Ladesignal für 9V Akku

Gast #6380307
Lesenswert?

Das Stichwort dazu ist der Fensterkomparator. Google danach.

Bei den meisten Akkus ist das allerdings eine ziemlich dumme Idee, weil 
die LED den Akku noch weiter entlädt, bis dieser kaputt geht.

Mein Rasierapparat macht es richtig. Wenn ich ihn aus schalte, blinkt 
die LED ggf. einige male rot auf. Danach verbraucht er keinen weiteren 
Strom mehr.
Gast #6380572
Lesenswert?

Ein Fensterkomparator ist sicherlich notwendig, ein einfacher Komparator 
mit sehr geringer Stromaufnahme tut es auch. Eine Referenz wäre 
unangenehmerweise auch noch erforderlich. Und noch einfacher wären zwei 
Transistoren, die mit ebenso geringer Stromaufnahme zwar nicht so genau 
wären, aber auch keine Referenz mehr brauchen. Zur Anzeige schlage ich 
eine Blitzschaltung mit LED vor. Ich habe hier so ein Ding, das mit 
einem kleinen Akku monate- oder sogar jahrelang läuft, je nach Frequenz 
natürlich. Auch mit nur zwei Transistoren.
Gast #6380647
Lesenswert?

Werner H. schrieb:
> Hallo zusammen,
> bitte, wie lässt sich auf einfache Weise eine Stromüberwachung bauen,
> die bei Absinken auf zB 5 Volt

Volt ist Spannung.

> eine LED in Gang bringt, als Signal zum Aufladen?

Dann ist der Akku aber noch schneller leer, die LED braucht ja noch 
extra Strom.

Ein MC34064 tut es, schaltet bei 4.6V
1
    LED
2
-+--|>|--+
3
 |       |
4
 |      2k7
5
 |       |
6
MC34064--+
7
 |
8
-+
Der ICL7665 könnte die LED auch blitzen lassen.

Siehe https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm 
Tiefentladeschutz.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Fensterkomparator

Unsinn.
Gast #6380655
Lesenswert?

Die Schaltung habe ich zurzeit nicht "elektronisch" vorliegen, nur 
soviel:

Zwei Transistoren für den Blitzer bilden einen Thyristor, der über die 
LED einen Elko entlädt, wenn der eine bestimmte Mindestspannung erreicht 
hat. Nach dem Entladen sperrt der Thyristor wieder. Diesen Thyristor 
kann man ganz einfach "disablen", wenn mit einem weiteren Transistor 
sein Gate kurzgeschlossen wird. Der Strom dafür ist sehr gering und noch 
viel geringer ist der Strom, der als Basisstrom für den ausschaltenden 
Transistor notwendig ist, also ein sehr hochohmiger Spannungsteiler von 
~5V auf UBE. Mit noch einem Transistor kann man die Ruhestromaufnahme 
noch weiter verringern.

Das kann man aber vielleicht auch mit einem PIC, MSP430, ATMEGA oder 
Raspi machen - wen interessiert denn heute noch Analog und Old School...
Gast #6380702
Lesenswert?

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Den Fensterkomparator habe ich vorgeschlagen, damit die LED
> irgendwann
> auch wieder aus geht, bevor der Akku tiefentladen/kaputt ist.

Das kann ich durchaus nachvollziehen.
Umso weniger begreife ich den Kommentar von MaWin ("Unsinn").
Vielleicht könnte er seine Meinung auch begründen.
Oder er versteckt sich wiedermal hinter dem berühmten "Psychopathen"...
OP #6380722
Lesenswert?

Ok, danke für die Beiträge!
Wahrscheinlich lässt es sich noch einfacher bauen, dazu hier eine 
genauere Erklärung der Aufgabe:
Bei dem Projekt handelt es sich um einen elekromechanischer Schieber, 
der mit 12V von extern angesteuert wird. Mit diesen 12V öffnet er. Nach 
Abfall der 12V-Spannung schließt der Motor den Schieber wieder mittels 
des 9V Akku's. Es reicht, wenn nur in der Zeit, in der die 12V verfügbar 
sind, eine LED ggf. anzeigt, dass der Akku geladen werden sollte. Das 
bedeutet, ich kann mit dieser 12V-Energieversorgung die Akku-Spannung 
überwachen. Vielleicht in der Art: Wenn der Akku unter einen Grenzwert 
fällt, wird er vom Netz sozusagen geladen. Das soll aber nicht in eine 
reguläre Ladefunktion münden, da die Anlage (mittels Trafo) 
grundsätzlich nur Sekunden bis Minuten unter Strom sein wird...
Aber ich dachte, diese 'Ladesituation' lässt sich doch sicher einfach 
mit ner LED anzeigen?
Gast #6380737
Lesenswert?

Erwin D. schrieb:
> Das kann ich durchaus nachvollziehen.
> Umso weniger begreife ich den Kommentar von MaWin ("Unsinn").
> Vielleicht könnte er seine Meinung auch begründen.
> Oder er versteckt sich wiedermal hinter dem berühmten "Psychopathen"...

Das kann ich auch nachvollziehen und sehe den Rest genau so.

Für eine Unterspannungsabschaltung könnte eine Z-Diode in meinem Konzept 
reichen. Vielleicht auch einfach zwei weitere Widerstände.
OP #6391280
Lesenswert?

Der Zahn der Zeit schrieb:
> Erwin D. schrieb:
>> Das kann ich durchaus nachvollziehen.
>> Umso weniger begreife ich den Kommentar von MaWin ("Unsinn").
>> Vielleicht könnte er seine Meinung auch begründen.
>> Oder er versteckt sich wiedermal hinter dem berühmten "Psychopathen"...
>
> Das kann ich auch nachvollziehen und sehe den Rest genau so.
>
> Für eine Unterspannungsabschaltung könnte eine Z-Diode in meinem Konzept
> reichen. Vielleicht auch einfach zwei weitere Widerstände.

Hallo Zahn,
gibt es hier irgendwo einen Schaltplan dazu?
Kann es mir momentan noch nicht so richtig vorstellen!

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren