Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Würdet ihr in einem Start Up anfangen?


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von Peter Pan (Gast)


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Hallo zusammen,

ich bin mit meinem Master fertig und suche nach einer Stelle. Ich habe 
einige Stellen in Start Ups gefunden und wollte wissen, ob es sinnvoll 
wäre an solchen Orten anzufangen.

Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, wie Leute frisch aus dem 
Studium kommen und eine Firma gründen. Wie seht ihr das?

MfG

von D. C. (gnd)


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Bist du faul und hast keine Arbeitsmoral, dann geh zum Konzern.
Willst du etwas bewegen und bist ein Macher dann gehe ins Startup.
Natürlich wirst du dort Überstunden machen müssen, weniger Geld bekommen 
und ausgebeutet werden, aber das habe ich auch durch und fürs Leben 
gelernt.
Diese Efahrungen möchte ich nicht missen.

von Bürovorsteher (Gast)


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Ihr seid alle viel zu sehr auf das Arbeiten fixiert.

von Ben S. (bensch123)


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D. C. schrieb:
> Natürlich wirst du dort Überstunden machen müssen, weniger Geld bekommen
> und ausgebeutet werden, aber das habe ich auch durch und fürs Leben
> gelernt. Diese Efahrungen möchte ich nicht missen.

?????????????

von Energieverheizer (Gast)


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Peter Pan schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich bin mit meinem Master fertig und suche nach einer Stelle. Ich habe
> einige Stellen in Start Ups gefunden und wollte wissen, ob es sinnvoll
> wäre an solchen Orten anzufangen.

Unbedingt! Dort wird dir die reale Welt gezeigt, mit allen Höhen und 
Tiefen. Und wenn du dann genug von der Realität hast, dann kannst dich 
mit "Erfahrung" wo bewerben wo Tarif und solche Dinge ein Thema sind.

von Senf D. (senfdazugeber)


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D. C. schrieb:
> Bist du faul und hast keine Arbeitsmoral, dann geh zum Konzern.

Klingt nach einem Traumjob. Viel Geld für wenig Arbeit.

Beitrag #6377341 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Peter Pan schrieb:
> ich bin mit meinem Master fertig und suche nach einer Stelle. Ich habe
> einige Stellen in Start Ups gefunden und wollte wissen, ob es sinnvoll
> wäre an solchen Orten anzufangen.

Sehr wahrscheinlich eine schlechte Idee. Es kann gut laufen, wenn:

- es ein vielversprechendes Produkt im B2B-bereich ist, nicht der 100. 
Instagram-Abklatsch
- du Spaß daran hast, jeden Tag bis spätabends zu arbeiten und auch am 
Wochenende mit deinen Kollegen abzuhängen
- du Mitarbeiteraktien erwerben kannst ODER dir Geld egal ist (was es 
dir nicht sein sollte)

Vergiss aber nicht, dass ein sehr großer Teil der Startups nichts wird 
und die anfängliche Begeisterung oft sehr schnell verfliegt, wenn man 
sich mit den neuen Kollegen doch nicht so gut versteht wie mit guten 
Freunden, das tolle Produkt doch nicht so toll ankommt und man 
irgendwann einfach nur noch sein Leben wiederhaben will. Und mit dieser 
zweifelhaften Berufserfahrung musst du dich dann hinterher bei einer 
etablierten Firma bewerben.

Meine Empfehlung daher: Erstmal ein paar Jahre bei einem Konzern oder 
KMU einstiegen, später evtl. Startup, aber auch nur wenn die Konditionen 
stimmen, entweder als Mitgründer oder als gut bezahlter Experte mit 
Beteiligung (!).

: Bearbeitet durch User
von Sicherheit zählt (Gast)


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Für mich zählt Sicherheit, daher ging ich damals zu einem Konzern. Mit 
einem Konzern im Lebenslauf war es später einfacher, zu einem anderen 
Konzern zu wechseln. Betriebliche Altersvorsorge, bezahlte Überstunden, 
geregelte Wochenarbeitszeit wo jede Überzeit erfasst wird und sonstige 
Goodies sind viel Wert, gerade auch in der heutigen, unsicheren Zeit.

In ein Start-Up zu gehen sollte man eher nur dann, wenn man anderweitig, 
beispielsweise über die Familie, finanziell abgesichert ist. Ich kenne 
auch jemanden, der ging in einen Konzern und hat nebenbei mit 
Studienkollegen ein Start-Up gegründet, was irgendwann so gut lief, dass 
sich alle nur noch von der Firma leben konnten. Viel häufiger gibt es 
solche Möglichkeiten nicht, sondern man muss sich für eine entscheiden. 
Viele Arbeitgeber verbieten auch solche Nebentätigkeiten.

Außerdem sagt man, dass ca. 80% aller Start-Ups müssen binnen der ersten 
drei Jahren scheitern. Bewirbt man sich anschließend woanders mit einem 
Start-Up im Lebenslauf was pleite ist, ist es weitaus schwerer einen Job 
zu finden, als mit einem Konzern in der Vita.

von Homofürst (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Ihr seid alle viel zu sehr auf das Arbeiten fixiert.

+1

von Ingo (Gast)


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In einem Startup würde ich nur anfangen wenn ich gleichzeitig auch 
(Mit-)Gründer bin oder zumindest Unternehmensanteile bekomme. Sonst 
lohnt es sich nicht.

von Viatorem (Gast)


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Konzern ist nicht gleich Konzern. Infineon, hat z.B. ein Sub Unternehmer 
im Ruhrgebiet, wo es keine Tarifverträge gibt. Dort arbeitet man für 
wenig Geld.

Mach es, wenn du glaubst dass es daraus etwas wird, und du 
Miterbeiterbeteiligung bekommst. Erwarte eine miese Bezahlung.

von Dodadin_12 (Gast)


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Bekannter hat nach dem Studium bei einem 4 Mann Startup angefangen. 
Verhältnismäßig viel Homeoffice gemacht und bei der Arbeitszeit 
beschissen wo es ging. Macht die Zeit anfänglich sicherlich erträglich.

Heute ist die Bude 300 Mann groß und er hat die Leitung als Vice 
President für Finanzen & IT inne. Vor einem Jahr ist die Firma durch 
einen Konzern gekauft worden.

von Sicherheit zählt (Gast)


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Ingo schrieb:
> In einem Startup würde ich nur anfangen wenn ich gleichzeitig auch
> (Mit-)Gründer bin oder zumindest Unternehmensanteile bekomme. Sonst
> lohnt es sich nicht.

80% aller Start-Ups scheitern in den ersten 3 Jahren, laut Statistik. Zu 
80% werden Deine Anteile binnen der ersten drei Jahren nichts mehr wert 
sein. Für mich eine viel zu riskante Wette. Es sei den man ist 
tatsächlich selber Gründer und hat eine wirklich sehr gute Idee und auch 
noch entsprechende Kontakte, dann aber idealerweise auch nur mit 
entsprechend gutem finanziellen Hintergrund. Allerdings ist es auch 
klar, wenn alle denken würden wie ich, wären viele erfolgreiche Firmen 
gar nicht gegründet worden.

von Claus W. (claus_w)


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Warum geben Geschäftsbanken Geld für das Gründen von einem Startup?
-------------------------------------------------------------------
- War der Volkswagen-Konzern irgendwann mal ein Startup, oder wurde er 
planmäßig mit einem Mal in voller Größe gegründet (von 
Kreditinstituten)?
- Warum soll eine Firma überhaupt wachsen? Ein Staudamm wächst auch 
nicht. Er wird gebaut wie er ist.
- Wenn das Startup nach wenigen Jahren schließlich läuft so sollte man 
es an einen Konzern verkaufen.
- Ein deutsches Ein-Mann-Startup kann alle Entwicklungstätigkeit für 
Software in Indien machen lassen, Embedded mag sicher auch in Osteuropa 
funktionieren.
- Man hätte denken können, dass mit dem PC-Zeitalter wachsende 
Informatik-Unternehmen aufkommen. Nachdem Städte wie Mainz oder Hamburg 
nachverdichten, müsste das Startup Nachbargrundstücke aufkaufen und 
diese umbauen. Aber siehe ein Gegenbeispiel aus der Wikipedia: Aus dem 
Stand kam Bitdefender Bukarest auf den Plan.
- Ausgründung von Leihfirma IAE GmbH aus der damaligen Rücker AG.
- Flache Hierarchien ja, aber der obere Teil der Hierarchie steckt in 
der Bankenwirtschaft.

Hochschule als Ideengeber für studentische Gründungen:
------------------------------------------------------
- Nicht einmal kam der Name Zuse vor,  nur immer Harvard oder von 
Neumann.
- In der kommunistischen "Jungen Welt" stand mal, Deutschland ist ein 
Informatik Importland. Danach machen BenQ, Siemens Handy und AMD Dresden 
zu (IBM Mainz "SERCOMM" mittlerweile abgerissen). Was geht das Studenten 
an, die sollen siegen.
- Große Idee: Das Linux-System, man kann damit kein Geld verdienen, und 
SuSE wurde auch aufgekauft.
- Wettbewerb in den USA von 2002: Wie setze ich mit einem Hubschrauber 
und einem neuronalen Netz eine Last punktgenau ab ... später kamen 
Drohnen auf.
- BWL-Vorlesung: Kredite kamen nicht vor und schon garnicht der 
Zinsexponent.
- Ich weiß von einem promovierten, der seine Dissertation als 
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Stuttgart schrieb. Auf der 
Homepage der Uni steht, dass die Uni für ihn ein Patent anmeldete (Uni 
zahlt, Promovierter kann Patengebühren verlangen). Gegründet hat er 
nicht.
- Gegenwärtig ist der Lesesaal der Uni Mainz gesperrt. Der Trend geht 
insgesamt eher zu Veranstaltungen nur für Immatrikulierte.

