Forum: PC Hard- und Software Woher kennt Google meinen Standort?


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von Ullrich M. (Gast)


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Hallo,

eben mal testweise Ubuntu einrichtet und staune nicht schlecht, als ich 
auf der Google-Startseite unten lese: Hinterdupfingen - laut ihrer 
IP-Adresse.

Ich dachte, IP-Adressen seien temporär?
Und ich bin auch nicht der einzige Einwohner von Hinterdupfingen.
Und nein, ich bin nicht bei Google angemeldet oder sonst wo.

Bei einem Firefox unter Windows wird mir der Standort nicht angezeigt.
Die Zeile unten fehlt komplett.

Ullrich

von Ntldr -. (ntldr)


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Google kann von einer IP Adresse ungefähr auf den Standort schließen, 
weil viele Internetanbieter ihre IPs grob geographisch vergeben. 
Beispielsweise könnte die Telekom in Hamburg immer den IP Bereich 
123.123.123.0/24 verteilen. Jemandem der in Hamburg wohnt wird dann 
immer eine IP aus dem Bereich zugewiesen, z.B. heute die 123.123.123.33 
und nächste Woche die 123.123.123.153. Die einzelne Adresse ist zwar 
temporär, aber doch immer im gleichen Bereich.

Dazu gibt es wieder Anbieter, die genau diese Informationen 
zusammentragen (welcher IP Bereich wird von wem und wo verwendet) und 
das ganze dann als Tabelle zum Nachschauen (oder als Dienst) 
bereitstellen.

Wie gut das ganze klappt ist immer vom Internetanbieter und dem Standort 
abhängig. Bei mir zeigt Google die nächste größere Stadt in über 40km 
Entfernung an. Vor ein paar Jahren hatte ich auch häufiger mal eine IP, 
die mich nach Südfrankreich lokalisiert hatte, da hat dann der IP 
Bereich den Besitzer gewechselt und die Listen waren noch nicht 
aktualisiert.

: Bearbeitet durch User
von KM (Gast)


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Wird dafür nicht der Standort deines lokalen Provider Einwahlknotens 
herangezogen? Die stehen heute ja schon so dicht dass der Standort auf 
Stadtteilebene bekannt ist.
Dessen Namen wird z.B. bei tracert angezeigt.

von Jemand (Gast)


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Ullrich M. schrieb:
> Ich dachte, IP-Adressen seien temporär?

1. nicht generell, und selbst wenn, die muss sich nicht notwendigerweise 
regelmäßig ändern
2. da fehlt jedes Anzeichen eines Widerspruchs

von Georg M. (g_m)


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Ullrich M. schrieb:
> Bei einem Firefox unter Windows wird mir der Standort nicht angezeigt.

Der Firefox hat mir einmal meine Hausnummer korrekt offenbart, und ich 
habe immer noch keine Ahnung auf welche Weise.

von Harry (Gast)


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Hast du ein Android Handy, welches mit deinem WLAN verbunden ist?

von Georg M. (g_m)


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Harry schrieb:
> Hast du ein Android Handy, welches mit deinem WLAN verbunden ist?

Meinst du mich? Nein, das war nur ein Desktop-PC mit DSL-Internetzugang, 
sonst nichts.

von Alpen nähe (Gast)


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KM schrieb:
> Wird dafür nicht der Standort deines lokalen Provider Einwahlknotens
> herangezogen? Die stehen heute ja schon so dicht dass der Standort auf
> Stadtteilebene bekannt ist.

Das mag vielleicht für eine Stadt zutreffen, ich wohne auf dem Land, 
nähe Chiemsee, ich bekomme bei der Standort Anzeige, Orte angezeigt, die 
bis zu 70 KM entfernt sind. Der Provider ist ein Lokaler Netzbetreiber.
Nur mit Google hat das nicht wirklich was zu tun, bei Amazon erscheint 
die Anzeige " Lieferung nach xxx bis zum"

von Jens (Gast)


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Ullrich M. schrieb:
> Ich dachte, IP-Adressen seien temporär?
> Und ich bin auch nicht der einzige Einwohner von Hinterdupfingen.
> Und nein, ich bin nicht bei Google angemeldet oder sonst wo.

Die einzelne Adresse ist temporär, der IP-Bereich ist es nicht. Die 
Provider scheinen die Adressen aber manchmal nach Lust und Laune zu 
vergeben. Nach meiner IP wohne ich in Berlin oder manchmal auch in 
dessen Umland. Eigentlich bin ich aber ein paar hundert km weiter 
südlich zu Hause.

Soweit ist es mir ja egal, nur nervt die Berliner Werbung meistens. Was 
interessiert mich, welches Berliner Autohaus gerade super Schnäppchen 
verkauft... So als Beispiel

von Schulbub (Gast)


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Georg M. schrieb:
> Harry schrieb:
>> Hast du ein Android Handy, welches mit deinem WLAN verbunden ist?
>
> Meinst du mich? Nein, das war nur ein Desktop-PC mit DSL-Internetzugang,
> sonst nichts.

Sicher?
Ein Desktop ohne wlan ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.

