Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ingenieurdienstleister - Wie läuft das ab?


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von RHCP (Gast)


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Gerade jetzt wegen Corona muss ich als Maschinenbau-Absolvent auch 
Ingenieurdienstleistern in Betracht ziehen.
So ganz genaue Informationen habe ich nicht gefunden. Deswegen einige 
Fragen hier.

1) Ist es typisch, dass man in ganz Deutschland rumgeschickt wird? Als 
Hamburger z.B. in Stuttgart arbeitet für ein Projekt

2) Auf welche Dauer sind Projekte bei Firmen angesetzt? einige Wochen 
bis mehr als ein Jahr?

3) Wenn ein Projekt in einer weit entfernten Stadt länger als ein Jahr 
läuft, legt man sich dort eine Zweitwohnung zu, ist man sogar regelrecht 
gezwungen dort hinzuziehen oder übernachtet man über der Woche in einer 
Unterkunft und fährt am Wochenende wieder zurück nach Hause.

4) Wenn ein Projekt ausläuft und kein weiteres Projekt im Anschluss 
gefunden werden kann, wird man dann direkt von der Leihfirma auf die 
Straße gesetzt?

5) Ich habe gehört, dass Leiharbeiter eher für lästige Arbeiten 
eingesetzt werden? Ist das wahr? Heißt das z.B für einen Entwicklungs- 
/Konstruktionsingenieur, dass er schlicht zum Konstrukteur degradiert 
wird?

von Macher (Gast)


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RHCP schrieb:
> 1) Ist es typisch, dass man in ganz Deutschland rumgeschickt wird? Als
> Hamburger z.B. in Stuttgart arbeitet für ein Projekt

Steht zwar im Vertrag drinnen, aber bei den guten Dienstleistern (IAV, 
EDAG, FEV) habe ich noch nie gehört, dass davon Gebrauch gemacht worden 
wäre.

RHCP schrieb:
> 2) Auf welche Dauer sind Projekte bei Firmen angesetzt? einige Wochen
> bis mehr als ein Jahr?

Unterschiedlich.

RHCP schrieb:
> 3) Wenn ein Projekt in einer weit entfernten Stadt länger als ein Jahr
> läuft, legt man sich dort eine Zweitwohnung zu, ist man sogar regelrecht
> gezwungen dort hinzuziehen oder übernachtet man über der Woche in einer
> Unterkunft und fährt am Wochenende wieder zurück nach Hause.

Wie gesagt 1), der Fall kommt sehr selten vor, weil auch die wenigsten 
zum Umzug bereit sind und man sich die guten Leute so vergraulen würde, 
aber wenn dem wäre, dann zieht man besser um, anstatt zwei halbe Leben 
zu führen.

RHCP schrieb:
> 4) Wenn ein Projekt ausläuft und kein weiteres Projekt im Anschluss
> gefunden werden kann, wird man dann direkt von der Leihfirma auf die
> Straße gesetzt?

Die guten Leihfirmen IAV, EDAG und FEV haben genug Aufträge um dich 
intern ausreichend zu beschäftigen. Bei Ferchau, Brunel, Euro 
engineering und Bertrandt kommst du aber wahrscheinlich vor die Tür.

RHCP schrieb:
> 5) Ich habe gehört, dass Leiharbeiter eher für lästige Arbeiten
> eingesetzt werden? Ist das wahr? Heißt das z.B für einen Entwicklungs-
> /Konstruktionsingenieur, dass er schlicht zum Konstrukteur degradiert
> wird?

In 90% der Fälle sind das Tätigkeiten auf die der interne Ingenieur 
keinen Bock hat. Teilweise auch monotone Fleißarbeiten. 10% sind aber 
extrem interessant.

von Gwendolin Gyro (Gast)


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RHCP schrieb:
> Gerade jetzt wegen Corona muss ich als Maschinenbau-Absolvent auch
> Ingenieurdienstleistern in Betracht ziehen.

> 1) Ist es typisch, dass man in ganz Deutschland rumgeschickt wird? Als
> Hamburger z.B. in Stuttgart arbeitet für ein Projekt

Nein.
Typsich ist, das man im angestammten Ingenieurbüro die Arbeit erledigt 
und ab und zu (Liefertermine) zum Kunden fährt. Erst recht zu/nach 
Coronazeiten.

>
> 2) Auf welche Dauer sind Projekte bei Firmen angesetzt? einige Wochen
> bis mehr als ein Jahr?

Eher 0.5 bis 2 Jahre, gerne länger

> 3) Wenn ein Projekt in einer weit entfernten Stadt länger als ein Jahr
> läuft, legt man sich dort eine Zweitwohnung zu, ist man sogar regelrecht
> gezwungen dort hinzuziehen oder übernachtet man über der Woche in einer
> Unterkunft und fährt am Wochenende wieder zurück nach Hause.

Das kannst du selbst entscheiden.

> 4) Wenn ein Projekt ausläuft und kein weiteres Projekt im Anschluss
> gefunden werden kann, wird man dann direkt von der Leihfirma auf die
> Straße gesetzt?

Nein, da gelten gesetzliche Regelungen wie Kündigungsfristen etc. pp..

> 5) Ich habe gehört, dass Leiharbeiter eher für lästige Arbeiten
> eingesetzt werden? Ist das wahr?

Nein.

von Witzbold (Gast)


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> 1) Ist es typisch, dass man in ganz Deutschland rumgeschickt wird? Als
> Hamburger z.B. in Stuttgart arbeitet für ein Projekt

Das kann schon passieren. Ein Hamburger hatte obendrein die besondere
A.schkarte, dass die Entfernung nicht gross genug war, und er Auto
bzw. Bahn benutzen musste.
Ich bin am Freitag Mittag dagegen Richtung Flughafen ins Wochenende
gegangen und am Sonntag abend wieder hingeflogen.

Fluege und Unterbringung (eingerichtete 1 Zimmer Wohnung) zahlte der
Dienstleister.

Zu 2. bis letzens weiss ich nichts, da nicht bei mir zutreffend.

von Rick M. (rick-nrw)


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RHCP schrieb:
> So ganz genaue Informationen habe ich nicht gefunden. Deswegen einige
> Fragen hier.
>
> 1) Ist es typisch, dass man in ganz Deutschland rumgeschickt wird? Als
> Hamburger z.B. in Stuttgart arbeitet für ein Projekt

JA, ist es!
Reisekosten - Naja - Mietbeteiligung

>
> 2) Auf welche Dauer sind Projekte bei Firmen angesetzt? einige Wochen
> bis mehr als ein Jahr?

3 Monate bis 48 Monate - steht vorher selten fest.
Freitag kann es heißen - vielen Dank, wir haben Sie abgemeldet, Montag 
brauchen Sie nicht mehr wieder kommen.
Kündigungsfristen Unterkunft - Mittelfinger

>
> 3) Wenn ein Projekt in einer weit entfernten Stadt länger als ein Jahr
> läuft, legt man sich dort eine Zweitwohnung zu, ist man sogar regelrecht
> gezwungen dort hinzuziehen oder übernachtet man über der Woche in einer
> Unterkunft und fährt am Wochenende wieder zurück nach Hause.

Ja! Komplett umziehen würde ich nie, es sei denn du hast noch einen 
Wohnsitz im Kinderzimmer bei Mami und Papi!

