Philips PM3243 Oszilloskop Reparatur - Netzteilproblem?

OP #6355298
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Hallo zusammen,

ich habe ein als "defekt" deklariertes Philips PM 3243 bekommen. Die 
Diagnose war: "lässt sich nicht mehr einschalten". Bei meinem ersten 
Test war es auch so. Die Rote LED auf der Front hat im 2s Takt kurz 
aufgeblinkt und dabei war ein kurzes, leises "tssipp" zu hören. Hört 
sich ganz nach einem Schaltnetzteil an, das den Start nicht schafft und 
immer wieder einen Neustart macht.

Ein paar Tage später habe ich es nochmal versucht und auf einmal ging es 
wunderbar. Also wirklich alles, schön scharfes Bild, Speichern, zweite 
Zeitbasis, kein Problem. Nur Kanal A als Triggerquelle geht irgendwie 
nicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Nach ein paar weiteren Tagen wollte ich es das erste Mal richtig 
einsetzen und da ging dann gar nichts mehr. Wenn man es jetzt 
einschaltet, geht die Front LED an, Bildschirm bleibt dunkel und es ist 
ein leises "trssssssssssssssrrrrr" zu hören. Also wie wenn irgendwo 
konstant was überschlägt.

Ich habe die Ausgangsspannungen am Netzteil alle gemessen -> liegen 
sauber an. Die zwei gelben Einzeldrähte sind für die Kathodenheizung. 
Sie liegen auf -2kV Potential, weshalb sie höchstwahrscheinlich auf 
einer separaten Platine untergebracht sind. Wenn ich die abstecke, ist 
das Gezirpe weg und das Oszi geht an. Man sieht halt nichts, ... weil 
keine Heizung.
Das Gezirpe kommt hörbar vom Transformator. Ich nehme stark an, dass der 
irgendwo intern durchschlägt. Rein äußerlich ist nichts zu erkennen. Da 
das Oszi ja funktioniert, würde sich ein Reparaturversuch schon lohnen, 
die Frage ist halt wie?

Was meint ihr zu meiner These mit dem Durchschlag am Transformator?
Kann man so eine Heizschaltung nachbauen und im Netzteil als separate 
Schaltung integrieren? Ist halt alles etwas heikel, da auf 2kV 
Potential.

Einen neuen Trafo wird es wohl nicht mehr geben.

Viele Grüße

Andi

Ps.: Netzteil usw. im Service Manual bei ca. Seite 153
#6355375
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Andreas W. schrieb:
> ich habe ein als "defekt" deklariertes Philips PM 3243 bekommen. Die
> Diagnose war: "lässt sich nicht mehr einschalten".
Warum zum Geier kauft man sich ein defektes Oszilloskop, wenn man keine 
Ahnung hat.
Andreas W. schrieb:
> Was meint ihr zu meiner These mit dem Durchschlag am Transformator?
> Kann man so eine Heizschaltung nachbauen und im Netzteil als separate
> Schaltung integrieren? Ist halt alles etwas heikel, da auf 2kV
> Potential.
Was sagt denn die Heizwicklung im Widerstandbereich, bei abgezogenem 
Roehren-Stecker?
Aus welchem Grund sollte die Heizwicklung auf 2kV laufen? Ueblich sind 
6-15VAC
Wenn Du meinst es ist der Trafo, (welcher? Foto, Bezeichnung, dann loete 
ihn aus und guck nach.
> Einen neuen Trafo wird es wohl nicht mehr geben.
Warum denn das nicht. Ein Trafo ist ja nun kein Hexenwerk.
Nimmste halt was aehnliches.
Steht da keine Bezeichnung drauf?
(Firma: matzetronics) #6355381
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Barney G. schrieb:
> Aus welchem Grund sollte die Heizwicklung auf 2kV laufen? Ueblich sind
> 6-15VAC

Oha, da schaust du besser nochmal, wie das bei Oszilloskopen mit CRT 
gemacht wird. Der Heizfaden liegt auf -2kV Potenzial. Das hat mit der 
Heizspannung selber nichts zu tun.

