Volkswirtschaft auf dem Kontinent?

Und selbstverständlich zahlt Deutschland den anderen EU-Ländern viel 
Geld. Die EU-Länder sind die wichtigsten Handelspartner der BRD. Gehen 
diese pleite, kauft niemand mehr unsere Produkte.

Zum Glück sind unsere Politiker schlauer als die meisten Sprüche-Klopfer 
hier und sehen das große Ganze. Gerade unsere Export-Industrie wird 
aufgrund der jüngsten EU-Hilfen in den nächsten Jahren prächtig 
verdienen. Der Euro wirkt hier zusätzlich.

Jetzt in der Corona-Krise zeigt sich erneut die Leistungsfähigkeit von 
Deutschland. Es gibt wohl kaum ein Land, das die Krise ähnlich gut 
meistert. Das ist z. B. nur aufgrund der hohen Steuer- und SV-Abgaben 
möglich. Deswegen zahle ich gerne. Die Alternative wären US-Verhältnisse 
hier.

@Slowenien-Versteher Stefan
Warum bist du in Deutschland?
Geh doch mit deinen AfD-Brüdern ins gelobte Land. Dank der bösen EU gibt 
es sogar die Personenfreizügigkeit. Jeder EU-Bürger kann in jedem 
EU-Land leben und arbeiten. Dann kannst du auch endlich die herrlichen 
slowenischen Straßen genießen, lol.

von Maxe (Gast)


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frager35 schrieb:
> Ich denke, es ist ein Problem in Deutschland. Mich wunder, das die Leute
> es einfach so hinnehmen. Vielleicht weil die Deutschen sehr
> obrigkeitshörig sind? keine Ahnung. In anderen Länder (siehe Frankreich)
> würden die Leute beim so einem lebensstandard verlust auf die Strasse
> gehen bzw. würden populisten an die Macht kommen.
Ist denn die Situation in Frankreich besser? Helfen gelbe Westen gegen 
Preaekarisierung?

Vielleicht sind viele deutsche Michel (und franzoesische und...) einfach 
zu schlau sich vor irgendwelche Kaerren spannen zu lassen.

von Stefan S. (stefan_sch)


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Hör auf! schrieb:

> @Slowenien-Versteher Stefan
> Warum bist du in Deutschland?
> Geh doch mit deinen AfD-Brüdern ins gelobte Land. Dank der bösen EU gibt
> es sogar die Personenfreizügigkeit. Jeder EU-Bürger kann in jedem
> EU-Land leben und arbeiten. Dann kannst du auch endlich die herrlichen
> slowenischen Straßen genießen, lol.

Geh halt du mit deinen kommunistisch-sozialistischen Links-Brüdern aus 
der DDR!

Am Besten verziehst du dich nach Venezuela!

Die DDR-Watschel-Ente mit Rautenkomplex nimmst du idealerweise auch 
gleich mit.

: Bearbeitet durch User
von Schwäbische Hausfrau (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Was hat es den Franzosen denn gebracht? Sie zahlen ähnlich viel Steuern
> und haben ein ähnliches Medianeinkommen.

Dem unteren Viertel mit Arbeit geht es Frankreich auf jeden Fall besser 
als hier. Hier hat man das untere Viertel auch totoptimiert.
Alleine unsere Anforderungen für gesetzliche Rentenansprüche und dessen 
Höhe, ein Lacher. Wer dann noch bisschen drüber liegt, wird dann doppelt 
besteuert. Aber von nichts kommt nichts. Geld kann man nur einmal 
ausgeben und wer mit dem Scheckbuch des deutschen Steuerzahlers 
pausenlos durch die ganze Welt tourt, muss halt daheim sparen.

von VorzeigeAleman (Gast)


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Felix U. schrieb:
> Hätte ich denn als deutscher Master/Dr.-Ing eine Chance auf einen
> Arbeitsplatz in Polen, auch wenn ich kein polnisch spreche?
> Englischkenntnisse sind natürlich ausreichend vorhanden.

