Suche Zahnriemen 3,14mm

Gast #6364433
Gibt es Zahnriemen mit einer Zahnteilung von ℼ mm und einer Zahnform die 
so einigermaßen in ein normales Zahnrad (Modul 1) paßt?

In der Breite wären irgendwas mit 5 bis 8mm ok.

Es muß keine "ernsthafte" Kraft übertragen werden sondern ledighlich 
Drehschalter und Abstimmspulen und sowas verbinden.

Ein schönes Bastelwochendende wünscht A-Freak
Gast
Spaßvogel, dazu müssten Köpfe (Spitzen) der Zähne des Zahnrades ja auch 
Pi Millimeter auseinander liegen. Modul bezieht sich aber auf den 
Teilkreisdurchmesser d, nicht den Kopfdurchmesser dk, der Abstand der 
Köpfe ist also immer etwas größer als Pi Millimeter.

Ein Zahnriemen mit Pi Millimeter Teilung würde daher nur auf ein 
unendlich großes Zahnrad passen.

TL;DR Zahnriemen gehören auf Riemenräder, nicht auf Zahnräder.

https://de.wikipedia.org/wiki/Modul_(Zahnrad)
Gast
A-Freak schrieb:
> Gibt es Zahnriemen mit einer Zahnteilung von ℼ mm und einer Zahnform die
> so einigermaßen in ein normales Zahnrad (Modul 1) paßt?

Warum sollte es ?

Bloss weil Zahnrad und Zahnriemen beide von Zahn reden ?

Gibt es Adapter von Gardena auf Hydraulikschlauch.

Für Zahnriemen gibt es Zahnriemenscheiben, bei Zahnrädern ist die 
Zahnflankenform eine völlig andere, die spitzen Zähne würden sich in den 
Zahnriemen eindrücken und ihn beschädigen.
Gast
>> Gibt es Zahnriemen mit einer Zahnteilung von ℼ mm und einer Zahnform die
>> so einigermaßen in ein normales Zahnrad (Modul 1) paßt?

>Warum sollte es ?

>Bloss weil Zahnrad und Zahnriemen beide von Zahn reden ?

Bei Conrad gab es vor 30 Jahren Ketten für Zahnräder Modul M1.
Gibt's vielleicht immer noch.
Gast
was schrieb:
> Spaßvogel, dazu müssten Köpfe (Spitzen) der Zähne des Zahnrades ja auch
> Pi Millimeter auseinander liegen. Modul bezieht sich aber auf den
> Teilkreisdurchmesser d, nicht den Kopfdurchmesser dk, der Abstand der
> Köpfe ist also immer etwas größer als Pi Millimeter.
>
> Ein Zahnriemen mit Pi Millimeter Teilung würde daher nur auf ein
> unendlich großes Zahnrad passen.
>
> TL;DR Zahnriemen gehören auf Riemenräder, nicht auf Zahnräder.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Modul_(Zahnrad)

Korrektur/Ergänzung dazu:

Da der Riemen ja um das Zahnrad geschlungen wird, wird die effektive 
Riementeilung sogar noch kleiner.

Die effektive Riementeilung ist also kleiner als Pi mm, der 
Zahnkopfabstand größer als Pi mm, je kleiner das Zahnrad, desto größer 
die Diskrepanz.
Gast
Das mit den Zahnriemen wäre ja nur das halbe Problem.

Aber wie bekommt man den (meist Kunststoff) auf die richtige Länge. Ich 
brauche nämlich für einige Geräte neue Keilriemen.
Gast
Schlaumaier schrieb:
> Das mit den Zahnriemen wäre ja nur das halbe Problem.
>
> Aber wie bekommt man den (meist Kunststoff) auf die richtige Länge. Ich
> brauche nämlich für einige Geräte neue Keilriemen.

Keilriemen und Zahnriemen sind ja noch mal unterschiedliche Dinge. 
Sinnvollerweise kauft man in passender Größe. Und ja, man bekommt auch 
eigentlich alles, was man braucht, im passender Größe.