Andreas W. schrieb:
> Kann man so eine Heizschaltung nachbauen und im Netzteil als separate
> Schaltung integrieren? Ist halt alles etwas heikel, da auf 2kV
> Potential.

Das sollte schon klappen, aber ich würde auf jeden Fall einen echten 
2-Kammer Trafo nehmen.
Gast #6355693
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Ich denke, daß es nicht der Trafo ist, denn du schreibst, wenn ich die 
2kV abstecke zirpt es nicht mehr....
Wären es Überschläge im Trafo, wäre das erstens weiter zu hören, 
zweitens müsste es sich verstärken, denn die Leerlaufspannung dürfte 
höher sein als unter Last.
Nun ist die Frage, wie kommt man da auf 2KV. An dem Kondensator C1824 
liegen definitiv keine 2kV an!
Die ergeben sich erst aus dem Zeilentrafo. Und das ist nicht das 
abgebildete Teil!
Daß solch ein Zeilentrafo gerne mal die Hufe reiss, ist bekannt.
Dann ist ein Reparaturversuch wohl hinfällig!
#6356109
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Matthias S. schrieb:
> Oha, da schaust du besser nochmal, wie das bei Oszilloskopen mit CRT
> gemacht wird. Der Heizfaden liegt auf -2kV Potenzial. Das hat mit der
> Heizspannung selber nichts zu tun.

Das Oha haste Dir im letzten Satz selbst beantwortet.

Matthias S. schrieb:
> Das sollte schon klappen, aber ich würde auf jeden Fall einen echten
> 2-Kammer Trafo nehmen.

Glaskugel?

Als Gast hier schrieb:
> Ups, jetzt seh ich auch das Zeilentrafo... 8-)
> Vergiss meinen Schreib... der war ein Schuss in den Ofen!
> Sorry!

Wieso? Stimmt doch.
Gast #6356257
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Barney G. schrieb:
> Als Gast hier schrieb:
>> Ups, jetzt seh ich auch das Zeilentrafo... 8-)
>> Vergiss meinen Schreib... der war ein Schuss in den Ofen!
>> Sorry!
>
> Wieso? Stimmt doch.

Ja, inhaltlich ist das Geschriebene richtig, jedoch nahm ich dann an, 
daß der OP nicht die Trafogruppe der Spannungsversorgung mit Trafo 
meinte.
Das Zeilentrafo ist halt auch ein Trafo!

Gut, wenn man nun die Headline liest, dann ist der stimmt mein 
Geschreibsel wieder....
Aber egal, ich denke, das Skope hat seine Zeit hinter sich da das 
Zeilentrafo fertig ist!

Viele Grüsse und bleibt gesund!
OP #6356410
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Ich habe jetzt mal an der Heizung Spannung und Strom gemessen.
~5,8V bei 0,3A ,kurz beim Einschalten waren es 0,5A
Als Nächstes klemme ich ein DC Netzteil an und versorge die Heizung von 
extern. Ich muss nur aufpassen, dass ich hier nichts ungewollt abschieße 
oder mir die Messleitung durchschlägt.
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#6356425
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Ja noe, so schnell wuerde ich den nicht abschreiben.
Schaltbild ist ja da. Man sieht auch die einzelnen Wicklungen. Wie er 
sagt hat sich das Scope ja mal gefangen. Ich wuerde da eher mal auf den 
Bereich 2kV > Heizung gucken. Evtl. dieser 330µF Elko und die beiden 
Kleinen an der Heizung.
Und wenn das wirklich da liegen sollte, Zeilentrafos in dem Bereich gibt 
es in der Bucht Sortimentweise.
Der Kern sieht auch danach aus als wenn man ihn oeffnen koennte. Also 
wie gesagt abschreiben wuerde ich den nicht, ist doch ein schoenes 
Scope.
Echter Zweistrahler !

