Gast
#6385134
Hallo zusammen, ich habe zwei Platinen miteinander in Betrieb und aktuell ein paar interessante Probleme damit :-) Kurz zur Schaltung: auf der einen Platine sitzen im Prinzip nur mehrere FETs, dessen Source liegt auf GND der Platinen. Gate-Leitungen werden an den Rand der PCB geführt und an eine zweite Platine übergeben. Drain der Transistoren ist ein kompletter Layer, also die Transistoren liegen drain-Seitig parallel. Auf der zweiten Platine, die über einen großen Stecker mit der Platine1 verbunden ist, sind dann Mikrocontroller und ICs, die die ganzen Gate-Leitungen ansteuern. Außerdem 3 Spannungswandler die -5/+5/3v3 erzeugen aus einem etwas besseren Labornetzteil (+7V), die dann den uC/ICs versorgen. Nun ist mein Problem Folgendes: Irgendwann fangen die HF-FETs auf Platine1 (hier aber nicht als HF-FETs betrieben, sondern nur im DC Sinne benötigt) vermutlich an zu schwingen, so die These. Ich sehe mit dem Oszi zumindest an der +7V-Quelle, sowie an dem -5V LDO Ausgang und auch an dem Drain-Netzteil (extra Netzteil mit >28V) ein schönes periodisches Schwingen. Mir ist aber nicht ganz klar, ob hier ein LDO schwingt, das Labornetzteil oder es mir einfach nur den GND unter den Füßen weg zieht. Ich finde es seltsam dass alle möglichen Spannungen nun zusammen anfangen zu oszillieren, daher die Vermutung dass der GND nicht mehr stabil ist. Kann sowas sein oder hat jemand eine Vermutung wie sowas möglich ist dass es das 0V GND Potential so stark anhebt? GND zur Info sind komplette Layer, sehr sehr ausgiebig ausgelegt, auch über die Steckerleiste geht der GND sehr breit mit vielen Pins von einer PCB zur anderen. Mir fehlt irgendwie das Verständnis dafür, wie es so einfach die 0V "anheben" kann. Wie darf man sich das vorstellen wie das genau funktioniert?
