Forum: HF, Funk und Felder Amateurfunk CW Reichweite


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von Tom (Gast)


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Hallo,
bin am Überlegen ob ich einfach aus Spass mal die Afuprüfung machen 
soll. Den technischen Teil hätte ich auf anhieb beantworten können.
Mich würde CW reizen. Welche Reichweiten kann man denn heutzutage noch 
erziehlen in der Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel? Reicht das 
nur ein paar Meter ins nächste Kaff oder geht das auch mal in die 
Übersee etc.
(Vorhanden Mietswohnung, ohne große Antenne und Interesse hauptsächlich 
an Direktverbindungen ohne Internet oder Relais dazwischen)

:
Beitrag #6382594 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gunther (Gast)


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Tom schrieb:
> Welche Reichweiten kann man denn heutzutage noch
> erziehlen in der Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel?

Ich denke Du hast den technischen Teil der Prüfung spielend geschafft?
Und nun eine solche Frage?

von Beobachter (Gast)


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Tom schrieb:
> oder geht das auch mal in die
> Übersee etc.

Sollte machbar sein mit dem richtigen Frequenzbereich zur richtigen 
Zeit.

von Tom (Gast)


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>Ich denke Du hast den technischen Teil der Prüfung spielend geschafft? Und nun 
eine solche Frage?

Da stand nichts über die aktuelle Situation

Spielend, naja, es waren 83% aber hätte ja gereicht

von Volker M. (antennensimulation)


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Tom schrieb:
> Da stand nichts über die aktuelle Situation

Hängt vom Sonnenzyklus ab.
https://www.darc.de/der-club/referate/hf/funkwetter/

Im Sonnenfleckenmaximum macht es auf 10m viel Spaß auch mit kleiner 
Leistung und Balkonantenne. Aber aktuell ist es ungünstig, siehe
https://sonnen-sturm.info/offizielle-vorhersage-des-25-sonnenfleckenzyklus-6094

Bei Sporadic-E geht durchaus was mit kleiner Leistung auf 10m, aber eben 
nicht planbar.

von Tom (Gast)


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Hallo, danke für die Einschätzung. Welche Größe hast du da als 
Balkonantenne?

Das mit dem 11-jährigen Zyklus kam sogar bei den Fragen vor..hatte ich 
noch von irgendwo aus dem Hinterkopf

von Udo (Gast)


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Hallo Tom,
Habe in den 80er Jahren in Kiel mit einer Magnetantenne im Arbeitszimmer 
Parterre mit 5 Watt 50 Länder erreicht, Europa, Nordafrika, Nahost, auch 
mal USA. Im Moment sind wir im Sonnenfleckenminimum, es geht also eher 
schlecht. Letzten Samstag war ich mit dem Auto unterwegs und habe auf 
20m von einem hoch gelegenen Parkplatz mit 5w und einer nur 1,20 m 
langen Antenne Stationen aus Südeuropa erreicht. Geduld und etwas 
Frustrationstoleranz sind notwendige Tugenden.
In Telegraphie bin ich zwar nicht perfekt, aber es macht mir viel Spaß.
Gruß
Udo

von Volker M. (antennensimulation)


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Tom schrieb:
> Hallo, danke für die Einschätzung. Welche Größe hast du da als
> Balkonantenne?

1,5m Teleskopantenne mit Verlängerungsspule.

von Toni (Gast)


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Meine Empfehlung: Mach einfach die Prüfung und sieh dann, welche 
Betriebsart dir liegt. Das Faszinierende am Amateurfunk und speziell CW 
ist für mich immer noch die Möglichkeit der Einfachheit, hier von 
Codierung, Decodierung und Übertragungstechnik. Das geht auch unterwegs 
an günstigen Standorten sehr gut, wo kein Störnebel ist. Es gibt 
natürlich wesentlich leistungsfähigere Betriebsarten, 
Übertragungstechniken usw., die sind aber eher nicht mit diesen 
einfachen Mitteln wie mit CW möglich. Deshalb: Prüfung machen, 
zähneknirschend Frequenznutzungsbeitrag zahlen, Spaß an der Freude, der 
Technik und dem Hobby haben. :)

von Holger D. (hodoe)


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Tom schrieb:
> Welche Reichweiten kann man denn heutzutage noch
> erziehlen in der Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel?

Erziehlen .... nun ja.

Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun. Aber mit den 
Ausbreitungsbedingungen. Theoretisch kann man sich selber hören. Dies 
gelang mit bisher erst einmal. Ist schon seltsam, wenn man mit einer 
leichten Verzögerung seine eigenen Signale hört ...

: Bearbeitet durch User
von npn (Gast)


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Holger D. schrieb:
> Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun.

Zwei Szenarien
(bei beiden ist der Sender ist in Neuseeland und der Empfänger in DE):

Und zwar einmal ist der RX in der Großstadt mit jeder Menge 
Schaltnetzteile und anderer Störquellen.
Und einmal befindet sich der RX weitab jeder Stadt, keinerlei Störungen.

Welches Szenario bringt die größere Reichweite?

von npn (Gast)


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Holger D. schrieb:
> Theoretisch kann man sich selber hören.

Ich weiß, hab ich auch schon erlebt.
Rate mal, ob ich da mitten im Störnebel war oder in der ruhigen Pampa.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Holger D. schrieb:
> Theoretisch kann man sich selber hören. Dies
> gelang mit bisher erst einmal. Ist schon seltsam, wenn man mit einer
> leichten Verzögerung seine eigenen Signale hört ...

Wie das? Kam die Verzögerung durch die Laufzeiten in den Geräten oder 
war das eine Reflexion an Gebirge o.ä?

Faszinierend finde ich auch Moon Bounce. Einen kurzen beep senden und 
dann knappe 3 sec später das Echo hören. Nicht einfach, Freiraumdämpfung 
knapp 250 dB bei 50 MHz + weitere Erschwernisse ...

von Günter Lenz (Gast)


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von Holger D. schrieb:
>Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun.

Beim Senden nicht, aber beim Empfangen.

von Tom schrieb:
>Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel?

Mach doch einfach mal ein Radio an, Mittewelle
und Kurzwelle, dann merkst du doch was in deiner
Nähe los ist. Mach ein Vergleich und fahr raus in die
Wildnis, weit ab von Ortschaften. Bei manchen Baken
kann man es schön beobachten, die schalten die
Sendeleistung nacheinander runter, 100W 10W 1W 100mW.
Ich höre manchmal noch Baken aus Finnland wenn die auf
1W runtergeschaltet haben. Oder auf 10m Baken aus
Grichenland die mit 3W senden.

http://www.ncdxf.org/beacon/index.html

https://www.hamspirit.de/5884/das-internationale-ncdxf-baken-system-auf-kurzwelle/

http://www.dl8wx.de/BAKE_KW.htm

von Michael M. (michaelm)


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npn schrieb:
> Holger D. schrieb:
>> Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun.
>
> Zwei Szenarien...
.....
> Welches Szenario bringt die größere Reichweite?

Ihr beiden meint wahrscheinlich das gleiche Ergebnis.

Die Reichweite verändert sich sicherlich nicht.
Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals, die wegen des 
Störnebels in einer Großstadt ohne Frage deutlich schlechter, u.U. sogar 
unmöglich sein düfte.

Michael

von Tom (Gast)


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Ja, wenn man es genau nimmt hätte ich es anders formulieren müssen, aber 
es gab ja doch einige die es verstanden haben. In dem Zusammenhang war 
eher die Lesbarkeit wie oben geschrieben/Empfang der Gedanke meiner 
Frage, da meinte Vermutung war, dass dieser eher leidet.

Da ja immer wegen der Netzteile PLC(nutzt das noch jemand?) gejammert 
wird und mich es interessiert hätte was man in der Stadt überhaupt noch 
empfangen kann.

von Martin (Gast)


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Tom schrieb:
> Reicht das
> nur ein paar Meter ins nächste Kaff oder geht das auch mal in die
> Übersee etc.
> (Vorhanden Mietswohnung, ohne große Antenne und Interesse hauptsächlich
> an Direktverbindungen ohne Internet oder Relais dazwischen)

Ich will nochmal auf die ursprüngliche Frage zurückkommen. Ich habe hier 
was von Balkon gelesen. Wenn der vorhanden ist kann man schon einiges 
machen. Allerdings ist die Sache mit dem "Störnebel" konkret nicht in 
Ferndiagnose zu beantworten...da hilft wirklich nur probieren. Mit 
Balkonantennen geht auf KW gerade mit CW und QRP - wegen der beengten 
Verhälnisse (Stichwort Sicherheitsabstand) - zur richtigen Zeit auf dem 
richtigen Band auch weltweiter Betrieb. Findet man einen Draht zu 
portabel-Betrieb geht weltweit aus der Pampa dann sowieso. Für UKW/2m 
ist eine Doppelquad 1,40m hoch und 70cm breit. Vom Balkon kann man damit 
bei Überreichweiten die 1.000 km-Marke überschreiten. Ich habe mit so 
einer als weiteste Verbindung die Bretagne mit 1.048 km in 
direkt-Verbindung geschafft (CW und 80 Watt).

Und Tom - bist du ein wenig "angefixt" oder haben die die Beiträge eher 
abgeschreckt??

Grüße von Martin, DH4NWG

von Wolfgang (Gast)


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Tom schrieb:
> (Vorhanden Mietswohnung, ohne große Antenne und Interesse hauptsächlich
> an Direktverbindungen ohne Internet oder Relais dazwischen)

Satellit ist dann wohl auch nichts für dich ...

von Marek N. (bruderm)


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WSPR könnte dann eine Alternative sein bei hohem Störpegel oder 
minimalistischen Antennen.

Beitrag #6383494 wurde vom Autor gelöscht.
von Tom (Gast)


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>Und Tom - bist du ein wenig "angefixt" oder haben die die Beiträge eher
abgeschreckt??

