Forum: Haus & Smart Home defekte Sonos Playbar


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von Kalli R. (Gast)


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Hallo Leute,
hab im Markt eine defekte Sonos Playbar stehen. Geht einfach nicht mehr 
an. Vielleicht kennt sich ja jemand aus. Brückengleichrichtung und 
Sicherung wurden gewechselt -ohne Erfolg.

Sonst noch ne Idee- Im Netz ist nicht viel zu finden.

LG
Kalli

von S. Z. (moennky)


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Mach mal ein paar scharfe Fotos vom Netzteil.

von Kalli R. (Gast)


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Anbei paar Bildchen !

von hinz (Gast)


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Netzsicherung schon geprüft?

von Kalli R. (Gast)


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ja, hab ich oben ja schon geschrieben. Ist dir rote Runde !

von hinz (Gast)


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Zwischenkreisspannung von 325V vorhanden?

von Thomas W. (goaty)


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Sicher daß es das Netzteil ist ? Spannung gemessen am Ausgang ?
Wie schaltet man das Ding an, per Soft-Touch-Button ?

Ansonsten den 8-pin Chip die Nummer mal aufschreiben und evtl. messen ob 
der Transistor noch plausible Meßwerte im Diodentest hergibt.

von Heinz R. (heijz)


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von Kalli R. (Gast)


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Hinweis:
Teil ging für 130 weg. War wohl einer vom Fach- angeblich ein 
Mini-Fehler (Widerstand) und fertig- für 350 weiter verkauft. Heul.
Irgendwie hat mir aber der Drive gefehlt- selber schuld

Kalli

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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interessant, wie oft defekte sonos Geräte gesucht werden.
Da gibts wohl echt was zu verdienen...

von No Y. (noy)


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Ich finde es eher blöd, das derjenige ja anschienend den Fehler kannte 
(ging ja anscheinend sehr fix mit dem reparieren..) und dir nicht 
geholfen hat. Zum Zweck der "Selbstbereicherung" ausgenutzt....

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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No Y. schrieb:
> Zum Zweck der "Selbstbereicherung" ausgenutzt....

is' doch klar, wenn die Dinger so bekloppt teuer sind

von No Y. (noy)


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Ist trotzdem traurig...

Quasi "unter Kollegen" hier im Forum versucht man sich doch zu helfen 
und nciht auszunutzen.. aber ja... sieht man ja oft im Markt... jeder 
ist sich selbst der nächste...

von Marc B. (antimaster)


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Hallo,
Ich habe wie der Threadersteller ebenfalls ein Problem mit dem Netzteil 
der Sonos Playbar. Allerdings war bei mir ein klarer Schaden 
ersichtlich. Nach dem PWM-Regler hat es wohl kurz gebrannt. Jetzt hab 
ich probiert die defekten Bauteile zu wechseln und mir ein gewisses 
Grundwissen über Schaltnetzteile anzueignen.
Der Aufbau von dem Netzteil besteht grundlegen aus:
- KBU606 Brückengleichrichter
- FAN6300 HMY
- Toshiba TK6A65D FET

Die Sicherung war natürlich auch durchgebrannt. Ich habe jetzt die oben 
genannten Bauteile ersetzt. Außerdem waren 2 von 4 Widerstände vom 
Spannungsteiler (R20-R23 = 150 Ohm) abgebrannt. Die habe ich auch alle 
ersetzt. C27 sitzt parallel zum Spannungsteiler auf GND. Dafür hab ich 
leider keinen Wert gefunden und erstmal 100nF angenommen, da ich denke, 
dass dieser vielleicht als Entstörkondensator gedacht war.

Nach dem Einschalten der Spannung (erst 30V DC) blieb die Sicherung 
drin. Laut einem Youtube-Video müsste damit allerdings die 
Gleichspannung von 15V Ausgangsseitig messbar sein. Hier waren es bei 
mir lediglich 6-7V. Bei 230V AC hatte ich 15V aber unter Last (220 Ohm) 
brach die Spannung zusammen.

Wer hätte ein Idee wonach ich noch gucken / suchen kann oder was ich 
prüfen sollte. Ich bin gelernter Anlagenelektroniker und Bastler und 
kenne die Risiken der Netzspannung. Bei Schaltnetzteilen bin ich aber 
erstmal Einsteiger.

Sonos selber gibt keine Möglichkeit für eine Reparatur (Neugerät für 
550Euro) und zertifizierte Werkstätten nehmen sich zwischen 150Euro und 
200Euro für eine Reparatur im Austausch gegen das defekte Netzteil.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Marc B. schrieb:
> Wer hätte ein Idee wonach ich noch gucken / suchen kann oder was ich
> prüfen sollte. Ich bin gelernter Anlagenelektroniker und Bastler und
> kenne die Risiken der Netzspannung. Bei Schaltnetzteilen bin ich aber
> erstmal Einsteiger.

Die Platine scheint doch an der Stelle, wo es gebrannt hat, der Art 
beschädigt, das man da nichts mehr drauf löten mag. Durch die 
Fehlerstelle werden die Isolationseigenschaften derart verschlechtert, 
das da wieder etwas passieren kann.

Wie wäre es damit, dem Ding ein ext. Netzteil zu verpassen?

von Marc B. (antimaster)


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Die Fehlerstellen auf der Platine sehen schlimmer aus als sie sind. Die 
Platine ist noch ok. Ich habe gestern nochmal ein wenig gemessen. Der 
PWM gibt alle paar Sekunden einen kurzen Impuls raus. Der FET steuert 
auch durch und das Signal kommt am Trafo an. Ich habe alles wieder 
zusammen gebaut und es ist jetzt so, dass die Status LED alle 5 Sekunden 
weiß blinkt. Ich kann die Box aber weder reseten noch irgend was anderes 
damit machen. Wahrscheinlich scheint das Netzteil noch nicht 100% zu 
funktionieren.

