Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Aufbau von Breitbandigen Verstärkern


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von John C. (Gast)


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Kann mir jemand Literature empfehlen für breitbandigen Hochfrequenz 
Verstärker wie WMA-300 von Falco Systems. Würde mich gerne generell in 
die Materie einlesen. Insbesondere Schaltungen wären interessant.

von hinz (Gast)


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Schau dir die Vertikalendstufen von Röhrenoszilloskopen an.

von John C. (Gast)


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hinz schrieb:
> Schau dir die Vertikalendstufen von Röhrenoszilloskopen an.

Die haben aber sicher nicht den entsprechenden Ausgangsstrom von bis zu 
100mA.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Das ist richtig. Die Hersteller von PXE-Elementen, Piezo-Transducern, 
Ultraschall-Motoren geben aber gelegentlich Applikationsschaltungen für 
ihre Produkte aus. In die Richtung suchen...

von hinz (Gast)


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John C. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Schau dir die Vertikalendstufen von Röhrenoszilloskopen an.
>
> Die haben aber sicher nicht den entsprechenden Ausgangsstrom von bis zu
> 100mA.

Das haben die durchaus.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Ja, hinz, der TO hat aber, wie so häufig hier, nur einen Knochen 
hingeworfen, dann abgewartet.

Der Lab-Amp von Falco-Systems kann aber 300mA liefern, das hat er selber 
nicht richtig gelesen.

Deine angegebene Richtung war schon richtig. Aber: Die Plattenpaare 
eines Oszis sind eine rein kapazitive Last, eine Entnahme dauerhafter 
"Gleichstromleistung" ist "nicht erlaubt". Damit dürfen die dann "viel 
zu kleine Kühlkörper" haben ( günstig für geringere Streukapazität, 
HF-Abstrahlung), die eigentliche Last ist bekannt und konstant, und 
darauf kann der gesamte Verstärkerzug eingetrimmt und kompensiert 
werden, einmalig (Frequenzgang, Phasengang).
Der Laborverstärker hingegen muss auch schnöde Gleichstromleistung 
liefern können und stabil an jeder beliebigen komplexen Last arbeiten, 
ohne zu schwingen, ohne kaputt zu gehen.
Der Aufwand erhöht sich ein wenig.

von Alexander S. (alesi)


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John C. schrieb:
> Kann mir jemand Literature empfehlen für breitbandigen Hochfrequenz
> Verstärker

In Vetter, "Schaltungstechnische Praxis" werden analoge Schaltungen für 
den Frequenzbereich zw. 20 kHz und 300 MHz behandelt.

https://www.amazon.de/Schaltungstechnische-Praxis-Grundlagen-Heinz-Vetter/dp/3341012788

von Joggel E. (jetztnicht)


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Allenfalls waere noch interessant gewesen was die Breitbandigkeit 
bedeuten soll, in Sachen von Spannung, strom, Anstiegsgeschwindigkeit, 
Last, Frequenzgang, und das der Poster damit will.

von Stephan M. (stephanm)


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Peter Staric, Erik Margan: Wideband Amplifiers

...könnte auch für Dich interessant sein. Viele der Beispiele und 
Diskussionen im Buch beziehen sich auf Verstärker für Oszilloskope, die 
beiden Autoren kommen wohl aus dem Bereich (Tektronix?)

von Gerhard H. (ghf)


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Oder das Breitbandverstärkerbuch von Hollister, auch aus der TEK-Ecke.
Meins hat sich leider verabsentiert. Der Einband war hauptsächlich grün.

Gerhard

von Werner H. (werner45)


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Leistungsveratärker von DC bis 10 MHz sind auch als Potentiostat 
bezeichnet. Verwendung in der Korrosionsforschung und Elektrochemie, 
also nur geringe Stückzahlen.
Unterlagen sind nur spärlich zu finden. Anfrage bei EG&G, jetzt 
Perkin-Elmer, ist erfolglos.

von Hp M. (nachtmix)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Aber: Die Plattenpaare
> eines Oszis sind eine rein kapazitive Last, eine Entnahme dauerhafter
> "Gleichstromleistung" ist "nicht erlaubt"

Schön wärs.
So ab 200MHz ist die Laufzeit der Elektronen in Ablenkfeld so groß, das 
man mehrere Plattenpaare mit externen Induktivitäten zu 
Verzögerungsleitungen kombiniert hat (Philips), oder die 
Verzögerungsleitungen in der Röhre anordnete und direkt zur 
Strahlablenkung verwendete (HP).

Diese Verzögerungsleitungen mussten zur Vermeidung von Reflexionen 
natürlich mit ohmschen Widerständen abgeschlossen werden, so dass der 
Y-Verstärker eine Last von nur wenigen hundert Ohm gesehen hat.
Diese Last musste der Verstärker natürlich auch Gleichstrom-mäßig 
treiben können.

P.S.:

John C. schrieb:
> Würde mich gerne generell in
> die Materie einlesen.

Hier ein Wälzer zum Download: https://epdf.pub/wideband-amplifiers.html

: Bearbeitet durch User
von Nichtverzweifelter (Gast)


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Schön, die Masse der Röhrenoszilloskope bot aber keine Grenzfrequenz von 
"... so ab 200 MHz aufwärts..."  ;-)

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