Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik UVC Wasserentkeimung mit Led?


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von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Es gibt nen ziemlich teures UV Wasserentkeimungsgerät, heißt Steripen. 
Könnte man so etwas aus Leds bauen? Ich denke nicht denn:

Es gibt UVC Leds, z.B. Annazon oder AliExpress. Die günstigeren haben 
UVA und/oder UVC (je nach Pinnutzung auf der Rückseite). UVC wird mit 
3MW angegeben, bei 300mW Verbrauch. Es wird behauptet es würde 80% mehr 
Output gegen konventionelle Methoden erreicht werden.

Wenn man jetzt mal eine Niederdruck-Quecksilber-Entladungslampe dagegen 
hält, z.B. ASIN: B001HB3E2W von Phillips. Verbrauch 36 Watt, UV-C 
Ausbeute (12 Watt).

Das würde bedeuten, dass die UVC Leds grottenschlecht im Vergleich zu 
Niederdrucklampen wären. Wieso gibt es diese LEDs dann überhaupt? Und 
was ist mit der 80% Enerigeeinsparungsbehautpung?

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von Old P. (Gast)


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Es gibt sicher Fälle, in denen eine Monsterquecksilberlampe etwas 
"overdresst" wäre.
Andererseits gibt es immer Leute, die wollen mit einer Pimmel-LED die 
Physik überlisten.

Old-Papa

von Jacko (Gast)


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Der G.  schreibt:
> Es gibt UVC Leds, z.B. Annazon oder AliExpress.

Genau! Die haben (vielleicht) auch Datenblätter. Je billiger,
desto vertrauenswürdiger...

Im Mittelalter (die waren nicht blöd!) hatte man Vorkoster -
und wenn der die Anna-Ali-Billigst-Desinfektion überlebt hat,
konnte man ja auch selbst mal dran nippen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Jaja, die königlichen Vorkotzer...

Ich denke auch, daß da so schnell nichts an die Leistung einer 
Gasentladungslampe herankommt, zumal gerade Quecksilberdampflampen sehr 
viel dieser UVC-Strahlung erzeugen. Nicht umsonst haben die viele 
Jahrzehnte lang verwendeten HQL-Straßenlampen einen beschichteten 
Glaskolben - wenn man den zerbricht, funktioniert die Lampe ansich noch, 
aber es kommt kaum noch (sichtbares) Licht raus.

Weiterhin finde ich, daß man für solche Aufgaben nicht zu sehr mit 
Leistung geizen sollte. Das Wasser befindet sich nicht lange im Bereich 
des wirksamen Lichts, man muß also möglichst viele Keime in sehr kurzer 
Zeit vernichten können, sonst bringt das genau gar nichts.

von pegel (Gast)


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von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Nun man könnte statt es einfach zu trinken einfach eine Laborauswertung 
vom Vorkommen von Viren und Bakterien vornehmen. Das wäre hilfreicher. 
Die Frage ist ob UV Licht wirklich so sinnvoll ist. Nehmen wir an es 
sind Parasitenlarven (Würmer) drin, die etwas größer sind, was dann? 
Sicher wäre da nur abkochen, bei UV bin ich mir da nicht so ganz sicher. 
Die ganzen Porenfilter sind eher ein Gag, die Hersteller (zumindest die 
Namhaften) geben an dass ihre Filter nur für Wasser geeignet sind das 
sowieso unbedenklich wäre zum trinken. Zusätzlich bleibt der Filter nass 
und verschmutzt, was wiederum Patogenwachstum fördert, absolut 
kontraproduktiv. Dann gibt es noch das Immusystem, das eigentlich mit 
fast allem Wasser fertigwerden sollte. Aber sind zu viele Keime 
vorhanden, dann bekommt man eben in einem schwachen Moment eine 
Erkrankung. Dafür wäre dann abkochen und UV sinnvoll. Wirklich sauber 
von Chemikalien und Patogenen würde nur Umkehrosmose schaffen, aber 
nicht verfügbar, sehr teuer, mineralarmes Wasser. Ich würde einfach 
diese PET Sonnen UV Desinfektion vorziehen, dann die UV Lampe, dann 
abkochen (umständlich), oder Umkehrosmose (mit anschließender 
Mineralisierung). Die andren Spielereien kann man wohl vergessen. Für 
die UV Desinfektion sollte das Wasser klar sein, (oder man filtert es 
vorher noch, aber dann kann man auch gleich abkochen, bei dem Aufwand)

: Bearbeitet durch User
von pegel (Gast)


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Aus Jahrzehnte langer Erfahrung (bin schon älter) kann ich bestätigen, 
dass so ziemlich alle Viren, Tierchen aller Art, oder sonstiger 
Schadstoffe in Maßen verzehrt keine ernsthaften Schäden bei mir 
verursacht haben.

Von Klein auf gab es ungewaschenes Obst und Gemüse, wurden Eiszapfen 
geleckt  oder gab es Wasser direkt aus dem Brunnen.

Ich konnte jedoch auch beobachten, dass gerade die Kinder, die vor allem 
geschützt wurden und steril "gehalten" wurden, immer wieder allerlei 
Allergien und sonstige moderne Wehwehchen und Zipperlein haben.

Möglicherweise kann man sich einfach vieles einreden, wenn man möchte...

von Schmierfink (Gast)


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Jacko schrieb:
> Im Mittelalter (die waren nicht blöd!) hatte man Vorkoster -

Doch. Die waren besonders blöd und Blei macht den Vorkoster nutzlos, das 
wußten schon die früheren Römer gockel mal nach (Vituvius)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bleivergiftung

und jetzt gibts bleiverbotenes Trinkwasser für Berliner Polizisten:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/hohe-bleikonzentration-schon-die-alten-roemer-verschmutzten-die-umwelt/24477528.html

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Ben B.,

Ben B. schrieb:
> Weiterhin finde ich, daß man für solche Aufgaben nicht zu sehr mit
> Leistung geizen sollte.

Ich denke, 3MW ist da schon ganz großzügig dimensioniert. :)
Dass man nun den Verbrauch in Einheiten Leistung angibt, muss wohl der 
ökologischen Nachhaltigkeitsrevolution zuzuschreiben sein. Da tanzen die 
Kobolde auf den Dächern.

Der G. schrieb:
> Es gibt UVC Leds, z.B. Annazon oder AliExpress. Die günstigeren haben
> UVA und/oder UVC (je nach Pinnutzung auf der Rückseite). UVC wird mit
> 3MW angegeben, bei 300mW Verbrauch. Es wird behauptet es würde 80% mehr

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Deutsches Leitungswasser ist normalerweise keimfrei
genug um gefahrlos getrunken werden zu können

von Old P. (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Deutsches Leitungswasser ist normalerweise keimfrei
> genug um gefahrlos getrunken werden zu können

"normalerweise..."

Dennoch, mit einer LED-Funzel hat man keine Chance bei fließendem Wasser 
(irgendwo in der Rohrleitung) Keime, Viren und Gesocks auch nur 
ansatzweise zu erschrecken. Die Leistung und die Einwirkungszeit sind 
völlig daneben.

Old-Papa

von TestX (Gast)


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Nur mal als Vergleich bzgl der Leistung...diese kleinen 36W UV-C Lampen 
werden in „kleinen“ Reinstwasseranlagen (1..2L/h) verwendet.

Jetzt sollte man sich mal überlegen wieviel Leistung etc benötigt wird 
um das an einer normalen Wasserleitung einzusetzen. Insbesondere die 
Absorption ist dort schon ein riesengroßes Problem..vom Aufbau her ist 
das einigermaßen komplex..

von Teo D. (teoderix)


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Bakterien und Vieren, bekämpft man am besten mit einzelligen Pilzen!

von Stefan W. (stefan_w246)


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Prost!

von Jens G. (jensig)


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Teo D. (teoderix) schrieb:

>Bakterien und Vieren, ...