>
> 4) Wenn ein Projekt ausläuft und kein weiteres Projekt im Anschluss
> gefunden werden kann, wird man dann direkt von der Leihfirma auf die
> Straße gesetzt?

Ja, nach 2 Monaten, teilweise 2 Wochen hast Du die Kündigung! (Eigene 
Erfahrung)

>
> 5) Ich habe gehört, dass Leiharbeiter eher für lästige Arbeiten
> eingesetzt werden? Ist das wahr? Heißt das z.B für einen Entwicklungs-
> /Konstruktionsingenieur, dass er schlicht zum Konstrukteur degradiert
> wird?

Teilweise ja!
Es gibt auch geile verantwortungsvolle Jobs!
Oftmals sind es qualifizierte langweilige Tätigkeiten.


Die Hoffnung auf Festanstellung, ja es ist möglich fest angestellt zu 
werden.
Sich selbst was anderes zu suchen ist effektiver!

von Rick M. (rick-nrw)


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Witzbold schrieb:
> Fluege und Unterbringung (eingerichtete 1 Zimmer Wohnung) zahlte der
> Dienstleister.

Ups!

Welcher Dienstleister war das?
PN wäre nett, falls nicht öffentlich

Beitrag #6395464 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Juniormanager (Gast)


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Der Indeterminismus ist wahr!

von Dieter (Gast)


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Zum Teil sind die Grenzen zwischen Zeitarbeit, Leiharbeit und echter 
Beschäftigter eines Ingenieurdienstleisters fließend.

Daher muss man sehr genau den Arbeitsvertrag ansehen, weil bedingt durch 
gesetzliche Regelungen zur Begrenzung von Zeitarbeit scheint es einige 
Fallstricke zu geben.

von Dipl.Meister (FH) (Gast)


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Was ist der Unterschied zwischen Zeitarbeit und Consultant, außer dass 
letzterer noch länger arbeitet?

von Rick M. (rick-nrw)


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Dieter schrieb im Beitrag \#6395530:
> Zum Teil sind die Grenzen zwischen Zeitarbeit, Leiharbeit und echter
> Beschäftigter eines Ingenieurdienstleisters fließend.

Zwischen Zeit- und Leiharbeit gibt es keinen Unterschied.

Ingenieurdienstleister zB.: Bertrandt
Die machen neben Arbeitnehmerüberlassung (Leih - Zeitarbeit) auch 
Werkverträge.

Fährt man damit besser?
NEIN!
Als Werkvertragler bist du 100% Extern - keine Vergünstigung bei 
Kantinenessen, Anspruch auf Parkplatz-Zugang, Überstunden, EqualPay nach 
X Monaten,...

Du musst dort nur deine Arbeit fertig kriegen, egal ob in 6 Stunden oder 
60 Stunden, für das gleiche Geld.

Als Leihkraft darfst Du Werkzeug bei deinen internen Kollegen ausleihen, 
als Werkvertragler verboten!

Dipl.Meister (FH) schrieb im Beitrag \#6395588:
> Was ist der Unterschied zwischen Zeitarbeit und Consultant, außer dass
> letzterer noch länger arbeitet?

Consultant ist meist keine Leihkraft, da nicht nach Stunden bezahlt.
Consultant ist eher der teuer pauschal verkaufte Spezialist, der 
Leistung bringen muss, ohne selbst etwas davon finanziell zu haben!

Tipp:
Fragt doch mal die Leihbude, sorry Dienstleister, bei der ihr euch 
beworben habt:

Was unterscheidet Sie von allen anderen Dienstleistern, was ist das 
Alleinstellungsmerkmal Ihres Unternehmens, Warum sollte ich ausgerechnet 
bei Ihnen anfangen?

Die Antworten könnt Ihr hier mal posten!

Meine Antwort von der Firma Mo dis (früher euro-eng ineering):
"Gar nicht!"

von Claus W. (claus_w)


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- Notebook vom Dienstleister täglich zum Entleiher mitnehmen.
- "Kollegen" des Entleihers sagen am 1. Tag: Du bleibst hier nicht 
lange.
- Teils 6 Monate beim E., dann 1 Monat beim DL., dann wieder 6 Monate 
beim selben E.
- Wechselnde Tätigkeit muss im AV stehen. Mein Dienstleister hat es 
nicht reingeschrieben und sich darüber hinweggesetzt.
- Das Problem des fehlenden, gleichgültigen, faulen Vorgesetzten gibt es 
sowohl als echter Beschäftigter als auch als Leiharbeiter.

Wie würdest du rangehen als Entleiher:

In Rüsselsheim da sind viele Absolventen der FH, aber Opel stellt 
niemanden ein. Also mache ich dort ein Büro auf und komme dann im 
Gespräch mit der bundesweiten Idee.

Auch wäre folgendes Modell interessant: Entleiher gibt es in der 
Großstadt Frankfurt, die alle Investitionen aufgesaugt hat. Also mieten 
die Leihfirmen im 1-Stunden-Umkries Werbebüros an um dort ein 
Zwischengeschäft zu betreiben ... dann lieber als AN gleich im Kern der 
City einen AG suchen. Z.B. 1990 war ich als Bauhelfer bei einer 
Leihfirma in Frankfurt beschäftigt, die mich (bis auf einen Monat im 
Jahr) immer nach Frankfurt auslieh.

Eine Frage:

Unzumutbare Arbeit braucht man nicht anzunehmen. Bundesweit ist in D 
nicht zumutbar (in Ö zumutbar). Darf ich nach mehreren Jahren einen 
bundesweiten AV (ohne Sperrzeit) kündigen weil ich es mir nicht mehr 
zumuten lasse?

von Rick M. (rick-nrw)


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Claus W. schrieb:
> Bundesweit ist in D nicht zumutbar

Sagt wer offiziell?

Claus W. schrieb:
> Darf ich nach mehreren Jahren einen
> bundesweiten AV (ohne Sperrzeit) kündigen weil ich es mir nicht mehr
> zumuten lasse?

Selbst kündigen führt wohl immer zu einer Sperre!
Bundesweit sich nicht mehr ohne vernünftige Reisekosten vermitteln 
lassen führt schneller zu einer Kündigung durch Arbeitgeber und somit 
ohne Sperrzeit.

Generell bei Dienstleistern. Selbst was neues suchen ist immer 
sinnvoller!

von RHCP (Gast)


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Dankeschön für die ausführlichen Antworten!

Ich sehe schon, dass das entsprechend den Dienstleistern variiert. Hilft 
aber schonmal zu sehen auf was man sich generell so einstellen kann.

Beitrag #6395759 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rolf R. (dankobum)


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Die Vorgehensweise bei Brunel und Ferchau ist folgende:

Du bewirbst dich auf eine Stellenanzeige.

Du wirst in die Niederlassung zum Erstgespräch eingeladen. Wenn es 
mehrere mögliche Stellen gibt, kannst du deine Prioritäten äussern.

Man erstellt ein Profil von dir und schickt das zu den Unternehmen. Wenn 
ein Unternehmen dich haben will, wirst du vor Ort beim Unternehmen zum 
Zweitgespräch eingeladen. Mit dabei ist dann auch noch dein Betreuer von 
Ferchau oder Brunel.

Wenn das Unternehmen dich ausleihen will, bekommst du von Ferchau oder 
Brunel ein Angebot in Form eines Arbeitsvertrages, wo dann das drin 
stehen sollte, was vorher mündlich vereinbart wurde. Das kannst du dann 
annehmen oder ablehnen.

