Hallo
kann mir jemand sagen, was das ist?
Das fordere silberne Teil ist etwa 10cm lang. Am schwarzen Griff ist ein
Kabel.
Das Teil lässt sich in Leipzig im Restaurant "Kollektiv" in einer
Vitrine bewundern. Das Personal vor Ort wusste auch nicht, was das ist.
Magnus M. schrieb:> Evtl. lassen sich damit Bügelfalten "auffrischen"?>> (sozusagen ein frühes "reise-Gadget")
Genau! Das ist ein Bügelfaltenbügler ;) Wurde auch früher genau dafür
beworben.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Genau! Das ist ein Bügelfaltenbügler ;) Wurde auch früher genau dafür> beworben.
Wird in besonders edlen Restaurants für die Serviertten eingesetzt.
Ab 100 Euro pro Essen, haben die guten Restaurants nämlich
Stoffservietten. Damit die dann schön eckig stehen, werden die gestärkt
und dann damit die Kante scharf fixiert.
Vielen Dank für die Hinweise. Ich hielt den Bügelfaltenbügler für einen
Scherz. Aber durch google bin ich mit diesem Begriff weiter gekommen und
habe entsprechende Geräte gefunden. Ist wohl um Falten in Hosen zu
bügeln (nicht Hemden wie ich zuerst dachte). Scheint allerdings nur im
Osten bekannt zu sein. Ich habe hier in meiner Heimat (Hessen) viele
alte Leute (75+) gefragt und keiner konnte mir weiter helfen.
Beobachter schrieb:> Scheint allerdings nur im> Osten bekannt zu sein.
Vielleicht.
Ich habe hier in meiner Heimat (Hessen) viele
> alte Leute (75+) gefragt und keiner konnte mir weiter helfen.
Dann rechne mal nach, wie alt deine Probanten waren, als das gemeinsame
Deutschland nicht mehr gemeinsam war.
Das Teil hat es sicher vorher schon gegeben.
Das wäre ein Kandidat für: "Das Dings vom Dach" im Hessischen Fernsehen.
Doch leider:
"Dings vom Dach wird Ende 2019 eingestellt, um Platz für etwas Neues im
Programm zu schaffen
Bitte senden Sie uns deshalb keine Dingse mehr ein.
Die letzte Sendung "Dings vom Dach" wird am 22. Dezember 2019 zu sehen
sein... mit einigen Überraschungen für Sven Lorig und unsere Zuschauer.
Wir danken allen Zuschauern, die uns 14 Jahre die Treue gehalten haben.
Ihr "Dings vom Dach"-Team"
Hosenfaltenbügler ? Hast noch nie eine Hosenfalte gebügelt?
Servietten werden übrigens gefaltet, gestärkt sind sie schon .
Das ist ein Vorwärmer. Ähnlich einem Rechaud.
Das kriegst dann heiß am Tisch gestellt.
Aber für welche Speise(n) fällt mir auch nicht ein.
Hilflos schrieb:> Aber für welche Speise(n) fällt mir auch nicht ein.
Wie ich eingangs sagte, für Toilettenpapier! Das ist aber keine Speise.
:-))
Ich möchte denjenigen sehen, der durch das Ding eine Hose zieht um so
eine Bügelfalte hinzubekommen. Habt ihr noch nie gebügelt?
Nick M. schrieb:> Wie ich eingangs sagte, für Toilettenpapier! Das ist aber keine Speise.> :-))>> Ich möchte denjenigen sehen, der durch das Ding eine Hose zieht um so> eine Bügelfalte hinzubekommen. Habt ihr noch nie gebügelt?
Doch Herr Müller, das war und ist ein Bügelfalten(nach)bügler. Das Ding
wurde genau so in der Ex-DDR beworben und dafür verkauft. Ich hatte auch
so ein Ding, das ist vielleicht sogar noch in irgendeiner Kiste, nur
eben ohne Karton.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Das Ding> wurde genau so in der Ex-DDR beworben und dafür verkauft.
Und, hat es auch so funktioniert? Was ist das für eine Verrenkung die
Hose da durchzuziehen?
Bei der DDR wurde doch darauf geeachte, alles resourcenschonend zu
machen. Also war das sicherlich "dual use".
Zum warmhalten von gefalteten Creppes (mit Nussini-Füllung) und eben zum
Vorwärmen Klopapier (bitte ohne "Nussini"-Füllung).
Nick M. schrieb:>> Und, hat es auch so funktioniert? Was ist das für eine Verrenkung die> Hose da durchzuziehen?
Die Verrenkung fällt völlig relaxt aus, wenn man das Ding über die auf
dem Hosenbügel hängende Hose zieht.
> Bei der DDR wurde doch darauf geeachte, alles resourcenschonend zu> machen. Also war das sicherlich "dual use".
Weil recourcenschonend hatte man sogar einen Handgriff dafür angebracht,
welcher selbstverständlich für Links- als auch Rechtshänder (also dual
use) ausgeformt war.
Und ja, es funktionierte gut, nur bei Jeans aus dem Westen hat es den
Dienst (wohl aus ideologischen Gründen) verweigert....
Wer bügelt schon Jeans...?
Im Ernst, ich habe das Ding gelegentlich genutzt.
Old-Papa
Christian B. schrieb:> Heute unzulassbar. Man könnte sich verbrennen (kann ja keiner Ahnen,> dass da was heiß wird), nicht ein einziges Schutzaufkleberchen :)
Weil die Leute in der ex-DDR noch mit eigenem Kopf denken konnten.
Mussten sie auch in einer Diktatur. Die Hersteller gingen einfach davon
aus, dass man z. B. nicht seine "15cm Mann" da reinhält oder Sackfalten
bügelt.
Old-Papa
Das hat nichts mit DDR zu tun, Geräte aus der ehemaligen BRD sind
ähnlich unsicher aus heutiger Sicht. Mir scheint, in den letzten 50
Jahren ist Deutschland sehr stark verweichlicht. Ohne 20
Sicherheitshinweise kann man heute kein Fieberthermometer mehr in Umlauf
bringen, mit Quecksilber nicht unter 30 Warnungen und spezieller
Schulung.