Google hat damals als sie damals die Städte abgefahren sind um sie 
abzufotografieren auch die gefundenen WLAN's mitgeloggt. Stichwort 
'wardrive'

von Martin (Gast)


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Jens schrieb:

> Soweit ist es mir ja egal, nur nervt die Berliner Werbung meistens. Was
> interessiert mich, welches Berliner Autohaus gerade super Schnäppchen
> verkauft... So als Beispiel

Mich nervt jede Werbung und natürlich auch das Ausspähen von Google & 
Co. Deshalb verwende ich einen uMatrix etc. und blockiere die 
entsprechenden Seiten und Tracker.

von Dirk B. (dirkb2)


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Schulbub schrieb:
> Google hat damals als sie damals die Städte abgefahren sind um sie
> abzufotografieren auch die gefundenen WLAN's mitgeloggt. Stichwort
> 'wardrive'

Das kann Google mit (fast) jedem Android-Smartphone auch erreichen.

von Maxe (Gast)


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Schulbub schrieb:
> Google hat damals als sie damals die Städte abgefahren sind um sie
> abzufotografieren auch die gefundenen WLAN's mitgeloggt. Stichwort
> 'wardrive'
Was kann man da mitloggen? SSID, und sonst?
An die IP werden sie hoffentlich nicht kommen. Mac-Adresse des 
WLAN-Routers? Aber daran sollte eine Webseite auf einem Linux- oder 
Windowsrechner doch nicht kommen?

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Ntldr -. schrieb:
> Dazu gibt es wieder Anbieter, die genau diese Informationen
> zusammentragen (welcher IP Bereich wird von wem und wo verwendet) und
> das ganze dann als Tabelle zum Nachschauen (oder als Dienst)
> bereitstellen.

Google selbst macht das auch. Die korrelieren eine Unmenge an Daten. Zum 
Beispiel alles was du in Google Maps oder, der Hinweis kam ja schon, mit 
deinem Handy machst.

Goolge bestimmt den Standort eines Handies nicht nur über GPS, sondern 
auch über WLAN. Dabei werden die SSIDs die das Handy sieht und die 
Empfangsstärken zu Google übertragen und dort mit einer Datenbank von 
SSIDs und Standorten verglichen.

Erfolgt die Übertragung der Daten per WLAN zu deinem Router und 
Internet-Provider dann hat Google auch deine IP-Adresse und kann der nun 
ebenfalls einen Standort zuweisen. Mit einem guten Algorithmus (Annahmen 
über den Vergabealgorithmus des Providers für IP-Adressen), kann man 
dann einem ganzen IP-Subnet den gleichen Standort ungefähr zuordnen.

Woher kommen die Standorte in der Google-Datenbank? Aus allen Quellen an 
die Google seine klebrigen Finger bekommt. Die Google Streetview-Autos 
haben damals nicht nur alle Straßen fotografiert und per GPS vermessen, 
die haben auch alle SSIDs und Empfangsstärken aufgezeichnet.

Du buchst einen Dienst oder kaufst etwas über Google oder einen derer 
Partner und gibst dazu deine Adresse ein? Google schreibt das in die 
Standortdatenbank.

Google schreibt seine WLAN SSID-Datenbank ständig fort. Vereinfacht, 
wenn dein Handy 10 SSIDs sieht und ein paar davon sind neu, aber die 
anderen kennt Google schon, so bekommen die neuen SSIDs den Standort der 
anderen zugewiesen. Dabei wird sogar die Signalstärke berücksichtigt und 
daraus ein wahrscheinlicher Standort berechnet. Sogar wenn dein Handy 
nur SSIDs sieht und sendet die Google schon kennt berücksichtigt Google 
die Signalstärken bei der Bestimmung / Korrektur des Standortes.

Du lässt dir ein paar mal auf Google Maps eine Route berechnen? Dabei 
gibst du immer wieder einen (nämlich wahrscheinlich deinen) Standort als 
Start oder Ziel an? Google merkt sich das und verknüpft das mit einem 
Cookie in deinem Browser. Du machst mit dem Browser und dem Cookie was 
anderes auf Google? Kein Problem, Google verknüpft das.

Du verwendest Google Mail? Du hast Google bei der Anmeldung die 
Erlaubnis gegeben deine Mails zu scannen. Was macht Google mit 
Anschriften-Informationen und Ähnlichem die in deinen Mails stehen? 
Richtig ...

Es reicht schon wenn unbewusst ein Nachbar mal seine Adresse mit einem 
Standort verknüpft hat. Dein WLAN taucht in seiner Nähe auf, also weist 
Google deinem WLAN und damit dir grob den gleichen Standort zu.

Immer wenn Google irgendwo eine Möglichkeit sieht Daten zu verknüpfen 
machen sie das. Die klauben jedes noch so unwichtig erscheinende 
Datenkrümelchen auf. Google, Amazon und andere große Firmen wissen 
wahrscheinlich mehr über dich als deine Mutter.

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von Wolfgang (Gast)


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Schulbub schrieb:
> Sicher?
> Ein Desktop ohne wlan ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.

