Deutscher Michl schrieb:> Hier eine Außensicht wie es Ausländer bei uns finden und wie sie die> Unterschiede bewerten, da wir ja gerne jammern wie schlecht es uns geht.> Fand es interessant zu lesen, der Haupttenor war "Gesundheit, Bildung,> gutes politisches Klima, bezahlte Urlaubstage".
Ach quatsch, Gründe für Deutschland sind:
-Bier (Oktoberfeste)
-Frauen mit 'gut Holz vor der Hütte (Oktoberfest)
-mindestens einmal im Jahr hemmungslose Feierkultur (Oktoberfest)
-gutes Verkehrsnetz (German Autobahn)
jedenfalls für fremdländer, für Fremdländerinnen müsste man mal nach
fragen. Ich tippe auf:
-gute Ärzte
-Kindergeld
-positive Grundeinstellung zur Fitness
-liberales Scheidungsrecht
Thanks God It's Friday ;-)
Weiter unten im Thread:
If you want a good quality of life and no worries: stay in Europe
If you want to chase your dreams: stay in USA
Which one is more important to you?
Speziell Deutschland: Mittelschicht für immer und 40% Steuerlast bei
StKl 1... Die ganzen Späße haben auch ihren Preis. Es gibt eben
anscheinend auch Amis, die Sozialismus gut finden. ??♂️
Und eben auch die Nachteile von Sozialismus:
- The system is lagging to adopt new technologies, you won’t believe how
mobile banking works here for example. Or just check German websites,
UI/UX is from the 20th century.
- Humble, boring lifestyle. OK, this is a subjective thing, but for
young people, it feels like you’re already retired.
Nichts ist sicher schrieb:> If you want a good quality of life and no worries: stay in Europe> If you want to chase your dreams: stay in USA
Chasing a Dream does not mean, ever catching or getting close to it.
Nichts ist sicher schrieb:> Speziell Deutschland: Mittelschicht für immer
Mittelschicht ist ja auch erstrebenswert. Die wenigsten Leute brauchen
für ein glückliches Leben Millionen auf dem Konto und eine Yacht.
Mittelschicht für immer ist für die meisten Menschen das Lebensziel
schlechthin.
> und 40% Steuerlast bei> StKl 1... Die ganzen Späße haben auch ihren Preis.
Hier hast du bestimmt Steuern und Sozialabgaben miteinander vermischt.
30% Steuern bei Steuerklasse I sind ein realistischer Wert.
Aber ja, natürlich haben staatliche Leistungen auch ihren Preis, aber am
Ende profitieren doch alle davon als Gesellschaft. Die glücklichsten
Menschen leben in Skandinavien, wo die Steuern mit am höchsten sind.
> Es gibt eben> anscheinend auch Amis, die Sozialismus gut finden.
Klar gibt es die, zum Beispiel die zahlreichen Anhänger von Bernie
Sanders. Aber in Deutschland herrscht ja gar kein Sozialismus vor,
sondern eine soziale Marktwirtschaft, das ist ein riesengroßer
Unterschied.
Nichts ist sicher schrieb:> - The system is lagging to adopt new technologies, you won’t believe how> mobile banking works here for example.
Muhaha, das sagen die Amis, wo es bei meinem letzten besuch noch üblich
war jeden Sonntag dutzendweise Papierschecks auszufüllen um Miete,
Schulgebühren, Telefon etc. zu zahlen. Und zum Einlösen von
Trevelcheques Fingerabdrücke genommen worden.
Far lower salaray and much smaller house kann ich beim Vergleich meiner
Bekannten aus Deutschland vs. USA nicht bestatigen, klingt eher wie
Australien, dort verdient man gut und lebt grosszügig.
Selbst der deutsche Hartzer lebt in mehr Platz als amerikanische Caravan
People. Aber auch meine IT Führungskräfte haben es dort nicht besser als
hier. Im direkten Vergleich zwar höheres salary, aber beim Einkaufen
dann doch ärmer, nur Technikgadgets aus China "iPhone" erscheinen dort
billiger, die Pizza im Restaurant ist aber mies und teuer.