Wie soll man Startups charakterisieren?
---------------------------------------
- Firmen die dir auf dem Smartphone zeigen, dass du im PC eine 
Lederjacke bestellt hast (vor 5 Minuten)?
- Kommunikationsagentur für BP tritt nach einem Tankerunglück vor die 
Kamera (ein Mann Agentur)?
- Startup borgt sich von Continental AG einen CANalyzer?
- Microsoft, Wikipedia: Zwar Startup aber niemals arm gewesen?
- Kanzleien, Arztpraxen, Edward Bernaise (wurde über 100 Jahre alt)?
- Heinz Nixdorf nimmt aus einer untergehenden Firma eine Baugruppe mit 
und gründet damit seine einge Firma?
- Stellenanzeigenportal als Startup, das den Namen des Bewerbers abfragt 
und ihn gleich in den Absage-Serienbrief einträgt?

Arbeiten bei einem Startup
--------------------------
- 1:1 Betreuung, ein Mitarbeiter : ein Angestellter (zu klein für 
Kündigungsschutz).
- Haftungsfragen für die DSGVO, Unternehmer weiß zwar was er nicht darf, 
aber er kann "Soft-Delete" in SQL nicht erkennen!
- Geld kommt nicht durch Produkte, das Unternehmen ist das Produkt, wenn 
ein Konzern es später kauft (siehe oben).
- Kunden des Startups: Ab besten B2B, denn nicht nur Produktionsmittel 
muss man einkaufen, sondern auch den Kundenstamm. Viel Glück einem 
Startup, das im Einzelhandel verkaufen will.
- Schauen Sie mal bei Biontech nach: Vor drei Jahren wollte es noch 
Tumoren behandeln. Die Stellenangebote voll mit "Benefits". Aber nun: 
Mitgegangen mit gefangen.
- DDR-Startups, never seen. Bestenfalls eine Produktionsgenossenschaft 
des Handwerks (PGH). Und bei den neuen Regeln des Kurzarbeitergeldes ist 
der Sozialismus nicht mehr weit. Auch Hartz 4 liegt in diesem Trend der 
sozialistischen Doppelmoral - kein Geld ohne Arbeit - mit 7,-€ 
Steigerung im nächsten Jahr ist es sehr gering.
- KenFM ist ein Beispiel für ein gelungenes Startup, ob es dort Berichte 
über Industrie-Startups gibt?

Und nach all dem Verriss:
-------------------------
- Soll mal jemand diese Aspekte und ihre Ausprägung in einem 
erträglichen Startup aufzählen!

von Rudi Radlos (Gast)


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Peter Pan schrieb:
> Wie seht ihr das?

Ein Start Up funktioniert auf Dauer nur, wenn man auch zahlende Kunden 
für seine Sache findet. Es macht mehr Freude eine Firma neu aufzubauen 
als am Fließand zu arbeiten oder eine Firma zu beerdigen.

von W.P. K. (elektronik24)


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Oje, was sind die meisten hier für Spießer. Ihr tut mir leid.
Ich habe beides schon gemacht: Startup und Konzern und kann sagen:
ja viel Arbeit und weniger Geld. Dafür Spaß und vor allem lernt man 
dermaßen viel und in kürzester Zeit.... davon profitiert man den Rest 
seines Lebens.

Konzern: naja - wenn man Sicherheit will, immer darauf aufpassen muss, 
dass niemand an seinem Stuhl sägt, jede Aussage dreimal überdenken muss 
ob sie nicht irgendwo negativ aufgefasst werden muss..... dann ist das 
richtig. Halt was für Beamte. Bin freiwillig da wieder weg. Meine 
Lebenszeit war mir zu schade.

Mein Tipp: Mittelstand so um die 250-500 Mitarbeiter. Da kann man was 
bewegen und schnell agieren und wenn man es drauf hat schnell 
aufsteigen. Politisch konformes Verhalten ist da nicht die wichtigste 
Eigenschaft eines Mitarbeiters.

Am Berufsanfang mal 2 Jahre Startup ist sicher kein Fehler - wie gesagt, 
mehr und schneller lernt man nirgendwo anders. Wenn man Glück hat wird 
es ein Renner, sonst geht man nach 2 Jahren. Ex Startup-Mitarbeiter 
werden gerne eingestellt (*), denn man weiß, die können selbstständig 
arbeiten, sind kreativ und sind belastbar.
*=Natürlich nicht in Firmen, wo selbstständiges und kreatives Denken 
eher als Makel angesehen wird.

Aber jedem das Seine.

von Holzmindener (Gast)


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W.P. K. schrieb:
> Am Berufsanfang mal 2 Jahre Startup ist sicher kein Fehler - wie gesagt,
> mehr und schneller lernt man nirgendwo anders

Was lernt man da aus Sicht eines Personalers, der das Wort Startup nur 
aus Schauergeschichten kennt? Kickern und unter Zeitdruck irgendwas 
zusammenfrickeln um die nächsten Investoren zu beeindrucken. Damit 
beeindruckst du keinen alteingesessenen Konzern. Noch schlimmer, wenn 
die Bude nach 2 Jahren pleite geht. Könnte ja deine Schuld gewesen sein, 
wer weiß?

von Claus W. (claus_w)


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Gibt's doch so was:

- Schmitt und Sohn Personenaufzüge
- TATA & sons

Wenn du in so einem Unternehmen aufsteigen willst, triffst du an der 
Spitze der Leiter irgendwann den Sohn der Familie...

von Senf D. (senfdazugeber)


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W.P. K. schrieb:
> Oje, was sind die meisten hier für Spießer. Ihr tut mir leid.

Jaja, Spießer sind immer die Anderen.
Ich bin gerne spießig, wenn das ein sicheres, hohes Einkommen bedeutet. 
Beides ist bei einem Startup nicht gegeben. Dafür Überstunden ohne Ende.

> Ich habe beides schon gemacht: Startup und Konzern und kann sagen:
> ja viel Arbeit und weniger Geld. Dafür Spaß und vor allem lernt man
> dermaßen viel und in kürzester Zeit.... davon profitiert man den Rest
> seines Lebens.

Du meinst wohl eher: Davon ist man für den Rest seines Lebens 
traumatisiert.
Spaß bei der Arbeit habe ich vor allem, wenn nicht wild gefrickelt wird 
(d.h. professionelles Arbeiten) und Überstunden erfasst werden (abfeiern 
oder auszahlen lassen). Ich möchte weder einen Tischkicker noch eine 
Obstschale bei der Arbeit, sondern vor allem viel Geld und eine gute 
Work-Life-Balance.

> Konzern: naja - wenn man Sicherheit will, immer darauf aufpassen muss,
> dass niemand an seinem Stuhl sägt, jede Aussage dreimal überdenken muss
> ob sie nicht irgendwo negativ aufgefasst werden muss..... dann ist das
> richtig. Halt was für Beamte. Bin freiwillig da wieder weg. Meine
> Lebenszeit war mir zu schade.

Deine Einschätzung über Konzerne teile ich überhaupt nicht und sie 
entsprechen in keiner Weise meinen Erfahrungen.

: Bearbeitet durch User
von suchtberater (Gast)


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Peter Pan schrieb:
> Wie seht ihr das?
Ausnahmslos wie ein Profi: Entscheidend ist nur eines: Wie sieht mein 
Vertrag aus. Ob das Hipsterbude oder Konzern ist, ist unwichtig, sind 
die Konditionen scheisse halte ich mich von dem Laden fern. Im Konzern 
sind die Konditionen i.d.R. besser, manche Startups werden aber mit Geld 
zugeballert, so dass man dort u.U. auch nen guten Schnitt machen kann 
oder man handelt eine Beteiligung aus, ...

Junge, dumme Absolventenvolltrottel lassen sich da gerne über den Tisch 
ziehen, bei denen war dann das Studium eben fürn Arsch, selber schuld.

Beitrag #6377992 wurde von einem Moderator gelöscht.
von arbeitsloserStudent (Gast)


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Geh nicht ins Projektmanagement im Konzern, da ist die Arbeitsbelastung 
auch hoch. Aber das Gehalt noch viel höher.

Startup kann ich mir nicht vorstellen.

2 Freunde von mir arbeiten in einem Startup. Einer als Leiter der IT 
Abteilung.
Beide bekommen nur 24 Tage Urlaub. Da musste ich letztens schon sehr 
drüber lachen.

von Gähn (Gast)


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arbeitsloserStudent schrieb:
> Beide bekommen nur 24 Tage Urlaub. Da musste ich letztens schon sehr
> drüber lachen.

Sobald Papa den Geldhahn zudreht vergeht dir das Lachen.

von Eulenspiegel (Gast)


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Peter Pan schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich bin mit meinem Master fertig und suche nach einer Stelle. Ich habe
> einige Stellen in Start Ups gefunden und wollte wissen, ob es sinnvoll
> wäre an solchen Orten anzufangen.
>
> Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, wie Leute frisch aus dem
> Studium kommen und eine Firma gründen. Wie seht ihr das?
>
> MfG

Ich habe einen Bekannten aus einem anderen Fachbereich (Uni Maastricht, 
International Business), der nach dem Studium mit einem Professor dort 
(Bonze, mehrere Firmen) und noch ein paar anderen Studienkollegen eine 
GmbH in einem interessanten Feld gegründet und die Firma über 2-3 Jahre 
mit aufgebaut hat. Das Projekt war erfolgreich, er ist nunmehr stiller 
Gesellschafter, bezieht immer noch signifikante Einkünfte aus der Firma, 
ist aber längst zum Konzern gewechselt. Das hat sich für ihn also echt 
gelohnt.

Als einfacher Angestellter in einem zum Tode verurteilten Startup ohne 
angemessene Vergütung ("wir bieten keine 70-80k und unser Geld reicht 
bis zum Jahresende, dafür haben wir einen Kicker und frisches Obst") 60 
Stunden pro Woche zu schuften ist nicht so schön.

