Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen
Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben? So als grobe Metrik. Was wäre denn
realistisch nach 5 Jahren Beruf. Mir ist klar, dass manche nur code
schreiben damit es mehr Zeilen werden.
Aber wenn man sich wo bewirbt und ein bestimmtes Code-Projekt reparieren
soll, dann wäre es schon interessant, wie groß das Programm des
Arbeitgebers ist.
Wenn man sich bei Firmen bewirbt, die diese Metrik nutzlos finden, ist
die Angabe überflüssig, und bei den anderen Firmen will man ohnehin
nicht arbeiten.
Guido L. schrieb:> Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen> Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben? So als grobe Metrik. Was wäre denn> realistisch nach 5 Jahren Beruf.
Absovent: 100 LoC/h Ausfallrate,MTBF ca.einer auf 1 … 10**3 h
Berufserfahrener: 10 Loc/h Ausfallrate,MTBF ca.einer auf 10**3 …
10**6h
Vollprofi: 1 LoC/h Ausfallrate,MTBF ca.einer auf 10**6 …
10**9h
Masse und Klasse ist halt zweierlei, Ausfallraten orientiert an SIL
(Sicherheits-Integritäts-Level)
https://gi.de/fileadmin/RG/Muenchen/Folien/2013/13-02-04.pdf
Guido L. schrieb:> Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen> Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben?
Genauso sinnvoll wie die Angabe deiner Blutgruppe.
Wie kommt man nur auf solch eine abstruse Idee, und eröffnet auch noch
einen Thread?
Ja .. und dann kommen noch Konzeptfehler hinzu wodurch man in einem
spaeteren Zeitpunkt des Projektes 100'000++ Zeilen in die Tonne werfen
muss ...
Genauso in die Tonne mit den SLOCs
Guido L. schrieb:> Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen> Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben?
Ich würde dazu noch mit meinen Rekorden bei der zyklomatischen
Komplexität prahlen...
Guido L. schrieb:> Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen> Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben?
Als was willst Du dich denn bewerben? In welcher Tretmühle?
Ein guter SW-ing der zu einem bestehenden Projekt hinzustösst, kann
Fehler reduzieren, Robustheit & Wartbarkeit erhöhen in dem er LOCs
mittels Code Refactoring reduziert.
Welche LOCs willst Du nennen? Die von dir geschriebenen? Die von dir
gelöschten?
Jene welche durch test coverage abgedeckt sind?
Die Anzahl Codezeilen, sind insofern nutzlos, wie sie nicht austauschbar
sind. 10000 Zeilen Datanbankmanipulationen sind nicht aequivalent zu
10000 Zeilen Echtzeit. Auf die andere Seite auch nicht.
Wühlhase schrieb:> a = condition ? 7 : 23;
Toll, weniger lesbar, schlechter erweiter-/wartbar und enthält immernoch
zwei kommentarlos aus der Luft gegriffene Konstanten.
Guido L. schrieb:> Was wäre denn> realistisch nach 5 Jahren Beruf.
1.000 am Tag mal 220 AT pro Jahr * 5 = 1.100.000 Mio LOC.
(2 LOC pro Minute sind ja wohl realistisch - oder ?).
Trollig.
Guido L. schrieb:> Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen> Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben?
Falls du dich als Sekretär(in) oder Stenograf bewirbst,
mach das.
Aber als Entwickler sieht die Sache anders aus...
"lines of code" sagen gar nichts aus und sind nur Mittel zum Zweck.
Wenn ich meine 8h am Tag betrachte, dann verbringe ich mehr Zeit mit
nachdenken um ein Problem geschickt zu lösen.
Die Lösung wird dann eben "runtergetippt".