Alteingesessene Amerikaner haben zwar ein teuer bewertetes Haus in guter
Wohngegend, aber beengt. Die Einfahrt reichte für den VW Käfer, ist aber
zu schmal für den aktuellen Honda, der muss auf der Strasse bleiben.
Hingegen haben wohl die Hälfte meiner Bekannten in D Grundstücke
jenseits der 2500m2 mit Häusern jenseits der 250m2, und dazu reicht das
Einkommen als Büroangestellter. Alte Bauernhâuser sind halt so gross.
Es gibt natürlich auch in Deutschland die Möglichkeit, viel auszugeben
um wenig zu bekommen, dazu muss man nur in Ballungsräume ziehen, und in
den USA gibt es billige Sozialwohnungen dort (Rockaway, Queens) was bei
uns Sylt heisst.
Deutscher Michl schrieb:> Gesundheit
Hmm... Im internationalen Vergleich ist D bei der Qualität der
Gesundheitsversorgung ja irgendwo im Mittelfeld - also nehme ich mal an,
dass hier die "kostenlose" Krankenkasse gemeint ist. Überraschung: Die
Kosten dafür verschwinden nicht einfach magisch, sondern jemand muss
dafür bezahlen.
Könnte das ein Grund für
> despite-having-a-far-lower-salary-and-a-much-smaller-house
sein?
> Bildung
Hier genau das gleiche Bild. Unter den Top 100 internationalen Unis
findet man zwar ein paar deutsche (Überraschung!), aber der wesentliche
Faktor für die Attraktivität ist wohl der Aspekt der "kostenlosen"
Bildung.
Sieht man auch schön an der OECD-Statistik zur Attraktivität der
Mitgliedsländer für unterschiedliche Demographien - bis auf eine
Personengruppe rangiert D irgendwo im Mittelfeld. Nicht oberes
Mittelfeld, nicht obere 10%, einfach Mittelfeld. Lediglich bei der
Beliebtheit bei Studenten ist D unter den Top 10.
> gutes politisches Klima
Sorry, aber hier wird es vollkommen unglaubwürdig.
> bezahlte Urlaubstage
Auch hier gilt wieder das oben Gesagte: "bezahlte Urlaubstage" kommen
nicht aus dem Nichts; Irgendjemand bezahlt dafür - und rate mal, wer das
ist (Hinweis: Ist arbeitgeberseitig schlicht schon in das Gehalt mit
eingerechnet). Muss eben jeder selbst wissen, ob er sich bei einem
geringen Gehalt über seine paar bezahlten Urlaubstage und seine
"kostenlose" Krankenversicherung freut, oder ob man für seine Leistung
entsprechend entlohnt wird und es sich in Folge leisten kann, nach
Gutdünken auch mal längere Zeit nichts zu arbeiten, ohne auf die Gnade
eines Arbeitgebers angewiesen zu sein, und die Qualität seiner
Gesundheitsversorgung (denn auch hier gilt die einfache Regel, dass sich
mit Geld alles regeln lässt - mehr Geld rein, mehr Qualität raus - ich
war auch mal Kassenpatient im deutschen System und bin mehr als froh,
das nicht mehr sein zu müssen) selbst bestimmen kann.
Keine Ahnung, was in solchen Köpfen vorgeht...
Horst G. schrieb:> Hmm... Im internationalen Vergleich ist D bei der Qualität der> Gesundheitsversorgung ja irgendwo im Mittelfeld -
das gilt nur für die Kretis und Pletis
in der ganz normalen Krankenkasse.
Man darf nur nicht immer die neuesten Forschungs-Illustrierten lesen
und meinen, dass die Forschung heute ja so weit fortgeschritten ist...
-man müsste doch glatt 200 Jahre alt werden, wenn man das so liesst.
Familientyp schrieb:> Ach quatsch, Gründe für Deutschland sind:> -Bier (Oktoberfeste)> -Frauen mit 'gut Holz vor der Hütte (Oktoberfest)> -mindestens einmal im Jahr hemmungslose Feierkultur (Oktoberfest)> -gutes Verkehrsnetz (German Autobahn)
Oje, und dazu ein tiefergelegtes Gehirn.