Danke für deine Erfahrung, ja bin schon etwas angefixt, auch finde ich
schön, dass du deine Erfahrungen geteilt hast und freundlich warst.
Neben CW fände ich auch interessant mit wenig Energie zu senden, gibt ja
ein Verfahren das mir gerade nicht mehr einfällt mit irgendeinem
Algorithmus, der aus Rauschen noch etwas erkennt, ähnlich LoRa

EDIT: hat Marek mittlerweile geschrieben

Mich würde eher die Vereinsmeierei oder Antworten wie von Gunther
abschrecken. War mal als Jugendlicher bei einem kleinen darc Ortsverband
zu Gast und vor ein paar Jahren zufällig an einem Stand an der Maker
Fair..das hat mir gereicht ehrlich gesagt. Auch immer das Hickhack, ob
das jetzt Amateurfunker oder Funkamateur heißt..auf solche
Verbohrtheiten hätte ich keine Lust.

>Satellit ist dann wohl auch nichts für dich ...

Nein, reizt mich in der Tat momentan nicht, aber schrieb ich ja ;)

von Erwin D. (Gast)


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Tom schrieb:
> Neben CW fände ich auch interessant mit wenig Energie zu senden, gibt ja
> ein Verfahren das mir gerade nicht mehr einfällt mit irgendeinem
> Algorithmus, der aus Rauschen noch etwas erkennt, ähnlich LoRa

Da gibt es zum Beispiel JT65, JT9, FT8, PSK31 und noch einige mehr. Die 
Spielwiese des Amateurfunks ist groß! :-)

von Akustikkoppler (Gast)


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Erwin D. schrieb:
> Da gibt es zum Beispiel JT65, JT9, FT8, PSK31 und noch einige mehr.

Wie hoch sind denn da die realen Bitraten - kann man da schon mBPS (mili 
bit pro Sekunde) verwenden?

Lora ist bei kleinen (10kHz!) Bandbreiten und hohen Spreadingfaktor auch 
schon recht überschaubar..

von Erwin D. (Gast)


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Akustikkoppler schrieb:
> Wie hoch sind denn da die realen Bitraten

Hier ist eine ganz gute Aufstellung dieser Betriebsarten:
https://en.wikipedia.org/wiki/WSJT_(amateur_radio_software)

von Erwin D. (Gast)


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von Holger D. (hodoe)


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Michael M. schrieb:
> Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals

Moin, genau. Zurzeit sind ja im Amateurfunk FT8 und FT4 die Renner. Ist 
zwar nichts für mich, aber dennoch sind die Bänder voll. Wir haben am 
Wochenende DA0DFF vom Leuchtturm Oland in die Luft gebracht. Wenn SSB 
nicht mehr geht, dann CW. Wenn CW nicht mehr geht, dann ging immer noch 
FT8. Auf 40 m rund um die Uhr.

: Bearbeitet durch User
von OM (Gast)


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Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an. Ich 
finds gut, das ist sehr interessant. Habe mich vor 15 oder 20 Jahren 
schon mit psk31 versucht. Damals war die Abneigung gegen die 
Digitaltechnik leider noch sehr groß und viele OMs konnten auch nicht 
mit dem Computer umgehen. Heute ist es zum Glück nicht mehr ganz so 
schlimm. Aber wer will kann ja immer noch CW (sogar mit Junker-Taste) 
machen. Jeder hat die Freiheit und sollte diese auch nutzen.

von Holger D. (hodoe)


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OM schrieb:
> Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an.

Ne, die gibt es schon lange. CW und RTTY waren wohl die ersten. Bei CW 
ist der Kodierer/Dekodierer halt zwischen den Ohren. Pactor und Co. 
kamen in den 80ern auf.

Dinge wie D-Star, FT8 und vieles mehr sind Entwicklungen des 
Amateurfunks.

: Bearbeitet durch User
von OM (Gast)


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Holger D. schrieb:
> OM schrieb:
>> Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an.
>
> Ne, die gibt es schon lange. CW und RTTY waren wohl die ersten. Bei CW
> ist der Kodierer/Dekodierer halt zwischen den Ohren. Pactor und Co.
> kamen in den 80ern auf.
>
> Dinge wie D-Star, FT8 und vieles mehr sind Entwicklungen des
> Amateurfunks.

Ist alles richtig und kein Widerspruch zu meiner Aussage.

von Akustikkoppler (Gast)


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Erwin D. schrieb:
> Akustikkoppler schrieb:
>> Wie hoch sind denn da die realen Bitraten
>
> Hier ist eine ganz gute Aufstellung dieser Betriebsarten:
> https://en.wikipedia.org/wiki/WSJT_(amateur_radio_software)

Also 75/12.64 = 5.9 Bit pro Sekunde bei FT8 (Bandbreite 50Hz), oder hab 
ich das falsch verstanden?

von Günter Lenz (Gast)


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von OM schrieb:
>Damals war die Abneigung gegen die
>Digitaltechnik leider noch sehr groß
>
>Aber wer will kann ja immer noch CW

CW ist die älteste digitale Betriebsart,
An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.
Oder bist du anderer Meinung?

von Tom (Gast)


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>Oder bist du anderer Meinung?

Er meint höchstwahrscheinlich eine Betriebsart, bei der man einen PC 
benötigt. Hätte ich ihn zumindest so verstanden.

von Holger D. (hodoe)


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OM schrieb:
>> Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an.
>> Ist alles richtig und kein Widerspruch zu meiner Aussage.

Keine Ahnung, was für Dich "langsam" ist. Aber 1980 ... 2020 sind für 
mich 40 Jahre und damit fast so viel wie ich Lebensjahre habe.

.-. ..--..

: Bearbeitet durch User
von OM (Gast)


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Günter Lenz schrieb:
> CW ist die älteste digitale Betriebsart,
> An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.
> Oder bist du anderer Meinung?

Siehe meinen Post vorher (25.08.2020 18:01), habe das nicht verneint.
Also versuche nicht zu trollen. Es war auch schon vorher eindeutig wie 
es gemeint war.

Und wenn du schon klugscheissen willst, mach es richtig. CW besteht 
nicht nur aus 2 Zuständen sondern aus 4 Zuständen: lang, kurz, kurze 
Pause, lange Pause. Eventuell kann man die lange Pause auch als 
Kombination kurzer Pausen sehen. Also 3 Zustände im Gesamten. Dadurch, 
dass die Zeichen in CW unterschiedlich lang sind, braucht man die Pausen 
als weiteren Zustand zur Dekodierung.

Holger D. schrieb:
> Keine Ahnung, was für Dich "langsam" ist. Aber 1980 ... 2020 sind für
> mich 40 Jahre und damit fast so viel wie ich Lebensjahre habe.

1980 bis ca 2000 waren die digitalen Betriebsarten eine Nische und auch 
2010 war es noch nicht so verbreitet. Es gab sehr viele OMs die alles 
vehement abgelehnt haben was mit Digitaltechnik zu tun hatte. Auch 
Packet-Radio, was so in den 80ern auf UKW verwendet wurde, haben viele 
abgelehnt. Sachen wie PSK31 (kam etwas später, Jahreszahl weiß ich nicht 
mehr) auf Kurzwelle war noch seltener. Aber wenn du erst etwa 40 bist 
und/oder erst spät in den Amateurfunk eingestiegen bist, hast du das 
vielleicht nicht mitbekommen.

von Die noch nicht so alten Zeiten (Gast)


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Erinnerungen ans Usenet und den nominierten Gruppenkasper DL5DKW und 
sein Gefolge werden wach. Er fiel immer damit auf seinen Computer nicht 
bedienen zu können und auch sonst vieles nicht zu verstehen. Nein, er 
war kein Einzelfall. Er behauptete wie viele andere auch, die Nutzung 
moderner Digitaltechnik wäre eine Erschleichung von Vorteilen und OMs, 
die nicht intensiv CW nutzten wären keine richtigen Funkamateure.

von Marek N. (bruderm)


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Die noch nicht so alten Zeiten schrieb:
> Gruppenkasper DL5DKW

LOL! Ich erinnere mich dunkel. Lebt der eigentlich noch?

von Holger D. (hodoe)


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OM schrieb:
> Es gab sehr viele OMs die alles vehement abgelehnt haben was mit Digitaltechnik 
zu tun hatte.

Das ist heute auch noch so. Aber deren Röcheln wird auch bald vorbei 
sein.

Dennoch ist die Digitaltechnik lange verbreitet. Mit wenigen Ausnahmen 
werden doch seit mehr als einem Jahrzehnt nur noch SDRs gebaut. Beim 
neuen Elecraft K4 kann man den Superhet Empfänger als Option!!! dazu 
kaufen.

von Joshua K. (joshy77)


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Holger D. schrieb:
> Michael M. schrieb:
>> Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals
>
> Moin, genau. Zurzeit sind ja im Amateurfunk FT8 und FT4 die Renner. Ist
> zwar nichts für mich, aber dennoch sind die Bänder voll. Wir haben am
> Wochenende DA0DFF vom Leuchtturm Oland in die Luft gebracht. Wenn SSB
> nicht mehr geht, dann CW. Wenn CW nicht mehr geht, dann ging immer noch
> FT8. Auf 40 m rund um die Uhr.

Vorallem haben FT4 und FT8 den Vorteil, dass sie ohne Operator 
auskommen.
Daher ein richtiger Quantensprung im Vergleich zu Rütütü und Zitterfunk. 
:)

von Holger D. (hodoe)


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Joshua K. schrieb:
> Vorallem haben FT4 und FT8 den Vorteil, dass sie ohne Operator
> auskommen.

Jo, da sollen ja schon einige Roboter unterwegs sein. So oder so nicht 
meine Welt.

von Marek N. (bruderm)


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Merkt man aber ganz schnell, weil die meisten ihre Bots nicht richtig 
konfigurieren können.

