Forum: PC Hard- und Software Welche NAS passt zu mir?


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von T. T. (inception)


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Hallo zusammen,

ich hoffe nicht eine Frage zu stellen, die hier schon ausführlich 
diskutiert wurde. Habe zwar die Suchfunktion genutzt, aber nicht 
wirklich etwas dazu gefunden (oder es übersehen).

Ich möchte weg von kommerziellen Cloudanbietern und meine Daten in 
Zukunft selber mit einer NAS absichern und mit anderen Geräten im 
Netzwerk teilen. Ich stelle mir folgendes vor:

* NAS mit vier Festplatten,
* zwei Platten laufen im RAID 1 Modus (Daten spiegeln),
* dazu eine Festplatte per USB, die die Daten jede Nacht zusätzlich 
absichert
* die übrigen beiden Slots verwende ich für eine lokale oder öffentliche 
Website und für zukünftige Datenressourcen

Ich bin nun auf die Geräte von QNAP und Synology gestoßen. Was mich 
allerdings verwirrt sind die vielen unterschiedlichen Modelle zu 
unterschiedlichen Preisen und genau dabei brauche ich eure Hilfe. Ich 
brauche nicht sonderlich viel Schnick Schnack. Ich möchte auch keine UHD 
Videos streamen, sondern die NAS lediglich als sicheren Datenspeicher 
nutzen, z. B. für Dokumente, Bilder, Videos. Ich möchte also eigentlich 
nur Dropbox durch eine NAS ersetzen, aber nicht unnötig viel Geld 
ausgeben für Funktionen, die ich nicht nutze.

Was könnt ihr mir denn da empfehlen? Ich bin um jeden Rat dankbar :)

von Reinhard S. (rezz)


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T. T. schrieb:
> * NAS mit vier Festplatten,
> * zwei Platten laufen im RAID 1 Modus (Daten spiegeln),
> * dazu eine Festplatte per USB, die die Daten jede Nacht zusätzlich
> absichert

Warum per USB? Willst du die öfters wechseln?

> * die übrigen beiden Slots verwende ich für eine lokale oder öffentliche
> Website und für zukünftige Datenressourcen

Das klingt etwas unkonkret.

von T. T. (inception)


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Ja, stimmt. Ich könnte die Daten auch auf eine dritte Platte im NAS 
sichern. Wenn man aber zu Hause noch externe USB Festplatten rumliegen 
hat, kann man sie dafür verwenden ;)

Ich will mir eventuell eine Website basteln. Ob sie nur im privaten 
Heimnetzwerk verfügbar oder auch von außen erreichbar sein soll, weiß 
ich noch nicht. Die Website hätte ich von den zu sichernden Daten aber 
getrennt.
Mit "zukünftige Datenressourcen" meine ich, falls sich so viele Daten 
angehäuft haben, dass ich mehr Platten brauche. Könnte ja sein, dass ich 
in 5 Jahren 4K Videos drehe und einen größeren Speicherbedarf habe.

Was fehlt noch an Information, um es konkret zu machen?

: Bearbeitet durch User
von Zombie (Gast)


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Bei Synology ist das relativ einfach:

DSXYYz

X = Anzahl Einschübe (bei > 5 muss die Zahl minus 5 gerechnet werden, 
das sind dann die Top Consumer-Modelle)
YY = Jahrgang

z == 'j' Einsteigerserie (ARM-Prozessor)
z == nichts untere Mittelklasse (ARM-Prozessor)
z == '+' obere Mittelklasse (Intel Prozessor)

Wenn du Docker oder virtuelle Maschinen nutzen möchtest, brauchst du die 
+ Version. Ansonsten würde ich den Geldbeutel entscheiden lassen.