Die Frage ist eher, wirst du dort glücklich? Die Polen habens nicht so 
mit Ausländern und Englisch. Und Polnisch lernen kannst du knicken. Die 
Sprache ist so kompliziert, selbst die Polen machen da immer wieder 
Fehler mit den ganzen Endungen.

von A. K. (prx)


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Schwäbische Hausfrau schrieb:
> Geld kann man nur einmal ausgeben

Ein beliebter Irrtum der schwäbischen Hausfrauen. Veraltet, seit man 
Geld ausgeben kann, das man nicht hat. Hilfreich ist dabei, wenn der 
Umfang dieses nicht vorhandenen aber ausgegebene Geldes massgeblich am 
Wirtschaftumsatz gemessen wird. Wenn in Hoffnung gemessen wird, nicht in 
Realwert.

: Bearbeitet durch User
von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Schwäbische Hausfrau schrieb:
> Dem unteren Viertel mit Arbeit geht es Frankreich auf jeden Fall besser
> als hier.

An welchen Kennzahlen machst du das fest?
Wie auch immer, kann ja sein, aber diese Gleichmacherei ist Quatsch. Im 
Gegensatz zum unteren Viertel in 80% aller anderen Länder kann man sich 
in Deutschland unglaublich glücklich schätzen.

Die Menschen sind nicht gleich und werden es auch nie sein. Es wird 
immer klügere und stärkere geben, die sich ein größeres Stück vom Kuchen 
nehmen. Das war auch in der Sowjetunion so. In anderen Ländern 
verhungert man, während es hier ohne Gegenleistung die Miete und noch 
monatlich 400€ gibt, wovon man sich im Discounter jeden Monat 
theoretisch 50kg Fleisch und 80kg Reis kaufen könnte. Jammern auf hohem 
Niveau. Erzähl das mal Menschen die irgendwann im Zeitraum vor 100 bis 
5000 Jahren gelebt haben. Die halten dich für irre sich darüber zu 
beklagen. Es gibt kein Anrecht wohlhabend zu sein. Und es ist im 
Kapitalismus unmöglich, dass alle gleichzeitig reich sind. Jeder kann 
reich werden, aber nicht alle gleichzeitig.

von A. K. (prx)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Und es ist im
> Kapitalismus unmöglich, dass alle gleichzeitig reich sind. Jeder kann
> reich werden, aber nicht alle gleichzeitig.

Wobei es verschiedene Definitionen von Reichtum gibt. Eine davon ist, 
mehr zu haben als man benötigt. Das ist allerdings schlechter messbar 
als Zahlen. Da es fest zur deutschen Kultur gehört, lautstark über alles 
in D zu meckern und unzufrieden zu sein, kann man sich die Deutschen 
insgesamt als bettelarm vorstellen. Zumindest die öffentlich 
wahrgenommenen (die implizit davon ausgehen, dass sie ggf die 
schweigende Mehrheit mit vertreten).

: Bearbeitet durch User
von frager35 (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:

> Felix U. schrieb:
>> Englischkenntnisse sind natürlich ausreichend vorhanden.
>
> Aber nicht bei der Bevölkerung dort. Da ist das Englisch noch
> katastrophaler als in Deutschland. Genau wie in Russland und der
> Ukraine.

hast leider keine Ahnung: https://www.ef.de/epi/
Englischkenntnisse sind in Polen sehr gut.

von A. K. (prx)


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frager35 schrieb:
> hast leider keine Ahnung: https://www.ef.de/epi/
> Englischkenntnisse sind in Polen sehr gut.

In Frankreich und Indien auch. Aber vielleicht meint er die Möglichkeit 
zur gegenseitigen Alltagsverständigung in gesprochenem Englisch ;-). Wie 
es da in Polen bestellt ist weiss ich nicht, so etwas steht auch selten 
in irgendwelchen Papern.

: Bearbeitet durch User
von Schwäbische Hausfrau (Gast)


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A. K. schrieb:
> Da es fest zur deutschen Kultur gehört, lautstark über alles
> in D zu meckern und unzufrieden zu sein, kann man sich die Deutschen
> insgesamt als bettelarm vorstellen.