Du musst das relativ zu deinen anderen Chancen sehen und die 
Opportunitätskosten abwägen. Ich würde am Anfang eher in ein fundamental 
solides Unternehmen eintreten, falls die Vergütung stimmt (je größer der 
Name desto besser), mich bis zum Senior mauscheln (so 5 Jahre) und dann 
nach riskanteren aber reicheren Jagdgründen umsehen oder in den 
nächstbesseren Konzern wechseln, um auf der gesammelten Erfahrung zu 
kapitalisieren. Umgekehrt würde ich es nur machen, wenn ich gute 
Erfolgs- oder Stabilitätschancen sähne.

Wenn du 24 bist und eine gute Chance witterst, würde ich das nicht so 
eng sehen, da kann man sich zeitlich wohl leisten, etwas auszuprobieren.

von Trollfahnder (Gast)


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Peter Pan schrieb:
> Ich habe
> einige Stellen in Start Ups gefunden und wollte wissen, ob es sinnvoll
> wäre an solchen Orten anzufangen.

Die Frage ist zu unspezifisch und man kann darauf nicht sinnvoll 
antworten. Meine Empfehlung; Netiquette lesen und entsprechend 
umformulieren.

Beitrag #6378247 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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AbschlussKaufen schrieb im Beitrag #6378247:
> Mit 24 ist man doch aus dem Alter raus, wo man Tischkicker spielt.

Ihren dämlichen Tischkicker können die sich in ihren After einführen. 
Dafür gehe ich nicht arbeiten, um in der Pause Tischkicker zu spielen, 
das ist so lächerlich.

von Weich W. (hand_werker)


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Wie will man bitte ohne Kicker Teamwork lernen?

von Dussel (Gast)


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Ich würde vielleicht zu einer neu gegründeten Firma gehen, wenn das 
Unternehmensidee realistisch ist, die Mitarbeiter qualifiziert sind, 
mich die Idee persönlich überzeugt und ich finanziell nicht ganz 
abhängig bin.
Manches davon weiß man aber vorher nicht. Dann muss man halt schätzen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Weich W. schrieb:
> Wie will man bitte ohne Kicker Teamwork lernen?

An der Uni natürlich, wo man andere Leute im Team seine Arbeit mitmachen 
lässt. ?

von Schlaumaier (Gast)


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Peter Pan schrieb:
> ich bin mit meinem Master fertig und suche nach einer Stelle. Ich habe
> einige Stellen in Start Ups gefunden und wollte wissen, ob es sinnvoll
> wäre an solchen Orten anzufangen.

Das wäre mir völlig egal. Wichtig ist die Kohle stimmt, und ich brauche 
einen Job. Der Vorteil eines Start-up's ist, das man da keine öden 
Strukturen hat, und man als "Alles-Könner" arbeiten muss. Da gibt es 
halt nicht für jeden Mist eine Abteilung.

ABER was sehr wichtig ist. Man muss mit so einer Job umgehen können. 
Wer ein Job mit Arbeitsplatzbeschreibung sucht, sollte es lassen.

Wenn man gut ist, und der Laden läuft, wird man i.d.R. automatisch 
"befördert". Irgendwann in 30 Jahren ist man dann Vice-Präsident oder so 
was. Oder halte nicht, wenn der Laden kein Super Unternehmen ist.

Raus fliegen kann man überall. Pleite gehen kann auch jedes Unternehmen. 
Und in großen Unternehmen wird man als Abteilung schnell mal "vom grünen 
Tisch aus" wegrationalisiert.

DAS LEBEN IST EIN GLÜCKSSPIEL.  Akzeptiere es. Und versuche das beste 
drauß zu machen.

Beitrag #6378314 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Schlaumaier schrieb:
> Raus fliegen kann man überall.

Aber bei einem Konzern nicht so leicht wie bei einem Startup. Und wenn 
du aus dem Startup rausfliegst, will dich kein Konzern mehr.

von Ich (Gast)


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Senf D. schrieb:
> D. C. schrieb:
> Bist du faul und hast keine Arbeitsmoral, dann geh zum Konzern.
>
> Klingt nach einem Traumjob. Viel Geld für wenig Arbeit.

Wer soll dann noch im öffentlichen Dienst arbeiten?

von Schlaumaier (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Aber bei einem Konzern nicht so leicht wie bei einem Startup. Und wenn
> du aus dem Startup rausfliegst, will dich kein Konzern mehr.

Blödsinn.

Fast jeder Konzern auf den Planeten hat (besonders in DE) in den letzten 
Jahren "Einsparungen" vorgenommen. Und dank der Gewerkschaften muss der 
zuerst fliegen der als letzter gekommen ist.

Vor 40 Jahren hat jeder gesagt. "Als Bergmann hast du dein sicheres 
Einkommen".
Vor 30 Jahren hat jeder gesagt. "Als Telekom-Mitarbeiter hast du dein 
sicheres Einkommen"
Vor 20 Jahren hat jeder gesagt. "In der Automobile-Branche hast du dein 
sicheres Einkommen"
Vor 10 Jahren hat jeder gesagt. "Als Siemens-Mitarbeiter hast du dein 
sicheres Einkommen"
Vor 2 Jahren hat man gesagt. "Als Wire-Card-Mitarbeiter in einen 
DAX-Konzern hast du dein sicheres Einkommen"

Und heute. Welches Unternehmen / Branche in DE ist gerade in ???

Aber mal was anderes. Wenn der Typ der Bergmann gelernt hat, bei 
Sodastream  angefangen hätte, wäre der heute auch Arbeitslos. ?? Kam mir 
gerade in den Sinn weil ich mir eine neue Flasche zu trinken gemacht 
habe. ;)

Fakt ist. Ohne Glaskugel weiß man das nicht.  Und viele Unternehmen 
haben mal klein angefangen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Ich schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> D. C. schrieb:
>>> Bist du faul und hast keine Arbeitsmoral, dann geh zum Konzern.
>> Klingt nach einem Traumjob. Viel Geld für wenig Arbeit.
>
> Wer soll dann noch im öffentlichen Dienst arbeiten?

Das bedeutet dann wenig Geld für wenig Arbeit.

Beitrag #6378442 wurde von einem Moderator gelöscht.
von AVR (Gast)


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Auslaufmodell schrieb im Beitrag #6378442:
> Ideal für Lowperformer, die mit dem Leben schnellstmöglich abschließen
> wollen

Ich hatte früher mal ne Abneigung gegen Lowperformer, aber heute weiß 
ich, dass diese Leute alles richtig gemacht haben.

von michael_ (Gast)


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Ingo schrieb:
> In einem Startup würde ich nur anfangen wenn ich gleichzeitig auch
> (Mit-)Gründer bin oder zumindest Unternehmensanteile bekomme. Sonst
> lohnt es sich nicht.

In den ersten fünf Jahren haben die nur Schulden.
Als Mitgründer kann es sein, dass du dann dein Leben lang Schulden 
abbezahlst.
Finger weg von "Jungen dynamischen Unternehmen".

von Sil (Gast)


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Wenn da nur u25 mit aufgestelltem Kragen unterwegs sind, dann kann man 
es auch gleich selbst gründen, das wichtigste ist das sie dich bezahlen 
können, davon muss man beim Startup leider nicht immer ausgehen.

von Manuel (Gast)


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D. C. schrieb:
> Natürlich wirst du dort Überstunden machen müssen, weniger Geld bekommen
> und ausgebeutet werden,

Also das bekommst du bei jeder Klitsche bis hin zum Mittelständler...

von Horst (Gast)


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Weich W. schrieb:
> - du Mitarbeiteraktien erwerben kannst ODER dir Geld egal ist (was es
> dir nicht sein sollte)

Hatte einen Kollegen der über andere hergezogen ist von wegen denen sei 
nur Geld wichtig. Ihm sei so etwas nicht wichtig.

Er selbst hat von den Eltern nach dem Studium ein Baugrundstück mitsamt 
Kostenübernahme des Hausbaus geschenkt bekommen, Auto gabs auch noch 
gratis oben drauf.

Keine weiteren Fragen.

von Der Riemen ist runter (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6378445:
> Auslaufmodell schrieb:
> Ideal für Lowperformer, die mit dem Leben schnellstmöglich abschließen
> wollen
>
> Ich hatte früher mal ne Abneigung gegen Lowperformer, aber heute weiß
> ich, dass diese Leute alles richtig gemacht haben.

Liegt am System. Wer wirklich was kann oder wirklich wichtig für den 
Bestand und das Überleben der Gesellschaft ist, wird finanziell halt 
schamlos ausgenutzt und kann kaum am bürgerlichen Leben partizipieren 
aus Mangel an Geld, Zeit und verbliebener Energie.

von Mangel an Garagen (Gast)


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Horst schrieb:

> Er selbst hat von den Eltern nach dem Studium ein Baugrundstück mitsamt
> Kostenübernahme des Hausbaus geschenkt bekommen, Auto gabs auch noch
> gratis oben drauf.
>
> Keine weiteren Fragen.


Aber ich hätte da eine: Was nützt dem das Auto auf dem Dachfirst?

von Anonym (Gast)


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Mangel an Garagen schrieb:
> Aber ich hätte da eine: Was nützt dem das Auto auf dem Dachfirst?

Dieser Boomerhumor hier ?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Horst schrieb:
> Hatte einen Kollegen der über andere hergezogen ist von wegen denen sei
> nur Geld wichtig. Ihm sei so etwas nicht wichtig.
>
> Er selbst hat von den Eltern nach dem Studium ein Baugrundstück mitsamt
> Kostenübernahme des Hausbaus geschenkt bekommen, Auto gabs auch noch
> gratis oben drauf.
>
> Keine weiteren Fragen.

Ich sage auch immer: Geld ist gar nicht so wichtig im Leben, wenn man 
genug davon hat. ?

von Kicker mit F (Gast)


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Senf D. schrieb:
> AbschlussKaufen schrieb:
>> Mit 24 ist man doch aus dem Alter raus, wo man Tischkicker spielt.
>
> Ihren dämlichen Tischkicker können die sich in ihren After einführen.
> Dafür gehe ich nicht arbeiten, um in der Pause Tischkicker zu spielen,
> das ist so lächerlich.

