Gast
#6364471
Hallo zusammen, seit einiger Zeit haben wir in unserem Haus einen neuen Kachelofen mit digitaler Steuerung über ein Webinterface. Dazu spannt das Steuergerät ein eigenes WLAN auf. Man kann das Steuergerät auch in ein bestehendes WLAN einbuchen, die Ofensteuerung spannt aber weiter ihr eigenes WLAN auf. Das WLAN-Passwort kann nicht geändert werden und lässt sich sehr einfach erraten. Seither haben wir also eines dieser berühmt-berichtigten Internet of Crap Geräte im Netzwerk... Unschön. Also habe ich mir überlegt die Ofensteuerung zusammen mit einem kleinen USB-WLAN-Dongle in einen faradayschen Käfig zu stecken, wodurch sich - so zumindest meine Überlegung - die Ofensteuerung über den USB-WLAN-Dongle ins lokale Netzwerk einwählen kann und gleichzeitig das unsichere WLAN der Ofensteuerung nach außen abgeschirmt wird. Problem ist: Es funktioniert einfach nicht. Das WLAN funkt fröhlich und ziemlich kräftig aus dem faradayschen Käfig heraus, der abschirmende Effekt ist nahe Null. Ich habe quasi Null Know-how im Funkbereich, entsprechend bin ich mir nicht mal sicher ob das was ich mir da ausgedacht habe überhaupt funktionieren kann... Das kann also auch totaler Unsinn sein - und der Tatsache geschuldet, dass es nicht funktioniert, würde ich fast vermuten, dass das totaler Unsinn ist. Konkret habe ich zwei Sachen versucht: 1. Das Steuergerät in eine große Abzweigdose aus Plastik gepackt und mit Alufolie innen und außen verkleidet. Mit einem Multimeter habe ich verifiziert, dass das Material wirklich leitet. Auch eine Erdung der Box hat keinen Effekt. 2. Das Steuergerät in eine dieser schönen alten Keksdose aus Blech gesteckt und Deckel drauf. Auch da hatte die Keksdose (vermutlich ebenfalls Aluminium) quasi keinen Effekt. Habt ihr Rat? Wie kann ich das oben erläuterte erreichen? Vielen Dank schon mal! Grüße, Rudi