Keine Fünfen?

von Arno H. (arno_h)


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Jens G. schrieb:
> Teo D. (teoderix) schrieb:
>
>>Bakterien und Vieren, ...
>
> Keine Fünfen?

Er hat zu oft Winnes Posts über Corona gelesen. SCNR

Arno

von Harald W. (wilhelms)


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Der G. schrieb:

> UVC wird mit 3MW angegeben, bei 300mW Verbrauch.

> Wenn man jetzt mal eine Niederdruck-Quecksilber-Entladungslampe dagegen
> hält, z.B. ASIN: B001HB3E2W von Phillips. Verbrauch 36 Watt, UV-C
> Ausbeute (12 Watt).
>
> Das würde bedeuten, dass die UVC Leds grottenschlecht im Vergleich zu
> Niederdrucklampen wären.

Naja, drei Megawatt UV bei 300mW Verbrauch ist doch schon ein recht
guter Wirkungsgrad. :-)

von Peter M. (r2d3)


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Harald W. schrieb:
> Naja, drei Megawatt UV bei 300mW Verbrauch ist doch schon ein recht
> guter Wirkungsgrad. :-)

Sind das nicht die verbotenen Over-Unity-Devices, wo dann der 
Stromzähler rückwärts läuft?

von Old P. (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Naja, drei Megawatt UV bei 300mW Verbrauch ist doch schon ein recht
>> guter Wirkungsgrad. :-)
>
> Sind das nicht die verbotenen Over-Unity-Devices, wo dann der
> Stromzähler rückwärts läuft?

Nein, die wurden von den Klingonen entwickelt und unters Volk gebracht, 
um der Menschheit endgültig das Kleinhirn zu zerbröseln.

Old-Papa

von W.A. (Gast)


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TestX schrieb:
> Insbesondere die Absorption ist dort schon ein riesengroßes Problem.
Wie soll die Strahlung sonst wirken, wenn nicht durch Absorption?

von Old P. (Gast)


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W.A. schrieb:
> TestX schrieb:
>> Insbesondere die Absorption ist dort schon ein riesengroßes Problem.
> Wie soll die Strahlung sonst wirken, wenn nicht durch Absorption?

Das schon, doch die Keime sollen absorbieren und nicht das Wasser. Das 
wirkt als Ritterüstung für die Keimlinge. Und willste einen "Ritter in 
Rüstung" umbringen, dann reicht keine FunzelLED.

Old-Papa

von Hilflos (Gast)


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Old P. schrieb:
> Andererseits gibt es immer Leute, die wollen mit einer Pimmel-LED die
> Physik überlisten.

Hast recht Papa.
Das Problem bei dieser UVC- 'Entkeimung' ist, hab sowas ja selber 
gekauft, zum Glück nur 50,- beim Fenster hinausgeworfen, daß die 
Entkeimung zwar funktioniert oder funktionieren muß, aber das Wasser 
gaaaaaaaaaaaanz
L-A-N-G-S-A-M !!! am Licht vorbeirinnen muß. Sonst wird da gar nix 
abgetötet.
Wir sind ja nicht in der Australischen Wüste, wo das UV herunterbrennt, 
da reicht selbst die Quecksilberdampflampe nich mehr aus.

Du hast also die Möglichkeit, tröpferlweise gut entkeimtes Wasser zu 
genießen oder tropfenweise halbentkeimtes.
Das Problem ist also nicht das Licht, sondern die Dicke des Wassers !

Da es sich meist um Röhren handelt, müßte das Wasser rund um die Röhre 
in einer Schichtdicke von 1mm fließen. Das regel mal technisch.
Geräte die was taugen, zumindest nach Anschein, kosten dementsprechend. 
Also vom Selberbasteln kann ich dir generell abraten. Weder lohnt der 
Bau-Aufwand, noch ist eine ordnungsgemäße Funktion garantiert.
Wie willst letztere auch überprüfen ?
--------------------------------------


Im Übrigen ist aus der Medizin bekannt, daß verkeimtes Wasser die 
Immunabwehr stärkt. Von daher soll verkeimtes Wasser auch wesentlich 
gesünder als keimfreies Wasser sein. Ich persönlich trinke 3-4 Liter 
heiße 'Jauche' pro Tag, könnte nicht sagen, daß mir das je geschadet 
hätte. Ich pflichte --aus Erfahrung-- den Medizinern bei.

von Hilflos (Gast)


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Falls jemand noch tiefer in die völlig entkeimte Materie eindringen will 
...

von Olaf (Gast)


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> Nur mal als Vergleich bzgl der Leistung...diese kleinen 36W UV-C Lampen
> werden in „kleinen“ Reinstwasseranlagen (1..2L/h) verwendet.

Yep, und selbst da ist es nicht so das man da Leitungswasser einfuellt, 
einschaltet und es kommt sauberes WAsser raus. Das Wasser muss da schon 
erstmal eine Stunde oder laenger im Kreis durchlaufen. (hab selbst schon 
so eine Anlage entwickelt)
Die Idee eine LED koennte da was bewirken ist geradezu laecherlich.

Olaf

von Köstlich (Gast)


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Hilflos schrieb:
> Im Übrigen ist aus der Medizin bekannt, daß verkeimtes Wasser die
> Immunabwehr stärkt.

Ja klar, und Thyphus und Cholera sind nur Lügenmärchen der Herrschenden 
um uns alle zu unterdrücken.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-342014/krankheiten-aus-dem-trinkwasser/

Wenn man denkt so blöd kann niemand sein, dann gibt es garantiert 
irgendwo irgendjemand der einem das Gegenteil beweist.

pegel schrieb:
> Aus Jahrzehnte langer Erfahrung (bin schon älter) kann ich bestätigen,
> dass so ziemlich alle Viren, Tierchen aller Art, oder sonstiger
> Schadstoffe in Maßen verzehrt keine ernsthaften Schäden bei mir
> verursacht haben.

Ja bei dir, du bist ja auch der Nabel der Welt und Mittelpunkt des 
Universums, und was für dich gilt muss für die ganze Welt gelten.
Es klingt ein bischen so als hätten die Viren die Blut-Hirn Schranke 
überwinden können ...

von Jack V. (jackv)


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Hilflos schrieb:
> Da es sich meist um Röhren handelt, müßte das Wasser rund um die Röhre
> in einer Schichtdicke von 1mm fließen.

Die Röhre in ein Rohr mit einem ø von 2mm mehr stecken und zentrieren? 
Dann noch den Durchfluss regeln und fertig wär’s. Das Problem wird wohl 
sein, Dichtmaterialien zu finden, welche bei dem Licht nicht in kurzer 
Zeit spröde werden.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> Das Problem wird wohl
> sein, Dichtmaterialien zu finden,
> welche bei dem Licht nicht in kurzer Zeit spröde werden.

oder so bauen, dass das Licht nicht so wirklich
an die Dichtungen gelangen kann.

von Jack V. (jackv)


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● J-A V. schrieb:
> oder so bauen, dass das Licht nicht so wirklich
> an die Dichtungen gelangen kann.

Mechanisch wär’s halt das Einfachste, ein Rohr zu nehmen, das etwas 
kürzer als die Röhre ist. So müsste man sich über die Abdichtung der 
Anschlüsse der Röhre keine Gedanken machen – allerdings müsste das Rohr 
gegen die Röhre gedichtet werden, und da wär’s dann wieder dem Licht 
ausgesetzt. Trotzdem noch einfacher zu haben, als die Röhre komplett im 
Rohr, denke ich.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Also es gibt ja diese "UV-Teichfilter", da steckt ja auch so
eine Leuchtstoffröhre drin.
Allerdings ohne diese Leuchtschicht.
Da sieht man dann die blau leuchtende "Ionenwolke".
In den Dingern erreicht das Licht halt auch die Dichtung
und die sind über etliche Jahre im Einsatz.

was BTW unnötig ist, wenn man die richtigen Tierchen im Teich hat.

von Kastanie (Gast)


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pegel schrieb:
> Von Klein auf gab es ungewaschenes Obst und Gemüse, wurden Eiszapfen
> geleckt  oder gab es Wasser direkt aus dem Brunnen.
>
> Ich konnte jedoch auch beobachten, dass gerade die Kinder, die vor allem
> geschützt wurden und steril "gehalten" wurden, immer wieder allerlei
> Allergien und sonstige moderne Wehwehchen und Zipperlein haben.

