US-Lizenz soll 50$ kosten

Gast #6389089
Moin,

die ARRL schreibt:
1
Amateur radio licensees would pay a $50 fee for each amateur radio license application if the FCC adopts rules it proposed this week. Included in the FCC’s fee proposal are applications for new licenses, renewal and upgrades to existing licenses, and vanity call sign requests. Excluded are applications for administrative updates, such as changes of address, and annual regulatory fees.
2
[...]
Quelle: 
http://www.arrl.org/news/fcc-proposes-to-reinstate-amateur-radio-service-fees

Mir wird allerdings noch nicht ganz klar, ob die 50$ nun einmalig sind, 
oder jährlich.

Bis jetzt kostete eine US-Lizenz 5 bis 15$ einmalig.
Gast
Zum Vergleich: in Deutschland kostet die Zuteilung des Rufzeichens und 
die Ausstellung der Lizenz­urkunde 80 €. Dazu kommt jährlich ein 
Frequenznutzungsbeitrag von ca. 4-7 € plus ein EMV-Beitrag von ca. 21-25 
€. Diese Beiträge werden jedes Jahr neu festgelegt.
Soul E. schrieb:
> Zum Vergleich: in Deutschland kostet die Zuteilung des Rufzeichens und
> die Ausstellung der Lizenz­urkunde 80 €. Dazu kommt jährlich ein
> Frequenznutzungsbeitrag von ca. 4-7 € plus ein EMV-Beitrag von ca. 21-25
> €. Diese Beiträge werden jedes Jahr neu festgelegt.

In welchem Turnus wird der Beitrag hier eigentlich erhoben? Ich bin seit 
Anfang 17 lizensiert in Deutschland, habe aber noch nie einen Bescheid 
bekommen..


Matthias S. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Mir wird allerdings noch nicht ganz klar, ob die 50$ nun einmalig sind,
>> oder jährlich.
>
> Da steht, dass der Betrag für die "application", also den Antrag, fällig
> wird. Also wohl am ehesten einmalig.

Ich verstehe es auch als Einmalgebühr, da ich auch ein US Rufzeichen 
habe werde ich es wohl dann schon merken ;)

VG

marcel
Moderator Persönliche Seite
Marcel B. schrieb:
> In welchem Turnus wird der Beitrag hier eigentlich erhoben?

Da ein Teil des Beitrags umgelegter Aufwand der BNetzA ist, muss sie 
vorher ihre Abrechnung und Aufteilung der Aufwände fertig stellen. Das 
dauert oft geraume Zeit, und in der Vergangenheit haben sie meiner 
Erinnerung nach auch schon mal die Frist überschritten und konnten die 
Beiträge dann nicht mehr erheben. Wenn sie's denn schaffen, ergehen 
Beitragsbescheide meist für mehr als ein Jahr gemeinsam.
Gast
Der Frequenznutzungsbeitrag und EMV-Beitrag berechnet sich nach 
tatsächlichem Aufwand und wird etwa alle 3 bis 5 Jahre erhoben. So um 
die 50 bis 70 €.

Wichtig ist, dass man eine aktuelle Adresse bei der RegTP, ähm BNetzA 
hinterlegt hat unverzüglich nach einem Umzug, sonst bekommt man einen 
bösen Brief und darf noch 5 € Mahngebühren draufzahlen.
Gast
Jörg W. schrieb:
> Sind sie, aber es ist halt auch Nicht-US-Bürgern prinzipiell möglich,
> eine der dortigen Genehmigungen direkt zu erhalten, und manche Leute
> machen sowas ganz gern.

Der praktische nutzen läge dann nur in den USA - oder dürfen Nicht-US 
Bürger jederzeit weltweit davon profitieren?
Gast
Jörg W. schrieb:
> Chaot schrieb:
>> dürfen Nicht-US Bürger jederzeit weltweit davon profitieren?
>
> Habe mal gehört, dass es zuweilen den Zugang zu Gastlizenzen in anderen
> Ländern erleichtern kann.
>
Auf manchen Atlantikinseln die gerne rumzicken soll das sehr hilfreich 
sein, welche, das weis ich nicht mehr.
Gast
Das ist ja krass. Als Funkamateur muß man immer wieder zahlen?

Das ist ja wie eine zweite GEZ.

Ich wollte immer mal die Prüfung machen, aber wenn das so ist, dann 
lasse ich das lieber...
Gast
Frank Bockwurst schrieb:
> Ich wollte immer mal die Prüfung machen, aber wenn das so ist, dann
> lasse ich das lieber...

Na, sonderlich groß scheint Deine Funkbegeisterung ja nicht zu sein.

Der DARC verlangt wesentlich mehr für manchmal zweifelhafte
Gegenleistung. Man muss nicht Mtglied sein, aber hat dann auch keinen 
Kontakt zu Gleichgesinnten am Ort.
Gast
eric schrieb:
> Frank Bockwurst schrieb:
> Ich wollte immer mal die Prüfung machen, aber wenn das so ist, dann
> lasse ich das lieber...
>
> Na, sonderlich groß scheint Deine Funkbegeisterung ja nicht zu sein.
>
> Der DARC verlangt wesentlich mehr für manchmal zweifelhafte
> Gegenleistung. Man muss nicht Mtglied sein, aber hat dann auch keinen
> Kontakt zu Gleichgesinnten am Ort.

Dann sind das komische Gestalten wenn die nur kontakt mit darcleuten 
wollen.
Gast
Frank Bockwurst schrieb:
> Das ist ja krass. Als Funkamateur muß man immer wieder zahlen?
>
> Ich wollte immer mal die Prüfung machen, aber wenn das so ist, dann
> lasse ich das lieber...

Du kannst auch nur die Prüfung machen ohne dir ein Rufzeichen zuteilen 
zu lassen. Das spart Frequenznutzungsbeitrag und EMV-Beitrag. Funken 
darfst du dann nicht. Ob das sinnvoll ist musst du wissen.
Beitrag #6418557 wurde von einem Moderator gelöscht.

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