Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Erodiermaschine für Heimanwendung


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von Dirk L. (garagenwirt)


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Wollte mal in die Runde fragen ob es möglich wäre selbst zu erodieren?
Für Modellbausachen im 1-2 cm Durchmesserbereich, China Fräse auf X+Y 
Achse blockiert, Zustellung nur über Z-Achse, das ganze im Wasserbad.
Welche Stromquelle wäre da in Betracht zu ziehen? Stromstärke? 
Schaltung?

von Alex (Gast)


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Moin,

Prinzipiell geht das. Je nach Fräse wirst du mit der Zustellung über die 
Z-Achse aber nicht glücklich sein. Sinnvoller ist Zustellung über Pinole 
oder noch besser - gleich über eine Lineareinheit mit Linearführung und 
Kugelgewindespindel.
Für Bastel-Erodieren mag es über Pinole/Z-Achse reichen.
Als Stromquelle gibt es diverse Schaltungen online zu finden. Die 
meisten fertigen Projekte sind nur mit verschiedenen Kondensatoren die 
über die Funkenstrecke entladen werden... das funktioniert ist aber 
nicht wirklich gut.
Besser wäre eine Stromquelle die definierte Pulse ausgeben kann und den 
Erodierspalt (Strom & Spannung) bei jedem Puls überwacht.

schönen Gruß,
Alex

von MaWin (Gast)


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Dirk L. schrieb:
> Wollte mal in die Runde fragen ob es möglich wäre selbst zu
> erodieren?
> Für Modellbausachen im 1-2 cm Durchmesserbereich, China Fräse auf X+Y
> Achse blockiert, Zustellung nur über Z-Achse, das ganze im Wasserbad.
> Welche Stromquelle wäre da in Betracht zu ziehen? Stromstärke?
> Schaltung?

Geht angeblich einfach Youtube-Video "Erodiergerät für 20 Euro selbstgebaut" aber 
wenn man sich professionellere Maschinen ansieht:

Für Löcher sollte der Erodierstab rotieren, damit er nicht einseitig 
abträgt. Die Röhrchen gibt es billig über eBay
Ebay-Artikel Nr. 153868504071

Es gibt aber nun in steigendem Aufwand immer bessere 
erodoereinrichtungen, Wichtig ist, den Stab auch wieder automatisch 
zurückziehen zu können, wenn ein Kurzschluss vorliegt.

Manche Schaltnetzteile vertragen die Kurzschlüsse nicht, obwohl sie es 
sollten, wie das Korad PS900 
Ebay-Artikel Nr. 151828717600 
das dabei kaputt geht.

Und wenn dann mit gefrästen Graphitformen erodiert werden soll, ist 
natürlich viel mehr Aufwand nötig.

von Reinhard R. (reirawb)


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von Gunnar F. (gufi36)


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Respekt! Wenn DAS eine unvollständige Doku ist, dann will ich die mal 
sehen wenn sie fertig ist!

von Walter T. (nicolas)


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Gunnar F. schrieb:
> Respekt! Wenn DAS eine unvollständige Doku ist, dann will ich die mal
> sehen wenn sie fertig ist!

Ist leider nie fertig geworden, weil der nicht ganz ausgereifte Prototyp 
für alle praktischen Belange seit Jahren ausreicht. Irgendwann habe ich 
vielleicht noch einmal Langeweile und baue sie fertig.

Problem: Das Design ist total veraltet. Heute würde ich nicht mehr eine 
L297-L298-Schrittmotorendstufe verbauen sondern eher einen kleinen 
Trinamic oder direkt TB6600, und statt dem alten ATmega einen STM32. 
Letzterer kann das Stromsignal direkt mit ausreichend Abtastfrequenz 
abtasten, so dass auch der Hüllkurvengleichrichter wegfallen kann.

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