Ärmer als in den meisten angrenzenden Nachbarländern auf jeden Fall, 
belegen auch die Statistiken. Auch die Sozialnetze fast überall doppelt 
so hoch. ALG 2 absichtlich künstlich um gute 30% nach unten frisiert, 
auch die zugestandenen Kosten der Unterkunft teilweise um 50% am Markt 
vorbei. Daran orientieren sich dann auch die Gehälter.
Obdachlosenzahl hat Konjunktur und kommt vielleicht mit Corona und so 
einer liebenswerten Regierung bald mit noch mehr Wumms.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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frager35 schrieb:
> hast leider keine Ahnung: https://www.ef.de/epi/ Englischkenntnisse sind
> in Polen sehr gut.

Kurwa, schau dir die Tabelle doch mal an. Platz 10 Deutschland. Platz 11 
Polen. Genau wie ich geschrieben habe, die Englischkenntnisse sind in 
Polen noch schlechter als in Deutschland.

Btw: Ich kenne in Deutschland Ausländer, die an dem Busfahrplan 
gescheitert sind, weil sie den Ersatzfahrplan nicht kapiert haben, 
niemand konnte auf Englisch weiterhelfen und dann hat die Frau 
angefangen zu heulen. Ich war auch schon in Polen und das Englisch der 
Leute war nicht gut. Wer etwas anderes behauptet lügt. Auch die 
polnischen Handwerker können keine 5 Sätze Englisch, eher Deutsch. 
Vorbildlich sind Schweden und die Niederlande. Frankreich und 
Deutschland katastrophal. Von Osteuropa ganz zu schweigen.

von A. K. (prx)


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Schwäbische Hausfrau schrieb:
>> Da es fest zur deutschen Kultur gehört, lautstark über alles
>> in D zu meckern und unzufrieden zu sein, kann man sich die Deutschen
>> insgesamt als bettelarm vorstellen.
>
> Ärmer als in den meisten angrenzenden Nachbarländern auf jeden Fall,
> belegen auch die Statistiken.

Wobei ich auf die Wahrnehmung anspielte, nicht auf in Zahlen messbare 
Zustände.

> ALG 2 absichtlich künstlich um gute 30% nach unten frisiert,

Zahlen werden nur in D frisiert, überall sonst sind sie reine Wahrheit.

von Hau ab, und zwar sofort! (Gast)


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Martin schrieb:
> Hier tobt mal wieder der potthässliche Deutsche in seiner
> Kernfunktion
> als Ausländerhasser und rechtsreaktionärer Dummbeutel. Der Wutbürger &
> Nazi par ex­cel­lence.
>
> Fazit: Die Welt und vor allem Europa wären besser dran ohne Deutsche.
> kwt.

Du Saukerl wuerde ich meinen wollen.

von A. K. (prx)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Btw: Ich kenne in Deutschland Ausländer, die an dem Busfahrplan
> gescheitert sind, weil sie den Ersatzfahrplan nicht kapiert haben,

Dafür muss man weder Ausländer sein noch muss es ein Ersatzfahrplan 
sein.

> niemand konnte auf Englisch weiterhelfen

Kenne ich anders. Da gibt es nur einzige Person im sehr weiten 
familiären Umfeld, die sich nicht auf Englisch verständigen kann. Und 
das auch nur, weil ihr Vater es ihr verboten hatte, es zu lernen.

Obendrein gibt es einen Unterschied zwischen "können" und "tun". Mancher 
könnte es, traut sich aber nicht oder will nicht.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Qwertz schrieb im Beitrag #6349296:
> Da kriege ich ja im Konzern mehr Netto ...

Und ich bin im Konzern! Und ich bin der beste! Und zudem IGM!
Und ich bin euch allen moralisch überlegen!

von A. K. (prx)


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Jetzt fehlt noch jener, der im Netto Konzern mehr kriegt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Und Politik macht in Deutschland bekanntlich nur die Bundesregierung
> ganz ohne Bundesrat.

