Gibt es einen Bedarf für Layout Kurse/Webinare?

(Firma: Angestellter/Freelancer) #6364570
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Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken verschiedenste Kurse/Webinare/Workshops zum 
Thema PCB Design und alles drumherum anzubieten.
Denkt ihr da gibt es einen Bedarf bzw. habt ihr persönlich einen Bedarf 
daran?
Ich würde mich von der Konkurrenz dadurch abheben, dass die Preise 
gering sind und für Studenten/Hobbisten sehr preiswert (<100€). Der 
Mehrwert gegenüber Youtube Tutorials wären Nachbesprechungen von 
Hausaufgaben und weitere Hilfsangebote.
Zudem würde ich viel Leidenschaft mitbringen die mir bei vielen Kursen 
bisher fehlte.

Folgende Thematiken kommen mir da in den Sinn:
- PCB Design für Beginner (Grundlagen, KiCad, Hausaufgabe eigenes Layout 
mit Nachbesprechung)
- High Speed Design (Impedanzen, Multilayer, etc.)
- Design for Manufacturing/Design for Testability/Design To Cost
- und vieles vieles mehr ... Ideen habe ich genug ;-)

Die größte Schwierigkeit wäre wohl Kunden zu gewinnen und sich einen ruf 
aufzubauen.

Was denkt ihr?
Gast #6364592
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D. C. schrieb:
> Die größte Schwierigkeit wäre wohl Kunden zu gewinnen und sich einen ruf
> aufzubauen.
Einen Ruf gewinnst Du z.B. durch professionelle Videos.
Kunden ist vorher schwer. Ich denke, wenn ich das machen wollte (und gut 
bin), würde ich mich an die bekannten Dienstleister für Schulungen 
wenden und mich anbieten.

Um zu üben tut es auch eine VHS oder eine Uni.
Beitrag #6364601 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Angestellter/Freelancer) #6364602
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Reinhard S. schrieb:
> Kleiner 100€ hieße ja, das du pro Person nicht wirklich mehr als 1,5h
> Zeit investierst. Das halte ich für etwas naiv.
>
> Wenn du ein gesichertes Einkommen hast dann ists vielleicht ein nettes
> Zubrot, aber davon leben?

An Preise etc. müsste ich mich natürlich rantasten, aber z.B. ein 
Webinar ist skalierbar und der meiste Aufwand wäre die Erstellung der 
Schulungsunterlagen, welche aber nur einmal erstellt werden müssten.

Davon Leben will ich auch gar nicht, es wäre nebenberuflich.
(Firma: Angestellter/Freelancer) #6364638
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Johannes S. schrieb:
> Aber KiCad... das benutzen doch die Leute die so schon zu geizig sind
> ein paar Euro für was Gutes auszugeben :) Duck und wech

Ja. Aber ein gutes Tool für den Anfang.
Der FED benutzt z.B. pulsonix (das kostet und bietet wenig). Da lernt 
man ein Tool was die Mehrzahl nie danach verwenden wird. Mit KiCad 
kannst du dann sogar zu Hause weitermachen.
https://www.fed.de/aus-und-weiterbildung/zertifizierter-elektronik-designer/zed-level-i-grundlagenkurs-leiterplattendesign/
Gast #6364650
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D. C. schrieb:
> Ja prinzipiell gute Idee, aber hier vor Ort sehr unpassend. Vor Ort sind
> Konzerne und keine Hochschulen. Aber ich mach mich mal schlau.

*VHS = Volkshochschulen*.  Die gibt es an jeden größeren Ort / 
Kreisstadt.

Im Prinzip sind das Soziale Bildungs-Förderanstalten. Ein Prinzip was 
sehr viele Vorteile hat.

Die Angebote sind meist Abends in Räumen von Schulen.  Du kommst mit 
deinen 100 Euro /Person prima hin wenn du KEIN Einzelunterricht machst, 
sondern Mini-Gruppen.  10 Leute a 100 Euro = 1000 Euro . Davon gehen 
Kosten für die Nutzung der Räume hab (soll aber wenig bis gar nix sein) 
weil bei einigen Angeboten hier würden die sonst drauf zahlen. 
Lernmittel gehen eh extra.

Also leg eine KLEINE Max. Teilnehmerzahl fest.

Und wenn du 4 x 1.5 Std. + Pause anbietest, liegst du bei ca. 100 Euro 
/Std.