Erst nachdenken, dann Code schreiben, ersparrt meist eine menge Arbeit
die du sonst 2x machst...aber hey, dann hast halt mehr ""lines of code"
kopfschüttel
Im Grunde geht es ja darum den eigenen Erfahrungsschatz beim Entwickeln
von Software zu bewerben. Das würde ich aber eher nicht mit einer aus
der Nase gezogenen LOC-Angabe machen. Lines of Code sind eine Metrik um
grob Aufwände/Kosten abzuschätzen (je nach Projekttyp) und nicht um die
eigene Erfahrung zu messen.
In eine Zeile sicherheitsrelevanten Codes fließt deutlich mehr Aufwand
(Spezifikation, statische Analyse, Unit-Tests, Integrationstests,
Reviews, Code Inspections, Release- und Build-Prozesse, ...) als in eine
Zeile Code irgendeines Bastelprojekts.
Ich würde die eigene Erfahrung auf jeden Fall "handlicher" als mit einer
LOC-Zahl bewerben.
P. S. schrieb:> Lines of Code sind eine Metrik um> grob Aufwände/Kosten abzuschätzen (je nach Projekttyp) und nicht um die> eigene Erfahrung zu messen.
Genau!
Das ist etwas was eher Projektleiter wissen müssen. Wenn ein
Entwicklerkanditat ungefragt eigene LoC ins Spiel bringt, ist das ein
Indiz, das er das Thema (Eignung als Softwareentwickler9 wechseln
möchte.
Dann besser mit offen Karten spielen und im Lebenslauf links zu
selbstgeschrieben Code setzen. Das zeugt von echtem Selbstbewusstsein
durch Erfahrung. Und auch ein Stück weit Kritikfähigkeit, denn mit der
'Veröffentlichung' riskiert der Kandidat einen prophylaktischen Rüffel
wegen
'schludrigen Code' vor seinem ersten Arbeitstag. Der Rüffel ist zwar
unberechtigt, kann aber aufzeigen wie der Bewerber auf Kritik an seiner
Arbeit vorbereitet ist.
'tschuldige mal.. aber n LOC counter ist so sinnvoll
wie ein "gesamtumdrehungen des Motors" Zähler im Auto
also nur "so mittel"
Ich kenn leute die hauen auch weit mehr als hundert zeilen in der Stunde
raus,
(45% davon sind aber entweder schlicht falsch, oder nutzlos)
weiss der counter das? neee
nen Kilometerzähler (wie beim Auto halt) machte mir da schon mehr sinn
(pLOC 800/d [productive lines of code per day])
und auch das - wie oben angemerkt - kann auch nur ein sehr grober
Anhaltspunkt sein.
Nene ernsthaft, sie stören in der Bewerbung manchmal den Gesamteindruck,
nutzen aber nie wirklich.
Es gibt Angeber die sich da gerne was dreistelliges hinschreiben,
und sich für Überperformer halten.. aber wie oben angemerkt.
sieht man sich dann das Ergebniss mal genau an, merkt man schnell, dass
da nahezu die Hälfte ganz grosser Mist von ist.
Taugen also nix solch selbsternannte Helden.
Dann gibt's welche die Schreiben da Zahlen hin wo man sich fragt, ob die
während der Arbeit noch nebenbei Kartenspielen,
und wundert sich später wie die die relativ komplexe Aufgabe
in 6 Zeilen lesbaren, sauberen und performanten Code untergebracht
haben.
Das sind die eigentlichen Überperformer!
Ich bin im Grunde also für's weglassen der Information,
im Zweifel ist sie dir abträglich.
Hohe Zahl (der Typ hält dich für einen Angeber der nix kann [weil das
die übliche Gruppe ist leider])
niedrige Zahl (der Typ hält dich für faul [weil auch das die üblichere
Gruppe ist])
die goldene Mitte (der Typ hält dich für einen Lügner [weil der Wert in
sein Bild passt])
und wenn eine andere Bewerbung [ohne LOC] auch nur minimal besser ist
als Deine,
dann bist Du eben nur zweiter Sieger.
'sid
sid schrieb:> LOC counter ist so sinnvoll> wie ein "gesamtumdrehungen des Motors" Zähler im Auto> also nur "so mittel"
Dünnes Eis: bei Traktoren ersetzt genau das (als Betriebsstunden-Zähler)
den Kilometerzähler.