Genau so ist es.
Leider ist Deutschland mittlerweile ein ultrakorrektes Klageland.
Wenn die richtige Person die Sche.sserei bekommt, dann sucht sie sofort 
einen Schuldigen und überzieht ihn mit geldschwersten Klagen.
Aus Panik, dass einer dieser Dödel aus einem betroffenen Wassernetz 
trinkt, wird dann eben lieber gechlort was das Zeug hält oder jede 
andere Form der Leblosmachung von Wasser angewendet.
Eine, meines Erachtens, höchst fatale Entwicklung.

von georg (Gast)


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TestX schrieb:
> Jetzt sollte man sich mal überlegen wieviel Leistung etc benötigt wird

Wo ist das Problem - man muss doch bloss 3600 LEDs einsetzen.

Georg

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Kastanie schrieb:
> Wenn die richtige Person die Sche.sserei bekommt, dann sucht sie sofort
> einen Schuldigen und überzieht ihn mit geldschwersten Klagen.

Amiland ist das Klageland.

Das lohnt sich da ja auch richtig bei den Fantastillionen,
die man für'n Kaffefleck bekommt ;-)

von Joachim B. (jar)


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Old P. schrieb:
> Nein, die wurden von den Klingonen entwickelt und unters Volk gebracht,
> um der Menschheit endgültig das Kleinhirn zu zerbröseln.

warum haben die so besondere Köpfe?

Youtube-Video "Sind wir allein im Universum? • Live im Hörsaal | Harald Lesch"
bei Minute 33:12

von 1234567890 (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Amiland ist das Klageland.

Ja, und hier das Land der größtmöglichen Bürokratie.

SCNR

von Hilflos (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Dichtmaterialien

Das Elektro Dichten ist ja wohl ein kleines Problem gegen den
::Wasser-DRUCK:: der auf die Leucht-Röhre einwirkt.
Außerdem muß die Röhre einfach entnehm- und reinigbar sein.
Dreckiges Wasser hinterläßt eben seine Spuren..

Flex mal Deine Wasserleitung runter, wirst schon sehen...
wieviel (rotbrauner)  -Bakterienschlamm-   sich da zusammensammelt

noch keiner gestorben daran

von Hilflos (Gast)


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Meine Garvens-Wasserpumpe und ihr (getrockneter)Bakterienschlamm

von Joachim B. (jar)


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lasst euch doch nicht immer veräppeln, vom "Der G." der trollt nur, alle 
seine Fragen sind im gleichen Stil.

von Old P. (Gast)


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Hilflos schrieb:
> Meine Garvens-Wasserpumpe und ihr (getrockneter)Bakterienschlamm

Blödsinn, wahrscheinlich 99% davon sind Rost und Kalkablagerungen. Dann 
noch Reste vom Pumpenfett und sicher auch ein paar Keime.

Old-Papa

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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und das trinkt man dann?

von Old P. (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> und das trinkt man dann?

Wenn Du jemals ein altes Trinkwasserrohr aufgeschnitten hast, steigst Du 
auf Bier oder Champagner um (je nach Geldbeutel).
Doch HALT! Das sieht schlimmer aus als es ist, zumindest brauchst Du 
keine Eisentabletten futtern und Knochenweiche ist eher nicht zu 
befürchten. Eisen und "Kalk" (Mineralien) braucht der Mensch, sonst 
verendet er jämmerlich.
Und Ja, völlig keimfrei ist das öffentliche Trinkwassernetz nicht, nur 
eben fast.

Old-Papa

von Jack V. (jackv)


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Hilflos schrieb:
> Das Elektro Dichten ist ja wohl ein kleines Problem gegen den
> ::Wasser-DRUCK:: der auf die Leucht-Röhre einwirkt.
> Außerdem muß die Röhre einfach entnehm- und reinigbar sein.
> Dreckiges Wasser hinterläßt eben seine Spuren..

Hab auch grad schon überlegt, welche Bakterienart dieses hübsche 
Rostbraun trägt.

In meinen Trinkwasserleitungen ist jedenfalls kein Rost, und den 
Wasserdruck wird man eh absenken – man will da ’nen Durchfluss von 
wenigen Litern pro Stunde haben, damit’s wirken kann. Außerdem war im 
Eingangsbeitrag nicht mal was vom Wassernetz mit seinen Drücken zu 
lesen. Und wenn man Oberflächenwasser aufbereitet, wird’s eh zuerst 
gefiltert.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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1234567890 schrieb:
> Ja, und hier das Land der größtmöglichen Bürokratie.
Das meinte ich auch, stellte aber fest das dort auch schon mindestens 
die gleiche Bürokratie ist.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ein Land, in dem man keine selbst mitgebrachten Sicherheitsschuhe
tragen darf, weil das landeseigene Zert.-Logo darauf fehlt,
ist bestimmt auch ganz bürokratisch.

-Kanada!

von Dieter (Gast)


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Fuer die Lichtstaerke werden UV Spiegel und Linsen benoetigt. Dann geht 
das auch mit LED.

Um ein Rohr herum ist ein durchsichtiges Teilstueck mit 0.5cm Dicke und 
laenglich. Das wird von einem Ring von 30cm Durchmesser vakumiert mit 
vielen LED bestrahlt, konzentriert auf die Stelle.

Das sollte fuer den Nachbau genuegen.

von Werner H. (werner45)


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Quatsch, da bekommst Du "Lichtstärke" nur im kleinen Brennpunkt - und 
das nur mit Verlusten. Außerdem braucht man Quarzlinsen, die gibts nicht 
billig.

Ein Quarzbrenner aus einer alten Höhensonne hat 60 W (!) bei 254 nm, da 
gibt es kaum Leds und wenn, dann kosten die ein Vermögen. Höhensonnen 
kann man manchmal im Schrott finden. 2-3 Stück in Reihe brennen auch mit 
230V.
Die Philips UV-A-Bestrahlungslampe hat sogar einen 400-W-Brenner incl. 
Vorschaltgerät. Ohne das Frontglas-Filter strahlt die auch vor allem bei 
254 nm ab.
Die Lampe in ein Quarzglasrohr und dieses in ein Wasserleitungsrohr. 
Passende Nippel, T-Stücke und Dichtungen gibt es. Das strömende Wasser 
übernimmt auch die Kühlung der Lampe. Das Quarzrohr muß OBEN abgedichtet 
werden, sonst stinkt Ozon raus.

Mit den UV-Led-Funzeln kann man keinen Korb gewinnen, zum Entkeimen ist 
ordentlich Leistung nötig.

Eine elektronikfreie Entkeimung ist mit Sterilfiltration möglich, da 
braucht man aber eine Druckpumpe.

von Hilflos (Gast)


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Jack V. schrieb:
> welche Bakterienart dieses hübsche Rostbraun trägt.

Alle möglichen. Und die vermehren sich rasch in der Wärme.
Quicklebendig aus dem Brunnen... 25m... direkt in die 
Windkessel-Isolation.
Mir? grauste vor öffentlichen kilometerlangen Versorgungsnetzen.

