Forum: Haus & Smart Home Belegung Garagentorantrieb Normstahl


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von Gregor W. (fighting_h5n1)


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Hallo zusammen,

Ich will an bestehende Garagentorantriebe (Normstahl Ultra) Taster zum 
Öffnen und Schließen anschließen.

Umsetzung: Einfach, wenn man im System des Herstellers bleibt.
Da gibt es fertige Schlüsselschalter, Tastenfelder, Fingerprintsensoren 
und auch Taster.
Sind aber teuer und nicht sehr schön, außerdem habe ich alles notwendige 
Zuhause.
Das Datenblatt des Torantriebes fällt wie üblich sehr mager aus:
https://normstahl.com/static/ultra_bis_1104-68af221185e3d6c7781ab6046c5e36f6.pdf

Angeschlossen wird der Taster normalerweise per RJ10- Stecker am 
Antrieb. Da ich keine Ahnung über die eigentliche Belegung des Steckers 
habe und diese auch nach längerer Recherche nicht herausfinden 
kann,gestaltet sich die Sache etwas komplizierter.



Da die Tastenfelder usw. offensichtlich über eine Spannungsversorgung 
verfügen müssen, habe ich mal ein günstiges Kabel aufgeschnitten und auf 
Klemmen aufgelegt.

Nach einer kurzen Messung mit dem Multimeter bin ich um folgende 
Erkenntnis schlauer:

Pin1 (Schwarz): GND
Pin2 (Rot): GND
Pin3 (Grün): vermutlich Digi IN
Pin4 (Gelb): 24V DC

Zwischen Pin3 und Pin4 habe ich eine Spannung von 20,24V gemessen.
Zwischen Pin3 und Pin1/2 habe ich 3,2 V gemessen.


Nun stellt sich mir die Frage nur, ob ich die 3,2V gegen Masse ziehen 
muss, oder ob die hohe Spannung erwartet wird.

Ich vermute am ehesten, dass man einen kurzen Impuls von 24V auf den 
Pin3 bringen muss.
Zum testen könnte ich ja theoretisch einen 1k Widerstand als 
Strombegrenzung auf 20mA verwenden.

Habt ihr Bedenken, Ideen oder das ganze an diesem Antrieb vielleicht 
schon selbst umgesetzt? Ich wäre um eure Posts froh ;)


LG

von Niemand (Gast)


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Schau dir die Schaltung in der Steuerung doch einfach mal an, oder sind 
das für dich böhmische Dörfer? Du zerschießt sonst nur noch was und dann 
wirds noch teurer. Aus der Traum mit sparsamer Bastelei, oder kauf ein 
Muster und zerlege das und schau da rein, es wird ja wohl kein extra 
Controller in dem Taster sitzen.

von Hubert M. (hm-electric)


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Die Anleitung ist wirklich schrottig. Ich würde beim Hersteller anrufen 
und den fragen. Ich würde dem Hersteller dann noch sagen: " Hoffentlich 
rufen noch 1000 andere an, mit der gleichen frage." Vielleicht merken 
die dann, dass man so was in der Anleitung richtig beschreibt.
Lag in der Verpackung nicht ein Adapter von RJ auf Schraubklemmen bei?

von A. O. (a-o)


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Gregor W. schrieb:
> Pin1 (Schwarz): GND
> Pin2 (Rot): GND
> Pin3 (Grün): vermutlich Digi IN
> Pin4 (Gelb): 24V DC
Ist bei mir schon länger her und ich kann nur aus meiner Erfahrung von 
etwas industrielleren Antrieben sprechen: Üblicherweise werden die 24V 
auch für diverse Versorgungen genutzt, wie z.B. Lichtschranke, 
Schalterbeleuchtung, Displayversorgung usw. Die eigentliche 
Kontaktierung geschieht dann per Optokoppler, dessen Kontakt die LED des 
Opto aktiviert.
Die Zeichnung 45 auf Seite 11 der Bedienungsanleitung sieht so ähnlich 
aus wie das, was ich kenne. Das Prinzip wird also das gleiche sein. Du 
müßtest ein paar übliche PC815, 845, 817er Optokoppler in der Gegend der 
Klemmleisten bzw. RJ10 Sockel finden können. Soweit Standard.
> Zwischen Pin3 und Pin4 habe ich eine Spannung von 20,24V gemessen.
> Zwischen Pin3 und Pin1/2 habe ich 3,2 V gemessen.
>
> Nun stellt sich mir die Frage nur, ob ich die 3,2V gegen Masse ziehen
> muss, oder ob die hohe Spannung erwartet wird.
Das sollte eigentlich der LED Eingang vor dem ~1k Vorwiderstand sein, 
der gegen +24V gezogen werden muß. Kann man eigentlich nichts verkehrt 
machen, weil durch den R abgesichert. Gegen GND sollte auch nichts 
passieren. Viellecht ist da noch unüblicherweise ein Pullup drin, der 
auch mal gegen Masse gezogen werden kann.
Mal mit dem Sicherheitswiderstand, den du vorgeschlagen hast, dran gehen 
und vorher einen prüfenden Blick auf die Platine, ob du die Optos dort 
erkennst. Dann ist die Sache klar. Eigentlich ziemlich billige, übliche 
und robuste Technik. Ist nicht viel dabei. Datenblatt vom 817er ansehen, 
das wird reichen.

PS.: Kann natürlich sein, daß die Opto-LED unüblicherweise auf high 
liegt und gegen GND gezogen werden muß. In beiden Fällen, sowohl gegen 
high oder auch gegen low gezogen, sollte da überhaupt nichts passieren, 
da ohnehin ein Vorwiderstand und die LED drin ist.

: Bearbeitet durch User
von Gregor W. (fighting_h5n1)


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Ne bin schon bewandert in Sachen Elektonik, kein Problem.
Nur will ich mir es auch nur so einfach wie möglich machen :)
Die Steuerung zum Antrieb rausbauen wäre dann der nächste Schritt 
gewesen, aber in dem Falle wohl unumgänglich, ich melde mich mal, wenn 
ich wieder Zeit hab was dran zu machen und mehr weiß.

Danke für Eure Anregungen!

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