Genau genommen bestimmen Bundeskanzlerin und Verteidigungsministerin, 
wer wo Ministerpräsident oder Ortsvorsteher sein darf. Was im GG steht, 
interessiert insoweit keine Sau.

Die Grünen hingegen sind inwischen eine Art Ersatz-FDP für 
Selbstverliebte.

von Dr. Glotze (Gast)


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frager35 schrieb:
> EhrlicheAusnahmeHier schrieb:

> Englischkenntnisse sind in Polen sehr gut.

Dadada, my first name is Zuzanna, my second name is 50 Euro.

von Percy N. (vox_bovi)


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Stefan S. schrieb:
> Eventuell vorher informieren.
>
Ja  solltest Du wohl.

> "Fast 60 % der slowenischen Staatsangehörigen leben im Süden
> Deutschlands (Bayern 30,2 % und Baden-Württemberg 29,2 %.) Danach folgen
> Nordrhein-Westfalen (16,8 %), Hessen (8,4 %), Berlin (4,1 %),
> Niedersachsen (3 %), Rheinland Pfalz (2,9 %) und Hamburg (1,2 %)"

Das bezieht sich nicht auf 60 % aller slowenischen Staatsbürger 
überhaupt ...

Stefan S. schrieb:
> Die meisten Slowenen arbeiten hier, weil es gerade im Handwerk einen
> enormen Fachkräftemangel gibt.

Trotzdem gibt es hierzulande kaum Slowenen:

"Dem aktuellen Bericht ist zu entnehmen, dass insgesamt 27.222 
slowenische Staatsangehörige am 31.12.2015 in Deutschland angemeldet 
waren. Im Vergleich zum vorigen Jahr ist die Zahl um 6,3 % gestiegen, im 
Vergleich zum Jahr 2010 sogar um mehr als 35 %. Zwischen 2005 und 2010 
sank nämlich die Zahl der in Deutschland lebenden Slowenen. Seit 2011 
steigt sie wieder."

Deine Quelle, genau vor Deinem 60%-Absatz  ...

Da werden wohl doch noch einige in Slowenien geblieben sein.

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Jetzt fehlt noch jener, der im Netto Konzern mehr kriegt.

Marken Discount oder die Dänen?

von A. K. (prx)


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Dummerweise helfen diese ganzen Zahlen wenig, wenn es um Leute geht, die 
in Sonstwo gemeldet bleiben, aber in D arbeiten. Erst recht nicht, wenn 
sie das illegal tun sollten.

von Maxe (Gast)


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A. K. schrieb:
> Da es fest zur deutschen Kultur gehört, lautstark über alles
> in D zu meckern und unzufrieden zu sein, kann man sich die Deutschen
> insgesamt als bettelarm vorstellen.
Und zur franzoesischen Kultur gehoert es, ueber Frankreich zu meckern. 
Zur englischen ueber England. Zur chinesischen ueber China. Usw.

A. K. schrieb:
> Zahlen werden nur in D frisiert, überall sonst sind sie reine Wahrheit.
Dieser Ironie kann ich nur zustimmen. Viele bauen ein 'nur hier' in Ihre 
Argumentation ein und bemerken gar nicht, dass das nur ihren kleinen 
Tellerrand offenbart.

Zum Thema, mir scheint Polen nicht unattraktiv zu sein, war aber erst 
einmal vor vielen Jahren dort. Was ich so gehoert und erlebt hab, sind 
junge Leute gegenueber Deutschen recht aufgeschlossen. Die Kriege sind 
vergessen und Deutschland gilt als wohlhabend und fortschrittlich.

von Percy N. (vox_bovi)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Auch die polnischen Handwerker können keine 5 Sätze Englisch, eher
> Deutsch. Vorbildlich sind Schweden und die Niederlande. Frankreich und
> Deutschland katastrophal.

Das könnte am jeweiligen TV-Programm liegen: in Skandinavien Spielfulme 
generell OmU, in D ind F synchronisiert, PL unbeschreiblich ...

