Symmetrierung von Kondensatoren simulieren

Gast #6352086
Hallo,

ich möchte eine Schaltung aufbauen, wo zwei Elektrolytkondensatoren mit 
nominal 27 µF mit je 450 V in Reihe geschaltet werden, um eine 
Wechselspannung von 630 Vp zu glätten.

Nun habe ich dazu gelesen. Der Hersteller gibt einen maximalen leak 
current von 15 µA an. Bei einer nominalen Spannung von 450 V errechne 
ich dabei einen parallelen Isolationswiderstand im Kondensator von 30 
Mega. Diese sind in dem Kondensator in LTspice hinterlegt.

Ich habe versucht die Schaltung im LTSpice zu simulieren. Zu sehen sind 
dabei die beiden Kondensatoren mit der jeweiligen maximalen und 
minimalen Toleranz von 27 µF +- 20 %.

Nun hätte ich gedacht, dass wenn ich dort einen Spannungsteiler mit zwei 
gleichen Widerständen parallel schaltet ist die Sache gegessen, aber dem 
ist nicht so. Egal wie ich die Widerstände R1 und R2 verändere, die 
Spannung bleibt größtenteils gleich über den jeweiligen Kondensatoren. 
Nun möchte ich diese Schaltung real aufbauen, das heißt, die 
Kondensatoren verhalten sich nun nochmals anders als in der Simulation.

Die maximale Spannung von 376 V in der Simulation ist noch weit weg von 
der maximale zulässigen, aber dennoch würde ich gern wissen was ich hier 
tue und wie ich die Spannung symmetrisch aufteile.

Wie gehe ich da am besten an so eine Symmetrierung ran. Es soll eine 
einmalige Geschichte werden.

Ich danke für eure Hilfe.
Angehängte Dateien:
Gast #6352129
Wenn du das nicht mal simulieren kannst (bzw. für sowas überhaupt eine
Simulation brauchst), solltest du dir
 ernsthaft überlegen, ob du sowas wirklich aufbauen willst...
Gast #6352209
Udo K. schrieb:
> Wenn du das nicht mal simulieren kannst (bzw. für sowas überhaupt
> eine
> Simulation brauchst), solltest du dir
>  ernsthaft überlegen, ob du sowas wirklich aufbauen willst...

kein sinnvoller Kommentar.
Gast #6352272
Na ja, sei mir mal nicht bös...
aber mit 600 Volt rumspielen wollen, und keine
zwei Widerstände in eine Simulation einsetzen können,
ohne um Hilfe zu schreien... so ganz daneben ist mein Kommentar nicht.
Aber um dir mal auf die Sprünge zu helfen:
kapazitiver Spannungsteiler.
Was lernt man heute eigentlich noch in der Schule/Uni?
Gast #6352329
Udo K. schrieb:
> Na ja, sei mir mal nicht bös...
> aber mit 600 Volt rumspielen wollen, und keine
> zwei Widerstände in eine Simulation einsetzen können,
> ohne um Hilfe zu schreien... so ganz daneben ist mein Kommentar nicht.
> Aber um dir mal auf die Sprünge zu helfen:
> kapazitiver Spannungsteiler.
> Was lernt man heute eigentlich noch in der Schule/Uni?

Ich ignorier dich einfach :)
Wie du ja gelernt hast, teilen sich die Spannungen entsprechend der 
Kapazität auf. Da diese jedoch in der Realität toleranzbehaftet ist und 
die Spannung sich entsprechend den Leckströmen aufteilt, die man vorher 
nicht kennt, frage ich mich wirklich was Du in der Schule/Uni gelernt 
hast ;)

H.Joachim S. schrieb:
> Udo K. schrieb:
>> kapazitiver Spannungsteiler
>
> Das tut hier gar nichts zur Sache - es geht um die halbwegs
> gleichmässige Aufteilung einer Gleichspannung.

Eben. Und die Erprobung der richtigen Dimensionierung für den 
praktischen Anwendungsfall. Also: was ist da best practice? Die 
angesprochenen 1 MOhm?
Beitrag #6352479 wurde von einem Moderator gelöscht.

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