VNC Client auf Raspberry Pi zero W

OP #6383168
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Ich habe vor mir einen Raspberry PI Zero W zu besorgen.
Auf ihm soll ein VNC Client installiert werden und ein 10 Zoll Display 
angeschlossen werden, damit ich ihn sozusagen als Tablet benutzen kann.

Was muss ich dabei beachten?
Ist der Raspberry Pi Zero ausreichend?
Was für ein Betriebssystem ist dafür optimal und was für ein VNC Client 
nehme ich?
Und wie mache ich das mit dem Toucheingaben am Dispay?
Am Display wäre ein Touchscreen mit USB-Anschluss.
Wie stecke ich ihn an?
#6383177
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Marco S. schrieb:
> Ich habe vor mir einen Raspberry PI Zero W zu besorgen.
> Auf ihm soll ein VNC Client installiert werden und ein 10 Zoll Display
> angeschlossen werden, damit ich ihn sozusagen als Tablet benutzen kann.
>
> Was muss ich dabei beachten?
HDMI Display

> Ist der Raspberry Pi Zero ausreichend?
Kommt drauf an was Du damit machen willst.

> Was für ein Betriebssystem ist dafür optimal und was für ein VNC Client
> nehme ich?
Raspian mit RealVNC-server

> Und wie mache ich das mit dem Toucheingaben am Dispay?
> Am Display wäre ein Touchscreen mit USB-Anschluss.
> Wie stecke ich ihn an?
an die USB Buchse des Raspis. ;-)
OP #6383201
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Andreas B. schrieb:
> HDMI Display

okay das hab ich.

Andreas B. schrieb:
> Kommt drauf an was Du damit machen willst.

Er soll eigentlich nur als VNC-Client dienen.
Damit sollte es kein Problem sein über ihn ggf. etwas auf Youtube zu 
schauen oder im Internet surfen...

Andreas B. schrieb:
> Raspian mit RealVNC-server

Okay kostet mich dabei das Programm für VNC etwas? Soweit ich das 
gelesen habe ja...

Andreas B. schrieb:
> an die USB Buchse des Raspis. ;-)

okay erkennt er dann die Eingabe direkt oder benötigt er Treiber für den 
Touchscreen?
Wahrscheinlich kann es auch passieren, dass die Eingabe versetzt ist.
Was mache ich dann?
#6383335
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Marco S. schrieb:
> Okay kostet mich dabei das Programm für VNC etwas? Soweit ich das
> gelesen habe ja...

Nö, ist in den Raspi repositories drin.
In Deinem Fall dann eben den Client installieren.

Marco S. schrieb:
> okay erkennt er dann die Eingabe direkt oder benötigt er Treiber für den
> Touchscreen?
Geht normalerweise direkt.

> Wahrscheinlich kann es auch passieren, dass die Eingabe versetzt ist.
> Was mache ich dann?
Nach entsprechenden Kalibrierungsprogrammen suchen. ;-)
Gast #6383457
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Marco S. schrieb:
>> Kommt drauf an was Du damit machen willst.
>
> Er soll eigentlich nur als VNC-Client dienen.
> Damit sollte es kein Problem sein über ihn ggf. etwas auf Youtube zu
> schauen oder im Internet surfen...

Da halte ich den Zero für etwas knapp bemessen. Ich würde lieber einen 4 
Kerner nehmen.
Gast #6383529
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@Martin, ich bin mir ziemlich sicher, dass Marco die YouTube Videos 
innerhalb einer VNC Session abspielen und auf dem 10" Display anzeigen 
will. Wie soll er das deiner Meinung nach mit einer reinen SSH Konsole 
erreichen? Und warum soll er eine leistungsstärkere CPU nehmen, wenn das 
Dekodieren der Videos gar nicht auf dem Pi geschieht?
#6383534
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Youtube über VNC ist bescheiden...

Probiers mal aus, kostenlose VNC-Client-App am Händi, kostenlosen 
VNC-Server am PC.
mit dem Raspi Zero wird das eher langsamer, da weniger CPU Power als 
übliche Androiden.

Warum nicht: Webbrowser auf den RasPi, Youtube direkt anschauen? da geht 
dann auch Hardwarebeschleunigte Video-Dekodierung, es gibt Ton, und der 
Ton ist auch noch synchron zum Bild?
OP #6383540
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Martin schrieb:
> Ja, aber du schreibst was von Youtube Videos.

Du hast Recht. Ich hab mir das bis gerade durch den Kopf gehen lassen 
und der eine Kern und selbst der halbe GB Ram wären wirklich etwas wenig 
dafür.
Danke dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

Martin schrieb:
> Andere Frage: Brauchst du wirklich VNC oder reicht eine SSH Konsole?

Naja wenn ich SSH benutze komme ich ja nur auf die Konsole des "Servers" 
und ich möchte doch auf den Desktop zugreifen und mit den Anwendungen 
(wie Internetbrowser) arbeiten. Also wäre VNC schon bedeutsam.
Gast #6383548
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Für Aufgaben auf der Konsole ist der Zero in Ordnung, sobald was 
GUI-mäßiges kommt, was dann auch noch 25 Bilder + ... wiedergeben soll, 
eine Katastrophe. Also für Internetradio auf der Konsole mit cvlc, 
(LCD)-Display mit vielleicht 1-2 fps und ein paar Tasten oder 
Drehencoder zur Programmumschaltung -> super! Für mehr wird es einfach 
nur zäh!
Gast #6383563
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Daniel schrieb:
> Und warum soll er eine leistungsstärkere CPU nehmen, wenn das
> Dekodieren der Videos gar nicht auf dem Pi geschieht?

Weil das Video für die Übertragung neu komprimiert und dekomprimiert 
wird. Außerdem wird das Video durch VNC Bild für Bild gerendert, anstatt 
Hardware-codecs zu verwenden.
#6383627
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Marco S. schrieb:
> Kann ich mit diesem Moonlight-stream nur spiele spielen oder auch andere
> Programme benutzen?

Damit geht alles, es ist nur im Gegensatz zu VNC auf niedrige Latenz und 
Videoinhalte optimiert, und verwendet Standard-Codecs (h264/h265), die 
in Hardware dekodiert werden können.
Das Encoding/Komprimieren ist dementsprechend aufwändiger, aber das 
macht ja die Grafikkarte im PC.
OP #6383635
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Εrnst B. schrieb:
> Marco S. schrieb:
>> Kann ich mit diesem Moonlight-stream nur spiele spielen oder auch andere
>> Programme benutzen?
>
> Damit geht alles, es ist nur im Gegensatz zu VNC auf niedrige Latenz und
> Videoinhalte optimiert, und verwendet Standard-Codecs (h264/h265), die
> in Hardware dekodiert werden können.
> Das Encoding/Komprimieren ist dementsprechend aufwändiger, aber das
> macht ja die Grafikkarte im PC.

klingt perfekt.
Danke das teste ich auf jeden Fall.
Gast #6384431
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Daniel schrieb:
>> Und warum soll er eine leistungsstärkere CPU nehmen, wenn das
>> Dekodieren der Videos gar nicht auf dem Pi geschieht?
>
> Weil das Video für die Übertragung neu komprimiert und dekomprimiert
> wird. Außerdem wird das Video durch VNC Bild für Bild gerendert, anstatt
> Hardware-codecs zu verwenden.

Die Kompression von VNC ist aber bei weitem nicht so Rechenintensiv wie 
das was YouTube verwendet. Das höchste der Gefühle sind die Modi mit 
zlib- oder JPEG-Kompression. Bei genügend Bandbreite wird oft auch 
unkomprimiert übertragen.

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