Dafür können sich junge Deutsche perfekt auf Englisch unterhalten, 
allerdings nur untereinander,  was daran liegt, dass die Muttersprachler 
seltsamer Weise kein Englisch verstehen  ;-)

von A. K. (prx)


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Maxe schrieb:
> Und zur franzoesischen Kultur gehoert es, ueber Frankreich zu meckern.
> Zur englischen ueber England. Zur chinesischen ueber China. Usw.

So weit, so einfach. Wobei mir das Prinzip, das Gras sei überall grüner 
als auf meiner Weide, schon etwas unterschiedlich zu sein scheint. Es 
ist eine Sache, die Zustände zu beklagen, aber eine andere, es überall 
sonst besser zu finden.

Mir scheint auch, es gäbe Unterschiede, wenn sich nicht Deutsche 
miteinander unterhalten, sondern ein Franzose über die Verhältnisse in 
Deutschland meckert. Und umgekehrt.

von A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Dafür können sich junge Deutsche perfekt auf Englisch unterhalten,
> allerdings nur untereinander,  was daran liegt, dass die Muttersprachler
> seltsamer Weise kein Englisch verstehen  ;-)

Das ist allerdings auch schwierig. Wenn ein Deutscher beim Public 
Viewing sein Handy aus dem Body Bag zieht, kann ein englischer 
Muttersprachler schon komisch gucken. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Dirk K. (knobikocher)


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Ist nur noch politisch. @Admin: kann geschlossen werden!

von Jo S. (Gast)


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frager35 schrieb:
> Ich bekomme Angebote aus Polen, ohne aktiv zu sein bzw. zu
> verhandeln im
> Bereich von 18000zl das ist etwas über 4000 Euro. Dazu kommt private
> Krankenversicherung (bezahlt vom Arbeitgeber), man zahlt weniger
> Steuer...
> Es handelt sich um Stellen in IT bzw. Embedded.

eine Stelle in der IT ...
geht´s etwas konkreter?   :)

> Ich selber komme aus Polen

deutsche Abstammung?

von Brühpolnische (Gast)


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https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/erneuter-ermittlungserfolg-in-der-keyless-go-diebstahlserie;art140897,4376444


Muss man in Polen mit dem Eselkarren fahren oder wird einem dort auch 
das neue Auto unterm Arsch weggeklaut oder sind diese Banden nur im 
Ausland aktiv?

von frager35 (Gast)


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^^ Embedded Architekt

Wenn du polnisch verstehst, dann:

Panie xxx,

Czy to dobry okres na zmiany zawodowe oraz powrót do polski?

Rekrutuje embedded developerów oraz architektów dla producenta z obszaru 
Katowic.
Branza automotive.
Główny projekt dotyczy wydłużenia żywotności baterii samochodów 
elektrycznych.
2 dni pracy zdalnej w tygodniu.
Wynagrodzenie do 18.000 zł brutto (AKUP) lub do 120 zł/h b2b.

Pod jakim numerem mozemy porozmawiac?

von Jo S. (Gast)


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Herr xxx,

Ist dies ein guter Zeitpunkt für berufliche Veränderungen und die 
Rückkehr nach Polen?

Er rekrutiert Embedded-Entwickler und -Architekten für einen Hersteller 
in den Bereichen Kattowitz.
Die Automobilindustrie.
Das Hauptprojekt betrifft die Verlängerung der Lebensdauer von 
Autobatterien
elektrisch. 2 Tage Fernarbeit pro Woche.
Vergütung bis zu 18.000 PLN brutto (AKUP) oder bis zu 120 PLN/h b2b.

Mit welcher Nummer können wir sprechen?