> In meinen Trinkwasserleitungen ist jedenfalls kein Rost,
vielleicht solltest mal deine Leitungen abflexen. Wir leben auf einer 
Kugel aus Eisen. Durch diese 'Eisenerde' fließt Wasser und löst das 
Eisen. Dieses oxidiert und wird rostbraun. Eisenoxid-Schlamm setzt sich 
im stehenden Wasser überall ab. Dieser -poröse Schlamm- verbleibt in den 
Leitungen. Darin leben und arbeiten viele Tiere. Das Leben ist überall.

Bakterien und Viren sind vorwiegend farblos. Die sieht man also nur sehr 
schwer in einer rostbraunen Brühe. Ebenso sind Kleinstlebewesen nur 
unterm Mikrosokop auszumachen.

Auch Salze lösen sich im Wasser, wie auch hochgiftige Stoffe aus 
Landbewirtschaftung und Industrie. Viele dieser Stoffe kommen auch aus 
der Luft mit dem Regen auf die Erde hernieder. Und alles sammelt sich im 
Grundwasser zusammen.

Und das, oder aus Pfützen,  saufen wir immerzu, seit Jahrtausenden .


Dieter schrieb:
> durchsichtiges Teilstueck mit 0.5cm Dicke
also noch weniger Lichtausbeute.
Warum liest nicht ein bisschen in der 'Dissertation.pdf'. Da vergehts 
dir mit sündteurem Aufbereitungszeug.

oder zusammenfassend: Das?
Old P. schrieb:
> braucht der Mensch, sonst
> verendet er jämmerlich.

von Jack V. (jackv)


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Hilflos schrieb:
> Alle möglichen. Und die vermehren sich rasch in der Wärme.
> Quicklebendig aus dem Brunnen... 25m... direkt in die
> Windkessel-Isolation.

Nenn doch bitte mal einige, damit ich die Farbschattierungen vergleichen 
kann. Das in deinen Bildern ist jedenfalls Rost – die Verbindung steht 
noch einige Stufen unterhalb des Lebens.

von Hilflos (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Das in deinen Bildern ist jedenfalls Rost

Nein, das ist kein Rost. Es ist schon Eisenoxid (Fe2O3): das durch 
Kontakt mit Sauerstoff aus dem Wasser ausfällt. Sonst ist das Eisen ja 
als Ion im Wasser gelöst.

Ich kann dir versichern, daß das Putzen genauso grausig ist wie es auf 
den Fotos aussieht. Ich habe lange gedacht, (hat mein Vater viele Jahre 
zuvor mal einbauen lassen), daß  es sich ume eine ehemalige Diesel- oder 
ROH-ÖL-PUMPE handeln muß. So einen ekeligen Baatz und Schleim hast 
sicher noch nie gesehen. DAS ist eine SCHWARZE, ZÄHE und abartig 
STINKENDE Masse..

Wie gesagt PORÖS. Schlamm .
Dasselbe Zeugs befindet sich in der Leitung, wo es diese 'zumacht', bis 
nix mehr durchgeht. Die Pumpe war dicht. Wie da überhaupt noch Wasser 
angesaugt werden konnte, verstehe ich bis heute nicht.

Viecher? Na net. Ich bin kein Bio-Labor, aber genug viele verschiedene. 
Wasser ist Leben. Laß mal Wasser stehen..
und rein unters Mikroskop


Das glänzende Zeugs ist übrigens der Kohlenstoff aus dem Gußeisen vom 
Abkratzen, aber wer soll das wissen?  Da hab ich 14 Tage 
herumgekiefelt.. halb wahnsinnig vor Angst,

von Old P. (Gast)


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Ach du Kacke...
Kollege Hilflos ist hilflos.
Definiere Rost!
Und wenn Du wahnsinnige Angst vor dem Zeug hast, dann bestell den 
Klempner. Was meinst Du wie Deine Rohre, Absperr- und Wasserhähne innen 
aussehen?
Das muss unbedingt alles neu, den Klempner freuts...

Old-Papa

von Hilflos (Gast)


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Old P. schrieb:
> Definiere Rost!

Hab ich eh. In Wasser gelöste Eisen-Ionen (Fe2+) sind kein "Eisen", 
daher auch kein Rost. Das -ELEMENT: Eisen- kann zu verschiedenen 
Molekül- Zusammensetzungen oxidieren. Rost ist: oxidiertes elementares 
Eisen, das irgendwo 'abrostet'. Ionen aber brauchen zuerst das fehlende 
Elektron, um aus ihrer Lösung als elementares Eisen 'ausfallen' zu 
können. Eisenoxid kann braun oder schwarz sein (->Farbpigmente).

Hab ich dich jetzt wieder mal geärgert ?
Leider: Heutzugae braucht niemand den Klempner, sein gesamtes Werkzeug 
kostet weniger als seine 3h Arbeitszeit. Soviel kostet allein schon 
seine Anreise und das 'Auspacken des Werkzeugs'.


> Angst
Die eine Seite der Medaille ist, den Dreck am Beginn eines demontierten 
Rohres zu sehen, die andere Seite aber: den gesamten schlammigen Dreck 
herauszupullen. Solltest mal probieren..

von Jack V. (jackv)


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Rost ist das rotbraune Zeug, das deine Bilder zeigen. Es ist keine 
reine, definierte Verbindung, sondern ’n variables Gemisch, das beim 
Korrodieren eisenhaltigen Materials entsteht. Worauf wolltest du noch 
gleich hinaus? Dass es gelöst in Form von Ionen vorliegt? Tut Speisesalz 
auch – und wenn’s ausfällt, ist’s doch wieder Speisesalz.

: Bearbeitet durch User
von Hilflos (Gast)


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Solltest mal probieren..
Der Trick ist, daß der Schlamm NICHT austrocknen darf, also nass 
gehalten werden -muss- sonst bringst ihn fast nicht mehr herunter. 
Rückfeuchten? funktioniert nicht mehr. 'Danach' kannst alles wieder 
einbauen: ist 'wie neu' - und verzinktes Zeug hält ewig. Kniee, Muffen, 
Ventile, Hähne,... (Tip: falls jemand arm ist)

Drum! verwendet man heutzutage lieber verschweißtesPlastik.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Schmierfink schrieb:
> Die waren besonders blöd und Blei macht den Vorkoster nutzlos

Die Menschen, die Blei als Heilmittel gaben, nannte man schon im 
Mittelalter "Quacksalber", "Kurpfuscher" oder "Scharlatane".

Wer sich darauf einliess, der wusste was er tut. Solche Leute gibt es 
heute auch noch, nur mir anderen Giften.

: Bearbeitet durch User
von Hilflos (Gast)


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Jack V. schrieb:
> das deine Bilder zeigen

Meine Bilder zeigen ein -Stoffgemisch- aus ausgefälltem Eisenoxid, 
abgestorbenen Bakterien und Kleinstlebewesen. ... Kannst gerne selber 
nachprüfen.
DU SIEHST da oben ja nur einen Teil der herausgepullten, staubtrockenen 
aufgeblähten  zerbröselten Schlamm-Masse. Der Rest befand sich im 
Waschwasser. Im 'Inneren' einer Mehrstufen-Pumpe, nicht Jet-Pumpe, ist 
ja kein Platz. Das ist nass ein - PORÖSER  Schlamm -, sonst hätte die 
Pumpe längst nicht mehr funktioniert. Und ausgetrocknet eine feste 
kompakte Masse.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hilflos schrieb:
> Meine Garvens-Wasserpumpe und ihr (getrockneter)Bakterienschlamm

Deswegen soll man Wasser in Bewegung halten. Jeder mit Aquarium weiss, 
dass dies die wichtigste Aufgabe der Filteranlage ist.

Man soll auch nicht von einer Zapfstelle trinken, die nur 1x pro Monat 
verwendet wird.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hilflos schrieb:
> Nein, das ist kein Rost. Es ist schon Eisenoxid

Ich bin kein Chemiker, aber für mich als Laie ist Rost = Eisenoxid.