Flugmodus - schon mal gehört?
Oder WLAN am Router abgeschaltet ...

von A. K. (prx)


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Die exakte Position von WLANs ist meist kein Geheimnis. Da reicht es, 
wenn ein beliebiges geschwätziges Gerät die GPS-Position zusammen mit 
Information zum WLAN übermittelte. Neigt dieses Gerät dann auch noch 
dazu, die Information über in der Umgebung wahrgenommene WLANs ebenso zu 
Big Brother zu teilen, musst du das nicht einmal selbst gewesen sein. Es 
kann auch jemand sein, der an der Bushaltestelle vor dem Haus wartete. 
Oder Googles Schnüffelfahrzeuge, die nicht nur Bilder sammelten.

Auf einem anderen Gerät lässt sich durch Zugehörigkeit zu diesem WLAN 
dann ebenfalls die Position genau erfassen. Offen ist dann nur, welche 
Information ein Browser bzw. dessen JScript von seinem Gerät erfasst, 
und wie neugierig der Server auf solche Information ist.

Das ist aber dann keine rein auf die IP-Adresse zurückgeführte 
Geolocation. Die öffentlichen IP-Adressen lassen sich aber auf die Art 
kalibrieren. Wie gut oder schlecht das funktioniert, hängt von der 
Provider-Technik ab, und änderte sich in den letzten 10 Jahren.

Mit der früher üblichen DSL-Technik über ATM waren die Übergänge ins 
Internet oft weit vom Kunden entfernt. Obwohl ich nahe der Grenze zu 
Schweiz wohne, lag der Übergang und damit die öffentliche IP-Adresse 
zunächst in NRW. Später zog ich dann virtuell um und erhielt Werbung, 
die sich auf den Stuttgarter Raum bezog. Mit dem Wechsel ins Kabelnetz 
rückte es dann noch näher, blieb aber aufgrund anfangs noch grober 
Verteilung der CG-NAT Systeme des Dual Stack Lite zunächst noch weit 
daneben. Mittlerweile passt die PLZ und mit IPv6 entfällt das 
verschleiernde Dual Stack Lite Verfahren, dessen Präfix sich im 
Kabelnetz nur bei Neueinrichtung des Zugangs ändert.

Wenn Google sich auf die Anzeige der PLZ beschränkt, muss das freilich 
nicht heissen, dass sie es nicht genauer wissen. Sondern kann auch 
heissen, dass sie deine Hausnummer vorsichtshalber nicht anzeigen, um 
Ärger zu vermeiden.

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von Maxe (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> [...] mit einer Datenbank von
> SSIDs und Standorten verglichen.
Uebertraegt z.B. der Firefox die SSID meines Netzwerkes, wenn ich im 
Internet surfe?

von A. K. (prx)


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Maxe schrieb:
> Uebertraegt z.B. der Firefox die SSID meines Netzwerkes, wenn ich im
> Internet surfe?

Im üblichen HTTP Header nicht. Welche Informationen allerdings das 
Scripting im Browser rausfinden und folglich im Rahmen der Kommunikation 
übertragen kann, ist eine andere Frage.

von Marc G. (marcm)


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von Schulbub (Gast)


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Maxe schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> [...] mit einer Datenbank von
>> SSIDs und Standorten verglichen.
> Uebertraegt z.B. der Firefox die SSID meines Netzwerkes, wenn ich im
> Internet surfe?

Nicht unbedingt dein firefox, sondern das Handy der Nachbarin oder das 
Smart-TV nebenan. Halt alle Geräte die mal zufällig im Dunstkreis des 
WLAN nach SSID schnuppert.

https://www.tutonaut.de/anleitung-dauerhafte-suche-nach-wlans-unter-android-abschalten-und-viel-akku-sparen/

von Orakel (Gast)


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>Bei mir zeigt Google die nächste größere Stadt in über 40km Entfernung an.
Deswegen muss man auch aufpassen, wenn da steht: "Reife Dame in Deiner 
Umgebung wartet auf Dich". Wenn Du mit dem Rad losfährt, solltest Du auf 
jeden Fall was zum Trinken mitnehmen.

von A. K. (prx)


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Wer wissen will, was eine Site alles rauskriegen kann:
http://browserspy.dk/

Es hängt auch davon ab, was man im Browser zu Geolocation eingestellt 
hat.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Schulbub schrieb:
> 
https://www.tutonaut.de/anleitung-dauerhafte-suche-nach-wlans-unter-android-abschalten-und-viel-akku-sparen/

Wobei Information von 2015 hauptsächlich jenen Leuten hilft, deren 
Geräte aus dieser Ära stammen. Mit der Zeit ändert sich, was man wo 
überhaupt noch einstellen kann.

von Georg M. (g_m)


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Schulbub schrieb:
> Sicher?
> Ein Desktop ohne wlan ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.

Sicher. Kein WLAN, kein Bluetooth, kein VoIP, keine Webcam...

Das war schon vor 5 Jahren. Ich habe dem Firefox erlaubt, meinen 
Standort zu ermitteln. Daraufhin wurde die komplette Adresse 
eingeblendet.

von A. K. (prx)


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Schulbub schrieb:
> Ein Desktop ohne wlan ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.

Desktops sind beinahe die einzigen Geräte, bei denen weder WLAN noch 
Bluetooth obligatorisch sind. Im Unterschied zu Laptops, die durchweg 
beides haben.

von Wolfgang (Gast)


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Marc G. schrieb:
> https://geoip.meineipinfo.de/
> und passts?

