Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Störungssuche DSL-Anschluss (Verbindungsabbrüche)


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von Sascha S. (bismosa)


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Hallo,

mich plagt seit Tagen eine instabile DSL-Verbindung. Mehrfach täglich 
habe ich Verbindungsabbrüche.
Mein Setup:
O2 DSL 100Mbit (Seit ca. 6Monaten)
Fritzbox 7590
Freistehendes Einfamilienhaus. Bj. 1980. Vor einiger Zeit gekauft.
Hauptanschluss Telefonleitung im Keller. Von dort aus geht ein Kabel ca. 
5m in einen benachbarten Raum in eine Abzweigdose. Hier war wurde das 
Kabel auf zwei Dosen im EG aufgeteilt (Nochmal ca. 7 Meter). Dies habe 
ich jedoch geändert, das nur eine Dose angeschlossen ist.
Das Telefonkabel im Haus scheint schon älter zu sein. 4-Adrig. Ob die 
Kabel verdrillt sind, kann ich nicht sagen, da die offenen Enden es 
nicht sind. Diese könnten aber selbst "entwirrt" worden sein.
Das Telefonkabel verläuft parallel zu diversen Stromkabeln im Keller. 
Alles aufputz.

Nach der Umstellung (von 16Mbit 1&1 zu 100Mbit O2) lief zunächst alles 
recht stabil. Immer mal wieder gab es kleine Aussetzer, die ich aber auf 
der Seite von O2 gesehen habe.
Vor ca. 2 Wochen fingen die Probleme an. Mehrfach Täglich (ca. 4-8mal) 
bricht die Internetverbindung kurzzeitig ab. Um nach 2 Minuten wieder 
stabil da zu sein. Große Änderungen gab es nicht. Es wurden 2 alte 
Handys für die Kinder wiederbelebt und die Fritzbox hat ein Update auf 
das Fritz OS 7.20 bekommen.

Ich hatte nun bei O2 angerufen. Es wurde die Leitung gemessen und es 
wurden keine Fehler gefunden.
Am Telefon hatte ich einen recht "gesprächigen" Techniker. Er hat 
versucht mir Tipps zu geben, wie ich die Störung ausfindig machen könnte 
(es könnte an einem Gerät an der Fritzbox liegen, einem Gerät das Stört 
etc.). Wir haben auch über die Verkabelung kurz gesprochen. Er hatte mir 
noch den Tipp gegeben, die Verbindungen alle zu prüfen (ggf. sogar zu 
erneuern).
Dies habe ich auch gemacht. Alle Verbindungen (Außer am Verteiler, da 
gehe ich nicht bei) habe ich neu abgesetzt und neu verbunden.

Entfernen der Geräte am Router haben bisher keine Veränderung gebracht. 
Weder der Switch, noch andere Geräte scheinen die DSL-Leitung bzw. die 
FritzBox zu stören.

Da ich meinen Stromverbrauch (Mit Lichtschranke am Zähler) 
protokolliere, konnte ich einen leicht höheren Verbrauch zumindest 
ungefähr während einer Störung sehen. Da es hier jedoch einigen 
Zeitversatz gibt, kann ich das nicht genau bestimmen.

Im Verdacht habe ich einen Kühlschrank oder einen Gefrierschrank.Beide 
stehen im Keller. Die Zuleitung dazu ist ebenfalls parallel zur 
DSL-Leitung.  Ich habe nun einen Verbrauchszähler (Sonoff Tastomata) 
angehängt, um einen genaueren Zeitlichen Zusammenhang festzustellen.
Seit ich die Verlängerungsleitung und den Sonoff dazwischen habe, sind 
die Störungen viel seltener geworden. Meist nur nachts 1x (nicht die 
Zwangstrennung vom Anbieter...die war meist 1-2h vorher).

So lässt sich das nicht wirklich bestimmen. Ist es der Kühlschrank? Was 
gibt es noch für Messmethoden (für einen Laien) um diese Störung 
ausfindig zu machen? Ich bin auch schon mit einem Mittelwellenradio 
durch die Gegend gelaufen. Brummen tut ständig was...aber der 
Kühlschrank läuft zu selten...und ich denke der Ein bzw. Ausschaltimpuls 
wäre interessant? Auch die DSL-Leitung selbst ist ziemlich am brummen.
Ein Oszilloskop (allerdings bin ich da nur Laie) wäre vorhanden...

Eine weitere Möglichkeit wäre es ein neues Kabel zu verlegen. Auch hier 
müsste ich parallel zu den Stromleitungen gehen, aber ich könnte ja z.B. 
eine Abgeschirmte Cat7-Leitung (oder ich habe glaube ich noch eine Cat5e 
Leitung da) legen. Aber darf ich an den unverblomten Verteiler? Lt. 
Aussage des Technikers wäre dies kein Problem.
Unschön ist nur, das ich die Dose im Flur nicht mehr verwenden könnte. 
Ich müsste eine neue (Aufputz) setzen. In der Wand sind alle 
Stromkabel...da kann ich nicht bohren und schlitzen. Dies würde ich 
jedoch ungern machen...

Gruß
Bismosa

[edit]
2 Minuten nach Schreiben des Beitrags ist die DSL-Verbindung wieder 
abgebrochen. Der Kühlschrank lief. Aber schon seit über 15Min. Erst 
5Min. nach dem Ausfall hat dieser sich abgeschaltet. Mal beobachten, ob 
es immer passiert, während der läuft.
[/edit]

: Bearbeitet durch User
von TestX (Gast)


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Wie äußert sich der Verbindungsabbruch ? DSL Sync weg ? Internet weg ? 
WLAN weg ?

von Niemand (Gast)


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O2 betreibt selbst die Technik deines Anschlusses, oder nur in Resale?
Dann fehlt ein Screenshot > Internet > DSL-Info > Übersicht
und wo steht der Schieberegler unter Störsicherheit: ganz links Mitte 
oder rechts?
Wie waren die Werte vor dem Problem, weil die SNR-Pegel sind ja fast am 
untersten Ende ...
Wieso sind bei dem Debakel eigentlich noch stückweise Leitungen und 
Stückelstellen über Verbindungspunkte vorhanden?
Das ist das Erste was man beseitigt.
Du kannst ja das beste abgeschirmte Netzwerkkabel mal versuchen, aber 
dann bitte nicht wieder hier fragen warum es nicht besser sondern eher 
schlechter wird.