So brechen die meisten Bots nach dem zweiten Anruf ab oder loggen auch 
das QSO ohne RRR oder R73 empfangen zu haben.
Außerdem antworten sie nicht auf Anrufe, wenn das Call schon in ihrem 
Log steht und rufen statt dessen weiter CQ, obwohl kein anderer sie 
aufruft.
Dann wundert man sich, dass man irgendwann diese eine seltene Station 
hat, die noch "bunt" ist, von der man aber partout ignoriert wird.

von Michael M. (michaelm)


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Joshua K. schrieb:
> Holger D. schrieb:
>> Michael M. schrieb:
>>> Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals
>>
>> Moin, genau. Zurzeit sind ja im Amateurfunk FT8 und FT4 die Renner...
>> .... Wenn CW nicht mehr geht, dann ging immer noch
>> FT8....
...
> Daher ein richtiger Quantensprung im Vergleich zu Rütütü und
> Zitterfunk....

Auch "Rütteltü" kann noch "unter dem Rauschen" gehen.
Ich habe mal (vor 40 Jahren) bei Inversion auf 2m (QTH Ostwestfalen, 
ländlich) einen Norweger mitschreiben können, dessen Signal akustisch 
überhaupt nicht wahrnehmbar war, nur Rauschen.
Ich wunderte mich nur, dass ca. eine Minute lang die LO15 losratterte... 
^^
Eine Verbindung kam leider nicht zustande (und das Signal verschwand 
kurz danach wg. der wechselhaften Bedingungen), da ich an der damaligen 
Klubstation wohl zu wenig Leistung hatte, trotz 4 x 16 El. Tonna.

von npn (Gast)


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Joshua K. schrieb:
> Daher ein richtiger Quantensprung

Nein, sondern ein Fortschritt in der Dekodierbarkeit.
Wie kommst du auf Quantensprung?
Das wäre die kleinstmögliche Zustandsänderung!

von Günter Lenz (Gast)


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von Holger D. schrieb:
>OM schrieb:
>> Es gab sehr viele OMs die alles vehement abgelehnt haben was mit 
>>Digitaltechnik
>>zu tun hatte.

>Das ist heute auch noch so. Aber deren Röcheln wird auch bald vorbei
>sein.

Und wer hat SDR entwickelt? Es waren die Alten, Professoren
und Mathematiker in jahrelanger Forschungsarbeit. Die meisten
unter den jungen, ich schätze mal 99,9%, die SDR verwenden,
verstehen nicht wie es funktioniert, sie benutzen es nur.
Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.

Hier mal ein Funkamateur der SDR mit entwickelt hat.
https://www.unibw.de/universitaet/ehrensenatoren/prof-dr-ulrich-rohde

von Volle (Gast)


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Günter Lenz schrieb:
> CW ist die älteste digitale Betriebsart,
> An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.
> Oder bist du anderer Meinung?

Ja bin anderer Meinung

CW besteht auch vier Zeichen
 kurz, lang, kurze Pause, lange Pause

also steckt die Hälfte der Information in der Zeit
da zwischen kurz und lang ein vorgegebenes Verhältnis gibt
hat es sogar eine Fehlererkennung und die Geschwindigkeit spielt keine 
Rolle solange sie sich nicht schnell ändert

von Hans (Gast)


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>Hier mal ein Funkamateur der SDR mit entwickelt hat.

Naja das ist ja schon sehr aus den Fingern gesogen. Der gute Mann ist in 
erster Linie mal Ingenieur und Geschäftsmann und kein gewöhnlicher 
Funkamateur, der das mal eben nebenbei für die Allgemeinheit zum Spass 
entwickelt hat

von Holger D. (hodoe)


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Günter Lenz schrieb:
> Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.

Meine Aussage bezog sich, wie man unschwer erkennen kann, ausschließlich 
auf die ewigen Röchelpriester, die sich jeglicher Entwicklung 
verweigern. Bei mir im OV gibt es einen OM (20er Jahre geboren), der 
lehnt QSOs mit ausländischen Stationen ab ...

von Waldheini (Gast)


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Günter Lenz schrieb:
> Und wer hat SDR entwickelt? Es waren die Alten, Professoren
> und Mathematiker in jahrelanger Forschungsarbeit. Die meisten
> unter den jungen, ich schätze mal 99,9%, die SDR verwenden,
> verstehen nicht wie es funktioniert, sie benutzen es nur.
> Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.

Ahnungslose gibt es doch in jeder Altersklasse und ein paar wenige alte 
Professoren mit Ahnung sind statistisch irrelevant. Zumal die meisten 
Mathematiker und Ingenieure mit Amateurfunk nichts zu tun haben. Ich bin 
sicher, es gibt viel mehr alte OMs, die gar nicht wissen was SDR ist, 
geschweige wie es funktioniert, als jüngere OMs. Aber darum gehts doch 
gar nicht, es muss und kann ja nicht jeder alles wissen. Es geht um die 
prinzipielle Ablehnung von neuen Entwicklungen.

Holger D. schrieb:
> Mit wenigen Ausnahmen
> werden doch seit mehr als einem Jahrzehnt nur noch SDRs gebaut.

Ja die neusten komerziellen Geräte.

von Tom (Gast)


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Holger D. schrieb:
> Günter Lenz schrieb:
>> Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.
>
> Meine Aussage bezog sich, wie man unschwer erkennen kann, ausschließlich
> auf die ewigen Röchelpriester, die sich jeglicher Entwicklung
> verweigern. Bei mir im OV gibt es einen OM (20er Jahre geboren), der
> lehnt QSOs mit ausländischen Stationen ab ...

wow 😂 auch nicht schlecht, aber der hat vermutlich auch andere Probleme

von Rudi (Gast)


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Gibt auch Leute die trinken kein Weizenbier, mit der Begründung, früher 
gabs Bier nur aus Gerste

von Holger D. (hodoe)


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Waldheini schrieb:
> Ja die neusten komerziellen Geräte.

Du bist wirklich informiert. Irgendwo um 2005 ging es los. Bausätze 
SoftRock. Das war mein erster: https://wb5rvz.com/sdr/RX_V8_3/

von Marek N. (bruderm)


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Holger D. schrieb:
> Bei mir im OV gibt es einen OM (20er Jahre geboren), der lehnt QSOs mit
> ausländischen Stationen ab ...

Da hat jemand den Sinn des Amateurfunk nicht verstanden.

von Rudi (Gast)


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Klar gibts SDR Bausätze. Das sind aber immer noch Nischen.

von Toni (Gast)


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Bei den SDRs geht es doch schon beim Zusammenbau los: Wer von den 
Nicht-Elektroniker-OMs kann oder macht SMD? Kommt noch BGA  dazu: Welche 
Lötausrüstung braucht man da am Küchentisch? Wer von den OMs, jung oder 
alt, kann die theoretischen Zusammenhänge verstehen, wer z.B. eine DFT 
berechnen? Faltung, Fensterfunktion, etc. Wer die Software 
zusammenschreiben?
Schon die komplette Theorie von z.B. SSB überfordert mMn den Großteil 
der Amateure, wie dann erst die Hintergründe von SDR? Das ist wie mit 
heutigen Autos in der Vertragswerkstatt: Der heutige meist junge 
KFZ-Mechatroniker tauscht Baugruppen aus und zwar exakt alle die, welche 
der Diagnosecomputer anzeigt.
Eben wegen seiner Einfachheit ist CW über alle Zeiten beherrschbar, im 
Gegensatz dazu ist SDR und die vielen digitalen Betriebsarten zwar sehr 
gut und fortschrittlich, aber eben auch komplex. Ich erinnere mich z.B. 
an den RMNC der mancherorts noch läuft: Keine Pläne, kein Quellcode. 
Oder die vielen Ansätze in Packet mit Modems, Protokollen und Software. 
Vieles ist da schon lange nicht mehr wartbar. Hat der 
Ursprungsprogrammierer kein Interesse mehr oder stirbt gar, ist die 
Software auch nicht mehr lange am Leben. Vieles wird ja schon lange 
nicht mehr auf neue Linux-oder Windows- Releases angepaßt und stirbt 
auch weg. Da ist die neue Welt zwar schön bunt, aber wenn das neue 
Betriebssystem kommt wegen neuer Hardware wird es duster. CW geht dann 
immer noch und erst recht.

von Holger D. (hodoe)


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Toni schrieb:
> CW geht dann immer noch und erst recht.

-.-. ..-. --

von Marek N. (bruderm)


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Kann man auf beliebige andere Aspekte des Amateuefunks ausweiten. Hört 
endlich auf, auf die Digitaltechnik und SDR einzudreschen!

Welcher OM beherrscht die Maxwellsche Theorie soweit, dass er die DGLs 
in jedem beliebigen Koordinatensystem bei jeder beliebigen 
Randwertbedingung lösen kann?

Welcher DX-er kann den Großkreis und Beamrichtung zum kleinsten 
Pazifik-Inselchen berechnen?

Welcher Mikrowellen-Amateur weiß um die TE und TM-Moden im Hohlleiter?

Worum geht's eigentlich? Achso, wie weit kommt man mit CW? - Zum 
richtigen Zeitpunkt auf dem richtigen Band und mit etwas Glück weltweit.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Volle schrieb:
> Günter Lenz schrieb:
>> CW ist die älteste digitale Betriebsart,
>> An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.
>> Oder bist du anderer Meinung?
> Ja bin anderer Meinung
> CW besteht auch vier Zeichen
>  kurz, lang, kurze Pause, lange Pause
> also steckt die Hälfte der Information in der Zeit
> da zwischen kurz und lang ein vorgegebenes Verhältnis gibt
> hat es sogar eine Fehlererkennung und die Geschwindigkeit spielt keine
> Rolle solange sie sich nicht schnell ändert

Doch CW ist und bleibt eine der ältesten Digitalen Betriebsarten.
Auch in ALLEN modernen digitalen Betriebsarten (wie überhaupt in der 
Digitaltechnik) gibt es nur 2 Zustände plus die Zeit.
Fehlerkompensation und alles weitere beruht auch nur auf diesen beiden 
Zuständen und der Zeit.