So ungefähr - grob 130km daneben (mitten in BaWü, nicht im Amazonas)
Das ist noch verbesserungswürdig.

von A. K. (prx)


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Wolfgang schrieb:
> So ungefähr - grob 130km daneben (mitten in BaWü, nicht im Amazonas)
> Das ist noch verbesserungswürdig.

Da kommt überall was anderes raus. Ich wurde heute schon in Stuttgart, 
Ludwigshafen und Tuttlingen verortet, als ich diverse "what is my ip" 
Varianten durchprobierte.

: Bearbeitet durch User
von Maxe (Gast)


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Schulbub schrieb:
> Maxe schrieb:
>> Hannes J. schrieb:
>>> [...] mit einer Datenbank von
>>> SSIDs und Standorten verglichen.
>> Uebertraegt z.B. der Firefox die SSID meines Netzwerkes, wenn ich im
>> Internet surfe?
> Nicht unbedingt dein firefox, sondern das Handy der Nachbarin oder das
> Smart-TV nebenan. Halt alle Geräte die mal zufällig im Dunstkreis des
> WLAN nach SSID schnuppert.
Das ist schon klar. Mir geht es darum, ob ich selbst beim Surfen 
identifiziert werden kann, bzw. mein Standort. Wenn der Browser da 
nichts mitschickt dann weiß die Zielseite (auch mit den tollsten 
Krakenscripten) nicht, über welche SSID ich im Netz bin oder welche sich 
in der Umgebung befinden. Hoff ich zumindest.

von Maxe (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wer wissen will, was eine Site alles rauskriegen kann:
> http://browserspy.dk/
Interessant!

von npn (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Flugmodus - schon mal gehört?

Am Desktop. Klar...

von A. K. (prx)


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npn schrieb:
>> Flugmodus - schon mal gehört?
>
> Am Desktop. Klar...

Je höher das Stockwerk, desto länger. ;-)

von Bastler (Gast)


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Hier steht viel richtiges, aber auch viel Mist.

GeoIP-Dienste gibt es viele am Markt. Und, sie gab es schon lange vor 
Google-Streetview. Sie gibt es schon fast so lange, wie es das Internet 
gibt. Sie wurden mit der Zeit nur genauer. Allerdings unterscheidet sich 
die Qualität der Daten je nach Anbieter und Region. Tendenziell wird es 
für manche Regionen, z.b. Deutschland, schwieriger, genaue GeoIP-Daten 
zu bekommen. Grund ist der Reseller-Markt von Internetzugängen etc.
War "früher" das Routing im Internet hauptsächlich an der tatsächlichen 
Hardware ausgerichtet, ist das heute durch das ganze "Network as a 
Service" ziemlich aufgeweicht. D.h. die Geo-Aussagekraft von IP-Adressen 
sinkt da IP-Adressen heute virtuellen Netzwerken zugeordnet sind und 
nicht den physikalischen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Bei mir liegt das Geo-Referencing der IP auch 30km daneben.
"Berlin" wäre genauer als das was da angezeigt wird.

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von A. K. (prx)


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Probiers hier und klicke auf Details. Da werden 4 Quellen ausgewertet, 
die 3 völlig verschiedene Ergebnisse zeigen: https://www.iplocation.net

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Marc G. schrieb:
> https://geoip.meineipinfo.de/
>
> und passts?

Bei mir ganz und gar nicht!

Ich wohne in Norddeutschland und geoip gibt den Standort mit Aachen an.
Mein Internetzugangsanbieter ist die Telekom.
Wir jedoch über die Plusnet GmbH geroutet.

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (amesser)


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Wenn man WLAN hat, dann kann der Browser eine Liste aller verfügbaren 
WLANs inklusive Feldstärke an eine Webseite zur Geolokalisierung 
schicken. Damit lässt sich der Standort sehr genau bestimmen, auch ohne 
GPS und IP Addresse. In Wohnblöcken sogar die Etage.

Diese Datenbanken werden permanent durch jeden gepflegt, der ein 
Smartphone oder anderes WLAN und GPS fähiges Gerät hat (es optional 
durch die Gegend trägt) und diese Funktionen nicht explizit ausschaltet.

HTML(5) hat dafür extra eine API bekommen:

https://www.w3schools.com/html/html5_geolocation.asp
https://wiki.selfhtml.org/wiki/JavaScript/Geolocation

von René H. (mumpel)


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Ntldr -. schrieb:
> Bei mir zeigt Google die nächste größere Stadt in über 40km
> Entfernung an.

Bei mir ist es immer unterschiedlich. Mal Oberstaufen, mal 
Friedrichshafen, mal Ulm und sogar ab und zu mal München. Die IP ist 
also kaum nutzbar.

von A. K. (prx)


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Bei https://ipleak.net kann man explizit die Browser-basierte 
Geolocation auswählen. Wer seinen Browser richtig dressiert hat, kriegt 
von dem eine Anfrage oder es gibt eine implizite Ablehnung, statt 
automatisch ein Ergebnis.