Ich habe letzte Woche meine DS213(ohne Suffix) gegen eine DS220+ 
ersetzt. Die DS213 hat als reines NAS eigentlich völlig gereicht, aber 
ich wollte Docker einsetzen, darum der Wechsel. Die Performance für 
Ver-/Entschlüsselung (SSH/rsync/VPN) bei der DS213 war auch zeimlich 
lahm.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Ich wuerde nicht eine Webseite auf der selben Einheit wie das Backup 
haben wollen. Nimm dafuer eine andere Maschine. Ich wuerde zwei Synology 
mit je 2 Platten empfehlen. Dann lass die USB Platte weg, die bringt 
nichts.

von Nano (Gast)


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Joggel E. schrieb:
> Ich wuerde nicht eine Webseite auf der selben Einheit wie das
> Backup
> haben wollen. Nimm dafuer eine andere Maschine.

So sehe ich das auch. Insbesondere auch in Zeiten von Spectre und CO.
Die virtuellen Maschinen sind nicht wirklich so sicher, wie man glauben 
möchte.

Außerdem könnte man die Daten auch per smb oder nfs einbinden, dann hat 
man die Daten auch im RAID und auf der Maschine, die vom Internet aus 
erreichbar sein soll, reicht dann ein einfacher Systemdatenträger.
Die richtet man dann als DMZ ein.

Das wichtigste ist aber definitiv die Updatebarkeit. Man sollte daher 
nicht das älteste Modell kaufen und auch kein NAS von einem Hersteller, 
der keinen vernünftigen Support bietet.

von Kevin M. (arduinolover)


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Ich würde Unraid auf einem kleinen selbstgebauten Systeme nutzen. Das 
ist nicht wirklich teurer und in Zukunft sehr einfach skalierbar, 
vorallem beim Speicherplatz.

von Oliver S. (oliverso)


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T. T. schrieb:
> Ich will mir eventuell eine Website basteln. Ob sie nur im privaten
> Heimnetzwerk verfügbar oder auch von außen erreichbar sein soll, weiß
> ich noch nicht. Die Website hätte ich von den zu sichernden Daten aber
> getrennt.

Wieviel hundert Gigabyte Daten und tausende an Besuchern erwartest du 
denn?

Wenn es da doch deutlich drunter bleibt, nimm einen Raspi. Oder wolltest 
du den Webserver auch auf dem Nas laufen lassen (was prinzipiell geht), 
womöglich noch mit Zugriff von außen?

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Pandur S. (jetztnicht)


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Synology von Aussen sichtbar als Webserver ist ein einziger Click. Aber 
wie schon erwaehnt auf der anderen Seite eines Routers.

von T. T. (inception)


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Oliver S. schrieb:
> Wieviel hundert Gigabyte Daten und tausende an Besuchern erwartest du
> denn?

Verstehe die Frage, sie ist auch berechtigt. Mir geht es da aber eher um 
etwas privates. Wenn von außen darauf zugegriffen werden soll, dann bin 
das nur ich. Also keine Gigabytes an Traffic.

Die Website wäre nur ein Schmankerl. Nichts, worum es mir hauptsächlich 
geht. Mir geht es darum, wichtige Daten abzusichern und zwar dauerhaft. 
Momentan schiebe ich das alles in die Dropbox, wo aber langsam der Platz 
ausgeht. Ich möchte das jetzt selber in die Hand nehmen.

Meine Idee, so sie denn realistisch ist:

* passende NAS kaufen
* NAS anschließen und konfigurieren
* fertig

Die Frage an euch war oder ist: welche NAS? Brauche ich eine Synology 
oder QNAP für 500 Euro oder gibt es etwas anderes, einfacheres bzw. soll 
ich dann eher Vorgängerversionen anpeilen?

: Bearbeitet durch User
von Kevin M. (arduinolover)


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T. T. schrieb:
> Die Frage an euch war oder ist: welche NAS? Brauche ich eine Synology
> oder QNAP für 500 Euro oder gibt es etwas anderes, einfacheres bzw. soll
> ich dann eher Vorgängerversionen anpeilen?

Das Problem bei Vorgängerversionen ist immer die Sache mit Software 
Updates.
Ich hatte immer eine QNAP die war mir aber dann irgendwann zu unflexibel 
und die ARM Versionen sind nicht grade Raketen.