Guido L. schrieb:> Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen> Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben? So als grobe Metrik.
Ja,
die
LOC
in
einem
Lebens-
lauf
sind
eine
extrem
wichtige
Metrik.
leo
Wühlhase schrieb:> Vielleicht sollter auch noch Anzahl der Builds einfügen...
Und als Metrik für Arbeitseffizienz die Ratio:
MB_downloaded_from_stackoverflow.com / MB_downloaded_from_youp0rn.com
sollte deutlich über 1.0 liegen.
A. S. schrieb:> Dünnes Eis: bei Traktoren ersetzt genau das (als Betriebsstunden-Zähler)> den Kilometerzähler.
nene, der Betriebsstunden Zähler ist eben das.. ein Stundenzähler
100 stunden Leerlauf sind nicht 100 stunden Vollast. (drei l sehen zuuu
blöd aus)
wie gesagt nur "so mittel" sinnvoll
im Grunde ist bei einem Countdownsystem (der traktor motor macht in
seinem Leben 200mio umdrehungen bevor er bei guter Wartung überholt
werden muss oder sowas)
der Gesamtumdrehungszähler sogar fast sinnvoller.. nur eben ist
Programmierarbeit kein Countdown.
Ein Stundenzähler Umdrehungszähler erfasst den Wartunszustand nicht
etc...
es ist im Grunde bestenfalls ein Anhaltspunkt.
[Ich kann Dir nen neuen Traktormotor innerhalb von vier Betriebsstunden
so verschleissen wie Du Deinen in 500Stunden nicht ruinierst ... ohne Öl
;)]
der Kilometerzähler erfasst auch Sekundärsysteme (Getriebe, Radlager
etc..)
und gibt so bessere Anhaltspunkte im PKW; aber wir schweifen ab.
LOC ist Stuss; bestefalls gibt es auskunft über etwaige Anschläge pro
Minute und nichteinmal das zuverlässig.
Angeber bestehen drauf (sind aber meist diejenigen die als Programmierer
nicht taugen)
insofern...
'sid
sid schrieb:> Zähler ist eben das.. ein Stundenzähler> 100 stunden Leerlauf sind nicht 100 stunden Vollast. (drei l sehen zuuu> blöd aus)> wie gesagt nur "so mittel" sinnvoll
Was meinst Du damit? Zählt der Betriebsstundenzähler beim Traktor nun
Umdrehungen oder etwas anderes?
Die Mindestanzahl von LOC per day und das Verhältnis zu gelösten
Aufgaben oder implementierten Algorithmen wäre viel sinnvoller.
Wobei sowas wie #include, else{, return 0, int temp, etc. nicht in die
Wertung mitaufgenommen werden sollten. Erst recht nicht irgendelche
"Platzhalter".
Du kannst >100 Zeichen pro Minute tippen und schaffst nur 50 LOC pro
Stunde? Raus.
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen sie doch in den LL
zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und die
Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.
Guido L. schrieb:> Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen sie doch in> den LL zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und> die Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.
Mach das, ein Konkurrent weniger bei Bewerbungen.
Guido L. schrieb:> Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen sie doch in> den LL zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und> die Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.
Du machst dich damit komplett lächerlich, aber mach du nur.
Guido L. schrieb:> Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen sie doch in> den LL> zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und die> Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.
Peinlich des Todes.
Guido L. schrieb:> Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen sie doch in den LL
Das nennt man' CV', nicht 'LL', sonst gibbets 'lol' .
> zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und die> Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.
Komplexität interessiert bei Bewerbern wenig, das Thema und tools muss
auf die Branche passen. Es spielt also keine Rolle wenn Du Dich als
Web-UI programmer bewirbst und du anhand der github logs mit der
Erfindung des Heartbleed-Bug prahlst.