Doch auch "digital" ist letzlich nur analog, aber das ist ein anderes 
Thema.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Alf (Gast)


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Digital bedeutet ja nicht, dass es nur 2 Zustände geben darf. Digital 
bedeutet, dass es eine endliche abzählbare Anzahl von Zuständen gibt.
Ein System mit 2 Zuständen heißt binär.

Hier in der Diskussion geht es aber doch um etwas ganz anderes, nämlich 
um die Anwendung digitaler Elektronik und Computertechnik im 
Amateurfunk.
Und da gibt es eben traditionell viele Skeptiker.  Unnötige 
Beleidigungen, Bezeichnungen wie Prothesenfunk, Erschleichung von 
Vorteilen, Nichtskönner (wenn man nicht hauptsächlich CW macht) usw sind 
leider nicht selten. Vor 15 Jahren waren digitale Filter, DSPs und 
Logbuchprogramme Teufelszeug, heute sind es SDRs und 
Computerbetriebsarten.
Trotzdem hat sich der Amatueurfunk gerade wegen dieser neuen 
Betriebsarten in den letzten 10 Jahren sehr zum Positiven entwickelt. 
Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.

von Michael M. (michaelm)


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Alf schrieb:
> Hier in der Diskussion geht es aber doch um etwas ganz anderes, nämlich
> um die Anwendung digitaler Elektronik und Computertechnik im
> Amateurfunk.

Diese Diskussion (um digitale und Computertechnik) ist jedoch leider 
längst vom Thema der Eröffners abgewichen. Warum nur?

von Marek N. (bruderm)


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Alf schrieb:
> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.

Och die gibts noch zu Genüge.
Hier nebenan gibt es einen OV, bei dem die Hälfte der Leute ihre Logs 
der wöchentlichen OV-Runde*) hanschriftlich führt, dann zum Supermarkt 
kopieren fährt, um anschließend die Papierkopie per Post (wegen "Rona") 
an die Net-Control zurückschickt, damit dieser die dann eintippt und 
einreicht, um sie für die Clubmeisterschaft geltend zu machen. Tolle 
"Meister".

*) natürlich wochentags, vormittags auf 80m, damit bloß niemand 
mitmacht, der
a. arbeitet,
b. gerade erst eingestiegen ist, und noch keine umfangreiche KW-Station 
hat
c. gar keine Möglichkeit hat, eine große KW-Antenne aufzubauen.
Fazit: Man will unter sich bleiben. Die Zahlen sprechen für sich: 
http://www.echo37.de/rufzeichen/

von Alf (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Diese Diskussion (um digitale und Computertechnik) ist jedoch leider
> längst vom Thema der Eröffners abgewichen. Warum nur?

Weil diverse senile Klugscheisser darüber trollen wollen, ob CW eine 
digitale Betriebsart ist, was sie zweifellos ist.

von DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite


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Mit meinem Beitrag möchte ich zeigen, dass sich Lebensalter und 
Interesse an Neuem nicht ausschließen, ebenso wenig wie CW und SDR.
Vorweg: Ich bin jetzt 70 und habe vor drei Jahren aus dem Red Pitaya und 
einer STM32F7 Discovery einen Stand- Alone SDR Transceiver entwickelt. 
Mitstreiter war und ist Pavel Demin, (etwas jünger...)
Meine beruflichen Kenntnisse in C- Programmierung, sowie der durch das 
Hobby angeeignete HF- und mathematische Hintergrund kamen mir zugute.
Wer mal eine Viertelstunde opfern will, kann sich hier informieren:

http://wkiefer.bplaced.net/funk/Mein%20Red%20Pitaya%20als%20Standalone.pptx
http://www.wkiefer.de/x28/Red%20Pitaya.htm

Was CW betrifft: Meine zur Prüfung nachgewiesenen Kenntnisse und 
Fertigkeiten sind durch mangelnde Übung leider stark geschrumpft. Aber 
mit Hilfe der Programmierung habe ich wenigstens dem Red Pitaya das 
Geben und Lesen beigebracht.
Was ich noch anmerken möchte: In Deutschland interessierten sich 
lediglich eine Handvoll Enthusiasten für einen Nachbau und forderten 
Programme und Konstruktionsunterlagen an. (Es gab Artikel im 
"Funkamateur" und in der "cq DL".)

: Bearbeitet durch User
von Alf (Gast)


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@DH1AKF
Top! Bravo!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Marek N. schrieb:
> Achso, wie weit kommt man mit CW? - Zum richtigen Zeitpunkt auf dem
> richtigen Band und mit etwas Glück weltweit.

Wobei man dafür schon wirklich etwas Glück braucht, zumindest mit nicht 
allzu aufwändiger 08/15-Ausrüstung bekommt man das nicht täglich hin.

Aber DX-Verbindungen an sich (Nord-/Südamerika, Ostasien) bekommt man 
schon einigermaßen regelmäßig hin, natürlich nicht zu jeder Tages- und 
Jahreszeit und nicht auf jedem Band … aber wir haben ja inzwischen eine 
reiche Auswahl an Bändern zur Verfügung (als ich mit Amateurfunk anfing, 
waren es in DM noch gerade mal 5 Kurzwellenbänder, jetzt sind es 11, 
wenn man mal 160 und 6 Meter als „Kurzwelle“ einstuft).

Manchmal hat man halt auch das Problem in der anderen Richtung: als ich 
mich letzte Woche am Nachmittag noch portabel aus OZ mit ein paar 
Funkfreunden aus der Heimat auf dem Band treffen wollte, ging das 
eigentlich nur auf 60 m (dort aber dann in diversen Betriebsarten: CW, 
PSK31, FT8). Auf 40 m aufwärts war die tote Zone zu groß, man konnte 
halb Europa hören, aber DL erst ab südlich des „Weißwurst-Äquators“.

Marek N. schrieb:
>> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.
>
> Och die gibts noch zu Genüge.

Nur, weil du noch Gegenbeispiele kennst, heißt das doch noch lange 
nicht, dass die Aussage (die eine Tendenz beschreibt) falsch wäre. Es 
stand da nicht: „es gibt keine mehr“, sondern: „sie sterben langsam 
aus“. Auch bein uns im OV haben mittlerweile selbst die ältesten OMs 
(die sich nie in CW bewegt hätten) schon mal mehr als ein FT8-QSO 
gefahren, unser schon vor geraumer Zeit verstorbener früherer 
OV-Vorsitzender war dazumals begeisterter Packetradio-Nutzer. Die 
Tendenz passt also durchaus.

Aber dennoch haben auch junge OMs inzwischen genug CW gelernt, um damit 
bspw. bei VHF-Contesten mitmachen zu können. Die Tradition wird also 
zumindest weiter gepflegt. :)

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Alf schrieb:
> Digital bedeutet ja nicht, dass es nur 2 Zustände geben darf. Digital
> bedeutet, dass es eine endliche abzählbare Anzahl von Zuständen gibt.
> Ein System mit 2 Zuständen heißt binär.

Ok, Zustimmung.
Aber: eine endlich (in einer bestimmten Zeit) abzählbare Zahl von nur 
zwei Zuständen. Also wie ein CW-Signal.

Old-Papa

von Michael M. (michaelm)


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DH1AKF W. schrieb:
> In Deutschland interessierten sich
> lediglich eine Handvoll Enthusiasten für einen Nachbau

OT:
Hallo Wolfgang,
das ist überhaupt nicht verwunderlich, heißt es doch bekannterweise
Software Defined Receiver und NICHT Hardware Defined....

Ein paar Tausendfüßler + Hühnerfutter (quasi nach Anleitung) 
zusammenzufügen ist wohl auch eher in die "Bausatz"-Ecke einzuordnen, 
wobei viele der "Lötfähigen" Menschen keine erforderliche Ausrüstung für 
solche Bauteile haben dürften.
Eo(OT)

Michael

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael M. schrieb:
> Software Defined Receiver

Korrektur: Software Defined Radio - man kann mit SDRs auch senden 
(natürlich nicht mit allen).

Den Red Pitaya kauft man sich aber fertig, Wolfgang hat ihn „nur“ zu 
einem gesamten Gerät komplettiert. ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Michael M. (michaelm)


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Jaja, irgendwas war falsch... Da war mal wieder Vakuum im Spiel. ;-)

von Marek N. (bruderm)


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Ich wage mich soweit aus dem Fenster zu lehnen und zu behaupten, dass es 
bereits mehr Amateure gibt, die einen SDR-Bausatz (Lima, Soft-Rock, 
FiFi, McHF, µSDX) aufgebaut und in Betrieb haben, als jene die einen 
GHz-Edelkonverter von DB6NT&Co.
Von den Millionen DVB-T-Sticks, die auch bei Nicht-Amateuren im Einsatz 
sind, ganz zu schweigen.

von Kilo S. (kilo_s)


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Marek N. schrieb:
> Von den Millionen DVB-T-Sticks, die auch bei Nicht-Amateuren im Einsatz
> sind, ganz zu schweigen.

Oder den ganzen Handgeräten die für RX auf SDR technik setzen.

von Holger D. (hodoe)


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DH1AKF W. schrieb:
> In Deutschland interessierten sich
> lediglich eine Handvoll Enthusiasten für einen Nachbau und forderten
> Programme und Konstruktionsunterlagen an.

Das ist wohl so. Mein Steuergerät für den Christian-Koppler war auch 
nicht der Burner. Hin und wieder meldet sich ein OM (nie YLs) mit einem 
TRX, der mit aufgenommen werden soll. Sonst wird anscheinend nicht so 
viel gebaut.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Holger D. schrieb:
> Sonst wird anscheinend nicht so viel gebaut.