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

von A. K. (prx)


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frager35 schrieb:
> Rekrutuje embedded developerów oraz architektów dla producenta z obszaru

Und ich dachte, ich verstünde kein Wort Polnisch. ;-)

von Jo S. (Gast)


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Nochmal, "Stellen in der IT" was genau?
In Polen ist die Spanne zw. 1.000€ und 10.000€ p.M.
Geschäftsführer (250 MA) ca. 250.000-400.000€ p.a.

von frager35 (Gast)


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^^ in der IT kannst das gleiche verdienen was in DE aber billiger leben 
;) ergo lebensstandard wird höher sein. Ich rede von großstädten...

von Jo S. (Gast)


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Nein, mehr. Das obere Management und Geschäftsführer verdienen in Polen 
mehr als in D. Die Spreizung der Gehälter ist wesentlich höher. Experten 
(ab 6.000€) verdienen genausoviel wie in D.

von frager35 (Gast)


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^^ ich frage mich immer wie diese Gehälter zustande kommen? bzw. was 
passiert in DE mit dem Gewinn? wird anders verteilt?

von Jo S. (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Nochmal, "Stellen in der IT" was genau?
> In Polen ist die Spanne zw. 1.000€ und 10.000€ p.M.
> Geschäftsführer (250 MA) ca. 250.000-400.000€ p.a.

Welche Stellen?
Welche Anforderungen?

von Dr. Glotze (Gast)


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frager35 schrieb:
> ^^ ich frage mich immer wie diese Gehälter zustande kommen?

Die Polen sind eben die besseren Handwerker, die deutschen Handwerker 
sind nur noch an Kassenbezahlten Doktorspiele interessiert:

Youtube-Video "Deutsche und Polnische Handwerker im vergleich"

von frager35 (Gast)


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^^ developer/architect, Anforderungen => ka

von Jo S. (Gast)


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:)

"bis zu" 18.000zl und "bis zu" 120zl/h
alles klar!  ;)


Schönes WE!
Jo S.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Nein, mehr. Das obere Management und Geschäftsführer verdienen in Polen
> mehr als in D. Die Spreizung der Gehälter ist wesentlich höher. Experten
> (ab 6.000€) verdienen genausoviel wie in D.

Das gilt für viele Länder. Die Manager in China lachen sich tot über die 
armen Europäer. Der durchschnittliche Ingenieur hat es in Deutschland 
jedoch viel besser als in Polen. Nicht nur was die Bezahlung angeht, 
sondern auch Kündigungsschutz usw

Bei uns können Ingenieure bis zu 120k verdienen. Die meisten liegen 
trotzdem bei 90k EUR p.a.

von A. K. (prx)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Die Manager in China lachen sich tot über die armen Europäer.

Bezogen auf die Versorgung der Manager wäre das ein fairer 
Risikoausgleich. Als Grosskopfeter ist es in China deutlich 
wahrscheinlicher als in D, das man im Straflager landet, oder gleich im 
Sarg. Da kennen die nix.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Martin schrieb:
> Hier tobt mal wieder der potthässliche Deutsche in seiner Kernfunktion
> als Ausländerhasser und rechtsreaktionärer Dummbeutel. Der Wutbürger &
> Nazi par ex­cel­lence.
>
> Fazit: Die Welt und vor allem Europa wären besser dran ohne Deutsche.
> kwt.

Dann geh mit gutem Beispiel voran. Die Welt würde besser, du Spaltpilz!

von frager35 (Gast)


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langsam, das man gut und mehr in DE verdient als in Polen ist doch klar. 
Man kann in Deutschland sehr gut leben, vor allem wenn man z.B. unter 
Tarifen wie IGM arbeitet.

ABER in Polen die Gehälter steigen immer weiter, für mich ist wichtig, 
dass die immer im Verhältnis min. 3:1 bleiben, ansonsten ;)

interessant sind diese Statistiken: 
https://arbeits-abc.de/familienhaushalt-wie-ein-unternehmen-fuehren/

von AVR (Gast)


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Ich lach mich schlapp XD

Dieser Thread ist mal wieder typisch DEUTSCH!

Einer schreibt wieder von einem anderen Land und dann fängt es sofort 
wieder an:

- Deutschland ist das Non-plus ultra
- hier läuft alles besser
- ohne Deutsche läuft auf diesem Planeten nichts
- wir haben das Kommunis...oh sorry, ich meinte den heiligen 
Sozialstaat.
- wir sind geilsten
- anderen geht es schlechter

EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Bei uns können Ingenieure bis zu 120k verdienen. Die meisten liegen
> trotzdem bei 90k EUR p.a.