Wenn da der potentielle Fachverantwortlich akademische Kennzahlen in
Amnchreiben etc. entdeckt (falls er das überhaupt liest), denkt er sich,
das Bursche mal lieber auf der Akademie bleiben soll, wenn er keine
branchenrelevante Praxiserfahrung hat.
Motzkopp schrieb:> Guido L. schrieb:> Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen sie doch in den LL> zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und die> Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.>> Mach das, ein Konkurrent weniger bei Bewerbungen.
Du bist konkurrenzlos weil unterirdisch. Musst dich wohl alle 6 Monate
neu bewerben.
Guido L. schrieb:> Nach reiflicher Überlegung> habe ich mich entschlossen sie doch in den LL> zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und die> Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.
Ich würde noch das Hintergrundbild deines Desktops mit in die Bewerbung
packen, das ist genauso aussagekräftig und wichtig wie die LOC.
Hat man dich als Kind zu heiss gebadet oder bist du mal vom Wickeltisch
gefallen?
was schrieb:> Wühlhase schrieb:>> a = condition ? 7 : 23;>> Toll, weniger lesbar, schlechter erweiter-/wartbar und enthält immernoch> zwei kommentarlos aus der Luft gegriffene Konstanten.
Haha! Du hast es voll getroffen! Und hast dafür dennoch Minuspunkte
bekommen.
Die Minuspunkte kommen genau von den Leuten die absolut keine Ahnung
haben. Das sind die Leute die weder leserlichen Code schreiben können
noch jemals irgend ein Programm >> 10 kLOC zusammenbekommen haben.
Ja, die Metrik ist zur Leistungsbewertung ungeeignet. Aber man kann die
Komplexität eines Programmes abschätzen.
Nick M. schrieb:> was schrieb:>> Wühlhase schrieb:>>> a = condition ? 7 : 23;>>>> Toll, weniger lesbar, schlechter erweiter-/wartbar und enthält immernoch>> zwei kommentarlos aus der Luft gegriffene Konstanten.>> Haha! Du hast es voll getroffen! Und hast dafür dennoch Minuspunkte> bekommen.> Die Minuspunkte kommen genau von den Leuten die absolut keine Ahnung> haben. Das sind die Leute die weder leserlichen Code schreiben können> noch jemals irgend ein Programm >> 10 kLOC zusammenbekommen haben.>> Ja, die Metrik ist zur Leistungsbewertung ungeeignet. Aber man kann die> Komplexität eines Programmes abschätzen.
Nein, die Minuspunkte kommen von Leuten die Wissen was
"const-correctness" heißt.
Vincent H. schrieb:> Nein, die Minuspunkte kommen von Leuten die Wissen was> "const-correctness" heißt.int const a = condition ? 7 : 23;
Dann erklär doch mal den Zusammenhang, du Profi
was schrieb:> Vincent H. schrieb:>> Nein, die Minuspunkte kommen von Leuten die Wissen was>> "const-correctness" heißt.int const a = condition ? 7 : 23;>> Dann erklär doch mal den Zusammenhang, du Profi
Steht doch eh da?
Im if-Fall kann a nicht const sein, bei Verwendung des ternary operators
schon.
Vincent H. schrieb:> Im if-Fall kann a nicht const sein, bei Verwendung des ternary operators> schon.
Dass es keine Anwendungsfälle für den ternary operator gibt hat keiner
behauptet.
Aber gut, die Ausgangssituation verdrehen, damit die Antwort eines
anderen nicht mehr stimmt, wenns dich glücklich macht...
Keine Ahnung was ich da verdreht hab?
Die beiden Code-Schnipsel waren absolut ident mit Ausnahme der Nutzung
eines if vs. ternary. Du bewertest das Schnipsel mit ternary schlechter
als jenes ohne, was objektiv gesehn allerdings nicht ist.
Nick M. schrieb:> Vincent H. schrieb:> Keine Ahnung was ich da verdreht hab?>> Du hast das "const" eingeführt.
