Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Karbonylvoltag kaufen. Was ist das und woher bekomme ich es.


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von Michael (Gast)


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Guten Abend,

ich habe eine Bauanleitung bei dem ich ein "Karbonylvoltag" benötige. 
DIlie Anleitung ist jedoch nicht in Deutsch oder Englisch, sondern habe 
ich aus Estonia bekommen.

Ich kann den Begriff nicht übersetzen! Wer kann helfen?

von J S (Gast)


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Die Estnisch-Wörterbücher spucken zum Wortstamm "volt" am ehesten noch 
"falten" aus; Carbonyl kennen wir aus der Chemie. Könnte also was mit 
Proteinen zu tun haben.

Bist du sicher, dass das überhaupt was mit Elektronik zu tun hat?
Kontext zur Bauanleitung?

von Michael B. (laberkopp)


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Super, dass der Kontext fehlt.
So kann man völlig losgelöst rumrätseln.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ja, vielleicht kann man sich sowas aus
einem Stück Unobtainium zurechtfalten...

Edit:
"carbonyl" würde ich eher mit Kohlenstoff in Verbindung bringen
anstatt mit Proteinen.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Mit Carbonyl wird ein Eisenpulver bezeichnet das bei 
SpeicherInduktivitäten seit Jahrzehnten verwendet wird.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Nee, gabs da nicht 'ne Carbonylgruppe mit C=O Doppelbindung?
Bin zu faul das jetzt nachzulesen, sorry.

von Martin (Gast)


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Das war jetzt aber leicht.

> Carbonyl Compounds in Electronic Cigarette Vapors: Effects of Nicotine
> Solvent and Battery Output Voltage

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Es gibt auch metallorganische Verbindungen wie z.B. Eisenpentacarbonyl, 
welches für CVD (Dampfphasenepitaxie) z.B. in der Halbleiterindustrie 
eingesetzt wird. Solche Verbindungen besitzen die interessante 
Eigenschaft, dass sie an heißen Oberflächen gecrackt werden und das 
reine Metall auf der Oberfläche abgeschieden wird. Als organischer Rest 
bleibt dann Kohlenmonoxyd zurück, welches anschließend (nach draußen!) 
abgepumpt wird.

Mit solchen Verbindungen ist aber nicht zu spaßen, da sie sich teilweise 
auch unter Normalbedingungen zersetzen können. Daher muss man sie in 
einem entsprechenden Chemikalienkühlschrank oder zumindest 
Chemikalienlager mit Dauerbelüftung aufbewahren.

von J S (Gast)


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Ben B. schrieb:
> "carbonyl" würde ich eher mit Kohlenstoff in Verbindung bringen
> anstatt mit Proteinen.

Proteine bestehen auch aus Kohlenstoff. Und ab und an kann man da auch 
mal ein Carbonyl finden.


Ben B. schrieb:
> Nee, gabs da nicht 'ne Carbonylgruppe mit C=O Doppelbindung?
> Bin zu faul das jetzt nachzulesen, sorry.

Genau das meinte ich.

von Forist (Gast)


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Michael schrieb:
> Ich kann den Begriff nicht übersetzen!

Nicht nur damit scheinst du Schwierigkeiten zu haben.

Hast du wenigstens den leisesten Hauch eine Ahnung davon, was dieses 
Thema mit Fragen rund um Mikrocontroller und sonstige digitale 
Elektronik zu tun haben könnte?

von Michael (Gast)


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Forist schrieb:

>
> Hast du wenigstens den leisesten Hauch eine Ahnung davon, was dieses
> Thema mit Fragen rund um Mikrocontroller und sonstige digitale
> Elektronik zu tun haben könnte?

Nun, wenn ein LM324, 7805, Wiederstände, Kondensatoren und sonstiges 
Zeug drauf ist, denke ich es hat zumindest mit Elektronik zu tun. Falls 
der LM324 ein Mikrocontroller, dann auch damit. Warum frägst du?

von Harald W. (wilhelms)


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Michael schrieb:

> Nun, wenn ein LM324, 7805, Wiederstände, Kondensatoren und sonstiges
> Zeug drauf ist, denke ich es hat zumindest mit Elektronik zu tun.

Aber nicht mit digitaler. :-(

von Wolfgang (Gast)


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Michael schrieb:
> ich habe eine Bauanleitung bei dem ich ein "Karbonylvoltag" benötige.

Hast du schon mal irgendeine Suchmaschine nach deinem "Karbonylvoltag" 
befragt?
Die Anzahl der Suchergebnisse spricht nicht gerade dafür, dass es das 
Zeugs unter dieser Bezeichnung gibt.

von Euro T. (Gast)


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Mark S. schrieb:
> Mit Carbonyl wird ein Eisenpulver bezeichnet das bei
> SpeicherInduktivitäten seit Jahrzehnten verwendet wird.

+1

https://de.wikipedia.org/wiki/Carbonyleisen

von Wolfgang (Gast)


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Bleibt die Frage, was das zusammen mit "Voltag" bedeutet.

Michael schrieb:
> DIlie Anleitung ist jedoch nicht in Deutsch oder Englisch, sondern habe
> ich aus Estonia bekommen.