Andreas W. (andi555)
31.07.2020 18:50

Heizung geht ja, sieht man ja auch. Wenn dann was bruzzelt bleibt ja nur 
noch die 2kV Leitung. Check die Kondensatoren und wenn da nichts ist, 
loete den Trafo aus.
Sieht man denn im Dunklen nichts bruzzeln?
OP #6356753
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Ich habe mir den Trafo im Betrieb bei völliger Dunkelheit angeschaut. 
Leider sieht man nichts, man hört nur das "trsrsrsrsrsrs"

Unter der Bezeichnung finde ich bei Google nichts. Warum ist eigentlich 
von "Zeilentrafo" die Rede. Das ist doch ein ganz "normaler" Trafo im 
Schaltnetzteil. Mit der Bildröhre hat der fürs Erste doch gar nichts am 
Hut.

Es wäre schon möglich den Trafo aufzumachen und die Wicklung 
anzuschauen. Aber bei so vielen kleinen Drähtchen usw. geht da mit 
Sicherheit was kaputt. Mir ist das Risiko etwas zu hoch. Deshalb würde 
ich eine Lösung mit möglichst wenig Veränderung am aktuell 
funktionierenden Teil bevorzugen.
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#6356837
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Ist eigentlich kein Zeilentrafo, haste Recht. Die Hochspannung 7kV 
kommen von einer Kaskade.
Ich glaube aber auch nicht das es am Trafo selbst liegt, wie oben schon 
geschrieben.
Beitrag "Re: Philips PM3243 Oszilloskop Reparatur - Netzteilproblem?"
Miss doch die Spannungen. Kann ja nur im 2kV oder 7kV Bereich liegen. 
Check die Kondensatoren und die Widerstaende die von der 2kV Seite an 
die Heizung gehen, die liegt einseitig auf Masse.
Kalte Loetstellen bruzzeln bei solchen Spannungen auch ganz gern.

Vielleicht gibt es einen Uebersetzer dafuer.
https://www.circuitsonline.net/forum/view/message/1925001
OP #6368755
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Bzgl. kalter Lötstellen habe ich nichts gefunden. Das Zirpen kommt 
eindeutig vom Trafo.

Es funktioniert wenn die Heizung mit 4V ca. 0,25A DC über ein externes 
Netzteil versorgt wird. Allerdings funktioniert der Intense Regler nicht 
mehr. Fokus ist in Ordnung. Kann mir jemand erklären, warum der 
Intense/Helligkeits Regler mit der Heizung zusammen hängen soll? Rein 
vom Schaltplan erschließt sich mir das nicht. R14 steuert doch was am 
Gitter.

@Barney: Ich habe den von dir vorgeschlagenen Thread übersetzten lassen 
und gelesen. Das Fazit hierbei ist, dass auf dem Netzteil ein paar 
defekte Elkos getauscht wurden. Das kann natürlich auch bei mir ein 
Problem sein, dass es ursprünglich mal nicht gestartet ist. Aber bisher 
erhärtet sich der Verdacht nicht.
Angehängte Dateien:
OP #6373268
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Ich habe ein altes Handyladegerät hergenommen und an die Schaltung für 
die Heizung angeschlossen. Direkt an der Heizung kommen ca. 4V 0,25A DC 
an.
Es ist keine Schönheit, aber als Test sollte es funktionieren.

Kann mir jemand erklären, warum sich die Intensität nicht mehr regeln 
lässt? Die Frage wäre noch offen.
Angehängte Dateien:
#7675341
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Sie können ein wenig mit Speichern, Lesen, Schreiben und Löschen spielen.

Ich habe jetzt auch eine funktionierende PM3243, vielen Dank für diesen Thread. Das Einzige, was ich ausgetauscht habe, war der X2-Folienkondensator im Netzteil, der gerissen war und aufgrund der Alterung auch in Rauch aufgehen konnte. Außerdem Probleme mit der Erwärmung der CRT, Kontakte gereinigt und dann war es weg. Lediglich das Intensitätspotentiometer wurde gewartet und gereinigt. Andere Potentiometer wurden nicht so intensiv genutzt und waren noch in Ordnung.

