Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Neue Firmware möglich?


von Hein H. (hog)


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Moin moin,
ich habe mir einen NanoVNA-H https://nanovna.com/?page_id=21 schicken 
lassen. Funktionierte auch toll :-) bis ich ein update machen wollte :-( 
Mitten im Aufspielen der neuen Software hat es einen kurzen Stromausfall 
gegeben und seit diesem Zeitpunkt ist nur noch ein leuchtendes Display 
zu sehen, sonst nichts. Gibt es denn eine Möglichkeit ein neues OS 
aufzuspielen, um dann die Software hinterherzuschieben?
Danke für eure Antworten.

von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


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https://nanovna.com/?page_id=103

Das funzt über den ROM-internen Bootloader (BOOT0) des STM32.

von Hein H. (hog)


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Danke dir. Er läuft wieder.
Tolle Seite mit toller Beschreibung.
Nochmals vielen Dank.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Hein H. schrieb:
> ich habe mir einen NanoVNA-H schicken lassen.

Das Gerät schaut interessant aus.

Auf der Seite steht ganz unten:
"Cho45 adds TDR (Time Domain Reflectometer) functionality to the 
NanoVNA. Time domain measurements are widely required by the community 
to quickly measure the length of the coaxial cable and determine the 
cable fault point by calculating the discontinuous impedance."

Ich habe den Fall dass ich manchmal eine Bruchstelle in eine Art "Kabel" 
(mit mehreren Leitern) ausfindig machen muss.
Mit einem Oszi geht da natürlich, dazu sende ich einen Impuls durch das 
Kabel und messe wann er wieder zurück reflektiert wird. Ein Oszi ist 
aber groß, teuer und unhandlich.

Könnte man an den Anschluss des Gerätes z.B. einfach ein 5m Stromkabel 
anbringen und die Länge einer der Leitungen bestimmen?

Der Leitungswellenwiderstand beträgt hier natürlich nicht mehr 50 Ohm 
wie im Koaxialkabel.

von c-hater (Gast)


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Mike J. schrieb:

> Der Leitungswellenwiderstand beträgt hier natürlich nicht mehr 50 Ohm
> wie im Koaxialkabel.

Viel schlimmer: er ist nicht definiert. Und jede Stoßstelle wie etwa 
eine Abzweigdose oder auch nur ein Stück Deckenprofil in der Nähe der 
Leitung wirft ein eigenes Echo, da kein Schirm, sondern offenes System.

Unter solchen Bedingungen wird das Teil nicht funktionieren, zumindest 
nicht besonders zuverlässig.

von Dieter (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Ein Oszi ist aber groß, teuer und unhandlich.

Es gibt mittlerweile guenstige Handgeraete in der Groesse von Hand-DMM.

von Mike J. (linuxmint_user)


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c-hater schrieb:
> Mike J. schrieb:
>
>> Der Leitungswellenwiderstand beträgt hier natürlich nicht mehr 50 Ohm
>> wie im Koaxialkabel.
>
> Viel schlimmer: er ist nicht definiert. Und jede Stoßstelle wie etwa
> eine Abzweigdose oder auch nur ein Stück Deckenprofil in der Nähe der
> Leitung wirft ein eigenes Echo, da kein Schirm, sondern offenes System.
>
> Unter solchen Bedingungen wird das Teil nicht funktionieren, zumindest
> nicht besonders zuverlässig.

Es ist quasi ein langer Stab mit 4 oder 6 Kupferdrähten welche am Rand 
symmetrisch eingebettet sind. Ab und zu bricht eine oder selten auch 
zwei dieser Kupferleitungen.
Man kommt an einer Seite des Stabes sehr einfach an die Drähte ran, bei 
der anderen Seite ist etwas Aufwand notwendig um da ran zu kommen.

Wenn man einen Kabelsucher nutzt, dann legt man an die beschädigte 
Leitung den Signalgenerator an und geht dann mit den Sensor rüber, aber 
durch die Kopplung des Signals in die anderen parallelen Drähte findet 
man die Bruchstelle einfach nicht.

Es ist etwas doof, ich kann den Leute da kein Oszi mit geben.

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