Diese Site widmet sich besonders jenen, die über VPN gehen, in der 
Hoffnung, dass die Verschleierung nicht hinterum wieder zunichte gemacht 
wird.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6357656 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hans-Georg L. (h-g-l)


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Danke für die verschiedenen Links, sind alle gespeichert. Ich konnte mal 
meinen Bravo Browser damit testen was der so alles verrät und es sieht 
erstmal gut aus :-). Die Browser Identifikation hat bei keinem Tool 
funktioniert. Wer den Bravo Browser noch nicht kennt er basiert auf dem 
offenen Chrome ohne Google oder Microsoft Erweiterungen und ist nicht so 
schwerfällig wie der Firefox.

von Schlaumaier (Gast)


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Google erkennt den Einwahlpunkt. ABER es analysiert deine Datensuche. 
Was bedeutetet du kannst den Standort verschiebe in den du in der Nähe 
suchst. Irgendwann schreibt google dann "Dein Standort aufgrund deiner 
Suchergebnisse".

Witziger weise sind auch ganz kleine Orte große Einwahlpunkte wenn diese 
strategisch günstig liegen ;)

von eric (Gast)


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Ich surfe mit einem Notebook und nur mit einem Live-Linux,
gestartet von einer CD. Da habe ich immer ein sauberes System,
in das mir niemand hineinspucken kann. WLAN ist zur Stromersparnis 
ausgebaut.
Die von Google angezeigten Standorte sind zwar stundenweise konstant,
aber täglich verschieden und oft gut 100km entfernt.

von Niemand (Gast)


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Ihr sucht euch nur alle auf den verkehrten Seiten, geht auf Flirt- oder 
Partnerportale oder Schmuddelseiten dann sind die Treffer auch wieder 
passend!
Das was ihr vorhabt wird doch schon beim Ansatz erkannt und nur Quark 
angezeigt, die Netzwerk-Profis hier müssten doch eigentlich wissen 
warum?

von Markus K. (markus-)


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Andreas M. schrieb:
> https://www.w3schools.com/html/html5_geolocation.asp

Gerade mal ausprobiert: Er fragt nach und dann ist das Ergebnis so auf 
<5km korrekt. Im Gegensatz zu den IP-basierten Diensten, die oben 
genannt wurden, die einen Fehler von 15-150km hatten.

Ich wohne fast in der Pampa und benutze einen Desktop ohne WLAN.

von oszi40 (Gast)


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Bei Androids im Entwickler-Modus ist auch der Standort veränderbar.
Allerdings haben viele Eurer Fotos auch schöne Geo-Daten, die bis auf 
die Hausnummer genau sein könnten...

Beitrag #6357989 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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Alf schrieb im Beitrag #6357989:
> Funktioniert hier überhaupt nicht. Angezeigt wird ein Ort bei
> Filderstadt südlich von Stuttgart. Mei wahrer Standort ist in der Nähe
> von Mainz.

Bei mir liefert der Geolocation-API auf ca 500m genau ab.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Bei Androids im Entwickler-Modus ist auch der Standort veränderbar.
Nur solange sich die verarbeitende Stelle auf das verlässt, was das 
Gerät sendet. Also angenommen du schickst mir eine GPS-Position aus 
Europa über eine IP, die ich definitiv den USA zuordnen kann, weiß ich 
entweder stimmt was nicht (wobei die IP nicht so leicht zu fälschen ist) 
oder du bist über Proxies unterwegs... Tor exit node oder sonstewas. Auf 
jeden Fall würde meine Software an Deine GPS-Daten erstmal ein großes X 
dranmalen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Georg M. schrieb:
> Der Firefox hat mir einmal meine Hausnummer korrekt offenbart, und ich
> habe immer noch keine Ahnung auf welche Weise.

Ein mögliches Szenario:

Jemand fuhr an deinem Haus vorbei während er Google Maps nutzte. Google 
kennt daher dessen Bewegungsprofil sehr genau. Dein Smartphone hatte 
während dessen kurz Kontakt zu seinem via Bluetooth (kein 
Verbindungsaufbau, nur in Reichweite). Diese Info hat dein Smartphone an 
Google gesendet, zusammen mit der IP deines WLAN. Von nun an weiß Google 
ganz genau, welches Haus gerade diese IP Adresse hat.

Durch Verknüpfen von Informationen weiß Google mehr über dich, als du 
selbst weißt.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> zusammen mit der IP deines WLAN.

Nämlich 192.168.178.x/24 in halb Deutschland. ;-)

Mit der MAC-Adresse vom AP klappt das besser. Die wird auch von fremden 
WLANs freizügig rausgerückt und ist obendrein eindeutig.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Eine IP bekommst Du vom (verschlüsselten) WLAN nicht ohne Anmeldung und 
die MAC-Adresse könnte man recht einfach faken wenn man wollte.

Irgendwie macht das keinen Sinn, IPs metergenau zu referenzieren. Morgen 
kann meine IP irgend ein Nachbar haben oder sonstewer im Umkreis von 
geschätzten 30km um den Einwahlknoten.