Umbau auf externes Netzteil ginge auch. Wie wird dann der Anschluss 
gemacht? neues Loch in das Gehäuse? Ist das verbaute Netzteil gegen 
Rückwärtsspannung geschützt, sodass ich einfach ein Netzteil anlöten 
kann?

von Olli (Gast)


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Marc B. schrieb:
> Die Fehlerstellen auf der Platine sehen schlimmer aus als sie
> sind. Die Platine ist noch ok. Ich habe gestern nochmal ein wenig
> gemessen. Der PWM gibt alle paar Sekunden einen kurzen Impuls raus. Der
> FET steuert auch durch und das Signal kommt am Trafo an. Ich habe alles
> wieder zusammen gebaut und es ist jetzt so, dass die Status LED alle 5
> Sekunden weiß blinkt. Ich kann die Box aber weder reseten noch irgend
> was anderes damit machen. Wahrscheinlich scheint das Netzteil noch nicht
> 100% zu funktionieren.
> Umbau auf externes Netzteil ginge auch. Wie wird dann der Anschluss
> gemacht? neues Loch in das Gehäuse? Ist das verbaute Netzteil gegen
> Rückwärtsspannung geschützt, sodass ich einfach ein Netzteil anlöten
> kann?

Hi, ich habe genau das gleiche Problem. Ich habe die Playbar mit den 
gleichen defekten Teilen repariert und zusammen gebaut und nun blinkt 
die Playbar alle paar Sekunden und ich kann nichts weiter machen.

Konntest du den Fehler beheben und wenn ja, woran hat es gelegen?

Mfg

von Josh (Gast)


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Hallo , ich hab eine Teil Defekte sonos playbar .
sie hängt sich beim resetten oder einrichten einfach auf .
Auf der Netzteil Platine ist was am piepsen . Hat jemand ne Idee was es 
sein kann ?
Mit freundlichen Grüßen

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Piepsen? also Pfeifen?
Dauerhaft, "Dauerstrich"?

könnte eine zu tiefe Schaltfrequenz sein.

Ein Bild der Platine könnte helfen

von Josh (Gast)


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Piepsen eher ja dauerhaft aber in der Frequenz mal höher  mal weniger 
höher

von Josh (Gast)


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Kann es vielleicht die Spule sein ? Wenn ja weiß jemand wo man sowas neu 
bekommt ?

von Thomas W. (goaty)


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Wenn du ein Multimeter hast, könntest du messen, ob die Spannung am 
Netzteilausgang anliegt oder pulsiert.

von Josh (Gast)


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Wo denn ?

von H. H. (Gast)


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Josh schrieb:
> Wo denn ?

Unter dem breiteren der beiden Klebestreifen.

von Josh (Gast)


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Da sind 6 Stellen von den Kondensatoren

von H. H. (Gast)


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Josh schrieb:
> Da sind 6 Stellen von den Kondensatoren

Und genau da liegt die Ausgangsspannung an.

von Josh (Gast)


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Also jeweils die pro Kondensator messen ?

von Thomas W. (goaty)


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Warum nicht am Stecker messen ?
Erst DC, dann AC messen und schauen ob DC passt und AC auf fast null 
geht.
Oder halt Mal den ESR der Elkos mit LCR-Meter checken, falls verfügbar.

von Josh (Gast)


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Hat denn jemand ne Idee wo ich die Spule falls sie kaputt ist neu 
bekomme ?

von Harald A. (embedded)


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Josh schrieb:
> Hat denn jemand ne Idee wo ich die Spule falls sie kaputt ist neu
> bekomme ?

Welche Spule? Die mit dem Aufkleber 182-00032 usw.? Die ist mit hoher 
Wahrscheinlichkeit „custom“, also keine Katalogware. Ist aber auch nicht 
schlimm, ein Defekt ist relativ unwahrscheinlich.

von Josh (Gast)


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Die pfeift aber .

von H. H. (Gast)


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Josh schrieb:
> Die pfeift aber .

Weil sie fehlerhaft angesteuert wird!

von Josh (Gast)


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Ah ok wissen sie davon mehr ? Also wo das herkommt ? Ist das Bauteil 
auch der Grund warum sie ständig hängen bliebt ?

von Harald A. (embedded)


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Der Controller sollte ja ein FAN6300 sein. Ob es der kleine 
Stützkondensator für die Versorgung des FAN sein kann?

@Josh: Was hast Du überhaupt an Messinstrumenten? Multimeter nehme ich 
an?

von H. H. (Gast)


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Harald A. schrieb:
> Ob es der kleine
> Stützkondensator für die Versorgung des FAN sein kann?

Wäre ein Klassiker.

von Josh (Gast)


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Genau ein Multimeter :)
Sagt mir was ich machen soll ich bringe Infos 😊

von Harald A. (embedded)


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hinz meint den eingekreisten Kondensator.

Mache außerdem mal ein knackscharfes(!) Bild von dem Bereich, den ich 
ausgeschnitten habe.

von Josh (Gast)


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So ?

von Harald A. (embedded)


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Josh schrieb:
> So ?

Sehr schön. Der Controller hat keinen Riss (sah auf dem Gesamtfoto fast 
so aus), die Strommessung ist nicht beschädigt. Gute Voraussetzungen. 
Fange mal mit dem Tausch des Kondensators an oder schalte da erstmal 
provisorisch einen ähnlichen Elko parallel, genauer Wert erstmal 
unerheblich.

Wenn Du unerfahren bist, pass auf dich auf bei den Versuchen. Die großen 
Kondensatoren können noch eine ganze Weile erhebliche gefährliche Ladung 
führen.

von Josh (Gast)


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Ok dann besorge ich mir den und Tausch den meld mich :)

von Harald A. (embedded)


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Oder einfacher noch, Messe mal die Spannung an diesem Kondensator im 
Betrieb. Aber bitte mit festem Aufbau, nicht mit den Messspitzen da 
rumfingern. Rutscht man ab und alles ist Asche.