Es gibt auch Leiharbeiterfirmen, die Leute einstellen, ohne eine Zusage 
von einem Unternehmen zu haben. Das ist aber sehr selten. Ferchau und 
Brunel machen das nicht.

Vor allem bei Ferchau musss man sehr aufpassen: Da werden einem im 
Erstgespräch z.B. 3 Firmen mit Stellenangeboten hingelegt und man kann 
aussuchen, was man am liebsten machen würde. Später im Laufe des 
Telefon- und E-Mail-Verkehrs stellt sich dann raus, dass keine einzige 
der 3 Stellen noch aktuell ist und es eigentlich gar keine passenden 
Stelle gibt.

Bei Ferchau kommt es auch vor, dass die Niederlassungen gegeneinader und 
nicht in deinem Interesse arbeiten. Das ist dann relevant, wenn dein 
Wohnort genau in der Mitte von 2 Niederlassungen ist.

Ferchau und Brunel sind ganz üble Läden.

: Bearbeitet durch User
von Politisch Unkorrekter (Gast)


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In den letzten Tagen haben sich einige gemeldet. Geht denen der Arsch 
aufs Grundeis?

von Rick M. (rick-nrw)


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Rolf R. schrieb:
> Bei Ferchau kommt es auch vor, dass die Niederlassungen gegeneinader und
> nicht in deinem Interesse arbeiten. Das ist dann relevant, wenn dein
> Wohnort genau in der Mitte von 2 Niederlassungen ist.

Das ist ein Problem bei Ferchau, ich wohne auch auf der Grenze 2 
Niederlassungen.
Ferchau ist schon aus dem Grund keine Option.

Brunel vermittelt bundesweit, Reisekosten - Mietbeteiligung, unklar 
wieviel.
Schmeißen einen sehr schnell wieder raus..

Hays vermittelt ebenfalls bundesweit, ohne Rücksicht auf den Wohnort, 
keine Reisekosten - All-In-Brutto-Angebote.
Zahlen dafür relativ gut, falls man keine Reisekosten hat.

von Macher (Gast)


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Politisch Unkorrekter schrieb:
> In den letzten Tagen haben sich einige gemeldet. Geht denen der Arsch
> aufs Grundeis?

Umgekehrt. Keiner hat eine so schnelle Erholung der Wirtschaft erwartet. 
Jetzt fehlen denen die Leute.

von Elektroingenieur (Gast)


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RHCP schrieb:
> So ganz genaue Informationen habe ich nicht gefunden.

Beim IngenieurDienstleister NR.1 bekommst du alle Antworten:

https://www.kununu.com/de/ferchau/kommentare

von Ingo (Gast)


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Wie funktionieren Dienstleister eigentlich bzgl. der eigentlichen 
Dienstleistung? Stellen die einem Dienstwagen, Laptop, Tools & Lizenzen, 
Hardware und Labore?

Oder wird man ohne alles im privaten Kfz zum Kunden geschickt, in der 
Erwartung dass der alles anschafft/bereithält?

von Cyblord -. (cyblord)


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Ingo schrieb:
> Oder wird man ohne alles im privaten Kfz zum Kunden geschickt, in der
> Erwartung dass der alles anschafft/bereithält?

Der Kunde muss das alles bereitstellen. Du kommst da an als Depp vom 
Dienst und so wirst du auch behandelt. Ach ja, und bezahlt.

von Rausprüfer (Gast)


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Ingo schrieb:

Dienstleister, Zuhälter = der, der das Geld kassiert
Ingenieur, Sexarbeiterin = der/die das Geld ranschafft. Deshalb nennt 
man das 'anschaffen gehen'.

Ingo schrieb:
> Wie funktionieren Dienstleister eigentlich bzgl. der eigentlichen
> Dienstleistung? Stellen die einem Dienstwagen, Laptop, Tools & Lizenzen,
> Hardware und Labore?
Der Zuhälter stellt seinen Mädels ne abgeranzte Bude mit versyfter 
Matraze,
wie wird das wohl beim Dienstleister ablaufen?

> Oder wird man ohne alles im privaten Kfz zum Kunden geschickt, in der
> Erwartung dass der alles anschafft/bereithält?
Zahlt der Pimp der Sexarbeiterin die abgeranzte Bude? Nein, der kassiert 
noch Miete dafür. Jetzt denk mal scharf nach mit deinem naiven Hirn wie 
das wohl beim Dienstleister abläuft?

Du hälst beim Dienstleister jeden Tag deinen Arsch hin, der 
Ingenieursstrich sozusagen. Der Dienstleister kassiert das Geld das du 
für ihn ranschaffst, dafür gibts dann ein paar Krümel damit du das 
weitermachen kannst, mögliochst lange, also nicht zu viel Geld und nicht 
zu wenig.

von Macher (Gast)


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Die letzten beide Beiträge gelten für die negativen Beispiele der 
Branche. Bei IAV, EDAG und FEV hat man solche Probleme nicht, Bezahlung 
um 70k, Überstunden ausbezahlt, Spesen wie Anreise und Hotel bezahlt 
sowie je nach Position Dienstwagen.

Dienstleistungen sind heutzutage normal. Es wird immer weniger lokal 
produziert, sondern aus Niedriglohnländern beschafft. Was sollen also 
die 83 Mio Deutschen machen, nur auf dem Arsch Zuhause sitzen? Nein, 
dafür hat man die ganzen Dienstleistungen. Und wie bei allen Unternehmen 
gibt es auch bei Dienstleistern positive wie negative Beispiele. Wir 
haben noch etwas Produktion, aber in England gibt es die ja fast gar 
nicht mehr.

Siehe auch Dienstleistungssektor: 
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftssektor

von Cyblord -. (cyblord)


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Macher schrieb:
> Wir
> haben noch etwas Produktion, aber in England gibt es die ja fast gar
> nicht mehr.

England genügt sich ja auch als Finanzzentrum.

von Macher (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> England genügt sich ja auch als Finanzzentrum.

Wenn sie so zufrieden damit wären, würden sie dieses Finanzzentrum mit 
dem harten Brexit nicht riskieren. Die Schotten sind auch maximal 
unzufrieden, denn die haben kein Finanzzentrum.

von Cyblord -. (cyblord)


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Macher schrieb:
> Die Schotten sind auch maximal
> unzufrieden, denn die haben kein Finanzzentrum.

Die Schotten müssen sich richtig verarscht vorkommen.

Bei ihrem ersten Abspaltungsversuch wurden ihnen ständig gesagt, dass 
sie dann erst mal nicht mehr in der EU sein werden. Jetzt müssten sie 
sich Abspalten weil sie in der EU bleiben wollen.

von Rick M. (rick-nrw)


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Macher schrieb:
> Die letzten beide Beiträge gelten für die negativen Beispiele der
> Branche. Bei IAV, EDAG und FEV hat man solche Probleme nicht, Bezahlung
> um 70k, Überstunden ausbezahlt, Spesen wie Anreise und Hotel bezahlt
> sowie je nach Position Dienstwagen.