Ich würde keine 500€ für ein System ausgeben an dem ich nichts mehr 
machen oder erweitern kann. Vor allem wenn ich wie in diesem Fall noch 
nicht weiß was mal noch kommen sol.

: Bearbeitet durch User
von T. T. (inception)


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Kevin M. schrieb:
> Das Problem bei Vorgängerversionen ist immer die Sache mit Software
> Updates.

Dann ist eine NAS nichts, was man +5, +10 Jahre hat? Ich bin dann also 
mehr oder weniger gezwungen, alle paar Jahre eine neue zu kaufen?

: Bearbeitet durch User
von T. T. (inception)


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von Kevin M. (arduinolover)


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Ich hab mir 2015 eine TS-469L zugelegt die bekam ab 2018 keine 
Funktionsupdates mehr. Raus kam die meine ich ende 12 anfang 13, was 
dann so 5 6 Jahre wären.

Was mich am meisten gestört hat war eigentlich das Sie einfach super 
langsam war. Wenn man zum beispiel mal berechntigungen geändert hat, hat 
es Stunden gedauert bis das übernommen wurde.

Mal davon abgesehen, das ein RAID1 gerade mit 2 HDDs nicht wirklich 
sicher ist, jenachdem was für ansprüche man hat.

T. T. schrieb:
> Nun, was haltet ihr für mein Anliegen von der QNAP TS-231P?

Wenn du vor hast mehr als nur ein NAS zu betreiben würde ich nichts mit 
einem dual Core holen und 1GB RAM ist jetzt auch nicht so der renner.

von T. T. (inception)


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Das hört sich alles so an, als wäre es besser, man macht einfach manuell 
seine Backups wie eh und je auf zwei externen Platten.

Nützt mir ja nichts, wenn ich alle paar Jahre wieder hunderte Euros 
ausgeben muss. Bleibe ich bei Dropbox für derzeit 9,99 Euro im Monat, 
habe ich nach 4 Jahren praktisch eine NAS bezahlt. Dann müsste ich aber 
ja wieder eine neue kaufen.

Enttäuschend ..

von Kevin M. (arduinolover)


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Ich benutze wie gesagt Uraid, das läuft mit leichten modifikationen an 
der hardware wegen des Stromverbrauchs auf meinem alten ausgedienten 
Rechner. Arbeiten tue ich mit meinen Dokumenten und co nur auf dem 
Netzlaufwerk. Lokal auf dem Rechner ist nichts was irgendiwe wichtig 
wäre.

Keine Probleme mit nicht gemachten Backups oder sonstwas und eine 
deutlich höhere Datensicherheit als RAID1. Ich mache regelmäßig noch 
externe Backups, das muss jetzt aber nicht sein, das geht auch 
problemlos Lokal oder eben garnicht wenn man keinen Wert drauf legt (was 
ich jetzt nicht empfehlen würde).

von Mathias B. (mbr)


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Ich nutze meine DS213 seit 7 Jahren ohne Probleme, also "lohnt" es sich 
auf alle Fälle. Weiteres Plus, die Daten liegen bei mir und nicht bei 
irgendeinem Anbieter!

von Pandur S. (jetztnicht)


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Nein, NAS muss man keine neuen kaufen. Die laufen sehr lange. Allerdings 
steigt der Speicherbedarf mit der Zeit. Machte ich vor 10 Jahren an 
einem Fotoabend vielleicht 10GByte. An 3 Wochen Fotoferien gibt's 
150GByte.
So generiert heute meine Drohne 800MByte pro Minute. Das waeren dann 
vieleicht 15GByte pro Flug. 200 Fluege pro Jahr bringen dann vielleicht 
3 TByte.

von Nano (Gast)


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T. T. schrieb:
> Kevin M. schrieb:
>> Das Problem bei Vorgängerversionen ist immer die Sache mit Software
>> Updates.
>
> Dann ist eine NAS nichts, was man +5, +10 Jahre hat? Ich bin dann also
> mehr oder weniger gezwungen, alle paar Jahre eine neue zu kaufen?

