Hallo,
bin am Überlegen ob ich einfach aus Spass mal die Afuprüfung machen
soll. Den technischen Teil hätte ich auf anhieb beantworten können.
Mich würde CW reizen. Welche Reichweiten kann man denn heutzutage noch
erziehlen in der Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel? Reicht das
nur ein paar Meter ins nächste Kaff oder geht das auch mal in die
Übersee etc.
(Vorhanden Mietswohnung, ohne große Antenne und Interesse hauptsächlich
an Direktverbindungen ohne Internet oder Relais dazwischen)
Tom schrieb:> Welche Reichweiten kann man denn heutzutage noch> erziehlen in der Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel?
Ich denke Du hast den technischen Teil der Prüfung spielend geschafft?
Und nun eine solche Frage?
>Ich denke Du hast den technischen Teil der Prüfung spielend geschafft? Und nun
eine solche Frage?
Da stand nichts über die aktuelle Situation
Spielend, naja, es waren 83% aber hätte ja gereicht
Hallo, danke für die Einschätzung. Welche Größe hast du da als
Balkonantenne?
Das mit dem 11-jährigen Zyklus kam sogar bei den Fragen vor..hatte ich
noch von irgendwo aus dem Hinterkopf
Hallo Tom,
Habe in den 80er Jahren in Kiel mit einer Magnetantenne im Arbeitszimmer
Parterre mit 5 Watt 50 Länder erreicht, Europa, Nordafrika, Nahost, auch
mal USA. Im Moment sind wir im Sonnenfleckenminimum, es geht also eher
schlecht. Letzten Samstag war ich mit dem Auto unterwegs und habe auf
20m von einem hoch gelegenen Parkplatz mit 5w und einer nur 1,20 m
langen Antenne Stationen aus Südeuropa erreicht. Geduld und etwas
Frustrationstoleranz sind notwendige Tugenden.
In Telegraphie bin ich zwar nicht perfekt, aber es macht mir viel Spaß.
Gruß
Udo
Meine Empfehlung: Mach einfach die Prüfung und sieh dann, welche
Betriebsart dir liegt. Das Faszinierende am Amateurfunk und speziell CW
ist für mich immer noch die Möglichkeit der Einfachheit, hier von
Codierung, Decodierung und Übertragungstechnik. Das geht auch unterwegs
an günstigen Standorten sehr gut, wo kein Störnebel ist. Es gibt
natürlich wesentlich leistungsfähigere Betriebsarten,
Übertragungstechniken usw., die sind aber eher nicht mit diesen
einfachen Mitteln wie mit CW möglich. Deshalb: Prüfung machen,
zähneknirschend Frequenznutzungsbeitrag zahlen, Spaß an der Freude, der
Technik und dem Hobby haben. :)
Tom schrieb:> Welche Reichweiten kann man denn heutzutage noch> erziehlen in der Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel?
Erziehlen .... nun ja.
Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun. Aber mit den
Ausbreitungsbedingungen. Theoretisch kann man sich selber hören. Dies
gelang mit bisher erst einmal. Ist schon seltsam, wenn man mit einer
leichten Verzögerung seine eigenen Signale hört ...
Holger D. schrieb:> Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun.
Zwei Szenarien
(bei beiden ist der Sender ist in Neuseeland und der Empfänger in DE):
Und zwar einmal ist der RX in der Großstadt mit jeder Menge
Schaltnetzteile und anderer Störquellen.
Und einmal befindet sich der RX weitab jeder Stadt, keinerlei Störungen.
Welches Szenario bringt die größere Reichweite?
Holger D. schrieb:> Theoretisch kann man sich selber hören.
Ich weiß, hab ich auch schon erlebt.
Rate mal, ob ich da mitten im Störnebel war oder in der ruhigen Pampa.
Holger D. schrieb:> Theoretisch kann man sich selber hören. Dies> gelang mit bisher erst einmal. Ist schon seltsam, wenn man mit einer> leichten Verzögerung seine eigenen Signale hört ...
Wie das? Kam die Verzögerung durch die Laufzeiten in den Geräten oder
war das eine Reflexion an Gebirge o.ä?
Faszinierend finde ich auch Moon Bounce. Einen kurzen beep senden und
dann knappe 3 sec später das Echo hören. Nicht einfach, Freiraumdämpfung
knapp 250 dB bei 50 MHz + weitere Erschwernisse ...
von Holger D. schrieb:
>Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun.
Beim Senden nicht, aber beim Empfangen.
von Tom schrieb:
>Stadt(Hannover) und dem ganzen Störnebel?
Mach doch einfach mal ein Radio an, Mittewelle
und Kurzwelle, dann merkst du doch was in deiner
Nähe los ist. Mach ein Vergleich und fahr raus in die
Wildnis, weit ab von Ortschaften. Bei manchen Baken
kann man es schön beobachten, die schalten die
Sendeleistung nacheinander runter, 100W 10W 1W 100mW.
Ich höre manchmal noch Baken aus Finnland wenn die auf
1W runtergeschaltet haben. Oder auf 10m Baken aus
Grichenland die mit 3W senden.
http://www.ncdxf.org/beacon/index.htmlhttps://www.hamspirit.de/5884/das-internationale-ncdxf-baken-system-auf-kurzwelle/http://www.dl8wx.de/BAKE_KW.htm
npn schrieb:> Holger D. schrieb:>> Die Reichweite hat nichts mit Störnebel zu tun.>> Zwei Szenarien...
.....
> Welches Szenario bringt die größere Reichweite?
Ihr beiden meint wahrscheinlich das gleiche Ergebnis.
Die Reichweite verändert sich sicherlich nicht.
Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals, die wegen des
Störnebels in einer Großstadt ohne Frage deutlich schlechter, u.U. sogar
unmöglich sein düfte.
Michael
Ja, wenn man es genau nimmt hätte ich es anders formulieren müssen, aber
es gab ja doch einige die es verstanden haben. In dem Zusammenhang war
eher die Lesbarkeit wie oben geschrieben/Empfang der Gedanke meiner
Frage, da meinte Vermutung war, dass dieser eher leidet.
Da ja immer wegen der Netzteile PLC(nutzt das noch jemand?) gejammert
wird und mich es interessiert hätte was man in der Stadt überhaupt noch
empfangen kann.
Tom schrieb:> Reicht das> nur ein paar Meter ins nächste Kaff oder geht das auch mal in die> Übersee etc.> (Vorhanden Mietswohnung, ohne große Antenne und Interesse hauptsächlich> an Direktverbindungen ohne Internet oder Relais dazwischen)
Ich will nochmal auf die ursprüngliche Frage zurückkommen. Ich habe hier
was von Balkon gelesen. Wenn der vorhanden ist kann man schon einiges
machen. Allerdings ist die Sache mit dem "Störnebel" konkret nicht in
Ferndiagnose zu beantworten...da hilft wirklich nur probieren. Mit
Balkonantennen geht auf KW gerade mit CW und QRP - wegen der beengten
Verhälnisse (Stichwort Sicherheitsabstand) - zur richtigen Zeit auf dem
richtigen Band auch weltweiter Betrieb. Findet man einen Draht zu
portabel-Betrieb geht weltweit aus der Pampa dann sowieso. Für UKW/2m
ist eine Doppelquad 1,40m hoch und 70cm breit. Vom Balkon kann man damit
bei Überreichweiten die 1.000 km-Marke überschreiten. Ich habe mit so
einer als weiteste Verbindung die Bretagne mit 1.048 km in
direkt-Verbindung geschafft (CW und 80 Watt).
Und Tom - bist du ein wenig "angefixt" oder haben die die Beiträge eher
abgeschreckt??
Grüße von Martin, DH4NWG
Tom schrieb:> (Vorhanden Mietswohnung, ohne große Antenne und Interesse hauptsächlich> an Direktverbindungen ohne Internet oder Relais dazwischen)
Satellit ist dann wohl auch nichts für dich ...
>Und Tom - bist du ein wenig "angefixt" oder haben die die Beiträge eher
abgeschreckt??
Danke für deine Erfahrung, ja bin schon etwas angefixt, auch finde ich
schön, dass du deine Erfahrungen geteilt hast und freundlich warst.
Neben CW fände ich auch interessant mit wenig Energie zu senden, gibt ja
ein Verfahren das mir gerade nicht mehr einfällt mit irgendeinem
Algorithmus, der aus Rauschen noch etwas erkennt, ähnlich LoRa
EDIT: hat Marek mittlerweile geschrieben
Mich würde eher die Vereinsmeierei oder Antworten wie von Gunther
abschrecken. War mal als Jugendlicher bei einem kleinen darc Ortsverband
zu Gast und vor ein paar Jahren zufällig an einem Stand an der Maker
Fair..das hat mir gereicht ehrlich gesagt. Auch immer das Hickhack, ob
das jetzt Amateurfunker oder Funkamateur heißt..auf solche
Verbohrtheiten hätte ich keine Lust.