Wenn ein Riemen nicht ständig umläuft, also z.B. beim Drucker, dann kann 
man Meterware kaufen, kürzen und kleben, klemmen, verschweißen usw. usf. 
So mache ich das alle paar Jahre für unsere LFPs/Plotter. Da lohnt es 
sich, Meterware zu kaufen und die an einer Stelle, die nicht eine Rolle 
umläuft, zusammenzutackern.

MfG
Gast
Naja, eins der Hauptteile die Defekt sind, ist ein 
Video-Kassetten-Spulgerät. Bitte keine Kommentare wegen alter Technik, 
ich spule die Kassetten immer 1 x vor + Zurück bevor ich die 
digitalisiere.

Aber wenn kleben so einfach geht, werde ich mir mal Meterware bestellen.
Gast
Schlaumaier schrieb:
> Naja, eins der Hauptteile die Defekt sind, ist ein
> Video-Kassetten-Spulgerät. Bitte keine Kommentare wegen alter Technik,

Für solche Geräte gibt's doch eigentlich alle Riemen zu kaufen.

> Aber wenn kleben so einfach geht, werde ich mir mal Meterware bestellen.

Mit welcher Methode man die zusammenfügt, hängt vom Material ab. Auf's 
Geratewohl hin kaufen wird schief gehen.
Gast
Schlaumaier schrieb:
> Aber wenn kleben so einfach geht

Profis kleben nicht Enden stumpf aneinander, sondern schneiden die zu 
verbindenden Enden (sehr) schräg an, das ergibt viel mehr 
Klebe/Schweissfläche und verteilt die Belastung. Früher mal konnte man 
sich Zahnriemen so bei Gummi Reiff, Fähnle oder ähnlichen Firmen 
konfektionieren lassen.

Teilungen mit irrationalen Zahlen hatten die aber auch nicht, eher 2,5 
oder 5 mm.

Georg
Gast
Danke, ich wußte gar nicht daß es auch solche leichten Miniaturketten 
gibt.

Ich hab mal welche bestellt und bin neugierig wie gut das mit denen 
geht.

Schönen Sonntag wünscht a-Freak
Gast
georg schrieb:
> Profis kleben nicht Enden stumpf aneinander, sondern schneiden die zu
> verbindenden Enden (sehr) schräg an, das ergibt viel mehr
> Klebe/Schweissfläche und verteilt die Belastung.

Eine ordentliche Klebung/Schweißung ist genauso fest wie das 
Grundmaterial.

Der Grund für das Anschrägen ist ein anderer: So sind an jeder Stelle 
des Riemens nämlich ein Großteil der Zugträger (Glasfaser, Kohlefaser 
oder Stahldraht) ununterbrochen.
Würde man die Enden stumpf verbinden, würden sich an dieser Stelle bei 
Zugbelastung die Zugträger aus dem Mantel zurückziehen und der 
Zahnriemen wäre reif für die Tonne.
Gast
M.M.M schrieb:
> Für solche Geräte gibt's doch eigentlich alle Riemen zu kaufen.

Scherzkeks. Ich habe 2 Wochen bei ebay gesucht überhaupt ein Gerät zu 
finden.

Und bevor einer Fragt. Die Teile sind fast unverwüstlich. Was ich von 
einen Videorecorder aktuell nicht mehr sagen kann. Da habe ich schon den 
4 (billig gebraucht gekauft) geschrottet.  Ich habe aus alten Zeiten 
noch jede Menge Videofilme die ich digitalisieren will. Und solange das 
nicht passiert mache ich mir 1 x im Jahr die Arbeit und spule jede 
Kassette um. Das erhöht die Haltbarkeit.

Was das kleben angeht. Schräg anschneiden mache ich eh fast immer wenn 
möglich. Genau aus genannten Grund mehr Klebefläche und eine verteilte 
Belastung.
Irgendwo hab' ich mal aufgeschnappt, dass im Bundesarchiv die 
Magnetbänder auch regelmäßig umgespult werden, damit die Magnetisierung 
der benachbarten Bandlagen sich nicht gegenseitig beeinflusst. Ob das 
wirklich stimmt, weiß ich auch nicht - aber so völlig unplausibel 
klingt's nicht.

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