: Bearbeitet durch User
von Josh (Gast)


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Nee ich geh den morgen holen und Tausch ihn direkt aus :) hab nix außer 
messspitzen hier das ist mit zu gefährlich

von Harald A. (embedded)


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Litze oder Draht, Messspitzen drantüdeln, andere Seite anlöten, fertig.

: Bearbeitet durch User
von Josh (Gast)


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Hallo das piepen hat nach dem Tausch nicht auf gehört

von Josh (Gast)


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Die Bar leuchtet jetzt auch nur noch rot

von Josh (Gast)


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Fehler gefunden der Leiter von der Platine ist ab kann man den 
Kondensator iwo anders zwischen löten ?

von Josh (Gast)


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Fehler gefunden Leiterbahn ab
Kann ich den Kondensator iwo anders zwischen setzen?

von Josh (Gast)


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Meine Überlegung ist auf ein externes Netzteil um Zubauen gibt es da ne 
Möglichkeit?

von Harald A. (embedded)


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Josh schrieb:
> Fehler gefunden der Leiter von der Platine ist ab kann man den
> Kondensator iwo anders zwischen löten ?

Was heißt Fehler gefunden? Der Leiterbahnabriss kommt doch wohl eher vom 
Auslötversuch? Natürlich könntest Du den Kondensator mit an den anderen 
Bauteilen anlöten, klar. Ob Dir das gelingt, kann ich nicht einschätzen.

Dann könntest Du auch nochmal ohne Last messen, d.h. den Verstärker 
abklemmen. Hört es dann auf zu fiepen? Das könnte auf einen Kurzschluss 
im Verstärker hindeuten.

Alles in allem ist die Box sicherlich zu retten, Du brauchst nur 
jemanden mit Erfahrung und Equipment. Dieser Kondensator war einen 
Versuch wert, leider ist dabei weiterer Schaden entstanden (Abriss), die 
anderen Kondensatoren sind es mit einiger Sicherheit nicht.

BTW: Gibt es das Bild auch in scharf? Kleiner Tip: Weiter weg mit dem 
Objektiv, so dass das Handy scharf stellen kann und dann Bildausschnitt. 
Näher ran bringt nur Unschärfe.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (Gast)


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Harald A. schrieb:
> BTW: Gibt es das Bild auch in scharf? Kleiner Tip: Weiter weg mit dem
> Objektiv, so dass das Handy scharf stellen kann und dann Bildausschnitt.
> Näher ran bringt nur Unschärfe.

Weiterer Tip: Fotos nicht als PNG, sondern als JPG.

von Josh (Gast)


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Hallo ,es kann natürlich sein das es abgegangen ist beim rauslöten ich 
habe ihn raus genommen und gesehen das die Bahn kaputt ist .
Die Frage ist was man jetzt noch machen kann. Bild in scharf kommt 
nachher

von Josh (Gast)


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Hier das Bild hoffe es ist besser .

von Harald A. (embedded)


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Josh schrieb:
> Hier das Bild hoffe es ist besser .

Das Bild ist besser, die Lötkünste dagegen nicht. Es scheinen ja sogar 
die Durchkontaktierungen mit rausgerissen. Ich würde Dir einen Experten 
vor Ort anraten, sonst wird das nichts.

von Josh (Gast)


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Ok danke für die Hilfe den hab ich aber nicht dann schau ich mal wie ich 
es wieder repariert bekommen.

von Harald A. (embedded)


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Nimm es bitte nicht persönlich, aber so wie die Platine nach dem 
Auslötversuch eines simplen Kondensators aussieht (nämlich verheerend) 
kann man Dir keine einfachen Tips für die weitere Suche geben. Wenn Du 
so weitermachst ist die Baugruppe unrettbar verloren. Das jetzt 
zusätzlich entstandene Schadensbild kann ein erfahrener Bastler 
vielleicht noch hinbiegen und die eigentliche Ursache finden.
Womit hast Du überhaupt ausgelötet? Und wie hast Du in diesem Zustand 
überhaupt den neuen Kondensator testen können?

: Bearbeitet durch User
von Josh (Gast)


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Hallo die Bar funktioniert soweit wieder nur ich bekomme sie nicht 
eingerichtet hat einer ne Idee wo es dran liegt ?

von Josh (Gast)


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Also sie startet aber beim einrichten hängt sie sich auf

von Harald A. (embedded)


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Josh schrieb:
> Also sie startet aber beim einrichten hängt sie sich auf

Ich denke das liegt immer noch am Netzteil. Du sagst nicht, was Du 
zwischenzeitlich genau gemacht hast und beschreibst diffuse 
Fehlerbilder. Wie soll dir da jemand helfen? Mag ja sein, dass dir meine 
Sicht der Dinge nicht geschmeckt hat, aber hilft ja doch nichts…

von Josh (Gast)


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Ich habe mittlerweile auf ein externes Netzteil umgebaut. Das heißt der 
Fehler darf eigentlich nicht mehr von diesem Kondensator sein .
Das Schadens Bild was man da sieht war nach dem raus löten des 2ten 
Kondensator vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt.
Diesen lötete ich wieder raus weil er nach Einbau defekt war .
Dem entsprechend gehe ich nicht davon aus das der Kondensator was damit 
zu tun hat .

von Josh (Gast)


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Zu der Fehler Beschreibung sie geht an man findet sie in der App aber 
sobald man die Play und plus Taste drückt hängt sie sich auf

von Harald (Gast)


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Was ist das für ein externes Netzteil?

von Josh (Gast)


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16v 90w Netzteil

von Harald A. (embedded)


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Könnte mir vorstellen, dass in dem Moment der Verstärker hinzugeschaltet 
wird und die Spannung zusammenbricht. Müsstest Du ein Foto von deinem 
Aufbau posten.

von Thomas M. (lycos1337)


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Hi alle,
ich schließe mich hier meinen Vorpostern an, auch meine Playbar hat 
aufgrund eines Netzteildefektes ihren Dienst quittiert.
Es gibt jedoch keine offensichtlichen Fehlerstellen, die Sicherung hat 
jedenfalls ausgelöst und auch der Gleichrichter hat beim Durchmessen 
einen Durchgang zwischen Pin 1 und 2.