Die MAC-Adresse ebenfalls nicht. Was nutzt es mir wenn ich weiß wo 
irgendwessen MAC-Adresse zuhause ist wenn ich die MAC-Adresse nicht 
weiß. Und wenn ich so nahe dran bin, daß mir das WLAN die MAC-Adresse 
mitteilt, brauche ich keine Referenzierung mehr.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ben B. schrieb:
> Irgendwie macht das keinen Sinn, IPs metergenau zu referenzieren. Morgen
> kann meine IP irgend ein Nachbar haben

Ja schon, aber es dauert auch nicht lange, bis irgend jemand an deinem 
Haus vorbei fährt, der Google die nötigen Infos liefert - wenn du es 
nicht sogar selbst machst.

von A. K. (prx)


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Ben B. schrieb:
> Die MAC-Adresse ebenfalls nicht. Was nutzt es mir wenn ich weiß wo
> irgendwessen MAC-Adresse zuhause ist wenn ich die MAC-Adresse nicht
> weiß.

Der Geolocation-API von Browsern kann Information empfangbarer WLANs 
nutzen, evtl. auch von Bluetooth-Stationen. Das WLAN vom Nachbarn, der 
Fernseher vom Mieter über dir. Deren MAC wird frei ohne Anmeldung als 
eindeutige ID broadcastet. Ist dieser API den Scripten einer Seite 
zugänglich, kann das schon ziemlich genau werden. Und das ist nicht nur 
bei Handys so.

Ist eine Korrelation verschiedener Informationen einmal hergestellt, 
beispielsweise per Handy, dann reicht beispielsweise ein quasi statisch 
vergebener öffentlicher IPv6-Präfix aus, um auch alle anderen Systeme im 
Netz zu lokalisieren, die ins Internet rausgucken. Ungenau wirds eher 
deshalb, weil die diversen Datenbanken schludrig arbeiten oder schlicht 
veraltet sind.

: Bearbeitet durch User
von Heinrich R. (Gast)


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Ullrich M. schrieb:
> Hinterdupfingen - laut ihrer IP-Adresse.

In Internetshops sollen ja schon unterschiedliche Preise für 
unterschiedliche Standorte aufgerufen werden. Leute aus wohlhabenden 
Gegenden "dürfen" dann schon mal einige Teuros mehr bezahlen ...

Gibt es Möglichkeiten, an eine IP-Adresse zu kommen, die z.B. 100 km 
weit vom eigenen Standort weg ist? TOR mal außen vor gelassen.

von oszi40 (Gast)


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Heinrich R. schrieb:
> Möglichkeiten, an eine IP-Adresse zu kommen

Eine dynamische IP ändert sich bei jedem Neustart der Fritzbox. Jedoch 
haben einige Kabelkunden feste IPs vom Provider zugeteilt bekommen. Ein 
Proxy in einer anderen Stadt hat auch eine andere IP. Manche Sachen 
werden aber am Gerät, System oder benutzten Browser erkannt...

Analog gesehen, nützt auch die schönste Weihnachtsmannmaske wenig, wenn 
man heute der EINZIGE Weihnachtsmann auf der ganzen Straße ist.

von HildeK (Gast)


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A. K. schrieb:
> Probiers hier und klicke auf Details. Da werden 4 Quellen ausgewertet,
> die 3 völlig verschiedene Ergebnisse zeigen: https://www.iplocation.net

Das ist doch gut so! Danke für den Link.
Bei mir sind die vier Angaben bei 5km, 6km, 22km und 42km (Luftlinie) 
vom tatsächlichen Standort entfernt. Das reicht mir als Verschleierung, 
zumal man keiner weiß, welcher tatsächlich der nächste ist.

von Maxe (Gast)


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HildeK schrieb:
> Das ist doch gut so! Danke für den Link.
> Bei mir sind die vier Angaben bei 5km, 6km, 22km und 42km (Luftlinie)
> vom tatsächlichen Standort entfernt. Das reicht mir als Verschleierung,
> zumal man keiner weiß, welcher tatsächlich der nächste ist.
Mich beruhigt das nicht, wenn irgendeine Ein-Mann-Firma die IP nicht 
genau zuordnen kann. Es sagt ja nichts darueber wie genau es bspw. Gugel 
und NSA koennen.
Hab grad geschaut, bei mir wird auch ein Ort in 35km Entfernung 
angezeigt und noch weiter. Aber wenn ich eine Onlinekarten aufmach, wird 
regelmaessig der richtige Ort beim oeffnen aufgemacht. Und das bei 
restriktiven Browsereinstellungen.

von A. K. (prx)


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Heinrich R. schrieb:
> Gibt es Möglichkeiten, an eine IP-Adresse zu kommen, die z.B. 100 km
> weit vom eigenen Standort weg ist? TOR mal außen vor gelassen.

Der Opera-Browser enthält eine kostenlose VPN mit mehreren weltweit 
verteilten virtuellen Standorten. Ich würde den nicht verwenden, um 
chinesische Staatsgeheimnisse an Wikileaks zu übertragen, aber um 
Geolocation auszutricksen reichts.

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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oszi40 schrieb:
> Analog gesehen, nützt auch die schönste Weihnachtsmannmaske wenig, wenn
> man heute der EINZIGE Weihnachtsmann auf der ganzen Straße ist.