Wenn die Vermutung mit der Störquelle schon zeitlich übereinstimmt, 
warum ändert man dann daran nichts?

Die vermuteten Störquellen kann man doch über Netzfilter oder eine 
andere Steckdose führen?
Willst du hier ein Wahrsagung haben oder aus der Ferne eine Entstörung?

Und dann fragst du hier in dem Forum wo sich fast Keiner mit sowas 
auskennt!
Im onlinekosten.de/forum wärst du damit eher besser aufgehoben.

von Torsten S. (tse)


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Ich denke nicht das irgendwelche Geräte auf dieser kurzen Strecke im 
Haus stören können.

Bei mir wars so, dass DSL von 100Mb auf 16Mb zurück ging. Freitags früh 
ein Ticket via Smartphone beim Rosa Riesen eröffnet. Mittags (!) war der 
Bagger da und hat eine sanierte Straße mit neuem Kopfsteinplaster 
aufgerissen.

Die Muffe war abgesoffen. B-Ader unterbrochen. Neu gespleißt und alles 
wieder  schön.

Ergo: das DSL-Zeug ziemlich robust und läuft sogar mit einer Ader, wenn 
auch mit reduzierter Geschwindigkeit.

Lass Deine Leitung mal durchmessen!

von A. N. (bastelmaniac)


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Ist mit Verteiler der APL gemeint? Also wo der Kabel von der Straße zum 
Kabel für das Haus übergeht?

Ansonsten die FritzBox so nahe wie es nur geht an den APL ran und dann 
mit einem Stück kabel, ohne Unterbrechung an die FritzBox ran.

Ich hatte selbst schon mal einen Fall, wo die Kabelstrecke zwischen APL 
und FritzBox mal neu mit diesen Scotch Geldingern verbunden wurde, weil 
eine Zwischendose wegfiel. Sorgte dann bei DSL für massive Probleme.

Genauso auch so Umschalter, Zusatzklingeln usw. die sich manchmal noch 
unbemerkt in der Kabelstrecke befinden könnten.

von was (Gast)


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Torsten S. schrieb:
> Freitags früh
> ein Ticket via Smartphone beim Rosa Riesen eröffnet. Mittags (!) war der
> Bagger da und hat eine sanierte Straße mit neuem Kopfsteinplaster
> aufgerissen.

Tja, die Reaktionszeit der Telekom bei Störungen liegt halt bei einem 
Mittelwert von 3 Monaten, mit einer Standardabweichung von 3 Monaten :P

von TR.0LL (Gast)


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Torsten S. schrieb:
> Ergo: das DSL-Zeug ziemlich robust und läuft sogar mit einer Ader, wenn
> auch mit reduzierter Geschwindigkeit.

Ist DSL differentiell wie zum Beispiel RS485?

von Sascha S. (bismosa)


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Hallo!

TestX schrieb:
> Wie äußert sich der Verbindungsabbruch ?

Sorry. Hätte ich dazu schreiben sollen.
31.07.20 22:34:14 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 
85680/30971 kbit/s).
31.07.20 22:33:13 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
31.07.20 22:33:01 Zeitüberschreitung bei der PPP-Aushandlung.
31.07.20 22:33:00 Internetverbindung IPv6 wurde getrennt, Präfix nicht 
mehr gültig.
31.07.20 22:33:00 Internetverbindung wurde getrennt.
31.07.20 22:32:55 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

Niemand schrieb:
> O2 betreibt selbst die Technik deines Anschlusses, oder nur in Resale?
> Dann fehlt ein Screenshot > Internet > DSL-Info > Übersicht

Ich denke Resale. Anbei der Screenshot.

Niemand schrieb:
> und wo steht der Schieberegler unter Störsicherheit: ganz links Mitte
> oder rechts?

Noch ganz rechts. Um die Ursache zu finden.

Niemand schrieb:
> Wieso sind bei dem Debakel eigentlich noch stückweise Leitungen und
> Stückelstellen über Verbindungspunkte vorhanden?
> Das ist das Erste was man beseitigt.
> Du kannst ja das beste abgeschirmte Netzwerkkabel mal versuchen, aber
> dann bitte nicht wieder hier fragen warum es nicht besser sondern eher
> schlechter wird.

Kein abgeschirmtes Kabel? Da haben wir den Salat. Das hätte ich 
vermutlich genommen. Wenn es falsch ist...dann wohl lieber nicht. 
Welches nimmt man da?
Die Stückelung war schon vorhanden. Nur durch eine neue Leitung lässt 
sich dies umgehen. Dafür muss ich aber durch 3 Wände und eine neue Dose 
setzen. Das ist ein sehr hoher Aufwand (der sich vermutlich lohnt). Aber 
es ging ja auch mehrere Monate Störungsfrei.

Niemand schrieb:
> O2 betreibt selbst die Technik deines Anschlusses, oder nur in
> Resale?
> Dann fehlt ein Screenshot > Internet > DSL-Info > Übersicht
> und wo steht der Schieberegler unter Störsicherheit: ganz links Mitte
> oder rechts?
> Wie waren die Werte vor dem Problem, weil die SNR-Pegel sind ja fast am
> untersten Ende ...
> Wieso sind bei dem Debakel eigentlich noch stückweise Leitungen und
> Stückelstellen über Verbindungspunkte vorhanden?
> Das ist das Erste was man beseitigt.
> Du kannst ja das beste abgeschirmte Netzwerkkabel mal versuchen, aber
> dann bitte nicht wieder hier fragen warum es nicht besser sondern eher
> schlechter wird.
>
> Wenn die Vermutung mit der Störquelle schon zeitlich übereinstimmt,
> warum ändert man dann daran nichts?
>
> Die vermuteten Störquellen kann man doch über Netzfilter oder eine
> andere Steckdose führen?
> Willst du hier ein Wahrsagung haben oder aus der Ferne eine Entstörung?

Eine andere Steckdose wäre weit weg. Da muss ich auch erstmal ein langes 
Verlängerungskabel haben. Vermutlich müsste ich auf eine andere 
Sicherung um die Störung nicht mehr dort zu haben...aber ich weiß es ja 
nicht, wie groß die Störung wirklich ist.
Ob es zeitlich übereinstimmt, kann ich leider noch nicht mit Sicherheit 
sagen. Daher auch die Frage nach Messmitteln.

Niemand schrieb:
> Wie waren die Werte vor dem Problem, weil die SNR-Pegel sind ja fast am
> untersten Ende ...