>Satellit ist dann wohl auch nichts für dich ...
Nein, reizt mich in der Tat momentan nicht, aber schrieb ich ja ;)
Tom schrieb:> Neben CW fände ich auch interessant mit wenig Energie zu senden, gibt ja> ein Verfahren das mir gerade nicht mehr einfällt mit irgendeinem> Algorithmus, der aus Rauschen noch etwas erkennt, ähnlich LoRa
Da gibt es zum Beispiel JT65, JT9, FT8, PSK31 und noch einige mehr. Die
Spielwiese des Amateurfunks ist groß! :-)
Erwin D. schrieb:> Da gibt es zum Beispiel JT65, JT9, FT8, PSK31 und noch einige mehr.
Wie hoch sind denn da die realen Bitraten - kann man da schon mBPS (mili
bit pro Sekunde) verwenden?
Lora ist bei kleinen (10kHz!) Bandbreiten und hohen Spreadingfaktor auch
schon recht überschaubar..
Michael M. schrieb:> Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals
Moin, genau. Zurzeit sind ja im Amateurfunk FT8 und FT4 die Renner. Ist
zwar nichts für mich, aber dennoch sind die Bänder voll. Wir haben am
Wochenende DA0DFF vom Leuchtturm Oland in die Luft gebracht. Wenn SSB
nicht mehr geht, dann CW. Wenn CW nicht mehr geht, dann ging immer noch
FT8. Auf 40 m rund um die Uhr.
Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an. Ich
finds gut, das ist sehr interessant. Habe mich vor 15 oder 20 Jahren
schon mit psk31 versucht. Damals war die Abneigung gegen die
Digitaltechnik leider noch sehr groß und viele OMs konnten auch nicht
mit dem Computer umgehen. Heute ist es zum Glück nicht mehr ganz so
schlimm. Aber wer will kann ja immer noch CW (sogar mit Junker-Taste)
machen. Jeder hat die Freiheit und sollte diese auch nutzen.
OM schrieb:> Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an.
Ne, die gibt es schon lange. CW und RTTY waren wohl die ersten. Bei CW
ist der Kodierer/Dekodierer halt zwischen den Ohren. Pactor und Co.
kamen in den 80ern auf.
Dinge wie D-Star, FT8 und vieles mehr sind Entwicklungen des
Amateurfunks.
Holger D. schrieb:> OM schrieb:>> Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an.>> Ne, die gibt es schon lange. CW und RTTY waren wohl die ersten. Bei CW> ist der Kodierer/Dekodierer halt zwischen den Ohren. Pactor und Co.> kamen in den 80ern auf.>> Dinge wie D-Star, FT8 und vieles mehr sind Entwicklungen des> Amateurfunks.
Ist alles richtig und kein Widerspruch zu meiner Aussage.
Erwin D. schrieb:> Akustikkoppler schrieb:>> Wie hoch sind denn da die realen Bitraten>> Hier ist eine ganz gute Aufstellung dieser Betriebsarten:> https://en.wikipedia.org/wiki/WSJT_(amateur_radio_software)
Also 75/12.64 = 5.9 Bit pro Sekunde bei FT8 (Bandbreite 50Hz), oder hab
ich das falsch verstanden?
von OM schrieb:
>Damals war die Abneigung gegen die>Digitaltechnik leider noch sehr groß>>Aber wer will kann ja immer noch CW
CW ist die älteste digitale Betriebsart,
An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.
Oder bist du anderer Meinung?
OM schrieb:>> Ja die digitalen Betriebsarten kommen so langsam im Amateurfunk an.>> Ist alles richtig und kein Widerspruch zu meiner Aussage.
Keine Ahnung, was für Dich "langsam" ist. Aber 1980 ... 2020 sind für
mich 40 Jahre und damit fast so viel wie ich Lebensjahre habe.
.-. ..--..
Günter Lenz schrieb:> CW ist die älteste digitale Betriebsart,> An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.> Oder bist du anderer Meinung?
Siehe meinen Post vorher (25.08.2020 18:01), habe das nicht verneint.
Also versuche nicht zu trollen. Es war auch schon vorher eindeutig wie
es gemeint war.
Und wenn du schon klugscheissen willst, mach es richtig. CW besteht
nicht nur aus 2 Zuständen sondern aus 4 Zuständen: lang, kurz, kurze
Pause, lange Pause. Eventuell kann man die lange Pause auch als
Kombination kurzer Pausen sehen. Also 3 Zustände im Gesamten. Dadurch,
dass die Zeichen in CW unterschiedlich lang sind, braucht man die Pausen
als weiteren Zustand zur Dekodierung.
Holger D. schrieb:> Keine Ahnung, was für Dich "langsam" ist. Aber 1980 ... 2020 sind für> mich 40 Jahre und damit fast so viel wie ich Lebensjahre habe.
1980 bis ca 2000 waren die digitalen Betriebsarten eine Nische und auch
2010 war es noch nicht so verbreitet. Es gab sehr viele OMs die alles
vehement abgelehnt haben was mit Digitaltechnik zu tun hatte. Auch
Packet-Radio, was so in den 80ern auf UKW verwendet wurde, haben viele
abgelehnt. Sachen wie PSK31 (kam etwas später, Jahreszahl weiß ich nicht
mehr) auf Kurzwelle war noch seltener. Aber wenn du erst etwa 40 bist
und/oder erst spät in den Amateurfunk eingestiegen bist, hast du das
vielleicht nicht mitbekommen.
Erinnerungen ans Usenet und den nominierten Gruppenkasper DL5DKW und
sein Gefolge werden wach. Er fiel immer damit auf seinen Computer nicht
bedienen zu können und auch sonst vieles nicht zu verstehen. Nein, er
war kein Einzelfall. Er behauptete wie viele andere auch, die Nutzung
moderner Digitaltechnik wäre eine Erschleichung von Vorteilen und OMs,
die nicht intensiv CW nutzten wären keine richtigen Funkamateure.
OM schrieb:> Es gab sehr viele OMs die alles vehement abgelehnt haben was mit Digitaltechnik
zu tun hatte.
Das ist heute auch noch so. Aber deren Röcheln wird auch bald vorbei
sein.
Dennoch ist die Digitaltechnik lange verbreitet. Mit wenigen Ausnahmen
werden doch seit mehr als einem Jahrzehnt nur noch SDRs gebaut. Beim
neuen Elecraft K4 kann man den Superhet Empfänger als Option!!! dazu
kaufen.
Holger D. schrieb:> Michael M. schrieb:>> Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals>> Moin, genau. Zurzeit sind ja im Amateurfunk FT8 und FT4 die Renner. Ist> zwar nichts für mich, aber dennoch sind die Bänder voll. Wir haben am> Wochenende DA0DFF vom Leuchtturm Oland in die Luft gebracht. Wenn SSB> nicht mehr geht, dann CW. Wenn CW nicht mehr geht, dann ging immer noch> FT8. Auf 40 m rund um die Uhr.
Vorallem haben FT4 und FT8 den Vorteil, dass sie ohne Operator
auskommen.
Daher ein richtiger Quantensprung im Vergleich zu Rütütü und Zitterfunk.
:)
Joshua K. schrieb:> Vorallem haben FT4 und FT8 den Vorteil, dass sie ohne Operator> auskommen.
Jo, da sollen ja schon einige Roboter unterwegs sein. So oder so nicht
meine Welt.
Merkt man aber ganz schnell, weil die meisten ihre Bots nicht richtig
konfigurieren können.
So brechen die meisten Bots nach dem zweiten Anruf ab oder loggen auch
das QSO ohne RRR oder R73 empfangen zu haben.
Außerdem antworten sie nicht auf Anrufe, wenn das Call schon in ihrem
Log steht und rufen statt dessen weiter CQ, obwohl kein anderer sie
aufruft.
Dann wundert man sich, dass man irgendwann diese eine seltene Station
hat, die noch "bunt" ist, von der man aber partout ignoriert wird.
Joshua K. schrieb:> Holger D. schrieb:>> Michael M. schrieb:>>> Der Unterschied besteht in der Lesbarkeit des Signals>>>> Moin, genau. Zurzeit sind ja im Amateurfunk FT8 und FT4 die Renner...>> .... Wenn CW nicht mehr geht, dann ging immer noch>> FT8....
...
> Daher ein richtiger Quantensprung im Vergleich zu Rütütü und> Zitterfunk....
Auch "Rütteltü" kann noch "unter dem Rauschen" gehen.
Ich habe mal (vor 40 Jahren) bei Inversion auf 2m (QTH Ostwestfalen,
ländlich) einen Norweger mitschreiben können, dessen Signal akustisch
überhaupt nicht wahrnehmbar war, nur Rauschen.
Ich wunderte mich nur, dass ca. eine Minute lang die LO15 losratterte...
^^
Eine Verbindung kam leider nicht zustande (und das Signal verschwand
kurz danach wg. der wechselhaften Bedingungen), da ich an der damaligen
Klubstation wohl zu wenig Leistung hatte, trotz 4 x 16 El. Tonna.