Aber Obst finde ich super. Dafür verzichte ich gerne auf 20 mille im 
Jahr.

von Weich W. (hand_werker)


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Meist ist es dann nicht mal Bio-Obst, sondern Aldi-Schlussverkauf mit 
Coronagrabbelfingerabdrücken dran

von suchtberater (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Meist ist es dann nicht mal Bio-Obst, sondern Aldi-Schlussverkauf mit
> Coronagrabbelfingerabdrücken dran

Und der Cafe schmeckt auch überall zum Kotzen. Da steht dann eine oder 
mehrere 5000€-Kaffeemaschinen rum die auch Kuchen backen können aber der 
Kaffee ist der 2.50€ Packen vom netto der wie aufgebrühter Torf 
schmeckt.

von Stagnation (Gast)


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Konzern kann auch sehr anstrengend sein, gerade wenn man es mit 
Befindlichkeiten und Innenpolitik zu tun hat. Ich bin 
antikonzernpolitisch Motiviert und würde am liebsten das mittlere 
Management wegrationalisieren, denn die verursachen den größten Schaden 
und kosten das meiste Geld dem Konzern, demotivieren die Mitarbeiter und 
versuchen sich ins Rampenlicht zu stellen.

In der Falle stecke ich seit knapp 2 Jahren nach der Reorganisation 
innerhalb des Unternehmens. Mit einem direkten Vorgesetzten, mit dem ich 
überhaupt nicht klarkomme und es auch nicht etragen kann. Egal was ich 
versuche, es ändert sich nichts. Kann höchstens versuchen, die Projekte 
zu sabotieren und Unruhe zu stiften, aber selbst das hat kaum Effekt

von Firmentester (Gast)


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Stagnation schrieb:
> In der Falle stecke ich seit knapp 2 Jahren nach der Reorganisation
> innerhalb des Unternehmens. Mit einem direkten Vorgesetzten, mit dem ich
> überhaupt nicht klarkomme und es auch nicht etragen kann. Egal was ich
> versuche, es ändert sich nichts. Kann höchstens versuchen, die Projekte
> zu sabotieren und Unruhe zu stiften, aber selbst das hat kaum Effekt
Es gibt da so ne Erfindung die nennt sich "Kündigen".

von Senf D. (senfdazugeber)


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Firmentester schrieb:
> Es gibt da so ne Erfindung die nennt sich "Kündigen".

Richtig. Hier gilt der alte Spruch: Change it, love it or leave it.
In diesem Fall: Leave it.
Es gibt schließlich genügend andere Arbeitgeber.

Beitrag #6381269 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6381282 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6381343 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Versager (Gast)


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Startup oder Dienstleister?
Was würdet ihr machen, wenn ihr die Wahl hättet?


Startup:
+viele Freiheiten
+man lernt schnell viel dazu
+Firmenanteile sichern
-Bezahlung mies
-oft Zahlungsschwierigkeiten
-geringe Sicherheiten
-Gehaltsentwicklung???

Dienstleister:
+besser bezahlt als Startup?
+Gehalt kommt regelmäßig
+Chance auf Übernahme oder zumindest an BE ranzukommen
-Ausbeutung
-schlechte Work/Life Balance? Deutschlandweiter Einsatz?
-geringe Sicherheiten
-keine Gehaltsentwicklung


Meine Rangliste der Industrie:

1. OEM
2. Zulieferer
3. KMU
4. Ingenieurbüro, Klitsche, Startup, Dienstleister

von Weich W. (hand_werker)


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Ein Bekannter ist beim Dienstleister und hat 0% Reise und ca. 5k brutto 
weniger als beim Konzern. So schlimm ist es nicht. Solange er nicht 
gekündigt wird natürlich, aber das ist ja beim Konzern heutzutage auch 
nicht mehr selbstverständlich.

von Erich L. (loktarogar)


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ich würde es im ausland versuchen. was willst du noch in deutschland? 
kanada, australien, norwegen, holland, frankreich

von AVR (Gast)


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Weich W. schrieb:
> und ca. 5k brutto
> weniger als beim Konzern.

5k?? Wieviel bekommt der denn nun? O_o

von Anuskorken (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6381527:
> Weich W. schrieb:
>> und ca. 5k brutto
>> weniger als beim Konzern.
>
> 5k?? Wieviel bekommt der denn nun? O_o

5k weniger als beim konzern auf das jahresgehalt bezogen vermute ich.

also vermutlich 50k-55k

von Kenner (Gast)


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Konzernbandbreite ist riesig. Guck z.b. Mal bei kununu die Bewertung für 
BASF Berlin an. Alle klagen über lächerlich geringe Gehälter. Im 
Stammhaus in LU wird dagegen sehr ordentlich gezahlt weswegen gerne mal 
Jobs nach Ostdeutschland ausgelagert werden. Start up kann ok sein wenn 
es spannend ist. Im Konzern machen die meisten doch nur den Türgriff 
hinten rechts und nicht die ganze S- klasse (auch wenn alle das 
behaupten;-)

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Wenn niemand im StartUp arbeiten würde, könnte es keine Unternehmen 
geben, denn jedes Unternehmen war mal ein StartUp...

von Tronald Dump (Gast)


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Anuskorken schrieb:
> 5k weniger als beim konzern auf das jahresgehalt bezogen vermute ich.

Im Monat wäre ja geil.

von Qwerty (Gast)


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Tronald Dump schrieb:
> Anuskorken schrieb:
>> 5k weniger als beim konzern auf das jahresgehalt bezogen vermute ich.
>
> Im Monat wäre ja geil.

Das kriegt nur Qwertz. Der über Highperformer, der alles andere je 
Dagewesene in den Schatten stellt.

von XOR (Gast)


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Konzern ist dann ok, wenn man den Fokus auf die Freizeit legt und keine 
großen Ambitionen (mehr) hat. Ein Startup bietet eben die Chance etwas 
zu verändern. Es ist und bleibt aber nur die Chance und die ist recht 
gering. Wenn es klappt hat man allerdings verhältnismäßig wesentlich 
mehr davon.

Ich persönlich finde, solange man jung und motiviert ist, sollte man 
nicht schon im Konzern in der anonymen Masse verschwinden und seine 
Lebenszeit mit Konzernpolitik verschwenden. Ein Startup ist da 
wesentlich spannender.

von Senf D. (senfdazugeber)


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XOR schrieb:
> Ich persönlich finde, solange man jung und motiviert ist, sollte man
> nicht schon im Konzern in der anonymen Masse verschwinden und seine
> Lebenszeit mit Konzernpolitik verschwenden. Ein Startup ist da
> wesentlich spannender.

Ich persönlich finde, solange man jung und motiviert ist, sollte man 
bereits im Konzern Karriere machen und aufsteigen, dann hat man seine 
Schäfchen relativ früh im Trockenen.
In einem Startup verschwendet man nur seine Lebenszeit mit schlecht 
bezahlter Frickelei fernab von professionellem Arbeiten. Ein Konzern ist 
da wesentlich lukrativer und man arbeitet sich auch nicht kaputt.

von Weich W. (hand_werker)


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Senf D. schrieb:
> Ich persönlich finde, solange man jung und motiviert ist, sollte man
> bereits im Konzern Karriere machen und aufsteigen, dann hat man seine
> Schäfchen relativ früh im Trockenen.

Das stimmt, die Entscheidung für das Startup kostet dich im schlimmsten 
Fall über 10.000€ netto pro Jahr. Und zu 95% macht die Bude bald wieder 
dicht. Und selbst wenn die anderen 5% eintreten und der Laden 
Großinvestoren findet, du bist dann immer noch kein Mitgründer, sondern 
maximal Teamleiter und wirst deshalb auch erst mal ein paar weitere 
Jahre kein üppiges Gehalt kriegen. Die Arbeit fängt dann auch noch erst 
richtig an und die ganze Kohle muss ins Produkt fließen.

: Bearbeitet durch User
von Henning (Gast)


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Ich war mal in so einer Startup Klitsche in Münster. War schlecht zu 
erreichen und in so einen Rand Business Park. Furchtbar war das. Geht 
niemals in Klitschen.

von Founder (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ich persönlich finde, solange man jung und motiviert ist, sollte man
> bereits im Konzern Karriere machen und aufsteigen, dann hat man seine
> Schäfchen relativ früh im Trockenen.
> In einem Startup verschwendet man nur seine Lebenszeit mit schlecht
> bezahlter Frickelei fernab von professionellem Arbeiten. Ein Konzern ist
> da wesentlich lukrativer und man arbeitet sich auch nicht kaputt.

Wenn du als Karriere Teamleiter und sonstiges mittleres Management 
meinst, viel Spaß damit. Damit hast du dich dann vollständig ins 
Hamsterrad begeben. Effektiv nichts entscheiden können, nur noch 
Bürokratie verwalten und völlig verbrannt für andere Tätigkeiten. Da 
fehlt dann nur noch das Reihenhaus und die Ehefrau, die am Herd steht 
und ab und zu Spaß mit dem Postbote hat.

von yamamia (Gast)


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Ich habe nach dem Studium in einem Startup angefangen. Damals hatte das 
Unternehmen 3 Mitarbeiter, mit mir dann 4.
Gehalt war ohnehin schon schlecht (40k), aber tolle Aussichten 
gestellt...
Tatsächlich war die Idee gut und hätte auch was werden können. Man hat 
es aber nicht gebacken bekommen...
Es folgten dann Verzögerungen bei der monatlichen Gehaltszahlung, 
Einsparungen die die Weiterentwicklung des Unternehmens stark 
beeinträchtigten, "kannst nicht auch im Urlaub das Projekt weiter 
betreuen" und schließlich die Schließung.
50h die Woche, mieses Gehalt, Gehalt nicht pünktlich gezahlt und im 
Grunde noch ein Restbetrag von ~5000€ offen. Die 5k habe ich nie 
gesehen, Pech gehabt.
Toll wie viel ich da gelernt habe... Bringt nur kaum was weil man so 
breit aufgestellt ist das man damit in nem KMU oder gar Konzern nicht 
relevant interessanter ist.
Kann das daher keinem empfehlen. Als Arbeitnehmer muss man sich 
eingestehen das man zunächst für sich selbst verantwortlich ist. Das 
Knowhow das man aufbauen kann ist das wichtigste. Das muss aber auch für 
andere Unternehmen interessant sein. Es nützt mir als E-Entwickler 
nichts wenn ich über Logistik Kenntnisse habe.
Würde ich nochmal neu Anfangen dann direkt zu einem KMU oder Konzern, 
letztlich nicht so wichtig. Hauptsache die Tätigkeit ist solide und 
fundiert. Das ebnet den Weg für die nächsten Jahre/zehnte.

