Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie arbeitet ihr euch in neue Themenbereiche ein


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von Be B. (bebo)


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Ich dachte, stell mal eine nicht technische Frage.

Habe mir vor kurzem einen Raspberry Pi gekauft und fange gerade an mich 
mit ASP.net Core Razorpages auseinanderzusetzen.

Im Grunde ist das alles ja kein Hexenwerk, jedoch finde ich den Einstieg 
auch nicht unbedingt einfach.

Beim Raspberry brauchte ich lange, bis ich herausgefunden hatte, daß ich 
dotnet im flaschen Ordner installiert hatte und deswegen manche Dinge 
nicht richtig funktionierten aber andere schon. Bin halt irgendwelchen 
Anleidungen gefolgt.

Gleiches Problem bei ASP Razor Pages. Es hat schon einige Zeit 
gedautert, bis ich raus hatte, wie man von außen auf den Webserver 
zugreift.

Es gibt viele Anleidungen. Viele von ihnen sind veraltet oder nicht 
genau genug. Man verschwendet viel Zeit, bis man endlich einen Weg 
gefunden hat, der zuverlässig zum Ziel führt und manchmal weiß man nicht 
einmal, ob der gefundenen Weg nun ein guter ist, oder ob es nicht noch 
einen besseren gibt.

Da man sich auch nicht ständig damit beschäftigt, hat man dann auch noch 
das Problem, daß man zum Vergessen neigt und nach zwei Wochen eine 
bereits gefundene Lösung noch einmal zusammensuchen muß.

Nun wollte ich mal so in die Runde fragen, wie ihr eure fleißig 
zusammengetragenen Lösungsansätze für die Zukunft erhaltet.

Ich habe mal angefangen, in einem Textdokument nebenher alles 
stichpunktartig mit zu schreiben. Leider ist es mit viel Arbeit 
verbunden und am Ende hat man doch was vergessen.

Von daher mal so die Frage: Wie haltet ihr euer neu gefundenes Wissen 
fest, um nicht nach ein paar Wochen wieder von vorn mit der Recherche zu 
beginnen?

von Marc E. (mahwe)


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Kann dir nur Wikipedia nahe legen.
Mach einfach ein eigenes Wiki auf dann kannst du immer und überall drauf 
zugreifen z.B.
 Mediawiki
Das gute, Videos und Links kannst du einbinden das ist ja immer extrem 
wichtig.
Foto Reihen auch kein Problem Text sowieso nicht.
Quellcode wird als Quellcode eingebunden und als solcher ersichtlich.

von Wenonoaha (Gast)


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Oh man, zu dumm zum kacken? Nix gelernt im studium? Nur abgeschrieben in 
prüfungen und die bachelorarbeit in polen gekauft?

Beitrag #6358750 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan (Gast)


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Anleidungen....omg...

von Schlaumaier (Gast)


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Im Prinzip wie immer.

Ich suche einen "Hello World" Anleitung. Entweder die funktioniert oder 
"Alles auf Anfang" neue Anleitung besseres Glück.

Wenn "Hello World" funktioniert, dann überlege ich mir wie ich mein 
Projekt umsetzen kann.

Grund für das Vorgehen. Funktioniert "Hello World" dann steht das 
Entwicklungssystem. Der Rest ist dann nur noch Projekt bezogen.

"Hello World" in Arduino = "Blinki".

Übrigens meine ersten Programm war :

10 print "ich bin lieb"
20 goto 10

mein 2 Programm :

10 For i = 1 to 10
20 print i
30 next i

Beide auf einen Zx-81 (mit 1 KB RAM).

Die Systeme haben sich geändert. Die Vorgehensweise nicht wirklich.

von Rainer Wingler (Gast)


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Stefan schrieb:
> Anleidungen....omg...

So redmer hier in Franken du Kaschper.

von KFZ-Mechaniker (Gast)


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Rainer Wingler schrieb:
> Stefan schrieb:
>> Anleidungen....omg...
>
> So redmer hier in Franken du Kaschper.

Ha noi leudd jetzt kommer mer alle runda. In Franke redet wir gar net 
so, des isch glogä

von Detlef (Gast)


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Ich zeichne mir zuerst immer ein Layout des Prinzips auf. Notiere die 
Kernfunktion/Elemente und betrachte mir dann das Zusammenspiel.
Wenn das getan ist geht es um Details wie das nötige Vokabular
So ist es für mich am einfachsten. Bei einer Fremdsprache hat es mir 
auch geholfen zuerst die Grammatik zu studieren und diese erst mal mit 
deutschen Wörtern zu lernen. Danach muss ich nur noch die Vokabeln 
pauken

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Be .