So würde ich das grob kalkulieren.

Dein Kundenstamm sind halt nicht die Superklugen sondern Leute die wie 
ich sind, und mal was nebenbei als Hobby lernen wollen.
Gast #6365068
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D. C. schrieb:
> PCB-Design und High-Speed-Design sind falsch!
> Richtig wäre High-Speed Design. Da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen.

Es ist als TO nicht wirklich schlimm, wenn man Rechtschreib-Defizite 
hat. Vor allem, weil es im Englischen völlig anders ist.

Wenn man aber auf die Fehler hingewiesen wird, und diese Fehler den 
Kern, die Überschrift Deines Vorhabens betrefffen, dann sollte man im 
Zweifel einmal Fragen, wie das mit den Bindestrichen so ist.
Gast #6365085
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A. S. schrieb:

> Wenn man aber auf die Fehler hingewiesen wird, und diese Fehler den
> Kern, die Überschrift Deines Vorhabens betrefffen, dann sollte man im
> Zweifel einmal Fragen, wie das mit den Bindestrichen so ist.

Wenn man aber Leute belehren will, so sollte man selbst fehlerfrei 
schreiben:

 Wenn man aber auf die Fehler hingewiesen wird und diese Fehler den
 Kern, die Überschrift Deines Vorhabens betreffen, dann sollte man im
 Zweifel einmal fragen, wie das mit den Bindestrichen so ist.
Gast #6366356
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Mohandes H. schrieb:
> Ziemlich inflationäre Setzung der Kommata ;-)
Beim Komma habe ich wirklich mehrere Sekunden überlegt, ob ich es aus 
für die Leser hier lieber weglassen sollte, weil einige da ganz einfach 
sind.

> Und '(F)fragen' ist im Gegensatz zu 'Frage' kein Substantiv.
Ja, das war der Fehler in meinem Post. So wie ich in jedem anderen Post 
auch welche habe. Das Analogon zu den fehlenden Bindestrichen wäre, wenn 
ich dieses große F rechtfertigen würde (oder das Komma rechtfertige, nur 
dass es halt richtig, mir wichtig und erlaubt ist).
Gast #6366387
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A. S. schrieb:
> Wenn man aber auf die Fehler hingewiesen wird, und diese Fehler den
> Kern, die Überschrift Deines Vorhabens betrefffen, dann sollte man im
> Zweifel einmal Fragen, wie das mit den Bindestrichen so ist.
Genau das ist der Punkt.

Normalerweise weis ich nicht auf Rechtschreibfehler hin, da Offtopic. 
Aber der TE hat die Kompositionen systematisch falsch geschrieben und 
das im Titel, es ist zu befuerchten, dass er das auch in seinen 
Ausschreibungen so machen wird und damit ist mein Hinweis nicht mehr 
Offtopic.

Man kann das andererseits auch absichtlich falsch schreiben, halt der 
Zielgruppe entsprechend.

Bei Backstein und Mohandes ist es dagegen reines Offtopic und Gepoebel.
Gast #6381218
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Johannes S. schrieb:
> Beim Spiegeln der Buchsenleiste auf die Unterseite nicht beachtet das
> Pin 1 von links nach rechts wandert :(((

Hilfsweise Adapter bauen und den Fehler bei der nächsten
Revision beheben. Den Fehler machst du dann (hoffentlich)
nie wieder;)

D. C. schrieb:
> Die größte Schwierigkeit wäre wohl Kunden zu gewinnen und sich einen ruf
> aufzubauen.

Als Alleinunterhalter? Eher nicht.
Eine Lösung wäre ein Netzwerk zu (Hoch-)Schulen und Bildungsträgern
zu knüpfen, die in angewandter Elektronik ausbilden. Die können dann
schon eher was mit dir anfangen. Muss ja nicht gleich ein Lehrstuhl 
sein.
;)
#6381259
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Bedarf: Wenn man was sinnvolles lernt in jedem Fall. Anmelden würde ich 
mich zb bei Themen wie:

-E-Bike Leistungselektronik inkl uC, Treiber und co.
-Schaltnetzteilen
-Funkmodulen
-Audioverstärkern
-Regelung in Richtung Sinuskommutierung zb Quadrokopter
-Oszi auf Basis Cortex M

Da sollte neben dem Layout auch zu den oben genannten Themen Know-How 
bei sein.