Als die Insolvenz unausweichlich wurde flossen übrigens nicht nur beim 
Gründer Tränen. 2 Weitere die Anteile und "Mit"gründer durch die 
Einstellung wurden waren schön am sinkenden Schiffe festgenagelt.
Schulden im mittleren 5stelligen Bereich, unter 30 Jahre und wenig 
Perspektive weil eben Kenntnisse überall aber nirgends richtig. Was bin 
ich froh damals nicht vollends mit eingestiegen zu sein

von Qwerty (Gast)


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rip life bro

von Founder (Gast)


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yamamia schrieb:
> Als die Insolvenz unausweichlich wurde flossen übrigens nicht nur beim
> Gründer Tränen. 2 Weitere die Anteile und "Mit"gründer durch die
> Einstellung wurden waren schön am sinkenden Schiffe festgenagelt.
> Schulden im mittleren 5stelligen Bereich, unter 30 Jahre und wenig
> Perspektive weil eben Kenntnisse überall aber nirgends richtig. Was bin
> ich froh damals nicht vollends mit eingestiegen zu sein

Klar ich kann dich da auch absolut verstehen, nur ist es einerseits eine 
spannende Zeit und es kann auch mal gut gehen. Ohne Anteile würde ich so 
oder so nie in ein Startup gehen und die Finanzierung muss auch gegeben 
sein. Ich war auch schon in einem Klitschen-Startup, aber ich war bzw. 
bin  auch in einem, dass heute erfolgreich ist. Dank Beteiligung, kann 
ich jetzt theoretisch aufhören zu arbeiten... Ist jetzt kein großes 
Vermögen, aber reicht schon aus ohne viel Luxus.

von Trauriger Highperformer (Gast)


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Founder schrieb:
> Wenn du als Karriere Teamleiter und sonstiges mittleres Management
> meinst, viel Spaß damit. Damit hast du dich dann vollständig ins
> Hamsterrad begeben. Effektiv nichts entscheiden können, nur noch
> Bürokratie verwalten und völlig verbrannt für andere Tätigkeiten.

Dieses Forum ist echt frustrierend. Wenn man bis 50 Entwickler bleibt, 
kriegt man keinen Job mehr, aber wenn man Karriere macht, ist es also 
auch falsch, und sowieso soll man lieber arbeitslos bleiben als in die 
Klitsche zu gehen. Entweder sind hier noch viel mehr Trolle als gedacht 
oder ihr seid da einem dramatischen, bevorstehenden Untergang 
Deutschlands auf der Spur, den sonst keiner sieht.

Beitrag #6382648 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6382667 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (ponyhof2020)


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Man sollte sich zumindest genau ansehen, mit wem man dort an was genau 
arbeiten wird. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit StartUps gemacht 
und musste nach einiger Zeit die Reißleine ziehen, weil mir meine 
Gesundheit wichtig war. Das StartUp gehörte einem gut betuchten Gründer 
mit besten Kontakten. Trotzdem gab es miese Gehälter und natürlich die 
unverbindliche Aussicht auf späteren Reichtum, was im Grunde aber nur 
die sprichwörtlich vor die Nase gehaltene Karotte war. Ordentlich 
beteiligt wurden dort lediglich die Investoren. Das ursprünglich 
angestellte Team wurde übrigens aus Kostengründen nach und nach 
ausgetauscht, obwohl die Bezahlung schon vorher mies war.

Wenn ich dort etwas lernen konnte, dann Dinge wie...
...Kunden ohne Hemmungen anzulügen
...andere Mitarbeiter ohne Hemmungen anzulügen
...Investoren ohne Hemmungen anzulügen
...unbezahlte Überstunden zu leisten
...unbezahlte Rufbereitschaft zu leisten
...mit dem Gründer über unrealistische Deadlines zu streiten

Über eine Gründerszene hatte ich auch Kontakt zu anderen StartUps und 
Gründern. Dort gab es zwar oft keine solventen Gründer, aber das Prinzip 
der Ausbeutung von Naivlingen, die ihre kostbare Lebenszeit für den 
Traum der Gründer opferten, war überall das gleiche...natürlich fand die 
Ausbeutung dort etwas subtiler und freundlicher statt, aber meiner 
Meinung nach nur deswegen, weil die Opfer nicht mal ein Gehalt bekamen.

Ich kann nur jedem davon abraten, ohne schriftlich und bedingungslos 
zugesicherte Anteile sowie einem Mitspracherecht beim Exit in einem 
StartUp anzufangen. Aber selbst dann sollte man sich seine "Partner" und 
das Geschäftsmodell sehr genau ansehen und auch genug davon für eine 
Beurteilung verstehen. In den ersten Jahren hat man meist gar nicht die 
Zeit, sich angenehm in interessante und neue Gebiete einzuarbeiten, 
sondern muss in kürzester Zeit etwas halbwegs funktional wirkendes 
vorzeigen können. Selbst wenn Du Dein Handwerk schon beherrschst, fängst 
Du spätestens unter Termindruck an zu pfuschen und die Freude an der 
Arbeit zu verlieren.

Beitrag #6382763 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Founder (Gast)


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Gibts hier wirklich nur Menschen mit schlechten Startuperfahrungen?

von Weich W. (hand_werker)


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Der Arbeitsmarkt ist schon angespannt genug, da kann man sich solche 
Sperenzchen einfach nicht erlauben.

von handwerke (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Der Arbeitsmarkt ist schon angespannt genug, da kann man sich
> solche
> Sperenzchen einfach nicht erlauben.

Korrekt. Ich als handwerke seh dit immer öfter mijn jong isch jez au 
feddich mit Elecktroniktechnik von der FH bielfeld aber findet koi job

von Senf D. (senfdazugeber)


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Founder schrieb:
> Gibts hier wirklich nur Menschen mit schlechten
> Startuperfahrungen?

In Anbetracht der Tatsache, dass der Löwenanteil an Start-ups scheitert 
und pleite geht, wird das wohl die Regel sein.

Nicht umsonst sind es in der Regel junge, naive und idealistisch 
denkende Menschen, die dort arbeiten. Da kann man sich solches 
"Lehrgeld" als Lebenserfahrung noch erlauben.

von Rick M. (rick-nrw)


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Senf D. schrieb:
> Nicht umsonst sind es in der Regel junge, naive und idealistisch
> denkende Menschen, die dort arbeiten. Da kann man sich solches
> "Lehrgeld" als Lebenserfahrung noch erlauben.

Muss man naiv sein?
Idealistisch reicht aus!

Apple - StartUp
PayPal - StartUp?
(...)

Ja, die Wahrscheinlichkeit,dass die Firma scheitert ist groß!
Die Art der Arbeit dürfte sich von Konzern-Jobs mit ihren 
Compliance-Regeln und -Richtlinien deutlich unterscheiden.

Das muss man mögen!
Nix für Nörgler!

von Anarchist (Gast)


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Leute, am Ende ist es doch so einfach.

Die Absolventen mit den guten Noten kommen direkt in den Konzern und 
sind dort gut versorgt und haben vor allem jenseits der Arbeit ein 
leben.

Die mit den mittelmäßigen Noten kommen über den DL in den Konzern, sind 
dort nicht so gut versorgt und müssen deutlich mehr malochen.

Der Rest darf sich bei Klitschen Herausforderungen suchen. Wenig 
Einkommen, wenig Sicherheit, viel Stress, viel Maloche.

Lernt erstmal die Welt jenseits der Technik kennen. Und überlegt euch 
dann, ob ihr euch wirklich jeden Tag mit dem Technik-Rotz rumschlagen 
wollt (Berufung). Im Konzern gibts übrigens jede Menge jobs jenseits der 
Entwicklung - aber nur für die mit den guten Noten.

In der Klitsche braucht man praktisch nur Werteschaffer "Entwickler".

von Kastanie (Gast)


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Hier haben die meisten wirklich ein trauriges Leben.
Immer wieder lesenswert!

von Versager (Gast)


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Das stimmt so nicht. Es gibt gute Mathematiker, die nachher in Klitschen 
als Code Monkeys enden. Denkst du die haben sich nicht auch bei den OEMs 
beworben?
Es geht jn erster Linie um Vitamin B. Die Konzerne sind mit Lowprformern 
verseucht.

von Trauriger Highperformer (Gast)


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Richtig, hatte 1.8 im Bachelor und 1.6 im Master und würde auch nicht 
genommen.

von Weich W. (hand_werker)


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Versager schrieb:
> Das stimmt so nicht. Es gibt gute Mathematiker, die nachher in Klitschen
> als Code Monkeys enden. Denkst du die haben sich nicht auch bei den OEMs
> beworben?

Nicht notwendigerweise. Die OEMs haben bei den jungen Studenten den Ruf 
"grau, langweilig, da kann ich nix bewegen, da sind doch nur alte Opas". 
Die Dienstleister und Startups standen bei uns regelmäßig mit 
Infoständen vorm Vorlesungssaal und suchten billiges Frischfleisch. Die 
Großen haben auch so genug Bewerber, daher zeigen sie weniger Präsenz. 
Wenn man sich nicht selbst anderweitig informiert, glaubt man diesen 
netten Herrschaften eben, dass in München 45k plus Obstkorb bei 50h ein 
suuuper Einstiegsgehalt sind und geht da hin.