Nach dem Banküberfall, den man ohne Händy dabei zu haben begeht,
unbedingt auch die Jeans vernichten,
die hat ein einmaliges Naht-Muster. Die unterschiedlich blauen 
Schattierungen am Bein entlang. Bei genügender Kameraqualität
lässt sich dieses Muster verifizieren.

Schö'n Freidach :-)

von Matthias L. (limbachnet)


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Maxe schrieb:
> Mich beruhigt das nicht, wenn irgendeine Ein-Mann-Firma die IP nicht
> genau zuordnen kann. Es sagt ja nichts darueber wie genau es bspw. Gugel
> und NSA koennen.

Wenn der Provider seine IP-Adressen bedarfsgesteuert zwischen den 
geografischen Netzbereichen hin- und herschiebt, dann wandern diese 
IP-Adressen nun mal, und das tun sie unabhängig von dem, der nach ihnen 
sucht. Eine wanderfreudige IP-Adresse wandert naturgemäß nicht nur, wenn 
eine Ein-Mann-Firma draufschaut, sondern auch für Google und die NSA.

Maxe schrieb:
> Hab grad geschaut, bei mir wird auch ein Ort in 35km Entfernung
> angezeigt und noch weiter. Aber wenn ich eine Onlinekarten aufmach, wird
> regelmaessig der richtige Ort beim oeffnen aufgemacht. Und das bei
> restriktiven Browsereinstellungen.

Letzteres dürfte dann weniger mit der IP-Adresse zu tun haben als 
vielmehr damit, dass der Browser trotz der "restriktiven 
Browsereinstellungen" geschwätziger ist, als dir lieb ist. Oder du hast 
da mal ein Cookie gespeichert...

von Pseudo (Gast)


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HildeK schrieb:
> Bei mir sind die vier Angaben bei 5km, 6km, 22km und 42km (Luftlinie)
> vom tatsächlichen Standort entfernt. Das reicht mir als Verschleierung,
> zumal man keiner weiß, welcher tatsächlich der nächste ist.

Meiner Ansicht nach müsstest Du für so eine Schlussfolgerung erstmal 
anhand einer größeren Stichprobe ausschließen, dass der mit den 5km auch 
bei diversen anderen Adressen und Anschlüssen (Kabel, DSL, Mobil) 
überwiegend akzeptable Ergebnisse liefert.

Maxe schrieb:
> Mich beruhigt das nicht, wenn irgendeine Ein-Mann-Firma die IP nicht
> genau zuordnen kann. Es sagt ja nichts darueber wie genau es bspw. Gugel
> und NSA koennen.

Auch "die" können es nur so genau, wie es die Sensoren im jeweiligen 
Gerät in Kombination mit Deinen Gewohnheiten zulassen.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Die c't hatte vor Jahren einen Aprilscherz, eine Software die angeblich 
die Festplatte als Kreiselkompass benutzte und daraus den Standort 
ermitteln konnte.

Tatsächlich bekam sie die Info irgendwie anders, war es eine 
Postleitzahl? Weiß jemand noch genaueres?

von A. K. (prx)


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Ortsnetzvorwahlen sollen dabei eine Rolle gespielt haben. Die findet man 
beispielsweise in Outlook, im Modem-Dialer, ...

Probiers aus: "Programm zur Demonstration der Trägheitsnavigation 
mittels Notebook- und Desktop-Festplatten."
https://www.heise.de/ct/03/07/links/210.shtml

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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von HildeK (Gast)


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Pseudo schrieb:
> Meiner Ansicht nach müsstest Du für so eine Schlussfolgerung erstmal
> anhand einer größeren Stichprobe ausschließen, dass der mit den 5km auch
> bei diversen anderen Adressen und Anschlüssen (Kabel, DSL, Mobil)
> überwiegend akzeptable Ergebnisse liefert.

Wie soll ich eine größere Zahl von Stichproben nehme, wenn ich nur einen 
DSL-Router mit einer IP-Adresse habe?
Dass es mit mobilen Geräten viel genauer geht, wurde ja schon genannt.

BTW: vor längerem hatte ich mal gelesen, dass die mobilen Geräte den 
Standort einer WLAN MAC nicht an Gugl weitergeben, wenn an die SSID die 
Endung _nomap angehängt wird.
Ob das noch so ist oder überhaupt wirkt, kann ich allerdings nicht sagen 
bzw. feststellen. Und nützen wird es auch nicht viel, weil die 
Nachbar-WLANs das üblicherweise nicht haben und damit genügend Infos 
über den Standort zur Verfügung stehen.

Maxe schrieb:
> Aber wenn ich eine Onlinekarten aufmach, wird
> regelmaessig der richtige Ort beim oeffnen aufgemacht.

Kann ich nicht bestätigen. Gut, es gab einen Dienst, der in Etwa den 
Landreis zeigte, andere waren weit weg, wieder andere zeigten ganz 
Deutschland oder sogar Europa an als Ausschnitt.

von Cyblord -. (cyblord)


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● J-A V. schrieb:
> Bei genügender Kameraqualität
> lässt sich dieses Muster verifizieren.