Das war ein gutes Argument, es spricht sowie sehr viel für den ternären
Operator im vorgegebenen Beispiel. Er ist kürzer, leichter erfassbar und
damit verständlicher als ein umständliches if-else Konstrukt.
Senf D. schrieb:> Nick M. schrieb:> Vincent H. schrieb:> Keine Ahnung was ich da verdreht hab?> Du hast das "const" eingeführt.>> Das war ein gutes Argument, es spricht sowie sehr viel für den ternären> Operator im vorgegebenen Beispiel. Er ist kürzer, leichter erfassbar und> damit verständlicher als ein umständliches if-else Konstrukt.
Nur, dass man keinen Breakpoint auf eines der beiden Möglichkeiten
setzen kann.
Bedenklicher finde ich, wieviele Leute diesen Thread anscheinend ernst
nehmen...schon so viele Postings und noch niemand hat "Verbrennt den
Troll" gerufen.
Wühlhase schrieb:> Verbrennt den> Troll" gerufen.
Wir sollten erst mal harmlos beginnen und dem Troll jegliche Geräte zum
Trollen (z.B.: Recher, Tablet,...) verbieten.
SCNR
Senf D. schrieb:> Guido L. schrieb:>> Ich habe mein ausgangspost schon ernst gemeint.>> Das glaubt dir doch kein Mensch.
Also ich find einzig die '5 Jahren Berufserfahrung' in diesem
Zusammenhang seltsam.
Ohne Erfahrung, also als Student fand ich es persönlich auch schwer
besondere 'Eigenschaften' aufzuzählen oder andere Punkte damit die
Bewerbung nicht schon nach einer halben A4 Seite in Leertext mündete.
Hat man in den Beruf reingeschnuppert, weiß man, das u.U. kleine skripte
zählen, bei deren Erstellungen man ständig im Handbuch nachschaut. Aber
falls die eben helfen schneller und gründlicher zu testen ist das alle
Mühe Wert.
Schau mal in die Brochure "Weniger schlecht programmieren". Die ist voll
mit solchen eher einfachen Tipps. Auch Hinweise, das es nicht nur
wichtig ist, wie man mit der Syntax umgeht sondern wie man den Kollegen
Änderungen erleichtert.
ISBN: 978-3-89721-567-2
Affenhauswärter schrieb im Beitrag #6375341:
> Macht doch endlich diesen behinderten Trollthread dicht. Das> saudumme> Gequatsche ist ja nicht auszuhalten. Ist das hier der Behindertentreff> oder die Spielwiese von gelangweilten Schülern/Studenten zur Ferienzeit?>> Löscht doch mal konsequenter diese Spastipostings, das Forum ist die> reinste Müllhalde.
Ich glaub du bist eher Affenhaus Insasse.
Affenhauswärter schrieb im Beitrag #6375341:
> Macht doch endlich diesen behinderten Trollthread dicht. Das saudumme> Gequatsche ist ja nicht auszuhalten. Ist das hier der Behindertentreff> oder die Spielwiese von gelangweilten Schülern/Studenten zur Ferienzeit?>
Nicht nur, hier gibt es bestimmt auch Neger, Tucken, Transen, Zigeuner,
Fidschis, Weiber, Schlitzaugen, Lesben, Teppichflieger und sonstige
Beschnittene. Und Linke, also solche, die keine Afder sind.
Habe ich jemand vergessen?
> Löscht doch mal konsequenter diese Spastipostings, das Forum ist die> reinste Müllhalde.
Dann solltest gerade Du Dich hier wohlfühlen.
Oder fehlen Dir Psychopostings?
und nu kann man schön hochscrollen,
und sieht genau wer die Trolle in diesem Thread sind.
Guido L. schrieb:> Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen sie doch in den LL> zu übernehmen aber bezogen auf die Komplexität der Projekte und die> Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen.
"Reif" kann die Überlegung noch nicht sein...
ich verstehe Du hast da ne "Zahl" auf die Du Stolz bist,
und die gerne kommunizieren wolltest;
aber das ist exakt dieselbe Vorraussetzung für nen
Schwanzlängenvergleich.