Keine Ahnung. Ich habe mich damit nie befasst. Ich weiß nicht einmal was 
SNR-Pegel sind. Sorry.

Niemand schrieb:
> Willst du hier ein Wahrsagung haben oder aus der Ferne eine Entstörung?
>
> Und dann fragst du hier in dem Forum wo sich fast Keiner mit sowas
> auskennt!
> Im onlinekosten.de/forum wärst du damit eher besser aufgehoben.

Ich habe hier schon häufig sehr Kompetente und hilfreiche Antworten 
bekommen und gefunden! :)

Torsten S. schrieb:
> Lass Deine Leitung mal durchmessen!

Wurde angeblich gemacht...

A. N. schrieb:
> Ist mit Verteiler der APL gemeint? Also wo der Kabel von der Straße zum
> Kabel für das Haus übergeht?

Ja. das ist damit gemeint.

A. N. schrieb:
> Genauso auch so Umschalter, Zusatzklingeln usw. die sich manchmal noch
> unbemerkt in der Kabelstrecke befinden könnten.

Kann ich definitiv ausschließen. Fast jeder Zentimeter Kabel ist 
sichtbar :)

Gruß
Bismosa

von Max (Gast)


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Probier doch zuerst mal einen anderen Router. Hatte ich auch mal, das 
war letzten Endes der Router, der sein langsames Sterben angekündigt 
hat. Wenn vorher längere Zeit alles gut funktioniert hat und nicht grade 
in der Nähe Bauarbeiten stattfinden, scheint mir eine Qualitätsänderung 
der Leitung eher unwahrscheinlich

von Max (Gast)


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Max schrieb:
> Probier doch zuerst mal einen anderen Router. Hatte ich auch mal,
> das
> war letzten Endes der Router, der sein langsames Sterben angekündigt
> hat. Wenn vorher längere Zeit alles gut funktioniert hat und nicht grade
> in der Nähe Bauarbeiten stattfinden, scheint mir eine Qualitätsänderung
> der Leitung eher unwahrscheinlich

Ps.: Korreliert das Firmwareupdate zeitlich mit dem Beginn der Probleme?

von Torsten S. (tse)


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Dein Störabstand ist ziemlich gering. Kann auch an der längeren Leitung 
liegen. Bei mir siehts so aus.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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woher kommt eigentlich diese Stufe im Dämpfungsverlauf "bei/bis zu 
Träger 512"? Wer verursacht das, und warum? Danach gehts ja wieder 
"aufwärts", um nach hinten hin wieder abzufallen

und woher die "Löcher" bei anscheinend nur ganz speziellen Trägern? im 
letzten Bild: bei um 100, und um 600)

: Bearbeitet durch User
von A. N. (bastelmaniac)


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Wegstaben V. schrieb:
> woher kommt eigentlich diese Stufe im Dämpfungsverlauf "bei/bis zu
> Träger 512"? Wer verursacht das, und warum? Danach gehts ja wieder
> "aufwärts", um nach hinten hin wieder abzufallen

Stichwort: DPBO (Downstream Power Back Off), alias Rücksichtnahme auf 
ADSL Anschlüsse in Mischgebieten. Das ist schon ok so.

Wegstaben V. schrieb:
> und woher die "Löcher" bei anscheinend nur ganz speziellen Trägern? im
> letzten Bild: bei um 100, und um 600)

Diese "Krater" sind typisch für Einstreuungen in die DSL-Leitung und 
treten gerne bei längeren Telefonleitungen auf. Bei ausreichend SNR 
machen die eigentlich nix und werden ganz gut von der VDSL-Technik 
kompensiert. Bei grenzwertigen Leitungen kann es sich lohnen, das 
genauer anzuschauen.

von Niemand (Gast)


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Sascha S. schrieb:
> Ich habe hier schon häufig sehr Kompetente und hilfreiche Antworten
> bekommen und gefunden! :)

Ja genau, so Fragen ob deine Leitung schon mal gemessen wurde, von 
Leuten die dein Eingangsposting nicht wirklich lesen.
Die "kompentente" Hilfe kannst du als absoluter Laie also einschätzen?

Du hast also die FB noch auf max. Performance stehen, na dann such mal 
selber weiter.
Wie man Fehler erstmal eingrenzt ist dir also auch völlig unklar?
Bei dir muß also dann alles neu und dann komplett und dann muß es dazu 
auch noch tip top hinterher funktionieren?
Kein Wunder wenn man damit solche Tips hier als kompetent aufnimmt!

Sascha S. schrieb:
> Keine Ahnung. Ich habe mich damit nie befasst. Ich weiß nicht einmal was
> SNR-Pegel sind. Sorry.
In deinem Bild aus der FB
https://www.mikrocontroller.net/attachment/467757/DSL1.PNG
StörAbstandsMarge SNR (Signal-Rausch-Verhältnis) in dB = je höher der 
Wert desto besser,
Dann versuch mal den Regler auf die Mitte zu stellen, wenn du auch das 
nicht verstehst? Und dann die Werte wieder anschauen und vergleichen.
Wer ist eigentlich der Technik-Betreiber deines Anschlusses, doch wohl 
die Telekom? Und da glaubst du den Hotlinern von O2 bei einer Messung? 
Die haben dann doch gar keinen Zugriff auf den Port oder den DSLAM.

Torsten S. schrieb:
> Dein Störabstand ist ziemlich gering. Kann auch an der längeren Leitung
> liegen. Bei mir siehts so aus.
Deine FB zeigt ja auch irgendwelche Fantasiewerte bzgl. Dämpfung an, 13 
in Sende und 12 in Empfang, sehr "logisch"!
Wenn man den Regler ganz rechts hat wird das wohl die Konsequenz daraus 
sein?!

von AM (Gast)


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Wegstaben V. schrieb:

> und woher die "Löcher" bei anscheinend nur ganz speziellen Trägern? im
> letzten Bild: bei um 100, und um 600)

Früher™ habe die Löcher mit den lokalen MW Sendern gut übereingestimmt.
Heute sind es wohl eher die Schaltnetzteile, oder?

von Sascha S. (bismosa)


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Hallo!

Danke für die rege Beteiligung hier!