Joshua K. schrieb:> Daher ein richtiger Quantensprung
Nein, sondern ein Fortschritt in der Dekodierbarkeit.
Wie kommst du auf Quantensprung?
Das wäre die kleinstmögliche Zustandsänderung!
von Holger D. schrieb:
>OM schrieb:>> Es gab sehr viele OMs die alles vehement abgelehnt haben was mit >>Digitaltechnik>>zu tun hatte.>Das ist heute auch noch so. Aber deren Röcheln wird auch bald vorbei>sein.
Und wer hat SDR entwickelt? Es waren die Alten, Professoren
und Mathematiker in jahrelanger Forschungsarbeit. Die meisten
unter den jungen, ich schätze mal 99,9%, die SDR verwenden,
verstehen nicht wie es funktioniert, sie benutzen es nur.
Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.
Hier mal ein Funkamateur der SDR mit entwickelt hat.
https://www.unibw.de/universitaet/ehrensenatoren/prof-dr-ulrich-rohde
Günter Lenz schrieb:> CW ist die älteste digitale Betriebsart,> An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.> Oder bist du anderer Meinung?
Ja bin anderer Meinung
CW besteht auch vier Zeichen
kurz, lang, kurze Pause, lange Pause
also steckt die Hälfte der Information in der Zeit
da zwischen kurz und lang ein vorgegebenes Verhältnis gibt
hat es sogar eine Fehlererkennung und die Geschwindigkeit spielt keine
Rolle solange sie sich nicht schnell ändert
>Hier mal ein Funkamateur der SDR mit entwickelt hat.
Naja das ist ja schon sehr aus den Fingern gesogen. Der gute Mann ist in
erster Linie mal Ingenieur und Geschäftsmann und kein gewöhnlicher
Funkamateur, der das mal eben nebenbei für die Allgemeinheit zum Spass
entwickelt hat
Günter Lenz schrieb:> Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.
Meine Aussage bezog sich, wie man unschwer erkennen kann, ausschließlich
auf die ewigen Röchelpriester, die sich jeglicher Entwicklung
verweigern. Bei mir im OV gibt es einen OM (20er Jahre geboren), der
lehnt QSOs mit ausländischen Stationen ab ...
Günter Lenz schrieb:> Und wer hat SDR entwickelt? Es waren die Alten, Professoren> und Mathematiker in jahrelanger Forschungsarbeit. Die meisten> unter den jungen, ich schätze mal 99,9%, die SDR verwenden,> verstehen nicht wie es funktioniert, sie benutzen es nur.> Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.
Ahnungslose gibt es doch in jeder Altersklasse und ein paar wenige alte
Professoren mit Ahnung sind statistisch irrelevant. Zumal die meisten
Mathematiker und Ingenieure mit Amateurfunk nichts zu tun haben. Ich bin
sicher, es gibt viel mehr alte OMs, die gar nicht wissen was SDR ist,
geschweige wie es funktioniert, als jüngere OMs. Aber darum gehts doch
gar nicht, es muss und kann ja nicht jeder alles wissen. Es geht um die
prinzipielle Ablehnung von neuen Entwicklungen.
Holger D. schrieb:> Mit wenigen Ausnahmen> werden doch seit mehr als einem Jahrzehnt nur noch SDRs gebaut.
Ja die neusten komerziellen Geräte.
Holger D. schrieb:> Günter Lenz schrieb:>> Also mal nicht so abwertend gegenüber den Alten sein.>> Meine Aussage bezog sich, wie man unschwer erkennen kann, ausschließlich> auf die ewigen Röchelpriester, die sich jeglicher Entwicklung> verweigern. Bei mir im OV gibt es einen OM (20er Jahre geboren), der> lehnt QSOs mit ausländischen Stationen ab ...
wow 😂 auch nicht schlecht, aber der hat vermutlich auch andere Probleme
Holger D. schrieb:> Bei mir im OV gibt es einen OM (20er Jahre geboren), der lehnt QSOs mit> ausländischen Stationen ab ...
Da hat jemand den Sinn des Amateurfunk nicht verstanden.
Bei den SDRs geht es doch schon beim Zusammenbau los: Wer von den
Nicht-Elektroniker-OMs kann oder macht SMD? Kommt noch BGA dazu: Welche
Lötausrüstung braucht man da am Küchentisch? Wer von den OMs, jung oder
alt, kann die theoretischen Zusammenhänge verstehen, wer z.B. eine DFT
berechnen? Faltung, Fensterfunktion, etc. Wer die Software
zusammenschreiben?
Schon die komplette Theorie von z.B. SSB überfordert mMn den Großteil
der Amateure, wie dann erst die Hintergründe von SDR? Das ist wie mit
heutigen Autos in der Vertragswerkstatt: Der heutige meist junge
KFZ-Mechatroniker tauscht Baugruppen aus und zwar exakt alle die, welche
der Diagnosecomputer anzeigt.
Eben wegen seiner Einfachheit ist CW über alle Zeiten beherrschbar, im
Gegensatz dazu ist SDR und die vielen digitalen Betriebsarten zwar sehr
gut und fortschrittlich, aber eben auch komplex. Ich erinnere mich z.B.
an den RMNC der mancherorts noch läuft: Keine Pläne, kein Quellcode.
Oder die vielen Ansätze in Packet mit Modems, Protokollen und Software.
Vieles ist da schon lange nicht mehr wartbar. Hat der
Ursprungsprogrammierer kein Interesse mehr oder stirbt gar, ist die
Software auch nicht mehr lange am Leben. Vieles wird ja schon lange
nicht mehr auf neue Linux-oder Windows- Releases angepaßt und stirbt
auch weg. Da ist die neue Welt zwar schön bunt, aber wenn das neue
Betriebssystem kommt wegen neuer Hardware wird es duster. CW geht dann
immer noch und erst recht.
Kann man auf beliebige andere Aspekte des Amateuefunks ausweiten. Hört
endlich auf, auf die Digitaltechnik und SDR einzudreschen!
Welcher OM beherrscht die Maxwellsche Theorie soweit, dass er die DGLs
in jedem beliebigen Koordinatensystem bei jeder beliebigen
Randwertbedingung lösen kann?
Welcher DX-er kann den Großkreis und Beamrichtung zum kleinsten
Pazifik-Inselchen berechnen?
Welcher Mikrowellen-Amateur weiß um die TE und TM-Moden im Hohlleiter?
Worum geht's eigentlich? Achso, wie weit kommt man mit CW? - Zum
richtigen Zeitpunkt auf dem richtigen Band und mit etwas Glück weltweit.
Volle schrieb:> Günter Lenz schrieb:>> CW ist die älteste digitale Betriebsart,>> An aus, ja nein, Bit=1 Bit=0.>> Oder bist du anderer Meinung?> Ja bin anderer Meinung> CW besteht auch vier Zeichen> kurz, lang, kurze Pause, lange Pause> also steckt die Hälfte der Information in der Zeit> da zwischen kurz und lang ein vorgegebenes Verhältnis gibt> hat es sogar eine Fehlererkennung und die Geschwindigkeit spielt keine> Rolle solange sie sich nicht schnell ändert
Doch CW ist und bleibt eine der ältesten Digitalen Betriebsarten.
Auch in ALLEN modernen digitalen Betriebsarten (wie überhaupt in der
Digitaltechnik) gibt es nur 2 Zustände plus die Zeit.
Fehlerkompensation und alles weitere beruht auch nur auf diesen beiden
Zuständen und der Zeit.
Doch auch "digital" ist letzlich nur analog, aber das ist ein anderes
Thema.
Old-Papa
Digital bedeutet ja nicht, dass es nur 2 Zustände geben darf. Digital
bedeutet, dass es eine endliche abzählbare Anzahl von Zuständen gibt.
Ein System mit 2 Zuständen heißt binär.
Hier in der Diskussion geht es aber doch um etwas ganz anderes, nämlich
um die Anwendung digitaler Elektronik und Computertechnik im
Amateurfunk.
Und da gibt es eben traditionell viele Skeptiker. Unnötige
Beleidigungen, Bezeichnungen wie Prothesenfunk, Erschleichung von
Vorteilen, Nichtskönner (wenn man nicht hauptsächlich CW macht) usw sind
leider nicht selten. Vor 15 Jahren waren digitale Filter, DSPs und
Logbuchprogramme Teufelszeug, heute sind es SDRs und
Computerbetriebsarten.
Trotzdem hat sich der Amatueurfunk gerade wegen dieser neuen
Betriebsarten in den letzten 10 Jahren sehr zum Positiven entwickelt.
Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.
Alf schrieb:> Hier in der Diskussion geht es aber doch um etwas ganz anderes, nämlich> um die Anwendung digitaler Elektronik und Computertechnik im> Amateurfunk.
