Gast
#32215
Hallo, Forum. Ich habe mal ein paar Fragen an euch. 1. Was ist genau ein Latch-Up..? Also nach dem was ich herausgefunden habe, erzeugt Überspannung an einem Digital-IC einen Latch-Up, dass heisst das IC bekommt einen Kurzschluss. Irgendwo habe ich gelesen: " Wenn das IC einen Latch-Up hat, zündet ein interner Thyristor...", was sich sehr nach einer gewollten Absicht anhört. In irgendwelchen Datenblättern oder AppNotes habe ich jedoch gelesen, dass es eher ein lästiger konstruktionsbedingter Nebeneffekt ist. Was mache ich wenn ein IC einen Latch-Up hat? Ich hatte mal einen 1200er AVR und der wurde danach so heiß dass das Steckbrett drunter geschmolzen ist. 2. Ich muss mit dem AVR eine Spannung messen. Um die Anzeige träger zu machen, habe ich mir überlegt zwischen den Spannungsteiler (47k-10k) und dem AVR-Portpin noch einen 100k Widerstand in Reihe zu schalten und zwischen AVR-Portpin und Masse einen Elko mit ca. 2,2 µF zu schalten, der sich dann langsam auf- und entlädt. Kann man das so bauen? 3. Wieviel Strom halten die interen "Clamping-Dioden" vom AVR aus? Gibt es da Richtwerte? 4. Ich muss mit meinem AVR ein 12V Signal schalten, es muss so gut wie kein Strom fließen. Im Moment habe ich einen einfachen Schalttransistor genommen (2N3904), der mit einem 33k Widerstand vom Portpin zur Basis geschaltet worden ist. Emitter liegt auf Masse, Collector ist über einen 100k Widerstand auf +12V angeschlossen. Kann den 2N3904 nicht mehr weiterverwenden, da ich das ganze jetzt in SMD aufbauen will. Kennt jemand einen Feld-Wald-Wiesen-Transistor oder FET, der diese Aufgabe erfüllen könnte...? Ein BC547 funktionierte komischerweise nicht. Fragen über Fragen.... Danke schon mal im Vorraus für Eure Antworten! Stefan