Heute Nacht gab es mehrere (2 zusätzliche) Reconnects:
01.08.20 05:08:13 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt.
01.08.20 05:08:10 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 
85668/31053 kbit/s).
01.08.20 05:07:09 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
01.08.20 05:06:56 Zeitüberschreitung bei der PPP-Aushandlung.
01.08.20 05:06:55 Internetverbindung IPv6 wurde getrennt, Präfix nicht 
mehr gültig.
01.08.20 05:06:55 Internetverbindung wurde getrennt.
01.08.20 05:06:51 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

01.08.20 02:17:18 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt.
01.08.20 02:17:14 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 
85433/31008 kbit/s).
01.08.20 02:16:14 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
01.08.20 02:16:00 Zeitüberschreitung bei der PPP-Aushandlung.
01.08.20 02:15:59 Internetverbindung IPv6 wurde getrennt, Präfix nicht 
mehr gültig.
01.08.20 02:15:59 Internetverbindung wurde getrennt.
01.08.20 02:15:54 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

01.08.20 02:09:38 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt.
01.08.20 02:09:33 Internetverbindung wurde getrennt.
01.08.20 02:09:33 Internetverbindung IPv6 wurde getrennt, Präfix nicht 
mehr gültig.
01.08.20 02:09:29 Die Internetverbindung wird kurz unterbrochen, um der 
Zwangstrennung durch den Anbieter zuvorzukommen.

In dieser Zeit lief mind. einer der Kühl-/Gefrierschränke. Da die 
Kühlschränke aber häufiger liefen weiß ich nicht, wie ich das deuten 
soll. Ich habe ein Diagramm vom Stromverbrauch angehängt.

Max schrieb:
> Ps.: Korreliert das Firmwareupdate zeitlich mit dem Beginn der Probleme?
Das habe ich jetzt nochmal genauer geprüft. So genau beobachtet man das 
ja im Normalfall nicht.
Das Update war am 10.07. Die Reconnects waren am 7.7. (3x) und dann ab 
dem 11.07. häufiger.
Ich dachte, das hier mehr Zeit dazwischen lag. Also könnte das FW-Update 
tatsächlich "schuld" sein.
Ich schaue mal, ob ich das Rückgängig machen kann.
Danke für den Hinweis!

Max schrieb:
> Probier doch zuerst mal einen anderen Router.

Ich habe leider keinen anderen da. Nur noch ne Uralte Fritzbox...die 
wird mit dem Anschluss wohl nichts mehr anfangen können.
Die Fritzbox selbst ist noch recht neu. Erst im April gekauft.

Niemand schrieb:
> Die "kompentente" Hilfe kannst du als absoluter Laie also einschätzen?

Nein...bzw. nur schwer. Ich bin Techniker im Maschinenbau und habe 
selbst von der HF-Technik keine Ahnung.
Was soll ich denn machen? Entweder ich klemme mich Tagelang in die 
Hotline bis ein Techniker kommt, oder ich suche erstmal selbst nach 
einer möglichen Ursache. Da ich zu wenig Ahnung habe...frage ich hier 
halt nach. Manchmal ist es dann einfacher als gedacht. (Ein guter 
Techniker vor Ort kann das bestimmt in Minuten feststellen. Oder lässt 
mich alleine mit der Aussage "Die Leitung ist gut so").
Die ersten Tipps sind ja schon gekommen. Die versuche ich jetzt 
"abzuarbeiten" :)

Niemand schrieb:
> Du hast also die FB noch auf max. Performance stehen, na dann such mal
> selber weiter.
> Wie man Fehler erstmal eingrenzt ist dir also auch völlig unklar?
> Bei dir muß also dann alles neu und dann komplett und dann muß es dazu
> auch noch tip top hinterher funktionieren?
> Kein Wunder wenn man damit solche Tips hier als kompetent aufnimmt!

Öhm...sorry. Die Aussage verstehe ich nicht. Wenn die Vermutung (kam 
übrigens vom Techniker den ich am Telefon hatte) im Raum steht, das in 
meiner Umgebung etwas stört, dann suche ich doch lieber den Störer bevor 
ich versuche den Störer durch Einstellungen an der FB zu kompensieren? 
Da die Einstellung "max. Performance" standard ist hätte ich das erstmal 
so gelassen?
Dazu gehört für mich auch die Kabelverlegung unter die Lupe zu nehmen. 
Und wenn einer meiner Vorgänger hier eine Abzweigdose gesetzt hat und 
vielleicht auch die aus heutiger Sicht "falschen" Kabel verwendet 
hat...dann kann man auch diese Ursache ggf. beseitigt werden.
Und was heißt tip top funktionieren. Ich bin schon glücklich, wenn ich 
eine Videokonferenz oder ein Telefonat ohne Unterbrechung durchführen 
kann. Neulich hatte ich eine Prüfung...wäre die Verbindung unterbrochen 
worden, hätte ich neu anfangen müssen und hätte 150€ versenkt...da sind 
ein paar Meter Kabel oder ein Netzfilter an der richtigen Stelle 
günstiger und nachhaltiger.
Das bei knapp 500m Leitung nicht alles drin ist...das ist mir schon 
bewusst. Dennoch sollte es im Auslieferungszustand im Normalfall alles 
funktionieren? Wenn ich an den Reglern etwas gemacht hätte um mehr 
Leistung rauszuholen, würde es mich auch nicht wundern. Aber dies ist 
der Auslieferungszustand.

Niemand schrieb:
> In deinem Bild aus der FB
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/467757/DSL1.PNG
> StörAbstandsMarge SNR (Signal-Rausch-Verhältnis) in dB = je höher der
> Wert desto besser,
> Dann versuch mal den Regler auf die Mitte zu stellen, wenn du auch das
> nicht verstehst? Und dann die Werte wieder anschauen und vergleichen.

Hätte ich nicht gewusst, wie ich die Werte deuten soll. Also bei der 
mittleren Einstellung (alle Regler) sieht es nun so aus:
Vorher 7dB / 7dB
Jetzt 8dB / 7dB
Siehe auch Bilder im Anhang. Viel hat sich nicht verändert?

Niemand schrieb:
> Wer ist eigentlich der Technik-Betreiber deines Anschlusses, doch wohl
> die Telekom? Und da glaubst du den Hotlinern von O2 bei einer Messung?
> Die haben dann doch gar keinen Zugriff auf den Port oder den DSLAM.