 B. schrieb:

> Da man sich auch nicht ständig damit beschäftigt, hat man dann auch noch
> das Problem, daß man zum Vergessen neigt und nach zwei Wochen eine
> bereits gefundene Lösung noch einmal zusammensuchen muß.

Richtig. Und glaube mir, das Problem wird immer schlimmer, je älter Du 
wirst.


> Ich habe mal angefangen, in einem Textdokument nebenher alles
> stichpunktartig mit zu schreiben. Leider ist es mit viel Arbeit
> verbunden und am Ende hat man doch was vergessen.
>
> Von daher mal so die Frage: Wie haltet ihr euer neu gefundenes Wissen
> fest, um nicht nach ein paar Wochen wieder von vorn mit der Recherche zu
> beginnen?

Mit Textdokumenten habe ich auch angefangen. Ein Textdokument ist 
tatsächlich mit eine der einfachsten Methoden, so etwas zu handhaben. 
Ich gebe aber auch zu, das ich einen gewissen Hang zum textorientierten 
Denken habe, darum liegt bei mir viel an textueller Beschreibung vor, wo 
sich andere Leute eine Zeichnung machen würden.
Letzteres führt gelegentlich zu Wutschreien, wenn ich meine 
Dokumentation irgendwo weiter gebe. ;O)

Die vielen sich ergebenden Texte zu sortieren ist dann die nächste 
Nummer.
Früher habe ich die Texte in "Basket" gepackt, aber das war mir zu wild. 
Dann bin ich auf Tomboy gewechselt, und seit dem das in Debian nicht 
mehr unterstützt wird, verwende ich noble Note. Portierung war einfach, 
viele open Source Programme unterstützen sich gegenseitig. Die "Texte" 
liegen dabei aber dann als XML vor. Aber Textdateien dienen mir immer 
noch als "Austauschformat", wenn ich solche Notizen dann in einen z.B. 
KiCad Projekt Ordner einbinde.

Auf der Arbeit habe ich "Redmine" als Wiki und Ticket System, was ich 
schon recht gut finde, aber für privat muss es nicht ganz so etwas 
dickes sein. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Obertroll vom Dienst (Gast)


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Ich arbeite mich überhaut nicht mehr in neue Themen ein. Ich bin ein 
alter weißer Mann, der alles neue ablehnt!

von Schlaumaier (Gast)


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Be B. schrieb:
> Wie haltet ihr euer neu gefundenes Wissen
> fest, um nicht nach ein paar Wochen wieder von vorn mit der Recherche zu
> beginnen?

Ich den ich meinen Stil pflege. Was bedeutet, alles was ich tue, 
unterliegt einen Schema. Solange ich mich an diesen Schema halte, 
vergesse ich nix. Was dazu führt das ich später sage, "Das hast du doch 
bei den und den Projekt so und so gemacht".

Wissen erlernt man nicht durch lernen. Dann bleibt i.d.R. sehr wenig 
kleben. Wissen erlernt man durch arbeiten. Was bedeutet, 20 Minuten 
lesen, und dann min. 1 Std. und erlernte in einen EIGENEN Projekt 
umsetzen.

Klar gibt es Fehler, Probleme u.s.w.  Und ein Fortschritt ist nur sehr 
langsam zu erkennen. Aber wenn ich so eine Nuss einmal geknackt habe, 
merke ich mir das mein ganzes Leben lang.

Wenn ich die Lösung einfach in einen Buch nachschlage, merke ich mir sie 
kaum.

Aber ich bin anders wie andere. Ich hab in der Schule schon kaum was 
mitgeschrieben. Ich hab es einfach umgesetzt.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Schlaumaier.

Schlaumaier schrieb:

> Ich den ich meinen Stil pflege. Was bedeutet, alles was ich tue,
> unterliegt einen Schema. Solange ich mich an diesen Schema halte,
> vergesse ich nix. Was dazu führt das ich später sage, "Das hast du doch
> bei den und den Projekt so und so gemacht".

Geht....aber nur im privaten Rahmen. Wenn Du gezwungen bist, mit anderen 
zusammenzuarbeiten, werden sie ihren eigenen "Stil" haben und pflegen 
wollen aus den gleichen Gründen wie Du. Und selbst wenn sie keinen 
eigenen Stil haben, so werden sie doch auf keinen Fall mit Deinem 
kompatibel sein wollen. Alleine schon um Dich ins stolpern zu bringen.

