Isolierte USB OTG Schnittstelle

OP #6358838
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Hallo,

Ich bin auf der suche nach einem IC zur Isolierung einer USB OTG 
Schnittstelle.

Der IC soll wie ein ADuM3160 funktionieren aber zusätzlich die USB OTG 
Funktion unterstützen, d.h. einen ID Pin haben.

Hat zufällig jemand damit Erfahrung, ob man den ID pin seperat isolieren 
kann, beispielsweise mit einem Optokoppler oder einem Digitalen 
Isolator?

Eine weitere Anforderung ist noch, dass die schnittstelle mit einer USB 
C Buchse ausgetattet sein soll.

Vielleciht gibt es eine Lösung mit der ich direkt die signale con der 
USB C Buchse isolieren kann.

MFG
Florian
(Firma: fritzler-avr.de) #6358942
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Karl K. schrieb:
> Dann geht der ADuM3160, bist halt auf USB2.0 beschränkt.

Aber auch nur mit 12Mbps Fullspeed, keine 480.
Zudem unterscheiden der zwischen Upstream und Downstream, dem scheints 
nicht egal zu sein wo der USB Host hängt.

@ Florian:
Welcher Prozessor wird denn benutzt?
Kann der ULPI?
Denn isoliere den ULPI Bus und der USB ULPI PHY selbst ist isoliert.
Das ist ein 8Bit Datenbus mit DIR Signal.
Damit lässt sich das besser galvanisch trenen.
Das kann dann auch USB2.0 480Mbps, hat dann aber gemütliche 60MHz Takt 
;)

USB3341 wäre so ein USB ULPI PHY.
OP #6359442
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Hi Leute,

Die OTG Funktion soll ja gerade deswegene eingesetzt werden um 
einerseits host und andererseits auch device spielen zu können. 
(verbinden von PC oder auch von Datenstick, ...)

Der verwendete Controller ist ein i.MX6 und der besitzt ja schon einen 
USB PHY, also ich müsste nur die Signale isolieren.
Gast #6359447
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Mir sind keine Full Speed Isolatoren bekannr, die beide Richtungen 
können.
Für High Speed sieht es noch schlechter aus. Hier ist mir nur ein ic 
bekannt, dass eine Richtung kann, jedoch nicht mehr erhältlich ist.
USB ist schwer zu isolieren, da sich die Signalrichtung ändert. Der 
Isolator muss das Protokoll belauschen.

Mit OTG gibt es dann gar nichts mehr von der Stange. Du könntest 
eventuell 2 ADUMs von Hand verschalten.

Der isomierte Teil benötigt eine Spannungsversorgung. Es gibt von Linear 
Bausteine, da haben das zusätzlich, sind aber sehr teuer. Auch die 
können nur Full Speed.

Echtes usb3 zu isolieren wäre fast einfacher,  da es dort die 
Richtungsumschaltung nicht mehr gibt.
#6359758
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Florian R. schrieb:
> Die OTG Funktion soll ja gerade deswegene eingesetzt werden um
> einerseits host und andererseits auch device spielen zu können.

Ja das hätte man vielleicht gleich spezifizieren sollen. Hätte auch sein 
können, Du willst nur einen Smartphone getrennt an einem Programmer 
betreiben, um mit dem Programmer im HV-Bereich brennen zu können.

Florian R. schrieb:
> Der verwendete Controller ist ein i.MX6 und der besitzt ja schon einen
> USB PHY, also ich müsste nur die Signale isolieren.

Also bleibt "viel Spass".

Eine Variante wäre noch, zwei Buchsen zur Verfügung zu stellen, eine als 
Host (USB-A für Sticks) und eine als Device (USB-C zum PC).

Tilo schrieb:
> Echtes usb3 zu isolieren wäre fast einfacher,  da es dort die
> Richtungsumschaltung nicht mehr gibt.

Dann sind Geräte mit unter 3 aber nicht mehr nutzbar.

Meine FlirOne mit µUSB läuft am µUSB-C Adapter nicht am neuen Handy, mit 
USB-C auf USB-A OTG Kabel und USB-A auf µUSB gehts.
(Firma: fritzler-avr.de) #6360247
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Florian R. schrieb:
> Der verwendete Controller ist ein i.MX6 und der besitzt ja schon einen
> USB PHY, also ich müsste nur die Signale isolieren.

Genau dieses "nur" ist eben das Problem wegen dem USB Protokoll.
Das hat Tilo ja schon geschrieben.

Daher eben der Vorschlag mit dem ULPI, da musste nur ein paar CMOS 
Signale mit 60MHz isolieren.

Tilo schrieb:
> Echtes usb3 zu isolieren wäre fast einfacher,  da es dort die
> Richtungsumschaltung nicht mehr gibt.

Also auf Arbeit haben wir einen USB3 Glasfaserverlängerer für den EMV 
Raum.
Der kann auch kein OTG.

Karl K. schrieb:
> Ja das hätte man vielleicht gleich spezifizieren sollen. Hätte auch sein
> können, Du willst nur einen Smartphone getrennt an einem Programmer
> betreiben, um mit dem Programmer im HV-Bereich brennen zu können.

Du kannst eben mal nur wieder nicht lesen.
Er hat OTG geschrieben und sogar explizit den ID Pin erwähnt.
Was brauchste denn noch? Ne Landebahnbeleuchtung?
Gast #6360405
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I.MX6 hat kein USB 3.0

USB-C mit dem CC Controller von TI (TUSB irgendwas) würde gehen und dann 
den ID Pin schaltet vom CC Controller über einen Optokoppler isolieren.
Die 5V wollen ja auch isoliert werden.. Wohl 2x DCDC 5V zu 5V Isolator 
einmal die eine einmal die andere Richtung.. Ggf über Dioden backcurrent 
sicher machen. Ggf. dann halt DCDC 5.5V oder so..

Die USB D+/D- isolieren ist halt Besch...

Gibt den Low/Fullspeed Analog Devices Isolator. Oder aber es gibt glaub 
ganz seltene Highspeed Isolatoren. Bzw. es gibt zumindest irgend eine 
Lösung in den Kommerziellen USB Highspeed Isolatoren. Gehe aber mal von 
2x FPGA + serdes / lvds isolation oder so irgendwas aus.
#6360661
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Noy schrieb:
> Gehe aber mal von
> 2x FPGA + serdes / lvds isolation oder so irgendwas aus.

Dann könnte man doch auch auf die FPGA verzichten und eben Bausteine 
verbauen die einmal single-ended nach LVDS/differentiell-Strom und 
wieder zurück wandeln (ich würde einen schnellen Komparator nehmen, die 
gibt es mit LVDS/LVPECL Ausgang). Dazwischen kann man trennen.

Noy schrieb:
> https://hifimediy.com/product/intona-hi-speed-isolator-1kv/
>
> Wie gedacht 2x fpga...

Ob die da SerDes verwenden weiß ich nicht, ich würde vermuten, dass die 
da das ULPI jeweils vom PHY trennen.

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