Ich denke das ist weiterhin die Telekom. Der Techniker am Telefon war 
wohl von O2. Die haben die Messergebnisse jedoch erhalten. Er hatte auch 
über die Werte gesprochen...ich habe nur kein Wort davon verstanden. Er 
nanne einige Werte und meinte nur, das diese aber ok aussehen.
Er konnte sogar sehen, wie viele Geräte ich im Netzwerk habe. Also 
schien er schon einen erweiterten Zugriff (worauf auch immer) gehabt zu 
haben. Dort wurde auch die Vermutung geäußert, das ich einen 
DLAN-Adapter laufen habe...das ist hier jedoch nicht der Fall.

Also als nächstes der Downgrade des FritzOS und weiter beobachten? 
Sporadische Fehler sind echt immer schwierig!

DANKE!

Gruß
Bismosa

von TestX (Gast)


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Besorg dir über zB eBay eine fritzbox 7412 (20€, vdsl 100mbit). Das Ding 
kann vdsl und Telefon..das wars. Dafür mit einem sehr guten vdsl 
Chipsatz (besser als dein jetziger).

Es kann wirklich sein dass die Fritzbox einen Weg hat.

Zum testen klemmst du das Ding direkt hinter den APL im Keller und legst 
dir ein LAN Kabel durchs Haus. Wenn das Problem dann immernoch besteht 
ist es ein Fall für O2 bzw. letztendlich die Telekom (der VDSL Port kann 
kaputt sein...passiert einigermaßen oft gerade im Sommer. Die normalen 
Servicemenschen sehen die Infos dazu allerdings nicht...da muss jemand 
rauskommen).

Bzgl der „Fernwartungsfunktionen“ kannst du einfach TR069 in der 
Fritzbox deaktivieren

von Carsten W. (eagle38106)


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Moin!
Schon mal die TAE Dose getauscht? Die machen mit schlappen Kontaktfedern 
auch gerne mal Ärger.
Gruß
Carsten

PS: Wenn Du auf Netzwerkkabel umstellst, am Ende gleich eine 
Netzwerkdose anschließen und die FB über Patchkabel.

: Bearbeitet durch User
von Sascha S. (bismosa)


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Hallo!

Ich habe nun das Downgrade durchgeführt. Nun muss ich das wieder erst 
einmal beobachten.
Die Einstellungen bei Störsicherheit habe ich auf Werkseinstellung "Max 
Performance" belassen.
Die aktuellen Werte habe ich als Bild angefügt. Mir fällt hier nichts 
auf. Die Leitungslänge wird anders angegeben und es tauchen nicht 
behebbare Fehler auf. Mir selbst sagen die Werte nun aber nichts.

TestX schrieb:
> Besorg dir über zB eBay eine fritzbox 7412 (20€, vdsl 100mbit). Das Ding
> kann vdsl und Telefon..das wars. Dafür mit einem sehr guten vdsl
> Chipsatz (besser als dein jetziger).

Die kenne ich noch gar nicht. Das finde ich praktisch. So hätte man 
einen "Notersatz" im Haus. Wird noch heute bestellt. :)

Carsten W. schrieb:
> Schon mal die TAE Dose getauscht? Die machen mit schlappen Kontaktfedern
> auch gerne mal Ärger.

Die wurde nach der Renovierung vor 2 Jahren getauscht. Durch Farbreste 
war die andere nicht mehr zu gebrauchen. Ich weiß aber nicht, ob es 
damals "Markenware" war. Bestimmt nur aus dem Baumarkt.
Soll ich eine bestimmte Marke verwenden?

Nun leider erstmal abwarten...

Gruß
Bismosa

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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TR.0LL schrieb:
> Ist DSL differentiell wie zum Beispiel RS485 ?

Ja es ist differentiell, aber anders als bei RS485.

: Bearbeitet durch User
von Holger D. (hodoe)


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Meine Erfahrung: O2. Kündigen. Fertig.

von Bürovorsteher (Gast)


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Anschlussdose in Ordnung? Bei mir hatte der Kater reingepisst und 
irgendwann ging es nur noch kleckerweise mit dem DSL.

von Sascha S. (bismosa)


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Hallo!

Kleines Update: Nach dem Downgrade auf FritzOS 7.12 hatte ich heute 
Nacht das erste Mal keinen Ausfall mehr (bis auf die Zwangstrennung vom 
Anbieter).
Mein weiterer Plan ist nun:
- Auf die FritzBox 7412 warten. Sollte am Dienstag hier sein
- Vergleich der DSL-Werte mit der Fritzbox
- Vergleich der Werte, wenn die 7412 so nah wie möglich am APL 
angeschlossen ist

Letztendlich müsste ich mich wohl bei AVM beschweren, das es seit dem 
Update diese Ausfälle gibt. Machen können sie dann eh nichts. Ich muss 
dann wohl so lange an den Reglern probieren, bis ich wieder ein stabiles 
Internet bekomme.
Aber warten wir erstmal die Ergebnisse ab.

Gruß
Bismosa

von Jens (Gast)


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Holger D. schrieb:
> Meine Erfahrung: O2. Kündigen. Fertig.

Ok und was dann? Zeitung oder ein Buch lesen? Raus in die Natur gehen, 
Sport machen, ...? Wären alles gute Optionen, beseitigen aber das 
Problem nicht.

Meine Erfahrung: O2. Nutzen. Fertig.

Ich habe hier einen O2-Anschluss, welcher seit über 10 Jahren recht 
stabil läuft. Datenrate lt. FB 110/32MB, gebucht (bezahlt) sind 16MBit, 
geliefert werden seit der VDSL-Umstellung 50MBit.

von Niemand (Gast)


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Jens schrieb:
> Ich habe hier einen O2-Anschluss, welcher seit über 10 Jahren recht
> stabil läuft. Datenrate lt. FB 110/32MB, gebucht (bezahlt) sind 16MBit,
> geliefert werden seit der VDSL-Umstellung 50MBit.

O2 hat doch gar keine eigene Technik mehr im Feld, also über die Telekom 
als Resale.  Mit der Datenrate ähnliches: Anzeige  110 zu 32 , aktiv 50 
MB und bezahlt / gebucht 16 auf ADSL2+, ergo an einem BNG das verkehrte 
Produkt aktiv mit Anzeige des techn. Möglichen, begrenzt auf 50 MB.

von Sascha S. (bismosa)


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Hallo!