Im Prinzip ja. Allerdings scheint Synology ihre Produkte 
überraschenderweise verglichen mit dem Rest des IT Marktes recht lange 
zu supporten, aber irgendwann ist halt auch da Schluss.
Du kannst ja mal nach alten Synologies schauen und gucken, ob die noch 
updates oder neue OS Versionen bekommen.

Ich habe mich aus dem Grund gegen Synology und QNAS entschieden und mir 
daher aus PC Komponenten und der FreeNAS Distribution ein eigenes NAS 
gebaut.
Sobald man viele Festplatten einbaut und den zeitlichen Mehraufwand 
nicht mitberechnet, wird's sogar günstiger. Leistungsfähiger ist FreeNAS 
ohnehin.

Ich rechne damit, dass es FreeNAS bzw. bald "TrueNAS Core" noch sehr 
lange geben wird, da es ja Open Source ist und im Zweifelsfall 
installiere ich auf dem Rechner einfach was anderes. Es gibt z.B. auch 
noch OpenMediaVault.

Falls am Rechner etwas kaputt gehen sollte, ist das leicht ausgetauscht. 
Da es ja standardisierte Bauteile sind.

Falls du auch diesen Weg gehen solltest, dann solltest du lediglich 
darauf achten, dass du ECC Speicher zusammen mit einem Mainboard und 
einer CPU, die das unterstützt, verbaust. Denn ZFS muss sich auf 
fehlerfreien Speicher verlassen können.

ECC fähige CPUs gibt es als Pentium oder Core i3 CPU. (Core i5 und i7 
geht nicht.). Es muss also kein teurer Xeon sein.
Dazu ein passender Chipsatz aus der Xeonreihe, der die Pentium oder Core 
i3 CPUs aufnehmen kann.
Such bspw. mal nach Mainboards mit C246 Chipsatz.

In der AMD Ecke gibt's eventuell auch was passendes. Aber empfohlen wird 
hier Intel, da das von FreeBSD, worauf ja FreeNAS aufbaut, besser 
unterstützt wird.

Teuer wird es erst, wenn du auch so einen schicken Festplattenkäfig 
haben möchtest. Aber bei nur 4 Festplatten gibt's da auch passende PC 
Gehäuse.
In dem Fall wirst du dich dann allerdings bei der Mainboardgröße 
einschränken müssen. Und bei ITX anstatt µATX gibt's dann halt das 
Problem, dass es kaum passende Mainboards mit obigem Chipsatz gibt.
Es ist also alles nicht so einfach, aber unmöglich ist es nicht.

Mein FreeNAS + Standardhardwarebau wird sicherlich mehrere Synology und 
QNAS Generationen überleben und trotzdem immer aktuell sein und mit 
Sicherheitspatches versorgt werden.
Bei FreeNAS werde ich natürlich die ganzen Updates auf die nächste 
Majorrevision mitmachen.

von Markus E. (markus_e176)


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Aus eigener Erfahrung bin ich Synology-Fan.
Für ähnliche Zwecke (Dokumente und Bilder zentral sammeln, Backups 
machen) habe ich seit einigen Jahren eine DS216j, die reicht dafür 
völlig aus und kostet bei eBay <150€.

Die Einrichtung ist für die meisten Anwendungen sehr simpel und bei 
Fragen ziemlich gut dokumentiert.
Um einfach nur Daten zu sichern bzw. im Netzwerk bereitzustellen, reicht 
es, einen Nutzer und einen Ordner im Webinterface anzulegen und fertig. 
Dann ggfs. noch Backup einrichten und der die zusätzliche Funktionen 
nutzt man dann irgendwann, oder auch nicht.