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ggf. auch der MOSFET etwas 
abbekommen hat, sieht optisch bei näherem Hinsehen verdächtig aus (Bild 
anbei). Besteht die Chance diesen ohne ihn auszulöten durchzumessen.
Sind ggf. noch weitere Komponenten verdächtig? Der Stützkondensator für 
den IC scheint iO zu sein,

Bin euch über jede Hilfe dankbar.

Grüße

von H. H. (Gast)


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Thomas M. schrieb:
> Besteht die Chance diesen ohne ihn auszulöten durchzumessen.

Miss zwischen dem mittleren und dem rechten Pin auf Durchgang. Der 
MOSFET sollte sich wie eine Diode verhalten. Gib der Messung etwas Zeit, 
da ist noch ein Elko mit im Spiel.

von Thomas M. (lycos1337)


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H. H. schrieb:
> Thomas M. schrieb:
>> Besteht die Chance diesen ohne ihn auszulöten durchzumessen.
>
> Miss zwischen dem mittleren und dem rechten Pin auf Durchgang. Der
> MOSFET sollte sich wie eine Diode verhalten. Gib der Messung etwas Zeit,
> da ist noch ein Elko mit im Spiel.

Besten Dank für den Hinweis, Drain & Source des MOSFET sind nicht 
kurzgeschlossen. Vielleicht ist die Verfärbung auf o.g. Bild nicht auf 
die Ursache des Defektes zurück zu führen. Der Defekt könnte also ggf. 
bereits durch den Austausch des Brückengleichrichters behoben sein? Oder 
wären evtl. sicherheitshalber auch der IC bzw. andere sensible Bauteile 
noch einmal durchzuprüfen?

von Harald A. (embedded)


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Wenn die Sicherung ausgelöst hat und der Gleichrichter Durchgang hat 
würde ich diesen erstmal austauschen. Der MOSFET scheint I.O., also 
könnte man nach dem Austausch wieder einen Anschluss wagen.

: Bearbeitet durch User
von Thomas M. (lycos1337)


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Harald A. schrieb:
> Wenn die Sicherung ausgelöst hat und der Gleichrichter Durchgang hat
> würde ich diesen erstmal austauschen. Der MOSFET scheint I.O., also
> könnte man nach dem Austausch wieder einen Anschluss wagen.

Super, danke für den Hinweis. Nun muss ich nur noch schauen, wo ich den 
GR am besten herbekomme. Ggf. wäre es dann jedoch klug, gleich ein paar 
Euro mehr in die Hand zu nehmen und den MOSFET etc. mitzuordern, sofern 
ebenfalls auf Lager. Eine Feinsicherung habe ich noch da - zwar nur als 
quadratische Variante (keine Rundsicherung wie OEM), sollte aber bei 
gleichen Werten (T2A, 3.15A) sicher ok sein, nehme ich an ;)

von H. H. (Gast)


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Bei TME bekommst du alle Teile.

von Technofan (Gast)


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Hallo,
bei mir war genau so, am Wochenende hat bei uns Gewitter und der Strom 
ausgefallen. Ich bin später an der Stromverteiler und stelle fest, die 
Sicherung ist rausgeflogen. Also schalte ich wieder rein, alles war 
wieder da, nur der Sonos Playbar ging nicht mehr.Grüne LED hat nicht 
mehr geleuchtet. Playbar kaputt!!
Habe das Gerät geöffnet und habe festgestellt das die Feinsicherung T3 
15A 250V kaputt ist. Lohnt sich der Austausch oder ist noch mehr kaputt 
gegangen??

MFG

von H. H. (Gast)


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Das durchschmelzen der Sicherung ist Folge eines anderen Defekts.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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H. H. schrieb:
> Das durchschmelzen der Sicherung ist Folge eines anderen Defekts.

Nö eine Sicherung kann auch altern
und dann mit dem Einschaltstrom nicht mehr klar kommen.

kannst haben, dass nach dem Tausch der Sicherung das Gerät wieder läuft

von Technofan (Gast)


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Danke für die Tips! Werde auf jedenfalls die Sicherung austauschen. 
Kostenpunkt: 10 Sicherung = 6,50€(kriege nicht Einzel) und 30Minuten 
Arbeitszeit. Ein Versuch ist Wert.

von H. H. (Gast)


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Technofan schrieb:
> Danke für die Tips! Werde auf jedenfalls die Sicherung
> austauschen.
> Kostenpunkt: 10 Sicherung = 6,50€(kriege nicht Einzel) und 30Minuten
> Arbeitszeit. Ein Versuch ist Wert.

Man könnte ja vorher messen ob ein Kurzschluss vorliegt.

von Technofan (Gast)


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H. H. schrieb:
> Technofan schrieb:
>
>> Danke für die Tips! Werde auf jedenfalls die Sicherung
>> austauschen.
>> Kostenpunkt: 10 Sicherung = 6,50€(kriege nicht Einzel) und 30Minuten
>> Arbeitszeit. Ein Versuch ist Wert.
>
> Man könnte ja vorher messen ob ein Kurzschluss vorliegt.