Diese Diskussion (um digitale und Computertechnik) ist jedoch leider
längst vom Thema der Eröffners abgewichen. Warum nur?
Alf schrieb:> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.
Och die gibts noch zu Genüge.
Hier nebenan gibt es einen OV, bei dem die Hälfte der Leute ihre Logs
der wöchentlichen OV-Runde*) hanschriftlich führt, dann zum Supermarkt
kopieren fährt, um anschließend die Papierkopie per Post (wegen "Rona")
an die Net-Control zurückschickt, damit dieser die dann eintippt und
einreicht, um sie für die Clubmeisterschaft geltend zu machen. Tolle
"Meister".
*) natürlich wochentags, vormittags auf 80m, damit bloß niemand
mitmacht, der
a. arbeitet,
b. gerade erst eingestiegen ist, und noch keine umfangreiche KW-Station
hat
c. gar keine Möglichkeit hat, eine große KW-Antenne aufzubauen.
Fazit: Man will unter sich bleiben. Die Zahlen sprechen für sich:
http://www.echo37.de/rufzeichen/
Michael M. schrieb:> Diese Diskussion (um digitale und Computertechnik) ist jedoch leider> längst vom Thema der Eröffners abgewichen. Warum nur?
Weil diverse senile Klugscheisser darüber trollen wollen, ob CW eine
digitale Betriebsart ist, was sie zweifellos ist.
Mit meinem Beitrag möchte ich zeigen, dass sich Lebensalter und
Interesse an Neuem nicht ausschließen, ebenso wenig wie CW und SDR.
Vorweg: Ich bin jetzt 70 und habe vor drei Jahren aus dem Red Pitaya und
einer STM32F7 Discovery einen Stand- Alone SDR Transceiver entwickelt.
Mitstreiter war und ist Pavel Demin, (etwas jünger...)
Meine beruflichen Kenntnisse in C- Programmierung, sowie der durch das
Hobby angeeignete HF- und mathematische Hintergrund kamen mir zugute.
Wer mal eine Viertelstunde opfern will, kann sich hier informieren:
http://wkiefer.bplaced.net/funk/Mein%20Red%20Pitaya%20als%20Standalone.pptxhttp://www.wkiefer.de/x28/Red%20Pitaya.htm
Was CW betrifft: Meine zur Prüfung nachgewiesenen Kenntnisse und
Fertigkeiten sind durch mangelnde Übung leider stark geschrumpft. Aber
mit Hilfe der Programmierung habe ich wenigstens dem Red Pitaya das
Geben und Lesen beigebracht.
Was ich noch anmerken möchte: In Deutschland interessierten sich
lediglich eine Handvoll Enthusiasten für einen Nachbau und forderten
Programme und Konstruktionsunterlagen an. (Es gab Artikel im
"Funkamateur" und in der "cq DL".)
Marek N. schrieb:> Achso, wie weit kommt man mit CW? - Zum richtigen Zeitpunkt auf dem> richtigen Band und mit etwas Glück weltweit.
Wobei man dafür schon wirklich etwas Glück braucht, zumindest mit nicht
allzu aufwändiger 08/15-Ausrüstung bekommt man das nicht täglich hin.
Aber DX-Verbindungen an sich (Nord-/Südamerika, Ostasien) bekommt man
schon einigermaßen regelmäßig hin, natürlich nicht zu jeder Tages- und
Jahreszeit und nicht auf jedem Band … aber wir haben ja inzwischen eine
reiche Auswahl an Bändern zur Verfügung (als ich mit Amateurfunk anfing,
waren es in DM noch gerade mal 5 Kurzwellenbänder, jetzt sind es 11,
wenn man mal 160 und 6 Meter als „Kurzwelle“ einstuft).
Manchmal hat man halt auch das Problem in der anderen Richtung: als ich
mich letzte Woche am Nachmittag noch portabel aus OZ mit ein paar
Funkfreunden aus der Heimat auf dem Band treffen wollte, ging das
eigentlich nur auf 60 m (dort aber dann in diversen Betriebsarten: CW,
PSK31, FT8). Auf 40 m aufwärts war die tote Zone zu groß, man konnte
halb Europa hören, aber DL erst ab südlich des „Weißwurst-Äquators“.
Marek N. schrieb:>> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.>> Och die gibts noch zu Genüge.
Nur, weil du noch Gegenbeispiele kennst, heißt das doch noch lange
nicht, dass die Aussage (die eine Tendenz beschreibt) falsch wäre. Es
stand da nicht: „es gibt keine mehr“, sondern: „sie sterben langsam
aus“. Auch bein uns im OV haben mittlerweile selbst die ältesten OMs
(die sich nie in CW bewegt hätten) schon mal mehr als ein FT8-QSO
gefahren, unser schon vor geraumer Zeit verstorbener früherer
OV-Vorsitzender war dazumals begeisterter Packetradio-Nutzer. Die
Tendenz passt also durchaus.
Aber dennoch haben auch junge OMs inzwischen genug CW gelernt, um damit
bspw. bei VHF-Contesten mitmachen zu können. Die Tradition wird also
zumindest weiter gepflegt. :)
Alf schrieb:> Digital bedeutet ja nicht, dass es nur 2 Zustände geben darf. Digital> bedeutet, dass es eine endliche abzählbare Anzahl von Zuständen gibt.> Ein System mit 2 Zuständen heißt binär.
Ok, Zustimmung.
Aber: eine endlich (in einer bestimmten Zeit) abzählbare Zahl von nur
zwei Zuständen. Also wie ein CW-Signal.
Old-Papa
DH1AKF W. schrieb:> In Deutschland interessierten sich> lediglich eine Handvoll Enthusiasten für einen Nachbau
OT:
Hallo Wolfgang,
das ist überhaupt nicht verwunderlich, heißt es doch bekannterweise
Software Defined Receiver und NICHT Hardware Defined....
Ein paar Tausendfüßler + Hühnerfutter (quasi nach Anleitung)
zusammenzufügen ist wohl auch eher in die "Bausatz"-Ecke einzuordnen,
wobei viele der "Lötfähigen" Menschen keine erforderliche Ausrüstung für
solche Bauteile haben dürften.
Eo(OT)
Michael
Michael M. schrieb:> Software Defined Receiver
Korrektur: Software Defined Radio - man kann mit SDRs auch senden
(natürlich nicht mit allen).
Den Red Pitaya kauft man sich aber fertig, Wolfgang hat ihn „nur“ zu
einem gesamten Gerät komplettiert. ;-)
Ich wage mich soweit aus dem Fenster zu lehnen und zu behaupten, dass es
bereits mehr Amateure gibt, die einen SDR-Bausatz (Lima, Soft-Rock,
FiFi, McHF, µSDX) aufgebaut und in Betrieb haben, als jene die einen
GHz-Edelkonverter von DB6NT&Co.
Von den Millionen DVB-T-Sticks, die auch bei Nicht-Amateuren im Einsatz
sind, ganz zu schweigen.
Marek N. schrieb:> Von den Millionen DVB-T-Sticks, die auch bei Nicht-Amateuren im Einsatz> sind, ganz zu schweigen.
Oder den ganzen Handgeräten die für RX auf SDR technik setzen.
DH1AKF W. schrieb:> In Deutschland interessierten sich> lediglich eine Handvoll Enthusiasten für einen Nachbau und forderten> Programme und Konstruktionsunterlagen an.
Das ist wohl so. Mein Steuergerät für den Christian-Koppler war auch
nicht der Burner. Hin und wieder meldet sich ein OM (nie YLs) mit einem
TRX, der mit aufgenommen werden soll. Sonst wird anscheinend nicht so
viel gebaut.
Holger D. schrieb:> Sonst wird anscheinend nicht so viel gebaut.
Ist halt auch 'ne Frage der Zeit. Ein symmetrischer Antennenkoppler
würde mich durchaus auch reizen, vielleicht bekomme ich aus meinen 2 x
6,5 m Draht dann doch noch bisschen mehr heraus als derzeit (Balun an
der Antenne, Abstimmung im Shack). Andererseits, wenn man schon den
Aufwand treibt (der wesentliche Aufwand ist ja die Leistungselektronik
dafür einschließlich der Schaltelemente), würde mich durchaus auch noch
die controllergesteurte automatische Version interessieren … dann muss
man nicht bei jedem QSY noch herumfummeln.
Aber wir schweifen mächtig ab. Naja, die eigentliche Frage ist ja
durchaus auch beantwortet inzwischen.
Jörg W. schrieb:> Marek N. schrieb:>>> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.>> Och die gibts noch zu Genüge.>> Nur, weil du noch Gegenbeispiele kennst, heißt das doch noch lange> nicht, dass die Aussage
Er hat doch nicht geschrieben, dass alle OVs bzw deren Mitglieder
Computeranalphabeten sind. Die Aussage "die gibt es noch zu Genüge"
stimmt aber definitiv.
Alf schrieb:> Die Aussage "die gibt es noch zu Genüge" stimmt aber definitiv.