> So einen ekeligen Baatz und Schleim hast sicher noch nie gesehen.

Ich schon, das ist ganz normal. Vor allem in Anlagen, wo das Wasser 
nicht ständig in Bewegung ist.

Fun fact: Im Pumpensumpf für Abwasser sieht es oft sauberer aus. 
Vermutlich, weil da mehr "Leben" drin ist.

: Bearbeitet durch User
von Hilflos (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Deswegen soll man Wasser in Bewegung halten.

Und wie willst das in Bewegung halten?
Das steht einfach in der Pumpe, der Leitung und im Kessel.
Stell dir einfach mal so ein uralters öffentliches Versorgungsnetz  vor 
.

von Hilflos (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Rost = Eisenoxid

Rost, sog. Flugrost,  entsteht durch Abrosten, da bläht sich das Eisen 
bis zum 100-fachen Volumen auf. Besteht also aus nix, und sieht immer 
viel schlimmer aus als es ist. Ich bezweifle, daß, wenn du Flugrost 
'einsumpfen' würdest, das selbe Material herauskommt. Es würde diese 
langandauernd aufgebaute poröse Schlamm'Struktur' fehlen.
Du als Abwassertechniker verstehst sicher was ich meine .


> weil da mehr "Leben" drin ist
Freilich. wird ja auch belüftet. Da sind anaerobe UND aerobe Bakterien 
drin. Mit diesen miniViechern leben wir seit Jahrmillionen, die tun uns 
schon nix!


Eigentlich gings mir ja darum, damit zu sagen, daß eine UVC-Entkeimung 
(mehr oder minder) völlig sinnlos ist. Wie die Dissertation anschaulich 
beschreibt, haben Bakterien umfangreiche DNS-Reparaturmechanismen, die 
die totale Auslöschung quasi verunmöglichen . Mag kurz funktionieren, 
also unmittelbar vor dem Trinken. Aber der Weg dorthin ist langwierig 
und umständlich. Sinnvoll vielleicht im reinmedizinischen Bereich, wie 
einer oben schon schrieb, für ein paar Milliliter. Eher sinnlos bei 
einem Küchenwasserhahn. Du kannst ja nicht selbst überprüfen, ob auch 
alles schön 'keimfrei' ist.

von Jack V. (jackv)


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Hilflos schrieb:
> Ich bezweifle, daß, wenn du Flugrost
> 'einsumpfen' würdest, das selbe Material herauskommt.

Du meinst, ein Salzblock wäre kein Salz, weil Salz ja schließlich in 
kleinen Kristallen in so Schachteln daherkommen müsse? Nein? Aber aus 
Wasser abgelagerter, kompakter Rost wäre kein Rost? Warum?

von Hilflos (Gast)


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Du verwechselst Äpfel mit Birnen.
Wenn du 'Salz', also NaCl (Natriumchlorid), in Wasser auflöst, entstehen 
Ionen. Wenn du das Wasser entziehst, wandert das Elektron zurück zum 
NaCl. Und das Salz fällt aus (Übersättigung).

"Rost" aber ist ein umgangssprachlicher Begriff, der sich auch als 
technischer Begriff (zB Rostschutz) eingebürgert hat. Er bezeichnet nur 
ein -bestimmtes- Eisenoxid (ie. den braunen Flugrost).
Chemisch spricht aber niemand von 'Rost', sondern nur von "Eisen-Oxid", 
das zumindest in zwei (recht bekannten) Modifikationen vorkommt. 
Angeblich sind aber 16 Eisen-oxide und oxy-hydroxide bekannt.

Sprichst DU nun von 'Rost', meint der Techniker, du meinst, daß die 
Rohre verrostet sind. Das ist grundsätzlich falsch.
Die Eisen-Rohre sind innen wie außen verzinkt. Innen aber setzt sich mit 
der Zeit dieser Schlamm ab, und zwar --unabhängig von der Lage des 
Rohres-- rund um die Außenwand des Rohres. Die Schichtdicke nimmt 
beständig zu und am Ende ist -genau in der Mitte- nur noch ein kleines 
Loch.

Die Schicht selbst: ist innen feinstkörniger beweglicher Schlamm, der 
nach außen hin in seiner Festigkeit zunimmt. Gleichzeitig ist er trotz 
hoher Festigkeit (siehe Bröckchen im Bild) immer noch porös genug, um 
Wasser zu speichern und durchzulassen. Bietet daher auch ausreichend 
Platz für Lebewesen.

Im Wasser befinden sich nicht nur die bekannten Tierchen, sondern auch 
eine Menge 'Schwebestoffe', die das Wasser auf seinem langen Marsch 
durch den Untergrund mitnimmt, wie FeinstSand, Erde, Biomaterial  und 
natürlich auch Einzeller und Tierchen aller Art. Also ungelöste "Stoffe" 
mit gewissem Gewicht.

Verdunstest du dieses Wasser, ohne die gelösten Ionen (Salze, Säuren und 
Laugen) zu beachten, verbleibt also immer ein Rückstand. Dieser setzt 
die Rohre zu.

Es ist daher falsch, bei diesem jahrealten (Faul-)Schlamm von 'Rost' zu 
sprechen. Das ist ein komplexerer Vorgang, als man hier in der Kürze der 
Würze beschreiben kann. Es geht um Chemie, Biologie, Physik, Mineralogie

von Jack V. (jackv)


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Hilflos schrieb:
> "Rost" aber ist ein umgangssprachlicher Begriff, der sich auch als
> technischer Begriff (zB Rostschutz) eingebürgert hat

Ja. Rost ist eben das, was bei der Korrosion von eisenhaltigen 
Materialien entsteht. Das ist Stoffgemisch mit veränderlichen Anteilen 
verschiedenwertigen Eisenoxids und anderen Sachen, und wenn man’s in 
eine andere physikalische Form bringt, ist’s immer noch das gleiche 
Stoffgemisch – nämlich das, was umgangssprachlich als „Rost“ bezeichnet 
wird.

Die vielen Tierchen, vor denen du dich so zu fürchten scheinst, leben 
auch nicht vom Wasser allein. Wenn da ’ne nennenswerte Menge von 
auftritt, die sich vielleicht gar als Schleim zeigt, ist das eher ein 
Zeichen für nicht sonderlich reines Wasser – und ich würde es zumindest 
vor dem Trinken aufbereiten. Dabei kann man dann auch gleich den größten 
Teil des Rosts entfernen. Der ist zwar nicht schädlich, mag aber den 
Geschmack beeinträchtigen.

von Hilflos (Gast)


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Das *ist kein Rost !*

'Rost' entsteht, richtig, bei der KORROSION von Eisen.
Da ist aber kein Eisen, da ist nur ZINK und über dem Zink sind 
Ablagerungen. Diese Ablagerungen wachsen 'organisch' gleichmäßig rund 
ums Rohr.

Das rote Eisenoxid läßt sich nicht entfernen. Du kannst es wohl 
ausfiltern, aber jeder Filter ist nach 'wenigen Minuten' zu. Ich hab 
mech.Filter und UVC gekauft, aber nie mehr montiert. Liegt alles noch 
herum. Es ist SINNLOS!

Ich fürchte mich ja nicht 'vor den Tieren', das oben bezog sich auf den 
Kugel-Kohlenstoff aus den abgekratzten Teilen der Pumpe. Nein, und das 
Wasser ist 'hochgiftig', nach starken Regenfällen bekomme ich meist 
Fieber, dann muß ich die Leitung 'spülen', dann sprudeln  einige Kübel 
hochroter 'Farbe', dann gehts wieder.
Es ist wie mit dem Pumpenputz, damals auch Windkessel,: Letztlich fragst 
Dich, diesen Dreck hab ich bis heute (>50 Jahre) überlebt, wieso soll 
ich jetzt daran sterben?