Wer nie im Ausland war, mag deutsche Strassen gut finden.
Aber dazu darf man wirklich nie nie nie in ein benachbartes Grenzland
wie Dänemark, Niederlande, Belgien etc. fahren.
Und ich habe noch nie eine spassbefreitete Veranstaltung als das
Oktoberfest erlebt. Ok, vielleicht den Mainzer Karneval (da war ich aber
noch nie).
Nicht zu vergessen, dass unser politisches System vom magischen Hufeisen
beherrscht wird, das bei jedem Problem zu endlosen
rechts-links-Schwingungen führt, bis ein Problem mal gelöst ist.
Funktioniert Demokratie eigentlich nur nach dem rechts-links-Schema?
Mark B. schrieb:> Geld ist halt nicht alles.
Ich bin wegen den Sozialleistungen hier! Meine Söne und Frau sind
versichert, das gibts sonst nirgendwo so leicht.
Was spricht eigentlich gegen eine parlamentarische Monarchie? Der Ruf
nach einer starken Identifikationsfigur wie zB Macron oder Söder war in
den letzten Jahren deutlich vernehmbar. Ein unabhängiger Monarch steht
unabhängig vom jeweiligen aktuellen Diskurs für Konsistenz und Klarheit.
Sollte Deutschland wieder mehr Monarchie wagen?
MaWin schrieb:> Wer nie im Ausland war, mag deutsche Strassen gut finden.> Aber dazu darf man wirklich nie nie nie in ein benachbartes Grenzland> wie Dänemark, Niederlande, Belgien etc. fahren.
Klar der polnische Panzeracker ist besser als die deutsche Autobahn und
erst der russische Schlampfad quer durch Sibirien.
Aber es geht ja um amerikanischen Highway im Vergleich zu German
Autobahn,
da schneidet nicht nur im Winter die Infrastruktur im Mutterland des
Autos um Längen besser ab.
> Und ich habe noch nie eine spassbefreitete Veranstaltung als das> Oktoberfest erlebt.
Wahrscheinlich weil du fahren musstest und nicht mitfeiern durftest,
nimm doch das nächste mal Bahn oder Flieger wie ein moderner Bürger.
Nichts ist sicher schrieb:> Was spricht eigentlich gegen eine parlamentarische Monarchie? Der> Ruf nach einer starken Identifikationsfigur wie zB Macron oder Söder war> in den letzten Jahren deutlich vernehmbar. Ein unabhängiger Monarch> steht unabhängig vom jeweiligen aktuellen Diskurs für Konsistenz und> Klarheit. Sollte Deutschland wieder mehr Monarchie wagen?
Was du meinst, ist ein Präsidialsystem mit weitreichenden
Machtbefugnissen für den Präsidenten. Das existiert bereits in
Frankreich. Ich finde es allerdings nicht erstrebenswert, die größte
Macht sollte stets im Parlament liegen. Eine Identifikationsfigur bzw.
einen beliebten Spitzenkandidaten wie Dr. Markus Söder kann es deswegen
ja trotzdem geben.
Monarchien haben wir weltweit mittlerweile zum Glück mehrheitlich hinter
uns gelassen, die hat nämlich mehr Ähnlichkeit mit einer Diktatur als
mit einer Demokratie.
Nichts ist sicher schrieb:> Speziell Deutschland: Mittelschicht für immer und 40% Steuerlast bei> StKl 1...
Um vom Einkommen 40% EkSt abdrücken zu müssen, musst du in StKl 1 ca
300.000 € verdienen. Bei 100.000 € sind es 33%, bei 70.000 € und
Splitting 20%.
Nichts ist sicher schrieb:> Was spricht eigentlich gegen eine parlamentarische Monarchie? Der Ruf> nach einer starken Identifikationsfigur wie zB Macron oder Söder war in> den letzten Jahren deutlich vernehmbar. Ein unabhängiger Monarch steht> unabhängig vom jeweiligen aktuellen Diskurs für Konsistenz und Klarheit.> Sollte Deutschland wieder mehr Monarchie wagen?
