Corona-Semester von Arebitgeber anerkannt?

Gast #6357078
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Hallo zusammen,

ich studiere momentan an der TUM Informatik und werde voraussichtlich 
meinen Bachelor im 7. Semester abschließen. Durch die aktuelle Situation 
zählt das aktuelle Semester als Corona-Semester nicht in die 
Studienfortschrittskontrolle. Auf dem Papier hätte ich meinen Bachelor 
dann also in 6 Semestern abgeschlossen.

Wenn ich mich nach meinem Studium bewerbe, rechnet der Arbeitgeber dann 
mit den besseren 6 Semestern oder doch mit den 7 Semestern?
Gast #6357084
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Der Arbeitgeber wird dich im VG Dinge fragen, die zwar im ersten 
Semester dran waren, von denen du aber keine Ahnung hast.

Vergiß Informatik, du solltest Soziologe werden. Danach weißt du 
wenigstens, wie man so richtig rumheult.
Gast #6357087
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Student schrieb:
> Wenn ich mich nach meinem Studium bewerbe, rechnet der Arbeitgeber dann
> mit den besseren 6 Semestern oder doch mit den 7 Semestern?

Ein Arbeitgeber rechnet nicht in Semestern. Du hast studiert von bis und 
evt. ohne.

Wenn Du Deinem Arbeitgeber erklären willst, dass Du in 6 Semestern 
fertig geworden bist und im Corona-Semester ein Urlaubssemester gemacht 
hast, ... ich glaube, es interessiert ihn nicht.

Interessieren tut es vielleicht das Bafög-Amt oder staatliche Stellen.
Gast #6357136
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Hunterhead schrieb:
> Student schrieb:
>> TUM Informatik
>
> Ist mittlerweile eine "Red Flag" für die Arbeitgeber, kannst gleich
> Pfandflaschen sammeln!

Warum? Als ich angefangen habe führte die TUM sämtliche Rankings an und 
ist eine der wenigen Unis Deutschland die international erfolgreich 
sind.

Sollte ich dann lieber noch nen Master an ner anderen Uni dranhängen?
#6357183
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Student schrieb:
> Wenn ich mich nach meinem Studium bewerbe, rechnet der Arbeitgeber dann
> mit den besseren 6 Semestern oder doch mit den 7 Semestern?

Meine Güte bist du doof. Das sagt viel über die TUM.

Also, wann hatten wir die letzte Pandemie in Deutschland? Welche 
historischen Erfahrungen kann man zur Abschätzung des zukünftigen 
Verhaltens von Arbeitgebern nach einer Pandemie heran ziehen?

Weil du ja doof bist gebe ich dir die Antwort: Keine.

Woher zur Hölle soll also jemand heute wissen was Arbeitgeber in der 
Zukunft über dein "aber die haben so ein tolles Ranking" Studium mit 
Corona-Semester an der TUM denken?
Gast #6357186
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An meiner FH gibt es das Problem nicht. Da wird aufgrund der 
außergewöhnlichen Lage jede Lehrveranstaltung mit "sehr gut" bewertet so 
lange die Pandemie andauert! Du bist selbst Schuld, wenn du an einer TU 
studierst!
Gast #6357192
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Verstehe nicht warum der Ton im Forum hier so rau ist und Ich als dumm 
dargestellt werde. Wäre ich dumm hätte ich die Aufnahme an die TUM 
schließlich nicht geschafft! Ich befürchte manche von euch sind nur 
neidisch :(

Matthias an welcher FH studierst du? Dann könnte ich mir da ja einfach 
nen 1.0er Master holen.
Gast #6357201
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Student schrieb:
> Verstehe nicht warum der Ton im Forum hier so rau ist und Ich als
> dumm dargestellt werde. Wäre ich dumm hätte ich die Aufnahme an die TUM
> schließlich nicht geschafft! Ich befürchte manche von euch sind nur
> neidisch :(


Hm. Ist diese FH - Unisache nicht auch eine Form von Nationalismus? Nach 
George Orwells berühmten Aufsatz erstreckt sich Nationalismus ja nicht 
zwingend auf Länder sondern kann auf verschiedenste Objekte bezogen 
werden.