Die Sicherung hat kein Durchgang folge ‚ist kaputt‘. Das habe ich 
festgestellt. Wo kann ich messen und feststellen ob ein Kurzschluss 
vorliegt? Danke im Voraus

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Technofan schrieb:
> Wo kann ich messen und feststellen ob ein Kurzschluss vorliegt?

am Eingang des Strompfades.
also zwischen "hinterem" Anschluss der Sicherung
und dem anderen Pol der ankommenden Netzleitung.

von Technofan (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Technofan schrieb:
>
>> Wo kann ich messen und feststellen ob ein Kurzschluss vorliegt?
>
> am Eingang des Strompfades.
> also zwischen "hinterem" Anschluss der Sicherung
> und dem anderen Pol der ankommenden Netzleitung.

Ja, so hab ich gemessen. So kann man feststellen das die Sicherung 
defekt ist. Siehe Bild

von H. H. (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Technofan schrieb:
>> Wo kann ich messen und feststellen ob ein Kurzschluss vorliegt?
>
> am Eingang des Strompfades.
> also zwischen "hinterem" Anschluss der Sicherung
> und dem anderen Pol der ankommenden Netzleitung.

Einfacher zu finden ist der erste X-Kondensator, der gelbe neben der 
Einbuchtung der Platine.

von Technofan (Gast)


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H. H. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>
>> Technofan schrieb:
>>> Wo kann ich messen und feststellen ob ein Kurzschluss vorliegt?
>>
>> am Eingang des Strompfades.
>> also zwischen "hinterem" Anschluss der Sicherung
>> und dem anderen Pol der ankommenden Netzleitung.
>
> Einfacher zu finden ist der erste X-Kondensator, der gelbe neben der
> Einbuchtung der Platine.

Sind die Messpunkte in Bild oben korrekt?

von H. H. (Gast)


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Technofan schrieb:
> H. H. schrieb:
>> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>>
>>> Technofan schrieb:
>>>> Wo kann ich messen und feststellen ob ein Kurzschluss vorliegt?
>>>
>>> am Eingang des Strompfades.
>>> also zwischen "hinterem" Anschluss der Sicherung
>>> und dem anderen Pol der ankommenden Netzleitung.
>>
>> Einfacher zu finden ist der erste X-Kondensator, der gelbe neben der
>> Einbuchtung der Platine.
>
> Sind die Messpunkte in Bild oben korrekt?

Das kann ich nur anhand des Ausschnitts nicht beurteilen.

Miss doch einfach am Kondensator.

von Technofan (Gast)


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Die Messpunkte in Bild sind:
1> Netzspannung Eingang L
2> Ausgang der T3 15A Sicherung
Gemessen 0V
Also die Sicherung ist kaputt! Richtig? Dazwischen ist keine 
Kondensator!

von H. H. (Gast)


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Technofan schrieb:
> Die Messpunkte in Bild sind:
> 1> Netzspannung Eingang L
> 2> Ausgang der T3 15A Sicherung
> Gemessen 0V
> Also die Sicherung ist kaputt! Richtig? Dazwischen ist keine
> Kondensator!

Ich gebs auf.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ja nee.
man muss schon wissen was man tun muss...

Messpunkt richtig, aber "Messart" falsch

von Technofan (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> ja nee.
> man muss schon wissen was man tun muss...
> Messpunkt richtig, aber "Messart" falsch

Was meinst du Messart falsch?

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Technofan schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> ja nee.
>> man muss schon wissen was man tun muss...
>> Messpunkt richtig, aber "Messart" falsch
>
> Was meinst du Messart falsch?

naja, nicht die Spannung messen,
sondern an besagten Messpunkten den Widerstand messen.

Wenn die Schaltung, die dahinter liegt
in beiden Messrichtungen "null" Ohm hat,
riecht es nach 'nem Kurzschluss.
Da würde man bei einem Tausch der Sicherung diese nur unnötig verballern

von Technofan (Gast)


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Das meinst du ! Ok hast natürlich recht. Bin kein Profi und ohne Werte 
bzw. Schaltplan, weiss nicht wo ich anfangen soll.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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aber gelötet hast Du schon mal?

Ich hab so den Eindruck,
dass da wohl jemand mit besseren Kenntnissen ran sollte

von Technofan (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> aber gelötet hast Du schon mal?
> Ich hab so den Eindruck,
> dass da wohl jemand mit besseren Kenntnissen ran sollte

Ja, habe schon mal gelötet. Trotzdem ist mir die Sache heikel. Wenn ich 
jemanden hätte die mir helfen könnte, würde ich mich besser fühlen.

von H. H. (Gast)


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Technofan schrieb:
> Ja, habe schon mal gelötet. Trotzdem ist mir die Sache heikel. Wenn ich
> jemanden hätte die mir helfen könnte, würde ich mich besser fühlen.

Du wirst dir jemand vor Ort suchen müssen.

von Technofan (Gast)


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H. H. schrieb:
> Technofan schrieb:
>
>> Ja, habe schon mal gelötet. Trotzdem ist mir die Sache heikel. Wenn ich
>> jemanden hätte die mir helfen könnte, würde ich mich besser fühlen.
>
> Du wirst dir jemand vor Ort suchen müssen.

Neee, ich werde die Sicherung T3 15A 250V austauschen, und dann das 
Gerät zusammenbauen. Wenn bei Einschalten nicht funktioniert, dann kommt 
das Ding in die Tonne.

von H. H. (Gast)


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Technofan schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Technofan schrieb:
>>
>>> Ja, habe schon mal gelötet. Trotzdem ist mir die Sache heikel. Wenn ich
>>> jemanden hätte die mir helfen könnte, würde ich mich besser fühlen.
>>
>> Du wirst dir jemand vor Ort suchen müssen.
>
> Neee, ich werde die Sicherung T3 15A 250V austauschen, und dann das
> Gerät zusammenbauen. Wenn bei Einschalten nicht funktioniert, dann kommt
> das Ding in die Tonne.