In welcher Sprache ist die Anleitung denn verfasst. "Estonia" deutet auf 
Herkunftsland Estland hin. Vielleicht zeigst du sie einfach mal.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich vermute, das "Voltag" bedeutet in irgendeiner Sprache einfach 
Drossel.

Die elektrischen Ausdrücke entstanden irgendwann aus Wörtern anderer 
Herkunft, wie das Relais aus der Ausruhstation für Postkutschpferde. Am 
Ende einer langen Telegrafenleitung musste die müde Spannung mit einem 
Relais wieder munter werden.

Das Carbonyl ist im zitierten Wikiartikel erklärt, in der Elektrotechnik 
ausser in Tonbändern eigentlich nur für Drosseln üblich.

Im englischen und französischen ist für Drossel der seltsame Begriff 
"self" gängig. Ich denke, das hat sich irgendwann im Laborjargon aus 
"self-inductance" entwickelt.

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael schrieb:
> Karbonylvoltag

sicher dass das nicht so ein
Senioren... anti-Geriatrie-Mittelchen ist?

"für mehr Vitalität" ... und so :D

Früher hiess so'n Zeugs mal Voltax,
heute findet man darunter aber tatsächlich auch Akkus

von Marek N. (bruderm)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Im englischen und französischen ist für Drossel der seltsame Begriff
> "self" gängig. Ich denke, das hat sich irgendwann im Laborjargon aus
> "self-inductance" entwickelt.

Und die Mutual-Inductance heißt so, weil sie schweigt, oder was?

Beitrag #6355805 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas W. (goaty)


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Google Translate sagt Karbonylvoltag = Carbonylelement, hilft auch 
nicht.

von Albert B. (el84)


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Michael schrieb:
> ich habe eine Bauanleitung bei dem ich ein "Karbonylvoltag" benötige.

Warum zeigst du nicht einfach die Bauanleitung?
Das verkürzt die üblichen Spekulationen.

von Euro T. (Gast)


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Christoph db1uq K. schrieb:


> Das Carbonyl ist im zitierten Wikiartikel erklärt, in der Elektrotechnik
> ausser in Tonbändern eigentlich nur für Drosseln üblich.
>



Eigentlich nur Eisen, "gereinigtes "hochreines 99,99
Das ist ein Verweis auf die Art der Herstellung,



falls dem jmd. folgen mag;
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenpentacarbonyl

von michael_ (Gast)


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Albert B. schrieb:
> Warum zeigst du nicht einfach die Bauanleitung?

Das wäre viel zu einfach, mal den Bau-/Schaltplan zu zeigen.

von John (Gast)


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Michael schrieb:
> ich habe eine Bauanleitung bei dem ich ein "Karbonylvoltag" benötige.

Steht auch dabei wie viel du benötigst?
2 kg, 3 Meter?

von Peter R. (Gast)


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Mir fällt dabei der Begriff Karbonyleisenkerne ein, für hochwertige 
Induktivitäten im Gebiet unterhalb 10 MHz , wahrscheinlich mit 
Eisenpulverkernen identisch. Da wurde aus einer Lösung eine 
Eisenverbindung ausgefällt, als ganz feines Pulver. Durch Erhitzen 
zerfiel dies Verbindung. Ein ebenso feinkörniges Reineisen blieb übrig, 
eben Karbonyleisen

Wenn Du die Bauanleitung zeigst, werden da sicherlich irgendwelche 
Ferritkerne oder Festinduktivitäten verwendbar sein.

btw: ist das eine Anleitung für eine Bombe, dass Du nichts Näheres dazu 
herausrückst?

von Albert B. (el84)


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Peter R. schrieb:
> btw: ist das eine Anleitung für eine Bombe, dass Du nichts Näheres dazu
> herausrückst?

Das ist offensichtlich der Grund.
...oder eine Bombe in dem Sinne: was passiert, wenn ich irgendeinen 
Quatsch frage.

von Sherlock Holmes (Gast)


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Albert B. schrieb:
> ...oder eine Bombe in dem Sinne: was passiert, wenn ich irgendeinen
> Quatsch frage.

Ja es ist ja schliesslich Freitag.
Ist da bei diesem Käse noch keiner draufgekommen?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Michael, wie abwegig kommt es dir vor, mal den Kontext (z.B. den 
Schaltplan und den Text dazu) zu zeigen?

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>Und die Mutual-Inductance heißt so, weil sie schweigt, oder was?

Das Wort self für Drossel scheint neben "bobine d'arrêt" im 
Französischen üblich zu sein, ich hatte es aber auch in einem englischen 
Text mal gelesen. Vielleicht was aber dessen Autor Franzose.
Meine Vermutung wird hier bestätigt, ein alter Anglizismus, schon 1893 
belegt:
https://www.cnrtl.fr/definition/self/substantif
auch die mutuelle Inducktivität wird hier genannt, hat sich aber nicht 
als Begriff verselbstständigt.

: Bearbeitet durch User
von John (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Michael, wie abwegig kommt es dir vor, mal den Kontext (z.B. den
> Schaltplan und den Text dazu) zu zeigen?

Das kannst du von einem Troll nicht erwarten.

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