Schönes OscillosScope. Ich empfehle, dies nur mit einem Trenntransformator zu verwenden.

Wo haben Sie den Schaltplan dieses Oszilloskops gefunden?

Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #7675382
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Perry schrieb:

Ich empfehle, dies nur mit einem Trenntransformator zu verwenden.

Vorsicht - das kann zu schweren Verletzungen führen. Das Oszilloskop ist aus dem Grund geerdet, um den Benutzer zu schützen. Das zu messende Gerät kann u.U. mit einem Trenntransformater betrieben werden, aber nicht das Messgerät.

Perry schrieb:

Wo haben Sie den Schaltplan dieses Oszilloskops gefunden?

Das Service Manual ist bei elektrotanya verfügbar: https://elektrotanya.com/philips_pm3243_service_manual.pdf/download.html

#7675703
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Vielen Dank für die Internetadresse mit dem Schaltplan des Oszilloskops.

Es liegt tatsächlich kein Fehler vor. Es gibt verschiedene Methoden. 2 oder 3. Etwas mehr Erklärung zur guten Netztrennung. Mein Beitrag dazu war eigentlich nicht vollständig (ausreichend).

  1. Verwenden Sie galvanisch getrennte Sonden oder Geräte (batteriebetrieben).

  2. Halten Sie beide gerade getrennt, halten Sie das zu messende Gerät gerade getrennt und halten Sie das Oszilloskop gerade getrennt. Dies ist eine sehr häufig verwendete Lösung. Bewusst ohne Erde. Und ich weiß, die meisten Handbücher sagen das nicht so!

  3. Schließen Sie das Oszilloskop an das geerdete Stromnetz an. Dies bei Kleinspannungen <42V oder <1000 Volt. Das zu messende Gerät ist vom Netz getrennt. Aber auch hier wird oft Lösung 2 bevorzugt. Sicherlich oberhalb von 1000 V.

Aus Sicherheitsgründen halte ich in Messsituationen den Abstand zur Erde lieber so weit wie möglich. Es sind zwei gegensätzliche Lösungen: bewusst mit Erde oder bewusst ohne. In einer Situation ist der 3. besser (niedrige Spannungen), in einem anderen der 2.

#7675727
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Perry schrieb:

Schönes OscillosScope. Ich empfehle, dies nur mit einem Trenntransformator zu verwenden.

Nein. Beispiel: Grundig Fernseher aus den 70er Jahren mit Graetz-Gleichrichter im Netzteil ohne Trafo. Das Chassis (GND) liegt also auf ca. 115 V.

Wenn ich daran ein Oszi mit Trenntrafo anschließe, hätte ich an den BNC-Buchsen für die Tastköpfe ebenfalls 115 v.

Findest Du das lustig?

Deshalb ist das zu messende Objekt, z.B. der Fernseher, über Trenntrafo zu betreiben, niemals das Oszi.

(Firma: matzetronics) #7675749
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Christian S. schrieb:

Unser Grundig Elite von 1974 mit den Sensortasten hat nur eine Diode zum Netz hin, dann die Bratwiderstände.

Gut, das ist heute nicht mehr üblich, aber dafür messen wir in Schaltnetzteilen, mit komplexeren Schaltungen ohne galvanische Trennung vom Netz. Also - Trenntrafo für das Testobjekt und das Oszi schön an der Erde lassen für gesünderes und längeres Leben.

#7675754
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Christian S. schrieb:

Unser Grundig Elite von 1974 mit den Sensortasten hat nur eine Diode zum Netz hin, dann die Bratwiderstände.

Auch schön. Wenn der Netzstecker falsch herum steckt, hast Du sogar 230 V an der Geräte-Masse.