Also selbst im allerbesten Fall
(man spricht die unumstössliche Wahrheit und gewinnt den Vergleich)
ist das immernoch "bad practice" ;)
Versuch mal eine Bewerbung mit, vllt zwei;
nimm aber Firmen bei denen der Einstieg für Dich eher zweite Wahl wäre,
denn Du lädst Dich damit eher aus als ein.
Falls ich mich irre und Du bekommst eine Einladung,
kannst Du immernoch deine "erste Wahl"-Arbeitgeber mit der Nummer
zumüllen,
trotz dringenden Abratens der hier Anwesenden.
'sid
Guido L. schrieb:> Ist es eurer meinung nach sinnvoll seines lines of code in einen> Lebenslauf/Bewerbung zu schreiben? So als grobe Metrik.
Kommt drauf an - wenn du dich als Sekretärin bewirbst, ist die Angabe
der Anschläge pro Zeiteinheit, die du schaffst, äußerst sinnvoll und
gern gesehen.
Guido L. schrieb:> und die Gitlab Metriken gleich mit zu übernehmen
Jupp - gute Entwickler erkennt man schließlich nicht nur daran, wie
viele Tasten sie am Tag drücken können, sondern auch, wie oft sie
einchecken.
Merke: Mittelmäßige Entwickler checken rund einmal am Tag ein; wahre
Experten jedoch mindestens drei Mal!
Und wenn du richtig auf den Kothaufen hauen willst, nennst du am besten
noch die Anzahl der Bugs, die du gefixt hast - je mehr Bugs, desto
besser! Wir laden z. B. überhaupt keine Leute zum Interview ein, die
nicht mindestens zwei gefixte Bugs pro Arbeitstag vorweisen können.
Tüten-Herbert schrieb:> Kommt drauf an - wenn du dich als Sekretärin bewirbst, ist die Angabe> der Anschläge pro Zeiteinheit, die du schaffst, äußerst sinnvoll und> gern gesehen.
Genau das habe ich vor Jahrzehnten in einem Stellengesuch einer RAin
gesehen.
Percy N. schrieb:> Tüten-Herbert schrieb:>> Kommt drauf an - wenn du dich als Sekretärin bewirbst, ist die Angabe>> der Anschläge pro Zeiteinheit, die du schaffst, äußerst sinnvoll und>> gern gesehen.>> Genau das habe ich vor Jahrzehnten in einem Stellengesuch einer RAin> gesehen.
Können Sie Steno?
Dieses "Lines of Code" ist bar jeder Aussagekraft.
Wenn du punkten willst, könntest du z.B.: ein eigenes Githup Repository
nennen in dem du ein komplexes Problem sauber und ordentlich gelöst
hast.
ganz Abseits von dem Herumgetrolle hier ;)
Anselm schrieb:> Wenn du punkten willst, könntest du z.B.: ein eigenes Githup Repository> nennen in dem du ein komplexes Problem sauber und ordentlich gelöst> hast.
Was bringt das, wenn die Praktikantin in der Personalabteilung, die
deine Bewerbung bearbeitet, nicht einmal die leiseste Ahnung hat, was
GitHub überhaupt ist (geschweige denn "Githup", wie du schreibst ?).
Github ist auch nur begrenzt empfehlenswert. Damit zeigt man, dass man
auch gerne mal kostenlos arbeitet und sein Wissen verschenkt. Die
interessanten Programme und Scripts gibts bei mir nur gegen Bezahlung.
Weich W. schrieb:> Damit zeigt man, dass man> auch gerne mal kostenlos arbeitet und sein Wissen verschenkt.
Wissen ist die einzige Sache wovon es mehr wird, wenn man es teilt.
nicht von mir schrieb:> Weich W. schrieb:> Wissen ist die einzige Sache wovon es mehr wird, wenn man es teilt.