Und es ist ja nicht so als hätte wir keine adeligen Persönlichkeiten die
man Krönen könnte. Wie wäre es mit Ernst August "dem Pinkelprinzen" von
Hannover?
Senf D. schrieb:> Monarchien haben wir weltweit mittlerweile zum Glück mehrheitlich hinter> uns gelassen, die hat nämlich mehr Ähnlichkeit mit einer Diktatur als> mit einer Demokratie.
Der Bundespräsident hat mehr Macht als die britische Königin.
Senf D. schrieb:> Monarchien haben wir weltweit mittlerweile zum Glück mehrheitlich hinter> uns gelassen, die hat nämlich mehr Ähnlichkeit mit einer Diktatur als> mit einer Demokratie.
Naja unter einer Diktatur ist mehr technischer Fortschritt erreicht
worden als unter einer Disputier-Demokratie.
A. K. schrieb:> Nichts ist sicher schrieb:>> Speziell Deutschland: Mittelschicht für immer und 40% Steuerlast bei>> StKl 1...>> Um vom Einkommen 40% EkSt abdrücken zu müssen, musst du in StKl 1 ca> 300.000 € verdienen.
Das ist laut Merz wohl eher untere Mittelschicht ...
● J-A V. schrieb:> Nichts ist sicher schrieb:>> Monarchie>> Nichts ist sicher schrieb:>> Söder>> In dem Falle würde ich sofort mit Majestätsbeleidigung anfangen
Das wird schwierig. Wie willst Du jemanden beleidigen, der völlig
schmerzfrei ist?
Senf D. schrieb:> Monarchien haben wir weltweit mittlerweile zum Glück mehrheitlich hinter> uns gelassen, die hat nämlich mehr Ähnlichkeit mit einer Diktatur als> mit einer Demokratie.
Allerdings scheint die USA gerade von einer Plutokratie in den
Feudalismus zu wechseln.
Senf D. schrieb:> Eine Identifikationsfigur bzw. einen beliebten Spitzenkandidaten wie Dr.> Markus Söder kann es deswegen ja trotzdem geben.
Letzterer allein wäre aber deutlich preisgünstiger. Da der gute Mann
sich weder um Verfassung noch um Gerichtsentscheidungen schert, könnte
man genau so gut auch auf Parlament und Gerichtsbarkeit verzichten. Für
das gesparte Geld könnte man jede Moschee oder Synagoge mit Kreuzen
umzäunen.
Oder Seehofer wirksam betreuen.
Familientyp schrieb:> unter einer Diktatur ist mehr technischer Fortschritt erreicht worden> als unter einer Disputier-Demokratie.
Das hat Hitler sinngemäß auch behauptet.
Tatsächlich war der Fortschritt in D nie so ausgeprägt wie zwischen 1830
und 1930, sogar trotz WW I. Die Technikaffinität der Herren Wilhelm und
Heinrich mag eine Rolle gespielt haben, aber kaum vor 1900 und nicht
nach 1918.
Familientyp schrieb:> Aber es geht ja um amerikanischen Highway im Vergleich zu German> Autobahn,> da schneidet nicht nur im Winter die Infrastruktur im Mutterland des> Autos um Längen besser ab.
Mutterland des Autos, na ja, ohne Ford hättest du nie ein Auto besessen.
Klar sind die Strassen in den USA schlecht, keine Steuereinnahmen zur
Erhaltung und ein riesen Land. Aber die Leute fahren nicht ohne Grund
SUV, da passt das. Deutsche Strassen stehen den amerikanischen aber
nicht viel nach, vergleicht man sie mit dem europäischen Ausland. Es
wird zwar ständig gebaut, aber hält nicht mehr. Eine Strasse, die zuvor
nachweislich 40 Jahre lang gut gehalten hatte, überlebte nach den
Sanierung erst mal nur 5, nun 10 Jahre, und ist schon wieder marode.
Steuergeldversenkung am Amigo-Pfuscher.
> Wahrscheinlich weil du fahren musstest und nicht mitfeiern durftest,> nimm doch das nächste mal Bahn oder Flieger wie ein moderner Bürger.