Aber ein reiner Mathematiker ist ja auch nicht gerade gefragt, wenn er 
nicht programmieren kann, mal ganz abgesehen davon.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Versager schrieb:
> Es geht jn erster Linie um Vitamin B. Die Konzerne sind mit Lowprformern
> verseucht.

Genau, deshalb sind diese Unternehmen auch so erfolgreich... facepalm

von HighPotential (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Versager schrieb:
>> Es geht jn erster Linie um Vitamin B. Die Konzerne sind mit Lowprformern
>> verseucht.
>
> Genau, deshalb sind diese Unternehmen auch so erfolgreich... facepalm

Schon mal was von Zeitarbeit gehört oder lebst du in deiner Fantasiewelt 
und glaubst auch noch an den Weihnachtsmann?

von XOR (Gast)


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Anarchist schrieb:
> Leute, am Ende ist es doch so einfach.
>
> Die Absolventen mit den guten Noten kommen direkt in den Konzern und
> sind dort gut versorgt und haben vor allem jenseits der Arbeit ein
> leben.
>
> Die mit den mittelmäßigen Noten kommen über den DL in den Konzern, sind
> dort nicht so gut versorgt und müssen deutlich mehr malochen.
>
> Der Rest darf sich bei Klitschen Herausforderungen suchen. Wenig
> Einkommen, wenig Sicherheit, viel Stress, viel Maloche.

Komisch, dass die besten Absolventen meistens nicht in den Konzern 
gehen, sondern etwas eigenes gründen. Was will man als engagierter 
junger Mensch im Konzern? klar als BWLer ist das etwas anderes, aber als 
Entwickler doch nicht.

von Hans (Gast)


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XOR schrieb:
> Was will man als engagierter junger Mensch im Konzern?

Gutes Geld verdienen und das Leben genießen, anstatt sich mit 
Kundenakquise auf übersättigten Märkten herumzuschlagen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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XOR schrieb:
> Was will man als engagierter junger Mensch im Konzern?

Viel Geld verdienen für gute Arbeit natürlich. Dort herrschen nun einmal 
die besten Arbeitsbedingungen vor.

von Master of Universe (M. Univ.) (Gast)


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Also ich fing nach dem Studium in einem Start Down Unternehmen an.

von yamamia (Gast)


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Konzern ist doch in vielen Punkten das beste was einem passieren kann. 
Gibts dann noch Lohn nach IG-Metall Tarif hat man fast 100 Punkte 
erreicht.
Dieser ganze Blödsinn von wegen Selbstverwirklichung und der krampfhafte 
Glaube etwas bewegen zu können... Seltenst rentiert sich das für einen 
persönlich und dafür stehen die Opfer die man bringt in keiner Relation.
In den Prüfungen zur Schule und Studium schaut man doch auch als erstes 
das man dort fit ist wo es am meisten Punkte gibt. Wer ist schon so blöd 
und lässt die meisten Punkte (als Metapher zu Geld) einfach so liegen. 
Besonders wenn sie auch noch leicht verdient sind.
Schön wäre es wenn ich in einem Konzern wäre, noch schöner wäre es nach 
IG-Metall Tarif bezahlt zu werden. Ich muss mich mit KMU Lohn zufrieden 
geben, ist auch nicht schlecht. Work Life Balance ist mehr also ok, also 
passt das schon.

XOR schrieb:
> Komisch, dass die besten Absolventen meistens nicht in den Konzern
> gehen, sondern etwas eigenes gründen. Was will man als engagierter
> junger Mensch im Konzern? klar als BWLer ist das etwas anderes, aber als
> Entwickler doch nicht.

Ich frage mich was erwarten diese Leute von ihrem Leben. Maloche, 
maloche, maloche? Gibt eben noch viel andere Dinge im Leben die viel 
Wert sind. Problem ist nur das man sich selbst das nach x Jahren kaum 
mehr eingestehen mag. Wenn der Zug im privaten Leben mal abgefahren ist 
stellen sich natürlich die wenigsten hin und geben zu 20 Jahre lang 
einen Fehler gemacht zu haben.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Komisch, dass die besten Absolventen meistens nicht in den Konzern
> gehen, sondern etwas eigenes gründen.

Na, dann gründet mal schön. Null Ahnung und kein Geld sind eine recht 
gefährliche Mischung.

von yamamia (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Na, dann gründet mal schön. Null Ahnung und kein Geld sind eine recht
> gefährliche Mischung.

Seh ich auch so. Als Gründer braucht es vor allem Geschäftssinn und 
Geschicke im Vertrieb. Die Technologie ist zwar auch wichtig, aber wenn 
man es nicht verkauft bekommt kann die sogar bahnbrechend sein und man 
scheitert

von Anarchist (Gast)


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yamamia schrieb:
> Ich frage mich was erwarten diese Leute von ihrem Leben. Maloche,
> maloche, maloche? Gibt eben noch viel andere Dinge im Leben die viel
> Wert sind.

Diese Werte muss man aber erst entwickeln.
"Get a life".

Aber da tut sich gerade viel. Minimalismus, Primitivismus, Anarchismus, 
Suffizienzgesellschaft sind die aktuellen Trends.
Und da muss man keine Partei wählen, die das voranbringt, kann man alles 
selbst machen. z.B. Reuse before Recycle durch einen Besitzerwechsel via 
ebay statt etwas auf den Recyclinghof zu bringen.

Leider ist es gerade bei den Technikern so, dass diese eine tendenziell 
kleine Komfortzone haben. Andere sind da weiter. Haben früh abgenabelt, 
sind auf der Welt rumgekommen statt am Computer rumzuhacken.

Neulich, in einem Cafe, an einem Tisch neben mir: Junges Mädel, erst 
Hauptschule, dann Realschule, dann Gymnasium "Beim Abi habe ich mich 
schwer getan" [Hier war also das Ende der Fahnenstange erreicht], dann 
bei der Wahl eines Modestudiengangs wieder einen Gang runtergeschaltet, 
schliesslich soll das Leben ja Spass machen.
Die Modestudiengänge erlauben es, sehr viel besser auf die Neigungen 
einzugehen als die Klassiker. Ich rate heute jedem von MINT ab. Gibt 
viel ausgewogenere Studiengänge.

von DerWildeArmin (Gast)


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Peter Pan schrieb:

> ob es sinnvoll wäre an solchen Orten anzufangen.

Würde ich auf alle Fälle machen, du bist jung. Konzern geht später immer 
noch, gute Leute werden überall gesucht. Wenn nicht jetzt, wann dann?

von Weich W. (hand_werker)


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Umgekehrt wird ein Schuh draus. In jungen Jahren sollte man Vermögen 
aufbauen. Ein Startup kann man dann mit genug Berufserfahrung, 
Kontakten, Geld und Reife später mal nebenbei hochziehen, am besten mit 
einer soliden Idee zusammen mit Mitgründern auf ähnlichem Niveau und 
nicht mit irgendwelchen 25-jährigen, die Kicker spielen statt arbeiten 
wollen und denken sie wären die neuen Zuckerbergs.

von Kastanie (Gast)


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Weich W. schrieb:
> In jungen Jahren sollte man Vermögen
> aufbauen.

Sehe ich anders.
In jungen Jahren sind die Ansprüche noch extrem gering, da man es noch 
nicht gewohnt ist, immer ausreichend Geld im Sack zu haben. Da kann man 
auch mit wenigen Kröten über die Runden kommen.
Wenn man für eine Idee brennt, dann ist das die perfekte Zeit.

von suchtberater (Gast)


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Kastanie schrieb:
> Sehe ich anders.
> In jungen Jahren sind die Ansprüche noch extrem gering, da man es noch
> nicht gewohnt ist, immer ausreichend Geld im Sack zu haben.
Warum soll ich dann meine Arbeitszeit verschenken wenn ich woanders mehr 
bekommen kann?

> Da kann man
> auch mit wenigen Kröten über die Runden kommen.
Kann man, warum soll ich aber Geld verschenken? Doch nur wenn man vöölig 
verblödet im Schädel sit.

> Wenn man für eine Idee brennt, dann ist das die perfekte Zeit.
Mir brennt nur das Hirn wenn ich sowas lesen muss.

von Bürovorsteher (Gast)


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> In jungen Jahren sind die Ansprüche noch extrem gering, da man es noch
> nicht gewohnt ist, immer ausreichend Geld im Sack zu haben. Da kann man
> auch mit wenigen Kröten über die Runden kommen.

Hat dir schon jemand die Schote von der Rentenversicherung erzählt?
Nein? Dann solltest du dich mal rechtzeitig belesen. Nicht, dass du hier 
in 45 Jahren herumgreinst, weil deine Rente irgendwo bei 333 EUR liegt.

von wEeDIsmYcHeAt (Gast)


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yamamia schrieb:
> Ich frage mich was erwarten diese Leute von ihrem Leben. Maloche,
> maloche, maloche? Gibt eben noch viel andere Dinge im Leben die viel
> Wert sind. Problem ist nur das man sich selbst das nach x Jahren kaum
> mehr eingestehen mag. Wenn der Zug im privaten Leben mal abgefahren ist
> stellen sich natürlich die wenigsten hin und geben zu 20 Jahre lang
> einen Fehler gemacht zu haben.

Der Zug fährt ab, wenn du aussteigst ;)

von Senf D. (senfdazugeber)


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Kastanie schrieb:
> Weich W. schrieb:
>> In jungen Jahren sollte man Vermögen
>> aufbauen.
>
> Sehe ich anders.
> In jungen Jahren sind die Ansprüche noch extrem gering, da man es noch
> nicht gewohnt ist, immer ausreichend Geld im Sack zu haben. Da kann man
> auch mit wenigen Kröten über die Runden kommen.
> Wenn man für eine Idee brennt, dann ist das die perfekte Zeit.