Viel Glück!

von Yatko J. (denim)


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Hallo zusammen, auch ich habe ein schön geschmortes Netzteil hier 
vorliegen.
Könnte bitte jemand so nett sein und die Werte auf den folgenden SMD 
Bauteilen nennen, auch einzelne Werte würde mir weiterhelfen.
1
R228 (330 o. 390 ?)
2
D7 ( WW1 ? Schottky Dioden? ->-|-<- oder -<-|->- ) 
3
R18 ( 01A = 100R ?)
4
R19 ( 01A = 100R ?)
5
R38 ( 75A = 590R ?)
6
R24 ( 01A = 100R ?)
7
C24 (?xF)
8
C25 (?xF)
9
C26 (?xF)
10
C27 (?xF)

? = bin mir nicht sicher, da abgebrannt und nur teilweise lesbar.

Ich danke sehr

von Yatko J. (denim)


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Oder ein hochauflösendes Foto würde auch reichen. Denn bei mir sieht es 
aktuell so aus.

: Bearbeitet durch User
von Yatko J. (denim)


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Dank vieler netter Menschen auf - man glaubt es kaum - e*** - 
Kleinanzeigen habe ich nun viele Bilder mit den Werten erhalten. Es 
fehlen nur noch die C's.

Hier meine R's:
1
R228 = 330 Ohm 
2
D7 WW1 (BAT54C) ->-|-<- 
3
R18 01A = 100 Ohm
4
R19 01A = 100 Ohm
5
R38 75A = 590 Ohm
6
R24 01A = 100 Ohm
7
R20-R23 = 0.15 Ohm (R150)
8
9
Offen nach wie vor:
10
C24 = ?  
11
C25 = ?  
12
C26 = ?
13
C27 = ? 
14
C18 = ?
15
C34 = ?
Alle Angaben ohne Gewähr :-)

Ich glaube der C27 knallt bei den meisten aus dem Grund durch, weil wenn 
der Mosfet durchhaut die R20-23 als Shut Arrays erreichen die max 
zulässige Spannung welches der C27 ab kann.  Und so knallt es einmal 
ordentlich da drin. Bei mir war ja so zemlich alles verbrannt, wie oben 
aufgelistet. Möglichweise weil der MOSFET einen kurzen hatte und die 
325V einmal schön über alle Pinchen verteilt hat.
Mal sehen wann der PWM Controller und der Rest ankommt. Weiss jemand wie 
man die Controller testen kann, ob dieser noch heile ist?
Ich habe an VDD (PIN 6) 12 V gegeben und es tat sich leider nichts.
Muss an die DET (Pin1) auch was reingegeben werden?

von Yatko J. (denim)


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und hier die C's von einem netten User (Oliver) der sich die Mühe 
gemacht hatte, die C's auszulöten und nachzumessen:
Alles ohne Gewähr!!!
1
C24= 0,1-0,15 nf 
2
C25= 3,5nf 
3
C26= 0,1nf 
4
C27= 100nF (vermutlich, nicht sicher - vielleicht 16-25V? falls es sowas gibt)
So, jetzt noch auf den Controller warten. Ich berichte weiter

Grüße
Yatko

: Bearbeitet durch User
von Yatko J. (denim)


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So Leute, kurzes Update:
Heute ist alles angekommen. Einbau hat ein wenig gedauert.
Sieht nicht schön aus, aber... es läuft wieder. Es kommen stabile 15.6V 
raus. Hab mal mit 2A belastet alles schön stabil und das wärmste Bauteil 
max. 50° warm per Wärmebild Cam. Nach Einbau des Netzteil weiß ich mehr. 
Aber sieht ja schonmal gut aus. :-)

Folgende Bauteile wurden ausgetauscht.
1
C24= 0,1-0,15 nf 
2
C25= 3,5nf 
3
C26= 0,1nf 
4
C27= 100nF (vermutlich, nicht sicher - vielleicht 16-25V? falls es sowas gibt)
5
6
R228 330 = 33 Ohm (nicht 330 Ohm !!)
7
R18 01A = 100 Ohm
8
R19 01A = 100 Ohm
9
R38 75A = 590 Ohm <- hier habe ich einen 680 Ohm verwendet. Für Spannungsteiler CS sollte auch reichen. 
10
R24 01A = 100 Ohm
11
R20-R23 = 0.15 Ohm (R150) <- hier habe ich 2 x 1ohm und 2 x 0 ohm genommen -> R500. CS Resistor Network
12
D7 WW1 (BAT54C) ->-|-<- 
13
14
FAN6300A (FAN6300 H MY  ist nirgends zu finden, A müsste aber gleich sein)
15
Toshiba TK6A65D MOS FET 6A
-------
Vielen Dank an alle die mir geholfen haben. Ihr seid echt cool und nett!
Insbesondere (alle e*** Kleinanzeigen User):
Oliver, Chris, Rechenbach, Markus M.
--------

Vielleicht hilft ja mein Monolog jemandem weiter...
Bis dahin
Yatko (OktO)

PS: da ich nun ausreichend Bauteile übrig habe, gebt gerne Bescheid 
falls ihr was davon benötigt.

: Bearbeitet durch User
von Florian K. (flo-vs-snt)


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H. H. schrieb:
> Josh schrieb:
>> Die pfeift aber .
>
> Weil sie fehlerhaft angesteuert wird!

Hi,

Hab jetzt auch so einen Kandidaten auf der Werkbank.
Pfeift wie ab.
Das blanke Netzteil pfeift aber nicht mehr und bringt brav seine 15,5V 
Vout.
Hab mich trotzdem auf die Suche gemacht.
An dem kleinen Kondensator schwankt die Spannung zwischen 8,5V und 
12,5V.
War hier mal eine Frage.

Bei meiner leider immer noch holprigen aber langsam besser werdenden 
Fehlersuche (hihi) hab ich tatsächlich 2 Kondensatoren gefunden, die 
einen Schluß haben. C26 und C27.