Ist nicht jede Art von Nationalismus schädlich und daher abzulehnen? Ist 
die Angleichung der Institutionen  Uni und FH nicht als ein Kampf gegen 
den Bildungsnationalismus zu verstehen?
Ist es ein Zufall, dass Markus Söder sich an der TUM mit 
Hyperloop-Projekten ablichten lässt und sich für Flugtaxis und Raumfahrt 
interessiert?
Was würde eine Kanzlerschaft von Söder für Deutschland bedeuten?
Und ist RLP wirklich lebenswert?
Gast #6357331
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Student schrieb:
> Verstehe nicht warum der Ton im Forum hier so rau ist und Ich als dumm
> dargestellt werde. Wäre ich dumm hätte ich die Aufnahme an die TUM
> schließlich nicht geschafft!

Naja, auch an der TUM muss man für die sporteignungsprüfung nicht schlau 
sein,einigermassen fit im schritt genügt:
https://www.bayspet.de/files/downloadfiles/34fb673a713541a3a6beb13565655019.pdf
Gast #6357335
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Nichts ist sicher schrieb:
> Nach
> George Orwells berühmten Aufsatz erstreckt sich Nationalismus ja nicht
> zwingend auf Länder sondern kann auf verschiedenste Objekte bezogen
> werden.

Also wenn man um das festzustellen ein Buch braucht, dann weiß ich auch 
nicht mehr.

Der Mensch sucht sich immer ein Merkmal, um "Wir" und "Die anderen" 
voneinander abzugrenzen.
Im Urlaub sind es "Wir aus Land XY" vs. alle anderen.
Irgendwo im eigenen Land ist es "Unser Dorf" vs. alle anderen.
Im eigenen Dorf ist es "Unser Haus" vs. alle anderen.

Immer nur eine Frage des Maßstabs.

Wird Zeit für ein paar Außerirdische, dann hieße es nämlich ganz schnell 
"Wir von der Erde" vs. "Die anderen"
Gast #6357352
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was schrieb:
> Also wenn man um das festzustellen ein Buch braucht, dann weiß ich auch
> nicht mehr.

Nun ja, eine Hypothese durch eine Referenz auf einen angesehenen Autor 
zu legitimieren, also durch Deduktion von der Theorie zur Empirie zu 
gelangen, entspricht dem allgemeinen Vorgehen in der Wissenschaft. Und 
ein gewisses Niveau darf man hier ja wirklich mal erwarten.
(Firma: dm2sh) #6358020
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Student schrieb:
> Verstehe nicht warum der Ton im Forum hier so rau ist und Ich als dumm
> dargestellt werde.

Weil Du Dir um Dinge Gedanken machst, die nicht wirklich schlimm sind. 
Es gibt Studienabbrecher, die verdienen mehr als so mancher 
Fachhilfsschulingnieur hier.

Der Unterschied ist einfach: Unter den Studienabbrechern und 
Langzeitstudent sind viele dabei, die sich wirklich für etwas 
interessieren und mit Fleiß, Ehrgeiz und intrinsischer Motivation dabei 
sind. Das sind so Leute, die löten, messen und programmieren in ihrer 
Freizeit, weil es ihnen Spaß macht und nicht wegen der monetären 
Verwertbarkeit. Diese haben dann keine Probleme einen guten Job zu 
finden, weil sie bereits mit den Leuten in Kontakt stehen, die sich 
fachlich auch dafür interessieren und das beruflich machen. Die stellen 
sich dann eher so Fragen wie:

- Wie kann man mit optischen Instrumenten die Effizienz von Solarzellen 
verbessern?
- Wie könnte man adiabatisch arbeitende FPGAs bauen?
- Wie kann man hocheffiziente adiabatisch arbeitende 
Direktmischempfänger bauen?
- Macht es Sinn ein Neuronales Netz mit einem SAT-Solver zu trainieren?