Matthias S. schrieb:

Also - Trenntrafo für das Testobjekt und das Oszi schön an der Erde lassen für gesünderes und längeres Leben.

Besser (und gesünder) ist das!

#7675868
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Matthias S. schrieb:

Also - Trenntrafo für das Testobjekt und das Oszi schön an der Erde lassen für gesünderes und längeres Leben.

hallo, für die Fernsehreparatur gab es extra für den Aussendienst ein Philips PM mit eingebauten Trenntrafo den ich extra 1979 kaufte, steht nun im Keller, deswegen Nummer vergessen (mögl. PM3207 2-Kanal 15MHz), hatte mir damals gute Dienste geleistet.

sieht so aus https://www.ebay.de/itm/395437258608

#7675947
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Matthias S. schrieb:

Mit dem Oszilloskop im Aussendienst war aber wirklich die Ausnahme.

hat mir aber die höhere Reparaturquote eingebracht (98%) und damit mehr Einkommen, den Oszi konnte ich dann auch von der Steuer absetzen, winwin.

Ich bin aber sicher Philips hat dieses Oszilloskop, schutzisoliert mit Eurostecker für den Aussendienst, nicht nur für mich gebaut, Losgröße 1 war zu der Zeit noch nicht erfunden.

#7675968
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Joachim B. schrieb:

hallo, für die Fernsehreparatur gab es extra für den Aussendienst ein Philips PM mit eingebauten Trenntrafo den ich extra 1979 kaufte,

Da hat aber jemand massiv was missverstanden. Das hatte einfach nur den Grund um Brummschleifen zu verhindern, und nicht den am Messobjekt erforderlichen Trenntrafo zu ersetzen. Liess mal genau das Handbuch, dann wärest Du schlauer.

#7675976
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Matthias S. schrieb:

Bei sowas kann man auch mit Fug und Recht davon ausgehen, das der Anwender wusste, was er tat.

Bei Joachim B. gehe ich davon in jedem Fall aus. Trotzdem liegen dann bei einem angeschlossenem TV-Gerät mit Graetz-Gleichrichter am Eingang 115 Volt am Metallchassis und an den BNC-Buchsen des Oszis. Ist eben so, als wenn ich mein Oszi und nicht das Messobjekt am Trenntrafo betreiben würde.

Joachim B. schrieb:

hat mir aber die höhere Reparaturquote eingebracht (98%)

Du meinst die Reparaturquote in der Kundenwohnung? Respekt! Wesentlich dürfte sein, dass die Schlepperei der Geräte minimiert wurde. Dein Rücken hat es Dir sicher gedankt.

#7676059
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Rainer D. schrieb:

Das hatte einfach nur den Grund um Brummschleifen zu verhindern

Nebeneffekt

Rainer D. schrieb:

Liess mal genau das Handbuch,

Ich bin ein Kerl! Handbücher sind für Weicheier😜😜😜😜

Rainer Z. schrieb:

Du meinst die Reparaturquote in der Kundenwohnung? Respekt!

Danke, aber ich habe lieber 2 Stunden am Stück repariert als im Stau zu stehen und Leerfahrten zu machen, das reine Fahren wurde mies bezahlt.

#7676442
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Joachim B. schrieb:

für die Fernsehreparatur gab es extra für den Aussendienst ein Philips PM mit eingebauten Trenntrafo den ich extra 1979 kaufte

Das mag so sein, gelehrt wurde allerdings, den Fernseher per Trenntrafo zu betreiben. Scope im Außendienst - nee, maximal ein Multimeter war im Koffer.

Matthias S. schrieb:

Bei sowas kann man auch mit Fug und Recht davon ausgehen, das der Anwender wusste, was er tat.

Bei Röhrengeräten war es üblich, direkt ohne Trafo am Netz zu laufen. Das war erstes Lehrjahr, mit dem Risiko umgehen zu können.