Könnte das der Grund für die Fieperei/fehlerhafte Ansteuerung sein?


Fotos anbei und am Freitag gibt´s endlich ne Speicherkarte für das 
Mikroskop...

Danke schon mal, Flo

von Yarko (Gast)


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Florian K. schrieb:
> H. H. schrieb:
>
>> Josh schrieb:
>>
>>> Die pfeift aber .
>>
>> Weil sie fehlerhaft angesteuert wird!
>
> Hi,
> Hab jetzt auch so einen Kandidaten auf der Werkbank.
> Pfeift wie ab.
> Das blanke Netzteil pfeift aber nicht mehr und bringt brav seine 15,5V
> Vout.
> Hab mich trotzdem auf die Suche gemacht.
> An dem kleinen Kondensator schwankt die Spannung zwischen 8,5V und
> 12,5V.
> War hier mal eine Frage.
> Bei meiner leider immer noch holprigen aber langsam besser werdenden
> Fehlersuche (hihi) hab ich tatsächlich 2 Kondensatoren gefunden, die
> einen Schluß haben. C26 und C27.
> Könnte das der Grund für die Fieperei/fehlerhafte Ansteuerung sein?
> Fotos anbei und am Freitag gibt´s endlich ne Speicherkarte für das
> Mikroskop...
> Danke schon mal, Flo

C27 ist parallel zu den shunt Widerstände. Ergo 0.075 ohm 😂
 Müsste man ausbauen um sicher zu gehen.

Welchen kleine Kondensator meinst du?

Schwankt vout out ohne last zwischen 15.2 bis 15.8 V? Dann funktioniert 
das Netzteil. Man müsste unter Last (mal ne 12V Birne anschließen) und 
checken. Wie verhält sich das Netzteil dann?

Vg

von Yatko J. (denim)


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> An dem kleinen Kondensator ...
Falls du den C19 "Stützkondensator für die Versorgung des FAN"s meinst, 
wie Harald A. weiter oben schreibt, dann sollte dort eine stabile 
Spannung zwischen 10-16V anliegen.

Laut Datenblatt arbeitet der FAN6300 nur, wenn mindestens 10V an PIN 6 
anliegen.
Wie weiter oben H.H. und Harald vorgeschlagen haben, lohnt es sich mal 
einen 100uF 25V(min) parallel von unten an den eingebauten C zu 
schalten. Polung beachten, sonst knallt das ziemlich laut.
Dann nochmal messen ob die Spannung schwankt.
Kommt wie bereits erwähnt kommt das nicht selten vor ;-) .

Falls sie noch weiter schwankt, müsstest du weiter vorne messen. An PIN 
8 des FAN6300er's. Da müssten stabile ca. 325V anliegen. Diese 
verarbeitet der FAN6300 weiter zum PIN 6 mit ca. 12-14V und lädt den VDD 
Elko C19 (Stützelko) auf und somit mit dem FAN die initale Zündung des 
MOSFETs auslöst.
Bitte aufpassen, da die großen Ladeelkos mit 325V geladen werden und 
auch die Spannung lange halten.
Falls die ca. 325 V auch schwanken, könnten es die Ladeelkos sein (die 
Dicken). Nachdem diese vorsichtig mit einer Glühbirne entladen wurden 
könnte man die Kapazität mal messen. Einige Messgeräte besitzen auch 
Kapazitätmessung (zu erkennen an dem Kondensator Symbol ->  -||- ). Ohne 
Entladung der großen Ladekondensatoren macht ihr möglichweise euer 
Messgerät kaputt. Daher immer schön im Volt bereich kurz messen ob noch 
eine Spannung anliegt.

Sicherheit:
Mit Handschuhen kann man etwas mehr Sicherheit erreichen. Jedoch ist 
immer vorsicht geboten wenn man an einem Netzteil arbeitet. Ich 
persönlich würde nicht empfehlen ohne ein Labornetzteil (Trenntrafo) an 
einem Gerät mit Netzspannung Messungen durchzuführen.


Viel Erfolg!
Yakto :-)

: Bearbeitet durch User
von Florian K. (flo-vs-snt)


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Moin, ja ich meine den Stützelko. Da schwankt die Spannung.
Danke für die vielen Tips, melde mich heute Abend mit neuen 
Erkenntnissen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Yarko schrieb:
> C27 ist parallel zu den shunt Widerstände. Ergo 0.075 ohm 😂
>  Müsste man ausbauen um sicher zu gehen.

zum Messen sollte man generell Bauteile
mindestens (bei 2 Beinern) mit einem Bein hochlöten

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Wieder da.

Also, Ausgangszustand:
Verbautes Netzteil fiept
Netzteil ausgebaut ohne Last fiept nicht.
Netzteil ohne Last, Spannung am Stützkondensator C19 schwankt zwischen 
8,5 und 12,5V. Das bleibt auch so mit einem zusätzlichen Kondensator 
100uF.

Habe dann mit einem 12V20W Birnchen belastet. Spannung am Kondensator 
C19 stabil bei 16,5V, Netzteil fiept nicht.

Ich nehm den zusätzlichen C jetzt mal raus und laß es nochmal belastet 
laufen.
Wenn es dann immer noch nicht fiept, kommt es wieder in die Playbar und 
dann mal sehen, bzw. hören.

von Yatko J. (denim)


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Pfeifen tut es auch, wenn es einen Kurzen am Ausgang gibt. Also am 
Controller. Das könntest du mit angeschlossenem Controller und einem 
Ohmmeter rausfinden.
1. Strom raus
2. Ausgangs + und - mit Ohmmeter messen. Sollten > 2-3 Ohm sein.
Deine Birne hat wahrscheinlich auch ca. 1,7 Ohm und das Netzteil hat 
nicht gepfiffen. Interessant wäre es ohne den zusätzlichen 
"Test-Stützkondensator"
und der Birne. Wenn es dann nicht Pfeift, dann ist der VDD 
Stützkondensator C19 ausgeschlossen.