IAV, EDAG und FEV kenne ich nicht persönlich, wenn das mit dem Gehalt, 
Reisekosten etc. passt, wäre das klasse!
Das sind dann aber eher die positiven Ausnahmen, als das der Rest nur 
negative Beispiele sind

Aber die erwähnten Methoden der Leihbuden, bundesweit verfügbar bei 
Kostenbeteiligung ist Standard.

Ingo schrieb:
> Wie funktionieren Dienstleister eigentlich bzgl. der eigentlichen
> Dienstleistung? Stellen die einem Dienstwagen, Laptop, Tools & Lizenzen,
> Hardware und Labore?

Unterschied - Werkverträge / Arbeitnehmerüberlassung

Zeitarbeit: Der Kunde stellt die Hardware, du musst zusehen wie du zum 
Kunden kommst (Mietzuschuss)

Werkvertrag: Der Dienstleister muss die Hardware (Laptop, Messgeräte, 
Lizenzen,...) stellen, du musst zusehen wie du zum Kunden kommst 
(Mietzuschuss).

Ausnahmen bezüglich Reisekosten gibt es sicherlich, es sind aber 
Ausnahmen.

von Macher (Gast)


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Meiner Erfahrung nach bekommen die guten Dienstleister etwa 100k bis 
120k p.a. für einen ausgeliehenen Ingenieur, z.B. Bertrandt soll 105k 
bekommen. Davon muss auch der Wasserkopf inklusive HR, Buchhaltung, IT, 
die geleasten Dienstwagen, das Entwicklungsgebäude mit den Prüfständen, 
Lizenzen, Computerleasing usw bezahlt werden. Dann ist da auch der 
Arbeitgeberanteil zu den Sozialversicherungen drinnen. Was übrig bleibt 
ist das Bruttogehalt (bei Bertrandt ca. 60k p.a.) des Ingenieurs und 
natürlich ein Gewinn. Umsatz und Gewinn kann man bei Bertrandt online 
nachlesen.

Kleinere Buden wie Brunel nehmen auch deutlich weniger als 100k p.a. und 
können dann entsprechend nicht mehr als 50k Bruttojahresgehalt zahlen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Macher schrieb:
> Kleinere Buden wie Brunel nehmen auch deutlich weniger als 100k p.a. und
> können dann entsprechend nicht mehr als 50k Bruttojahresgehalt zahlen.

Das ist ja mal richtig wenig; wie verzweifelt muss man wohl sein, um als 
Ingenieur bei so einer Bude anschaffen zu gehen?

von Cyblord -. (cyblord)


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Senf D. schrieb:
> Das ist ja mal richtig wenig; wie verzweifelt muss man wohl sein, um als
> Ingenieur bei so einer Bude anschaffen zu gehen?

Dazu muss man nur die Beiträge einiger Personen hier lesen und dann weiß 
man dass die nichts andere verlangen können.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Cyblord -. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Das ist ja mal richtig wenig; wie verzweifelt muss man wohl sein, um als
>> Ingenieur bei so einer Bude anschaffen zu gehen?
>
> Dazu muss man nur die Beiträge einiger Personen hier lesen und dann weiß
> man dass die nichts andere verlangen können.

Die haben mein Mitleid.

: Bearbeitet durch User
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Beitrag #6397420 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6397562 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6397924 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6397941 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Schotten dicht.3 (Gast)


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Macher schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> England genügt sich ja auch als Finanzzentrum.
>
> Wenn sie so zufrieden damit wären, würden sie dieses Finanzzentrum mit
> dem harten Brexit nicht riskieren. Die Schotten sind auch maximal
> unzufrieden, denn die haben kein Finanzzentrum.

Doch, Edinburgh

Beitrag #6397972 wurde von einem Moderator gelöscht.
von vn nn (Gast)


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RHCP schrieb:
> 5) Ich habe gehört, dass Leiharbeiter eher für lästige Arbeiten
> eingesetzt werden? Ist das wahr? Heißt das z.B für einen Entwicklungs-
> /Konstruktionsingenieur, dass er schlicht zum Konstrukteur degradiert
> wird?

Angenommen, du bist Projektverantwortlicher bei $Konzern. Würdest du 
viel Zeit investieren, um komplexes Know-How bei Leiharbeitern 
aufzubauen, die in ein, zwei Jahren wieder weg sind und bei der 
Konkurrenz sitzen? Oder doch lieber bei den Internen, die dir 
hoffentlich lang erhalten bleiben, und den Leihingenieuren nur 
0815-Aufgaben geben?

Easy as that.

Beitrag #6397978 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rick M. (rick-nrw)


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vn nn schrieb:
> Würdest du
> viel Zeit investieren, um komplexes Know-How bei Leiharbeitern
> aufzubauen, die in ein, zwei Jahren wieder weg sind und bei der
> Konkurrenz sitzen?

Die holen sich die Infos selbst!
Auch wenn die oftmals 08/15 Aufgaben machen, kriegen die doch mit, was 
da aktuell abläuft, was geplant ist.

USB-Stick - wozu gibt es ONE-DRIVE etc.

Das ist ein Punkt über den sich kaum ein Projektverantwortlicher 
ernsthaft Gedanken machen kann / will.
Es gibt keinen notwendigen Festangestellten für die Aufgabe, nimm den 
Externen.

von Macher (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Auch wenn die oftmals 08/15 Aufgaben machen, kriegen die doch mit, was
> da aktuell abläuft, was geplant ist.

Nur wenn das Produkt nicht besonders komplex ist.

Rick M. schrieb:
> Es gibt keinen notwendigen Festangestellten für die Aufgabe, nimm den
> Externen.

Schwierige Themen kriegen die Externen mangels Einarbeitung nicht in der 
verfügbaren Zeit hin. Manche Themen will der Chef auch gar nicht aus der 
Hand geben, um sich nicht zukünftige Konkurrenz über andere Abteilungen 
aufzubauen. Solche Gedanken gibt es schon, man offenbart sie nur nicht 
allen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Macher schrieb:
> Schwierige Themen kriegen die Externen mangels Einarbeitung nicht in der
> verfügbaren Zeit hin. Manche Themen will der Chef auch gar nicht aus der
> Hand geben, um sich nicht zukünftige Konkurrenz über andere Abteilungen
> aufzubauen. Solche Gedanken gibt es schon, man offenbart sie nur nicht
> allen.

Ja, das kann ich aus meinen Erfahrungen heraus so bestätigen.

von Rick M. (rick-nrw)


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Macher schrieb:
> Nur wenn das Produkt nicht besonders komplex ist.

Das ganze Produkt überschauen selbst interne nicht.

Macher schrieb:
> Schwierige Themen kriegen die Externen mangels Einarbeitung nicht in der
> verfügbaren Zeit hin.

Interne haben die aber auch nicht dafür und bekommen sie auch nicht.

Macher schrieb:
> Manche Themen will der Chef auch gar nicht aus der
> Hand geben, um sich nicht zukünftige Konkurrenz über andere Abteilungen
> aufzubauen. Solche Gedanken gibt es schon, man offenbart sie nur nicht
> allen.

Der Abteilungsleiter sieht das vielleicht so, die Personalabteilung aber 
nicht.

von Macher (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Das ganze Produkt überschauen selbst interne nicht.

So pauschal ist das falsch. Manche überschauen das. Viele nicht.

Rick M. schrieb:
> Interne haben die aber auch nicht dafür und bekommen sie auch nicht.