Das ist aber inzwischen schon nicht mehr nur der Unterschied zwischen
dem halb vollen und dem halb leeren Glas.
Klar kann man den Rest im Glas nun als "da ist aber immer noch was
drin!" hervorheben – wenn man denn so großen Wert darauf legt. Man kann
ihn aber genauso gut getrost ignorieren, denn dann bekommt dieser Rest
die Aufmerksamkeit, die er wirklich Wert ist …
Jörg W. schrieb:> Andererseits, wenn man schon den Aufwand treibt (der wesentliche Aufwand> ist ja die Leistungselektronik dafür einschließlich der Schaltelemente),> würde mich durchaus auch noch die controllergesteurte automatische> Version interessieren
Habe mir deine Variante mal angesehen: gefällt mir. OK, ich würde sie
wahrscheinlich lieber sehr viel kleiner aufbauen, das macht die Platine
deutlich preiswerter. Außerdem würde ich mir die Frage stellen, ob man
statt eines heftigen 25poligen Kabels zum Koppler nicht lieber sowas wie
einen LIN-Bus benutzen sollte.
Marek N. schrieb:> Alf schrieb:>> Dazu kommt, dass die Computeranalphabeten langsam aussterben.>> Och die gibts noch zu Genüge.> Hier nebenan gibt es einen OV, bei dem die Hälfte der Leute ihre Logs> der wöchentlichen OV-Runde*) hanschriftlich führt, dann zum Supermarkt> kopieren fährt, um anschließend die Papierkopie per Post (wegen "Rona")> an die Net-Control zurückschickt, damit dieser die dann eintippt und> einreicht, um sie für die Clubmeisterschaft geltend zu machen. Tolle> "Meister".
So ähnlich ist es ja leider noch in vielen OVs. Vor 30 Jahren dachte
ich, die Zeit und die Biologie wird das Problem irgendwie selber lösen.
Aber es hat sich doch viel weniger getan als erhofft. Und es gibt heute
auch 35jährige, die kaum einen Computer bedienen können.
Aber natürlich gibt es sie auch, die vorbildlichen OVs, die mit der Zeit
gehen und keine Angst vor neuen Entwicklungen haben, die erfolgreich
Jugendarbeit betreiben, die Jugend motivieren usw. Die viele
Betriebsarten pflegen (wenn auch nicht jede Betriebsart von jedem
Mitglied; ist ja auch nicht nötig), die neuen Computerbetriebsarten und
auch CW mit verschiedenen Tasten.
Weil gerade verschiedene Tasten aufgekommen sind. Welche nimmt man denn
da am besten? So ein "paddle" scheint mir bequemer als die klassische
Morsetaste. Da gibt es zB auch noch "Kent Single Paddle". Habe gelesen,
dass es wohl leichter ist als zwei. Leider sind die ja alle recht
kostspielig für den Anfang
Marek N. schrieb:> Och die gibts noch zu Genüge.> Hier nebenan gibt es einen OV, bei dem die Hälfte der Leute ihre Logs> der wöchentlichen OV-Runde*) hanschriftlich führt, dann zum Supermarkt> kopieren fährt, um anschließend die Papierkopie per Post (wegen "Rona")> an die Net-Control zurückschickt, damit dieser die dann eintippt und> einreicht, um sie für die Clubmeisterschaft geltend zu machen. Tolle> "Meister".
Immerhin senden sie schon in SSB, es gibt Leute die so rückständig sind,
dass sie AM machen wollen. ;-) Im Ernst, warum regt dich das auf? Ich
finde das auch amüsant, aber lass sie doch machen, wenn es ihnen Spaß
macht. Nimmt dir doch nichts weg, oder musst Du wegen ihnen in der
Schlange vor dem Supermarktkopierer länger warten?
Tom schrieb:> So ein "paddle" scheint mir bequemer als die klassische Morsetaste.
Naja, mit einer elektronischen Taste gibst du natürlich immer saubere
Zeichen, und die Finger muss man etwas weniger bewegen.
Ich bin dann trotzdem wieder größtenteils bei der Handtaste gelandet:
die kann man „träumend“ bedienen, die Zeichenfolgen verdrahten sich mit
der Zeit einfach in die Finger und geben sich gewissermaßen von selbst.
Bei der elektronischen Taste muss man sich aufs Geben genauso
konzentrieren wie aufs Hören, wenn man dort ins Träumen kommt, hat man
sofort einen Punkt oder Strich zu viel gegeben.
Für ganz langweilige Aktionen (wie „CQ CQ CQ de DF70DARC DF70DARC“, ein
wirklich ellenlanges Rufzeichen, das einem die Hand schnell ermüden
lässt) benutze ich dann lieber einen Keyer vom PC aus. Die mechanische
Taste ist natürlich trotzdem parallel mit dran.
Für die rein mechanischen Tasten: möglichst schwere Grundplatte ist
wichtig, trotzem muss man sie noch mit der anderen Hand festhalten,
damit sie nicht verrutscht.
Ansonsten ist der Vorteil von CW ganz unbestritten, dass man es auch mit
zwei blanken Klingeldrahtenden zwischen den Fingern geben kann. :-)
Jörg W. schrieb:> Habe mir deine Variante mal angesehen: gefällt mir. OK, ich würde sie> wahrscheinlich lieber sehr viel kleiner aufbauen, das macht die Platine> deutlich preiswerter. Außerdem würde ich mir die Frage stellen, ob man> statt eines heftigen 25poligen Kabels zum Koppler nicht lieber sowas wie> einen LIN-Bus benutzen sollte.
Hallo, tnx. So etwas wird noch kommen. 2017 wollten wir einen Ersatz für
das erkömmliche Steuergerät. Bei vielen liegt das 25-polige Kabel schon
rum.
Ich würde das heute auch anders bauen. Aber seinerzeit ging es um
Nachbausicherheit. Im ernst, wer verwendet noch 40 polige
Riesen-µController?
Man kann da noch optimieren: Für weniger Leistung ausgelegt mit
bistabilen Relais, Spannungsversorgung und entsprechende Relaisauswahl
mit über das Koaxkabel. Mal sehen, wann ich Zeit finde.
Holger D. schrieb:> Im ernst, wer verwendet noch 40 polige> Riesen-µController?
:-)
Das sehe ich ganz genauso.
> Man kann da noch optimieren: Für weniger Leistung ausgelegt mit> bistabilen Relais, Spannungsversorgung und entsprechende Relaisauswahl> mit über das Koaxkabel. Mal sehen, wann ich Zeit finde.
Bistabile Relais sind keine schlechte Idee, davon habe ich noch eine
Stange da liegen.
Mit DC Bias über das Koax bin ich bisschen vorsichtig, bei etwas
Fehlanpassung (die man schnell mal haben kann) werden die HF-Spannungen
zuweilen doch sehr heftig. Ich würde wohl lieber parallel ein RG58
führen (das lässt sich ggf. auch noch ganz gut mit ein paar Ferritkernen
verdrosseln) und dann einen LIN-Bus nehmen. Damit habe ich zwar bislang
noch nichts gemacht, aber ich weiß, dass man den als 1-Wire-Bus im
Kfz-Bau bspw. für Dinge wie elektrisch verstellbare Spiegel nimmt, d.h.
man hat sowohl Spannungsversorgung als auch Information mit geringer
Datenrate beisammen. Das klingt mir für sowas wie einen Antennenkoppler
außerordentlich gut passend.
Den meisten Spaß habe ich mit CW und QRP. Das reizvolle am Amateurfunk
ist, dass auf Kurzwelle Erfolge nicht planbar oder wiederholbar sind. Du
sitzt auf einer Hochsee-Yacht und hältst deine Angel ins Wasser und hast
keine Ahnung was sich in den nächste Minuten und Stunden tut. So ist
Amateurfunk. Man braucht viel Geduld und wenn mal nichts geht, dann darf
man nicht frustriert sein.Ist der Angler auch nicht wenn er ohne Fisch
wieder heim gehen muss.
Ich habe eine Mag Loop und arbeite am liebsten auf 20 Meter. Die
Bedingungen sind momentan nicht so gut aber das wird schon wieder. Meine
weiteste Verbindung mit 5 Watt waren Boston an der Ostküste der USA.
Island hat mich auch gefreut. Die Nord-Süd Achse ging bei mir immer also
Finnland Schweden im Norden und Spanien. Ein Schiff habe ich mal
gearbeitet das auf dem schwarzen Meer unterwegs war. Das war eigentlich
die Breitseite meiner Antenne wo sie nicht so gut ist. Also
Überraschungen sind immer möglich und erfreulich. NIX IST FIX beim AFU.
Tom schrieb:> Was ist das besondere bei QRP? Einfach nur weniger Leistung oder> ist das> ein anderes Verfahren?
Das bedeutet einfach nur mit geringer Leistung. Üblicherweise 5 Watt
oder weniger bei CW.