Dann generell interessant: 2/4 Lagen, Kontaktadressen für 
Bestückungsdruck usw.

Also im besten Fall: Thema theoretisch/simulativ behandeln, darauf 
aufbauend Schematik und Layout, begleitend bis zur Inbetriebnahme und 
Programmierung.

Dafür zahlt man dann gerne 500€+!
#6381476
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Maxe schrieb:
> Eine falsch geschriebene Ueberschrift wuerde mich abschrecken.
>
>> High Speed Design
> High-Speed-Design

Der Duden kennt kein "High-Speed". Wenn schon Klugscheißen, dann 
richtig.

Folgende Varianten sind meines Wissens korrektes Deutsch, Nummer 2 wohl 
die eleganteste Lösung:
- Highspeeddesign
- Highspeed-Design
- High Speeddesign
- High Speed-Design

Pardon, die Varianten mit Bindestrichen sind auch korrekt :)
- High-Speed-Design
Sieht aber deutlich schlechter als Nummer 2 oben aus.
#6381565
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PCB Designer schrieb:
> Gibt bestimmt Interesse. Ich überlege z.B ob ich mir den Kurs zum
> Highspeed design gönne. Kosten 200€

Einige Tage warten, dann kostet es wieder 10..20€ (wie jetzt gerade – 
aber „nur für kurze Zeit, und einmalige Chance“ – bis zur nächsten 
einmaligen Chance ’ne Woche später). Ist bei Udemy so, ich frage mich 
wirklich, ob es Leute gibt, die zu den Zeitpunkten zuschlagen, an denen 
dreistellige Preise dranstehen.

Wenn jemand dort seinen Kurs anbieten will, sollte er sich die 
Bedingungen wirklich gut durchlesen und entscheiden, ob er das zu diesen 
machen will, btw.
Gast #6381568
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D. C. schrieb:
> ich spiele mit dem Gedanken verschiedenste Kurse/Webinare/Workshops zum
> Thema PCB Design und alles drumherum anzubieten.

Welche Referenzen kannst du denn vorweisen?
Ich musste nämlich die Erfahrung machen, dass immer häufiger (besonders 
auf Udemy) Kurse für teuer Geld angeboten werden die von Leuten gehalten 
werden die, sagen wir mal, extrem unterqualifiziert sind. Etwa so als 
würde ein Klempner einen Kurz über Gehirnchirurgie geben...
Gast #6381928
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Karsten B. schrieb:
> Der Duden kennt kein "High-Speed". Wenn schon Klugscheißen, dann
> richtig.

Warum sollte der Duden Komposita listen? Das es OK ist, hast Du ja schon 
herausgefunden.

Karsten B. schrieb:
> Folgende Varianten sind meines Wissens korrektes Deutsch [...]
> [...]
> - High Speeddesign
> - High Speed-Design

Vielleicht lassen sich Sätze damit konstruieren. Aber kaum etwas, das 
mit High-Speed-Design (in welcher Schreibweise auch immer) zu tun hat.

Deutsch ist halt die Sprache der 
Donau­dampfschifffahrts­elektrizitäten­hauptbetriebswerk­bauunterbeamten 
­gesellschaft,  auch in Österreich
Gast #6381946
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D. C. schrieb:
> Was denkt ihr?

1. Eine Marktuntersuchung machen
2. Dann Bedarfsanalyse
3. Preispotential
4. Konkurrenzanalyse
4. ggf. ein Testseminar geben.

Zu 1.
[ ] Es gibt so gut wie keine Anbieter und wenn sind diese ausgelastet
.
.
[ ] Auf dem Gebiet tummeln sich jede Menge Anbieter und nur wenige 
Nutzer


Zu 2.
[ ] Jede Menge pot. Nutzer warten auf ein Angebot dieser Art
.
.
[ ] Nur sehr wenige Menschen nutzen diese Dinge und wollen bezahlte 
Hilfe.

Zu 3.
[ ] Ein Kundenkreis aus Ölscheichs und sonst. Millionären. Havard und 
Oxford sind Standard
.
.
[ ] Es handelt sich um Studenten aus der Bafög Welt die froh sind sich 
einmal in der Woche Bier leisten zu können. Der Keller der TU Ilmenau 
ist Haupteinzugsgebiet

Kann beliebig ergänzt werden.

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