> Wissen erlernt man nicht durch lernen. Dann bleibt i.d.R. sehr wenig
> kleben. Wissen erlernt man durch arbeiten. Was bedeutet, 20 Minuten
> lesen, und dann min. 1 Std. und erlernte in einen EIGENEN Projekt
> umsetzen.

Stimmt, ist aber nur eingeschränkt umsetzbar. So viel wie man lernen 
muss kann man nicht auch noch adäquat Projekte bearbeiten. Das kommt 
Zeitlich nicht mehr hin.

Daraus folgt: Man muss "Mut zur Lücke" haben.


> Klar gibt es Fehler, Probleme u.s.w.  Und ein Fortschritt ist nur sehr
> langsam zu erkennen. Aber wenn ich so eine Nuss einmal geknackt habe,
> merke ich mir das mein ganzes Leben lang.

Stimmt auch. Aber Normalsterbliche kommen dabei auf zu wenig Nüsse, weil 
das zu viel Zeit kostet.
Und erst einmal wollen sie ja nur die Prüfung in der Tasche haben.

> Wenn ich die Lösung einfach in einen Buch nachschlage, merke ich mir sie
> kaum.

Richtig. Lernen lebt von Wiederholung, sprich Üben. Nur wenn sich etwas 
mehrmals in gewissen Zeitspannen wiederholt, geht es in das 
Langzeitgedächnis über.


>
> Aber ich bin anders wie andere. Ich hab in der Schule schon kaum was
> mitgeschrieben. Ich hab es einfach umgesetzt.

Richtig, Du bist anders, weil Du wohl eine Art Eidetiker bist
https://de.wikipedia.org/wiki/Fotografisches_Ged%C3%A4chtnis#Eidetisches_Ged%C3%A4chtnis

Viele richtige Tipps, die trozdem fast sinnlos sind.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Frank G. (frank_g53)


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Be B. schrieb:
> Wie haltet ihr euer neu gefundenes Wissen
> fest, um nicht nach ein paar Wochen wieder von vorn mit der Recherche zu
> beginnen?

Ich nutze Office365-OneNote.
Alle Infos auch auf dem Smartphone.
Praktisch finde ich die Browsererweiterung OneNote Webclipper.  So kann 
man ganze Webseiten oder Ausschnitte archivieren. Denn Weblinks führen 
irgendwann ins Leere.

von Schlaumaier (Gast)


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Be B. schrieb:
> Wie haltet ihr euer neu gefundenes Wissen
> fest, um nicht nach ein paar Wochen wieder von vorn mit der Recherche zu
> beginnen?

In den man es LANGSAM lernt, und notfalls einige Male wiederholt.

Egal wo man es wie speichert, die einzige Speicherstelle die sicher ist, 
ist das Gehirn. Und wenn man mal Alzheimer hat, ist es eh egal ob man es 
noch weiß ;)

Für die, die mir nicht glauben. Damals als ich jung war, gab es kaum 
Taschenrechner. Und die es sich leisten konnten (700 DM für eine Uhr mit 
Taschenrechner) durften ihn in der Schule nicht benutzen bei Prüfungen.

Das Resultat. Ich rechne an einer Supermarktkasse bis auf 20 Cent +/- 
genau mein Einkauf aus. Und ich hatte oft den Fall das die Werte nicht 
übereinstimmten mit den Ergebnis der Kasse. Also Kassenzettel mit Kopf 
verglichen und gemerkt das ein Preis nicht stimmt.

Wieso ich das kann. Weil ich als Kind schon gelernt habe, ohne 
Taschenrechner normale Aufgaben zu rechnen. Heute kann das kaum noch ein 
Kiddy.

Also lernt es langsam aber gründlich. Das macht euch ein kleines Stück 
unabhängiger von der Technik.

P.s. : Ich kann auch noch Karten lesen. (Außer Tarot-Karten ;) )

von Stefan (Gast)


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Gar nicht.