ZF schrieb:> Immerhin senden sie schon in SSB, es gibt Leute die so rückständig sind,> dass sie AM machen wollen. ;-) Im Ernst, warum regt dich das auf?
Ich würde das nicht aufregen nennen. Aber wenn man sich für ein solches
technisches Hobby entscheidet, will man auch von anderen etwas
sinnvolles halbwegs aktuelles lernen. Und wenn man dann im OV nur oder
fast nur Betonköpfe vorfindet, die sich nur über ihre 80 Jahre alte
Röhrenendstufe unterhalten können, dann kann das schon etwas
unbefriedigend sein.
Omle schrieb:> Aber wenn man sich für ein solches technisches Hobby entscheidet, will> man auch von anderen etwas sinnvolles halbwegs aktuelles lernen.
In dem Alter, in dem Marek ist, sollte man aber eher schon seine eigenen
Erfahrungen an andere weitergeben als noch großartig von den noch
älteren zu lernen. ;-)
Dass es mit der Lernfähigkeit und -willigkeit im Alter schlechter wird,
ist doch völlig normal – und das wird uns früher oder später alle
erwischen, den einen vielleicht etwas weniger, den anderen etwas mehr.
Jörg W. schrieb:> Omle schrieb:>> Aber wenn man sich für ein solches technisches Hobby entscheidet, will>> man auch von anderen etwas sinnvolles halbwegs aktuelles lernen.>> In dem Alter, in dem Marek ist, sollte man aber eher schon seine eigenen> Erfahrungen an andere weitergeben als noch großartig von den noch> älteren zu lernen. ;-)
Man kann auch von Jüngeren was lernen. Das Alter von Marek spielt keine
Rolle. Es geht hier im Thread ja auch nicht um eine bestimmte Person,
sondern um die allgemeinen Zustände.
Omle schrieb:> will man auch von anderen etwas> sinnvolles halbwegs aktuelles lernen.
Kannst du ja ,wenn du die Grundlagen und die Triebfeder des Hobbys
verstanden hast.
Omle schrieb:> Und wenn man dann im OV nur oder> fast nur Betonköpfe vorfindet, die sich nur über ihre 80 Jahre alte> Röhrenendstufe unterhalten können, dann kann das schon etwas> unbefriedigend sein.
Es ist natürlich immer dumm wenn über Dinge gesprochen wird von denen
man keine Ahnung hat. Abhilfe : Man mache sich schlau.
Kleine Anmerkung: Der Formel 1 Motorsport besteht nicht nur aus den
heutigen Rennboliden aus Carbonfaser. Geh mal 50 Jahre zurück da
schauten die Rennwägen ganz anders aus aber es war genau so spannend
wenn nicht sogar mehr. Wer sich für Rennsport interessiert sollte auch
mal ins Museum der F1 gehen.Da lernt er was und kann das mit dem neuen
vergleichen.
Genauso ist es auch beim Amateurfunk.
Dummes Geschwätz. Wenn ich mir alles von Theorie bis Praxis selber
beibringen muss, macht das nicht so viel Spaß, ist nicht so erfolgreich
und dann brauche ich auch keinen Verein wenn ich keinen Museumsfunk
betreiben will.
Auf die Diemstleistung QSL-Kartenversand des DARC kann ich dann auch
verzichten.
Also ich habe beschlossen, das selbst zu lernen und mit Katalog, dem pdf
Lichtblick und einer App macht das durchaus Spaß. Hatte vor 15 Jahren
eine Ausbildung zum RFT und danach wenig mit Funk gemacht. Hatte noch
einen SDR Stick hier liegen und mal beim örtlichen Relais reingehört und
da ist kaum Betrieb und wenn, dann recht belangloses Zeug. Das muss ich
nicht unbedingt haben. QSL Karten brauche ich auch nicht unbedingt, nur
unnötige Papierverschwendung und Resourcenvebrauch beim Transport.
qrzcq.com ist da für mich ausreichend und man kann auch andere QSOs
nachverfolgen bei denen man die Rufzeichen mitgehört hat
Aber das ist vielleicht eine Generationsfrage
Ach schrieb:> Dummes Geschwätz.
Das ist bereits jetzt dein vierter Nickname in diesem Thread. Bitte
halte dich an die Forenregeln: ein Name pro Thread, alles andere wird
gelöscht.
Ach schrieb:> Wenn ich mir alles von Theorie bis Praxis selber beibringen muss, macht> das nicht so viel Spaß, ist nicht so erfolgreich
"studere" - Verb - Infinitiv - sich bemühen; sich widmen; sich eifrig
bemühen mit etwas
Man lernt etwas (im (Selbst-)Studium), weil man es will. Niemand zwingt
einen dazu (bis auf regulatorische Vorgaben), Grundlagen und technische
Finessen im Amateurfunk zu lernen. Das macht den Unterschied.
> und dann brauche ich> auch keinen Verein wenn ich keinen Museumsfunk betreiben will. Auf die> Diemstleistung QSL-Kartenversand des DARC kann ich dann auch verzichten.
Du übersiehst da was ganz grundlegendes: Der Verein ist das einzig
verbliebene Schwergewicht und Bindeglied als Lobbyorganisation hin zur
Politik, bei aller Kritik die man anbringen könnte. Alle anderen sind in
der Bedeutungslosigkeit untergegangen. Deshalb (nicht nur) unterstütze
ich diesen, weil ich das schon lange erkannt habe, andere den Verein
aber lieber nach Kräften attackieren und damit an dem immer dünner
werdenden Ast sägen, auf dem wir alle sitzen.
Nicht zu vergessen: Die alten "Betonköpfe" haben den Laden gegründet,
ausgebaut und über die Zeit bewahrt. Heute wirft man das dann
gleichgültig weg. Schon mal die Gründungsgeschichte in der CQDL aus den
Nachkriegsjahren gelesen, unter welcher Lebensgefahr und Entbehrungen
die Alten den Verein unter der Besatzung gegründet haben? In heutiger
Zeit wäre eine solche Gründung aufgrund der individuellen
Befindlichkeiten völlig undenkbar. Das sollte man sich immer vor Augen
halten, bevor man über die Alten und den Verein wettert.
>Schon mal die Gründungsgeschichte in der CQDL aus den
Nachkriegsjahren gelesen, unter welcher Lebensgefahr und Entbehrungen
die Alten den Verein unter der Besatzung gegründet haben?
Gibts dazu etwas im Netz verfügbar?
Toni schrieb:> Der Verein ist das einzig verbliebene Schwergewicht und Bindeglied als> Lobbyorganisation hin zur Politik, bei aller Kritik die man anbringen> könnte.
Das ist sicher ein Punkt, aber darum geht's in diesem Thread eigentlich
nicht. Nur, weil ein Troll hier mit vier verschiedenen Nicknamen die
übliche Anti-Vereins-Bashing-Story mal wieder aufrollt, müssen wir den
jetzt nicht noch extra füttern.
Btw: über die QSL, mit der mir vor vielen Jahren P29EJ (mittlerweile
offenbar silent key, bis vor kurzem konnte ich ihn noch aktiv vorfinden
:( ) meine SWL-Karte bestätigt hat, konnte ich mich tatsächlich sehr
viel mehr freuen als darüber, dass mir A45XR, 5T5PA und OD5ZF via LoTW
umgehend meine Urlaubs-QSOs innerhalb weniger Stunden elektronisch
bestätigt haben. Klar ist das am Ende nur ein Stapel Papier, aber
irgendwie doch interessanter als die bloße Bestätigung: "Ja, wir hatten
einen Kontakt".
Tom schrieb:> Also ich habe beschlossen, das selbst zu lernen
Tu das, so schwer ist das alles nicht. Insbesonderen dann nicht, wenn
man sich für die dahinter liegende Technik sowieso schon interessiert.
Der ganze Vorschriftenkram ist langweilig, und ein Teil der
Betriebsdienst-Fragen doppelt sich mit den Vorschriften. Aber naja, wenn
du Auto fahren willst, musst du die Straßenverkehrsordnung kennen und
wissen, was die Verkehrszeichen bedeuten. Wenn du funken willst, musst
du die für AFuG und AFuV kennen und wissen, dass ein "QSY" bedeutet,
dass man auf eine andere Frequenz ausweicht.
Jörg W. schrieb:> Das ist bereits jetzt dein vierter Nickname in diesem Thread. Bitte> halte dich an die Forenregeln: ein Name pro Thread, alles andere wird> gelöscht.
Da taucht von Zeit zu Zeit immer einer auf der nix besseres zu tun hat
als perfide den Amateurfunk ,seine Organisation DARC und Ov`s in den
Dreck zu ziehen. Die Methode ist immer die selbe :Dumm und scheinheilig
Fragen Stellen und dann loswettern mit diversen Nicks.
Entweder fliegt der immer durch die Prüfung oder man hat ihm mal die
Lizenz entzogen...Aus dem Holz sind Träger Setzer und Störer auf
unseren Bändern.