Ist halt auch 'ne Frage der Zeit. Ein symmetrischer Antennenkoppler 
würde mich durchaus auch reizen, vielleicht bekomme ich aus meinen 2 x 
6,5 m Draht dann doch noch bisschen mehr heraus als derzeit (Balun an 
der Antenne, Abstimmung im Shack). Andererseits, wenn man schon den 
Aufwand treibt (der wesentliche Aufwand ist ja die Leistungselektronik 
dafür einschließlich der Schaltelemente), würde mich durchaus auch noch 
die controllergesteurte automatische Version interessieren … dann muss 
man nicht bei jedem QSY noch herumfummeln.

Aber wir schweifen mächtig ab. Naja, die eigentliche Frage ist ja 
durchaus auch beantwortet inzwischen.

von Karl M. (Gast)


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Hallo,

was soll das sein eine "Afuprüfung"?
Und was darf man dann?

von Alf (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>>> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.
>> Och die gibts noch zu Genüge.
>
> Nur, weil du noch Gegenbeispiele kennst, heißt das doch noch lange
> nicht, dass die Aussage

Er hat doch nicht geschrieben, dass alle OVs bzw deren Mitglieder 
Computeranalphabeten sind. Die Aussage "die gibt es noch zu Genüge" 
stimmt aber definitiv.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Alf schrieb:
> Die Aussage "die gibt es noch zu Genüge" stimmt aber definitiv.

Das ist aber inzwischen schon nicht mehr nur der Unterschied zwischen 
dem halb vollen und dem halb leeren Glas.

Klar kann man den Rest im Glas nun als "da ist aber immer noch was 
drin!" hervorheben – wenn man denn so großen Wert darauf legt. Man kann 
ihn aber genauso gut getrost ignorieren, denn dann bekommt dieser Rest 
die Aufmerksamkeit, die er wirklich Wert ist …

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> Andererseits, wenn man schon den Aufwand treibt (der wesentliche Aufwand
> ist ja die Leistungselektronik dafür einschließlich der Schaltelemente),
> würde mich durchaus auch noch die controllergesteurte automatische
> Version interessieren

Habe mir deine Variante mal angesehen: gefällt mir. OK, ich würde sie 
wahrscheinlich lieber sehr viel kleiner aufbauen, das macht die Platine 
deutlich preiswerter. Außerdem würde ich mir die Frage stellen, ob man 
statt eines heftigen 25poligen Kabels zum Koppler nicht lieber sowas wie 
einen LIN-Bus benutzen sollte.

von Bernd (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Alf schrieb:
>> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.
>
> Och die gibts noch zu Genüge.
> Hier nebenan gibt es einen OV, bei dem die Hälfte der Leute ihre Logs
> der wöchentlichen OV-Runde*) hanschriftlich führt, dann zum Supermarkt
> kopieren fährt, um anschließend die Papierkopie per Post (wegen "Rona")
> an die Net-Control zurückschickt, damit dieser die dann eintippt und
> einreicht, um sie für die Clubmeisterschaft geltend zu machen. Tolle
> "Meister".

So ähnlich ist es ja leider noch in vielen OVs. Vor 30 Jahren dachte 
ich, die Zeit und die Biologie wird das Problem irgendwie selber lösen. 
Aber es hat sich doch viel weniger getan als erhofft. Und es gibt heute 
auch 35jährige, die kaum einen Computer bedienen können.
Aber natürlich gibt es sie auch, die vorbildlichen OVs, die mit der Zeit 
gehen und keine Angst vor neuen Entwicklungen haben, die erfolgreich 
Jugendarbeit betreiben, die Jugend motivieren usw. Die viele 
Betriebsarten pflegen (wenn auch nicht jede Betriebsart von jedem 
Mitglied; ist ja auch nicht nötig), die neuen Computerbetriebsarten und 
auch CW mit verschiedenen Tasten.

von Tom (Gast)


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Weil gerade verschiedene Tasten aufgekommen sind. Welche nimmt man denn 
da am besten? So ein "paddle" scheint mir bequemer als die klassische 
Morsetaste. Da gibt es zB auch noch "Kent Single Paddle". Habe gelesen, 
dass es wohl leichter ist als zwei. Leider sind die ja alle recht 
kostspielig für den Anfang

von ZF (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Och die gibts noch zu Genüge.
> Hier nebenan gibt es einen OV, bei dem die Hälfte der Leute ihre Logs
> der wöchentlichen OV-Runde*) hanschriftlich führt, dann zum Supermarkt
> kopieren fährt, um anschließend die Papierkopie per Post (wegen "Rona")
> an die Net-Control zurückschickt, damit dieser die dann eintippt und
> einreicht, um sie für die Clubmeisterschaft geltend zu machen. Tolle
> "Meister".

Immerhin senden sie schon in SSB, es gibt Leute die so rückständig sind, 
dass sie AM machen wollen. ;-) Im Ernst, warum regt dich das auf? Ich 
finde das auch amüsant, aber lass sie doch machen, wenn es ihnen Spaß 
macht. Nimmt dir doch nichts weg, oder musst Du wegen ihnen in der 
Schlange vor dem Supermarktkopierer länger warten?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tom schrieb:
> So ein "paddle" scheint mir bequemer als die klassische Morsetaste.

Naja, mit einer elektronischen Taste gibst du natürlich immer saubere 
Zeichen, und die Finger muss man etwas weniger bewegen.

Ich bin dann trotzdem wieder größtenteils bei der Handtaste gelandet: 
die kann man „träumend“ bedienen, die Zeichenfolgen verdrahten sich mit 
der Zeit einfach in die Finger und geben sich gewissermaßen von selbst. 
Bei der elektronischen Taste muss man sich aufs Geben genauso 
konzentrieren wie aufs Hören, wenn man dort ins Träumen kommt, hat man 
sofort einen Punkt oder Strich zu viel gegeben.

Für ganz langweilige Aktionen (wie „CQ CQ CQ de DF70DARC DF70DARC“, ein 
wirklich ellenlanges Rufzeichen, das einem die Hand schnell ermüden 
lässt) benutze ich dann lieber einen Keyer vom PC aus. Die mechanische 
Taste ist natürlich trotzdem parallel mit dran.

Für die rein mechanischen Tasten: möglichst schwere Grundplatte ist 
wichtig, trotzem muss man sie noch mit der anderen Hand festhalten, 
damit sie nicht verrutscht.

Ansonsten ist der Vorteil von CW ganz unbestritten, dass man es auch mit 
zwei blanken Klingeldrahtenden zwischen den Fingern geben kann. :-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Holger D. (hodoe)


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Jörg W. schrieb:
> Habe mir deine Variante mal angesehen: gefällt mir. OK, ich würde sie
> wahrscheinlich lieber sehr viel kleiner aufbauen, das macht die Platine
> deutlich preiswerter. Außerdem würde ich mir die Frage stellen, ob man
> statt eines heftigen 25poligen Kabels zum Koppler nicht lieber sowas wie
> einen LIN-Bus benutzen sollte.

Hallo, tnx. So etwas wird noch kommen. 2017 wollten wir einen Ersatz für 
das erkömmliche Steuergerät. Bei vielen liegt das 25-polige Kabel schon 
rum.

Ich würde das heute auch anders bauen. Aber seinerzeit ging es um 
Nachbausicherheit. Im ernst, wer verwendet noch 40 polige 
Riesen-µController?

Man kann da noch optimieren: Für weniger Leistung ausgelegt mit 
bistabilen Relais, Spannungsversorgung und entsprechende Relaisauswahl 
mit über das Koaxkabel. Mal sehen, wann ich Zeit finde.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Holger D. schrieb:

> Im ernst, wer verwendet noch 40 polige
> Riesen-µController?

:-)

Das sehe ich ganz genauso.

> Man kann da noch optimieren: Für weniger Leistung ausgelegt mit
> bistabilen Relais, Spannungsversorgung und entsprechende Relaisauswahl
> mit über das Koaxkabel. Mal sehen, wann ich Zeit finde.

Bistabile Relais sind keine schlechte Idee, davon habe ich noch eine 
Stange da liegen.

Mit DC Bias über das Koax bin ich bisschen vorsichtig, bei etwas 
Fehlanpassung (die man schnell mal haben kann) werden die HF-Spannungen 
zuweilen doch sehr heftig. Ich würde wohl lieber parallel ein RG58 
führen (das lässt sich ggf. auch noch ganz gut mit ein paar Ferritkernen 
verdrosseln) und dann einen LIN-Bus nehmen. Damit habe ich zwar bislang 
noch nichts gemacht, aber ich weiß, dass man den als 1-Wire-Bus im 
Kfz-Bau bspw. für Dinge wie elektrisch verstellbare Spiegel nimmt, d.h. 
man hat sowohl Spannungsversorgung als auch Information mit geringer 
Datenrate beisammen. Das klingt mir für sowas wie einen Antennenkoppler 
außerordentlich gut passend.

: Bearbeitet durch Moderator
von herbert (Gast)


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Den meisten Spaß habe ich mit CW und QRP. Das reizvolle am Amateurfunk 
ist, dass auf Kurzwelle Erfolge nicht planbar oder wiederholbar sind. Du 
sitzt auf einer Hochsee-Yacht und hältst deine Angel ins Wasser und hast 
keine Ahnung was sich in den nächste Minuten und Stunden tut. So ist 
Amateurfunk. Man braucht viel Geduld und wenn mal nichts geht, dann darf 
man nicht frustriert sein.Ist der Angler auch nicht wenn er ohne Fisch 
wieder heim gehen muss.
Ich habe eine Mag Loop und arbeite am liebsten auf 20 Meter. Die 
Bedingungen sind momentan nicht so gut aber das wird schon wieder. Meine 
weiteste Verbindung mit 5 Watt waren Boston an der Ostküste der USA. 
Island hat mich auch gefreut. Die Nord-Süd Achse ging bei mir immer also 
Finnland Schweden im Norden und Spanien. Ein Schiff habe ich mal 
gearbeitet das auf dem schwarzen Meer unterwegs war. Das war eigentlich 
die Breitseite meiner Antenne wo sie nicht so gut ist. Also 
Überraschungen sind immer möglich und erfreulich. NIX IST FIX beim AFU.

von Tom (Gast)


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Was ist das besondere bei QRP? Einfach nur weniger Leistung oder ist das 
ein anderes Verfahren?

von Omle (Gast)


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Tom schrieb:
> Was ist das besondere bei QRP? Einfach nur weniger Leistung oder
> ist das
> ein anderes Verfahren?

