Überwachen mit Arduino

#6378325
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Hallo!
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egal ob ich winzige Pflanzen in Petrischalen züchte oder Pilze auf Stroh 
züchte oder Würmer im Aquarium züchte - ich brauche immer einige 
Mini-Camera Module um an verschiedenen Punkten von Zeit zu Zeit ein 
Photo zu machen.
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So stelle ich mir die Überwachung des Zuchterfolgs vor.
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Dabei scheidet die chinesische Billig-Camera, die als 1 cm Würfel mit SD 
Card daher kommt von vornherein aus - viel zu groß und unhandlich für 
diesen Zweck.
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Die CCD Module müssen teilweise sogar IM Agar-Gel stecken um das 
Wachstum von innen zu dokumentieren.
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Also möchte ich 3 bis 10 CCD Module an einem Arduino nano oder an einem 
ESP betreiben - die dann in jeder Stunde ein Foto machen und an meinen 
Server senden.
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Ich habe aber bisher keine Ahnung welche CCD Module billig sind und wie 
man mit diesen kommunizieren kann.
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Bitte gebt mir einige Hinweise.
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Die CCD Module sollen mit dünnen Kabeln verbunden werden - am besten mit 
2 Adern.
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Die CCD Module sollen sehr billig sein.
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Das Controller Board soll mit WiFi verbunden sein.
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Gute Ideen gesucht.
Danke
Gerald
Persönliche Seite #6378344
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Gerald T. schrieb:
> viel zu groß und unhandlich für diesen Zweck.
Warum das denn? Die CCD Module sind doch nicht kleiner. Glaube kaum das 
du da ein gescheites Bild kriegst, wenn es billig und so klein wie 
möglich ist.

Gerald T. schrieb:
> Überwachung des Zuchterfolgs
In einfachen Worten du willst deine Pflanzen beim wachsen zusehen.

Gerald T. schrieb:
> am besten mit 2 Adern.
Man braucht schon GND und V+ und Signal sind schonmal 3 Adern.

Gerald T. schrieb:
> Das Controller Board soll mit WiFi verbunden sein.
Nennt sich auch Raspberry.
Gast #6378502
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Gerald T. schrieb:
> Also möchte ich 3 bis 10 CCD Module an einem Arduino nano oder an einem
> ESP betreiben - die dann in jeder Stunde ein Foto machen und an meinen
> Server senden.

Möchten kann man viel, funktionieren wird es eher nicht.

Selbst wenn es eine Kamera mit langsamem SPI Interface wäre, wird das 
Arduino Kinderspielzeug die Daten nicht an einen Server übermitteln 
können, es fehlt ihm die Ethernet-Schnittstelle.
Ein ESP mag das schaffen, aber ein Bild der Kamera wird er kaum 
speichern können, keine Ahnung wie mager deine Auflösung sein darf, 
320x240xRGB wäre schon zu viel.
Und es gibt zwar winzige schlechte Kamerachips, aber ein Objektiv wird 
man schon haben wollen, und damit ist die Baugrösse mehr als du magst. 
Auch ein Smartphone braucht halt Abstand vom zu fotographierenden.

Du solltest weniger möchten und dich mehr mit der Realität der Welt 
anfreunden.
Gast #6378594
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MaWin schrieb:
> Ein ESP mag das schaffen, aber ein Bild der Kamera wird er kaum
> speichern können, keine Ahnung wie mager deine Auflösung sein darf,
> 320x240xRGB wäre schon zu viel.

such mal nach "ESP32-Cam" da findest Du fertige Module mit 1600x1200 und 
per WLAN im Netz erreichbar. Ist aber natürlich grösser als diese 1cm 
Würfel. Also nix mit "von innen". Es sei denn, wir reden von Kürbissen.
#6380563
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@ MaWin

ja verstehe.

eigentlich verstehe ich nicht.

Da gibt es doch die Spezial-Dokus wo man
Untergrundbewegungen der Isamisten "boko haram"
ausspioniert hatte mit Kameras im Hemd - die
Technik ist geheim und die sind absolut unsichtbar -
wahrscheinlich im Hemdknopf eingearbeitet und
übertragen mit irgendeiner Funktechnik ...

Also verstehe ich eigentlich nicht,
dass es in der Hobby Elektronik diese
Mini-Dinger nicht gibt.

vielleicht bin in in meinen Wünschen
der Zeit voraus.

Aber danke für die Aufklärung
Gerald
Gast #6380607
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Hmm.. meine Idee war Laptop Kameras
die sind recht kleinformatig und ausreichend auflösend (in der Regel)
und sie sind ebenso regelmässig schlichte USB Module
können also mit verlötetem USB Kabel betrieben werden.

Allerdings ist das nicht wirklich Arduino konform fürchte ich.
nen oller Raspi ist da schon besser dann.

