Backofen schaltet ungewünscht den Raspberry Pi4 ein/aus

Gast #6372767
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Hallo,

ich habe das Problem,
dass beim Einschalten des Backofens der Raspberry eingeschaltet wird, 
oder wenn man den Backofen ausschaltet der Raspberry aber auch ausgeht.

Ich habe den Raspberry in der Nähe des Backofens liegen , daran 4 Stück 
3,5" USB3 Festplatten an einem USB Hub - beides gespeist von einem 
Meanwell 5V 10A Netzteil, eingestellt auf 5,3V.

Ich habe den Raspberry extra geerdet (an den PE-Leiter), weil ich 
manchmal den Raspberry durch das bloße berühren einer blanken Stelle mit 
den Fingern  am Raspberry ein/ausschalten konnte.

Der Backofen ist einer mit Schukostecker und Heißluft von Amica.

Die Elektrik eine von der Vonovia "modernisierte" TN-C Anlage mit 
reingepfuschten FI.

Angeschlossen nicht an der selben Steckdose, aber in der Küche und damit 
wohl selbe abgesicherte Leitungen über vernünftige Mehrfacksteckdose von 
Brennenstuhl.

Der Raspberry ist ohne Gehäuse.
Gast #6372792
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Dein Netzteil kann nicht mit Spannungsabfall umgehen, vermute ich.

Hatte das Problem bei mir mal mit der Mircowelle. Die Sicherung flog 
immer raus wenn ich sie anmachte. Der Elektriker hat eine neue eingebaut 
die "Weniger Zickig" ist. Seit dem ist Ruhe.

Dein Ofen zieht beim Einschalten zu schnell zu viel Saft. Was für den 
Bruchteil einer Sekunde für Stromabfall sorgt. Das kann dein Netzteil 
nicht puffern ergo bekommt die Empfindliche Elektronik des Raspberry das 
mit.

Ich hatte ein ähnliches Problem in den ich eine USB-3.0 Festplatte mit 
eigenen Versorgung an den Pi 3 anschließen wollte. Ich hab das Y-Kabel 
an ein eigenen Netzteil gesteckt, wobei der Pi am spinnen war.
Gast #6372795
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von detti schrieb:
>Der Raspberry ist ohne Gehäuse.

Dann steck ihn in ein Metallgehäuse und schirme alle
angeschlossenen Leitungen ab. Entstöre den Backofen.
Vielleicht helfen auch  Klappferrite am Backofen
und am Raspberry.
#6373072
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detti schrieb:
> weil ich
> manchmal den Raspberry durch das bloße berühren einer blanken Stelle mit
> den Fingern  am Raspberry ein/ausschalten konnte.

Ein berührungsemfindlicher Schalter aka Touch-Sensor also.
Bei manchem Gerät muss man dafür extra bezahlen.
Schon vor über 40 Jahren wusste IBM dazu:
It's not a bug - it's a feature.
Gast #6373137
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detti schrieb:
> weil ich manchmal den Raspberry durch das bloße berühren einer blanken
> Stelle mit den Fingern  am Raspberry ein/ausschalten konnte

Tja, nicht EMV fest.
Daher ja Bastel-PC und kein fertiges Produkt.
EMV füllt ganze Bücher und Lehrgänge, daher mal nur das nötigste:
Lässt er sich auch ohne USB stören
Lässt er sich auch ohne Festplatten stören.
Sonst keine Kabel dran ausser Stromversorgung.
Ich denke, die Störungen kommen über USB. Hat dort ein Gerät noch ein 
Kabel, eigenes Netzteil, Audioleitung.

Photo vom Aufbau auf dem man alle Kabel sieht und von wo nach wo sie 
laufen.
Gast #6373317
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detti schrieb:
> über vernünftige Mehrfacksteckdose von Brennenstuhl.

In sich widersprüchlich.

Günter Lenz schrieb:
> Entstöre den Backofen.
> Vielleicht helfen auch Klappferrite am Backofen

Klar, weil Heizelemente als ohmsche Last ja so unendlich stark stören?

Wer einen Raspberry ohne Gehäuse mit Kabelwirrwar herumliegen hat, 
bettelt um Störungen, dieser Wunsch wurde ihm erfüllt - alles gut.
#6373334
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detti schrieb:
> Klar hängt da ein 50cm
> Kabel am GPIO3 zum Ausschalten. Wie kann ich das denn entstören, zur Not
> entprellen?

sorge für Abschlüsse und Mindestströme.
Ich tippe mal die 50cm gehen an den Taster und der ist normal offen, 
also hast du eine Antenne gebaut die alles an Störungen einfängt, wie 
funktionieren Radios mit einer Stabantenne?
Gast #6374780
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foobar schrieb:
>> Wie kann ich das denn entstören, zur Not entprellen?
>
> Erstmal einen stärkeren Pull-Up dransetzen (z.B. 1k nach 3.3V).

Hallo, 1k von 3,3V zu GPI03?
Getab, bringt leider keine Besserung

EIgentlich war kein Gehäuse geplant, einfach wegen der Temperaturen.
Gast #6374834
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detti schrieb:
> Foto vom Aufbau wäre ein gefundenes Fressen.

Wenn du fundierte, plausible Lösungsvorschläge und weitere Hinweise 
möchtest, die nicht nur auf Glaskugelraten basieren, sind in deinem Fall 
ein Verdrahtungsplan und Fotos des Aufbaus unabdingbar.

Deiner Ausdrucksweise entnehme ich, dass Beides so katastrophal ist, 
dass du dich nicht über Probleme wundern solltest.

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