Wer die? Bei uns werden dann Leute eingestellt und eingearbeitet. Es 
wird in Deutschland doch gefühlt eh jeder Terminplan gerissen, vom 
Handwerker bis zum Flughafen.

Rick M. schrieb:
> Der Abteilungsleiter sieht das vielleicht so, die Personalabteilung aber
> nicht.

Wie die Personalabteilung das sieht ist völlig egal, denn die 
entscheidet gar nicht, ob externe ins Boot geholt werden. Dafür gibt es 
ne Ausschreibung der Entwicklung, wo der Einkauf im Boot sitzt. 
Letzterer prüft nur, dass man das Projekt nicht dem guten Kumpel vom 
vorherigen Arbeitgeber rüberwirft, sondern objektiv alle Angebote 
beurteilt und genug Firmen angefragt hat.

Etwas völlig anderes: Die Personaler dürfen nur eine 
Stellenausschreibung schalten, wenn das Budget für mehr Personal 
freigegeben wurde, weil die Entwicklung danach geschrien hat und sonst 
weitere Projekte ablehnt. So in etwa läuft das in Großkonzernen ab. Die 
Personaler machen nur Verwaltungskram und Interviews, keine 
Entscheidungen ob was intern oder extern läuft. Das mag in Klitschen 
anders sein, wo jeder in die Randbereiche der anderen pfuscht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Macher schrieb:
> Das mag in Klitschen anders sein, wo jeder in die Randbereiche der
> anderen pfuscht.

Daumen hoch für diesen Satz. 👍🏻

von Pandur S. (jetztnicht)


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Temporaere koennen sogar zuverlaessiger sein. Diese erscheinen nicht in 
der Lohnhierarchie des Unternehmens, und koennen so flexibler entloenht 
werden. Wenn man da im Lohn hochgeht ueberlegen sich's die Leute zu 
bleiben.

von Sebastian (Gast)


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Hallo,

ich bin direkt nach dem FH-Studium bei Ferchau gelandet und jetzt (7+ 
Jahre später) immer noch dort. Das Gehalt ist für die Region (NRW) und 
meine Aufgaben (CAD-Konstruktion) mE gut. Allerdings geht es mir 
inzwischen auf den Keks, alle ca. 6 - 12 Monate zu einem neuen 
Unternehmen entliehen zu werden. Jedes Mal sich neu zu beweisen, mit 
neuen Kollegen und Chefs klarkommen etc. Außerdem kann ich durch 
wechselnde Aufgabengebiete keine wertvolle Erfahrung aufbauen.

Da ich keine 25 Jahre alt mehr bin, habe ich die letzten Jahre mehrfach 
versucht, den Absprung zu schaffen. Aber außer ein Dutzend Gesprächen, 
ist nichts dabei rumgekommen.

Sind 7+ Jahre bei einem Ing.-Dienstleister ein "Warnsignal", wenn ihr 
Personaler wärt? Ich würde sogar Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, wenn 
ich dafür eine Festanstellung in einem Unternehmen bekäme. Örtlich 
flexibel bin ich allerdings nicht. Meine Suche beschränkt sich auf NRW.

Im Moment ist es für mich bei Ferchau noch okay. Aber ich habe schon die 
Befürchtung, dass die mich nicht mehr beschäftigen, wenn ich mal die 40 
erreicht habe (und mir das Leben bei einem Verleiher noch weniger Spaß 
macht) - und ich es dann sehr schwer haben werde auf dem Arbeitsmarkt.

Habt ihr Tipps, was ihr in meiner Lage machen würdet?

Gruß
Sebastian

von Cyblord -. (cyblord)


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Sebastian schrieb:
> Sind 7+ Jahre bei einem Ing.-Dienstleister ein "Warnsignal", wenn ihr
> Personaler wärt?

Warnsignal? Direkt Ablage P.

von Macher (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Örtlich flexibel bin ich allerdings nicht. Meine Suche beschränkt sich
> auf NRW.

Das ist der Hauptgrund, warum du nichts findest. Ist es eine Option 
deinen Radius so zu erweitern, dass du in die Heimat 30 Minuten fährst, 
aber auch 30 Minuten zur Arbeit?

Sebastian schrieb:
> Aber ich habe schon die Befürchtung, dass die mich nicht mehr
> beschäftigen, wenn ich mal die 40 erreicht habe (und mir das Leben bei
> einem Verleiher noch weniger Spaß macht) - und ich es dann sehr schwer
> haben werde auf dem Arbeitsmarkt.

Passiert dass denn anderen Kollegen Ü40 bei euch?

Sebastian schrieb:
> Allerdings geht es mir inzwischen auf den Keks, alle ca. 6 - 12 Monate
> zu einem neuen Unternehmen entliehen zu werden. Jedes Mal sich neu zu
> beweisen

Berater kriegen dafür sehr gutes Geld.

Sebastian schrieb:
> Das Gehalt ist für die Region (NRW) und meine Aufgaben
> (CAD-Konstruktion) mE gut.

Mit 7 Jahren BE sollten es mindestens 65k in Westdeutschland sein.

von Sebastian (Gast)


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Macher schrieb:
> Sebastian schrieb:
>> Örtlich flexibel bin ich allerdings nicht. Meine Suche beschränkt sich
>> auf NRW.
>
> Das ist der Hauptgrund, warum du nichts findest. Ist es eine Option
> deinen Radius so zu erweitern, dass du in die Heimat 30 Minuten fährst,
> aber auch 30 Minuten zur Arbeit?

Meine Suche beschränke ich auf ca. 60 Min. (einfache) Fahrt. Also 120 
Min. (mit dem Auto) pro Arbeitstag unterwegs sein, ist meine Grenze.

> Sebastian schrieb:
>> Aber ich habe schon die Befürchtung, dass die mich nicht mehr
>> beschäftigen, wenn ich mal die 40 erreicht habe (und mir das Leben bei
>> einem Verleiher noch weniger Spaß macht) - und ich es dann sehr schwer
>> haben werde auf dem Arbeitsmarkt.
>
> Passiert dass denn anderen Kollegen Ü40 bei euch?

Ich kenne gar keinen Kollegen ü40. Ich gehörte mit Anfang-Mitte 30 
gefühlt schon zu den alten Hasen. Und die 40 kommt schneller, als man 
glaubt. Aber das kann auch an meinem Bereich (CAD) liegen. So gut 
vernetzt bin ich auch nicht.

> Sebastian schrieb:
>> Allerdings geht es mir inzwischen auf den Keks, alle ca. 6 - 12 Monate
>> zu einem neuen Unternehmen entliehen zu werden. Jedes Mal sich neu zu
>> beweisen
>
> Berater kriegen dafür sehr gutes Geld.

Wenn man diesen Lifestyle mag, ist das ja schön. Ich bin zu Ferchau, 
weil ich als Absolvent froh war, etwas gefunden zu haben und das Gehalt 
gut war. Nicht, weil ich diesen Lifestyle leben wolle.

> Sebastian schrieb:
>> Das Gehalt ist für die Region (NRW) und meine Aufgaben
>> (CAD-Konstruktion) mE gut.
>
> Mit 7 Jahren BE sollten es mindestens 65k in Westdeutschland sein.

Da bin ich nicht ganz, aber knapp dran.

Gruß
Sebastian

von Rolf R. (dankobum)


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Sebastian schrieb:
> ich bin direkt nach dem FH-Studium bei Ferchau gelandet und jetzt (7+
> Jahre später) immer noch dort.