Fehler begehen, mit dem Druck irgendwie Fehler korrigieren, daraus 
lernen, nie wieder denselben Fehler begehen.

von arbeitsloserStudent (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Übrigens meine ersten Programm war :

Das interessiert wirklich niemanden.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
>> Von daher mal so die Frage: Wie haltet ihr euer neu gefundenes Wissen
>> fest, um nicht nach ein paar Wochen wieder von vorn mit der Recherche zu
>> beginnen?
>
> Mit Textdokumenten habe ich auch angefangen. Ein Textdokument ist
> tatsächlich mit eine der einfachsten Methoden, so etwas zu handhaben.
> Ich gebe aber auch zu, das ich einen gewissen Hang zum textorientierten
> Denken habe, darum liegt bei mir viel an textueller Beschreibung vor, wo
> sich andere Leute eine Zeichnung machen würden.
> Letzteres führt gelegentlich zu Wutschreien, wenn ich meine
> Dokumentation irgendwo weiter gebe. ;O)

Hier gibt es zu jedem Projekt zumindest eine Textdatei, in die sämtliche 
Schnipsel und nicht an anderer Stelle passende Ideen/Anmerkungen 
fliessen.

Dazu kommen bei mir aber auch noch Skizzen - ich habe dafür ein 
A4-WLAN-Grafiktablett. Gerade bei mechanischen Projekten sind natürlich 
auch Fotos (meist vom Smartphone) dabei.

Für Softwareprojekte gibt es auch immer ein Dokument, das in reiner 
Textform erklärt, wie die Software arbeitet. Diese Texte haben sich hier 
als die wirksamsten herausgestellt, wenn es darum geht, nach vielen 
Monaten oder Jahren schnell wieder "im Projekt" zu sein.

> Die vielen sich ergebenden Texte zu sortieren ist dann die nächste
> Nummer.
> Früher habe ich die Texte in "Basket" gepackt, aber das war mir zu wild.
> Dann bin ich auf Tomboy gewechselt, und seit dem das in Debian nicht
> mehr unterstützt wird, verwende ich noble Note. Portierung war einfach,
> viele open Source Programme unterstützen sich gegenseitig. Die "Texte"
> liegen dabei aber dann als XML vor. Aber Textdateien dienen mir immer
> noch als "Austauschformat", wenn ich solche Notizen dann in einen z.B.
> KiCad Projekt Ordner einbinde.
>
> Auf der Arbeit habe ich "Redmine" als Wiki und Ticket System, was ich
> schon recht gut finde, aber für privat muss es nicht ganz so etwas
> dickes sein. ;O)

Ja, Basket und CherryTree hatte ich mir auch mal angesehen, aber ich 
werde mit all diesen Programmen einfach nicht wirklich warm - irgendwie 
hakt es immer mal, ist zu umständlich, was auch immer. Eventuell bin ich 
aber auch nur zu eingefahren in meiner Ordnung.

Redmine werde ich mir mal anschauen - webbasierend ist schon sehr 
angenehm. Eventuell passt das ja besser.

: Bearbeitet durch Moderator
von Be B. (bebo)


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Na,ja, es ging mir weniger ums Lernen. Da habt ihr schon recht, da muß 
man sich halt intensiv mit beschäftigen.

Es ging mir mehr um Dinge, die man seltener braucht. Also nicht das 
alltägliche, das man x-mal wiederholt.

Es geht da eher um Setup Geschichten, die man mal mit viel Mühe hinter 
sich gebracht hat und bei denen viel herumprobieren im Spiel war. Man 
folgt halt den Anleitungen die man so im Internet findet. Leider ist 
vieles davon veraltet, ungenau oder ein Sonderfall. Also probiert man 
vieles aus, wobei man häufig nicht mehr genau weiß, welche Schritte zum 
Erfolg geführt haben.

Raspberry Pi und Linux Installationen (aber auch Windows) sind hier 
schöne Beispiele.

Aber wie es aussieht, sind einfache Textdokumente doch wohl die 
verbreitetste Art. Wahrscheinlich, weil sie am einfachsten zu handhaben 
sind.

Vielleicht können wir die Fragestellung etwas erweitern:
Wie findet man am besten heraus, welche Interntartikel, -tutorials, 
-blogs noch dem aktuellen Stand entsprechen. Häufig arbeitet man einen 
Artikel durch, um dann festzustellen, daß er schon veraltet ist.

Auch fällt manchmal auf, daß in einem Blog eine Herangehensweise in den 
Himmelgehoben wird, die in einem anderen Blog dann als die absolut 
falsche dargestellt wird. Ist halt immer eine Geschmacksfrage und 
wahrscheinlich muß man einfach seien eigen Stiel finden.

Beitrag #6366145 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6366149 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6366210 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Be B.