Meine "neue" Fritzbox 7412 ist nun angekommen und ich habe weitere Tests 
durchgeführt.
Derweil hatte die Fritzbox 7590 wieder automatisch das neue FritzOS 
(7.20) installiert. Die Verbindungsabbrüche kamen wieder. Erst nach der 
Umstellung auf "vorherige DSL-Version verwenden" brachte einen 
fehlerfreien Zustand zurück.

Ich habe nun trotzdem mal eine "Messung" mit der 7412 durchgeführt. 
Dafür habe ich die Werte aus der 7590 notiert und die 7412 
angeschlossen.
Die 7412 ist wesentlich langsamer an meinem Anschluss. Hier ist das für 
die Box aktuelle FritzOS 6.86 installiert.
Dann habe ich zusätzlich die 7412 direkt am APL angeschlossen und auch 
hier die Werte verglichen. Siehe Screenshot der Excel-Datei.
Was sagen mir die Werte nun...?
1.) Die Fritzbox 7412 hat eine wesentlich niedrigere Datenrate
2.) Die Datenrate erhöht sich um ca. 2Mibit, wenn die Leitungen in 
meinem Haus nicht dazwischen sind
3.) Der Impulsstörungsschutz ist ein Punkt höher ohne meine Kabel
4.) Die Leitungsdämpung nimmt um 1db ab

Ich kenne die Zahlen nun nicht. Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann 
sollte sich das Ganze in einem "normalen" Rahmen bewegen. Also brauche 
ich wohl keine neuen Kabel zu legen.
Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liegen sollte.

Da es jetzt Störungsfrei läuft erachte ich das Thema als gelöst...und 
denke das die aktuelle DSL-Version aus welchen Gründen auch immer nicht 
mit der Vermittlungsstelle vernünftig übereinkommt. Vermutlich sind die 
knapp 500m Kabel doch ein wenig viel.
Wenigstens habe ich wieder dazu gelernt...und habe nun einen sehr 
günstigen Ersatzrouter falls meiner dann mal wieder ausfallen sollte.

Vielen Dank für die Tipps!

Gruß
Bismosa

von Автомат К. (dermeckrige)


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Sascha S. schrieb:
> Da es jetzt Störungsfrei läuft erachte ich das Thema als gelöst...und
> denke das die aktuelle DSL-Version aus welchen Gründen auch immer nicht
> mit der Vermittlungsstelle vernünftig übereinkommt. Vermutlich sind die
> knapp 500m Kabel doch ein wenig viel.
> Wenigstens habe ich wieder dazu gelernt...und habe nun einen sehr
> günstigen Ersatzrouter falls meiner dann mal wieder ausfallen sollte.
>
> Vielen Dank für die Tipps!

Schraub mal das Netzteil der alten FB auf und mache ein Foto. Auch wenn 
die Verbindungsabbrüche bei Dir mit der DSL-Version korrelierten, wäre 
es beileibe nicht das erste Mal das dies durch sterbende Elkos im 
Routernetzteil verursacht wird.

von Christobal M. (c_m_1)


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Ich hab so ein rollbares Klimagerät, und jedes mal beim einschalten des 
Kompressors ging einer der Monitore am Heimarbeitsplatz für eine halbe 
Sekunde aus.
Abhilfe schaffte das Klimagerät weiter entfernt einzustöpseln.
Falls bei dir eine ähnliche Störung vorliegt, würde man das im 
Leitungsspektrum vom DSL nicht sehen vermute ich mal.

von Soul E. (souleye)


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Автомат К. schrieb:

> Schraub mal das Netzteil der alten FB auf und mache ein Foto. Auch wenn
> die Verbindungsabbrüche bei Dir mit der DSL-Version korrelierten, wäre
> es beileibe nicht das erste Mal das dies durch sterbende Elkos im
> Routernetzteil verursacht wird.

Das 12 V Steckernetzteil der Fritzbox ist ein Verschleißteil und muss 
alle 2-3 Jahre erneuert werden. Gerade wenn die Box sporadisch aussteigt 
wäre das der erste Verdächtige. Auch wenn Nennspannung und Ripple noch 
gut aussehen.

Wenn der Fehler tatsächlich mit der Firmware 7.20 korreliert, dann wäre 
eine Meldung an AVM sinnvoll. Dafür gibt es im "DSL"-Menü eine Funktion.

von Sascha S. (bismosa)


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Hallo!

Soul E. schrieb:
> Wenn der Fehler tatsächlich mit der Firmware 7.20 korreliert, dann wäre
> eine Meldung an AVM sinnvoll. Dafür gibt es im "DSL"-Menü eine Funktion.

Die Meldung hatte ich sowohl im Fehlerzustand als auch jetzt mit der 
Auswahl "Vorherige DSL Version verwenden" versendet. Ich glaube aber 
nicht, das ich da eine Antwort bekomme.

Christobal M. schrieb:
> Falls bei dir eine ähnliche Störung vorliegt, würde man das im
> Leitungsspektrum vom DSL nicht sehen vermute ich mal.

Das vermute ich auch. Da es mit der alten Version funktioniert bin ich 
jetzt wieder weg von der Kühlschrank-Theorie. Sehen wird man das 
bestimmt nicht...da braucht man schon bessere Messtechnik.

Soul E. schrieb:
> Das 12 V Steckernetzteil der Fritzbox ist ein Verschleißteil und muss
> alle 2-3 Jahre erneuert werden

Ja...da kenne ich auch schon einige Geschichten. Mein Netzteil ist 
gerade neu (Fritzbox im April gekauft). Da ich hier selbst bei 
abgeschalteten WLAN diese Probleme hatte (also bei weniger 
Stromverbrauch) vermute ich nicht unbedingt den Fehler hier.
Ich werde das Netzteil aus Garantie gründen nicht öffnen...

Es liegt wohl definitiv an FritzOS 7.20.

Gruß
Bismosa

von Klaus R. (langer)


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Habe hier sehr interessiert mitgelesen, da bei mir seit langer Zeit
(VDSL, 7412, 1u1 sagt alles sei gut, 2. 7412 das gleiche, Telekom hat 
meine Hausinstall als in Ordnung überprüft)
nach wie vor eine ganz änliche Problematik mit unvermittelten 
Sync-Abbrüchen besteht.

Ich Danke dir für deine Mühe einer Aufwendigen und guten Beschreibung 
deiner Fehlersuche und Vorgehensweise.
Ein Ansatzpunkt (Fritzbox, vorherige DSL Version) werde ich nachher 
ausprobieren.