Rainer D. schrieb:

Philips PM mit eingebauten Trenntrafo

Das hatte einfach nur den Grund um Brummschleifen zu verhindern,

Aus genau diesem Grund habe ich in der Firma jahrelang ein Scope am Trenntrafo betrieben. Da wurde Tonstudiotechnik gemessen, keine offene Netzspannung an den Prüfobjekten. In einem Sonderfall haben wir einen kompletten Meßplatz getrennt betrieben, 220V 2000VA-Trafo, der steht noch hier herum.

#7676826
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https://www.victronenergy.com/upload/documents/Isolation_Transformer_3600W_Auto/108939-Isolation_transformers-pdf-en.pdf

Dieses Dokument beschreibt recht gut, was bei Messaufbauten bzw. Messtischen in puncto Sicherheit und Netztrennung vor sich geht. Aus der Schifffahrtsbranche.

Und eigentlich verwende ich immer eine solche Konfiguration. Und wähle, ob ich Erde übertrage oder nicht. Immer optimale Sicherheit für die Situation. Ich habe den Messtisch für mich (alleine). Und es hat keine Stahlteile oder Rahmen.

https://youtube.com/clip/UgkxAa1dU-UDdrdiwpxQew-KAQfpdby4uKp2?feature=shared Tor für Orange. Wer hat ein Ticket für mich München 14. Juli? zurück zum Thema

Mittlerweile hat ein PM3264 wie üblich einen Netzfilter, der zischt. https://nl.farnell.com/roxburgh/rx730ae-clip/filter-1a-chassis/dp/1187656 Diese Alternative passt einigermaßen gut, aber die 2mH common-mode spule ist etwas klein. Dieser sollte eigentlich 12 mH betragen. Jemand?

#7676865
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Rainer D. schrieb:

Joachim B. schrieb:

aber einen Trenntrafo in den Aussendienst zu schleppen, nein danke;

Schlimmstenfalls belehrt Dich die BG über Deine Fehler.

vor über 40 Jahre war keiner da und heute verjährt, die BG ist das die komische Instanz die bei meinem Freund einen Arbeitswegeunfall abgelehnt hatte weil Austreten auf dem 4-stündigen Weg zur Arbeit nicht als Wegeunfall gilt? Ja wir haben schon nützliche und sinnvolle Einrichtungen und nie Fachkräftemangel.

#7837771
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Perry schrieb:

Sie können ein wenig mit Speichern, Lesen, Schreiben und Löschen spielen.

Das Einzige, was ich ausgetauscht habe, war der X2-Folienkondensator im Netzteil, der gerissen war und aufgrund der Alterung auch in Rauch aufgehen konnte.

I would like to point out that there is a second RIFA X2 capacitor inside the small inline mains filter module with the black plastic cover between the fuse and PSU that is worth changing as a precaution a well. The two in my PM3262 looked perfect but I replaced them before powering up the unit. I have not looked at the X2 capacitors in the PM3243 but they gave no trouble when I tested the unit.

My PM3243 unit is not quite right. The persistence control is strange or the triggering is strange or I am using it wrong, I cannot get live view to work, storage mode seems ok except small horizontal ghost line in the middle appears after a while. I am not interested in figuring it out and have used it as a spare parts machine for some mechanical parts (Y attenuator knobs, lock-nuts, display bezel). It looks otherwise in decent condition, a few (4) coax cables on the multiplier PCB have connectors removed and are now soldered, perhaps due to poor connection or earlier repair, I do not know, the persistence knob was missing. Also it does not have a Z input (I saw a Philips mod schematic online though) that I plan to use and my PM3262 already has one.

I purchased the second one before the first had arrived but only need one. I am thinking to part the PM3243 out or sell it for repair but I am based in Finland so local demand will be small and shipping the whole unit abroad is not really viable. I joined this group to post about the X2 capacitor and offer a PSU or transformer if the OP has an interest. I am not sure what the policy for selling is (I see a market forum that I will have to inspect) also I may not always respond very fast, especially, here but I am more often on facebook.

Regards

Kalle

Helsinki, Finland

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