Alle Daten liegen bei mir auf einer internen Platte, von denen täglich 
automatisch auf die zweite interne Platte ein Backup erstellt wird. Wenn 
ich Daten aus Versehen lösche, könnte ich tageweise im Backup 
zurückgehen, soweit wie nötig. Und zusätzlich noch monatlich auf zwei 
wechselnde USB-Platten, die sonst physisch vom NAS getrennt sind.

von Andreas S. (marais)


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Ich würde daraus nicht so eine grosse Geschichte machen. Also ich habe 
seit 2010 eine Synology DS210j im Einsatz. Das Ding wird von zwei PCs 
und einem iMac zur Datensicherung verwendet und hat uns in diesem 
Haushalt schon mehrfach den A.... gerettet.

Da die backups im Hintergrund laufen, ist die Geschwindigkeit des NAS 
ziemlich egal, aber für andere Aufgaben, insbesondere als Webserver, 
wäre das Ding natürlich nicht geeignet.

Gut gefallen hat mir, dass Synology auch nach vielen Jahren noch updates 
angeboten hat. Der iMac kam 2014 dazu; da musste dann ein update her, 
damit auch time machine damit läuft. Kein Problem!

Ich werde in diesem Jahr eine Synology DS220+ kaufen (sobald WD red + 
Platten erhältlich sind - aber das ist eine andere Baustelle) und das 
DS210j als backup verwenden. Ich finde, 10 Jahre Nutzung sind nicht 
schlecht für so ein Gerät.

von Base64 U. (6964fcd710b8d77)


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Nachdem ich zwei Jahre lang ein Qnap TS-251A-2G betreibe würd ich dir zu 
einem Synology raten.
Die Qnap software ist teils buggy und der Support fragt dich nach infos 
die er bereits hat. Konkret ging der sync zu einem Deutschen OneDrive 
nicht.

Abgesehen davon ist die dual core Intel CPU vom TS-251A sehr schnell mal 
ausgelastet. Auch bei ganz alltäglichen Sachen, ohne das Docker oder 
irgendwas läuft. Also wenn du schnelle directory listings willst oder 
das irgendwas schnell geht dann wirst du höchstens schnell enttäuscht.

Generell würd ich von ARM basierenden aktuell abraten nachdem ich da 
eine geringere Support Zeit erwarte. (weil höhere Anpassungen notwendig 
sind)

Weder Qnap noch Synology haben konkret gesagt wie lang sie Hardware 
supporten. Allerdings so round about 5-6 Jahre haben die mindestens per 
Mail angedeutet.

Wir wärs mit einem alten PC und Freenas oder OpenMediaVault?

Btw. Raid1 macht nur availability. Also wenn du irgendwo ein zweites NAS 
hast, beide jeweils nur mit einer Platte, Snapshots und Syncronisation 
(z.B. Syncthing) hast du vermutlich mehr davon.

von T. T. (inception)


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Echt super euer Support hier. Das gehe ich morgen mal Beitrag für 
Beitrag durch.

Gerade hat mir noch jemand Fritz!NAS empfohlen. Kann man damit lediglich 
Speicher ans Netz hängen oder macht die Fritz!Box dann auch 
Datensicherung und Backups?

von Nano (Gast)


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Falls du dich mal bezüglich FreeNAS bzw. Truenas Core informieren 
möchtest:

https://www.ixsystems.com/community/forums/german-deutsch.31/

von Kevin M. (arduinolover)


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T. T. schrieb:
> Gerade hat mir noch jemand Fritz!NAS empfohlen. Kann man damit lediglich
> Speicher ans Netz hängen oder macht die Fritz!Box dann auch
> Datensicherung und Backups?

Tu dir selbst einen gefallen und denk garnicht erst drüber nach. Du 
kannst eine Festplatte an die Fritzbox anschließen und die im Netzwerk 
freigeben. Das ganze ist genau so langsam wie die Fritzbox, wenn nicht 
noch schlimmer.