Das bedeutet einfach nur mit geringer Leistung. Üblicherweise 5 Watt 
oder weniger bei CW.

von Omle (Gast)


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ZF schrieb:
> Immerhin senden sie schon in SSB, es gibt Leute die so rückständig sind,
> dass sie AM machen wollen. ;-) Im Ernst, warum regt dich das auf?

Ich würde das nicht aufregen nennen. Aber wenn man sich für ein solches 
technisches Hobby entscheidet, will man auch von anderen etwas 
sinnvolles halbwegs aktuelles lernen. Und wenn man dann im OV nur oder 
fast nur Betonköpfe vorfindet, die sich nur über ihre 80 Jahre alte 
Röhrenendstufe unterhalten können, dann kann das schon etwas 
unbefriedigend sein.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Omle schrieb:
> Aber wenn man sich für ein solches technisches Hobby entscheidet, will
> man auch von anderen etwas sinnvolles halbwegs aktuelles lernen.

In dem Alter, in dem Marek ist, sollte man aber eher schon seine eigenen 
Erfahrungen an andere weitergeben als noch großartig von den noch 
älteren zu lernen. ;-)

Dass es mit der Lernfähigkeit und -willigkeit im Alter schlechter wird, 
ist doch völlig normal – und das wird uns früher oder später alle 
erwischen, den einen vielleicht etwas weniger, den anderen etwas mehr.

von OM (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Omle schrieb:
>> Aber wenn man sich für ein solches technisches Hobby entscheidet, will
>> man auch von anderen etwas sinnvolles halbwegs aktuelles lernen.
>
> In dem Alter, in dem Marek ist, sollte man aber eher schon seine eigenen
> Erfahrungen an andere weitergeben als noch großartig von den noch
> älteren zu lernen. ;-)

Man kann auch von Jüngeren was lernen. Das Alter von Marek spielt keine 
Rolle. Es geht hier im Thread ja auch nicht um eine bestimmte Person, 
sondern um die allgemeinen Zustände.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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OM schrieb:
> Es geht hier im Thread ja auch nicht um eine bestimmte Person

Ich weiß, es geht um zwei. Bitte bleib bei einem Namen pro Thread.

von herbert (Gast)


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Omle schrieb:
> will man auch von anderen etwas
> sinnvolles halbwegs aktuelles lernen.

Kannst du ja ,wenn du die Grundlagen und die Triebfeder des Hobbys 
verstanden hast.

Omle schrieb:
> Und wenn man dann im OV nur oder
> fast nur Betonköpfe vorfindet, die sich nur über ihre 80 Jahre alte
> Röhrenendstufe unterhalten können, dann kann das schon etwas
> unbefriedigend sein.

Es ist natürlich immer dumm wenn über Dinge gesprochen wird von denen 
man keine Ahnung hat. Abhilfe : Man mache sich schlau.
Kleine Anmerkung: Der Formel 1 Motorsport besteht nicht nur aus den 
heutigen Rennboliden aus Carbonfaser. Geh mal 50 Jahre zurück da 
schauten die Rennwägen ganz anders aus aber es war genau so spannend 
wenn nicht sogar mehr. Wer sich für Rennsport interessiert sollte auch 
mal ins Museum der F1 gehen.Da lernt er was und kann das mit dem neuen 
vergleichen.
Genauso ist es auch beim Amateurfunk.

von Ach (Gast)


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Dummes Geschwätz. Wenn ich mir alles von Theorie bis Praxis selber 
beibringen muss, macht das nicht so viel Spaß, ist nicht so erfolgreich 
und dann brauche ich auch keinen Verein wenn ich keinen Museumsfunk 
betreiben will.
Auf die Diemstleistung QSL-Kartenversand des DARC kann ich dann auch 
verzichten.

von Tom (Gast)


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Also ich habe beschlossen, das selbst zu lernen und mit Katalog, dem pdf 
Lichtblick und einer App macht das durchaus Spaß. Hatte vor 15 Jahren 
eine Ausbildung zum RFT und danach wenig mit Funk gemacht. Hatte noch 
einen SDR Stick hier liegen und mal beim örtlichen Relais reingehört und 
da ist kaum Betrieb und wenn, dann recht belangloses Zeug. Das muss ich 
nicht unbedingt haben. QSL Karten brauche ich auch nicht unbedingt, nur 
unnötige Papierverschwendung und Resourcenvebrauch beim Transport. 
qrzcq.com ist da für mich ausreichend und man kann auch andere QSOs 
nachverfolgen bei denen man die Rufzeichen mitgehört hat
Aber das ist vielleicht eine Generationsfrage

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ach schrieb:
> Dummes Geschwätz.

Das ist bereits jetzt dein vierter Nickname in diesem Thread. Bitte 
halte dich an die Forenregeln: ein Name pro Thread, alles andere wird 
gelöscht.

Beitrag #6388808 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6388809 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Toni (Gast)


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Ach schrieb:
> Wenn ich mir alles von Theorie bis Praxis selber beibringen muss, macht
> das nicht so viel Spaß, ist nicht so erfolgreich
"studere" - Verb - Infinitiv - sich bemühen; sich widmen; sich eifrig 
bemühen mit etwas

Man lernt etwas (im (Selbst-)Studium), weil man es will. Niemand zwingt 
einen dazu (bis auf regulatorische Vorgaben), Grundlagen und technische 
Finessen im Amateurfunk zu lernen. Das macht den Unterschied.
> und dann brauche ich
> auch keinen Verein wenn ich keinen Museumsfunk betreiben will. Auf die
> Diemstleistung QSL-Kartenversand des DARC kann ich dann auch verzichten.
Du übersiehst da was ganz grundlegendes: Der Verein ist das einzig 
verbliebene Schwergewicht und Bindeglied als Lobbyorganisation hin zur 
Politik, bei aller Kritik die man anbringen könnte. Alle anderen sind in 
der Bedeutungslosigkeit untergegangen. Deshalb (nicht nur) unterstütze 
ich diesen, weil ich das schon lange erkannt habe, andere den Verein 
aber lieber nach Kräften attackieren und damit an dem immer dünner 
werdenden Ast sägen, auf dem wir alle sitzen.
Nicht zu vergessen: Die alten "Betonköpfe" haben den Laden gegründet, 
ausgebaut und über die Zeit bewahrt. Heute wirft man das dann 
gleichgültig weg. Schon mal die Gründungsgeschichte in der CQDL aus den 
Nachkriegsjahren gelesen, unter welcher Lebensgefahr und Entbehrungen 
die Alten den Verein unter der Besatzung gegründet haben? In heutiger 
Zeit wäre eine solche Gründung aufgrund der individuellen 
Befindlichkeiten völlig undenkbar. Das sollte man sich immer vor Augen 
halten, bevor man über die Alten und den Verein wettert.

von Tom (Gast)


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>Schon mal die Gründungsgeschichte in der CQDL aus den
Nachkriegsjahren gelesen, unter welcher Lebensgefahr und Entbehrungen
die Alten den Verein unter der Besatzung gegründet haben?

Gibts dazu etwas im Netz verfügbar?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Toni schrieb:
> Der Verein ist das einzig verbliebene Schwergewicht und Bindeglied als
> Lobbyorganisation hin zur Politik, bei aller Kritik die man anbringen
> könnte.

Das ist sicher ein Punkt, aber darum geht's in diesem Thread eigentlich 
nicht. Nur, weil ein Troll hier mit vier verschiedenen Nicknamen die 
übliche Anti-Vereins-Bashing-Story mal wieder aufrollt, müssen wir den 
jetzt nicht noch extra füttern.

Btw: über die QSL, mit der mir vor vielen Jahren P29EJ (mittlerweile 
offenbar silent key, bis vor kurzem konnte ich ihn noch aktiv vorfinden 
:( ) meine SWL-Karte bestätigt hat, konnte ich mich tatsächlich sehr 
viel mehr freuen als darüber, dass mir A45XR, 5T5PA und OD5ZF via LoTW 
umgehend meine Urlaubs-QSOs innerhalb weniger Stunden elektronisch 
bestätigt haben. Klar ist das am Ende nur ein Stapel Papier, aber 
irgendwie doch interessanter als die bloße Bestätigung: "Ja, wir hatten 
einen Kontakt".

Tom schrieb:
> Also ich habe beschlossen, das selbst zu lernen

Tu das, so schwer ist das alles nicht. Insbesonderen dann nicht, wenn 
man sich für die dahinter liegende Technik sowieso schon interessiert.

Der ganze Vorschriftenkram ist langweilig, und ein Teil der 
Betriebsdienst-Fragen doppelt sich mit den Vorschriften. Aber naja, wenn 
du Auto fahren willst, musst du die Straßenverkehrsordnung kennen und 
wissen, was die Verkehrszeichen bedeuten. Wenn du funken willst, musst 
du die für AFuG und AFuV kennen und wissen, dass ein "QSY" bedeutet, 
dass man auf eine andere Frequenz ausweicht.

von herbert (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Das ist bereits jetzt dein vierter Nickname in diesem Thread. Bitte
> halte dich an die Forenregeln: ein Name pro Thread, alles andere wird
> gelöscht.