Warum wollte dich denn keines der Unternehmen übernehmen, an die du 
ausgeliehen warst?

Viele interpretieren es wahrscheinlich so: der ist in 7 Jahren von 
keinem übernommen worden, der ist nicht gut.

von Sebastian (Gast)


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Rolf R. schrieb:
> Sebastian schrieb:
>> ich bin direkt nach dem FH-Studium bei Ferchau gelandet und jetzt (7+
>> Jahre später) immer noch dort.
>
> Warum wollte dich denn keines der Unternehmen übernehmen, an die du
> ausgeliehen warst?
>
> Viele interpretieren es wahrscheinlich so: der ist in 7 Jahren von
> keinem übernommen worden, der ist nicht gut.

Ja, das vermute ich auch. Direkt gesagt, wurde mir das bisher nicht.

Von den Unternehmen, die mich geliehen habe, waren für mich nur 3 
wirklich interessant. Bei den anderen gab es immer Dinge (Gehalt, 
Kollegen, Chefs, Produkte ...), die mir nicht gefallen haben.

Mir wurde in den Gesprächen gesagt, man plane momentan nicht, das 
Verhältnis von Festangestellten und Leiharbeitern zu verändern, da man 
die wirtschaftlichen Aussichten als zu unsicher einstufe. Im MaBau ist 
es nicht erst seit Corona schwierig.

Ich habe das Gefühl, dass man mit dem "Stempel auf der Stirn" als 
Leiharbeiter nur schwer in die Festanstellung kommt. Da muss man gefühlt 
schon außergewöhnlich gute Arbeit leisten oder "Glück" (Vitamin B, 
großes langfristiges Projekt für den AG etc.) haben. Unternehmen wollen 
auf eine Masse an zuverlässigen Leiharbeitern zugreifen können. Die 
Seiten zu wechseln, ist dann aus meiner Erfahrung nicht leicht. Im 
Nachhinein hätte ich nach dem Studium auf Gehalt und "interessante 
Aufgaben" verzichtet, für eine Festanstellung in einem Unternehmen.

Gruß
Sebastian

von Senf D. (senfdazugeber)


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Sebastian schrieb:
> Ich kenne gar keinen Kollegen ü40. Ich gehörte mit Anfang-Mitte 30
> gefühlt schon zu den alten Hasen. Und die 40 kommt schneller, als man
> glaubt.

Das ist doch klar, warum das so ist: Zu FERCHAU gehen in erster Linie 
Berufsanfänger, wenn sie sonst nichts Besseres finden. Aber sie sind 
direkt bei der ersten Gelegenheit, die sich bietet, wieder weg.

Rolf R. schrieb:
> Viele interpretieren es wahrscheinlich so: der ist in 7 Jahren von
> keinem übernommen worden, der ist nicht gut.

Genauso sieht es aus.

Beitrag #6398557 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6398595 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Elektroingenieur (Gast)


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Zeitarbeit gehört komplett verboten oder besser sie müsste einfach 
doppelt so teuer sein .

Flexibilität kostet in anderen Bereichen auch EXTRA.

Beitrag #6398761 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6398763 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Cyblord -. schrieb im Beitrag #6398763:
> Syrier schrieb:
>> es gibt ein paar idioten die für wenig geld viel leistung bringen, damit
>> sich andere wiederum die taschen vollmachen können.
>
> Ist das nicht überall so?

Ja, sehe ich auch so. Face reality - das Leben ist nun einmal nicht 
gerecht. Aber immerhin kann man ja auch auf der Gewinnerseite sein, wenn 
man sich anstrengt und ein wenig Glück hat.

: Bearbeitet durch User
von Richtiger Ingenieur (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Syrier schrieb:
>>> es gibt ein paar idioten die für wenig geld viel leistung bringen, damit
>>> sich andere wiederum die taschen vollmachen können.

Ja die Methode greift um sich, was aber auch daran liegt, dass die 
Firmen belogen werden wollen! Sie lassen sich davon blenden, dass es 
sich nicht um einen Soleselbständigen, sondern eine "richtige" Firma 
handelt, auch wenn sie wissen, dass die nur mit Zeitarbeitern besetzt 
ist.

Und sie stellen selber Zeitarbeiter ein, obwohl sie wissen, dass die 
Berchaus und Frunels ihnen frisierte Lebensläufe vorlegen, weil sie für 
jeden ihrer "Mitarbeiter" wenigstens 3 unterschiedliche haben mit 
jeweils Betonung auf Hardware, Software und Test. Damit kann man die 
leicht überall unterbringen.

von Donald T. (Gast)


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Kann man eigentlich ,wenn man einmal als AÜ-Ausleihingeniur irgendwo 
beschäftigt ist, mit dem Chef (Chef der richtigen firma) reden und 
vorschlagen, als Freelancer weiterhin tätig zu werden?? Für die Firma 
ist es genau so teuer, die Firma kann mich genauso schnell rauswerfen, 
nur ich kassiere viel mehr ab, da der Wasserkopf beim AÜ-Verleih nicht 
von mir durchgefüttert werden muss.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Donald T. schrieb:
> Kann man eigentlich ,wenn man einmal als AÜ-Ausleihingeniur
> irgendwo beschäftigt ist, mit dem Chef (Chef der richtigen firma) reden
> und vorschlagen, als Freelancer weiterhin tätig zu werden?? Für die
> Firma ist es genau so teuer, die Firma kann mich genauso schnell
> rauswerfen, nur ich kassiere viel mehr ab, da der Wasserkopf beim
> AÜ-Verleih nicht von mir durchgefüttert werden muss.

Nette Idee, aber so läuft das in der Praxis nicht. Bei größeren 
Unternehmen ist eigentlich immer ein Vermittler dazwischen geschaltet, 
da das über den Einkauf läuft. Die verhandeln aber nicht mit jedem 
einzelnen Externen. Nur im Ausnahmefall kann das mal vorkommen.

Zudem musst du dich schon entschieden, ob du nun Angestellter (bei einem 
Verleiher) bist, oder ob du als Selbständiger arbeitest. Beides 
gleichzeitig funktioniert nicht in Vollzeit.

: Bearbeitet durch User
von Macher (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Bei größeren Unternehmen ist eigentlich immer ein Vermittler dazwischen
> geschaltet, da das über den Einkauf läuft.

Und der Vermittler muss zahlreiche Dinge erfüllen, damit er vom Einkauf 
des Konzerns über in Betracht gezogen wird bzw. damit er überhaupt erst 
die Ausschreibung erhält und ein Angebot abgeben darf. Das hat man als 
Scheinselbstständiger / 1-Mann-Bude jedoch nicht.

von Donald T. (Gast)


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Macher schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Bei größeren Unternehmen ist eigentlich immer ein Vermittler dazwischen
>> geschaltet, da das über den Einkauf läuft.
>
> Und der Vermittler muss zahlreiche Dinge erfüllen, damit er vom Einkauf
> des Konzerns über in Betracht gezogen wird bzw. damit er überhaupt erst
> die Ausschreibung erhält und ein Angebot abgeben darf. Das hat man als
> Scheinselbstständiger / 1-Mann-Bude jedoch nicht.