Dann glaube diesen Blödsinn man ruhig weiter. Ich kenne welche, die 
stehen kurz vor der Rente und haben nie in ihrem Leben mehr als 60k/a 
verdient.

von Beobachter (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6349906:
> Ich lach mich schlapp XD
>
> Dieser Thread ist mal wieder typisch DEUTSCH!
>
> Einer schreibt wieder von einem anderen Land und dann fängt es sofort
> wieder an:

Schön zu sehen, dass dieselben Argumenten nicht nur beim Thema USA 
rumgeworfen werden.
Hier gab es vor ewigen Zeiten mal einen Thread zum Thema Ingenieur in 
Singapur. Da ging es ähnlich ab wie hier.
Auch dieser latent unterschwellige Rassismus ist lustig.
Wehe man sagt was gegen Araber oder Schwarzafrikaner, aber Ost- und 
Südeuropäer haben keinen "Safe Space".

von Dr. Glotze (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Ist nur noch politisch. @Admin: kann geschlossen werden!

Das ist doch ganz im Interessedes TO, die Politik am beispiel des 
geknechteten polnische Volkes vorzuführen. Polen sit immer noch das Volk 
das mit Pferden gegen Panzer antritt:

Youtube-Video "1939 The Fate of Polish Cavalry at Krojanty"

Beitrag #6349999 wurde von einem Moderator gelöscht.
von VorzeigeAleman (Gast)


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Naja. Ich hab eigentlich vor nach dem Studium zurück nach PL zu ziehen. 
Da fühl ich mich einfach heimischer. Hier spricht jeder ne andere 
Sprache. Ist mir zu multikulturell. Und das Argument mit dem guten 
Gehalt funktioniert eigentlich nur noch für die IGM-ler. Die Mieten und 
der Strom sind auch lächerlich teuer geworden. Steht einfach in keinem 
Verhältnis zur Kaufkraft.
Fazit: Deutschland - gut, wenn IGM-Tarif, sonst immer weniger attraktiv 
für Ings und Softwaremenschen.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb im Beitrag #6349999:
> 60k€ bekommt man doch nur noch als Manager in Spitzenpositionen!

Das ihr euch gar nicht schämt solche Falschinformationen im Internet zu 
verbreiten, OBWOHL jede Statistik das Gegenteil beweist. Ich kenne sogar 
Mitarbeiter in der Produktion die wegen 3 Schicht über 60k verdienen.

von A. K. (prx)


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Er meint bestimmt pro Monat.

: Bearbeitet durch User
von Bürovorsteher (Gast)


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> Ich kenne sogar
> Mitarbeiter in der Produktion die wegen 3 Schicht über 60k verdienen.

Dreischichtdienst ist ja auch überhaupt die erstrebenswerteste 
Daseinsform.
Wird bei der Jobsuche immer häufiger nachgefragt!

von Dr. Glotze (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> 60k€ bekommt man doch nur noch als Manager in Spitzenpositionen!
>
> Das ihr euch gar nicht schämt solche Falschinformationen im Internet zu
> verbreiten, OBWOHL jede Statistik das Gegenteil beweist.

Naja, das ist halt wie bei der Kindererziehung, manchmal lässt man den 
trotzköpfigen Wonneproben einfach seine Fehleinschätzung, Hauptsache das 
Geplärre bleibt im erträglichen Rahmen und ein Wutanfall wird vermieden:

Youtube-Video "Wutanfälle im Büro"

von Dirk K. (knobikocher)


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Dr. Glotze schrieb:
> Das ist doch ganz im Interessedes TO, die Politik am beispiel des
> geknechteten polnische Volkes vorzuführen. Polen sit immer noch das Volk
> das mit Pferden gegen Panzer antritt:

"Zweck dieses Forums
Der Zweck dieses Forums ist der Austausch über Themen aus dem Bereich 
Elektronik, Informatik, sowie Technik und Wissenschaft im weiteren 
Sinne. Dies ist kein Forum für allgemeine gesellschaftliche und 
politische Diskussionen."

https://www.mikrocontroller.net/user/conditions

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