Forum: HF, Funk und Felder Frage zur DAB-Kfz Antenne


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von georg (Gast)


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Guten Tag.

An meinem Auto ist eine FM-/DAB-Kombiantenne verbaut. Diese hat 
serienmäßig einen ca. 40 cm Antennenstab verschraubt.
Wenn ich jetzt einen 20 cm Antennenstab verbaue, schadet das in 
irgendeiner Weise dem im Sockel verbauten Verstärker? Ich vermute, 
dieser ist in einer Weise auf den originalen Antennenstab 
abgestimmt....?

(Ich denke dabei einen fehlenden Abschlusswiderstand einer HF-Leitung, 
wodurch ein auch Verstärker kaputt gehen kann, vielleicht besteht hier 
eine Analogie dazu.)

Danke

von Hoschti (Gast)


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Warum macht man so was? Die Entwickler haben sich bestimmt was dabei 
gedacht, die Antenne so lang zu machen. Sie wollen vielleicht ein wenig 
Reserve bei Empfang haben. So riesig sind die Feldstärken abseits der 
Hauptgebiete ja nicht.

von georg (Gast)


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Wenn die Dachbox auf dem Auto ist, passt die lange Antenne leider nicht 
mehr drauf..

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wenn das eine reine Empfangsantenne ist, schadet das nicht. Der Empfang 
wird sich höchstens geringfügig verschlechtern.
Nur eine Sendeantenne darf man nicht so eben mal kürzen, weil sie sonst 
Sendeleistung nicht aufnehmen kann und zurück in den Sender reflektiert.

von FotoFreak (Gast)


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georg schrieb:
> Guten Tag.
>
> An meinem Auto ist eine FM-/DAB-Kombiantenne verbaut. Diese hat
> serienmäßig einen ca. 40 cm Antennenstab verschraubt.
> Wenn ich jetzt einen 20 cm Antennenstab verbaue, schadet das in
> irgendeiner Weise dem im Sockel verbauten Verstärker? Ich vermute,
> dieser ist in einer Weise auf den originalen Antennenstab
> abgestimmt....?
>
> (Ich denke dabei einen fehlenden Abschlusswiderstand einer HF-Leitung,
> wodurch ein auch Verstärker kaputt gehen kann, vielleicht besteht hier
> eine Analogie dazu.)
>
> Danke

Die Antenne ist insgesamt ein gut austariertes Teil aus Mechanik, 
Erdung, Einbauort, den passiven Antennenteilen, des Verstärkers und der 
Anpassungsschaltung. Jede Veränderung bewirkt, daß die Antenne ihre 
Eigenschaften ändert. Auf jeden Fall muß Du mit schlechtem Empfang 
rechnen! Der Verstärker kann dadurch aber nicht kaputt gehen.

von eric (Gast)


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georg schrieb:
> ...serienmäßig einen ca. 40 cm Antennenstab ...

40 cm sind auf UKW optimale Lambda/4 und darum so gewählt.
Kürzen verschlechtert Abstimmung und Anpassung
und damit das Signal-/Rausch-Verhältnis.
Aber nur wenn in Randbezirken die Feldstärke schwach wird.
wirst Du das merken.

von Funki (Gast)


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eric schrieb:
> 40 cm sind auf UKW optimale Lambda/4 und darum so gewählt.

Nicht ganz. Zwischen 70 und 86cm je nach dem auf welcher zielfrequenz.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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eric schrieb:
> 40 cm sind auf UKW optimale Lambda/4 und darum so gewählt.

100Mhz haben etwa 3m Wellenlänge. Wenn überhaupt, ist die Antenne also 
eher auf DAB eine Lambda/4 (nämlich bei 188MHz).

von Joachim B. (jar)


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Funki schrieb:
> Zwischen 70 und 86cm je nach dem auf welcher zielfrequenz.
Matthias S. schrieb:
> 100Mhz haben etwa 3m Wellenlänge.

und Lambda/4 also 75 cm also herrscht Einigkeit und damit gilt:

georg schrieb:
> DAB-Kombiantenne verbaut. Diese hat
> serienmäßig einen ca. 40 cm Antennenstab verschraubt

somit wird im Antennenfuss eine Verlängerungsspule sitzen für 35cm ca.

georg schrieb:
> Wenn ich jetzt einen 20 cm Antennenstab verbaue

dann wird der Empfang schlechter, etwas helfen könnte eine eigene 
Verlängerungsspule von 20cm gewickelter Draht welche deine 20cm kürzere 
Antenne ausgleicht.

von eric (Gast)


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eric schrieb:
> 40 cm sind auf UKW optimale Lambda/4 und darum so gewählt.

Aua, das kommt davon, wenn man so schwere Berechnungen
im Kopf ausführt, wo doch jedes Kind das heutzutage
elektronisch macht. Ich gelobe Besserung!

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