Marek hatte seinen ersten Zeitungsartikel über Amateurfunk mit 16
verfasst.
Marek hatte auch schon einen Amateurfunk-Kurs abgehalten, bevor er
selbst Abi gemacht hat.
Marek wollte seine Diplomarbeit im OV vortragen, nur leider hat
/Marek's/ OVV es nicht auf die Reihe gekriegt - trotz mehrerer E-Mails -
einen Beamer zu organisieren.
Marek ist dann ausgetreten aus dem DARC.
Marek Ende.
Tom schrieb:> Hallo,> bin am Überlegen ob ich einfach aus Spass mal die Afuprüfung machen> soll. Den technischen Teil hätte ich auf anhieb beantworten können.> Mich würde CW reizen.
Lass es, das kann pöhse enden.
Ich hab das auch nur so aus Interesse an der Technik gemacht.
Funken wollte ich nie wirklich. Nichtmal am Ausbildungscontest hab ich
teilgenommen, nur zugehöhrt. Nun will ich mir schon fast ein 2tes Gerät
holen, daß ich das hier nicht immer abbauen muss, wenn's rausgehen soll.
Lass es, daß macht süchtig.
Auch wenn Du nur ein Balkon hast.
Mit einem Portabelgerät, ich hab das FT-891, kannst dich auch, schnell
und einfach, vor die Stadt verziehen.
73
dd5nt
PS: Ich hab ne menge scharfer Messer, so sehr schleift es mit CW bei
mir....
PPS: Ich hab nicht alles gelesen, aber falls Du noch kein Funkgerät
hast, Yaesu hat bis Ende September noch eine Cashbackaktion laufen. Da
bekommt man einiges an Geld zurück. Am meisten beim Preisgünstigsten
ft-818. 120€ sind es dort. Bei den Teureren geräten ist es weniger.
PPPS: Im Darc zu sein hat Vorteile: Versicherung und kostenlose
QSL-Kartenverteilung und die Zeitschrift. Und wenn es einem im OV nicht
gefällt, den nächsten testen.
Bei uns im OV ist auch einer von sonstwo, weil hier nochwas los ist.
Ich kenn auch einen anderen OV, nix für mich, aber ich MUSS ja auch
nicht.
Selbst entscheiden. Und der einzige Miesepeter auf den man evtl. hören
sollte ist man selbst.
Ja die Aktion von yaesu hatte ich gesehen, ich fänd ja das 991a ganz
nett mit dem Wasserfallspektrum, aber da muss ich noch etwas sparen.
Interessant fand ich auch die Kits von qrp labs. Zwar alles kein smd was
mit besser gefiele, aber vielleicht ein guter günstiger Einstieg.
Wie funktioniert das eigentlich mit den Rufzeichen beim Antrag. Da soll
man ja drei Vorschläge angeben.
Sind das aktuell zwei oder drei Buchstaben hinter der Nummer? Ist das
irgendwo festgelegt?
Tom schrieb:> Sind das aktuell zwei oder drei Buchstaben hinter der Nummer?
Prinzipiell sollten auch zwei machbar sein. Lange Zeit war das etwas
strikter, da wollten sie personengebundene Rufzeichen nur mit drei
Buchstaben genehmigen. Dann gab's mal die Freigabe für 2, und viele
aktive Funkamateure haben zugeschlagen und ihr Rufzeichen nochmal
geändert.
Allerdings habe ich (bei einer Klasse E, weiß nicht, ob das dort anders
gehandhabt wird) auch schon von jemandem gehört, dass er seine beiden
Initialen nicht als zweibuchstabigen Suffix verwenden durfte, sondern es
noch ein dritter dazu sein musste.
Ggf. einfach bei der Prüfung mal den Kollegen der BNetzA live befragen,
ob es Sinn hat, ein Call mit zwei Buchstaben im Suffix direkt auf die
Wunschliste zu setzen.
Wenn das Rufzeichen frei ist, darfst du einen Vorschlag äußern, egal, ob
2 oder 3 Buchstaben.
Jörg W. schrieb:> auch schon von jemandem gehört, dass er seine beiden Initialen nicht als> zweibuchstabigen Suffix verwenden durfte,
Lass mich raten: Norbert Schmidt, Andreas Hoffman oder Kai Zabel?
Marek N. schrieb:> Lass mich raten: Norbert Schmidt, Andreas Hoffman oder Kai Zabel?
Nein, es wäre "RP" gewesen.
Kann aber gut sein, dass man das bei Klasse E anders handhabt, da ja
dort der gesamte Namensraum von zwei Suffixbuchstaben deutlich
eingeschränkt ist im Vergleich zur Klasse A, die im Präfix DB, DC, DD,
DF, DG, DH, DJ, DK, DL und DM zugeteilt bekommen kann.
Tom schrieb:> Ja die Aktion von yaesu hatte ich gesehen, ich fänd ja das 991a> ganz> nett mit dem Wasserfallspektrum, aber da muss ich noch etwas sparen.> Interessant fand ich auch die Kits von qrp labs. Zwar alles kein smd was> mit besser gefiele, aber vielleicht ein guter günstiger Einstieg.>> Wie funktioniert das eigentlich mit den Rufzeichen beim Antrag. Da soll> man ja drei Vorschläge angeben.
Man kann beim Prüfungsantrag welche angeben
Ich hatte nix passendes an Rufzeichen gefunden, bzw. waren diese schon
vergeben. Also hab ich es gelassen.
Nach bestandener Prüfung mit einem anderen Funker Geredet(am selben
Tag), der hat mir seins genannt welches beim Morsen schnell gehen soll
(DD7NT).
Das gefiel mir etwas und so hab ich es abgewandelt und am nächsten tag
bei der BnetzA angerufen und gesagt ich möchte das haben, und ich habs.
Wenn es frei ist, ist es ganz einfach sein Wunsch zu bekommen.
Aber: Sprich mit anderen Funkern darüber. Wenn Du CW machen willst ist
DJ9JJ bestimmt nicht schön, viel zu lang. (aber vlt. einprägsam.)
Es gibt einen Ausländischen Funker, der hat irgendsowas wie 5ESE oder
so. Da kommen selbst die geübtesten durcheinander, nur Punkte.
Und manche Kombinationen können auch zu verwechslungen und schlechtem
verstanden werden führen.
Aber erstmal Lernen, und die blöden Fragen verstehen. So Feinheiten MEZ
vs. MESZ.
Btw: beim Alphabet lernen keine Funkverbindungen mithören, die nutzen
oft alles Mögliche nur nicht das was man lernen soll, ich hab da echt
Probleme gehabt mir das richtige zu merken.
Das QCX Teil ist ganz nett, aber CW only. Und aufpassen beim Einbau des
IC ^^ das ist andersrum als man erstmal von ausgeht. (Ist aber
eingezeichnet)
Na denne, hau rein. Ich hab noch die Moltrecht Bücher, ich würde die
Sponsorn, wenn Du die brauchst, kann man aber auch Online machen.
Fürs lernen gibt es auch diverseste Apps oder z.B. LCWO.net wo man die
Lerneinheiten auch offline nutzen kann.
Es gab doch da mal so ein schickes, flaches, chinesisches allband QRP
Gerät mit großem Monochromdisplay, auf dessen Namen ich jetzt nicht
komme. Laut ein paar Tests, die ich gesehen hatte, war das ganz okay für
rund 500 Taler.
Gefunden: XIEGU X5105 oder auch ein RS-918SSB
Jörg W. schrieb:> Ggf. einfach bei der Prüfung mal den Kollegen der BNetzA live befragen,> ob es Sinn hat, ein Call mit zwei Buchstaben im Suffix direkt auf die> Wunschliste zu setzen.
Also zu meiner Zeit konnte man sich den Suffix nicht aussuchen.Ich habe
damal in den 80zigern mit der C Lizenz begonnen und zwei Jahre später
die Telegrafie -Prüfung für die B-lizenz abgelegt. Eigentlich nur noch
CW Prüfung abgelegt denn die Punkte für die B -lizenz hatte ich schon
mit der C-Lizenz erreicht. Wir waren neun Kandidaten und mich haben die
beiden Prüfer echt eine halbe Ewigkeit geben lassen. Zwischen drin bin
ich sogar aufgestanden um im stehen zu geben was mich etwas
"entzitterte". Nachdem ich endlich aufhören durfte habe ich nachgefragt
wo denn die Probleme bei mir gewesen sind. Da grinste der eine und
meinte,nirgends, es kommt nicht so oft vor, das ein Prüfling so perfekt
gibt wie ich und das hätten sie zur Abwechslung mal genießen wollen. Und
ich hätte mir fast in die Hose gemacht....
Anmerkung. Ich habe wirklich intensiv geübt ...fast ein Jahr lang und
ich konnte bis 90 BPM hören und mitschreiben. Das hat mir auch eine
Senenscheidenentzündung eingebracht. Ist aber heute mit meiner ETM 9C
keine Problem mehr.