Ich war seit 22 Jahren nich mehr beim Arzt. Wüßte auch nicht, was ich 
dort sollte. Regelmäßiges Fieber? beseitigt alles, wirklich alles .
Außer Raucherhusten.

Angst schwächt das Immunsystem, das solltest Dir merken !

von Hilflos (Gast)


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Das ist *kein Rost !* . ´
Jetzt FETT isses mir wieder eingefallen: das Eisenoxid im Wasser 
entsteht durch Bakterien, also bakterielle Tätigkeit -oder durch den 
bakteriellen Stoffwechsel. Glaub´ anaerobe, oder doch aerobe?, 
Bakterien, weiß nimmer. Da ist irgendeine symbiotische Gemeinschaft da 
drin...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hilflos schrieb:
> Jetzt FETT isses mir wieder eingefallen

Lass gut sein, du blamierst dich mit jedem Beitrag zum Thema noch mehr.

von Jack V. (jackv)


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Hilflos schrieb:
> das Eisenoxid im Wasser
> entsteht durch Bakterien, also bakterielle Tätigkeit -oder durch den
> bakteriellen Stoffwechsel.

Ja gut … sagst du mir bitte Bescheid, wenn du den Bakterienstamm 
gefunden hast, der aus Wasser Gold macht? Erkennt man an der 
dunkelroten, nahezu violetten Färbung des Wassers durch kollodiales 
Gold. Ich hätte dann gerne einen Ableger des Stammes – Dank im Voraus :)

von Old P. (Gast)


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Hilflos schrieb:
> Das ist *kein Rost !* . ´
> Jetzt FETT isses mir wieder eingefallen: das Eisenoxid im Wasser
> entsteht durch Bakterien, also bakterielle Tätigkeit -oder durch den
> bakteriellen Stoffwechsel. Glaub´ anaerobe, oder doch aerobe?,
> Bakterien, weiß nimmer. Da ist irgendeine symbiotische Gemeinschaft da
> drin...

Ich vermute, Du hast schon zu viel Deines Wassers intus....

Lass es sein, noch lacht nur die Community über Dich, irgendwann die 
ganze Welt ;-)

Old-Papa

von Werner H. (werner45)


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Wie hart ist denn Dein Wasser?
Der größte Teil des Schlamms dürfte Kalk sein. Test: schäumt mit 
Salzsäure auf. Auf der Saugseite der Pumpe wird CO2 teilweise entfernt, 
das läßt Kalk ausfallen.
Im natürlichen Wasser kommen oft Huminsäuren vor, die sind auch 
dunkelbraun (Moorwasser). Eisenionen können auch da sein, weil Eisen je 
nach Gegend sehr häufig ist.
Schlamm kann man auch chemisch analysieren, das schafft Klarheit.

von Hilflos (Gast)


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Die Wasserhärte ist 0 (Null). Ich mache täglich 3-4 Liter Tee mit 
Wasserkocher, bis heute habe ich nirgendwo auch nur geringste 
Kalkablagerungen festgestellt. Ich habe auch noch nie etwas entkalkt.

Freilich, Moorwasser? das nennt man bei uns Oberflächenwasser, also 
Wasser, das auch aus der Oberfläche zufließt. Das ist aber nicht das 
'Problem'. Das Wasser aus dem Brunnen selbst ist klar und rein. Das 
Problem liegt rein an den Leitungen, also den Wasserzwischenspeichern, 
und AUCH an der Erdleitung, also dem Schlauch zwischen Brunnen und 
Pumpe. 'Spült man durch', dreht also voll auf und läßt rinnen, dann ist 
das Wasser wieder klar, es schwemmt sozusagen den Dreck aus den 
Leitungen. Eben diesen ultrafeinen Schlamm.

Ist ja schon knapp 10 Jahre her, aber damals hab ich das entdeckt, daß 
bakterielle Tätigkeit, wobei diese 'Eisen-Bakterien' in Symbiose mit 
anderen Bakterien, also ohne einander: nicht leben können, zu dieser 
Eisen-Oxid-Bildung führt.
Man also ALLES was da drin kreucht und fleucht, ratzeputz vernichten 
müßte. Es ist ja ein 'allgemeines Problem' bei Hausbrunnen, dieses 
'Eisen', das haben viele. KALK ist eher ein Kennzeichen für 
Gebirgswasser. So hat jeder seine Probleme..

ANALYSE: Meine Mutter hat vor 20 Jahren mal sowas gemacht: das Wasser 
wäre UNGENIESSBAR , sagen die Experten. In einem Anfall von 
Altersschwachsinn hat sie dann von weither eine 'Profi-Firma' geholt, 
die haben den ganzen Brunnen mitsamt dem ganzen Bodenschlamm ausgepumpt 
und die Brunnenringe abgedichtet. Danach? war es dasselbe wie zuvor.

Wie gesagt, man muß damit leben.

@ Old-Papa: schau, ich analysiere etwas, weil es mir Spaß macht, 
festzustellen, WARUM etwas so ist wie es ist. Das ist weder 
Besserwisserei, noch Rechthaberei. Und zu deinem obigen Post:
"chloriertes Trinkwasser" DA frag ich mich schon berechtigt, WAS MUSS DA 
DRINNEN herumschwimmen, wenn sie schon Chlor reinschütten müssen


Wer also nun die bessere Trinkwasserqualität hat, sei dahingestellt.

Beitrag #6358025 wurde vom Autor gelöscht.
von malsehen (Gast)


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Köstlich!

von Old P. (Gast)


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Hilflos schrieb:
> Die Wasserhärte ist 0 (Null). Ich mache täglich 3-4 Liter Tee mit
> Wasserkocher, bis heute habe ich nirgendwo auch nur geringste
> Kalkablagerungen festgestellt. Ich habe auch noch nie etwas entkalkt.

Dann wärst Du längst gestorben!
Wasser ohne Mineralien gibt es in öffentlichen Netzen nicht. Selbst in 
Laboren machen die mit Destillation Aufstände um das wirklich rein zu 
bekommemn.

Old-Papa

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Chlor im Trinkwasser führt nur zu mehr Korrosion

von c-hater (Gast)


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Hilflos schrieb:

> Freilich. wird ja auch belüftet. Da sind anaerobe UND aerobe Bakterien
> drin. Mit diesen miniViechern leben wir seit Jahrmillionen, die tun uns
> schon nix!

Nunja, es wäre echt schön, wenn's wirklich so wäre. Tatsache ist aber, 
dass es durchaus einige Bakterienarten gibt, die uns sehr gefährlich 
werden können.

Z.B. Clostridium tetani oder auch einige nette Varianten der Gattung 
Legionella. Es gibt aber auch noch einen umfangreichen Buchband voll 
weiterer potentiell gefährlicher Bakterien...

Der Witz ist aber: Auf Dauer und über die gesamte Art homo sapiens 
hinweg betrachtet ist die beste Waffe im Kampf dagegen tatsächlich ein 
zumindest "vortrainiertes" Immunsystem durch die schlichte Aufnahme von 
"Dreck" und die Tatsache das einige Menschen dann daran sterben.

Das ist Evolution. Hart für das Individuum, aber auf Dauer unverzichtbar 
für das Überleben der Art. Wenn man die Evolution des homo sapiens 
anhält, ist das ein tödlicher Fehler. Denn eins ist sicher: die 
Bakterien werden weiter evolutionieren, indem Milliarden von ihnen 
sterben, aber immer auch ein paar überleben. Die am besten für die 
aktuelle Situation angepassten...

Kann man sehr schön bei der Problematik der multiresistiven 
Bakterienstämme sehen, wie das funktioniert und wie schnell das geht. 
Was sind ein paar Jahrzehnte Antibiotika im Vergleich zu Milliarden 
Jahren Evolution? Diese Bakterien haben es in wenigen Jahrzehnten 
geschafft, sich anzupassen.