Sie macht keine Backups oder sonstwas, sowas wie RAID ist auch nicht 
möglich. Demnach keine Sicherheit!

von T. T. (inception)


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Ich glaube meine NAS gefunden zu haben: QNAP TS-230. Gefunden auf 
https://nascompares.com/2020/02/03/qnap-ts-230-vs-synology-ds220j-nas-best-for-budget/

Klickt euch mal durch die Website durch. Ich finde sie gerade für NAS 
Einsteiger einfach nur grandios.

von ACDC (Gast)


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Kevin M. schrieb:
> Ich hab mir 2015 eine TS-469L zugelegt die bekam ab 2018 keine
> Funktionsupdates mehr. Raus kam die meine ich ende 12 anfang 13, was
> dann so 5 6 Jahre wären.

Aber Sicherheitsupdates hast du noch bekommen und darauf kommt es an. 
Das neuste ist von 09.07.2020. (4.3.4.1368 build 20200703)
Sogar noch das fast aktuellste QTS.

Deine NAS muss also 100 Jahr funktionieren?

Alten PC für NAS verwenden?

Ich z.B. habe nur einen alten PC, der noch IDE und kein SATA hat und 
schon beim Einschalten 100Watt im Leerlauf braucht.
Also gebrauchte PCI to SATA Karte kaufen?
Und dann mit 13MB/s glücklich werden?

Ich bin sicher keiner der jedes Jahr neues Zeug kauft und verwende alles 
so lange wie möglich.

Irgendwann ist aber mal Schluss.

Meine TS-231 ist von 2012 und bekommt auch noch Sicherheitsupdates.
Die benutze ich als Backup NAS, da die inzwischen etwas Leistungsschwach 
ist (nur 100MB/s).

Hab mir eine neue QNAP gekauft, die 400MB/s macht.

von (prx) A. K. (prx)


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ACDC schrieb:
> Hab mir eine neue QNAP gekauft, die 400MB/s macht.

Und hast deine Heimvernetzung auch auf 5Gb-Ethernet aufgerüstet, nehme 
ich an.

von Uwe D. (monkye)


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Der Vorschlag mit FreeNaS kam ja schon. Bei mir läuft ein Server damit, 
ein Dell T20 mit Pentium Prozessor, 24GB ECC RAM, 2x 2TB WD (HDD) und 2x 
1TB (SSD). Das Teil braucht <30W wenn das System hochgefahren ist. Nur 
mit SSD‘s bestückt wäre es noch weniger.

Das Teil läuft seit 2016 und hat damals im Ausverkauf (mit Cashback) 
120€ gekostet, allerdings nur mit 4GB RAM und ohne Festplatte.

In der cT gibt es dazu gerade einen Beitrag, Verwendung eines 
gebrauchten HP Microservers.

Fazit für mich: Leise, langlebig und Updates gibt es auch. Sehr flexibel 
und ich habe darauf noch einige VM‘s zu laufen.

: Bearbeitet durch User
von ACDC (Gast)


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A. K. schrieb:
> Und hast deine Heimvernetzung auch auf 5Gb-Ethernet aufgerüstet, nehme
> ich an.

Ja

von (prx) A. K. (prx)


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ACDC schrieb:
>> Und hast deine Heimvernetzung auch auf 5Gb-Ethernet aufgerüstet, nehme
>> ich an.
>
> Ja

Und spürst einen Unterschied? Nicht nur mit der Stoppuhr, sondern im 
alltäglichen interaktiven Umgang.

von Oliver S. (oliverso)


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Joggel E. schrieb:
> So generiert heute meine Drohne 800MByte pro Minute. Das waeren dann
> vieleicht 15GByte pro Flug. 200 Fluege pro Jahr bringen dann vielleicht
> 3 TByte.

Für diesen Anwendungsfall gibts spezielle Platten mit fast unbegrenzter 
Kapazität: WOM - Write only Memory.

Eine ziemlich gute Emulation dafür bringt jedes Linux mit: /dev/null

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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Ich verwende seit 8 Jahren eine DS212J mit 2x 3 TB und bin sehr 
zufrieden.
Es gibt gibt immer noch regelmässig Updates.
Für mich war entscheidend der geringe Energieverbrauch.

