Aufbau von Breitbandigen Verstärkern

Gast
Das ist richtig. Die Hersteller von PXE-Elementen, Piezo-Transducern, 
Ultraschall-Motoren geben aber gelegentlich Applikationsschaltungen für 
ihre Produkte aus. In die Richtung suchen...
Gast
Ja, hinz, der TO hat aber, wie so häufig hier, nur einen Knochen 
hingeworfen, dann abgewartet.

Der Lab-Amp von Falco-Systems kann aber 300mA liefern, das hat er selber 
nicht richtig gelesen.

Deine angegebene Richtung war schon richtig. Aber: Die Plattenpaare 
eines Oszis sind eine rein kapazitive Last, eine Entnahme dauerhafter 
"Gleichstromleistung" ist "nicht erlaubt". Damit dürfen die dann "viel 
zu kleine Kühlkörper" haben ( günstig für geringere Streukapazität, 
HF-Abstrahlung), die eigentliche Last ist bekannt und konstant, und 
darauf kann der gesamte Verstärkerzug eingetrimmt und kompensiert 
werden, einmalig (Frequenzgang, Phasengang).
Der Laborverstärker hingegen muss auch schnöde Gleichstromleistung 
liefern können und stabil an jeder beliebigen komplexen Last arbeiten, 
ohne zu schwingen, ohne kaputt zu gehen.
Der Aufwand erhöht sich ein wenig.
Peter Staric, Erik Margan: Wideband Amplifiers

...könnte auch für Dich interessant sein. Viele der Beispiele und 
Diskussionen im Buch beziehen sich auf Verstärker für Oszilloskope, die 
beiden Autoren kommen wohl aus dem Bereich (Tektronix?)
Leistungsveratärker von DC bis 10 MHz sind auch als Potentiostat 
bezeichnet. Verwendung in der Korrosionsforschung und Elektrochemie, 
also nur geringe Stückzahlen.
Unterlagen sind nur spärlich zu finden. Anfrage bei EG&G, jetzt 
Perkin-Elmer, ist erfolglos.
Nichtverzweifelter schrieb:
> Aber: Die Plattenpaare
> eines Oszis sind eine rein kapazitive Last, eine Entnahme dauerhafter
> "Gleichstromleistung" ist "nicht erlaubt"

Schön wärs.
So ab 200MHz ist die Laufzeit der Elektronen in Ablenkfeld so groß, das 
man mehrere Plattenpaare mit externen Induktivitäten zu 
Verzögerungsleitungen kombiniert hat (Philips), oder die 
Verzögerungsleitungen in der Röhre anordnete und direkt zur 
Strahlablenkung verwendete (HP).

Diese Verzögerungsleitungen mussten zur Vermeidung von Reflexionen 
natürlich mit ohmschen Widerständen abgeschlossen werden, so dass der 
Y-Verstärker eine Last von nur wenigen hundert Ohm gesehen hat.
Diese Last musste der Verstärker natürlich auch Gleichstrom-mäßig 
treiben können.

P.S.:

John C. schrieb:
> Würde mich gerne generell in
> die Materie einlesen.

Hier ein Wälzer zum Download: https://epdf.pub/wideband-amplifiers.html

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