: Bearbeitet durch User
von Holger D. (hodoe)


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Jens schrieb:
> Ich habe hier einen O2-Anschluss, welcher seit über 10 Jahren recht
> stabil läuft. Datenrate lt. FB 110/32MB, gebucht (bezahlt) sind 16MBit,
> geliefert werden seit der VDSL-Umstellung 50MBit.

Ja, hatte ich auch länger. Und dann Abbrüche ohne Ende. Mir viel dann 
auf, dass man meinen Anschluss auf Theoretisch 100 MBit hochgedreht 
hatte. "Service" angerufen: Wenn Sie dass nicht wollen, dann wieder die 
alte Geschwindigkeit. Also alte Geschwindigkeit und immer noch Abbrüche. 
Service kam mit Tausenden dämlichen Dingen wie mal Stecker ziehen und 
so. Bin übrigens vom ersten Beruf KE-TKT, gelernt beim Gilb in 
Oldenburg.

Nunja, nachdem ich dem "Service" nach einiger Zeit mitgeteilt habe, dass 
ich kündige lief es plötzlich. Perfekt. Aber gekündigt ist gekündigt. 
Die einzige Arbeit war noch die O2-Gängeltelefonnummer auf die Blacklist 
zu setzen. Bin nun bei einem lokalen Anbieter und bestens zufrieden.

von Oliver S. (oliverso)


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Bei mir läufts monatelang problemlos, und dann wieder gibt es Zeiten mit 
2-3 Synchronisationen am Tag. Die letzte Phase korrelierte aber 
eindeutig mit Bauarbeiten in der Nähe zur Verlegung von Glasfaserkabeln. 
Seit dem die fertig sind, läufts wieder problemlos.

Sascha S. schrieb:
> Hallo!
>
> Soul E. schrieb:
>> Wenn der Fehler tatsächlich mit der Firmware 7.20 korreliert, dann wäre
>> eine Meldung an AVM sinnvoll. Dafür gibt es im "DSL"-Menü eine Funktion.
>
> Die Meldung hatte ich sowohl im Fehlerzustand als auch jetzt mit der
> Auswahl "Vorherige DSL Version verwenden" versendet. Ich glaube aber
> nicht, das ich da eine Antwort bekomme.

AVM ist da relativ kommunikativ. Allerdings werden die dir erst mal 
empfehlen, an den Störungsempfindlichkeitsreglern zu drehen. Danach 
schauen die sich dann aber auch Fehlerlogs u.ä. an.

Die Möglichkeit, die vorherige DSL Version zu verwenden, hat auch ihren 
Grund, wie du ja herausgefunden hast.

Oliver

von Holger D. (hodoe)


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Soul E. schrieb:
> Das 12 V Steckernetzteil der Fritzbox ist ein Verschleißteil und muss
> alle 2-3 Jahre erneuert werden.

Im Leben nicht. Kenne niemanden mit FB, dem jemals das Netzteil 
gestorben ist. Habe FB seit 2004 welche in unterschiedlichsten 
Ausführungen. Die erste hieß glaube ich FB Phone oder Fon.

von Joachim B. (jar)


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Soul E. schrieb:
> Das 12 V Steckernetzteil der Fritzbox ist ein Verschleißteil und muss
> alle 2-3 Jahre erneuert werden.

bei der Erstauslieferung meiner 3270 hatte ein 1A Netzteil dabei, das 
ging schon innerhalb der Gewährleistung kaputt und ich bekam ein 
Ersatznetzteil mit 1,2A auch das hielt nicht lange. Das tauschte ich zu 
einem 2A Netzteil mit Y-Kabel um Reserven für meine danach 
angeschlossene Elektronik zu haben, das hielt dann bis zum Wechsel zur 
7580 und ist immer noch im Einsatz für meine Elektronik.
Verschleisteil stimmt also, aber das müsste nicht sein, mit 1,5A bis 2A 
würde es wohl "ewig" halten.

von Bernd (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Bei mir läufts monatelang problemlos, und dann wieder gibt es Zeiten mit
> 2-3 Synchronisationen am Tag.
Ist hier ähnlich. Oft fällt es gar nicht auf, weil Internet und Telefon 
nicht immer gebraucht werden. Aber wenn die FB einmal die 
Synchronisation verliert, dann führt das zu einer kleinen 
sync/loss/resync-Orgie...

von Roland E. (roland0815)


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O2 ist ein Sauhaufen. Billig billig, sonst nix.
Deren Backbone ist permanent überlastet. Beim E-Netz gut zu beobachten, 
viel Feldstärke aber sobald ein paar Nutzer in der Funkzelle sind 
brechen Verbindungen b und die Datenrate grht in den Keller.
Würde mich nicht wundern, wenn die Abbrüche der FB kommen weil irgend 
welche Timings jetzt strikter gehandhabt werden als die Schluderbüchse 
bei O2 antworten kann.

Kündigen ist die einzige Sprache, die in München verstanden wird.

von Praktiker (Gast)


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Hallo

Holger D. schrieb:
> Kenne niemanden mit FB, dem jemals das Netzteil
> gestorben ist.

Das blöde bei den Schaltnetzteilen in jeglicher Form von der 3W 
Wandwarze bis zum >1kW Computernetzteil ist ja das diese nur sehr selten 
von jetzt auf gleich "sterben" - leider fangen sie ganz langsam an zu 
schwächeln und das meist schlecht verifizierbar - dann laufen sie z.B. 
auch bei hoher Umgebungstemperatur tagelang durch, zicken irgendwann 
kurz ein wenig (und das ist das Problem) herum was dann zu den 
lustigsten Fehlerbildern beim Router (Computer und anderen 
Gerätschaften) führt, und Sekunden später, bzw. nachdem sich z.B. der 
DSL Router wieder synchronisiert hat ist alles für viele Stunden bis 
Tage scheinbar alles i.O. - um dann auf einmal unter ganz anderen 
Bedingungen wieder einen lustigen Fehler zu generieren.
Der ganze Kram ist auch nicht durch einfache Messungen und selbst auch 
etwas umfangreicheren (Elektronische Last, hohe Rechenleistung beim 
Computer) so einfach beizukommen - man muss da schon einiges an 
Hintergrundwissen und noch mehr Praxiserfahrung haben - oder "einfach" 
das Netzteil erneuern und hoffen das die Sache damit erledigt ist, blöd 
für einen "echten" Elektroniker und Bastler aber die übliche Praxis 
zumindest bis zur einer bestimmten Leistungs- bzw. Preisklasse solch 
eines Schaltnetzteils.
Dabei ist es möglich sehr ausfallsichere Schaltnetzteile zu produzieren 
- nur werden die dann ein wenig Größer, die Einzelkomponenten teurer und 
man (Der Entwickler, oft aber auch nur der Zukäufer) kann nicht nach 
Schema F oder irgendwelchen allgemeinen App Notes Vorgehen - und die 
Netzteile werden natürlich teurerer - das aber gar nicht mal so sehr- 
zumindest für den Endkunden.