Gilt das auch für Halbwissen? Oder wird es durch Teilung zum
Viertelwissen?
Fpgakuechle K. schrieb:> Gilt das auch für Halbwissen? Oder wird es durch Teilung zum> Viertelwissen?
Im Gegenteil, das wird zur gesicherten Erkenntnis.
Weich W. schrieb:> Github ist auch nur begrenzt empfehlenswert. Damit zeigt man, dass man> auch gerne mal kostenlos arbeitet und sein Wissen verschenkt. Die> interessanten Programme und Scripts gibts bei mir nur gegen Bezahlung.
Gut daß nicht jeder so denkt...und du bist nicht zufällig mit Firefox
hier unterwegs?
Wühlhase schrieb:> Weich W. schrieb:>> Github ist auch nur begrenzt empfehlenswert. Damit zeigt man, dass man>> auch gerne mal kostenlos arbeitet und sein Wissen verschenkt. Die>> interessanten Programme und Scripts gibts bei mir nur gegen Bezahlung.>> Gut daß nicht jeder so denkt...und du bist nicht zufällig mit Firefox> hier unterwegs?
Ich rede nicht von großen Projekten für die breite Masse, sondern von
eigenen Tools, die für einen begrenzten Personenkreis (z.B.
Softwareentwickler mit einem bestimmten Framework) interessant sind.
Weich W. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Weich W. schrieb:>>> Github ist auch nur begrenzt empfehlenswert. Damit zeigt man, dass man>>> auch gerne mal kostenlos arbeitet und sein Wissen verschenkt. Die>>> interessanten Programme und Scripts gibts bei mir nur gegen Bezahlung.>>>> Gut daß nicht jeder so denkt...und du bist nicht zufällig mit Firefox>> hier unterwegs?>> Ich rede nicht von großen Projekten für die breite Masse, sondern von> eigenen Tools, die für einen begrenzten Personenkreis (z.B.> Softwareentwickler mit einem bestimmten Framework) interessant sind.
Wer als Softwareentwickler nicht gelernt hat, dass auch andere über den
Code drüber schauen muss und seinen Code als Baby betrachtet und da
niemanden heran lässt schreibt in der Regel viel Müll zusammen. Ich habe
schon viele eingestellt und eher die, die sich an Github Projekten
beteiligt haben anstatt die Eigenbrödler, die immer sofort beleidigt
sind wenn man ihnen Hilfe anbietet.
Weich W. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Weich W. schrieb:>>> Github ist auch nur begrenzt empfehlenswert. Damit zeigt man, dass man>>> auch gerne mal kostenlos arbeitet und sein Wissen verschenkt. Die>>> interessanten Programme und Scripts gibts bei mir nur gegen Bezahlung.>>>> Gut daß nicht jeder so denkt...und du bist nicht zufällig mit Firefox>> hier unterwegs?>> Ich rede nicht von großen Projekten für die breite Masse, sondern von> eigenen Tools, die für einen begrenzten Personenkreis (z.B.> Softwareentwickler mit einem bestimmten Framework) interessant sind.
Die Nutzerzahlen oder Projektgröße sind doch völlig egal.
Wenn jemand zu mir kommt weil er ein bestimmtes Problem gelöst haben
will - klar, das mache ich ihm nicht umsonst, aber das landet auch nicht
im Internet.
Andererseits schreibe ich aktuell ein Programm, ausschließlich für
Hardwareentwickler von Interesse. Und das werde ich auch
veröffentlichen. Einfach deswegen weil die, denen es am meisten nützt,
da sowieso kein Geld für hinlegen würden. Und auf Vertrieb, Werbung,
usw. habe ich weder Zeit noch Lust. Und selbst wenn ich Zeit und Lust
hätte, würde es sich finanziell kaum lohnen.