Nope, ich liess mich breitschlagen mitzukommen, per S-Bahn, von
regelmässig die Wies'n besuchenden Bayern (nicht Münchenern) auf die
(angeblich) besten Plätze im (angeblich) besten Zelt eingeladen.
Unterirdisch. Das mag ja alles vor 200 Jahren mal nett gewesen sein.
Seitdem ging's steil bergab.
Diddi schrieb:> A. K. schrieb:>> Der Bundespräsident hat mehr Macht als die britische Königin.>> Welche Befugnisse hat denn der Bundespräsident?
Er darf Gesetze unterschreiben (oder auch nicht) und er darf und soll
sich jederzeit zur Politik äußern. Und er darf wählen.
Die Queen darf davon gar nichts. Wobei es nicht konkret um Gesetze
handelt sondern vieles ist dort halt Tradition.
Die Mitglieder der königlichen Familie gehen nicht zur Wahl und äußern
sich niemals zur Tagespolitik.
Die Regierungserklärung welche die Queen jedes Jahr abgibt, wird vom
Büro des Premierministers geschrieben und nur von ihr verlesen.
Percy N. schrieb:> Familientyp schrieb:>> unter einer Diktatur ist mehr technischer Fortschritt erreicht worden>> als unter einer Disputier-Demokratie.>> Das hat Hitler sinngemäß auch behauptet.>> Tatsächlich war der Fortschritt in D nie so ausgeprägt wie zwischen 1830> und 1930, sogar trotz WW I. Die Technikaffinität der Herren Wilhelm und> Heinrich mag eine Rolle gespielt haben, aber kaum vor 1900 und nicht> nach 1918.
Naja die Technik des Dampfmaschinenezeitalters, die hat halt die 80
Jahrzehnte benötigt. Dagegen wurden v. 1930 bis 45 das Nuklear- (1938
Kernspaltung Hahn), Raketen- (Aggregat 4 1942) und Computer-Zeitalter
(Zuse Z3 1941 ) in .de betreten. Achja, auch das Zeitalter des
Düsenzeits begann in diesen 15 Jahren (1939). Und mit Telefon und
Rundfunk war auch noch nicht soviel unter Kaiser und Weimar.
Familientyp schrieb:> Naja die Technik des Dampfmaschinenezeitalters, die hat halt die 80> Jahrzehnte benötigt
Hehe, freudscher vertipper: 8 Jahrzehnte wär korrekter. Die
Elektrifizierung vonBberlin könnte man in Weimar verorten:
"Verfügten 1914 nur rund fünf Prozent der Berliner Wohnungen über
elektrischen Strom, waren es elf Jahre später bereits 25 und Ende der
1920er Jahre sogar 50 Prozent."
Und das obwohl der Dynamo bereits 1867 vom Siemens erfunden wurde,
Elektrizität zählte wohl für den Kaiser nicht zur Technik, ...
Achim B. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Die Queen darf davon gar nichts.>> Echt? Die Queen darf nicht wählen? Und ihre Mischpoke dürfte zwar, tuts> aber nicht?
Nein es gilt das gleiche wie für ihre Mischpoke. Sie dürfte
wahrscheinlich, tun es aber nicht. Ist Tradition.
Dort ist alles nur irgendwie Tradition. Zusammen mit ihrem tollen
Common-Law führt das zu so wenig formal aufgeschriebenen Gesetzen und
absolut keiner Verfassung.
Cyblord -. schrieb:> Dafür war er Autobegeistert, also seiner Zeit weit vorraus.
Er hatte ein E-Auto. Hielt es aber als Modeerscheinung und setzte lieber
auf das Pferd.
Cyblord -. schrieb:> Sie dürfte wahrscheinlich, tun es aber nicht.
Wahrscheinlich, weil die Parkplätze vor dem Wahllokal für ihre Kutsche
und die ganzen Pferde zu knapp sind. Würde mir auch stinken!
Qwertz schrieb im Beitrag #6356015:
> Und genau das alles was an Vorteilen dort beschrieben ist> verzocken wir gerade gnadenlos
Von was sprichst du konkret? Die Corona-Hilfspakete sind doch eine
sinnvolle Investition in die Zukunft der deutschen Wirtschaft. So bleibt
der Motor am laufen und wird nicht komplett abgewürgt, damit startet es
sich im kommenden Aufschwung wesentlich leichter durch.