Und wer glaubt, er könnte daran etwas ändern, begreift nicht, wie 
umfassend Bakterien die Evolution bestimmen. Er begreift nichtmal den 
schlichten Fakt, das Bakterien etwa 13% der Biomasse der Erde ausmachen 
und dass ohne Bakterien jedes höhere Leben nicht möglich wäre, denn alle 
höheren Lebensformen leben in Symbiosen mit Bakterien und sind ohne ihre 
Symbiosepartner schlicht nicht lebensfähig. Auch wir natürlich...

Was jeder, der mal eine heftige Behandlung mit Antiobiotika genossen 
hat, am eigenen Leib erleben konnte. Er hatte nur das Glück, dass auch 
unsere unverzichtbaren Symbiosepartner ziemlich anpassungsfähig sind und 
dass unser Körper zusätzlich noch Schutzmechanismen extra für sie 
entwickelt hat. Wäre das nicht so, würden wir Antibiotika-Behandlungen 
überhaupt nicht überleben können. Das wäre dann den Teufel mit dem 
Beelzebub austreiben...

von Manfred (Gast)


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Hilflos schrieb:
> KALK ist eher ein Kennzeichen für Gebirgswasser.

Nö: Hier kommt das Wasser aus Tiefbrunnen um 80 Meter, der Kalkgehalt 
liegt nahe dem oberen Ende der Skala. Als die Wassergewinnung vor über 
80 Jahren gebaut wurde, ging es primär um Prozesswasser für die 
Stahlerzeugung, Wohngebiete wurden erst später daran angebunden.

Schade, hier könnte man erstklassiges Mineralwasser abfüllen, aber das 
war damals halt nicht im Fokus.

Old P. schrieb:
> Dann wärst Du längst gestorben!

Das gehört wohl zu den 'Urban Legends'.

> Wasser ohne Mineralien gibt es in öffentlichen Netzen nicht.

Schaue Dir Wasserkocher in Gebieten an, die mit Oberflächenwasser aus 
dem Harz versorgt werden. Da gibt es keinerlei erkennbare Ablagerungen, 
der Mineralanteil ist extrem niedrig. Ich bin zufrieden, dass ich das 
nicht ertragen muß, habe zwar den Kalkrand im Klo und die besprenkelte 
Dusche, aber das Zeug ist angenehm trinkbar.

von Rost oder nicht Rost, ist hier die Frage! (Gast)


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Im Leitungswasser selbst ist aber schon Eisen gelöst und das kann 
natürlich auch "rosten". Aus diesem Grund werden in der Kälber-Weißmast 
teilweise Anlagen eingesetzt, die das Eisen aus dem Wasser filtern. Den 
das Eisen färbt das Fleisch später rötlich, was die Verbraucher leider 
nicht kaufen wollen.

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Was-ist-schlimm-an-weissem-Kalbfleisch,kalbfleisch110.html

BTW: Füllt man normales Leitungswasser in den Kühler eines Motorblocks. 
Jeder, der schon mal einen solchen Motor überholt hat, weiß wovon ich 
rede. Früher oder später sieht's da drin so aus wie oben auf den 
Bildern...

von Rost oder nicht Rost, ist hier die Frage! (Gast)


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Manfred schrieb:
> Schaue Dir Wasserkocher in Gebieten an, die mit Oberflächenwasser aus
> dem Harz versorgt werden. Da gibt es keinerlei erkennbare Ablagerungen,
> der Mineralanteil ist extrem niedrig. Ich bin zufrieden, dass ich das
> nicht ertragen muß, habe zwar den Kalkrand im Klo und die besprenkelte
> Dusche, aber das Zeug ist angenehm trinkbar.

Wir haben Quellwasser, welches woanders als teuer Sprudel verkauft 
wird...

Und trotzdem ist es so kalkarm, das es die Wasserversorger extra 
aufhärten müssen. Dafür ist der Eisenanteil aber sehr hoch. Wir haben 
hier einige Sauerbrunnen, da setzt sich im Wasser nach einigen Tagen im 
Kühlschrank Rost ab. Die öffentlichen Quellen sehen entsprechend aus. 
Und das Wasser schmeckt so, als würde man an Eisen lutschen. Wirklich, 
das ist kein Witz. Glücklicherweise ist das Trinkwasser nicht so :)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Rost oder nicht Rost, ist hier die Frage! schrieb:
> Wir haben Quellwasser, welches woanders als teuer Sprudel verkauft
> wird...

Das ist schon absurd, Mineralien-armes Wasser teuer zu verkaufen, 
während alle anderen Wert auf besonders viele Mineralien legen. Aber das 
haben ja auch schon einige Sendungen im TV erklärt.

Offenbar wissen viele Menschen gar nicht, was sie da kaufen. Ein schönes 
Label, ein paar gute Worte dazu, und schon verkauft sich jeder Müll ganz 
hervorragend.

An den meisten Orten (bei Dir wohl nicht) ist das ganz normale 
Leitungswasser genau so gut, wie teures Mineralwasser. Und die teuersten 
Wässer sind die ungesündesten.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Gast)


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Manfred schrieb:
>
> Old P. schrieb:
>> Dann wärst Du längst gestorben!
>
> Das gehört wohl zu den 'Urban Legends'.

Nö, ohne Zufuhr von Mineralien wird der Mensch schnell verrecken. Egal 
ob über das Wasser oder sonstige Nahrung, ohne geht nichts. Und Ja, über 
das Wasser nehmen wir viel auf.

> Schaue Dir Wasserkocher in Gebieten an, die mit Oberflächenwasser aus
> dem Harz versorgt werden. Da gibt es keinerlei erkennbare Ablagerungen,
> der Mineralanteil ist extrem niedrig. Ich bin zufrieden, dass ich das
> nicht ertragen muß, habe zwar den Kalkrand im Klo und die besprenkelte
> Dusche, aber das Zeug ist angenehm trinkbar.

Nun, der Hilflose hatte von Null geschrieben, nicht von wenig.
Und wenn Du Kalkrand hast ist das was? Na klar, Mineralien! Was sonst?

Mineralien sind doch nur ein Oberbegriff für alle möglichen Stoffe aus 
der Erde (die häufig in Minen gewonnen werden).  Nein, für Nitrate, 
Säuren, Keime usw. nicht.

Old-Papa

von Dieter (Gast)


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Hilflos schrieb:
> Dieter schrieb:
>> durchsichtiges Teilstueck mit 0.5cm Dicke
> also noch weniger Lichtausbeute.

Das ist die Gesamtdicke. UV-Glas und innere Kapillaren.
Rechne mal rund mit mindestens 10-20W fuer maximal 200l/h.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich habe mal gelesen, das Problem bei einem Wasser sei, dass es unserem 
Körper sogar Mineralien entzieht.

von Old P. (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich habe mal gelesen, das Problem bei einem Wasser sei, dass es unserem
> Körper sogar Mineralien entzieht.

