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#6352177
Moin Leutz, ich habe nie neulich eine schlne Alte HK VC2400 (Ala Yorkville 3400) gekauft, leider wie immer defekt angekommen obwohl als funktionsfähig angegeben. Hier direkt ein paar Schaltpläne: https://usermanual.wiki/Yorkville/3400UsersManual.2063198863/view Das beste ist, dass ich mit dieser im Ausland unterwegs bin und mir leider kein "besseres Werkzeug" zu verfügung steht. Lediglich ein Tek Analogosci, Fluke 117 und eine china- YOUYE Lötstation anstatt der guten JBC. Fehler war folgender: Beim Musikhören konnte man in einem Kanal (HK PRO 12 Lautsprecher) ein knistern hören, unabhöngig von der lautstärke war dieses umgefähr gleich. Darauf habe ich das Gerät auseinandergenommen und etwas herumgemessen. Defekt ist 100%ig eine Endstufenplatine (M1002A). Der serviceanleitung habe ich mal nicht gefolgt, da ich das schöne Ding nicht mit so einem Schrottlötkolben quälen will. Nach ein paar einfachen Dioden- Widerstands- und Transistortests habe ich ein paar Zenerdioden ergab sich, dass ein paar BC550er, paar Zenerdioden und paar Woderstände defekt waren. Zusätzlich ein Leistungswiderstand und vier der TO3 Leistungstransistoren. Diese habe ich alle getauscht und es hat ein bisschen geholfen aber nicht viel. Jetzt ist bei leiser Lautstärke kein Knistern zu hören, aber ab ca. 1/3 der Lautstärke hört man das knistern mehr mit zunehmender Lautstärke. Habe mal den Ausgang unter Last (mit dem o.g. Lautsprecher) gemessen. Eingespeist wurde ein Sinus mit dem Handy mittels online tone generator (was besseres steht mir derzeit leider nicht zu verfügung), Frequenz 500HZ. Der Sinus am Oszi sag ganz okay aus, nicht verformt oder verzerrt, allerdings waren an den "Nullpunkten" leichte "Zipfen" zu sehen. Kann morgen mal ein Bild ein. Dieses verändert sich im Zeitverlauf bei gleicher Lautstärke nicht. Habe dann etwas mehr gemessen aber alle Bauteile scheinen in Ordnung- nur kann ich die Kondensatoren nicht messen und hier liegt meine Vermutung. Eine Kapazitätsmessung ergab einen Tolleranzbereich von ca. 20%, ich denke das ist akzeptabel. ESR nicht messbar. Ich würde nun auf einen der fetten Glättungselkos tippen, vielleicht hat dieser etwas von der kurzgeschlossenen "Transistorkaskade" abbekommen? Ein mechanisches Problem ist es nicht, habe überall mit einem Stabilo herumgepiekst und das hat nichts gebracht. Was würdet Ihr nun machen? Ich will das Ding jetzt auch nicht zu kompliziert machen, da ich hier "im Feld" außer den genannten Messgeräten und ein paar gut gefüllte Elektronikläden nix. Und eine Reparatur im Fachgeschgeschäft will ich nicht unternehmen, wäre mir bissl zu teuer.