Familientyp schrieb:> Naja die Technik des Dampfmaschinenezeitalters, die hat halt die 80> Jahrzehnte benötigt.
Klar doch, nichts mehr wie früher.
> Dagegen wurden v. 1930 bis 45 das Nuklear- (1938> Kernspaltung Hahn), Raketen- (Aggregat 4 1942) und Computer-Zeitalter> (Zuse Z3 1941 ) in .de betreten.
Stimmt, der Herr Sturmbannführerxhat in Peenemünde ganzexArbeit
geleister; und in Dira sind doppelt sobviele Zwangsarveiter
draufgegangen wie militärische und zivile Opfer im taktischen Einsatz.
Zuses ursprüngliche Freizeit-Basteleien waren unabhängig vom politischen
System.
Dass der Uranverein und die Vertreter der "Deutschen Physik" überhaupt
noch etwas auf die Reihe bekommen haben, nachdem man nahezu alle fähigen
Köpfe entweder vertrieben, eingesperrt oder umgebracht hatte, darf
nicht zu sehr verwundern: die Konkurrenz war ja weg ...
> Achja, auch das Zeitalter des> Düsenzeits
???
> begann in diesen 15 Jahren (1939). Und mit Telefon und> Rundfunk war auch noch nicht soviel unter Kaiser und Weimar.
Da liegst Du völlig falsch. Es war gerade Wilhelm, der energisch die
Schaffung einer deutschen Funkindustrie durchsetzte. Drahtgebundene
Telegraphie ind Telephonie gab es zur Genüge.
Dass das Fernmeldewesen in Diktaturen unter zentraler Steuerung und
Überwachung zu leiden hat, dürfte auch kein Geheimnis sein.
Rundfunk als Propagandamedium war allerdings das Lieblingskind von Dr
Goebbels.
Du hast daneben wesentliche Entwicklingen schlicht übersehen, zB die
erste integruerte Schaltung durch Loewe. Graetz und Barkhausen sind wohl
noch hinreichend bekannt, und auch Körting Geschichte beginnt bereits
1889, um nurxein paar zu nennen.
Die Erfindung der Serienfertigung wird gerne den Herren Colt oder Ford
zugeschrieben, war aber schon im 19 Jh in der deutschen optischen
Industrie üblich, zusammen mit neuzeitlichen Gestaltungen der
Arbeitsbedingingen.
Also alles das, was Herr Trump für Sozialismus hält.
Cyblord -. schrieb:> Nein es gilt das gleiche wie für ihre Mischpoke. Sie dürfte> wahrscheinlich, tun es aber nicht. Ist Tradition.
In Deutschland ist das ganz anders: Da dürfen Mitgliedeer des
Bundeskabibetts nicht in Länder, Kreise und Kommunen hineinregieren,
setzen aber fröhlich nach Gusto Ministerpräsidenten und Ortsvorsteher
ab.
Diddi schrieb:> Er hatte ein E-Auto. Hielt es aber als Modeerscheinung und setzte lieber> auf das Pferd.
Der mit dem Auto war vermutlich eher Heinrich; der hat immerhin den
Scheibenwischer erfunden, heißt es...
Percy N. schrieb:> setzen aber fröhlich nach Gusto Ministerpräsidenten und Ortsvorsteher> ab.
Was natürlich nicht stimmt. Der MP ist freiwillig zurückgetreten und der
Ortsvorsteher wurde regulär abgewählt.
Dass dies auf lautstarke Meinungsäußerungen von der Außenlinie initiiert
wurde, kann und muss man wohl eher den Duckmäusern anrechnen die sich
davon was sagen lassen.
Cyblord -. schrieb:> Dass dies auf lautstarke Meinungsäußerungen von der Außenlinie initiiert> wurde, kann und muss man wohl eher den Duckmäusern anrechnen die sich> davon was sagen lassen.
Da hast Du vollkommen recht.