Tja, ich habe gelesen, dass die Erde doch eine Scheibe ist. ;-)

Mit destiliertem Wasser (also Null Mineralien, Spurenelemente und Null 
Keime) kommt man nicht weit. Nein, es tötet nicht, aber man pinkelt 
tatsächlich mehr Mineralien aus, also oben wieder rein kommen. Zuerst 
werden die Knochen weich, dann beginnt man zu ersticken, da kein Eisen 
mehr im Blut und dann weitere Gebrechen.
Biologie sechste Klasse (oder so)

Old-Papa

von Jack V. (jackv)


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Gibt da schon irgendwie Sachen mit dem osmotischen Druck und so auf 
Zellebene. Allerdings müsste man entweder wirklich sehr viel Wasser auf 
einmal trinken, oder ausschließlich dieses Wasser zu sich nehmen, damit 
das relevant würde. Nichtsdestotrotz wird in einschlägiger Literatur 
empfohlen, durch Kondensation gewonnenes Trinkwasser durch etwas Sand 
laufen zu lassen, damit’s nicht völlig demineralisiertes Wasser ist. 
Irgendwas wird schon dran sein, und schaden wird’s bestimmt nicht – 
vorausgesetzt, man tut nicht die falschen Mineralstoffe rein.

von Hilflos (Gast)


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Old P. schrieb:
> öffentlichen Netzen
Ist ja ein Hausbrunnen mit 7-8m Tiefe. Jedenfalls ist der Kalkgehalt 
soooo gering, daß er selbst bei tausenden Litern Heißwasser keine Spuren 
hinterläßt.
Mineralien? Destilliertes deionisiertes salzfreies Wasser ist TÖDLICH !
Da stirbst daran, weil es mit dem Urin die ganzen Salze aus dem Körper 
wäscht, aber keine Salze nachgeliefert werden. Hast aber schon 
geschrieben, wie ich gesehen habe...


c-hater schrieb:
> Das ist Evolution.
Was gibts deinem langen durchdachten Vortrag hinzuzufügen?
Nichts. Ich schreibe von demselben - praktisch angewendet .

Die 'Experten' tun immer so, als ob alles Leben auf der Erde vernichtet 
werden müsse, damit das völlig verkommene Subjekt Mensch 'überleben' 
könne. Alles was man bisher erreicht hat, ist, daß die Art Mensch kurz 
vor dem Aussterben steht. Wenn ich dich töten wolle, muß ich mit 
Gegenreaktion rechnen. Und wenn schon 'Evolution': Der Mensch dupliziert 
sich etwa alle 20 Jahre, ein Bakterium dupliziert sich in 'dieser 
Ewigkeit' wie oft? Bis sich der hochkomplexe Mensch an eine NEUE 
veränderte Situation anpassen kann, ist er schon längst ausgestorben. 
Der Mensch hat auf dieser Welt so gut wie gar keine Bedeutung, wie du 
richtig schreibst .

Oder ungefähr dieselbe wie die Dinosaurier. Weg warn´s

Es gibt so ein spezielles Algen-Grünzeug, das lebt ewig. Wirklich ewig, 
das ist im Laufe der Zeit (~ 4 Milliarden Jahre) UNSTERBLICH ! geworden 
.

Ich persönlich bin froh, den Untergang des Homo Sapiens noch miterleben 
zu dürfen! Das einzige Tier bisher, daß sich selbst umgebracht hat !


Manfred schrieb:
> Oberflächenwasser aus dem Harz versorgt werden.
> Da gibt es keinerlei erkennbare Ablagerungen,
Wasser ist eben unterschiedlich. ! Ich bin Teetrinker, da ist mir 
kalkfreies lieber. In meiner Kindheit tranken wir noch das Wasser aus 
dem Bach, beim Baden . In 50km Entfernung (öffentl. Versorgungsnetz) 
haben sie schon fast jedes Jahr eine Wasser"Aktion", da bekommen die 
Säuglinge im Sommer von den Gemeinden kostenlos Mineralwasser, weil sie 
sonst an dem nitratverseuchten Zeugs 'sterben' würden. Ist ja in 
Nord-Deutschland auch nicht besser, das hochwertige Fleisch geht billig 
nach China und die Gülle lassen sie bei uns.


Jack V. schrieb:
> osmotischen Druck
OSMOSE ist tatsächlich auch ein realisierbares 
Tröpferl-Reinigungsverfahren, ich bin aber mit diesen ganzen Verfahren 
(damals) immer genau zum selben Schluß gekommen: putzen, putzen, putzen 
...unentwegt PUTZEN .

Und schon sind schon wieder 10 Jahre um..

Dieter schrieb:
> maximal 200l/h
pro Stunde? Das sind 3 Liter pro Minute, also
MAXIMAL  paar Tropfen pro Sekunde.

von Jack V. (jackv)


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Hilflos schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> osmotischen Druck
> OSMOSE ist tatsächlich auch ein realisierbares
> Tröpferl-Reinigungsverfahren,

Ich meinte eher die Vorgänge in und um Zellen.

Hilflos schrieb:
> Destilliertes deionisiertes salzfreies Wasser ist TÖDLICH !
> Da stirbst daran, weil es mit dem Urin die ganzen Salze aus dem Körper
> wäscht, aber keine Salze nachgeliefert werden.

Nur genau dann, wenn du in der Zeit auch nix isst. Ansonsten werden über 
das Essen mehr Mineralstoffe aufgenommen, als die zwei Gramm Salze in 
den zwei Litern Wasser, die man so am Tag trinken soll.

von Hilflos (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ich meinte eher die Vorgänge in und um Zellen.

Weiß ich.
Gibt aber auch ein Wasserreinigungsverfahren, das auf demselben Prinzip 
aufbaut. Wollte ich nur dazureinwerfen... jedenfalls sinnvoller als UVC, 
aber auch deutlich teurer.
Letztendlich schauen wir uns alles nur aus der Natur ab . Gut kopiert 
ist halb gewonnen.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hilflos schrieb:
> Jedenfalls ist der Kalkgehalt
> soooo gering, daß er selbst bei tausenden Litern Heißwasser keine Spuren
> hinterläßt.

Mach einen Tropfen davon auf eine Glasscheibe und lass den verdunsten.
Danach überlege Dir besser nochmal den Wahrheitsgehalt dieser Aussage!

Wenn selbst Regentropfen Spuren hinterlassen...

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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...ausnahmsweise mal "sinnvoller" Werbespäm auf der uC Seite zu diesem 
Thema:

https://www.ttieurope.com/content/ttieurope/en/manufacturers/t-z/vishay/products/vlmu35c-20-275-120-uvc-leds.html

Klaus.

von Hilflos (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Regentropfen

In Regentropfen ist also auch schon Kalk enthalten. Der beim Verdunsten 
der Regentropfen bei uns zurückbleibt...
der Wahrheitsgehalt 'deiner Aussage' ist aber auch schwer beweisbar.

Kalkablagerungen aus Heißwasser sind leicht zu erkennen: sie können nur 
mechanisch oder mit Säure entfernt werden. Noch resistenter ist aber 
Urin-STEIN, gelöst im Trinkwasser eher selten, der geht leider nur 
mechanisch ab: mit Schleifpapier. Oder einem Meissel .

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hilflos schrieb:
> In Regentropfen ist also auch schon Kalk enthalten

Ich schrieb etwas von "Spuren hinterlassen"

Frag mal eine Hausfrau, wat die davon hält,
wenn es gleich nach dem Fensterputzen zu regnen anfängt.

von Jack V. (jackv)


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Wobei’s beim Regen auf dem Weg nach unten aufgenommener Staub und so 
ist, der Spuren hinterlässt. Das Wasser selbst kondensiert direkt aus 
Wasserdampf, ist mithin also erstmal destilliertes Wasser.

von georg (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Das Wasser selbst kondensiert direkt aus
> Wasserdampf, ist mithin also erstmal destilliertes Wasser

Ohne Staubpartikel kondensiert Wasser garnicht erst. Das kann wenig 
sein, aber Regen kann auch vieles andere bringen: Saharastaub, Russ im 
Ruhrgebiet,  Schwefeldioxid, Cäsium aus Tschernobyl...

Georg

von Jack V. (jackv)


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georg schrieb:
> Ohne Staubpartikel kondensiert Wasser garnicht erst.

Stimmt. Allerdings reicht ein Partikel für den ersten Tropfen aus, um 
die ganze Wolke zum Abregnen zu bringen. Die Spuren eines getrockneten 
Regentropfens auf Glas sind dann mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht 
der Kondensationskeim.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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georg schrieb:
> Russ im Ruhrgebiet

Der war gut, die 50er Jahre sind lange vorbei. Mehr Ruß als woanders 
gibt es im Ruhrgebiet nicht mehr.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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den gibts jetzt in China

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