Dann muss man nur noch alle Jeansträger ausfindig machen und 
vergleichen. Fall gelöst!

von Maxe (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> Wenn der Provider seine IP-Adressen bedarfsgesteuert zwischen den
> geografischen Netzbereichen hin- und herschiebt, dann wandern diese
> IP-Adressen nun mal, und das tun sie unabhängig von dem, der nach ihnen
> sucht. Eine wanderfreudige IP-Adresse wandert naturgemäß nicht nur, wenn
> eine Ein-Mann-Firma draufschaut, sondern auch für Google und die NSA.
Klar, aber es gibt wohl solche und solche Provider, auch mag sich das im 
Laufe der Zeit ändern. Ich geh aber davon aus, dass die Provider 
IP-Bereiche haben und es für die Datenkraken nicht so schwierig ist zu 
beurteilen, ob der Standort einer IP verlässlich ist oder nicht.
Oder anders ausgedrückt, es nützt mir nicht viel, wenn die IPs anderer 
nicht verfolgbar sind.

Jetzt wäre das auch nicht tragisch, wenn sie auf die Stadt genau 
wüssten, wo ich sitze. Aber müsste andererseits auch nicht sein.


> Letzteres dürfte dann weniger mit der IP-Adresse zu tun haben als
> vielmehr damit, dass der Browser trotz der "restriktiven
> Browsereinstellungen" geschwätziger ist, als dir lieb ist. Oder du hast
> da mal ein Cookie gespeichert...

Kann sein, ich steck da nicht drin.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>Ortsnetzvorwahlen
stimmt, das EXE-file enthält im Klartext eine aufsteigende Tabelle von 
3-5-stelligen Vorwahlen, mit "l" getrennt, 18 kByte groß.
Das geht heute nicht mehr, Telefoneinwahl ist ausgestorben.

von Heiner (Gast)


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Die Standortbestimmung von google auf dem Desktop ist so schlecht, dass 
sie niemanden was nutzen kann. Abweichungen von über 150km Luftlinie 
sind eigentlich normal. Selbst das Bundesland stimmt nicht. Auch wenn 
ich mit meinem Android-Smartphone mit aktiviertem GPS in mein heimisches 
WLAN eingeloggt bin, funktioniert die Standortbestimmung auf dem Desktop 
nicht. Und zwar bei unterschiedlichen DSL-Providern. Früher war ich bei 
1&1, da war der Fehler etwas geringer. Heute bin ich bei O2, da kann man 
es ganz vergessen. Ich weiß jetzt nicht genau, ob ich mich freuen oder 
ärgern soll. Hat ja beides seine Vor- und Nachteile.

von Oliver S. (oliverso)


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Markus K. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> https://www.w3schools.com/html/html5_geolocation.asp
>
> Gerade mal ausprobiert: Er fragt nach und dann ist das Ergebnis so auf
> <5km korrekt.

Gerade mal ausprobiert: Safari kanns gar nicht, Firefox auf dem Laptop 
trifft das Haus ganz genau, Firefox vom Desktop liegt gut 200m daneben.

Oliver

von Matthias L. (limbachnet)


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Hab's auch mal probiert und musste zunächst schmunzeln: "Note: 
Geolocation is most accurate for devices with GPS, like smartphone." Ach 
was, wirklich?

Firefox am Desktop liegt ein paar hundert Meter daneben, Edge am Desktop 
liegt ein paar hundert Meter weiter daneben - diagonal in der anderen 
Richtung.

Beide sind aber wesentlich näher dran als die reinen 
IP-Adress-Geolocation-Services!

von Ullrich M. (Gast)


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HildeK schrieb:
> Bei mir sind die vier Angaben bei 5km, 6km, 22km und 42km (Luftlinie)
> vom tatsächlichen Standort entfernt. Das reicht mir als Verschleierung,
> zumal man keiner weiß, welcher tatsächlich der nächste ist.

Eigentlich stimmt hier Hinterdupfingen nahezu immer, manchmal ist es 
auch der 5km entfernte Nachbarort Vorderdupfingen.

Heute bin ich aber mal in Regensburg, das ist so richtig daneben (150km) 
und sogar noch im falschen Bundesland.

Ein Schuss ist allerdings ein Treffer:

Geolocation data from IP2Location: Regensburg (Fehler 150km)
Geolocation data from ipinfo.io: Hinterdupfingen - VOLLTREFFER :-(
Geolocation data from DB-IP: Frankfurt am Main (Fehler 150km)
Geolocation data from ipdata.co: Vorderdupfingen - Nachbarort (5km)

Jetzt aber nicht den alten Schulzirkel aus der Schublade holen!

von Peter D. (peda)


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Paragraph 1: Google hat immer recht.
Paragraph 2: Falls Google mal nicht recht hat, gilt automatisch 
Paragraph 1

Mich nervt das tierisch, daß man den Standort nicht manuell korrigieren 
darf. Auf Usedom kriege ich öfters unter Shopping nur Versender mit 
Preisen in PLN angezeigt.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Bei genügender Kameraqualität
>> lässt sich dieses Muster verifizieren.
>
> Dann muss man nur noch alle Jeansträger ausfindig machen und
> vergleichen. Fall gelöst!

Nicht alle. Bei einem Herren muss man schon mal keine Frauen suchen :-]

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