Gast
#6394046
Hallo, wir haben hier im Dorf eine Gemeinschaftsantennenanlage die in den 90ern errichtet wurde. Die Kabel kamen damals im Zuge von Straßenbaumaßnahmen mit in die Erde. Mit der Einführung von HD wurde dann die Kopfstation ausgetaucht. im Moment werden die DVB-S2 Transponder auf DVB-C umgestzt im Bereich von 260MHz bis 450MHz. Mittlerweile betreut die Anlage keiner mehr, Ersatzteile gibt es nicht mehr und sie steht somit kurz vor der Abschaltung. Es gibt aktuell auch oft Probleme mit der Signalqualität. Rein aus Interesse habe ich mit einem RTL-SDR Stick mal an ein paar Dosen gemessen. Mir ist klar, dass die 2MHz Bandbreite des Sticks nicht ausreichen um die Signale zu beurteilen. Die Signalstärke aber schon. Im Bild ein Scan bei ca. 260MHz der hier mit -20dB angezeigt wird. Ähnlich verhalten sich die anderen Transponder. Auch der mit eingespeiste UKW-Bereich ist gleichmäßig verteilt auf ähnlichen Pegel. An zwei anderem Anschlüssen in anderen Ortsteilen liegen die Pegel aber gut 10-15dB niedriger. Deshalb die erste Frage, was ist hier normal? Gemessen habe ich direkt mit Adapter in den Antennensteckdosen. Was mich aber mehr verwundert, ist das Bild bei ca. 337MHz. Hier sind in regelmässigen Abständen sehr starke Spikes zu sehen. Das geht so von 322MHz bis 346MHz und dann noch mal bei 410MHz. Hier liegen keine Transponder der Anlage, also sollte da Stille sein. Ausserhalb des UKW-Bereiches und <260MHz und >450MHz sind diese Spikes nicht vorhanden sondern nur das Grundrauschen. Messe ich nur mit einer Antenne finde ich in den Bereich auch keine Auffälligkeiten. Wie würdet ihr diese Sache beurteilen? Sind solche starken Einstreuungen geeignet den DVB-C Empfang zu stören oder sollte ich mich mehr für die Pegel der Nutzsignale interessieren? Danke schon mal.