Das Programm an sich ist zwar recht aufwendig (um mal zum Thema
zurückzukommen: aktuell hat es ohne Unittests etwas >8.000 Codezeilen,
mit Unittests sind es >35.000, und wenn ich auch noch die Codezeilen
dazunehme, die ich wieder verworfen habe komme ich bestimmt auf >50.000,
Kommentare, Docs und Leerzeilen nirgendwo migerechnet), aber längst kein
Hexenwerk mit irgendwelchen geheimen Superalgorithmen. Daraus einen
großen Budenzauber zu bauen wäre lächerlich.
Ich schreibe das Programm auch nicht für den Rest der Welt, sondern
ausschließlich für mich. Ich betrachte es auch als Übungsprojekt für
mich.
Aber wenn das Programm auch noch anderen das Leben erleichtert...diese
Großherzigkeit kann ich mir leisten.
Schlimmstenfalls lande ich endlich mal in einer Firma, die akurat
aufgeräumte, top gewartete Bauteilbibliotheken haben anstatt des
Wildwuchses, der sonst gang und gäbe ist.
Das ist ja schön für euch. Ich hatte in meiner Bewerbungsphase auch kurz
den Code von meiner Masterarbeit und ein paar andere Projekte öffentlich
geschaltet. Bis auf ein Startup, das einen auf Google machen wollte und
mir 45k zum Einstieg geboten hätte, hat das keinen interessiert.
Dann hast du dir vielleicht schlechte Firmen ausgewählt?
Meiner Erfahrung nach zählen (auf jeden Fall bei guten) Firmen
praktische Arbeitsproben deutlich mehr als z.B. Zeugnisse.
Jedenfalls hat mich nie jemand nach meinen Zeugnissen gefragt wenn ich
irgendwelche selbstgebauten Platinen, teilweise auf Lochraster,
rausgeholt habeund selbst wenn, dann nur pro forma. Nachfragen gab es da
jedenfalls nie.
Das mit den Zeugnissen kann ich bestätigen. Bei meiner jetzigen (IGM)
Stelle hätte ich auch mit Hauptschulabschluss anfangen können, weil die
gar nichts sehen wollten.
Weich W. schrieb:> Das mit den Zeugnissen kann ich bestätigen. Bei meiner jetzigen> (IGM) Stelle hätte ich auch mit Hauptschulabschluss anfangen können,> weil die gar nichts sehen wollten.
Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich musste kurz nach
Einstellung im Unternehmen bei der Personalabteilung mein
Hochschulabschlusszeugnis im Original vorlegen. Da hatte ich aber gar
auch kein Problem damit, denn in meinem Lebenslauf war natürlich Alles
wahrheitsgemäß angegeben.
Wühlhase schrieb:> Meiner Erfahrung nach zählen (auf jeden Fall bei guten) Firmen> praktische Arbeitsproben deutlich mehr als z.B. Zeugnisse.
Das sind kleine Kitschen und damit keine guten Firmen.
> Jedenfalls hat mich nie jemand nach meinen Zeugnissen gefragt wenn ich> irgendwelche selbstgebauten Platinen, teilweise auf Lochraster,> rausgeholt habeund selbst wenn, dann nur pro forma. Nachfragen gab es da> jedenfalls nie.
Im Kindergarten kann man damit jemanden beeindrucken, seriöse Firmen
ganz sicher nicht.
Firmentester schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Meiner Erfahrung nach zählen (auf jeden Fall bei guten) Firmen>> praktische Arbeitsproben deutlich mehr als z.B. Zeugnisse.> Das sind kleine Kitschen und damit keine guten Firmen.>
Völlig richtig. Ich war mal in einer kleinen Embedded Firma in Münster
und habe da meine Designs vorgelegt. Waren begeistert und haben mich
genommen. War da aber ganz fix wieder weg. Fazit: Basteleien zuhause
lassen.
Hm...also ich glaube nicht das Conti eine kleine Klitsche ist...
Aber es kommt wohl auch darauf an in welcher Situation man sich bewirbt.
Ob kurz nach oder sogar während des Studiums oder nach 10 Jahren BE.