Dann gibt es aber noch die Erfolgsstudenten (wie Du?), welche Null 
intrinsischen Bezug zu ihrem Fach haben. Diese stellen sich dann Fragen 
wie:

- Welche private Elite-Uni hat das höchste Ansehen?
- Soll ich E-Technik, Jura oder doch lieber Medizin studieren? Wo gibt 
es das meiste Geld? Womit kann man am besten angeben?
- Soll ich ein Auslandssemester machen oder gleich zwei und wo?
- Soll ich meine Diplomarbeit bei McKinsey oder Boston Consulting 
schreiben?
- Wie begründe ich mein Bummel-Semester? Corona oder Knast?
- Wie schaffe ich nach spätestens 3 Jahren uninteressanter 
Ingenieurstätigkeit den Absprung in die 
kaufmännische/Management-/Führungs-/Planungs-/Leitungs-Position, wegen 
mehr Geld, obwohl mich das auch nicht interessiert?
Gast #6358062
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Student schrieb:
> Verstehe nicht warum der Ton im Forum hier so rau ist und Ich als dumm
> dargestellt werde.

Weil du für diese Leute ein willkommenes Opfer bist. Wer hier auch nur 
die geringste Schwäche zeigt, oder einfach nur Pech hatte, über den 
fallen sie her. Habe ich selbst auch schon öfters erlebt.

Die halten sich für super gut, aber benehmen können sie sich nicht. In 
den Firmen, wo ich bisher tätig war, wurden solche Leute immer nach 
kurzer Zeit entlassen. Wer hier wirklich der Looser ist, das muss mir 
keiner erklären.

Deswegen tun mir diese Leute nur noch leid.

Wie ist das denn in anderen Diskussionsforen, geht es da auch so ab?
Gast #6361245
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Student schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich studiere momentan an der TUM Informatik und werde voraussichtlich
> meinen Bachelor im 7. Semester abschließen. Durch die aktuelle Situation
> zählt das aktuelle Semester als Corona-Semester nicht in die
> Studienfortschrittskontrolle. Auf dem Papier hätte ich meinen Bachelor
> dann also in 6 Semestern abgeschlossen.
>
> Wenn ich mich nach meinem Studium bewerbe, rechnet der Arbeitgeber dann
> mit den besseren 6 Semestern oder doch mit den 7 Semestern?

Es ändert ja gar nichts an der realen Studienzeit und vor allem am 
Studienerfolg.

Im CV gibst du einfach die Studienzeit in Jahren an und fertig. Sofern 
du nicht in 3 Semestern abgeschlossen hast, lohnt sich die Nennung der 
Semesterzahl an sich und auch als Gesprächsthema im Vorstellungsgespräch 
überhaupt nicht (es sei denn, explizit abgefragt; wen es interessiert, 
der findet die Zahl ganz schnell auf deinen Abschlusspapieren).

Du trittst doch nicht als 7-Semesterstudent auf, sondern als Herr 
Soundso mit diesen und jenen Abschlüssen, Projekten und Erfolgen.

Also: Selbstbewusst die jetzt unwichtigen Dinge ignorieren und sich auf 
das Wesentliche konzentrieren. Alles andere belastet nur.
Gast #6361309
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Eulenspiegel schrieb:
> Es ändert ja gar nichts an der realen Studienzeit und vor allem am
> Studienerfolg.

Das sehe ich auch so. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand 
mit Verstand wiederholte Schuljahre negativ wertet. Besser schlecht 
verstandenen Stoff erfolgreich wiederholen, als sich durch zu mogeln.
Beitrag #6379929 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6379932 wurde von einem Moderator gelöscht.

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