Und was ist mit den ganzen Freelancern? Das sind auch 1-mann Buden, wenn 
man so will. Einige davon leben richtig gut davon.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Donald T. schrieb:
> Und was ist mit den ganzen Freelancern? Das sind auch 1-mann Buden, wenn
> man so will. Einige davon leben richtig gut davon.

Auch bei denen hängt normalerweise immer noch ein Vermittler dazwischen, 
wenn sie für große Unternehmen arbeiten.

Beitrag #6400276 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6400280 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6400306 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6400372 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rick M. (rick-nrw)


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Senf D. schrieb:
> Donald T. schrieb:
>> Und was ist mit den ganzen Freelancern? Das sind auch 1-mann Buden, wenn
>> man so will. Einige davon leben richtig gut davon.
>
> Auch bei denen hängt normalerweise immer noch ein Vermittler dazwischen,
> wenn sie für große Unternehmen arbeiten.

Diese Vermittler kassieren dabei gut ab.

Es ist für die Firmen einfacher bei ihren Stamm-Dienstleistern anzurufen 
und Personal anzufordern.

Friss-oder-Stirb Stundensatz und gut ist es.

Beitrag #6400688 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael (Gast)


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Bei uns beim OEM hat sich ein Externer einen Namen gemacht und alles 
rasiert. Dann hat er bei seinem DL gekündigt und eine eigene GmbH 
gegründet. Quasi eine 1-Mann-Firma. Er wird weiterhin beauftragt und 
kassiert das gesamte Geld in die eigene Tasche. Ich schätze sein 
Jahresgehalt auf 120k.

Aber ganz witzig, wie weibliche Kollegen ihn sehen und dann auf seinen 
externen Ausweis schauen und dann kein Interesse mehr haben. Dabei 
verdient er mehr als 95 % der internen.

PS: bei uns ist es tatsächlich so, dass weibliche Kollegen zB in der 
Kantine jemanden anschauen und sofort einen Blick auf seinen Ausweis 
werfen. Bist du intern und einigermaßen gutaussehend wirst du 
angelächelt. Bist du extern und gutaussehend, wirst du nie wieder 
angeguckt.

von Opa erzählt vom Krieg (Gast)


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Michael schrieb:
> Bei uns beim OEM hat sich ein Externer einen Namen gemacht und
> alles rasiert. Dann hat er bei seinem DL gekündigt und eine eigene GmbH
> gegründet. Quasi eine 1-Mann-Firma. Er wird weiterhin beauftragt und
> kassiert das gesamte Geld in die eigene Tasche. Ich schätze sein
> Jahresgehalt auf 120k.
> Aber ganz witzig, wie weibliche Kollegen ihn sehen und dann auf seinen
> externen Ausweis schauen und dann kein Interesse mehr haben. Dabei
> verdient er mehr als 95 % der internen.
> PS: bei uns ist es tatsächlich so, dass weibliche Kollegen zB in der
> Kantine jemanden anschauen und sofort einen Blick auf seinen Ausweis
> werfen. Bist du intern und einigermaßen gutaussehend wirst du
> angelächelt. Bist du extern und gutaussehend, wirst du nie wieder
> angeguckt.

Alles wie damals 🤭

von Elektroingenieur (Gast)


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Auf die Antwort bin ich gespannt .

"Warum sucht Ferchau aktuell über 1000 Mitarbeiter (siehe indeed oder 
stepstone)? Gleichzeitig sind viele in Kurzarbeit oder werden 
rausgeschmissen bzw. sind rausgeschmissen worden . Sind das alles 
Fake-Stellen für die positive Selbstdarstellung? Warum nennt sich 
Ferchau eigentlich " Ingenieurdienstleister Nr.1" ? Bedeutet das die 
Poleposition beim Feuern ?
Gefragt am 11. September 2020 von einem Mitarbeiter"


https://www.kununu.com/de/ferchau/fragen-antworten

von Na und? (Gast)


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Michael schrieb:
> PS: bei uns ist es tatsächlich so, dass weibliche Kollegen zB in der
> Kantine jemanden anschauen und sofort einen Blick auf seinen Ausweis
> werfen. Bist du intern und einigermaßen gutaussehend wirst du
> angelächelt. Bist du extern und gutaussehend, wirst du nie wieder
> angeguckt.

Ist doch ein super Schlampenfilter. Mit so einer bringt man es doch eh 
zu nix, kann weg.

von Viatorem (Gast)


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Michael schrieb:
> PS: bei uns ist es tatsächlich so, dass weibliche Kollegen zB in der
> Kantine jemanden anschauen und sofort einen Blick auf seinen Ausweis
> werfen. Bist du intern und einigermaßen gutaussehend wirst du
> angelächelt. Bist du extern und gutaussehend, wirst du nie wieder
> angeguckt.

HR (Human Remains) sollte man sowieso ignorieren. Don't shit where you 
eat.

von Auch mal vor langer Zeit bei Perchau beworben (Gast)


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Na und? schrieb:
> Ist doch ein super Schlampenfilter. Mit so einer bringt man es doch eh
> zu nix, kann weg.

Gutes Aussehen korrelliert sehr oft miesem Charakter oder/und auch 
Dummheit und vice versa.
Aus evolutionärer Sicht wäre Gegenteilpaarung deshalb nicht schlecht, um 
das nachfolgende Humankapital genetisch zu verbessern und mehr 
auszuleveln. Da stehen aber zuviele Hindernisse und Risiken im Weg, 
deshalb wird die Genqualität einseitig immer schlechter, Dummheit und 
Erbkrankheiten nehmen zu. Umweltgifte tun ihr Übriges. Was aber in 
Industrienation mit Überfluss zu beobachten ist, ist die langsame 
Großzüchtung durch teilweise Ausselektion kleiner Männer. Damit wird der 
Energiebedarf eines Individuums aber größer, was sich mit dem Gedanken 
der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes beißt, der ja allen angeblich 
soo wichtig ist.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Michael schrieb:
> PS: bei uns ist es tatsächlich so, dass weibliche Kollegen zB in der
> Kantine jemanden anschauen und sofort einen Blick auf seinen Ausweis
> werfen. Bist du intern und einigermaßen gutaussehend wirst du
> angelächelt. Bist du extern und gutaussehend, wirst du nie wieder
> angeguckt.

Das nennt sich natürliche Selektion, hat die Natur so eingerichtet. Die 
Frau sucht instinktiv einen Beschützer und zuverlässigen Ernährer für 
den (potentiellen) Nachwuchs.

von Weich W. (hand_werker)


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Michael schrieb:
> PS: bei uns ist es tatsächlich so, dass weibliche Kollegen zB in der
> Kantine jemanden anschauen und sofort einen Blick auf seinen Ausweis
> werfen. Bist du intern und einigermaßen gutaussehend wirst du
> angelächelt. Bist du extern und gutaussehend, wirst du nie wieder
> angeguckt.

An die kommst du so oder so nicht ran, weil die meistens schon von drei 
anderen Abteilungsleitern/Vorständen "reserviert" sind.

Sag den Frauen beim Date einfach, du bist "Berater bei <bekannter 
Firmenname>".
Und druck dir so nen Ausweis selber aus, wenn du richtig auf die Kacke 
hauen willst.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6401162 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6401167 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Na und? (Gast)


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FrauReptil schrieb im Beitrag #6401162:
> Korrekt. Heute wollen die Frauen das Optimum. Die wollen keine Abstriche
> machen. Viele haben auch Auswahl, da Männerüberschuss. Sogar, wenn sie
> keinen Mann finden, bleiben sie lieber allein als ein Downgrade zu
> nehmen.