 Be B. schrieb:

> Es geht da eher um Setup Geschichten, die man mal mit viel Mühe hinter
> sich gebracht hat und bei denen viel herumprobieren im Spiel war. Man
> folgt halt den Anleitungen die man so im Internet findet. Leider ist
> vieles davon veraltet, ungenau oder ein Sonderfall. Also probiert man
> vieles aus, wobei man häufig nicht mehr genau weiß, welche Schritte zum
> Erfolg geführt haben.
>
> Raspberry Pi und Linux Installationen (aber auch Windows) sind hier
> schöne Beispiele.

Darum installiere ich mindestens einmal im Jahr mein Linux neu, damit 
ich in Übung bleibe, und sich in dem Jahr nicht zu viel geändert hat.

Mein Chef würde aber schimpfen, wenn ich das auf der Arbeit mit Windows 
auch machen würde. Darum stehe ich bei Windows bei einer Installation 
immer etwas dumm da.....

> Vielleicht können wir die Fragestellung etwas erweitern:
> Wie findet man am besten heraus, welche Interntartikel, -tutorials,
> -blogs noch dem aktuellen Stand entsprechen. Häufig arbeitet man einen
> Artikel durch, um dann festzustellen, daß er schon veraltet ist.

Was zu der Frage überleitet, wie man am besten eine Internetrecherche 
macht. Zur Beantwortung dieser Frage muss als Voraussetzung angenommen 
werden, dass Du eine sehr gute Allgemeinbildung hast, weil Dir müssen 
einfach die passenden Suchbegriffe einfallen. Allgemeinbildung, 
Transferdenken und Fantasie sind dazu wichtig.

Hilfreich ist desweiteren eine komplexere Abfrage einer Suchmaschine 
hilfreich, wie z.B. googels erweiterte Suche 
https://www.google.de/advanced_search?hl=de
Da lassen sich dann Suchbegriffe verunden und verodern, der Zeitraum 
eingeschränkt werden (wenn du nur aktuelleres suchst) ec.

Auch in Metager ( https://metager.de/ ) lassen sich Filter einstellen, 
aber leider nur vergleichsweise wenig.

>
> Auch fällt manchmal auf, daß in einem Blog eine Herangehensweise in den
> Himmelgehoben wird, die in einem anderen Blog dann als die absolut
> falsche dargestellt wird. Ist halt immer eine Geschmacksfrage und
> wahrscheinlich muß man einfach seien eigen Stiel finden.

Eine weitere Erklärung könnte sein, dass unterschiedliche Leute 
unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Verwendungszwecke haben.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Jan (Gast)


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Für so Code alongs, System Setup und so habe ich ein Git repo, in dem 
ich quasi parallel die Readme.md, also eine markdown Datei Pflege.

Vorteile: Text File, kann aber gerendert werden (HTML, PDF, word, direkt 
im Browser durch bitbucket/GitHub).
Copy Paste ist total einfach und man hat keine Probleme mit der 
Formatierung.

Ansonsten benutzen wir noch OneNote für schnelle Notizen. Hauptvorteil 
ist die automatische Synchronisierung und die Volltextsuche. Code 
einzufügen ist aber nervig, irgendwann soll es aber ein markdown plugin 
dafür geben.

Ansonsten gibt es noch Wikis (Wikimedia, confluence, redmine etc), 
Evernote, Und vieles mehr.

von Imonbln (Gast)


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Neues technisches Wissen erlange ich am liebsten durch Herumspielen. 
Sicher ein gutes Buch oder Online Tutorial als Wegweiser ist auch 
wichtig. Aber es geht doch nichts darüber seine eigenen Erfahrungen zu 
machen und eigenen Irrungen und Wirrungen zu folgen. Die Gedanken, 
welche ich mir dazu mache, halte ich am liebsten direkt in meiner 
Spielwiese fest. Die Chance sie dann Thematisch wiederzufinden, halte 
ich für besser als wenn ich irgendwelche Textdokumente erstelle.

Für Programmiersprachen zum Beispiel wird, bei mir sofort für das erste 
Hallo Welt ein Git Repo angelegt. Nicht weil es so kostbarer Code ist, 
sondern weil ich, nachdem ich den Tutorial gefolgt bin, ein Spiel branch 
anlegen kann und mein erlernen der Sprache so One the Fly Dokumentieren 
kann (auch die Misserfolge und die Erkenntnisse), hier gerne zu viel 
Commits, die Repos sind ja nur für mich um mich an mein Spielen zu 
erinnern und das erlebte wieder wach zu machen.