Die maxinale Speichergröße ist 2x 3 TB. Mich würde interessieren ob auch 
größer Festplatten benutzt werden können, oder ob bei 3 TB Schluß ist,

Ich würde mich weiter für Synology entscheiden.

von Marc E. (mahwe)


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Kann dir Synology ans Hertz legen guter Update Service bekomme immer 
noch system Updates für meine da 413 hatte ich damals für reine Daten 
Sicherung genutzt und für gelegentliches Film sehen mit KODi an einer 
Raspberry.
Ist immer noch super als Backup.
Super leise selbst unter Volllast und ist sehr stromsparend.
Demnächst würde ich mir ne neue holen zusätzlich etwas schneller ne 420+ 
oder 920+ bin mir da noch nicht sicher.einrichtung ging super schnell.
Hatte auch noch SATA Anschluss und USB Ports.

von Energiesparer (Gast)


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Uwe D. schrieb:

> Das Teil läuft seit 2016 und hat damals im Ausverkauf (mit Cashback) 120€ 
gekostet

Und was kostet das Teil pro Jahr an Strom?

von Uwe D. (monkye)


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Aktuell knapp 80€.

Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Denn durch die laufenden VM‘s 
laufen „normale“ Maschinen nicht.
Dazu gehört u.a. eine Instanz mit FHEM, eine mit Ubuntu, ...

Und die Performance macht mir immer Freude.

Wie gesagt, wenn man nur SSD‘s verwendet, dann spart man bestimmt noch 
einmal 5W.

Nachtrag: https://www.heise.de/select/ix/2017/6/1496332583806610

: Bearbeitet durch User
von Halbleiter? (Gast)


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Marc E. schrieb:
> ans Hertz legen

Da ist aber jemand Vollblut Elektroniker ;)

von Zeno (Gast)


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T. T. schrieb:
> Ich will mir eventuell eine Website basteln. Ob sie nur im privaten
> Heimnetzwerk verfügbar oder auch von außen erreichbar sein soll, weiß
> ich noch nicht. Die Website hätte ich von den zu sichernden Daten aber
> getrennt.

Auch wenn die meisten NAS einen Webserver für eine Homepage 
bereitstellen können, würde ich das trennen.
Ich selbst habe mir vor einiger Zeit eine NAS von IOMEGA gekauft. Die 
hat 8TB (4x2TB). Die Platten laufen im Raid5 Verbund. Das hat sich bei 
mir bewährt. Da kann auch mal eine Platte kaputt gehen, die man dann 
einfach austauscht - ohne Datenverlust. Neben der Hauptaufgabe 
Datensicherung stellt die NAS noch ein allgemein verwendbares 
Datenvolumen im Netzwerk  bereit.
Für meinen Webserver habe ich derzeit noch einen PC mit Intel Atom CPU. 
Der Webserver selbst läuft in einer VM und in einem eigenen Netzwerk, 
welches von meinem Heimnetz getrennt ist.
In einer 2. VM läuft auf dem Rechner meine eigene Cloud, wo z.B. der 
gemeinsame Familienkalender gespeichert ist.

Bisher hat sich diese Aufteilung bewährt und läuft bereits seit vielen 
Jahren im Dauerbetrieb.

von Andreas S. (marais)


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Gerald K. schrieb:
> Die maxinale Speichergröße ist 2x 3 TB. Mich würde interessieren ob auch
> größer Festplatten benutzt werden können, oder ob bei 3 TB Schluß ist,

Ich habe den Vorgänger DS10j, und verwende dort WD Red in 4TB ohne 
Probleme.

von Gerald K. (geku)


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Andreas S. schrieb:
> Ich habe den Vorgänger DS10j, und verwende dort WD Red in 4TB ohne
> Probleme.

Danke für die Info. Wenn ich an die Speichergrenze komme werde ich es 
größere Festplatten versuchen bevor ich auf ein neueres Modell umsteige. 
Das jetzige reicht mit der Performance vollkommen  aus.

: Bearbeitet durch User
von T. T. (inception)


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Ich habe mir jetzt die QNAP TS-230 für rund 170 Euro bestellt. Danke für 
eure Beiträge.

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