Im Fall des MP darf aber nicht übersehen werden, dass schon im Vorfeld
der gute Mike Mohring seitens Mutti kräftigst eingenordet wirden war.
Doif nur, dass ihr das Ergebnis nicht gepasst hat. Hätte sie sich
herausgehalten, dann wäre weniger Porzellab zerschlagen worden.
Im Fall des Ortsvorstehers hätte ich es vorgezogen, wenn das,Wahlvolk
dem entsprechenden Gremium Dampf unterm Arsch gemacht hätte. Die
Mehrheitsverhältnisse hätten das ohne Weiteres ermöglicht. Nur waren die
noch in Schockstarre, als die Verteidigungsministerin schon lautstark
eingriff.
Percy N. schrieb:> Im Fall des Ortsvorstehers hätte ich es vorgezogen, wenn das,Wahlvolk> dem entsprechenden Gremium Dampf unterm Arsch gemacht hätte.
Ja, nur man hatte den Eindruck den meisten wars auch irgendwie
Scheißegal und so richtig unbeliebt war der Kerl auch nicht. Womöglich
hätte man es auch einfach laufen lassen können. Ortsvorsteher ist nun
nicht gerade kurz vorm Bundeskanzler.
Aber in jedem Fall waren das alles keine Sternstunden der Demokratie.
Familientyp schrieb:> Naja unter einer Diktatur ist mehr technischer Fortschritt erreicht> worden als unter einer Disputier-Demokratie.
So ähnlich hat man es den Kids der 30er-Jahre auch erzählt. Für jemand
ohne Erfahrung kann das mit dem Disputier-Klub, der nichts zuwege
bringt, recht überzeugend klingen. Die meisten davon waren nach dem
Krieg klüger - oder tot.
A. K. schrieb:> So ähnlich hat man es den Kids der 30er-Jahre auch erzählt.
Nicht nur damals, auch sonst insbesondere in der Diktatur des
Proletariats. Valentin Falin weist in seinen Memoiren süffisant darauf
hin, dass das Volk zur Zeit der Romanows mehr zu beißen hatte als später
unter den Bolschewiki. Aber die Überlegenheit des real existierenden
Sozialismus war halt Staatsreligion.
Senf D. schrieb:> Nichts ist sicher schrieb:>> Speziell Deutschland: Mittelschicht für immer>> Mittelschicht ist ja auch erstrebenswert. Die wenigsten Leute brauchen> für ein glückliches Leben Millionen auf dem Konto und eine Yacht.> Mittelschicht für immer ist für die meisten Menschen das Lebensziel> schlechthin.>>> und 40% Steuerlast bei>> StKl 1... Die ganzen Späße haben auch ihren Preis.>> Hier hast du bestimmt Steuern und Sozialabgaben miteinander vermischt.> 30% Steuern bei Steuerklasse I sind ein realistischer Wert.> Aber ja, natürlich haben staatliche Leistungen auch ihren Preis, aber am> Ende profitieren doch alle davon als Gesellschaft. Die glücklichsten> Menschen leben in Skandinavien, wo die Steuern mit am höchsten sind.
Blödsinn!
Es hängt davon ab, was mit den Steuern gemacht wird. In Dänemark
bekommen einheimische Studenten ein Bafög, wovon der deutsche Student
nur träumen kann.
Der Deutsche zahlt mit seinen Steuern mittlerweile für den ganzen
Planeten, angefangen bei der Entwicklungshilfe für China bis hin zu
Migranten aus aller Welt und Länder.
Außerdem ist die Abgabenlast in Deutschland viel höher. Neben der
direkten Einkommenssteuer gibt es in Deutschland nämlich immer höhere
INDIREKTE Steuern, wie MWST, Ökosteuer, Mineralösteuer, Tabaksteuer,
usw.
Senf D. schrieb:> Stefan S. schrieb:>>> Die glücklichsten Menschen leben in Skandinavien, wo die Steuern mit am>>> höchsten sind.>>>> Blödsinn!>> WARUM SKANDINAVIER DIE GLÜCKLICHSTEN MENSCHEN DER WELT SIND
Liest du auch was ich schreibe oder postest du hier nur das, was dir
gerade so durch den Kopf geht?