Für Infrastruktur, durchlebe ich gerade eine Transformation, früher (TM) 
habe ich mir da immer meine Textdatei geschrieben, aber seit ein paar 
Jahren, gehe ich auch hier gerne den Weg das ich mir dafür ansible 
Playbooks anlege, um das wieder unter Versionskontrolle zu bekommen. In 
letzter Zeit nehme ich auch gerne noch eine VM (vagrant oder Packer) um 
wirklich alles zu erwischen.

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Be B. schrieb:
> Es ging mir mehr um Dinge, die man seltener braucht. Also nicht das
> alltägliche, das man x-mal wiederholt.

Aufschreiben. Ich kennen im Beruf niemanden, der nicht irgendwo eine 
Sammlung von Notizen hat. Manche wirklich noch traditionell in einem 
kleinen schwarzen Notizbuch. Andere eben elektronisch. Von Textdateien 
bis Wiki ist alles dabei.

> Es geht da eher um Setup Geschichten, die man mal mit viel Mühe hinter
> sich gebracht hat und bei denen viel herumprobieren im Spiel war.

Ja, und dann schreibt man sich auf wie man es gemacht hat. Nicht auf das 
Internet verlassen, selber aufschreiben was man gemacht hat. Die fünf 
Minuten muss man sich nehmen.

> Man
> folgt halt den Anleitungen die man so im Internet findet. Leider ist
> vieles davon veraltet, ungenau oder ein Sonderfall.

Regeln Nr. 1: Es ist das Internet.

Im Internet steht viel Müll. Nicht zuletzt auf gefeierten Seiten wie 
Stackoverflow. Wo die kuscheligste, nicht die beste Antwort positiv 
bewertet wird.

> Also probiert man
> vieles aus, wobei man häufig nicht mehr genau weiß, welche Schritte zum
> Erfolg geführt haben.

Da hilft es zuerst Zeit zu investieren um zu verstehen was man macht, 
die Grundlagen lernen. Nicht einfach ein Tipp-und-Click Rezept im 
Internet suchen das jeder dressierte Affe abarbeiten kann. Um am Ende 
festzustellen dass es für eine andere Art von Affen auf einem anderen 
Planeten gedacht sein muss. Geheimtipp: Echte Bücher lesen, nicht 
Internet-Artikel der Art "Oh mein Gott, 7 Konfigurationsanleitungen die 
System-Administratoren hassen!!!

Nicht versuchen eine Abkürzung zu nehmen. Nicht einfach Kommandos 
eintippen oder irgendwas anklicken. Immer versuchen zu verstehen was das 
jeweilige Kommando machten soll und warum das an dem Punkt sinnvoll ist. 
Wenn das für ein Kommando mal Stunden dauert, dann ist das so.

> Vielleicht können wir die Fragestellung etwas erweitern:
> Wie findet man am besten heraus, welche Interntartikel, -tutorials,
> -blogs noch dem aktuellen Stand entsprechen.

Manche Autoren sind so nett und schreiben ein Datum und die 
Versionsnummern der verwendeten Software in ihren Artikel. Wenn es um 
Grundlagen geht sind alte Artikel und alte Software nicht so schlimm. 
Bei Tipp-und-Click Artikeln muss man vorsichtig sein.

> Artikel durch, um dann festzustellen, daß er schon veraltet ist.

ja, vorher schauen. Wenn kein Datum und keine Software-Versionen dabei 
stehen lieber sein lassen.

> Auch fällt manchmal auf, daß in einem Blog eine Herangehensweise in den
> Himmelgehoben wird, die in einem anderen Blog dann als die absolut
> falsche dargestellt wird. Ist halt immer eine Geschmacksfrage und
> wahrscheinlich muß man einfach seien eigen Stiel finden.

Nein, häufig ist es keine Geschmacksfrage. Software funktioniert meist 
nicht auf 30 unterschiedliche Arten.

Warum schreiben Leute Blogs? Um sich zu profilieren. Da gibt es dann so 
einige deren Persönlichkeit pathologische Züge hat. Sprich, da müsste 
mal ein Arzt ran. Deshalb hast du Leute die felsenfest Scheiße 
schreiben, Leute die absichtlich Müll schreiben um zu trollen oder sich 
als edgy und modern zu profilieren, Leute die versuchen eine kleine 
Meinungsführerschaft zu erringen, Leute die ihren "Online-Footprint" 
vergrößern wollen um einen besseren Job zu bekommen, die aber selber 
keine Ahnung haben, ...

Wie gesagt, es ist das scheiß Internet. Trust no one

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