Im Gegenteil - das ist genau die perfekte Zeit für eine hohe Sparquote, 
so kann man den Grundstein für einen langfristigen Vermögensaufbau 
legen, wenn man im Konzern bereits in jungen Jahren sehr gut verdient. 
Diese Zeit sollte man auf keinen Fall in einer Klitsche verschwenden, es 
sei denn man hat keine andere Wahl.

von Mohammed (Gast)


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Das größte Problem beim Startup ist, dass man einem ordentlichen Konzern 
kaum glaubwürdig nachweisen kann, was man dort gearbeitet oder gelernt 
hat.

Schuppen pleite, Website schon down, Ansprechpartner im Arbeitszeugnis 
ist eine Handynummer wo sich ein 20-jähriger mit "Yo was geht ab" 
meldet. Im schlimmsten Fall bekommt der Personaler keine Infos raus, was 
das für eine Firma gewesen sein soll, wo man angeblich 3 Jahre 
Berufserfahrung hat. Im Zweifel hat man dort halt 3 Jahre Kicker 
gespielt und deshalb wurde das nix.

von Sebastian (Gast)


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Als ich würde nicht im Start Up anfangen. Nen Kumpel hat´s vor vielen 
Jahren gemacht (Werbebranche). Naja es mag vor und Nachteile haben. Die 
Mitarbeiter sind inzwischen der Freundeskreis (man macht auch nach der 
Arbeit noch was zusammen), Arbeitszeiten spricht man nicht drüber, aber 
er hat kaum Zeit. Work Life Balance was ist das??? Auf der anderen Seite 
ist es inzwischen eine "Klitsche" mit mehr als 30 Mitarbeitern, wir alle 
sehen ihre Werbespots täglich im Fernsehen und mein Kumpel hat es zum 
Teilhaber am Unternehmen geschafft. Ob es das Wert ist so zu arbeiten 
muss jeder für sich beurteilen. Mein Lifestyle ist es nicht und ich 
möchte auch nicht mit ihm tauschen.

von Kastanie (Gast)


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suchtberater schrieb:
>> Wenn man für eine Idee brennt, dann ist das die perfekte Zeit.
> Mir brennt nur das Hirn wenn ich sowas lesen muss.

Weil du halt nicht der Typ für Selbständigkeit bist - wie der absolute 
Großteil hier.

Voraussetzung ist nach wie vor:
- man ist wirklich gut
- man hat keine Beamtenmentalität (welche z.B. auch im Konzern gefragt 
ist) sondern ist ein energiegeladener Macher

Sonst wird man höchstwahrscheinlich scheitern.
Also scheiden schon mal 95% für diesen Weg aus!

Beitrag #6384125 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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nur 1 Name pro Thead und User!

von Senf D. (senfdazugeber)


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Kastanie schrieb:
> Sonst wird man höchstwahrscheinlich scheitern.
> Also scheiden schon mal 95% für diesen Weg aus!

Richtig. Aber dann sollte man das nicht als allgemeine Empfehlung 
raushauen "Jungs, geht nach Eurem Studium doch zu einem Startup, da 
könnt Ihr Euch austoben!", wenn es für 95% der Leute gar nicht geeignet 
ist.

von Kastanie (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Richtig. Aber dann sollte man das nicht als allgemeine Empfehlung
> raushauen "Jungs, geht nach Eurem Studium doch zu einem Startup, da
> könnt Ihr Euch austoben!", wenn es für 95% der Leute gar nicht geeignet
> ist.

Nix "einfach raushauen"
Die Sache mit der Selbständigkeit nach dem Studium hatte in diesem 
Beitrag seinen Ausgang - und hier wird eindeutig auf die "besten" 
verwiesen:

XOR schrieb:
> Komisch, dass die besten Absolventen meistens nicht in den Konzern
> gehen, sondern etwas eigenes gründen. Was will man als engagierter
> junger Mensch im Konzern? klar als BWLer ist das etwas anderes, aber als
> Entwickler doch nicht.

Beitrag #6384249 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Kastanie schrieb:
> Die Sache mit der Selbständigkeit nach dem Studium hatte in diesem
> Beitrag seinen Ausgang - und hier wird eindeutig auf die "besten"
> verwiesen:

Nur die Besten machen sich selbständig, welch ein Irrtum.

Oft genug ist das einfach aus purer Verzweiflung, weil man keinen 
vernünftigen Job als Angestellter findet. Aber dafür darf man sich dann 
wenigstens auf XING und LinkedIn stolz als Geschäftsführer eintragen, 
obwohl man nahe am Existenzminimum kratzt und keinerlei Altersvorsorge 
betreiben kann.

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von Qwertz (Gast)


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Ich bin Qwertz. Ich bin der geilste und beste und habe eine hohe Moral! 
Ich bin ein besserer Mensch als Ihr und arbeite in einem IGM Konzern

von XOR (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Nur die Besten machen sich selbständig, welch ein Irrtum.
>
> Oft genug ist das einfach aus purer Verzweiflung, weil man keinen
> vernünftigen Job als Angestellter findet. Aber dafür darf man sich dann
> wenigstens auf XING und LinkedIn stolz als Geschäftsführer eintragen,
> obwohl man nahe am Existenzminimum kratzt und keinerlei Altersvorsorge
> betreiben kann.

Größter Unsinn überhaupt. Selbstständigkeit erfordert Mut und 
Flexibilität. Das kann man von Konzernbeamten nicht erwarten. Die machen 
halt genau das was Sie sollen, immerhin auf einem professionellen 
Niveau.

Dennoch Innovationen kann man da offensichtlich nicht erwarten und weil 
wir Deutschen eher zum Konzernbeamten tendieren (siehe dieser Thread) 
haben wir kein Telsa, Amazon, Facebook oder Google, sondern Daimler, 
Wirecard und Siemens. Aber professionell tot-optimieren und bremsen, 
wenn jemand sich etwas traut, das können wir.

von Stop Down (Gast)


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Würdet ihr in einem Stop Down anfangen?

von Harry Dobbs (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich bin Qwertz. Ich bin der geilste und beste und habe eine hohe Moral!
> Ich bin ein besserer Mensch als Ihr und arbeite in einem IGM Konzern

Der nennt sich jetzt Senf D.

Beitrag #6386690 wurde von einem Moderator gelöscht.
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von Ganz Toll (Gast)


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Ich bin der Meinung, ein Absolvent sollte die ersten 6 - 11 Jahre im 
Beruf wenig verdienen.

von Ferdinand (Gast)


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Mohammed schrieb:
> Das größte Problem beim Startup ist, dass man einem ordentlichen Konzern
> kaum glaubwürdig nachweisen kann, was man dort gearbeitet oder gelernt
> hat.
>
> Schuppen pleite, Website schon down, Ansprechpartner im Arbeitszeugnis
> ist eine Handynummer wo sich ein 20-jähriger mit "Yo was geht ab"
> meldet. Im schlimmsten Fall bekommt der Personaler keine Infos raus, was
> das für eine Firma gewesen sein soll, wo man angeblich 3 Jahre
> Berufserfahrung hat. Im Zweifel hat man dort halt 3 Jahre Kicker
> gespielt und deshalb wurde das nix.

Die Konzerne schielen voller Neid auf die Startups, legen für die 
Unicorns sogar Unsummen hin, weil sie selbst vor lauter Konzerngehabe 
und Altlasten nichts Gescheites hinbekommen. Wenn ein StartUp pleite 
geht wird halt das nächste gegründet! Die wenigsten MA wollen danach zu 
einem der Altkonzerne, wo irgendwelche HR-Tussen und Ü45-AL Ihnen mit 
dummen Fragen kommen.

von Nürnberger Bratwürschte (Gast)


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Ferdinand schrieb:
> Die wenigsten MA wollen danach zu einem der Altkonzerne, wo irgendwelche
> HR-Tussen und Ü45-AL Ihnen mit dummen Fragen kommen.

Als echte Hipster ist ihnen Geld eben nicht so wichtig, viel wichtiger 
ist der Tischkicker und die Obstschale.

von suchtberater (Gast)


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Hier in der Gegend gibts auch einige Startups. Manche von denen haben 
schon die zweite oder dritte Tochterfirma gegründet. Wenn man sich dann 
deren Seiten anschaut auf was für Partnerseiten die verlinken dann sind 
das Förderprogramme, Startupinvestorenwettbewerbe, ... von denen man 
z.T. noch nie gehört hat, Bund und Länder buttern da massiv Gelder rein, 
da sind gar nicht mal Dritte aus der Wirtschaft. Die ganzen 
Pressemeldungen auf der Website dieser Klitsch drehen sich darum. "Geld 
hier abgegriffen", "Dort einen Förderwettbewerb gewonnen",... über die 
Produkte die sie entwickeln und anbieten erfährt man fast nix. Nur 
Ankündigungen mit viel angesagter Bullshitbingotechnologie: 
Industrie4.0, KI, Blockchain....

Recherchiert man dann mal über die Geschäftsführer, Gründer und 
Teilhaber dann hocken verdammt viele von denen in der Schweiz oder 
hatten dort "Projekte" bei "Kunden" am laufen. Für mich sieht das so aus 
dass das Geld regelmässig ins Ausland verschoben wird.

von suchtberater (Gast)


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Zusatz:
Sozusagen lauter kleine "Wirecards".

von Kini (Gast)


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Jo mei

von Lu.b (Gast)


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Ferdinand schrieb:

>
> Die Konzerne schielen voller Neid auf die Startups,

Wer sind denn genau die "Konzerne"?
Qwertz schielt z.B. bestimmt nicht voller Neid auf die Startups.
Auch die CEO sind bestimmt nicht so neidisch.
Die Angestellten auch nicht.

von Founder (Gast)


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Die Konzerne haben mit Neid und Missgunst auf die erfolgreichen Startups 
herab geschielt und sich gefragt "Wie können die paar Hanseln in ihren 
Fricklerbuden unsere verwaltenden Konzernbeamten auf 9-to-5 Kurs nur so 
überflügen, das kann ja nur Unsinn sein". Dann wird erstmal eine teure 
Beratung engagiert, die mittels Change-Managment und sonstigem Bullshit 
versucht den eigenen Ü50 Beamten Veränderung abzuverlangen. Irgendwann 
merken Sie dann, dass man die ewig Gestrigen nicht so leicht auf 
Veränderungskurs trimmen kann und die Veränderungsbereiten von den 
eigenen Leuten blockiert werden. Dann werden eben Konzernstartups 
gegründet, die allerdings nur Bullshit fabrizieren, weil das eigene 
Management die Bodenhaftung schon lange verloren hat und nur Buzzwords 
hinterherrennt.