>Netzteil ohne Last, Spannung am Stützkondensator C19 schwankt zwischen
8,5 und 12,5V. Das bleibt auch so mit einem zusätzlichen Kondensator
100uF.

Kann sein, dass dies ein Stromsparmechanismus des FAN6300er's ist. Habe 
leider gerade kein Netzteil für eine Vergleichsmessung.

Kann auch sein dass die Endstufe einen kurzen hat?

Ggf hat hier jemand mehr Ahnung, da ich nur am Netzteil bisher gebastelt 
habe.

: Bearbeitet durch User
von Florian K. (flo-vs-snt)


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Netzteil fiept nicht im originalen Zustand mit 12V20W Birne.
Also wieder rein in die Playbar, mal das wichtigste lose angekabelt, 
Spannung ran und FIEEEP...

Die Playbar an sich funktioniert wunderbar. Wenn man sie laut genug 
macht ist das fiepen weg :-)

ich meß mal ohmisch den Ausgang

von Yatko J. (denim)


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jetzt bin ich verwirrt, also das Netzteil funktioniert, den der Rest 
wird ja mit Strom versorgt.  Wenn es Pfeifft, wie hoch ist die 
Ausgangspannung? Bricht die Spannung zusammen? Was Peifft denn da? Das 
Netzteil oder im Controller etwas?
Könntest du bitte mal ein Video auf YT oder hier einstellen?

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Also Netzteil ohne Stecker Richtung Controllerboard messe ich zwischen + 
und - 1,2MOhm
Mit angeschlossenem Controller sind es 1,4MOhm

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Kommt eindeutig vom Trafo. Aber nur in der Playbar. Außerhalb fiept nix

von Yatko J. (denim)


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>Mit angeschlossenem Controller sind es 1,4MOhm

das ist OK
was macht die Ausgangsspannung? Stabil bei 15.6V?
Du könntest (wenn du das kannst) mal eine Strommessung durchführen. 
Zwischen Ausgangs + ein Amperemeter auf 10A stellen und den Strom 
messen, wenn hier auf leidedr lautstärke knapp unter 1A sind, sollte es 
nicht am Controller  liegen, und vieleicht liegt ja ein mechnisches 
Problem am Trafo vor?

: Bearbeitet durch User
von Florian K. (flo-vs-snt)


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Spannung ist während des Fiepens stabil bei 15,6V
Strommessung im Prinzip möglich, muß micht halt irgendwie dazwischen 
basteln

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Du meinst, daß das Fiepen Zeichen einer Überlast sein könnte?

von Yatko J. (denim)


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Hatte ich zunächst gedacht. Sieht aber nun nach etwas Anderem aus?!
Aber die Strommessung kann erstmal eine Überlastung ausschließen. Sollte 
eigentlich bei leiser Lautstärke beinwenigen mA liegen? Pfeifen würde 
ich vielleicht bei Grenzwerten erwarten wie bei 6A ??
Wenn du den Trafo im Betrieb mit einem nicht leitenden Gegenstand 
zusammen drückst, verändert sich das Pfeifen?

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Hab mal am Trafo und rundrum rumgedrückt, ändert nix.
Wenn ich die Spannung wegnehme, wird die Frequenz tiefer und kurze Zeit 
später ist dann Ruhe

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Passt auf Eure Lautsprecher und Ohren auf...

https://youtube.com/shorts/QwA6efwPnV4?feature=share

von Yatko J. (denim)


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Danke für das Video. Ich würde mal warten was die Experten hier Forum so 
schreien.
Das Netzteil hört sich soweit gut an, ich denke der ist unbelastet und 
daher hört man es. Sobald Last drauf kommt, sollte die Frequenz hoch 
gehen und dann hört man es nicht mehr. Meiner Meinung nach könnte es der 
Trafo sein. Dein Netzteil schwingt ja so wie es soll, sind da etwas um 
die 12khz? Heisst wenn du etwas last drauf gibst (5-10ohm) muss sich das 
Pfeifen verändern -> höher gehen

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Yatko J. schrieb:
> was die Experten hier Forum so schreien

Hab ja gesagt, passt auf Eure Ohren auf 🤣

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Also ich muß die Lautstärke schon ganz schön aufdrehen, daß das fiepen 
nicht mehr hörbar ist. Leider schwer zu sagen ob es an der Mehrbelastung 
oder der Lautstärke an sich liegt.

von Yatko J. (denim)


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Böser verschreiber 😂

Halt doch mal am Ausgang kurz die 12V Birne dran, ist ja auch Last. Dann 
muss das Pfeifen weg sein. Nur zum Testen

von Yatko J. (denim)


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PS: zum Lokalisieren des Pfeifens könntest du auch eine leere Zewa o 
Klorolle nehmen und über den Trafo und andere Bauteile gehen. Aber ich 
glaube dir schon, es ist mit Sicherheit der Trafo

von Florian K. (flo-vs-snt)


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Yatko J. schrieb:
> Böser verschreiber 😂
>
> Halt doch mal am Ausgang kurz die 12V Birne dran, ist ja auch Last. Dann
> muss das Pfeifen weg sein. Nur zum Testen
Birnchen dran, pfeifen weg

von Yatko J. (denim)


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Trafo …
Lust mal den Trafo auszulötwn und etwas klebeband festzuwickeln und dann 
wieder einlöten (auch um die lötstellen nachzuarbeiten)

Falls ja, bitte aufpassen, da die Leiterbahnen beidseitig verlaufen. Du 
siehst ja an dem elko oben wie man die Leiterbahnen beschädigen kann. 
Das geht schnell. Nicht zu heiss und mit entlötlitze und frischem 
Lötzinn probieren. Falls es schlcht läuft abbrechen

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