Da taucht von Zeit zu Zeit immer einer auf der nix besseres zu tun hat 
als perfide den Amateurfunk ,seine Organisation DARC und Ov`s in den 
Dreck zu ziehen. Die Methode ist immer die selbe :Dumm und scheinheilig 
Fragen Stellen und dann loswettern mit diversen Nicks.
Entweder fliegt der immer durch die Prüfung oder man hat ihm mal die 
Lizenz entzogen...Aus dem Holz sind Träger Setzer  und Störer auf 
unseren Bändern.

von Marek N. (bruderm)


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Marek hatte seinen ersten Zeitungsartikel über Amateurfunk mit 16 
verfasst.
Marek hatte auch schon einen Amateurfunk-Kurs abgehalten, bevor er 
selbst Abi gemacht hat.
Marek wollte seine Diplomarbeit im OV vortragen, nur leider hat 
/Marek's/ OVV es nicht auf die Reihe gekriegt - trotz mehrerer E-Mails - 
einen Beamer zu organisieren.
Marek ist dann ausgetreten aus dem DARC.

Marek Ende.

von herbert (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Marek Ende.

marek ist zu sensibel...

von Jens (Gast)


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Tom schrieb:
> Hallo,
> bin am Überlegen ob ich einfach aus Spass mal die Afuprüfung machen
> soll. Den technischen Teil hätte ich auf anhieb beantworten können.
> Mich würde CW reizen.


Lass es, das kann pöhse enden.
Ich hab das auch nur so aus Interesse an der Technik gemacht.
Funken wollte ich nie wirklich. Nichtmal am Ausbildungscontest hab ich 
teilgenommen, nur zugehöhrt. Nun will ich mir schon fast ein 2tes Gerät 
holen, daß ich das hier nicht immer abbauen muss, wenn's rausgehen soll.

Lass es, daß macht süchtig.
Auch wenn Du nur ein Balkon hast.
Mit einem Portabelgerät, ich hab das FT-891, kannst dich auch, schnell 
und einfach, vor die Stadt verziehen.

73
dd5nt

PS: Ich hab ne menge scharfer Messer, so sehr schleift es mit CW bei 
mir....

von Jens (Gast)


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PPS: Ich hab nicht alles gelesen, aber falls Du noch kein Funkgerät 
hast, Yaesu hat bis Ende September noch eine Cashbackaktion laufen. Da 
bekommt man einiges an Geld zurück. Am meisten beim Preisgünstigsten 
ft-818. 120€ sind es dort. Bei den Teureren geräten ist es weniger.

von Jens (Gast)


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PPPS: Im Darc zu sein hat Vorteile: Versicherung und kostenlose 
QSL-Kartenverteilung und die Zeitschrift. Und wenn es einem im OV nicht 
gefällt, den nächsten testen.
Bei uns im OV ist auch einer von sonstwo, weil hier nochwas los ist.
Ich kenn auch einen anderen OV, nix für mich, aber ich MUSS ja auch 
nicht.
Selbst entscheiden. Und der einzige Miesepeter auf den man evtl. hören 
sollte ist man selbst.

von Tom (Gast)


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Ja die Aktion von yaesu hatte ich gesehen, ich fänd ja das 991a ganz 
nett mit dem Wasserfallspektrum, aber da muss ich noch etwas sparen.
Interessant fand ich auch die Kits von qrp labs. Zwar alles kein smd was 
mit besser gefiele, aber vielleicht ein guter günstiger Einstieg.

Wie funktioniert das eigentlich mit den Rufzeichen beim Antrag. Da soll 
man ja drei Vorschläge angeben.
Sind das aktuell zwei oder drei Buchstaben hinter der Nummer? Ist das 
irgendwo festgelegt?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tom schrieb:
> Sind das aktuell zwei oder drei Buchstaben hinter der Nummer?

Prinzipiell sollten auch zwei machbar sein. Lange Zeit war das etwas 
strikter, da wollten sie personengebundene Rufzeichen nur mit drei 
Buchstaben genehmigen. Dann gab's mal die Freigabe für 2, und viele 
aktive Funkamateure haben zugeschlagen und ihr Rufzeichen nochmal 
geändert.

Allerdings habe ich (bei einer Klasse E, weiß nicht, ob das dort anders 
gehandhabt wird) auch schon von jemandem gehört, dass er seine beiden 
Initialen nicht als zweibuchstabigen Suffix verwenden durfte, sondern es 
noch ein dritter dazu sein musste.

Ggf. einfach bei der Prüfung mal den Kollegen der BNetzA live befragen, 
ob es Sinn hat, ein Call mit zwei Buchstaben im Suffix direkt auf die 
Wunschliste zu setzen.

von Marek N. (bruderm)


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Wenn das Rufzeichen frei ist, darfst du einen Vorschlag äußern, egal, ob 
2 oder 3 Buchstaben.

Jörg W. schrieb:
> auch schon von jemandem gehört, dass er seine beiden Initialen nicht als
> zweibuchstabigen Suffix verwenden durfte,

Lass mich raten: Norbert Schmidt, Andreas Hoffman oder Kai Zabel?

Beitrag #6389527 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6389531 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Marek N. schrieb:
> Lass mich raten: Norbert Schmidt, Andreas Hoffman oder Kai Zabel?

Nein, es wäre "RP" gewesen.

Kann aber gut sein, dass man das bei Klasse E anders handhabt, da ja 
dort der gesamte Namensraum von zwei Suffixbuchstaben deutlich 
eingeschränkt ist im Vergleich zur Klasse A, die im Präfix DB, DC, DD, 
DF, DG, DH, DJ, DK, DL und DM zugeteilt bekommen kann.

von Jens (Gast)


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Tom schrieb:
> Ja die Aktion von yaesu hatte ich gesehen, ich fänd ja das 991a
> ganz
> nett mit dem Wasserfallspektrum, aber da muss ich noch etwas sparen.
> Interessant fand ich auch die Kits von qrp labs. Zwar alles kein smd was
> mit besser gefiele, aber vielleicht ein guter günstiger Einstieg.
>
> Wie funktioniert das eigentlich mit den Rufzeichen beim Antrag. Da soll
> man ja drei Vorschläge angeben.

Man kann beim Prüfungsantrag welche angeben
Ich hatte nix passendes an Rufzeichen gefunden, bzw. waren diese schon 
vergeben. Also hab ich es gelassen.
Nach bestandener Prüfung mit einem anderen Funker Geredet(am selben 
Tag), der hat mir seins genannt welches beim Morsen schnell gehen soll 
(DD7NT).
Das gefiel mir etwas und so hab ich es abgewandelt und am nächsten tag 
bei der BnetzA angerufen und gesagt ich möchte das haben, und ich habs. 
Wenn es frei ist, ist es ganz einfach sein Wunsch zu bekommen.

Aber: Sprich mit anderen Funkern darüber. Wenn Du CW machen willst ist
DJ9JJ bestimmt nicht schön, viel zu lang. (aber vlt. einprägsam.)
Es gibt einen Ausländischen Funker, der hat irgendsowas wie 5ESE oder 
so. Da kommen selbst die geübtesten durcheinander, nur Punkte.
Und manche Kombinationen können auch zu verwechslungen und schlechtem 
verstanden werden führen.

Aber erstmal Lernen, und die blöden Fragen verstehen. So Feinheiten MEZ 
vs. MESZ.

Btw: beim Alphabet lernen keine Funkverbindungen mithören, die nutzen 
oft alles Mögliche nur nicht das was man lernen soll, ich hab da echt 
Probleme gehabt mir das richtige zu merken.

Das QCX Teil ist ganz nett, aber CW only. Und aufpassen beim Einbau des 
IC ^^ das ist andersrum als man erstmal von ausgeht. (Ist aber 
eingezeichnet)

Na denne, hau rein. Ich hab noch die Moltrecht Bücher, ich würde die 
Sponsorn, wenn Du die brauchst, kann man aber auch Online machen.

von Toni (Gast)


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Fürs lernen gibt es auch diverseste Apps oder z.B. LCWO.net wo man die 
Lerneinheiten auch offline nutzen kann.

Es gab doch da mal so ein schickes, flaches, chinesisches allband QRP 
Gerät mit großem Monochromdisplay, auf dessen Namen ich jetzt nicht 
komme. Laut ein paar Tests, die ich gesehen hatte, war das ganz okay für 
rund 500 Taler.

Gefunden: XIEGU X5105 oder auch ein RS-918SSB

von Peter Trans (Gast)


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erstauntlich viele Hannoveraner hier.
Ich habe gerade meine komplette Funkaustattung für 11m auch SSB inkl 
Paket Radio, Sirio Gainmaster etc vertickt.

von herbert (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Ggf. einfach bei der Prüfung mal den Kollegen der BNetzA live befragen,
> ob es Sinn hat, ein Call mit zwei Buchstaben im Suffix direkt auf die
> Wunschliste zu setzen.

Also zu meiner Zeit konnte man sich den Suffix nicht aussuchen.Ich habe 
damal in den 80zigern mit der C Lizenz begonnen und zwei Jahre später 
die Telegrafie -Prüfung für die B-lizenz abgelegt. Eigentlich nur noch 
CW Prüfung abgelegt denn die Punkte für die B -lizenz hatte ich schon 
mit der C-Lizenz erreicht. Wir waren neun Kandidaten und mich haben die 
beiden Prüfer echt eine halbe Ewigkeit geben lassen. Zwischen drin bin 
ich sogar aufgestanden um im stehen zu geben was mich etwas 
"entzitterte". Nachdem ich endlich aufhören durfte habe ich nachgefragt 
wo denn die Probleme bei mir gewesen sind. Da grinste der eine und 
meinte,nirgends, es kommt nicht so oft vor, das ein Prüfling so perfekt 
gibt wie ich und das hätten sie zur Abwechslung mal genießen wollen. Und 
ich hätte mir fast in die Hose gemacht....
Anmerkung. Ich habe wirklich intensiv geübt ...fast ein Jahr lang und 
ich konnte bis 90 BPM hören und mitschreiben. Das hat mir auch eine 
Senenscheidenentzündung eingebracht. Ist aber heute mit meiner ETM 9C 
keine Problem mehr.
Ganz wichtig. Vor der Prüfung sollte man sich auf  das geforderte Tempo 
einhören denn übt man lange schneller , dann fremdeln die langsameren 
Zeichen erheblich bei der Prüfung.

von Jens (Gast)


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herbert schrieb:
> ETM 9C

Peter Trans schrieb:
> erstauntlich viele Hannoveraner hier.
> Ich habe gerade meine komplette Funkaustattung für 11m auch SSB inkl
> Paket Radio, Sirio Gainmaster etc vertickt.