Und dann am Ende schaut das einstige Prestigeunternehmen gar nicht mehr 
auf das Startup herab, sondern das Starup, dass mittlerweile ein 
Weltkonzern ist, schaut auf das alte Unternehmen und denkt sich "Soll 
ich das noch kaufen, oder kann das weg?". Und dann geht der Zyklus von 
Vorne los.

von Homominister (Gast)


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Founder schrieb:
> Dann werden eben Konzernstartups gegründet, die allerdings nur Bullshit
> fabrizieren, weil das eigene Management die Bodenhaftung schon lange
> verloren hat

Die gründen sie nur um am Tarif vorbei billige Mitarbeiter zu 
beschäftigen

von Weich W. (hand_werker)


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Homominister schrieb:
> Die gründen sie nur um am Tarif vorbei billige Mitarbeiter zu
> beschäftigen

Hippes Startup mit großem Namen dahinter. Da denken die Kids, sie hätten 
das beste aus beiden Welten und hinterfragen ihr Gehalt nicht (und die 
Verwandten/Bekannten auch nicht), denn man arbeitet ja "bei Bosch" und 
mehr verdient man ja "fast nirgendwo".

: Bearbeitet durch User
von klausi (Gast)


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Stop Down schrieb:
> Würdet ihr in einem Stop Down anfangen?
Ja, warum nicht  🤔

Nürnberger Bratwürschte schrieb:
> Als echte Hipster ist ihnen Geld eben nicht so wichtig, viel wichtiger
> ist der Tischkicker und die Obstschale.

Hab mal ein Startup beraten, war da noch im Consulting tätig. Hab den 
Tischkicker auf Taschenbillard und die Obstschale auf Gemüseschale 
umfunktioniert.  Hat tatsächlich geklappt und hat die Produktivität um 
ca. 10% gesteigert. Aber ob es daran gelegen hat,  kann ich im 
Nachhinein nicht beweisen,  denke aber schon.

von Start-Up (Gast)


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Wer will denn heutzutage noch einen Tischkicker?

Auf YouTube gibts eine Reportage über Dropbox.
Die haben richtige Glücksspielautomaten in der Kaffeeküche!

von michael_ (Gast)


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Und was die gar nicht abkönnen, wenn man älter als der Chef ist.
Da kommt sofort Mißtrauen auf.

von High Performer (Gast)


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Würdet ihr von einer gut bezahlten Stelle im Konzern auf eine absurd gut 
bezahlte Stelle (ca. 200k€/Jahr) im Startup wechseln, wobei die Gründer 
ehemalige Kommilitonen sind, mit denen man sich sehr gut versteht?

von Zero Knowledge (Gast)


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High Performer schrieb:
> Würdet ihr von einer gut bezahlten Stelle im Konzern auf eine absurd gut
> bezahlte Stelle (ca. 200k€/Jahr) im Startup wechseln, wobei die Gründer
> ehemalige Kommilitonen sind, mit denen man sich sehr gut versteht?

Wieso fragst du uns das? Jemand, der sich High Performer nennt, muss 
doch selbst in der Lage sein, sich die Pros und Contras eines solchen 
(möglichen) Wechsels zu überlegen und diese Argumente 
gegenüberzustellen.

von High Performer (Gast)


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Ein High Performer kann sich doch auch Rat suchen bei Leuten, die immer 
vorgeben, so viel Lebenserfahrung zu besitzen.
Meine größte Angst ist es, bei dem Startup ein, zwei Jahre voll 
abzucashen aber danach wegen dem krummen Lebenslauf bei keinem normalen 
Unternehmen im prüden Deutschland mehr unterzukommen.

von Erwin von Bohlen und Hallbach (Gast)


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Würdet ihr keine dummen Fragen in Foren stellen?

Beitrag #6402081 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sprudel (Gast)


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Wenn man absolut kein Bock auf Kicker hat, kann man aoch Tischtennis 
machen. Nimmt etwas mehr platz weg, weil zum einen der Tisch etwas 
größer als ein Kicker und zum anderen mehr Bewegungsfreiraum für die 
Spieler vonnöten ist. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

von Huckleberry Flynn (Gast)


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High Performer schrieb:
> Würdet ihr von einer gut bezahlten Stelle im Konzern auf eine
> absurd gut bezahlte Stelle (ca. 200k€/Jahr) im Startup wechseln, wobei
> die Gründer ehemalige Kommilitonen sind, mit denen man sich sehr gut
> versteht?

Wird vorab bezahlt? 200k aus der Insolvenzmasse sind nicht so prickelnd.

von Guido L. (Gast)


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High Performer schrieb:
> Würdet ihr von einer gut bezahlten Stelle im Konzern auf eine
> absurd gut
> bezahlte Stelle (ca. 200k€/Jahr) im Startup wechseln, wobei die Gründer
> ehemalige Kommilitonen sind, mit denen man sich sehr gut versteht?

Glaubst du den Schwachsinn selber? Keiner bekommt das und wenn ein 
Startup das verspricht ist der Schuppen nach spätestens 3 Monaten 
pleite. Also träum weiter du high performer.

von Weich W. (hand_werker)


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Guido L. schrieb:
> Glaubst du den Schwachsinn selber? Keiner bekommt das und wenn ein
> Startup das verspricht ist der Schuppen nach spätestens 3 Monaten
> pleite. Also träum weiter du high performer.

Klar geht sowas mit dem richtigen Produkt. Ein Bekannter "managt" die IT 
für eine 3-Mann-Bude, die irgendwelche hochkarätigen 
E-Commerce/Beratungsprodukte verkauft und mehr oder weniger Null 
Fixkosten hat, da alles remote/online abläuft. Die machen mehrere 
Millionen Umsatz im Monat mit nur ein paar hundert Kunden. Weiß nicht 
wie viel er genau verdient, aber er hat sich abgesetzt nach Italien 
(inkl. großem Haus) und arbeiten müsste er nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von Sprudel (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Guido L. schrieb:
>> Glaubst du den Schwachsinn selber? Keiner bekommt das und wenn ein
>> Startup das verspricht ist der Schuppen nach spätestens 3 Monaten
>> pleite. Also träum weiter du high performer.
>
> Klar geht sowas mit dem richtigen Produkt. Ein Bekannter "managt" die IT
> für eine 3-Mann-Bude, die irgendwelche hochkarätigen E-Commerce-Produkte
> verkauft und mehr oder weniger Null Fixkosten hat, da alles
> remote/online abläuft. Die machen mehrere Millionen Umsatz im Monat mit
> nur ein paar hundert Kunden. Weiß nicht wie viel er genau verdient, aber
> er hat sich abgesetzt nach Italien (inkl. großem Haus) und arbeiten
> müsste er nicht mehr.

Mit Lambo?

von Weich W. (hand_werker)


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Sprudel schrieb:
> Mit Lambo?

Weiß ich nicht. Glaube eher nicht...

Beitrag #6402492 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Guido (Gast)


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Dann sag doch mal welche Firma das ist. Kann man ja raus finden ob die 
lügerei doch stimmt.

von Weich W. (hand_werker)


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Keine Ahnung wie die heißt. Wollte ja nur darlegen, dass es nicht 
ungewöhnlich ist mit digitalen Produkten und dem entsprechenden Know-How 
so hohe Gewinne erzielen zu können. Guck dir nur diese ganzen 
Motivationscoaches an, die monatlich hohe dreistellige Beträge verlangen 
nur damit man ein paar dumme Videos von ihnen angucken kann. Ich 
verstehe selbst nichts davon, aber anscheinend ist das eine richtige 
Goldgrube bei sehr wenig Input.

Da "High Performer" nicht geschrieben hat, in welchem Bereich das 
Startup angesiedelt ist, ist natürlich eine gesunde Skepsis angebracht. 
Wenn der Laden veganes Himbeereis vermarktet oder irgendeine nutzlose 
App programmiert, wird da wohl irgendein Haken sein, da gebe ich dir 
recht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Weich W. schrieb:
> Wenn der Laden veganes Himbeereis vermarktet

Das wäre jetzt lecker! Wo kann ich das kaufen? ;-)

Beitrag #6402772 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Guido (Gast)


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Lasagne ist übrigens deutsch. Gibt es in Italien so nicht.

Beitrag #6403447 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sprudel (Gast)


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Tim Mälzer schrieb im Beitrag #6403447:
> Lasagne ist auch nur matschige ungesunde Schlunze, braucht kein
> Mensch.
> Fresst lieber was richtiges. GIGO gilt auch für Menschen.

Selbst Trolle sollten sich an die deutsche Sprache halten. Achtung, ich 
rede hier nicht von lupenreiner Grammatick oder Rechtschreibung. 
"Schlunze" ist aber das Synonym für *#*#*#*

Beitrag #6403722 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Guido (Gast)


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Sprudel schrieb:
> Tim Mälzer schrieb im Beitrag #6403447:
>> Lasagne ist auch nur matschige ungesunde Schlunze, braucht kein
>> Mensch.
>> Fresst lieber was richtiges. GIGO gilt auch für Menschen.
>
> Selbst Trolle sollten sich an die deutsche Sprache halten. Achtung, ich
> rede hier nicht von lupenreiner Grammatick oder Rechtschreibung.
> "Schlunze" ist aber das Synonym für *#*#*#*

In Lasagne kommt bei vielen Menschen Bechamel kein und die kommt 
Schlunze schon sehr nahe.

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