Das gilt nur bis ca. Mitte 20, wo sie noch einigermaßen unverbraucht 
wirken und Flausen im Kopf haben. Der Turn-Around ist dann Ende 20, 
Anfang 30. Die Frauenresterampe ist voll mit irgendwelchen abgelegten 
Schabracken. Hast als Mittdreißiger vollen Pool, wennst nur was zu 
schnackseln brauchst. Heiratsmaterial ist das keines. Der Feminismus hat 
da sein Ziel voll erreicht, nur anders als gedacht :-) Bedenke, die Zeit 
läuft gegen Frauen und für Männer.

von Antopologist (Gast)


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Seid Ihr noch zu retten!!!

Das lesen doch nicht so wenige HR-Tussies hier mit.

von Weich W. (hand_werker)


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Antopologist schrieb:
> Das lesen doch nicht so wenige HR-Tussies hier mit.

Sie sind längst unter uns und schnüffeln rum, wie tief man das Gehalt 
aktuell drücken kann

von Rudolf (Gast)


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von Rudolf (Gast)


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*Seid

von Opa erzählt vom Krieg (Gast)


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Ich mach ANÜ, einfach weil's ultra funny ist, die Reaktionen der 
Festangestellten zu beobachten, wenn sie das Wort „extern“ hören. 😂

ANÜs sind ja wie so ein Volk im Volk, nur mit weniger Rechten als 
andere, denen man die Schuld geben kann, wenn was schief ging. Und die 
man eher meidet. Ich find's klasse, denn damit fühlen sich die 
Festangestellten einfach wohler, weil die Internen ja erst durch die 
Externen zum Team werden. Die Externen werden auch deutlich als solche 
markiert - so weiß man sofort Bescheid, wen man besser meidet.
Ach ja - danke SPD!

von Rudolf (Gast)


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Opa erzählt vom Krieg schrieb:
> Die Externen werden auch deutlich als solche markiert - so weiß man
> sofort Bescheid, wen man besser meidet.

Liegt an unserer beschissenen Kultur. Schon damals hat der liebe Opa ja 
auch den bösen Jud markiert.

von Opa erzählt vom Krieg (Gast)


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Leiharbeiter heiratet man auch besser nicht.

von Michael (Gast)


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Rudolf schrieb:
> Liegt an unserer beschissenen Kultur. Schon damals hat der liebe Opa ja
> auch den bösen Jud markiert.

Diesen Vergleich hört man oft bei uns im Konzern. Auch die Ausweise der 
Externen sind "markiert". Genau wie ein gewisser Stern damals.

Aber meinen Vergleich kann keiner toppen: Django.
Master (DiCaprio) = Interner
House N**** (Jackson) = ANÜ
Field N**** (Foxx) = Werkvertrag

Denn meine Erfahrung hat auch gezeigt, dass ANÜs Werkverträgler hassen 
und einen auf Master tun, wenn der Master nicht da ist.

von Opa erzählt vom Krieg (Gast)


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Sind denn nicht alle Menschen gleich?

von Auch mal vor langer Zeit bei Perchau beworben (Gast)


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FrauReptil schrieb im Beitrag #6401162:
>
> Korrekt. Heute wollen die Frauen das Optimum. Die wollen keine Abstriche
> machen. Viele haben auch Auswahl, da Männerüberschuss. Sogar, wenn sie
> keinen Mann finden, bleiben sie lieber allein als ein Downgrade zu
> nehmen.

Das liegt daran, dass sie halt nicht sexgeil sind oder viel schwächer 
Druck im Unterleib haben, wenn überhaupt. Weil an mehr Disziplin kann es 
nicht liegen, siehe so manche Fressorgien bei Frauen.
Hätten Männer keinen Druck, der teilweise das Verstandszentrum aussetzen 
lässt, würden sie von den Frauen auch weitesgehend freiwillig 
fernbleiben. So wie früher im Kindergarten oder in der Schule, Jungs 
sind blöd und Mädchen sind doof. Frauen betrachen Männer als Tool, was 
sie damals auch zum Überleben gebraucht haben und die Natur hat den Mann 
über den Sexualtrieb zur Geisel und willfährigem Diener der optisch 
gebärfähigen erscheinenden Frau gemacht.
Dafür haben halt Männer auch mehr viel mehr Spaß, Höhenflüge aber auch 
mehr Tiefen. Es gibt halt im Leben nix geschenkt und alles hat seinen 
Sinn.

von Miethai (Gast)


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Ich brauche keine Frau, die macht mir nur meine Luxuswohnungem dreckig, 
zum putzen sind sie eh alle zu faul, so dass man sowieso eine Putzfrau 
braucht.

Kochen wollen sie auch nichts, dauernd auswärts fressen gehen, veganen 
frass oder was sonst gerade mode ist. Dann rammeln sie dir den 
Kühlschrank mit ihrem Unkraut voll, morgens rattert der Smoothiemixer, 
überall der grüne Trinkschleim in Dosen abgefüllt im Kühlschrank 
vollgebunkert, ist ja eckelhaft und alle zwei Wochen kaufen sie neue 
Kochgeräte (Thermomix,...) die sie nie benuzten. Die ballern dein Geld 
raus so schnell kannste gar nicht schauen.

Da koche ich lieber selber daheim, was ich will und mir schmeckt und 
muss mir keine Belehrungen anhören wie ungesund das alles ist.

Ne, so ne grasende Kuh muss hier draussen bleiben sowas kommt mir nicht 
in meine 60k€-Küche, nachher muss ich noch dauernd deren Sauereien 
wegputzen, selbst dafür sind sich diese Dämchen zu fein.

Ausserdem wollen sie dann immer meine Wagen fahren, die sie in 
Parkhäusern  demolieren. Schaut euch mal die Pfosten und Ausfahrten in 
Tiefgaragen an: Alles verschrammt, nachträglich mit Riffelblech 
verkleidet, mehrlagig, zu 90% von Leck-mich-am-Arschweiber verursacht, 
ist ja nicht mein Auto denken die, der Alte hat genug Kohle. Rums und 
wieder die Türe eingedrückt, das ist der Sound den ich jedesmal höre 
wenn ich in einem Parkhaus bin, wieder so Premiumfrau die Premiumkarre 
des Alten an den Pfosten gesetzt.

Und irgendwann faseln sie dann von Kindern, wenn sie merken wieviel 
Kohle da ist, da haste ruckzuck zwei vier Teppichratten an der Backe, 
die dir das Parket versauen.

Den Stress tue ich mir nicht an.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Miethai schrieb:
> Den Stress tue ich mir nicht an.

Etwas offtopic, aber ganz lustig zu lesen. 😁
Ja, solche Frauen gibt es leider, aber bitte nicht so tun, als ob alle 
so drauf wären.

Beitrag #6402760 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael (Gast)


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Einfach Wahnsinn, dieser Thread. Positiv gemeint. Lach mir hier zu Hause 
einen ab! Danke!

von Rick M. (rick-nrw)


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Miethai schrieb:
> wenn sie merken wieviel Kohle da ist ...

Das wird dir bei einer Anstellung bei einem Ingenieurdienstleister nicht 
passieren.

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