Forum: HF, Funk und Felder Antenne für LoRa Funk


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von Yves E. (yves19)


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Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob jemand Erfahrung mit LoRa Funk und 
verschiedenen Antennen hat. Ich habe zwei Nodes (SX1278) die miteinander 
kommunizieren, aber beide ohne festen Standort, somit kommen eigentlich 
nur Rundstrahler in Frage also keine Antennen mit Richtwirkung.
Gibt es zwischen diesen Flachantennen und den Spiralantennen 
nennenswerte Unterschiede?

https://external-content.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Ftse3.mm.bing.net%2Fth%3Fid%3DOIP.OLmhHu2Q479y-HPvhgNbvgHaHa%26pid%3DApi&f=1

https://external-content.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Ftse4.mm.bing.net%2Fth%3Fid%3DOIP.x2HXp6655cJlfzdMyqAUBwHaHa%26pid%3DApi&f=1

von 60GHz (Gast)


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Hm,
so Flachantennen strahlen eher gering zu den Seiten ab.

Ein Richtdiagramm wäre hilfreich..

von bingo (Gast)


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Groundplane, aus Kupferdraht und einem passenden Stecker, z.B. 
https://www.qsl.net/dl2lux/sat/gpa.html oder 
https://weberblog.net/bessere-antennen-fur-den-ads-b-flugzeugempfang/, 
letztere muss natürlich an die andere Frequenz angepasst werden. 
Einfach, billig und 3 dB Gewinn.

von A. B. (Firma: uc++) (mitschreiberin)


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Für wenig Geld kann man aus Koaxialkabel durchaus leistungfähige 
Rundstrahler für 868MHz auch selber bauen:

http://wiki.glidernet.org/ogn-receiver-hardware-and-software#antenna

http://ognproject.wdfiles.com/local--files/ogn-receiver-hardware-and-software/collinear_antenna.pdf

x m RG213-Koaxialkabel, ein schraubbarer Kabelstecker für RG213 - N oder 
BNC - und allenfalls Adapter auf andere Anschlüsse.

4, 8, 12 oder 16 Teile RG213 gemäss Zeichnung  ablängen, abisolieren und 
wie beschrieben verlöten, Lötstellen mit Schrumpfschlauch gegen 
Feuchtigkeit schützen, 3/4-Lambda unterhalb des untersten 
Antennenelements Masseschirm ringförmig abisolieren und 1/4-Lambda 
Sperr-TOPF oder Sperr-KONUS aus CU-Folie/Blech mit dem Masseschirm 
verlöten und abdichten.

Koaxialstecker am freien Ende des Kabels montieren.

Alle Lötarbeiten - auch Mittelleiter des Koaxialsteckers - mit 
leistungsfähigem Lötkolben 150W++ und Elektronik-Lot raschmöglichst 
vorverzinnen und verlöten. ( max, 1 sec pro Lötstelle )

Fertiges Konstrukt in passendes Kunststoffrohr einfügen und unten und 
oben abdichten.

Verkürzungsfaktor RG213 = 0.66

: Bearbeitet durch User
von Hans W. (Firma: Dipl.-Ing. Johann Maximilian W) (hans-)


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Yves E. schrieb:
> Spiralantennen

Pass bei denen aus China aus. Ich habe hier welche die anscheinend auf 
die GSM Bänder abgestimmt sind.

Ein Draht mit Lamda/4 ist schon i.O.
Viel mehr Aufwand lohnt eigentlich nicht wirklich...

Einzig seine Antenne in der tatsächlichen Einbausituation abzustimmen 
kann sinnvoll sein.

73

von Wolfgang (Gast)


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Yves E. schrieb:
> Ich habe zwei Nodes (SX1278) die miteinander
> kommunizieren, aber beide ohne festen Standort, somit kommen eigentlich
> nur Rundstrahler in Frage also keine Antennen mit Richtwirkung.

Trotzdem kannst du doch eine flach abstrahlende Antenne verwenden, i.e. 
eine, die mit vertikaler Bündelung arbeiten.

Hans W. schrieb:
> Ein Draht mit Lamda/4 ist schon i.O.
> Viel mehr Aufwand lohnt eigentlich nicht wirklich...

Der sollte zumindest ein Gegengewicht haben.

von Groundplane (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Der sollte zumindest ein Gegengewicht haben.