Man kann auhc aus manchen Handys die Kameramodule nutzen, die sind 
besser auflösend und manchmal sogar zudem n Hauch kleiner.
Allerdings ist da der Anschluss (dessen Protokoll) häufig deutlich 
komplexer manchmal sogar proprietär.
Also der einfachheit halber blibe es bei mir bei Laptop Kamera Modulen 
die man sich billig in der Bucht schiesst.

'sid
Gast #6380791
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Gerald T. schrieb:
> Also verstehe ich eigentlich nicht,
> dass es in der Hobby Elektronik diese
> Mini-Dinger nicht gibt.

Vermutlich, weil es zu wenig Hobbydetektive gibt. Solche Mini Gadgets 
gibt es zeitweise beim Pearl Versand.

Nachtrag: Ach ich sehe gerade, dass Uwe den gleichen Gedanken hatte.
#6380813
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@ Uwe
@ Stefan

genau das wäre die Lösung!
eine Knopflochkamera

Ich habe am Bild gesehen dass die
offensichtlich mit 8 Leitern verbunden
wird.

Mein Problem:

wenn ich eine kleine Wurmkultur aus 5
Blickwinkeln überwachen will, dann kann
ich mir dafür nicht 5 mal 30 Euro leisten.

Ich brauche ja NUR die Knopflochkamera
ohne jegliche Elektronik, ohne Akku und
ohne AddOns - aus  China am besten für
1 Euro pro Stück.

Hat jemand zufällig einen link für
5 x 5 mm Knopflochkamera aus China?

Wie ich die dann vom ESP oder vom PI
(eher doch nicht Arduine) ansteuere,
das wird nicht so das große Problem sein
- Datenblätter kann dann ich sicherlich finden.

Danke!
Gast #6380819
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Gerald T. schrieb:
> Ich brauche ja NUR die Knopflochkamera
> ohne jegliche Elektronik, ohne Akku und
> ohne AddOns - aus  China

Du brauchst das alles, sonst hat die Kamera keine Funktion. Deine Idee, 
einen Arduino direkt an den Sensor anzuschließen, kannst du völlig 
vergessen.

> am besten für 1 Euro pro Stück.

Die übliche Leier. Möglich einfach, klein, sparsam, billig und dann muss 
es auch noch gut funktionieren. Höre mal auf zu träumen!
#6380975
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@stefanus

sagen wir ich will 3 Würmerkulturen und
5 Pilzkulturen und 12 Petrischalen mit
pflanzlichen Kulturen überwachen, also
in Summe 15 Beobachtungskameras.

wozu soll ich dann 15 Steuereinheuten und
15 Akkus und 15 Usb Kabel kaufen.

ich brauche 15 CCD Kamera Einheiten und
EIN Steuergerät.

also nicht 15 mal 30 Euro.
ich brauche nur 15 * 1 Euro + einen Rasperry Pi.

Wenn man im Haus 15 Punkte überwacht dann kauft
man ja auch nicht 15 Computer sondern einer
steuert alle 15 Kameras.

Ich hab inzwischen bei Aliexpress eine Lösung
gefunden - nennt sich 7mm Endoscope Camera und
kommt mit USB Kabel.

Jetzt muss ich dann alle USB Adern zusammenlöten -
ausgenommen die +5V Adern - die werden auf die
"Camera Select" Pins eines DeMuxers gelötet.

Somit kann der PI zero W dann einfach von
jeder Kamera stündlich ein Foto an den
Server senden und das ergibt die perfekte
Timelapse Überwachung
aus 3 bis 5 Blickwinkeln ...

Neue Fragen tauchen auf:

1.) Kann man mit dem Pi zero/W am USB Port
Bilder einlesen?

2.) Kennt jemand einen DeMuxer dessen Ausgänge
man kurzfristig mit 1 bis 3 LEDS belasten darf?

Danke euch allen für die Hilfe!
Gast #6381105
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Gerald T. schrieb:
> wozu soll ich dann 15 Steuereinheuten und
> 15 Akkus und 15 Usb Kabel kaufen.

Weil das aufgrund der Massenproduktion die günstigste Lösung ist. Die 
Akkus kannst du ggf. zur Seite legen.

> Wenn man im Haus 15 Punkte überwacht dann kauft
> man ja auch nicht 15 Computer

Doch. Wenn sie günstig sind schon. Oder wenn z.B jede Messtelle per 
Ethernet oder WLAN angebunden werden soll

> Jetzt muss ich dann alle USB Adern zusammenlöten -

Na ob das so einfach geht? Das würde ich vorher mal mit zwei Stück 
ausprobieren.

> 1.) Kann man mit dem Pi zero/W am USB Port
> Bilder einlesen?

Wenn das Linux einen zur Kamera kompatiblen Treiber hat, dann ja. 
Mangels Angaben des Händlers wirst du es wahrscheinlich ausprobieren 
müssen. Die meisten USB Kameras funktionieren ohne großartige 
Konfiguration.

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