11m ist aber CB Funk. Da braucht man keine Lizenz. Oder verwechselthier 
jemand etwas? (Du oder ich ^^)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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herbert schrieb:

> Also zu meiner Zeit konnte man sich den Suffix nicht aussuchen.

Ich mir auch nur begrenzt (es gab eine Liste, aus der wir bei der 
Umstellung von Y2 auf DL wählen durften).

Als man dann frei(er) wählen durfte, hatte ich keine Lust, mir noch ein 
neues Call zuzulegen. Worauf ich damals bei der Auswahl nicht geachtet 
hatte: das "DTL" wird schnell mal als "XL" missverstanden in CW.

> Ganz wichtig. Vor der Prüfung sollte man sich auf  das geforderte Tempo
> einhören denn übt man lange schneller , dann fremdeln die langsameren
> Zeichen erheblich bei der Prüfung.

Naja, eine CW-Prüfung macht vermutlich kaum noch jemand heutzutage. Die 
kostet ja nicht ganz unerheblich, und es gibt wohl nur noch wenige 
Länder, bei denen man sowas für eine Gastlizenz vorlegen muss. Das wäre 
eigentlich der einzige Grund, sich seine CW-Fähigkeiten dergestalt 
offiziell bescheinigen zu lassen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Peter Trans (Gast)


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so wenig wie da los ist...interessiert es niemanden mehr.
Besorg dir erst mal ei  Gerät und schau mal rein was los ist...nichts!

von Holger D. (hodoe)


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Marek N. schrieb:
> Wenn das Rufzeichen frei ist, darfst du einen Vorschlag äußern, egal, ob
> 2 oder 3 Buchstaben.

Ich würde auf gute Lesbarkeit im Pile-up (CW) achten. Ich habe z.B. 
DL9HDA. Im Pile-up merke ich immer wieder, wie die rufende Station kurz 
inne hält und dann mein Call gibt. Das kann ich dann im Getümmel auch 
wieder gut identifizieren. DB6BEB ist das eher nicht so gut.

von Jens (Gast)


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Holger D. schrieb:
> DL9HDA

Peter Trans schrieb:
> so wenig wie da los ist...interessiert es niemanden mehr.
> Besorg dir erst mal ei  Gerät und schau mal rein was los ist...nichts!

Kommt auf die Zeit und die f an. Du "verschwendest" hier soviel Zeit, da 
hätte jeder andere schon unter schlechtesten Bedingungen einige QSO 
gefahren.

von Peter Trans (Gast)


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Die Frage ist, was das Ziel ist. Reichweitenrekorde etc. finde ich 
reichlich sinnlos, und haben keinerlei Reiz für mich.
Für mich sind es eher die Nerdgespräche mit anderen Bastlern.
Das gab es damals auch auf 11m
Die angenehmen Gesprächsrunden über neue Basteleien etc
Und dafür ist heute einfach viel zu wenig los und die meisten die noch 
aktiv sind, sind irgendwelche Spinner oder Normalos die sich über 
Fussball unterhalten..

von Toni (Gast)


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Kann es sein, daß die dann in anderen Betriebsarten unterwegs sind? Dann 
hätten die vielen neueren Betriebsarten mglw. zu einer Verstreuung der 
Aktivität geführt. Oder die sind gleich bei FB und in Inet Foren wie 
hier gelandet ;) Hat HamNet was in Kontakt- und Aktivitätshinsicht 
gebracht?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Toni schrieb:
> Kann es sein, daß die dann in anderen Betriebsarten unterwegs sind?

Sicher auch das.

Bei Amateurfunk ist für viele eigentlich nur der Weg das Ziel. Wie die 
Verbindung zustande kommt, ist ihnen dabei dann eher egal, insofern hat 
insbesondere FT8 schon zu einem „Absaugeffekt“ geführt. Vor allem in den 
zuvor boomenden PSK-Betriebsarten merkt man das, die entsprechenden 
Bandbereiche sind inzwischen deutlich ruhiger als vor 5 Jahren. Ich sehe 
bei PSK31 auch ganz deutlich, ob mein Gegenüber nur ein paar 
vorgefertigte Textbausteine absendet (was nun kaum wirklichen Mehrwert 
gegenüber dem minimalistischen FT8-Ansatz hat), denn sehr viele werden 
im Schreiben deutlich langsamer, wenn sie alles mit der Hand tippen 
müssen. (Ich selbst komme erst bei PSK63 an diese Grenze.)

Aber man kann auch mit CW „Klön-QSOs“ fahren, wenn beide Seiten das 
Bedürfnis dafür haben. Dann dauert eine Verbindung eben auch schon mal 
15 Minuten oder länger.

von Toni (Gast)


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Peter Trans schrieb:
> Die Frage ist, was das Ziel ist. Reichweitenrekorde etc. finde ich
> reichlich sinnlos, und haben keinerlei Reiz für mich.
Das ist doch eben das Schöne am Afu: Jeder das, wo die eigenen 
Interessen liegen.

> Die angenehmen Gesprächsrunden über neue Basteleien etc
Vielleicht sind die Sachen zu neu und damit zu komplex, so daß sich nur 
eine kleine Handvoll Leute damit befassen können, die den nötigen 
Hintergrund haben und sich dann aber eher überregional oder im Inet 
treffen.
> Und dafür ist heute einfach viel zu wenig los und die meisten die noch
> aktiv sind, sind irgendwelche Spinner oder Normalos die sich über
> Fussball unterhalten..
Das ist eben der kleinste gemeinsame Nenner. Ein Anker wäre hier der 
lokale Verein, wo jemand mit viel Mühe seine Basteleien vorstellt und 
evtl. Interessenten oder gar Mitstreiter gewinnen könnte. Natürlich 
kostet das viel Kraft und Ausdauer, vollkommem klar. Machen viele mit 
und ziehen in die gleiche Richtung, wird's natürlich auch etwas 
leichter. Pocht jeder auf seine Sicht der Dinge macht das die Sache 
schwer. Schafft man den Verein aber ab, so bleibt fast gar nichts mehr 
übrig. Das äußert sich dann eben in Stille auf den Bändern. Es geht 
zentral um die Gemeinschaft mit dem Hobby. Deshalb begrüße ich jeden 
Frischling, auch wenn der technische Hintergrund und das Interesse 
erstmal nicht so stark ausgeprägt ist.

von Tom (Gast)


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>Na denne, hau rein. Ich hab noch die Moltrecht Bücher, ich würde die
Sponsorn, wenn Du die brauchst, kann man aber auch Online machen.

Hallo Jens, kann ich dich irgendwie kontaktieren. Bin gerade am 
Überlegen dein Angebot anzunehmen, vielleicht steht da noch etwas 
Hintergrundwissen drin

Beitrag #6390413 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jens (Gast)


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Tom schrieb:
>>Na denne, hau rein. Ich hab noch die Moltrecht Bücher, ich würde
> die
> Sponsorn, wenn Du die brauchst, kann man aber auch Online machen.
>
> Hallo Jens, kann ich dich irgendwie kontaktieren. Bin gerade am
> Überlegen dein Angebot anzunehmen, vielleicht steht da noch etwas
> Hintergrundwissen drin

Hintergrundwissen steht da weniger drin. Aber man kann es überall lesen 
ohne den kleinen Smartfonebildschirm. Ich fand die Bücher etwas besser 
als rin Online.

dd5nt@darc.de

von herbert (Gast)


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Peter Trans schrieb:
> Die Frage ist, was das Ziel ist. Reichweitenrekorde etc. finde ich
> reichlich sinnlos, und haben keinerlei Reiz für mich.
Na dann CB -Funkgerät und gut ist es. Oder doch besser kochen? Beide 
Hobbys zusammen sind unschlagbar, da kann man seinen Funknachbar von der 
nächsten Strassenseite auch zum essen einladen...Ironie -Modus off.

von Toni (Gast)


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Tom schrieb:
>>Schon mal die Gründungsgeschichte in der CQDL aus den
>> Nachkriegsjahren gelesen, unter welcher Lebensgefahr und Entbehrungen
>> die Alten den Verein unter der Besatzung gegründet haben?
>
> Gibts dazu etwas im Netz verfügbar?
Es gab mal eine kleine Serie in der CQDL, wo ich das gelesen hatte. Ich 
weiß leider nicht mehr, in welchen Ausgaben das war.
Das hier scheint so ziemlich das gleiche zu sein:
Abschnitt: "Die Nachkriegszeit 1945-1949"
https://www.darc.de/der-club/distrikte/q/ortsverbaende/11/chronik/geschichte-des-amateurfunks/

Ich meine mich aber erinnern zu können, daß sie den Verein in Stuttgart 
damals "schwarz" im Geheimen gegründet hatten, d.h. die 
Militärverwaltung davon nichts wußte und es deshalb ein ziemlich heißes 
Ding war und es nur durch das Wohlwollen einiger verständnisvoller und 
ranghoher Militärangehöriger glimpflich ausging.
Man möge mich korrigieren, wenn mich meine Texterinnerung hier falsch 
geleitet haben sollte.

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