Praktiker

von Joachim B. (jar)


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Holger D. schrieb:
> Kenne niemanden mit FB, dem jemals das Netzteil
> gestorben ist.

das kann man ändern!

Joachim B. schrieb:
> bei der Erstauslieferung meiner 3270 hatte ein 1A Netzteil dabei, das
> ging schon innerhalb der Gewährleistung kaputt und ich bekam ein
> Ersatznetzteil mit 1,2A auch das hielt nicht lange.

und vermutlich auch er

Soul E. schrieb:
> Das 12 V Steckernetzteil der Fritzbox ist ein Verschleißteil und muss
> alle 2-3 Jahre erneuert werden.

von Holger D. (hodoe)


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Ich will ja nicht bestreiten, dass Netzteile kaputt gehen. Kenne ich 
eher von meinen raspberry/pi-hole Netzteilen. Wobei die 4 A dann auch 
nicht mehr ausfallen.

Aber die Aussage, dass pauschal alle 2-3 Jahre bei der FB getauscht 
werden muss, halte ich nicht für tragfähig. Meine Erfahrungen sind 
andere. Teilweise sind die FB samt Netzteil in schlecht belüfteten 
Wandschränken untergebracht.

Ich würde auch nicht O2 als Sauhaufen bezeichnen. Mir fehlt da mehr das 
Interesse an der Kundenbindung und Kundenorientierung. Alleine, dass man 
eine App braucht um an den "Service" zu erreichen und wenn man dann 
einen an der Strippe hat der einen endlich mal eine kostenlose Nummer 
nennt, ist schon befremdlich.

Aber für mich Geschichte. Hat 16 Jahre funktioniert. Wobei es waren 
HanseNet/Alice/O2/Telefónica.

von Sascha S. (bismosa)


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Hallo!

Klaus R. schrieb:
> Ein Ansatzpunkt (Fritzbox, vorherige DSL Version) werde ich nachher
> ausprobieren.

Da bin ich echt auf das Ergebnis gespannt. Ist bei Dir denn das Problem 
auch seit dem Update?

Holger D. schrieb:
> Kenne niemanden mit FB, dem jemals das Netzteil
> gestorben ist.

Mir ist das auch schon einmal passiert. Damals noch mit der FB7270. Ich 
hatte hier immer wieder seltsame Neustarts. Hier hat der Support von AVM 
auch länger nach dem Fehler gesucht...konnte ihn aber nicht ausfindig 
machen.
Ich hatte mir von einem Kumpel ein anderes Netzteil geborgt und der 
Fehler war weg.

Roland E. schrieb:
> O2 ist ein Sauhaufen. Billig billig, sonst nix.

Kann ich nicht bestätigen! Ich habe die App laufen lassen und danach 
dort angerufen. Hat keine 5 Minuten auf einem Samstag Nachmittag 
gedauert bis ich jemanden dran hatte.
Kleines Manko war die Verständlichkeit...ich vermute, das ich irgendwo 
im Ausland gelandet bin.
Hier konnte der Fehler aber sofort nachvollzogen werden. Ich brauchte 
kaum etwas erklären...die Daten waren direkt alle für den Support 
ersichtlich. Mir wurde versprochen, das die Leitung durchgemessen wird 
und sich jemand bei mir meldet.
Am Montag mittag bekam ich den Anruf und habe 20Min. mit einem Techniker 
gesprochen. Schade ist eher, das ich hier noch nicht drauf gekommen bin, 
das das FritzBox Uupdate diesen Fehler verursachen könnte. Dann wäre der 
Fall vermutlich auch dort sofort klarer gewesen.
Ich bin bisher mit O2 und dem Support sehr zufrieden.

Roland E. schrieb:
> Kündigen ist die einzige Sprache, die in München verstanden wird.

Kündigen wäre keine Option. Dann bleibt mir nur noch die Telekom (sonst 
habe ich hier keinen Anbieter, der mir mehr als 16MBit anbietet. 
Kabelanschluss wäre auch keiner vorhanden und Glasfaser gibt es leider 
auch nicht.
Gut das ich aus Norddeutschland komme. Hier scheint es noch anders zu 
sein. Mit der Geschwindigkeit bin ich (nach vorherigen 16MBit wovon nur 
max. 12MBit ankamen) sehr zufrieden.

Gruß
Bismosa

von Klaus R. (langer)


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Bin bei meinem 7412 bewusst bei 06.85 geblieben.
Die neueren Version sind unerträglich FB - penetrant
(noch nichtmal eine schnöde config Sicherung, ohne Authentifizierung 
über einen Telefon-Code möglich... das hinterletzte...) :-(

Muss die Option "Vorherige DSL-Version verwenden" erstmal ein paar Tage 
testen.
Bis jetzt lief es durch, aber ein halber Tag ohne Abbruch ist zu kurz, 
um es endgültig beurteilen zu können.

von Klaus R. (langer)


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Sieht schonmal nicht schlecht aus.
Eineinhalb Tage ohne Abbruch (sonst min 2 bis 3, öfters auch gerne 4 bis 
7 pro Tag),
das gab's schon ewig nicht mehr.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Bei den Fritzboxen kann man die Netzteile ja untereinander problemlos 
tauschen. Da läßt es sich schnell testen, ob ein anderes Netzteil was 
bringt.
Im Allgemeinen haben sie 12V DC, Plus innen, 5,5mm. Es gibt aber Modelle 
mit anderem Steckerdurchmesser.

von Joachim B. (jar)


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Abdul K. schrieb:
> Im Allgemeinen haben sie 12V DC, Plus innen, 5,5mm.

aber innen 2,5mm was mit Netzteilen nicht klappt die innen 2,1mm haben.
Mir scheint auch die Netzteile mit innen 2,5mm sind seltener, meist 
haben die 2,1mm.

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