Ganz wichtig. Vor der Prüfung sollte man sich auf das geforderte Tempo
einhören denn übt man lange schneller , dann fremdeln die langsameren
Zeichen erheblich bei der Prüfung.
herbert schrieb:> ETM 9CPeter Trans schrieb:> erstauntlich viele Hannoveraner hier.> Ich habe gerade meine komplette Funkaustattung für 11m auch SSB inkl> Paket Radio, Sirio Gainmaster etc vertickt.
11m ist aber CB Funk. Da braucht man keine Lizenz. Oder verwechselthier
jemand etwas? (Du oder ich ^^)
herbert schrieb:> Also zu meiner Zeit konnte man sich den Suffix nicht aussuchen.
Ich mir auch nur begrenzt (es gab eine Liste, aus der wir bei der
Umstellung von Y2 auf DL wählen durften).
Als man dann frei(er) wählen durfte, hatte ich keine Lust, mir noch ein
neues Call zuzulegen. Worauf ich damals bei der Auswahl nicht geachtet
hatte: das "DTL" wird schnell mal als "XL" missverstanden in CW.
> Ganz wichtig. Vor der Prüfung sollte man sich auf das geforderte Tempo> einhören denn übt man lange schneller , dann fremdeln die langsameren> Zeichen erheblich bei der Prüfung.
Naja, eine CW-Prüfung macht vermutlich kaum noch jemand heutzutage. Die
kostet ja nicht ganz unerheblich, und es gibt wohl nur noch wenige
Länder, bei denen man sowas für eine Gastlizenz vorlegen muss. Das wäre
eigentlich der einzige Grund, sich seine CW-Fähigkeiten dergestalt
offiziell bescheinigen zu lassen.
Marek N. schrieb:> Wenn das Rufzeichen frei ist, darfst du einen Vorschlag äußern, egal, ob> 2 oder 3 Buchstaben.
Ich würde auf gute Lesbarkeit im Pile-up (CW) achten. Ich habe z.B.
DL9HDA. Im Pile-up merke ich immer wieder, wie die rufende Station kurz
inne hält und dann mein Call gibt. Das kann ich dann im Getümmel auch
wieder gut identifizieren. DB6BEB ist das eher nicht so gut.
Holger D. schrieb:> DL9HDAPeter Trans schrieb:> so wenig wie da los ist...interessiert es niemanden mehr.> Besorg dir erst mal ei Gerät und schau mal rein was los ist...nichts!
Kommt auf die Zeit und die f an. Du "verschwendest" hier soviel Zeit, da
hätte jeder andere schon unter schlechtesten Bedingungen einige QSO
gefahren.
Die Frage ist, was das Ziel ist. Reichweitenrekorde etc. finde ich
reichlich sinnlos, und haben keinerlei Reiz für mich.
Für mich sind es eher die Nerdgespräche mit anderen Bastlern.
Das gab es damals auch auf 11m
Die angenehmen Gesprächsrunden über neue Basteleien etc
Und dafür ist heute einfach viel zu wenig los und die meisten die noch
aktiv sind, sind irgendwelche Spinner oder Normalos die sich über
Fussball unterhalten..
Kann es sein, daß die dann in anderen Betriebsarten unterwegs sind? Dann
hätten die vielen neueren Betriebsarten mglw. zu einer Verstreuung der
Aktivität geführt. Oder die sind gleich bei FB und in Inet Foren wie
hier gelandet ;) Hat HamNet was in Kontakt- und Aktivitätshinsicht
gebracht?
Toni schrieb:> Kann es sein, daß die dann in anderen Betriebsarten unterwegs sind?
Sicher auch das.
Bei Amateurfunk ist für viele eigentlich nur der Weg das Ziel. Wie die
Verbindung zustande kommt, ist ihnen dabei dann eher egal, insofern hat
insbesondere FT8 schon zu einem „Absaugeffekt“ geführt. Vor allem in den
zuvor boomenden PSK-Betriebsarten merkt man das, die entsprechenden
Bandbereiche sind inzwischen deutlich ruhiger als vor 5 Jahren. Ich sehe
bei PSK31 auch ganz deutlich, ob mein Gegenüber nur ein paar
vorgefertigte Textbausteine absendet (was nun kaum wirklichen Mehrwert
gegenüber dem minimalistischen FT8-Ansatz hat), denn sehr viele werden
im Schreiben deutlich langsamer, wenn sie alles mit der Hand tippen
müssen. (Ich selbst komme erst bei PSK63 an diese Grenze.)
Aber man kann auch mit CW „Klön-QSOs“ fahren, wenn beide Seiten das
Bedürfnis dafür haben. Dann dauert eine Verbindung eben auch schon mal
15 Minuten oder länger.
Peter Trans schrieb:> Die Frage ist, was das Ziel ist. Reichweitenrekorde etc. finde ich> reichlich sinnlos, und haben keinerlei Reiz für mich.
Das ist doch eben das Schöne am Afu: Jeder das, wo die eigenen
Interessen liegen.
> Die angenehmen Gesprächsrunden über neue Basteleien etc
Vielleicht sind die Sachen zu neu und damit zu komplex, so daß sich nur
eine kleine Handvoll Leute damit befassen können, die den nötigen
Hintergrund haben und sich dann aber eher überregional oder im Inet
treffen.
> Und dafür ist heute einfach viel zu wenig los und die meisten die noch> aktiv sind, sind irgendwelche Spinner oder Normalos die sich über> Fussball unterhalten..
Das ist eben der kleinste gemeinsame Nenner. Ein Anker wäre hier der
lokale Verein, wo jemand mit viel Mühe seine Basteleien vorstellt und
evtl. Interessenten oder gar Mitstreiter gewinnen könnte. Natürlich
kostet das viel Kraft und Ausdauer, vollkommem klar. Machen viele mit
und ziehen in die gleiche Richtung, wird's natürlich auch etwas
leichter. Pocht jeder auf seine Sicht der Dinge macht das die Sache
schwer. Schafft man den Verein aber ab, so bleibt fast gar nichts mehr
übrig. Das äußert sich dann eben in Stille auf den Bändern. Es geht
zentral um die Gemeinschaft mit dem Hobby. Deshalb begrüße ich jeden
Frischling, auch wenn der technische Hintergrund und das Interesse
erstmal nicht so stark ausgeprägt ist.
>Na denne, hau rein. Ich hab noch die Moltrecht Bücher, ich würde die
Sponsorn, wenn Du die brauchst, kann man aber auch Online machen.
Hallo Jens, kann ich dich irgendwie kontaktieren. Bin gerade am
Überlegen dein Angebot anzunehmen, vielleicht steht da noch etwas
Hintergrundwissen drin
Tom schrieb:>>Na denne, hau rein. Ich hab noch die Moltrecht Bücher, ich würde> die> Sponsorn, wenn Du die brauchst, kann man aber auch Online machen.>> Hallo Jens, kann ich dich irgendwie kontaktieren. Bin gerade am> Überlegen dein Angebot anzunehmen, vielleicht steht da noch etwas> Hintergrundwissen drin
Hintergrundwissen steht da weniger drin. Aber man kann es überall lesen
ohne den kleinen Smartfonebildschirm. Ich fand die Bücher etwas besser
als rin Online.
dd5nt@darc.de
Peter Trans schrieb:> Die Frage ist, was das Ziel ist. Reichweitenrekorde etc. finde ich> reichlich sinnlos, und haben keinerlei Reiz für mich.
Na dann CB -Funkgerät und gut ist es. Oder doch besser kochen? Beide
Hobbys zusammen sind unschlagbar, da kann man seinen Funknachbar von der
nächsten Strassenseite auch zum essen einladen...Ironie -Modus off.
Tom schrieb:>>Schon mal die Gründungsgeschichte in der CQDL aus den>> Nachkriegsjahren gelesen, unter welcher Lebensgefahr und Entbehrungen>> die Alten den Verein unter der Besatzung gegründet haben?>> Gibts dazu etwas im Netz verfügbar?
Es gab mal eine kleine Serie in der CQDL, wo ich das gelesen hatte. Ich
weiß leider nicht mehr, in welchen Ausgaben das war.
Das hier scheint so ziemlich das gleiche zu sein:
Abschnitt: "Die Nachkriegszeit 1945-1949"
https://www.darc.de/der-club/distrikte/q/ortsverbaende/11/chronik/geschichte-des-amateurfunks/
Ich meine mich aber erinnern zu können, daß sie den Verein in Stuttgart
damals "schwarz" im Geheimen gegründet hatten, d.h. die
Militärverwaltung davon nichts wußte und es deshalb ein ziemlich heißes
Ding war und es nur durch das Wohlwollen einiger verständnisvoller und
ranghoher Militärangehöriger glimpflich ausging.
Man möge mich korrigieren, wenn mich meine Texterinnerung hier falsch
geleitet haben sollte.