= Groundplane

von Wolfgang (Gast)


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Groundplane schrieb:
> = Groundplane

Schon ein paar Radials reichen

von Yves E. (yves19)


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bingo schrieb:
> Groundplane, aus Kupferdraht und einem passenden Stecker, z.B.
> https://www.qsl.net/dl2lux/sat/gpa.html oder
> https://weberblog.net/bessere-antennen-fur-den-ads-b-flugzeugempfang/,
> letztere muss natürlich an die andere Frequenz angepasst werden.
> Einfach, billig und 3 dB Gewinn.

Danke für den Link! Tatsächlich bin ich aktuell am Überlegen, ob ich 
nicht doch eine Art lokales Gateway bzw. eher eine Art Relaisstation 
aufbaue. Unser Ort ist ja doch recht bergig, aber ich habe bereits mit 
einem bekannten geredet, der würde mir sein Dach (er wohnt aufm Berg) 
zur Verfügung stellen. Das wäre ein super Standort und da könnte ich 
dann so eine große Antenne draufbauen.
Für die tragbaren Geräte leider nicht geeignet.

A. B. schrieb:
> Für wenig Geld kann man aus Koaxialkabel durchaus leistungfähige
> Rundstrahler für 868MHz auch selber bauen:
>
> http://wiki.glidernet.org/ogn-receiver-hardware-and-software#antenna
>
> 
http://ognproject.wdfiles.com/local--files/ogn-receiver-hardware-and-software/collinear_antenna.pdf
>
> x m RG213-Koaxialkabel, ein schraubbarer Kabelstecker für RG213 - N oder
> BNC - und allenfalls Adapter auf andere Anschlüsse.
>
> 4, 8, 12 oder 16 Teile RG213 gemäss Zeichnung  ablängen, abisolieren und
> wie beschrieben verlöten, Lötstellen mit Schrumpfschlauch gegen
> Feuchtigkeit schützen, 3/4-Lambda unterhalb des untersten
> Antennenelements Masseschirm ringförmig abisolieren und 1/4-Lambda
> Sperr-TOPF oder Sperr-KONUS aus CU-Folie/Blech mit dem Masseschirm
> verlöten und abdichten.
>
> Koaxialstecker am freien Ende des Kabels montieren.
>
> Alle Lötarbeiten - auch Mittelleiter des Koaxialsteckers - mit
> leistungsfähigem Lötkolben 150W++ und Elektronik-Lot raschmöglichst
> vorverzinnen und verlöten. ( max, 1 sec pro Lötstelle )
>
> Fertiges Konstrukt in passendes Kunststoffrohr einfügen und unten und
> oben abdichten.
>
> Verkürzungsfaktor RG213 = 0.66

Auch das wäre für eine Relaisstation sehr gut geeignet.

Hans W. schrieb:
> Yves E. schrieb:
>> Spiralantennen
>
> Pass bei denen aus China aus. Ich habe hier welche die anscheinend auf
> die GSM Bänder abgestimmt sind.
>
> Ein Draht mit Lamda/4 ist schon i.O.
> Viel mehr Aufwand lohnt eigentlich nicht wirklich...
>
> Einzig seine Antenne in der tatsächlichen Einbausituation abzustimmen
> kann sinnvoll sein.
>
> 73

Ja, das habe ich jetzt auch gemerkt^^'
Bei meiner ursprünglichen Gehäuse Konstruktion, liegt die Antenne sehr 
nah an der Platine des Trackers. RSSI liegt da selbst bei Tests auf dem 
Schreibtisch schon bei -60dbm. Wenn ich sie frei rumhängen habe, dann 
liegt RSSI bei -41dbm.
Da werd ich wohl nochmal was in meiner Zeichnung ändern müssen.





Anbei kurz eine Frage zu GPS Antennen, ich habe ein Neo-M8N Modul mit 
einer sehr kleinen Keramikantenne( 
https://image.ibb.co/m7oC17/NEO_M8_N_MOD_001.jpg ).
Das Kabel ist mit etwa 100mm für mein kleines Gehäuse sehr lang, deshalb 
habe ich es auf ca. 25mm eingekürzt.
Alles sauber abisoliert und wieder verlötet. Dennoch habe ich das 
Gefühl, die Empfangseigenschaften sind schlechter geworden. Das Modul 
scheint viel länger zu brauchen, um die Position zu ermitteln. Kann das 
sein?
Mir fiel auf, dass die Antenne einige Bauteile drauf hat, müssen da 
vielleicht Abschlusswiderstände oder ähnliches angepasst werden?

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